XXIX; Jahrg.
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gewesen.
(Fortsetzung folgt.)
Der ziemlich
Sohn des Prinzen Rnug als Prätendenten nennt, richtig ist. Unmöglich ist es, wie oben bemerkt, nicht, daß Li hinter dieser Palästintrigne steht, schon um damit derjenigen Hoftntrigue, die sich gegen ihn, - ßf, richt« t, zu begegnen. Vorläufig dürften ans diese» Wirren nur die Japaner Nutzen ziehe»!
Aas Stück -es Lebens.
Novelle von U. DeiK
(Nachdruck verboten.)
(Fortsetzung.)
Inspektor erwartete ihn in einem großen, leeren Raume, in dessen Mitte ein Tisch
i» W» («a.
S&USt Dienstag, 9 Oktober 1894
wir« atitmtf erttgegeu die Expedition dieses Blatte«. dlnr^rittn-Bnreeur von Haasensteiu u. Vogler in SgH;- M.' E-flel, Magdeburg und Men; Rudolf Roffe io Frankfurt«. M.. Berlin, München u. Köln; G. L. Daube». Co. in Frankfurt«. M., Berlin. Hannoter, Pari«
nvvCUl will»
.Mein Diener hat heute noch mit meinen Sachen M thun, da« Stubenmädchm muß heute seine Stelle vertreten. Ueßertrieben geschickt ist der gute Kerl so wie so nicht. Aber er war ohne Stellung und ich wollte ihn von der Sttaße nehmen. Außerdem haben fich meine Verhältnisse auch bedeutend geändert, s, daß ich nicht zu große Ansprüche machen darf *
Der Inspektor horchte auf und blickte gespannt » seinem Prinzipal hinüber.
.Ja, ja, mein lieber Malten, ich bin nicht mehr der reiche Mann von früher. Oder haben Sie «eine Verluste berett» durch die Zeitung erfahren?'
.Nicht«, gar nicht«, ich bin außerordentlich er- schreckt durch diese Mitteilung, wenn Sie nicht belieben
.O, nein, leider durchaus nicht. Hier diese Scholle, auf der ich jetzt dm, ist so ziemlich da« einzige, war ich au« dem Zusammenbruch meine« Vermögen« gerettet habe.'
Malten war wirklich erschreckt- .So denken Sie vielleicht dauernd Ihren Wohnfitz hier zu >nhmen?'
Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain - Jllustrirtes Sonntagsblatt. «»ä-
Die ostasiatischen Händel.
* Marburg, 8. Ottbr. 1894.
Das Wettreuneu beginnt! Unter dem »«toanbe des Schutzes der europäische» J»tereffe» se»de» die Staate» der westliche» Halbinsel vo» Aste», die man Europa nennt, Schiffe über Schiffe nach dem Oste», wobei ste einander mit eifersüchtige» Auge» beobachte». Der Seeweg »ach Dftafte» wird baid viel kriegerische» Lebe» aufzuweiseu habe», de»u bekanntlich hat u. a. eine «roße Zahl englischer Schiffe Ordre für die chiucsischen »ewaffer erhalten, und daß Frankreich dabei nicht zurückbleibe» will, beweist die neuerliche Meldung, daß zwei weitere franzöfische Kreuzer sowie das «anoneuboot Lutin ebendorthin beordert find. In dem vielbesprochenen englischen Minttzerrate der »er- «angeneu Woche soll e» fich, wie uns an« London geschrieben wird, doch um Frankreich gehandelt haben, allerdings nicht MadagascarS, sondern Chinas wegen. Es soll et» direktes Schreibe» Casimir Periers, s mttunterzeichnet vo» Hanotaux, Vorgelege» haben, in der ei» parallele» Vorgehe» beider Mächte borge- schlagen wurde. ES soll darauf eine ziemlich allgemein gehaltene Antwort »ach Paris abgegangen sein, die dort wohl wenig befriedigt haben dürfte. Man sei in den gegenwärtig leitende» Kreise» England» zwar dmchaus nicht zu Differenzen mit Frankl eich geneigt, doch traue mau demselbeu namentlich hinfichtlich etwaiger streitiger Punkte zwischen England und Außland keine unparteiische