Zweites Blatt
Da
ver
denkst Du nicht fröhlicher? .Ich denk als Philosoph sagt e8 ernst:
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Ikbettioa eab StbebSbn: .iflmdjn Rr.Jllustrirtes Sonntagsblatt.
410 /*♦»<«***♦ LMis«r nimmt -rrt-ezen di- Exp-ditton diese, Blatte,,
F«A«rem — Orürtr. ^b»Wte»rAtr»Prri, be.^drr Sxpr- Uadiviltu» irwie die Amroncen-BÜre«ur von Haasenstein u. Voaler in __,
Mk.> bei «B«“ ^stä«tern2Mk. 88 Hf,, (exü. *r»w Frankfurt t. M., Taffel, Magdeburg nnd Wien; Rudolf XXIX; 51ö6TQ.
Sotttttttfl 14 ÖftobCT 1894 Moste in Frankfurt M., Berlin, München «. Köln; G. L ’
o^r der« Ra-m 10 P^«rk!a»rn für die Zelle »Pf, ICKP* Daube u.To.in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari,.
Elisabcthkirche, Schlüffcl gegenüber beim Küster,I •-•• — a 1 i mm —
Schloß, Mittwoch von 2—4 Uhr frei, sonst 50 $fgJ HdMIMiBlfl WFCHfHHhOMSW Im Schloß auch die Sammlung des hessischen s d-wummalsii ~
Geschichtsvereins; im Sommer Donneistag von! Tel*phoe 48. DÄUQ8SCM8H, Teiepbwi M-
' tanzt das Geschöpf — ein Stückchen Poesie — fa|®eridjte. Landgericht Schloßberg 7. Amtsgericht raschem Flügelschlage, in seinem prächtigen gold L . Universuätsstraße 21.
grünen Kleide über den verschwiegenen Wasserspiegel «Sten titaTs Tn t "n »a4üL'rfrroBain^er^»äff«Jt und unseren blühende» «arte« dahin! Welche Gegensätze l l an den Wochentagen ^on8-^UHrmit A?,Miß
Ja kehren wir jetzt zurück: seine blühende» Winter« I der Hebetermine und des letzten Werktags im Monat.
öfter rufe« uns das Lebewohl seines dahi»gesunkene» I § " f ö r ste r e i, Rrmhosstraße 7.
i Sommers in §"u?t-Steueramt, Bahnhofstraße 12.
<>. ...,® ’ , , . , t iKreiS-Kommunalkasse, Barfüßerstraße Nr. 1L
1 Freilich »och klirrt der Spate» in seiner Erde, ! Katasteramt I. und II„ Barfüßerstraße 11.
die kahlen Beete umzugrabeu, Bäumchen und Sträucher «Kgl. Spezial-Kommission, Bahnhofftraße 18.
t zu pflanzen, der Rose und ihre« zarten VerbündetenIwessungsbureau, Sninweg 45.
1 ei» Winterlager zu bereite». Gleich de» Fuchsie»,InanderIßVu-»’nb^He'^an
denn Glockenspiel fnoch nichts vom Winter wisse» Klinik (Poliklinik) ^Klinirstraße^ 1/ Sprechstunden
wtll, müssen viele Topfpflanzen, Kohl un. Gemüse I 10-12 Uhr V. Chirurgische Klinik (Poliklinik) Pil-
in ihre Winterquartiere wandern. ' I grimstein 2, Sprechstunden 8—11 Uhr V. werktäglich
to« WK- Mit »te A- »10. äSÄSÄ ÄÄÄ i« de» »iederfalleude» Purpurblaüche», dann peitscht Vormittags. Privatbehandlung 10-12 Uhr. Poli- Regen und Wind die letzten Kinder des Sommers! Hin« für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten,
herab: es wird stille im traute» Garten! Nur diel ^"tergraben 4, Sprechstunden von 10—11 Uhr.
SS?
