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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

Verantwortlicher SRtbefttxr: Harry Finking tn Stcrimr«. inb Expebition: Markt 81. Fernsprecher Nr. 66.

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»jemals die Rede feix, nxb er selbst würde einer Partei, die gewerbsmäßige oder gehässige, persönliche Opposttio» mache oder demagogisch auftrete, Niemals ««gehöre».

Herr Freiherr vo« Erffa berührte denselben Segenstand, als er ix seine« Vortrage zur Be leuchtuxg der Frage: Was hat die Land »iri­sch aft vox den Parteiex zu erwarten? gelangte. Kurz zusammengefaßt lautete die mit großem Bei> fall aufgenommeue Antwort, sichere Freunde der Landwirte seien allein die Ko«ser> vativex uxd der größte Teil der Frei- konservative x. Diese Parteiex feie« zugleich das festeste Bollwerk gegen Anarchie und Umsturz, die sichersten Säule» für Thron nxb Altar.

In überaus wlrkuugvoller Weise kxüpfte eublich auch Herr JakobSkötter am Schluffe seiner tatet» effaniex Ausführungen an ben Appell an, den Se. Majestät ber Kaiser zu Königsberg au ben Abel ge­richtet hat. Tie Edelleute, so ungefähr äußerte der geuannte ReichStagSabgeordnete, seien vom Kaiser zu diesem notionale» Kampfe aufgerufe». Mit Recht. Denn der Adel verdiene daS Vertrauen, er werde wie so oft schon die Führer, die Feldherrn liefern. Aber allein könne anch ber thatkrästigste rnb todes­mutigste Adel nichts auSrichteu. Damit die Feld­herren schlagen und siegen können, bedürfen sie einer Armee, und diese Armee werde der Mittelstand ix Stadt nnd Laxd, werde» die Handwerker, die Kleingewerbetreibende», die Landwirte bilde». So werde diese Truppe mit dem vaterländischen Adel au der Spitze eine Phalanx bilden, an der sich die anstürmendeu Umstürzler die Köpfe einreuxe» werdex.

Der Berlanf des Erfurter Parteitags war, wie max sieht, ein ungetrübt glänzender und erhebender. Möge der Samen, der hier anSgestrent worden ist, in den Thüringer Landen «xb namentlich ta ben Herzogtümern günstigen Bobe» ftabex. Der Thüringer Parteitag bebentet, so bemerkt bieNeue Preuß. Ztg.', »och nicht bie Ueberwivdung ber Sch wierigkeite», mit bene» bie Deutsch- Konservative» a»f diesemklassischen' Bode» des Liberalismus z» kämpfe» habe», eine» gute» Anfang aber ga»z gewiß,

Der erste Thüringer Parteitag,

i* Marburg, 20. September 1894.

In einer Zeit, wo man ringsum mit aller Macht gege» die konservative Partei anstürmt, gewährt es eine ganz besondere Genngthnung und eine frohe Gewähr für die Zukunft, wenn unter a» sich schwierige» örtlichen Verhältniffen neue konservative Organisationen behufs ZusammeuschluffeS der Gefinnunggeuoffen einer ausgedehnten, bislang dem konservative» Gedanke« zum Teil unzugängliche« Landschaft geschafft» werde». DaS war am letzten S»»»tage zu Erfurt der Fall. Dort ist auf eta m Parteitage mit freudigster Ein­mütigkeit etae konservative Organisation für Thüringen beschloffeu worden, vermittelst welcher die dortigen Gest«»u»ggenoffe», treu und arbestsreudig wie sie find, de» konservative» Gedanken ta daS Thüringische Volk hinaustrage» werde».

