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öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

Berantvttrüicher »ebeftext: Harry Fiuking tu »urd«» Äebttttm und Expeditio«: Markt 81. Fernsprecher Rr. 65.

Zweites Blatt

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Jtiesetzl

deponirt

allgemein anerkannt.

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Öy

V

Doch geschah AehnlicheS nicht wieder. In den drei Wochen, die er zur Vollendung der Büste brauchte, behandelte ste ihn mit derselben zutrau­lichen und überlegenen Unbefangenheit wie am ersten Tage.

Endlich zu Susannnens Freude und zu Peters geheimer Trauer, war die Büste fertig. Susanne erhob sich, reckte die schönen Arme in die Lust und rief: .Erlöst!"

.Komm einmal her, Hexe", sagte der Vater vor dem wohlgera'enen Werk so freudig, al» habe er'» selber gemacht. .Bist du zufrieden?"

.So häßlich bin ich?" fragte ste und wollte eine gleichgültige Miene machen; aber ihre Augen, brennend im Triumph, straften ste Lügen.

Der Vater geriet bei ihren Worten in einen gut gespielten aber ebenso durchsichtigen Zorn., Und nun geh, und bedank Dich beim Castelli, und bitt' ihm ab, daß Du» ihm so sauer gemacht hast!"

Sie reichte dem jungen Künstler die Hand und iah ihn mit all ihrer spitzbübischen Liebenswürdig« eit an. Einen Dank sagte sie nicht; sie wußte, da» war nicht nötig. Aber mit ihrer »eichen Stimme flüsterte sie bethörend: .Ist'» wahr? Hab ich» Ihnen wirklich so sauer gemacht?"

Ehe er noch etwa» sagen konnte etwa» )umme» wär'» jedenfalls gewesen, benn seine Be- innung kam ihm bei dem festen, warmen Druck

weißen Händchens bedenklich abhanden wurde te Thür aufgerissen und ein von Silbertreffen darrender Diener mit wohlgeflegten Bartkotelell« rief n die Werkstatt hinein: ,Se. Königliche Hoheit..."

Eine Minute später trat der Herrscher, ein häufiger Gast bei dem berühmten Künstler, mit seinem leut« seligen Lächeln ein. (Fortsetzung fvlgt.)

Hab brate ia bet ganzen Wett al» sloher nab unschädlich wirkenden, angenehmes nab billiges Hau»« nab Heilmittel bd Störungen in den Unterleibs« Organen, trägem Stuhlgang und daraus entstehenden Beschwer­den, wie: Leber und Hämorr­hoidalleiden, Kopf­schmerzen, Schwindel, Athemnoth, Herzklopfen, Beklemmung, Appetitlos!«» kelt, Blähungen, Auf­stossen, Blutandrang nach Kopf und Brust und als milde» Blutreinigungsmittel *.

*** Ädwtttön urü? Expedition: MaiktÄ^ Feruspncher Nr. Jll^strirtes Sonntagsblatt

' _____,, !"eine Schwester? Wo ist Elsbeth?" Das junge!einer Dame vorgestellt wird, verpflichtet (I), dieselbe

L..... <>Cnnt|(I)lC9e I Mädchen war nicht zu sehe«. Da ertönte ein leises! zu küssen. Am Ostertage ist das gegenseitige iküffe«

London, 16. Septbr. Ei» Telegramm au»!Geräusch aus dem Innern des gekenterten Bootes, «auch vollständig Fremder gang und gäbe. I« Eng St. John» auf New'Fvundland meldet, daß der Fräulein Thaufing lag unter dem Boote und dem!land ist da» Küffe» am Vale,tinS-Tage Sitte Dampfer .Falco," gestern von der Bowdotn-Bucht Segel. In größter Verzweiflung und mit Lebens- Außerdemhat in England der Richrer von Ayl das ans Grönland mtt den Mitgliedern der Pear yschenlgefahr tauchte Herr Thaufing unter, und es gelang!Recht, die jeweilige Bürgermeisterin zu küffe»wann Polarexpeditio« dorthin zurückgekehrt ist. Die!ihm, die Schwester bei einem Fuße zu ersoffen und!und wo er will." In Hungerford werde» während Expedition konnte nm 134 Meile» von jener Bucht I hervorzuziehe«. An die Oberfläche gebracht, wurde! der Weiulesefeste eigens zwei Persone» gewählt ans über da» Eismeer nach Norden Vordringen, dal die junge Dame bewnßtlo». Ihr Bruder, obwohl «welche das Recht haben, jedem Mädchen, da» den die Kälte überaus groß war und die Schlittenhunde!selbst schwimmend, bewahrte fie jedoch unter Auf-«Markt besucht, einen Kuß zu geben. Nu besonderes zum große» Teil erftore». l bietuug aller seiner Kräfte vor dem Unterfiuken! Kuß-Zeremoniell besteht bet den Empfängen des