H»b turnen fröhlich durchs kahle Gezweig. I (Entbindungsanstalt), Pilgrimstein 3.
wMML-aiLujM-!j!L^-!L-jLiiJui»w«s^.!wms»Rni»u!Ju ! S p r e ch st UN d e n bei Hera te: Di. Äbee, Bar- BennifchteS. süßer straße 2, 8 —9 Uhr V., 3 — 4 Uhr Jb
— atHEfÄf,. «„* a>nmn„ sn,- I Professor Dr. Barth, Renthofstraße25, Sprechstunden
. Stilblüten. In dem Roman „Ver-i wöchentlich 7-9—7-11 Uhr Vormittags und 12 dis
schrieben" von E. vo» der Have (|. „Ocffentlicher! 1 Uhr Nachmittags. Dr. v. Büngner, Bahnhofst.
Anzeiger für den Harz") stehen folgende kostbare I i6> 2~3 Uhr Nachmittags. Dr. Hoffmann, Uni-
Stilblüten: „So ist es also abgemacht!" erhob er
t.w c*a ' i« «,„« ' ,a 7- —w* I «etzervacy 14, morgens vor 8 Uhr, 12—2 N. Dr. &
P* seht. ,3ch will hoffen, daß es so lajch geht , I Hildebrandt, Neustadt 25, 9--11 Uhr Somit. Prof,
achselzuckte Flora. — „O, wie sollte ich nicht!" I Dr. Hüter, Reitgasse 9, 12—2 N. Dr. L. Jufti,
vermochte Wilhelm sich »och kaum vo» feilem Er ! Markt24, 8—9V., 12—IN. Dr. Sothe, Kasernen,
stanieu zu erhole». - „Na, da»» ist das beschloffen", « ^Uhr V., 12-2 N. Dr. ©arbemanii,
nrlff TnWnH m " «V, | Stemweg 35, 7s8—7>9 V. und 117--1 Nachmit.
griff Tobias »ach seinem Hute. »Nun, welch I Dr. Schumer, Hasp'lstraße 10, Sprechstunden 8—9
ei» göttliches Paar!" schaute Antonie hinter beiden! Vorm, 3—4 Uhr Nachmir. Sanitätsrat Dr. Wigand,
drein. — „Meine Gnädige!" trat der vo» dem! Wötthstr. 1, bis 9 Uhr Di, 7,1—7,2 N. Außerdem
jungen Husaren bezeichnete Ossizier schnarrend an das I *inb. '"Elch« Dozenten der medizinischen Fakultät,
L “ XVL„ ZrnT Am ihr.*« wwie die dir Aprodation el8 praktischer Arzt besitzjunge Mädchen heran. „Hm, wir sprech« wohl! enden Jnstitutsasfistenlenzur Praxis berechtigte
»och darüber!" schob er ferne« Stuhl zuruck. — «Homöopathischer Arzt: Dr. LhlleniuS, Renthof- ,3a" setzte er eben sei» überschlagenes Bein i» takt , ftrafee l9.
mäßige Bewegung. - Von de» Vorstellungen in it-i"»8 Ki.9
einer Menagerie wird in einer anderen Zeitung sehr Ketzerbach 54 £ 2-5 N. Sonnta"io-??»' hübsch gesagt: „Frau Beeg produzirt st« mit einem!Apotheker: Heß. Ruppersberg. Dr. Siebert.
vollständig ausgewachsene« sieben Jahre alten, piäch«!Tierarzte: R. Melde, Elisabethstraße 9. Kreistierarzt tigen Berberlöwen, wahrerd der Derbindiger Herr19 Vr.'m,. o - M .
Rober-i mit einem Köuigttieger und asiatischen Löwe»!Neustadt 11.' ' <tntoefl 2> & *•&'
unsere Nerven kitzelt." — In dem Bericht über ein Ortskrankenkasse, Nikoloistr. 5. Büreaustunden Begräbnis heißt es: „Ein Posaunenquartett eröffnete I „o™ ^—12 Uhr Vormittags.
und schloß die ernste Feier. Möge ihm die Erdelbtadtisches Rathaus, MarV i. DaseM: «mt»- W fei»." «»scheinend hat man an- Versehen £-12 ^
das Quartett mit begrabe». j städt. Meldeamt, Standesamt, Spar- und Leibkaffe^
MEI«■»■««<!! «Mwm» I — Daselbst auch Nachtwache.