Der Do»k für das Zustandekommen dieser er freuliche» Thai gebührt in erster Linie de« Vor- fitzende» des Erfurter kouservative» Vereins, Henn Oberlehrer Dr. Freiherrn von Wangenheim und dem ReichSiagSabgeordxeten für Erfurt, Henn JakobSkötter. Beide Herren könne» nunmehr mit der größten Genugthuung auf die Ergeb»iffe des Parteitages als auf die Frucht ihrer vorbe- reitenden Thätigkeit blicke». Einmütige Begeisterung für unsere gerechte Sache, frische Siegeszuversicht nnd freudiges Vertraue» z» der Parteileitung, das wäre» die hervorstecheuden Merkzeichen d:S ersten Thüringer Parteitages, and mit Jubel stimmte» de»u auch die Versammelte» de« Wunsche des Herrn OberpfarrerS vo» Gerl ach bei: So Gott will, auf Wiedersehen in zehnfacher Anzahl übers Jahrl

Als Redner traten »ebe» dem genannte» Lor- sttzendeu des OrtSveretaS dir Herren Reichs- bezw. Landtagsabgeordneten Freiherr voaMaxtenffel- Croffe», JakobSkötter uxd Freiherr vonErffa- Wernburg auf. Dir Ausführungen dieser Herren, die die weiteste Verbreitung verdienen, fanden stürmischen Bestall. Herr Freiherr von Manteuffel zeichnete ei« Bild der allgemeinen politische» Lage innerhalb der konservativen Partei, während Herr Freiherr vo» Erffa die Lage der La»dwirstchafi be­leuchtete u»d Herr JakobSkötter über Wünsche, Sorge» »»d AuSsichte» der Mittelstände sprach.

Daß die Versammlimg »och voll n»ter dem tiefen Eindrücke der Königsberger Kaiserrede stand, ist selbstverständlich; eS war darum auch zu erwarten, daß die Redner auf dieses hochwichtige Ereignis Bezug nahmen. Die Ausführungen unseres Parteiführer», des Herrn von Manteuffel, boten eine ganze Reihe von Anklängen an bie Lästernde und von Bezugnahmen darauf. So, als der Redner unter bremsendem Beifall der Versammelten erklärte, ge- werbmätzige Opposition habe die konservative Partei niemals getrieben, davon könne bei den Konservative«

»Sie werden ihn kennen, Herr Scheffler, und wiffen, was Sie von seinen Borhesten zu denken haben- Aber kommen Sie, unser Thee wartet.'

Die Frau ging durchs Nebenzimmer, die Männer folgten.

»Höre, Du wirst nun aber non unserer Unter­haltung schweigen*, rannte Scheffler dem Freunde zu. Der zuckle die Achseln.

Im Eßzimmer «arteten bereit» zwei Damen.

»Hier liebe Mama, mein Freund Scheffler', stellte Hartmann vor. »Frau Pastor Stone, Fräu­lein Frieda Stone, Kollegin von mir, unterrichtet höhere Töchter.'

Scheffler blickte nach der Begrüßung da» junge Mädchen flüchtig an. Wo hatte er doch da« Gesicht schon gesehen? Auch in ihren Zügm zuckte ein Er- kennen auf. Errötend trat sie schnell auf ihn zu und reichte chm die Hand.

»Wie freue ich mich, Ihnen hier zu begegnen, Herr Scheffler, um so meinem, bis dahin unbe­kannten Retter danken zu tonnen.'

Erstaunt sah er ihr in« Gesicht, dann aber kam auch chm die Erinnerung, wo er bereit« dasselbe gesehen habe. E« war vor ein paar Wochen ge­wesen, da hatte er auf einer Straßenkreuzung ein junge« Mädchen vor einer Droschke weggerissen, welche sie ohne sein Dazwischenkommen unfehlbar überfahren haben würde. Da« Gedränge hatte die Beiden sofort wieder getrennt-

Das «lück des Lebens.

Novelle von 1L Deis.

(Nachdruck verboten.)

(Fortsetzung.)

**ääSÄK Jllustrirtes Sonntagsblatt

.Ich hoffe, Sie kommen nicht wegen der reich besetzten Tafel, denn dann würde ich von vornherein toter die Volksküchen zu rechnen sein dem gegen- Ger, wa» Sie gewohnt find- aber ein freundlich Besicht sollen Sie haben schon al» Freund meine« Berner, der freilich nicht viel taugt, wenn man tor nach seinen bösen Sieben urteilen will *

»Gnädige Frau, Sie find sehr gütig, mein Ein­ringen in Ihre stille Häuslichkeit so freundlich zu fetiteilen. E« ist mir allerdings eine große Freude tovesen, Ihre» Gatten heute wieder zu treffen, eine Uch größere, von ihm gleich die Erlaubnis erhallen

* haben, auch Ihnen vorgestellt werden zu dürfen.'