Warschau, 17. Septbr. Unweit der Gouver-1Aber das Ufer war wett und ohne schleunigsteIVizekönigs von Irland. Bei diese» Empfänge» hat nementrstadt Minsk ist gestern ein dreistöckiges l fremde Hilfe nicht zu erreiche». Eine Dame hatte! der Lord Lieutenant von Irland da» Richt, jede Naphtharefervoik'Gebäude eingestürzt. Ivo» einem Balkon aus mit dem Opernglase das «Dame zu küssen. I» Irland lüffen die Männer BtSherwurdendretzeh» gräßlich verstümmelte! Unglück gesehen. In größter Aufregung eilte steleinander, dürfen aber im Beisein anderer Leichen an» den Trümmer» hervorgezogen, viele!an da» Ufer und allarmierte die Atterseer Gesell lkeine Frau oder Mädchen küsse». Die fiaischen Arbeiter find schwer verletzt worden. I schäft. So erhielte» auch Frau Thaufing und Frau! Frauen betrachten einen Kuß alS die höchste Schmach,

Et» Abenteuer auf dem Attersee. «Leydolt Kunde von der entsetzliche» Gefahr, in der «die ma» ihnr» a»thnn kann und weder ihr Bräuti- Ma» schreibt der .N. Fr. Pr." aus Attersee unter! ihre Kinder schwebten. Der Schreck ranbte ihnenIgam »och ihr Gatte darf fie küssen. Na, »al dem 9. d.: Die wette Bucht unseres See» war Idas Bewußtsein, fie fiele« vo» einer Ohnmacht in!" . .

Freitag Vormittag» der Schauplatz eine» Unfälle»,«die andere. Eine Katastrophe schien auch uuver-lDik Deutsche Bvllsvaugeseuschast, bei dem vier junge Menschenleben in höchster Gefahr! meidlich. Nur wenige Minute» »och und die jungen I deren zweiter Jahresbericht vorliegt, verfolgt den Zweck, der schwebten. Nachdem e» mehrere Tage ohne Unterlaß I Menschenkinder da draußen mußte», vo» ihren > W o h n u ngsn o r und den aus ihr entspringenden morali-

gereg»et hatte hellte fich vorgesteru der Himmel et» Kräfte» verlasse», i» der kalte» Flut verst»ken, ehe

wenig auf. Aber immer »och wühlte ei» scharfer man vo« Ufer ans fie erreiche» kouuute. Da die Möglichkeit eröffnen, sich ein Eigenhaus zu verschaffen,

Wind die Flvte» de» sonst so gutmütige« AtterseeS I i« der höchsten Not kam ein Retter. Die Herren I die Zabl der kleineren Grundbesitzer in Stadt und Land

auf und die Woge« ginge« hoch. Trotz der schweren I Wunderer, zwei Cousins des Fräulein Leydolt hu ^/mehren, dadurch die Gesundheit und geiftige Frische Westböe« benutzte eine jugendliche Gesellschaft das waren schon lange vor dem Eintritt des Unglücksfalles |£ ä «ffa

Bischen Soouenschein zu einem AuSfluge. Herr! der .Asträa" mit einem andere» Boote evlgegeugefegelt! unserem Vaterlande mit seinen Einrichtungen zu beleben Theodor Langer aus Mödling mtt seinem Freunde I und waren, al» diese kenterte, nicht mehr weit vo» I und zu stärken". Sie will also auch wenig Bemittelten 3. Thaufing, dessen Echtster E. Thaufing und! der Unglücksstelle entfernt. Al» sie sähe?, was ae-I^!' Erwerb eines eigenen Heims thunlichst erleichtern. Fräulein E. Leydolt uuteruahmeu t» dem dem Erst-1 schehe» war, schnitte» ste die Schnüre ibreS SeaelS I siur eme entsprechende Anzahlung, sowie ferner,

