Vorschüsse gewährt.
erinnerlich, trank Karl Wesch in den Versammlungen in denen er redete Wein, während seine Zuhörer sich mit
frist fällige, präsentierten für Arbeiten, welche sie dem Gute geliefert hatten. Die Quittungen derselben lagen freilich vor, aber er stellte sich heran» daß sie von Malten» Hand gefälscht waren. Der s Gutsherr wäre im Rechte gewesen, hätte er die Forderungen einfach abgewiesm. Aber den Bitten der ost in Not dadurch Gesetzten vermochte er nicht zu widerstehen. Da» griff aber seine noch vor- handenen Barmittel hart an und dabei mußte Müller, welcher jetzt die Verwaltung de» Gute» übernommen hatte, auch bald hierzu, bald dazu notwendige Forderungen stellen. Da gab» ost hart zu rechnen und
Schnaps oder Mer begnügten.) Die Ehefrau des Angeklagten hat das Armenrecht «gestrebt und auch erhalten, um sich von Wesch scheiden ju lassen. Seine Frau trat auch als Zeugin gegen ihn auf und schilderte ein geradezu haarsträubendes Familienleben. Mißhandlungen seien ihr, so erzählte das arme Weib, gar nichts Neues gewesen, auch habe Wesch sie oftmals m i t einemO chsen ziem er bedroht. Jeden Pfennig Geld, den sie zum Lebensunterhalt bedurfte, habe sie ihrem Manne abbetteln müssen, aberfür seine eigene Person habe er sehr viel verbraucht. Lange Zeit habe sie unter diesen Umständen gelitten, blos um ihrer Kinder willen, bis es ihr schließlich zu arg geworden und sie gegangen sei. Nach! Schluß der Beweisaufnahme erachtete das Gericht den! Thatbestand der § 361 “ für erwiesen, worauf es Wesch I zu drei Tagen Haft verurteilt. Wer das Leben in Industrie-1 siädten kennt, der weiß, daß gerade in den sozialdemo-I kratischen Familien derartige entsetzliche Familienverhältnisse I nicht zu den Seltenheiten gehören. Gerade die „Genossen", I die „führende" Rollen spielen, oft von Haus aus begabte! und in der Fabrik besonders gut bezahlte Burschen verthun I ihren reichlichen Lohn in ihren Sauf- und Debattier-! Conventikeln, lassen Frau und Kinder fast verhungern und! mißhandeln die Aermsten gar oft noch, wenn sie Nachts! betrunken und großer sozialdemokratischer Ideen voll nach j Hause zurückkehren. Das ist auch eine kleine naturalistische! Skizze, für die sich jedoch kein Dramatiker finden dürfte,! da ui an einen solchen steinigen würde. I
Eine sehr treffende Abfertigung I e>fahren die polnischen Ausschreitungen neuer-)-
I Die Zivilehe in Ungarn definitiv.
I Nach kurzer Debatte wurde im ungarischen Magnaten- I Hanse die Vorlage betreffend die staatliche Matrikelsührung, liu dritter Lesung mit « Stimmen Majorität angenommen. I Hiermit ist die Einführung der Zivilehe und der Zivil- I standSregister definitiv gesichert. Das MagnatenhauS hat I i" dieser Frage nachgegeben und eS wäre daher vom Mini- I sterium wohl zu erwarten, wenn es seinerseits auf die I Freigabe der Konfesfionlofigkeit und deS UebertrittS Minder- I jähriger zum Judentum verzichtete Fall» die Regierung I diese Konzessionen machen würde, wäre die Annahme der I Gesetze über Religionfreiheit und die Judcnrezeption eben- falls gesichert. Zeigt fich jedoch da» Ministerium io dieser Hinsicht starrköpfig, so dürste auch daS MagnatenhauS mit vollem Rechte auf seiner Opposition bestehen.