»Ei, ei, eben hat er mir noch eine Vorlesung Mer die Thor hell de« Heiratens gehallen; Du mußt loch eine wunderbare Gewalt über die Stornier« hetzen haben, Minna,' schmunzelte Hartmann.

Da« trug ihm ein Knurren von Sellen Scheffler«, feu ein verlegenes Räuspern folgte, einen leichten Schlag von seiner Frau ein.

»«ul' schrie er und rieb sich bie Schulter. »Siehst Du, Freund, das ist da» Glück der Ehe; i wird man für Wahrheit und Schmeichelei be- tadelt.'

Zum Quartalswechsel!

»Auf,um Kampfe für Religio«, für Sitte mb Ordnung gegen die Parteien de» Um- ßnrze» !* * Diese herrlichen Worte au» Kaiser Wilhelm» gömgSberger Rede werden noch lange im Bewußtsein de» Deutschen Volke» uachlliugem In ihnm ist die Richtung bezeichnet, welche unser politische» Leben und Streben in nächster Zukunft einzuschlagen hat. E» ist wahrlich auch h»he Zell, daß endlich einmal von unserem gesamten Volke, wtn höchsten Staatsbeamten bi» zum einfachsten Arbeiter in energischer Weise Front gemacht wird gegen den immer mehr »w stch greifenden Geist be» Umstürze», der unser ganze» staatliche» und gesellschaftliche» Leben zu zerfressen droht. Lange genug hat man sich dieser Gefahr gegenüber von einem falschen Liberalismus letten lassen, der alles Heil in dem unbeschränkten Geheulaffe» sieht. E» muß endlich ein­mal ander» werde«, sonst müssen wir un» darauf gefaßt «achen, daß da» Gespenst de» Umstürze» vampyrgleich gnferem Volke Blut u»b Lebe« aursaugt. ES gilt da» Hespenst zu bannen und dabei müssen alle mttwirken, denen Religio«, Sitte und Ordnung, Vaterland o«d Freiheit noch heilige Ideale statu

Unsere Leser wissen, daß dieOberhessische Zeitung- nicht erst durch die Königsberger Kaiserworte «anlaßt worden ist, diesen Gedanken Ausdruck zu geben, Lll haben e» vielmehr von jeher für unsere Pflicht ge­halten, das Publikum, da» so gern arglo» dahtnlebt und «» Bequemlichkeit die der Allgemeivhett drohenden Gefahren zu unterschätzen pflegt, über die Größe und Tragwette der revoluttonären Gefahren aufzuklären. Wir leben thatsäch- lich schon in einer Zeit der Revolution. Auf der ganzen Linie wogt erbitterter Kampf zwischen den Umstürzlern «d den Vertretern be» Bestehenden. Jeder Bürger kann ta die Lage kommen, an diesem Kampfe aktiv teilnehmen p müssen, und es ist daher seine Pflicht, fich z« unter­richten über die Krast »nd die Ziele der Gegner, über den Stand des Kampfes nm die Waffe«, die wir zu führen haben. Dies ist nur möglich durch die L e kt ü r e e i»e r Zeitung, die fest «nd treu zu ben alten, ewige» Idealen Gott, König und Vater­land, Recht, Ordnungund Freiheit hält, »iedurchkeineRücksichtenstchbewegenläßt, Ueinden dieser Ideale Zugeständnisse zu wachem Auf diesem Standpunkte steht die konservative Presse, und wer die .Oberhessische Zeitung'kennt, weiß, daß sie dabei nicht in letzter Reihe sichte Vertrauen»- »all wende« wll uv» darum beim Herannahen etae» neuen Pierteljahre» an die Bewohner Marburgs und Hessens mit ter Bitte, weiterhin treu zu ber »Oberhesfischen Zeitung" pl stehen und ihr in dem Kampfe für das Wohl aller Gutgesinnten die notwendige Unterstützung zu Teil werde» ja lassen.