Stellungnahme zu. Soweit unsere Londoner Information, der wir eine Aeußermkg des„Tewvs" hi»rufüaen wolle» di, bi, Nichtigkrir jener zu bestätig«» scheint. Das offiziöse Pariser Blatt sagt nämlich einem Wölfischen Telegramm zufolge bezüglich der Eventualität einer Intervention i» China, eS sei die Pflicht aller Mächte, gleichzeitig und pari passu Schutzmaßnahmen zu treffen, nm jeden Verdacht einer egoistischen Aktion zu vermeiden. Daß man daran den», daß ein solcher Verdacht aufkommen könnte, beweist nichts weiter, als daß der Wunsch »ach einer „egoistischen Aktion * wohl allseitig vorhanden fein dürste. Es s wäre auch sonderbar wenn es ander» wäre. Ein grelles Schlaglicht auf die Sachlage wirft ein englisch - russischer Zwischenfall, der in den japanischen Gewässer» vorgekomme» sei» soll. Ci» i» de» rusfiche» Blätter» abgedrucktes Telegramm aus Washington berichtet nämlich darüber, daß in jene» Gewässer» die russtsche» Kriegsschiffe durch fte beobachtende und überwachende englische unaustlärlich belästigt würden. Der Befehlshaber eines russtsche» Geschwader», Vizeadmiral Tyrtow, habe auf ein englisches Kriegsschiff, daS ihm stettg folgte, zu feuer» gedroht, da er in der Beobachtung seines Kurses durch ein englisches Kriegsschiff einen Kriegsfall sehe. Die rusfischen Blätter äußern fich Buchau» zustimmend zum Borgeheu de» Vizeadmirals
Prfchrim täglich «hoc «b Werktagen xzch L»«. Aid Feiaragem — Onart»l-«b»Wlr»>est«,Prci« bei sa G-pe° dttiou $ Rk., bei allen B»fiä»t.ru 8 Mk. s6 Pfg, («0. Nrllellgeld)i 3useratmü»z-bLhr für die t " " ~ -
oder deren R«w 10 PsE., Aeklmuen fit bl
- ste das Vorgebirge westlich von Tschistt passtert hatte. : Darauf sei diese Flotte in nordöstlicher Richtung wetter gesegelt. Hinfichtlich des Verhaltens der Chinesen demgegenüber liegen verschiedene Nachrichten vor, die zwar dasselbe aber doch wieder nicht dasselbe besagen. Gemeinsam ist beiden die Thatsache, daß fich die chinesischen Truppen von Mukden , u r ü ck z i e h e». Als Grund dieses Rückzuges giebr die eine Meldung eine Ordre au, die Landung japanischer Truppe» im Golf vo» Petschili zu ver- hinder». Ist dies richttg, so scheine» die Chinesen in eine Falle gegange» zu fein, dergestalt, daß sie durch die im Golf erfchienene» japanischen Schiffe den japanische» La»dtruppeu ans dem Wege gelockt werden sollte». Nach der andere» Meldung scheint der Rück- zng von Mukden jedoch nicht einmal ein fteiwilliger sondern die Folge des VorrückenS oder gar eines stegreichen Angriffes der Japaner auf Mukden gewesen ju sei». Bon dem Grenzort Ngau, wo die Chinesen nach früheren Meldungen in befestigter Stellung den Japaner» eine Schlacht liefet» wollten, ist überhaupt nicht mehr bie Rede. Während »»» so die Japaner eben so planmäßig wie eufichlosse» Vorgehen, scheint auf der Seite Chinas, wo die größere Macht, wo territoriale und nummerische Vorteile, sowie end lich da» meiste Geld Vorhände» find, um Kopflosigkeit und Verwirrung zu herrsche». Vo» einem Plan, von einer Organisation merft man vorläufig noch gainichts. Infolge von Fahrläsfigkeit und Corruptio» iud die Truppen in schlechtem Zustande, Provinzen in Aufruhr. Vo» dem berühmten Li, über deffen , Geschicklichkeit und „Genialität* einst so viel gerühmt einen „qrneniqen ewuiarcr genannt yavell, Port mau nichts als daß ihm Federn und Jacken ent- : zogen