Die belgischen Wahlen
werden am Sonntag den 14t d. Mts. ihren Anfang nehmen, doch find schon jetzt 25 definitive Wahlresultate bekannt. DaS hat folgenden Grund: Nach dem neuen I Wahlgesetze, welche» in diesem Puntte dem englischen Systeme nachgebildet ist, müffen alle parlamentarischen Kandidaturen längstens zehn Tage vor der Wahl beim Präsidenten de» Gerichtshofes erster Instanz im Haupt- wahlorte ordnungsgemäß, d. h. mit der Unterschrift von mindestens hundert Wählern versehen, augemeldrt werdem Nach dem erwähnten Tage werden keine Kandidaturen
Doch diese Verlegenheiten waren nicht die ein« zigm Röte. Malten hatte für seine Betrügereien naturgemäß doch hier xnb da Beihilfe gebraucht. So war da» Dienstpersonal verdorben. Auch die Arbeiter, schlecht gehalten, bald grob behandelt, bald verkehrter Weise verwöhnt, waren unbrauchbar ge« worden und machten jetzt, wo alle« in strenger Ordnung gehallen wurde, manche Not. Und doch I brauchte man zum Hereinbringen de» Getreide« alle Kräfte und durste nicht zu hart austreten. Wenn dann einmal da« Auge über die Gebäude in Hof und Dorf ging, so war der Anblick erst recht nicht erquicklich Schäden fast überall, wohin der Blick gerichtet umrde.
(Fortsetzung folgt.)
I Waterloo zugeschriebenen Worte über die französische „la garde meurt, mais ne se rend pas" („die Garde stirbt, aber ergiebt fich nicht") paraphrasierend, Fürst Sapieha wundert fich selbst darüber, daß er und seine Tafelgenossen zu Ende d-s BankctS noch auf ihren Füßen stehen. Nur durch solche überfrohe Tafelstimmung läßt sich die Hall», ziuation erklären, als sei Bismarck gefallen. Kann man denn, so lauge mau bei gesunder Vernunft ist, sagen, daß eiu Mann gefallen sei, dem doch eine große Kulturnatiou schon zu seine» Lebzeiten Denkmäler errichtet und zu dem, um ihm Achtung und Verehrung zu bezeugen, au» aller, Teilen de» von ihm geeinten Reiche» dankbare Landsleute unaufhörlich zu Tausenden zusammeustiömen?
mehr angenommen. Da» neue Wahlgesetz schreibt weiter vor, daß diejenigen Kandidaten, welche keine Gegenkandidaten besitzen, sofort, d. h. noch vor der Wahl al» gewählt proklamiert werden solle», Am 4. Oktober Abend« ist die Präseutationftist für die Kandidaturen zu Ende gegangen und e» wurden am nächsten Tage nach den Vorschriften de» Gesetze» 25 definitive Wahlresultate verkündigt. Gc- > wählt wurden: 16 klerikale und 1 liberaler Senator, sowie « klerikale Abgeordnete, DaS erste Ergebnis der Wahl- bewegung ist also den Liberalen sehr ungünstig. S» wäre jedoch verftüht, aus dieser Thatsache Schlüffe auf da» Gesamtresuttat der Wahlen ziehen zu wollen. Den» bei den ultramontanen Wahlerfolgrn vom 4, Oktober handelt eS fich lediglich um die vlämischen Bezftke, in denen die
.Rommen Sie, Müller,* rief er fest, .an die arbeit!*
Gering war sie nicht, erfreulich auch meist nicht. Bald, wenige Tage nach dem Tode Malten», stellten seine Gläubiger fich ein, eine größere Zahl, als man erwarten durfte. Sie konnten an das Gericht! verwiesen werden, dem der Nachlaß überantwortet «ar. Ihnen folgten andere, meist kleine Hand- «erker, welche ihre Rechnungen, zum Teil vor Jahre«.
,81« Ehrloser mag ich nicht mehr leben. Auch fehlen mir die Mittel, ein Leben zu führen, wie e» mir gefällt. Dar Jhnm gestohlene Geld ist im Spiele alle« wieder verloren, ich besitze nicht« und habe keine Lust, mit harter Arbeit erst wieder etwas! zu verdienen. Wenn e« Ihnen möglich ist, vergeben Sie mir meine Betrügereien. Glücklich bin ich durch mein Vergehen nie gewesen. —' I .... o ,
Scheffler sah fdjaubernb zur Leiche hinüber.je« wären böse Seiten eingetreten, Hütte nicht der .Auch fehlen mir die Mittel, ein Leben zu führen,,Bankier Schneider fein »ort wahr gemacht und wie e« mir gefällt * Wie lange war e« her, da1 war derselbe Gedanke ihm durch« Hirn gefahren und hatte e« ihm fast verbrannt. Gottlob, e« «ar vorüber! — Harte Arbeit hatte der Beklagenswerte da vor ihm geschenkt, ihm hatte er sie aufgeladen. Er richtete fich hoch auf. Ja er «ar noch nicht zu alt, um arbeiten zu lernen, seine Kraft »ar auch noch nicht lahm. Da» hatte er schon bei der Arbeit der letzten Tage gemerll.
Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirckbain
-^LMk^ML^L.-'^Jllustrirtes S-uutagsblatt. »ÄteÄÄ
fPttt |iene Güter ei» überwundener Staudtpuukt. In
Eetncr Irrtum. dieser Hinsicht ziehe» die Börsenmillionäre u»d ihre Marburg, 11. Oktbr. 1894. Iganze Sippe durchaus am selben Strange wie die G» kleiner Irrtum ist dem .Reichsherold* unter-! Sozialdemokraten. Wenn Herr Dr. Böcke! daS nod «elonfeH. I» einem Leitartikel, in dem Herr Dr. I nicht von Frankfurt her weiß, kann er es ja jetz Böcke! versucht, die sozialdemokratische Bewegung ,n!i» seinem neuen Wirkungkreise, der Reichshauptstadt, erkläre» und zu verteidigen, behauptet er, nur die-,mit Muße beobachten!
A«s Gluck des Lebens. ! nicht neue hinzufügen. Eine andere ehrliche Hand
Novell, von U. D«i»i ,sollte hinfort Ausgabe und Einnahme eintragen, ein
®) (Nachdruck verboten.) | Neues sollte beginnen. Aber sein Auge müßte auch
(Fortsetzung) «dann wieder prüfen, damit nicht auch der Ehrliche
.Bitte, lassen Sie mich nicht zu lange warten!' hum Betrüge verleitet würde. Wie er so dem Alten, Malten blieb stumm. Auf einmal stürzte er, da» gewesen, dem Neuen, das werden sollte, nach. Echeffler zu Füßen und streckte die Arme au«, al«,dachte, baute fich seine eigene Schuld am Betrüge trollte er seine Rniee umklammern. |be« eben Fortgewiesenen höher und höher auf.
.Erbarmen, Verzeihung, Herr!' ,Wäre nicht jener auch vielleicht ehrlich geblieben,
L Der war schnell aufgesprungen und einen Schritt wenn er gewußt, daß sein Herr ihn wirklich über- prückgewichen. , wache? —
-Lassen wir die Komödie! Durch Ihr Wort, Ein scharfer Knall unten im Hause schreckte ihn vben Sie wenigsten« alle» zugegeben, wessen ich, auf. Er eitte die Treppe hinunter. Lor der Thür vie beschuldigte. Da» Richtigste würde sei», wenn, de» Inspektor« stand Müller und suchte vergebens, ch Sie dem Gerichte übergäbe. Da Sie aber nur, fie zu öffnen. Die Haurleute stürzten herzu. Als »ich geschädigt haben, so mag» drum fein. Aber, man die verschlossene Thür erbrochen hatte, fand «ch heute verlassen Sie mein Hau», ich rate Ihnen, man die blutüberströmte Leiche Malten«. Er hatte E schnell wie möglich. Ich rate Ihnen weiter,, fich mit einer Kugel den Kopf zerschmettert. Die mchen Sie keine andere gleiche Stellung hier bei, erstarrte Rechte hielt noch die Todeswaffe umklammert. »>» zu Lande, ich würde, wo ich von Ihnen hörte,, Bleich und stumm stand Scheffler vor der ent- »machsichüich warnen. Das Geld zur Uefeerfa^rt I feeUen Hülle des Manne», der ihn betrogen hatte. Ach Amerika werden Sw wohl hier erübrigt haben . Wenn noch eine Regung von Zorn in ihm gewesen, «nutzen Sie e». Packen Sie jetzt Ihre Sachen, jetzt war fie vernichtet. Al» er das Auge hob, sah Wammen, spätestens morgen wird Ihre Abreise, er auf Müller, der in einen Stuhl gesunken war Kolgen müssen. Wenn'» Ihnen möglich ist, suchen, und da» AnUitz mit der Hand bedeckt hielt. Er Eie va drüben ein ehrlicher Kann zu werben.' , winkte den nachgedrungenen Leuten: .Geht hinaus!* L Scheffler wandte fich ab. Langsam erhob fich, Jene gehorchten dem Befehle. Er trat zu dem Wen vom Boden und wankte zur Thür hinaus.,heftig Bebenden heran.