genlmnten gehörige» getakelte» Ruderboote .Astraa" I mit dem Messer dmch und ruderte» aus Leibeskräfte» I rungpolice im Voraus zahlt. Kleine Einzahlungen der ei»e Segelfahrt »ach de« etwa 2Vz Kilometer ent-1derAsträa" zu. Noch rechtzeitig erreichten fie!Reflektanten verzinst sie so lange mit 5 pEt., bis sie die feinten Weyreggsr Ufer. Glücklich gelangten die I dieselbe. Aber eS war auch die höchste Zeit. Zu-1 für die Anzahlung erforderliche Höhe erreicht haben. Die junge« Leute hinüber und trat-, nach kurze« »ächst wurde das ohnmächtige Fräulein Thaustng §'«°tt alle Stande;

Anfenthalte daselbst die Rückfahrt an. Al» fie auf lins rettende Boot befördert, dann deren Bruder. «Der Erwerber eines Heims wird mit dem Erwerbspreis derselben die Mitte des Sees erreicht hatte», kenterte «Auch dieser brach »uu bewußtlos zusamme». Schließlich I bei einer von der Gesellschaft zu bestimmenden Lebensvcr- »uter ei»em heftige» Wi»dstoße daS Boot u»d sämt I wurden auch Fräulein Leydolt und Herr Langer in I sicherunggesellschaft auf Todes- und Altersfall versichert, ltche vier Insasse» sammt einer kleine» DachShündiu, Sicherheit gebracht. Auf dem Wege zum ßanbe SntaVS SaSSn

die fie bei fich hatten, fielen i»S Wasser. Herr schlug Fräulein Thaufing die Angen auf und stieß. I

Langer verwickelte fich hierbei mtt de» Füßen in die «noch unter dem Eindrücke der a»? gestandene« Todes-! stimmten Fällen kann ein anderes Familienmstglied versichert

Segelschnüre. Jade« er fich mit der einen Hand langst, die Rufe:Hilfe! Rettung!" aus. Etwas! Eden. Den Gewinn der Gesellschaft, der im Verkaufspreis

an das vollständig umgekippte Boot klammette, hielt später erlangte auch Herr Thaufing das Bewußtsein. tm^nMffchlaa^Aietttt er fich über Waffer. MU der anderen Hand stützte Nach der Landung wurde» di- beiden junge» Samen isÄ

er Fräulein Leydolt. Deren Hündchen hatte auf hu Bette gebracht. Es ist zn hoffe», daß die Ge Fonds eine Dividende von 4pEt. zu gewähren. Mitglied

setuer Schulter Zuflucht gesncht. Herr Thaufi»g I sundheit der vo» dem Unfälle Betroffenen keiueu Ibei Gesellschaft wird man durch Erwerbung eines Geschäfts- bald d« Bmtt, bald Hw -- sich <-.«-> Schad-, ««mm,.. S.fÄXlX«

Erprobt und empfohlen von einigen tausend praet. Aerzten und Professoren der Medlein werden bte Apo» tfiefer Blohard Brandi'schen Echweizerpillen allen llhnlichra Mitteln vorgezogen und alle Interessenten sollten fich boa Xpo- theker Rich. Brandl'? Nachfolger In Schaffhausen die Broschüre mit den Gutachten der Professoren, Aerzte, Chemiker le. kommen (offen.

Man schütze fich beim Ankäufe vor Fälschungen nab »er­lange stet» Apotheker Richard Brandt'r Schwelzerptllen. 3a bekommen in fast allen Apotheken i Schachtel Mk. 1., welche ein Ellguette wie obenstehende Abbildung ein Weibes Krra, in röche« Felde tragen müfien.

Die Bestandiheile bet ächten Apotheker Richard Brandl'- scheu Echweizerpillen sind Rzstracte von: Tilge 1,5 Gr., Moschns- garbe, Aloe, Abshuih se 1 Gr., Bitterklee, Gentlan je 0,5 Gr^bcga Geutian- und Bitterkleepulver in gleichen Thellen nab ia Quan­tum, am baraa» 50 Pillen im Gewicht von 0,1* herptftellea.