Marburg im September 1894.

»erlagnndRedaktiouder .Oberh. Zeitung.'

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be» ganzen Jahre» ohne Unterbrechung bie Möglichkeit bieten, bie vorteilhafteste Art de» Vorgehen» in manchen Fälle» fest zustelle«, zu deren Erprobung die Exerzierplätze keine Gelegenheit geben, «ähreud die kurze» Herbstmanöver nicht «»»reiche». Die Militärverwaltung pflegt behufs Anlegung solcher Plätze, die gleichzeitig als Lager benutzt werden, Terrain anzukaufen, dessen Ausbeutung geringe Erträge liefert, sodaß der wirtschaftliche Schaden kein großer ist und sogar vielfach durch den Segen ausgewogen wird, daß e» kleinen Besitzern ermöglicht wird, fich mll der reich­lich bemessenen Evtschädigungsumme, die sie erhalte», in besseren Gegenden anzukaufen. Der Errichtung weiterer Truppenübnngplätze stehen daher keine Bedenken entgegen, und e» ist in anbetracht ihrer hohen strategischen Bedeutung und vor allem des Umstande», daß sie die Ersparung von Menschenleben im Ernstfälle bezwecke», die Bewilligung bei bezüglichen Etatforbernngen fetten» be» Reichstage» zu erhoffe»i

Der sinkende Zinsfuß und die Jnbustrie.

Au» rheinischen Jnbustriellen-Kreise« wirb nn» von hochgeschätzter Seite ge­schrieben:

.Die bekannte Fabel von ben ungeheuren Erträgen der Industrie erscheint neuerdivg» in eigentümlicher Be- lenchtnng durch da» Geschrei über da» Sinken des Zins­fußes und mögliche Konvertierungen. Warum legen diese Schreier ihr Geld nicht in der Industrie an; besonders in der Bergwerkivdustrie, wenn es derselben so kanibalisch wohl gehtt ES können noch Millionen in der Industrie unter» gebracht werden gegenteilige Behauptungen gewisser Blätter beruhen auf Unkenntnis der Thatsachen Millionen, welche vielleicht mehr al» 3 Prozent bringen würden, viel mehr allerdings im Durchschnitt der Jahre auch nicht. Aber ,ä Rentenpapierche" ist immer sicher, während industrielle Werte infolge der natürlichen Rifico» Schwankungen sehr ausgesetzt ftain Jedenfalls erhellt au» diesen Erwägungen sehr klar, wa» e» mit dem Gerede von den angeblich enormen Eittägen der Industrie auf sich hat.'

Die Rede de» Fürsten Bismarck

beim Empfange des Massenbesuchs der Posener in Varzin hat wegen der Macht der darin angeschlagenen nationalen Akkorde den allgemeinsten Mederhall im deutschen Volke geweckt nnd auch im AuSlande überall die gebührende Beachtung gesundem ES zeigt fich auch au» diesem Anlaß wiederum, daß die Autorität de» Altreichskanzler» in un­gemindertem Maße fortbesteht und daß er nur da» Wort zu ergreifen braucht, um sofort Aller Angen und Ohren für sich zu haben, gleichviel ob sie Freunden oder Feinden ge­hören. Und da» ist wohl da» sicherste Zeichen seiner un­erreichten staatsmännischen Größei

Dem antisemitischen RadikaliSmn» widmet die fteikouservative Berliner Zeitung »Post' fol- grobe sehr treffende Bemerkungen: »Die phllosemittsche Presse bemächttgt fich mit der größten Genugthuung de» Programm» de»AnttsemttiSmuS Förster-Ahlwardt- scher Richtung, in welchem neben einer größeren Zahl

Nun, ba fetze Dich zunächst an ben Deiner That am meisten entsprechenden Platz zwischen meine Schwiegermutter und Schwägerin. Liebe Rama' wandte Hartmann fich an bie erstere .mein Freund hat mir erst gesagt, wie sehr hübsch er es sich denkt, wenn men wie ich seine Schwiegermutter stet« bei fich haben kann."