Scheffler blieb allein. Mechanisch fast öffnete, „Danken wir Gott, Müller daß wir bannt »noch einmal da» vor ihm tiegenbe Wirtschaft-1bewahrt blieben!* ' *
M und ließ feine Augen über die Ziffern gleiten.) .Wir? Herr Scheffler? —' Er blickte fraaenb betrügerische Hand, welche fie gemalt, würde, auf. .Doch nur ich, undnichst Gott dankeichJhne?
die schwerer, ixte»filier und mit weit mehr Sorgen,$tt bie in *tn letzten Jahren Anlaß zu Klagen geboten arbeite» und sich mühe» als die Herre» „arbeitet*, Schwindelhafte Geschäftsreklame, Scheinausverkäufe, hwfrtttrtMt M mrrniuft» ~ ,sogenannte gerichtliche Korkuisausverkaufe, Schwindelauk-
Verl »gen am energischste», daß de» maßlose» For-1 tionen. Bei den KonkarSauSverkäufen war vorgeschlagen, die derunge» der letztere» und ihrer Haß »ud Begehr-1 Ergänzung des Warenlagers unter Strafe zu stellen. Gegen ltchkeit säende» Agitation entgegengetreten werde., marktschreierische Reklamen mft unwahren Angaben über Preis Die Leute, die des DaseiuS Last und Hitze uicht zuIuni) Herkunft sollte, abgesehen von der gerichtlichen Beiträge» brauche», die Kategorie, zu der da» Premieren- ”u<6 -in polizeiliches Einschreiten für zulässig er- klatsche» der aus der Buhne betriebene» sozial-1 Fabrik und Geschäftsgeheimnissen mit einbezog, Dabei revolutionäre» Agitation Beifall und denken: „Nach)sollten Geschäftsbeziehungen und Kundenverzeichniffe als ■»8 die Sintflut!* Wer aber ix eigener Arbeit! Geschäftsgeheimnisse angesehen und deren Verrat oder gelernt hat, wie schwer das Erwerben ist, der will I toib“re<6tIl<6c Aneignung mit scharfen Strafen geahndet knS , - , . , . o „ Iwerden. Die dreitägigen Debatten haben fich vorwiegend
$ " " UBb bat Zcine Lust,)darum «-dreht, ob die Bekämpfung des unlauteren Wett
sein ehrliches Eigentum — sei es nun viel oder | bewerbs auf zivil- oder straftechtlichem Boden erfolgen wenig r— einem Vergnügung süchtige», beutegierige», solle. Wenn auch die RegierungSvertreter in die Ver- Proletariat in den Hals zu werfen. Der In tum, Adlungen mit eiugegriffen haben, so würde er doch vorder Herrn vr. Böcke! ist um so verwunderlicher cUig ,tln' eu8 Sleußeruvgen Schlüffe ans die Richtung -**-•» n*i>—»»tenÄffÄs #anb zu kennen. Gerade der letztere ist das festeste) an, Material zu erhalten, und dieser Zweck ist auch erreicht Bollwerk gegen alle Umstmzbestrebnngen, denn erfordern Von der Art, wie die weitere Förderung der «Hein weiß, was er in her sozialen Revolution zu)weiten fich beschleunigen läßt, wird es abhänge», ob die verlieren hat. Wer die Arbeit nicht kennt, kann benl33”1*88 beieit8 ,n ber Ochsten Session an den Reichstag Besitz wohl genießen, aber nie »ach feinem bonen|9t s ,r, f ,
2? Ä. ’ J W — M «ner ,W« W«ta,o.