Fremdenführer. Ißoge: Marc Aurel zum flammenden Stern, Nikolaistt. 3,
Reichspostamt, Bahnhofstraße 4. 8 Uhr morgen, bi,®“" :Q?an,&
8 Uhr abends, Sonntags von 8-9 Uhr Vorm. und! Straße 51. ^Eichelberg Wetrergaffe 25. Menke Eichel.
von 5-7 Uhr Nachm. Telegramme werden auch! ft™ »hink'
in der Nacht angenommen. Nebenstelle: Univer-I L abe^,ttaBt 16’ Leiste,
iiiärtftrafee 1« L Bahnhofstraße 23.
BezirkSkommando Marburg, Kasernenstraße 18.1a 1 *?”e„rn: V»Sttrnde 25Psi, Haupnneldeamt Marburg für die Kreise Marburg,! ko ko snfI6'A5 k» v°
Kirchhain und Biedenkopf. Anmelbestunden für Re-I , ^<- «0^" über 50 Lgf ;e 10
servisten und Landwehrleute Vornittags 9—2 Uhr;! ßunhTf^io außerdem für die Studierenden der hiesigen Hoch-I H8R09»n k0-«;??, kC 60
schule Nachmittags 2-37- Uhr. L , bis 80Pfg. Ruckweg für Antwort die Halste der Taxe.
Universität, Lahnthor 3. Daselbst: Kuratorium, I ® $ ® ‘ 1e""ufA^nc 11 l,tJu ^abf|n bei den Fuhrwerk«.
Rektorat, Kasse, Sekretariat und Kanzlei; ferner:! Heppe, Ochs,
Aula, Hörsäle, Seminare, Karzer. |m fSchaaf, Schmalz, Schonbeck.
Universitäts-Bibliothek, Am Plan 2. Lese-schken-Tarif: Von der Bahn nach der Stadt zimmer geöffnet täglich von 9 — 1 Uhr Vormittags! 1 ™ but(^ Stadt kosten
und mit Ausnahme des Sonnabends von 2—4 Utyr | o. m
Nachmittags. Bücherausgabe und Rücknahme am |® m n Bahnhof ab:
Montaa Dienttaa Donnerstaa Freitaa 2-4 Ubr! Ettsaoeihkilche und Universuat vorbei nach dem
an de« Sonn- und Feiettagen. Während bei, etohrr in"s<fL°n 20 fl* Teilstrecken 10 Psg.
Ferien nur Vormittags geöffnet. Ktn6er 10 *«.
Musern' BchLgffches, S-albau, Barfüßerstraße 1: WÜ,fttrUM (gegenüber der Haupt***- Geöffnet Sonntags von 11-1 Uhr frei, sonst öffnet der l !■ . V..Lanf _an w—n._ i im Haufe wohnende Pedell gegen Entschädigung. — I • ***»U1 ¥811 WBrUlpIfMIlf
Zoologisches Institut und Museum neben der Elisabeth-! llrihdlitkH laten nJ o^u— kirche: Mittwoch und Sonnabend nachmitt. (frei). — | WUMIttl.
Mineralogisches Institut ebendaselbst: Mittwoch von I amhae verrinxMokar Gelder
1-3 Uhr (frei). - Geologisch - paläontologisches Geld" an1 k**N *
3nstttnt, Mittwoch Nachmittag von 7-3 5 Uhr I Aufbewahrung von Werthpapieren offen imw hfifftr 6 I . - feuersicheren VeieeHoee.