Eihältlich ä Schachtel Mk. 1 tu btn Apothekeu. Die Bestandteile der ächten Apotheker Richard Brandi'schen Schweizerpillen find Extrakte von: Tilge 1,5 Gr., Moschusgaibe, Aloe, Absymh je 1 Gr., Bitter­klee, Gentian je 0,5 Gr , dazu Gentian- und Bitterklee­pulver in gleichen Teilen und im Quantum um daraus 50 Pillen im Gewicht von 0,12 herzuftellcn.

Patent-Nachrichten.

Auszug für dirOberhesi. Zeitung* von Brockbue« * Eie.

Technische» Patent- und UebersetzungS-Bureani Köln «.Rh.

Metzerstraße 5.

Patent -Anmeldungen

Rohr- und Rundeisenschneiderr Oswald Gräßler, Caflel.

Lot zum Löten von Aluminium. (Zus. Pat. 77,171.) Otto Nikolai, Wiesbaden.

Patent-Erteilungen:

Verfahren zur Darstellung von Aetherschwefelsäuren mittels Schwefelsäurean Hydrids. E. Merk, Darmstadt.

Verfahren zur Herstellung von Lösungen, welche Stoff» wechselptodukte und Bestandteile pathogener Spaltpilze in ausschließlicher Mischung mit Nichts Proteinstoffen

** enthalten. Farbwerke voran Meister, LuciuS und Brüning, Höchst a. Mr

Einbrecher mit Einsatz. (Zus. z. Pat. 66,278.) - F. Vollert, Frankfurt a. M.

Obige Firma erteilt den Lesern derOberhessischen

Zeitung* unentgeltliche Auskunft in allen dar Patentfach betreffenden Anfracen. Die Red.

erwerben. Eine Beteiligung an der Gesellschaft ist ferner möglich durch Uebernahme vierprozentiger Grundschuldbriefe der Gesellschaft, durch Einlagen und feste Anlage von Be­trägen. Die Gesellschaft hat seit ihrer Konstituinmg bis Frühjahr 1894 mehr als 320 Bauten hergestellt. Erwerber, welche Kaufverträge abgeschlossen haben, sind zumeist Arbeiter, Handwerker und Subalternbeamte jedoch auch Personen anderer Stände.,

an dewselbe» fest. Plötzlich stieß er, vo» einem! Etwas vom Küsse». DasLand der furchtbare» Schreck erfaßt, de« Ruf au»:Wo ist!Küffe" ist Paraguay. Dort ist jeder Herr, der

Erscheint täglich außer au Werktag« »ach S»»»- und LUMK - Anzeigen nimmt entgegen die Expedition diese» Blatte»,

Feiertagen. Onartal-AbounementS-Prei» bei der Ixpe-jiHrUlITH. sowie dieAnnoneeu-Btüeaui vonHaasmsteinmVogler in ,

ditto« 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg- (exkl. «WWW Frankfurt t. M., Caffel, Dlagdebura und Wim; ratbolf HIX;

20 September 1894

Daube m^'wFrankfurt fc M>, Berlin? Hannote c, 'Pari».

Kmrst mrv L -Sehr nett!" rief der Professor an Peter» Er wußte nicht einmal, wa» da» sei. »-

Roma» vo» Gertrud Frauke-Schievelbetu. I Statt mit lautem Gelächter. Aber nun schweig, IHat Bessere» zu thun, der Castelli", rief ihr

«) " ' (Nachdruck verboten) «Hexe! Stör ihn nicht! Sitz still! Per aspera. . "lVater statt seiner. - ;=

(Fortsetzung.) -Aber e» ist zum Sterben, Papa!"Waren Sie schon in der Schweiz? An der See?"

Aber Peter» flehender Blick und ihre» Vater» l » . aTütW w Dich unsterbftch" I Al» auch hierauf keine beftiedigende Antwort

Machtwort fesselte fie nach einer Pause wieder an! .Sie atmete aus.Nun, em Weilchen I einlief, gab Fräulein Susanne die unftuchtbaren

ihren Platz, und Peter versenkte fich auf» neue in no$- »r?ber bM, ^rr Castelli, sputen Sie fich! Versuche auf, etwa» .Vernünftige»" au» Peter bte wonnevolle Qual, einen Zauber, der meist in! . «wie ®utter f°imen W darIherauszubringen.