werde». ES ist ja wahr, es scheint mächtig i gegen diesen Manu intriguiert zu werden, vielfach ; wird er wohl in seiner Jnittative gehemmt sein, aber < als wirklich bedeutender Man» müßte er doch trotz- : dem etwas leisten, zumal er keineswegs „völlig in ! Inguade gefallen* zu sein scheint. Oder sollte er vielleicht zuerst im Zentrum Chinas an der aller- höchsten entscheidenden Stelle eine „Umkcempelung* vornehmen wollen, ehe er seine Thätigkeit «ach der Peripherie richtet? Ei» Shanghaier Drahtbericht des „New York Herald* besagt nämlich, in Peking sei eine Palastintrigne im Werke, welche die Ab- dankung der Kaiser» zu Gunsten de» Prinzen Kuug (nach andererBerfiou de»Sohnes de» Prinzen Kuug) anstrebe. Prinz Kuug führte bekanntlich bis zum Jahre 1887 während bet Minder- jährigkett des jetzigen Kaisers die Regierung. Er war es, welcher General Gordon dazu veranlaßte, gegen den blutigen Aufstand der Taiping» eingu- chretten und denselben uiederzuwerfen. Danach muß übrigens dieser Prinz Kuug schon recht alt sein, und e» ist daher, falls fich die Nachricht überhaupt be- stättgt, wahrscheinlicher, daß die Berfiou, welche den
Aber Malten schien nicht bei Appettt zu fein, trank seinen Dein nur bi« zm Hälfte-
Ziemlich schweigend wurde der Rest der Mahl- zett verbracht; dann verabschiedete fich Malten, da er noch in der Wirtschaft zu thun habe, Scheffler rauchte schweigend seine Zigarre und blickte in den trüben Abend hinein. Richt lange, so verließ er auch da« Zimmer und verblieb ben Rest be« Abend» oben in dem seinigen.
„Achten Sie auf alle«, war Sie in und außer dem Hause sehen und hören, Müller, ein ganz reine« Gewissen scheint mein guter Malten nicht zu haben, wenigsten« ist ihm mein Hierbleiben fatal. In den nächsten Tagen werde ich mir die Büchet gäben lassen und da können Sie dieselben revidieren, wenn ich in den Wald gehe Aber thun Sie e« unbemerkt.'
Mit den Worten ging Scheffler in sein Schlaf, zimmer und bald lag er in festem Schlafe.
Heller Sonnenschein grüßte am nächsten Morgen und al« der Befitzer von Tannenhof an« Fenster trat, bot ihm fein Eigentum ein freundlichere« Bild al« gestern. Er öffnete da« Fenster und sog mit vollen Zügen die Morgenluft ein. Die Brus wurde ihm weit und stöhlicher Mut blitzte ihm au« den Augen.
„Vorwärt« an die Arbeit —' Er sprach e« laut und fest vor sich hin.
Den Vormittag Über ging er mit Malten ben
Politische Rundschau.
• Marburg, 8. Oktober 1894.
Vom Antisemitismus.
®ie Kreuzzeitung enthält folgende Erklärung: »Am 7. d. M, findet in Eisenach eine Vertrauensmännersitzung der verschiedenen antisemitischen Richtungen statt, auf der es sich entscheiden Wird, ob eine vollständige Verschmelzung im parteipolitischen Sinne möglich ist oder nicht. Wie aus den Verhandlungen des jüngst in Berlin stattgehabten „Parteitages" der „norddeutschen Antisemiten" hervorgeht und übrigens auch sonst bekannt ist. Wird es sich vornehmlich darum handeln, ob der Abgeordnete Ahlwardt der neu- zubildendrn Gesamtfraction im Reichstag als vollberechtigtes Mitglied beitreten darf oder nicht. Sollte fich die Vertrauensmännerversammlung im bejahenden Sinne entscheiden, so würde das für die parlamentarische Stellung der „Fraction" von nicht geringer Bedeutung sein, da in diesem Falle die „Bündnisfähigkeit' derselben nach rechts hin unseres Erachtens ausgeschloffen wäre."