borftr. 6. Erlaubnis zum Emtr tt beim Dirckor I Besorgung von neuen Zinsbogen. Einzahlungen et* etnjub^en. - Sternwatte ebendaselbfr, dem Publikum I Darlehen gegen Deponirung guter jeben Montag Abend von 9 Uhr an unentgeltlich I Dlscontirung guter^Geschäftnreohiel
«eoffnet. Karlen find bis zum Montag Mittag! Einlösung von Coupons 14 Tage ver Ptffirtett. beim Direttor der Sternwatte zu lösen. — Anatomie, I Kostenfreie Verloosungs - Kontrole wn Werth Ketzerbach 63, täglich geöffnet, Sonntags frei. —I Versicherung verlcosbarer Werthe gegen frereve** Votamscher Gatten am Pllgttmstein, Werktags ge-1 *tchsel Zahlungen auf Amerika und alle PHtaa öffnet von 6—12 und 1—6 Uhr, frei; Gewächs-1 Ass In- und Auslandes.
Häuser im Sommer von 4 — 6, im Winter von! 2-4 Uhtt I -----------
»Bald werd ich nicht mehr sein,
. r . «erwesung holt mich ei»;
Die Natur rrn Herbste. Doch sucht st- heut schon mich:
Plauderei von Heini. Frhr. Schilling v. Canstatt.1 ”or®ea
3m Baumgart-», dem ftüchi-le-re», schnarrt di- ^ir ügen -SHB f "
pflegende Säge; dazwischen hört man einige fröhliche ^?^,?°" «Ä S pra^9 } Locktöne vorüberziehender Rothkehlcheu. Das Schnarre» L? 5? “nb~
zieht di- tranlichen Vögelchen Heia»: sie kenne» --- «ud her w e wen» sie die Sache wett
denn wo dürre Aeste falle», da find fette b “ ®Jl 8 &efl e ten
»ürmche», Leckerbisi-n für die Reise, meist nicht fent. P6 i§r ^^fr werd,« Sie fliehen u»d ziehen erschreckt erst weiter, als gS SjÄ’i, drüben durch da» gelichtet- gelb- Blätterdach der Kastanie ans dem geöffneten Fenster Tonwellen ins $”r6S^s '
herbstliche Gartenreich fluten. Elegisch genug klingt Nib»^^einst^ -ufaebau?'
der bekannte Sang „an Agathe": „Wenn di- Schwalben h-imwärt, zieh'» n»d die Rosen nicht mehr blüh'» rc." — Jawohl „das Herz klagt in! «.,» ’ffirfifer-
B8aelJt»S^merg*' f^IeX Wä) 6,061 bte I fpäteteS gelbes Blütchen des Fingerkrautes neigt sich
Welche» «arte», nnd Natnrfteu.d ärgerte nt^t
stets die Behauptung: „wenn die Schwalben heim- Srut 2f?nfL?r n£brf? ih : -H» r^r wärt- zieh'»l" Mir schwebte immer dabei die!Salut zuttraftiger Osterft-uden, ei» leiser Knall rings- hr«fi»r*h» nm "ud di- harten Sameukörnche» fliegen in kräftig
^Iegantem Schwung über bas Moospolster. Am ?b!r ber LmJönShS tr^?^ lustigsten aber geberdete fich ein kleines Nadelpaar
ä »x äsäxääT'S' zu Hause, wo fie, vom Volk geliebt und gehegt, ihre'jJSJ[ 2?*
Nester baue», ihre Junge» aufzieheu? Da» thuu ^ie^ ib« «<^a ««£!!'
fie im fremde» südlichen Wanderlaude «icht, wohin S L §”in, 9 8 JT* E'
n, ’ „» 7,' >ltch wie eine muntere Schiffsschraube, nach einer
nicht der Fall, der Winter würdest- wohl, ebensowenig 8® ?