Farben, schwellendem Jugenvflaum und duftiger I mql,meinMäu»chen. Sie ließ ihn nun in Frieden und bändelte mit

Weichheü bestand, in stumpfem, grauem Thon «ach- Ste drückte bte Augen halb zu, nickte wie rm ihrem Papst an, der, wenn er nicht allzu Schwieriger zubilden. I ^"Eständni» zu ihm hinüber und flüsterte mit I öer hatte, gern darauf einging. Es war ein

.Herr Castelli," sagte ste auf einmal und ließ I "!"m Lächeln, das einen Eirblock geschmolzm haben leichte», luftige» Geplauder, anmutend und harmlos ihre fchalkifchen Augen spottend auf ihm ruhen,!Ede. .^ch Miß, sie thuns doch! Mir zuliebeIVogelgezwitscher. Der ernsthafte Peter, der »find Sie immer so redselig?" «ipuien ete sicy. I eigentlich gar nicht begriff, wie man unaufhörlich

Er erglühte in Scham und Zorn, daß fie ihn! * * * «reden könne, ohne wirklich etwas zu sagen zu haben,

m seiner Andacht gerissen. .Bet der Arbeit..." I Nun «ar fein Leben geteilt I wußte fich doch nicht« Seligere» außer der

^-nm-lte er- Wenn er an der Gruppe arbettete, durchdrang Wonne fie -nzusehen - alr ihr zu lauschem Sie

,E» wäre doch aber nett, wenn ©te mir bte jh wobltbätiaer Friede Leiluna für die fieber ifcke ^e eine drollige Art, halb kindlicher liebet mut, Z-it «rttieben," lächelte fie mit leiser Koketterie. I 'taSK I "«"gewandte, unverblüffbare Sicherheit.

Er verbeugte fich und wühlte in seinem Ge-I schlichter Gestalt auf ihn Überzuströmen. Wenn aber IIch glaube, fie kann gar nicht verlegen werden, dächtni» nach etwa» Lustigem, Leichtem. Aber wa» I bie Stunde nahte, da Susanne erschien, war» mit I "ie andere junge Mädchen", dachte Peter. Darin er aufstöberte, allerlei schwerfälligen gelchrten Kram, I seiner Ruhe vorbei. Ein Selig-Unseliger stand er I hotte er fich aber doch geirrt.

künstlerische Idem und Urteile und sein heiße»! vor ihr und je besser er jede Einzelheit'ihre» schönen! ®r merkte er, als er, um einen kleinen Fehler Streben nach Vervollkommnung als Künstler und «Gesichts begriff, um so tiefer brannte i$r Bild sich!in der Anlage des Kopfes festzustellen, mit dem als Mensch damtt hätte fie ja doch nichts an»!in fein Herz. I Tasterzirkel die Proporttonen nachmaß. Die Hände

zufangen gewußt. - 3 I Sie hatte noch ein paar Mal den Versuch ge-1 bebten ihm, al» er so nahe an fie herantreten, ihr

Sie schien fich indessm mit dem Studium seiner! macht, ihn zum Reden zu bewegen. I seidige» Haar, den Nacken, die Stirn berühren mußte.

Persönlichkett die Langeweile zu vertreiben. Immer,!Herr Castelli, laufen Sie Schlittschuh?" I Da blühten auf ihren Wangen langsam dunkle

wenn er aufsah, um eine Form des Gesichts genauer] Es war gerade ein ungewöhnlich heißer Maitag. I Rosen auf. Und auf einmal stieß sie einen kleinen zu studieren, begegnete er diesen fest auf ihn ge-IAber Sanni!" rief ihr Vater dröhnend,da«unwilligen Schrei aus. Erschrocken trat er zurück, richtetm sprühenden blauen Augen.Was will! stimrrts wohl nicht.!" ISie haben mir wehgethan!" sagte sic heftig,

sie von «k?" dachte er «nd verlor zuletzt beinahe!Ach Papa, man kommt so auf allerlei Ideen,! und wollte ihn zornig ansehn. Aber es gelang ihr »ie Fassung. _.o, Lroennlftn "ichts zu thun hat. Aber Siel nicht; die dunkelbefranzten Lider senkten sich plötz-

.Sind Sie eigentlich nett, Herr SofMh? «tanzen doch!" Ilich über ihre funkelnden Augen. Sie sprang auf

sagte sie «*f einmal so recht to» ihren Gedanken! ,Nem Fräulein." lund sagte, er sei für heute genug.

nm». I »Spielen Sie gern Lawn-Tenni« ?" | Da» konnte er lange nicht vergessen---.