Nach sozialdemokratischer Hilfe in kirch. lichen Angelegenheiten
ruft der liberale „Fränk. Kourier." Hinsichtlich de» vor- «Ssichtlicheu Sieges eines Positiven bei einer Berliner ho'fTET6trnt^I^fungJ1n@rfüUüng'gebtn. daß die Kirchlich-
Liberalen in keiner Kirchengemetude die verlorene Stellung wieder erobern, vielmehr noch w e i t e r e V e r l u st e verzeichnen werden. Wenn sich die Sozialdemokraten an der Wahl betettigev würden, statt fich grundsätzlich der Wahl zu enthalten, so würde die Niederlage der „Orthodoxen* unzweifelhaft sein, da die sozialdemokratische Leitung mit ihrer vortrefflichen Organisation leicht die starke Wahlbeteiligung erzielen würde, die die Herren vom „P r ote» tantenverein" nicht durchsetzen können.* Also wegen der geringen Macht der Protestanteuvereivler ruft man die atheistischen Sozialdmokrateo zu Hilfe gegen diejenige Richtung in der Kirche, die den schlichten Glauben unserer Bäter gegen modernen Halb- und ViertelS- glauben verteidigt: Diese „liberale" Auffaffung deS „Kampfe» für Religion, Sitte und Ordnung" ist überaus charafteristischi
Vom kranken Zarem
Alle neuerdings eingetroffenen Meldungen über die Krankheit de» Zaren stimmen darin überein, daß dieselbe sehr ernst und bedenklich fest Meldungen betreff» einer Verschlimmerung, die inzwischen eingetreten sei, werden nicht nur offiziös, sondern auch von glaubwürdiger Sette für unwahr erklärt. Die Kraukhrtt deS Zaren ist eine der» arttge, daß eine sehr langsame »eflerung nicht unmöglich H»f und bie Ställe durch, auch hinaus auf« Feld, um da« Weh zu besehen. Da wat allerding» viele«' was feinen $Zut vorn Morgen nieder beugte. Dmn wenn er von der Landwirtschaft auch nichts »erstand, so wurde ihm doch klar» daß hier so ziemlich alle« herunter liege und Wandel geschaffen werben müsse, zumal der Derwaller nicht ermangelte, ihm die Dinge im schwärzesten Lichte erscheinen zu taffen.
„Aber ich habe doch jährlich meine Zuschüsse »och bezahlt," brach er einmal unmutig heran«.
„Ohne sie wäre e« auch gar nicht möglich gewesen, die Sachen hier nur so zu halten, wie Sie dieselben jetzt finden. Uebrigens stehen Ihnen bie Mrt- schafttbücher ja jeder Zett zu Gebote und werben mich glänzeub rechtfertigen,* erwiderte jener etwa« empfindlich. _ , , ,
„Run ja,' lenkte Scheffler ein, „ich habe ja nicht getadelt. Aber Sie werben verstehen, daß in meiner jetzigen Lage mich da« verstimmen muß. Ich werde allerding« die Rechnungen prüfen mfiffen, um mich zu orientieren. Geben Sie dieselben an Müller, er kann sie mir auf mein Zimmer legen. Heute Nachmittag will ich zum allen Förster hinüber, um mit dem über den Forst zu reden.'