wJ .aw. 1nnt) Pu:purblättchen beschenkt. Dort lädt uns ein
F uttn^tts»euck.u^ ^ Bänkchen zur beschaulichen Ruhe ein. Der leichte
dur»m7aÄk b?-r»^bi7ö^ treibt auch hier sein Spiel. Kleine Wellen
Wo find die Nachttgalle», die Grasmücke», die Rohr4 l^Binsinufr?^^^"^ ”edeub 88<l bem totft= SXÄ X MiK dem vergilbten schwimmenden
a' 8Iott des T-ichmümmelchenS beobachtet ein Frosch Ätrifit LK ihm neue Schauspiel. Aber wie steht der sonst
U^ie^iernff ui bfn fo f4ö”e 8tüne Geselle aus! Graubraun verfärbt
weit ki- ' t ““b melancholisch! Nur das goldene Ringlein feine»
S« arffrfite SS «“8« leuchtet noch lebhaft. Eben hat er eS müde
SÄ bte ®«« 5J?ÄpW’ff“ - s°f°'t aber reißt er -S wieder auf,
bei uns aus d 8 schießt einen giftigen Blick nach bem Ufer, springt ab
Wenn an einem sonnigen Oktobertag b« ^ebeI
fich »erteilt, klares Sonnenlicht über ba» dampfende J?®,,?0 S ? ?
Thal flutet, wie finnig ist 3 ba, ans dem «atte«. eS f SS J 8
Pförtche» in den lustigen Waldpark zu treten, ißo b 9m„, gnrrt
find die schmucken Wege geblieben? Eine SchütteI
farbiger Herbstblätter hat fie begrabe», hat alles fc
verwischt; nur, wo der Wind zum Tanze lud, da SÄ mach e «-inen Sprung im
blickt der gemähte Rasen frenndlich hervor. Es »
rauschen, knistern und flüstern die Blattstimmchen ?,^^' AsrftJjÄ “' ““2
der farbigen Massen, die unseren Schritt fast hemmen. ^. bte LSS.
Blumen find finnig: H-rbstbläüer in ihr en Farben- “oH” * gappelnbe eben aus dem kühlen kleidchen finniger! Ei» Blumenstrauß läßt die
Sait« unserer Seele zu bewundernd« Freude»-fln‘‘"V" Biusenstengel ein kleines Scheusal, stn^^-^'Nachde^euS^«kl?uLen^ U»d^we"lch heranzüschleich«.^^Was^will d°as' ^«''friedlichen
S bMbS b,r mifh« 9Rrt?h bet bös-«eist des herbstlich« inwelkenS? Der dicke
«be EmLs^owte »°rn von 6 kräftige» »eine» getragen, ist in
filbe«« Baumflecht« gestalten! Eine jede Farbe, " f! L? h8' l'T
fh, teh#a ChZiL. ..^^läaetschten »topf, der vorn eine Marke tragt, quellen
wb SbIt$mMdne b Met riesige Augen heraus. Sie starren mit glase, nem,
ßS JÜ t t k>r»„.P »lotzendeu Blick die zappelnde Heu chrecke an. Huh!
»uck«blätt«- sie war« dte iefet e8 katzenartig schleichend, auf Handöieit-
durch di- daSMeer vouLi-der der glückliche» kleinen! Ä" 0^ä^ry,.ein
Frühlingssäuger drang, die als Gefährte» dcs Blüten- ISL ? bi ?ö» hte SS
schneeS des Sauerklees, der blau« Waldoeilchen dem I
Park d« LenreSfchmuck verlieh«. Ivom Gesicht, hängt alS bezangte, abscheuliche Kinn
Gfeft mm- t* hua nib tobe herab, und - schwupp! schnellt diese blitzartig
Ivor: dar Heupferd ist erfaßt, färbt mit seinem grün
Mein Leben frisch vuo gru», Ilichen Herzblut das Wasser, in de« eS verschwindet
bi» ich braun nnd alt, * | Wieder neck« leicht gekräns-lt- Wellen die farbig«
Mei» Leib so welk und kalt. I Blätter und die Sonne lacht freundlich h-rab auf
So lispelt leis- da» Bucheuolatt uns zu, da» I Teichspiegel und di- herbstlichen Ufer.
wir vom moosigen Boden aufnehm«. I Aber wer war den» das Scheusal? Eine Libellen-
Und Du, mein mbinroteS Blatt der Eberesche, I larve war'S, die sich vom Schlamm nur erhebt, um
di- fich so »niglich znrn AbschirdSreig« schmückte, > blutgierig Mord und Fraß nachzugeh«. Und später