Wt« doch das altergeri.gfte Don dm, was u»s IkrMfchen Agttatoieu Rhrmlands und Wistfalw«. Schreib«, die Sozialrevolutionäre rauben wollen. Die höhere, dieser Zeilen hörte den Mann häufig vor großen Versamm- Güter — Religion, Familie, Sitte nnb Ordnung —, lungen auseinandersetzen, wie die Bourgeois so sittlich die fie vernichten wolle», weiß auch wieder nur ber|Denof)t nni) verkommen, die „Genoffen" dagegen so ideale «beitende Mittelstand zu schätzen. Für die oben Eöesch stand vor einigen Tagen als
«xk c ix. k ixk c ix t _ 1jcfdjulbiQtcr dot bcm (^rcfclbci Schöffengericht in einer i
nfibtr bezeichneten, nicht arbeitenden Elemente find) Verhandlung, deren Ergebnis seinem „Nimbus" entschieden i
^scheint täglich außer em Werkte«» nach «au», «id „i, ~ ~ . ...
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aaxawttgigaaniig sreu-g, 12 0#»»« ism SasSSE•, Berlin,^München XXK: Zahrg
____ gaoe ru feo. tn Frankfurt eu M., Berlin, Hannover, Paris.
jenige», die ein Lebe» ohne Muhe "»>> f»^-" l
b-«-»«D-l-i- Politische Ruudsch-m.
nicht kenne», bekämpften die Sozialdemokratie undl . ' , ,, '
»«langten nach Ausnahmegesetzen gegen bereu Um-I Marburg, 11. Oktober 1894.
sturzbestrebnngtn. Das ist, wie gesagt, eiu kleiner Bekämpfung de» nn lauteren Wettbewerbs^ Irrtum I Gerade die arbeitenden, schaffenden Stände L t ®er Ö‘”" R°t Hauß ausgearbeitete Entwurf eines wSefA.w K4» . L, . ., | Besitzes gegen den unlauteren Wettbewerb, der den drei-
wünschen die Bekämpfung derzenigeu Elemente, die tägigen Verhandlungen der Sachverstä°diger.-»°nferenz in den Boden, auf dem fie arbeiten, zn untergraben) Berlin zn Grunde gelegen hat, beschräntte fich darauf, in neun suchen. Gerade diejenigen werkthätigeu Menschen, I Paragraphen alle die Erscheinungen des unreellen Wettbewerbs
schaden dürfte Er hatte sich wegen 8 361-° Str.-G.-B. I sagen, die dem Kapitän Eambroune in der Schlacht bei zu verantworten.; er hat sich der Unterhaltung-'""^-"' . - - ” Det
pflicht seiner Familie entzogen, obgleich er imstande war, hierfür zu sorgen. (Wieuns
dingS im Petersburger „Grashdanin." DaS Organ der Fürsten MeschtscheSki wendet fich gegen den Polackenfürsten Sapieha, welcher sich kürzlich bei der Begrüßung der Polen aus Krakau von seinem giftigen Haffe gegen den Fürsten »ismarck zu der pöbelhaften gemeinen Auslassung hinreißen ließ; .Leute, welche PastemS Heilmethode gegen die Tollwut gebrauchen sollten, wollen uns beißen. Aber fie find gefallen, wir stehen noch immer auftecht.'! Hierzu bemerkt der „Grashdanin" mit treffendem Spott: »Der hochmögende Mrst richtet Konfusion an. Nach der Heilmethode Pasteurs werden nicht Tollwütige behandeft, sondern von tollen Tieren Gebissene. So könne jetzt z. B. diese Heilmethode dem Fürsten Bismarck zu statten kommen, wen« anders er fich überhaupt für gebissen haften sollte, was zn bezweifeln ift Die polnischen Pane haben die Gewohnheit, sich bei BanketS bis zur Ucbelkeit voll zu essen und zu trinken: „ils rendent, mais ne menrent pas" | (fie „übergeben fich," aber sterben uicht) kann man von ihnen |
Scheffler «ehrte mit der Hanb. .Wer weiß,! ob ich Ihnen nicht ebensoviel banke, wie Sie mir.* |
Auf dem Tische lag ein mit Bleistift beschriebenes! Blatt. Er ergriff dasselbe, es war an ihn gerichtet. |