Der so gut Beleumundete warf dem Sprecher einen vorwurf«vollm Blick zu, der aber dem komischen Ernste in ben Zügm desselben durchaus lebten anderen Ausdruck verlieh

Die alte Dame hatte ihren Schwiegersohn onge- sehen und lachte herzlich.

Mein lieber Herr Scheffler, feien Sie unbe­fugt, ich verstehe so ziemlich, was mein Herr Schwiegersohn im Ernst ober Scherz sagt. Wahr- scheinlich hat er jetzt eine kleine Bosheit gegen Sie verübt. Eie werden vermutlich andere Aexßerungm gethan haben, was ich Ihnen gar nicht verdenke. Der arme Mann meiner Tochter hat ja auch ein saures Leben, täglich mit drei keifenden Frauen- zimmern, deren eine noch dazu feine Schwiegermutter ist, verkehren zu müffen ist doch keine geringe Auf­gabe. Finden Sie nicht auch, daß er elend und kümmerlich ausfieht, vor der Zett alt?'

(Fortsetzung folgt)

Politische Rundschau.

* Marburg, 20. Septbr. 1894.

Der nächstjährige Militäretat

wttd, wie nn» von wohl unterrichteter Seite an» Berlin mttgeteitt wttd, weitere Forderungen für Truppenübnngplätze cnthaltev. Derartige Plätze, die zu Kawpfübungeu größerer Truppenmaffeu bestimmt find, existieren bereit» ta der Lüneburger Haide, bei Münster, auf der Seme, bei Ary», Jüterbog und Hagenau, sowie neuerdings bei Elsrndor» im Kreise Malmedy unb bei Döberitz. Er ist zweifello» baß solche Plätze von hohem Werte für bie Vorbereitung zum Kriege stab, ba sie währrnb

Ach, ja, ich erinnere mich. Aber meine That war nicht der Rebe wert nur ein glücklicher Zufall, der mich Ihnm in den Weg brachte. Es war das Ganze doch ohne nachteilige Folgen?'

Ganz und gar, es that mir nur weh, daß ich Ihnen nicht zu danken vermochte. Um fo größer war meine freudige Überraschung, als ich Sie eben erkannte ; denn Ihre Züge hatten fich mir in dem Augenblick der Gefahr eingeprägt.

Nehmm Sie auch meinen Dank für die Rettung meiner Tochter', die alte Dame drückte ihm kräftig die Hand.Gott der Herr segne Ihnm, was Sie an meinem Kinde thaten."

Scheffler wurde eigentümlich ,n Sinne. Er hatte das ganz vergeffen gehabt, nur jenes erschreckte und anziehende Mädchengeficht hatte ihm noch öfter in Gedanken vorgestanden, bis es im Getriebe des täglichen Bebens faßt erblaßt war. Jetzt stand es wieder vor ihm, freilich nicht mehr blaß und er­schreckt, fonbern frisch unb fröhlich- Wmiger an- ztthmd aber erschien es ihm nicht

Ich schlage vor, wir fertigen ihm die Rettung« Medaille nach Tische au«' begann Hartmann .ich wenigsten« habe großen Hunger und wir werben ihm, wenn er irgenb gleiche Gefühle hegt, fo unsere Dankbarkeit am besten beweisen.'

Von der Rettang»medaille will ich bispmsterm, versetzte Scheffler, aber für eine Taffe Thee würbe ich allerdings jetzt sehr banlbar sein.'

Anzeige« nimmt entgegen bie Expebttto« biese» Blatte»,

sowie bie Aunonce«-Bure«tt von Haasensteta m Vogler in VVIV , Frankfurt «. M., Kassel, Magdeburg unb Wie»; Rudolf A.A1Ä: ZllÜkK. Rosse ta Frankfurt a. M Berlin, München u. Köln; G. L.

Daube m Co. in Frankfurt c. M., Berlin, Hannover, Pari».

«rschrtat täglich außer a» Werktagen «ach Ctam- «nb rm

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Frettag. 21. September 1884