Wieder hatte er bemerkt, daß der Verwalter die Farbe wechselle, al« er von derRevifion derBücher sprach. Doch war ba« nur ein flüchtiger Moment
Tyrtow und mit unverkennbarer Erregtheit gegen ©nglcnb. So schreiben bie „Pet. Wed.": Tie englische Zudringlichkeit habe eine gründliche Zurückweisung erfahren, Vizeadmiral Tyrtow sei »ich! bloS ei» vorzüglicher Seemann, sonder» auch ein über- zeugt« Patriot, der bie Ehre und bie Würde der russi che» Macht in be» astatische» Gewässern wohl zu wahre» weiß, llud so habe er seinem Geschwader be» Befehl erteilt, stets „Har zum Gefecht" zu sei», und als ihm das englische Spionierschiff »och einmal be» Weg kreuzte, signalisiert, daß et feuern werde, wen» eS nicht das Convoyireu aufgäbe. Das Ultimatum habe ben» auch gewirkt, und mit der Erklärung des Vizeadmirals Tyrtow, warum er so zu handeln, für notwendig halle, fei der Zwischenfall erledigt gewesen; der englische Dampfer zog eS fortan vor, „fein zu bleibe»*. „Die Engländer — fügt das Blatt hinzu — zeige» fast immer weise Mäßigung, sobald sie einmal auf be» festen Entschluß stoßen, ihren ungenierten Handlungen energisch entgegenzuireten. Wir zweifeln nicht, baß Rußland wie ein Mann bie patriotische Entschlossenheit S. P. Tyrtows gut heißen wird, der sonach einmal bewies, daß die russische Flagge in den Meeren deS fernen Ostens von ben Händen eines festen und energische« Seemanns hochgehalten wird, der die ganze Wichtigkett und Verantwortlichkeit eines Dienstes für das Vaterland durchaus voll und ganz erfaßt hat". Auch der „Swet" äußeit feine Genngthnnng darüber, daß die englische» Schiffe rurch die Drohung, fie vnter Feuer zu nehmen, sofort verscheucht worden seien, ist aber damit nicht zufrieden, i ondern meint, es müffe den Engländer» notwendiger- 1 hatten, i Das Blatt befürwortet für diese» Zweck militärische i Demonstratio» von Pamir rach der Grenze Indiens hin. j
Wie man sieht, verfolgt man in den europäischen । Staaten bie ostasiatijche» Händel nicht nur mit passiver, : öndern auch mit aktiver Aufmerksamkeit. Die Frage: । Was sagt Europa dazu?* ist bei diesen Händel» : : berhaupt die interessanteste. An zweiter Stelle dmwi daun natürlich die Frage: „Was geschieht fn Ostasien?" Die neuesten Nachrichten, welche auf diese Frage Antwort geben, zeichnen in das bisherige KriegSbild nicht bie geringste neue Nuance. Die Japaner, bereu kühnes Unternehmen man zunächst mit bedenklichem Kopfschütteln beobachtete, fahren energffch und ohne Zeit zu verlieren fort, ben KriegS- >Ian, bet von vornherein, mit allen Detail» nnb großer lmficht ausgearbeitet, Vorgelege» haben muß, aus- znführe». Wie bekannt, näherten ihre in Korea siegreichen Truppe» fich der mandschurische» Grenze und haben dieselbe vielleicht schon erreicht. Sin weiteres, vorgestern ans Shanghai eingegangenes Telegramm meldet das Gerücht, daß eine Flotte von ungefähr 7 0 japanischen Kriegs- und Transportschiffen am DieStag Abend i» den Golf von Petschili einfahrend gesehen wurde, nachdem
„Allerding«, da« bleibt mir al« Einzige« übrig. Tannenhof wirb in Zukunft mich ernähren müffen Freilich kann da« nach den bisherigen Erfahrungen nur ein sehr kümmerliche» Brod sein, ja ich weiß nicht einmal, ob e« überhaupt langen wirb.'
Der Andere hatte mehrmal» die Farbe gewechselt, war dem beobachtenden Herrn nicht entging. Jetzt wiegte er den Kopf hin und her.
„Rein, Herr Scheffler, da« Gut giebt nichts her Mit größter Mühe und Sparsamkett habe ich e» doch nicht fettig gebracht, nur da« zur Bewirtschaftung nöttgste zu schaffen. Sie haben ja selber immer die Bücher eingesehen. Der Ertrag ist ein geringer Es steht ja eine leidliche Stute aus dem Felde, aber e« fttib uoch Fehlbeträge vom vorigen Jahr zu decken. Außerdem »erlangt der Viehstapel bedeutenden Einschuß. Die Pferde —'
„Lassen wir ba« jetzt; ich bin ja gezwungen, mich von heute ab ernstlich mit bet Sache zu beschäftigen und muß daher in ben nächsten Tagen alle« genau mit Ihnen durchsprechen. Jetzt würden wir doch nicht in« einzelne eingehen können Nur soviel steht al» Notwendigkeit sest, daß ich hier bleiben und mein Brod zu essen suchen muß. Heute Abend haben wir'« ja noch, also suchen wir erst für weitere« uns die Kräfte zu erwerben,' schloß er, lächelnd seinem Gegenüber eine volle Schüsse zuschiebend und darauf sein Gla« füllend.
„Auf erfolgreiche Arbeit!" Er hob da« Gla».