Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham
Verantwortlicher 3kb«ttexr: Harrh Finking ta «erbatf, Äebettien inb Expedition: Parkt 31. Fernsprecher 9h. 56,
212
of die konservative Partei beziehe», da dieselbe
chf.,
* »tritt. »»t
F SahältuisseS
86. na Herrn f(
zu u»sere» gemeinsamen Aller-
Herrn teiae Anrnahmestellung zuerken»eo,
lmehr der Ansicht, daß derselbe ebenso wie
mtzuvg
laut:
Majestät beklagt eS, daß auS den ihm »nahe-
juni
Kirchenstuhl.
mrrerr
ISS
saß dicht vor ihm im er, sich hinüberbeugend,
rgnaätn
>r«p
fg.
. 58.
jegen
)erfl>
esc
en
i (47 rger.
(1 hnho
tachtet Profess , Dr.
Lahm . Juli
:ilin| hnhof, en
ie Rede, mit der Se, Majestät der Kaiser n in Königsberg sein der Provinz Ostpreußen eS „Hoch" eingeleitet hat, gehört nnstreitig zu dsten Kaiserlichen Kundgebungen, Man kann nicht kürzer zutreffend bezeichnen als „der ischc Adel und sein Verhältnis zum \ Die Rede gliedert sich tu zwei klar von 2---. Im eisten unterwirft Se. das Verhalten des Adels in der jüngste» Ler-
Bau- Ein blauer Himmel mit Sternen war die gewölbte Kuppel der Apsis; das Holzgitter, da» den Altarramu von dem Schiff trennte, vergoldet. Die hervortretenden Deckbalken waren in satten, tiefen Tönen gemalt; überall farbenfreudige», reiche«, in der Strenge der altromanischen Form doch Hefter und ungezwungen sich bewegendes Leben.
Das leise Rauschen, Flüstern, Schreüen der Kommenden erstarb jetzt in den vollen, jubelnden Klängen der Orgel. Peter senkte überwältigt den Kopf, al» e» über ihn herbrauste, wie Triumph- chöre höherer Geister.
Al» er wieder aufsah, trafm seine Blicke ein
«ab der Religio» zu erhalten und zu kräftige». Dabei kau» natürlich der Fall eintrete», daß wir darüber, wa» zur Erhaltu»g dieser Stütze» geschehe» muß, i» dem eine» oder andere» Punkt nicht derselbe» Ansicht find wie uaser Allerhöchster Herr. Die logische Folge der in dem Prinzip und einem solche» Fall gegebene» Praemiffe» ist, daß wir unsere abweichende Ansicht in tiefster Ehrfurcht vor Seiner Majestät vertreten und zur Geltung zu bringe» suchen, solange wir nicht eines beffere» belehrt werde». Selbstverständlich haben wir die Pflicht, in den Fälle», in denen unsere Ansicht »icht diejenige unseres Allerhöchsten Herrn ist, uns um so erastlicher und gewiffeuhastcr zu prüfe», ob wir auch auf bem rechten Wege find. Komme» wir »ach reiflicher Erwägung zu diesem Schluß, so ist e» ohne Rücksicht darauf, daß jeder irren kann, nufere weitere Pflicht, auf dem betretenen Wege wetterzugehen. Diejenige» liberale« und demokratischen Gegner, die diesen einfachen und folgerichtigen Standpuutt nicht zu würdigen verwöge», kö»«en wir unr bedauern. Bekämpfen möge» sie u»S, aber uasere monarchische Gesinnung anzutasteu, dazu haben sie nicht das Recht. Wir lebe» in einer ernsten Zeit. Bo» allen Setten rolle» die Wogen des AuftuhrS gegen den Thron heran. Segen die revolutionäre» Elemente, die „Ehrlosen, die ihren König verlassen", stehen wir fest zusammen, zum Schutze unseres Königs. Was besagen dagegen ftgeud welche Meinungverschiedeuheiten in politischen und wirtschaftpolittsche» Frage»! Ist eS doch immer «ur unser Ziel, Bollwerke und Schutzwehre» gegen dir revolutionäre» Sturmfluten zu schaffe» und die bestehende» zu erhalte»! Und wen» einmal die Rot an de» Mau» kommt, dau» wird man uns bis zum letzten auf de» Bällen sehe», dem Feind zu begegne». Jeder echte, königtreue Preuße, jeder gute Deutsche wftd, wie unsere Sätet es oft gethau, de» letzten Blutstropfen verspritzen, wen» eS gilt, deS Königs und Kaisers geheiligte Majestät zu verteidigen. „Ehrlos wer feinen König verläßt!" Das ist von jeher unsere Loosung gewesen, sie wird eS ewig bleiben. Für Miseren König leben wir, für Ihn werde» wir, wann eS not thut, frohe» Mutes i» de» Tod gehe»!
9hm kam da» Fest heran, mit ttockenem Frost, blauem Himmel und Hellem Sonnenschein. Der Baurat, dessen Gegenwart bei der Einweihungfeier noch zweifelhaft gewesen, sagte sich für die Festtage beim Doktor an.
Ein Glück, daß dem Peter sein Handwerk so viel zu schaffen machte! ©ne solche Backwut war noch niemals dageweftn. Die ärmste Häuslerin rührte ein paar Pfund Mehl mit Milch und ein wenig Zucker an, rollte es auf einem Brett aus, nannte es stolz ihren „Kuchen" und brachte e» dem Bäcker. Tag und Nacht kamen die Leute im Backhaus nicht zur Ruhe. Und al« am ersten Festtagmorgen die Glocken zur Feier riefen, bedurfte es bei Meister MeinerS und dem Gesellen erst großer Mengen einer stärkenden Flüssigkeit, um ihre Kräfte emporzubringen. Der Lehrbub aber brauchte derartige äußere Reizmtttel nicht. Seinen glänzenden Augen und geröteten Wangen sah man die durchwachten Nächte nicht an. Schon eine halbe Stunde vor Beginn des Gottesdienste« »ar er in vollem Staat bei seiner Mutter, die sich mtt ihrem besten schwarzen Kleide, da« sie zur Hochzeit und zur Trauer gettagen und das noch immer recht statttich aussah, zu dem Gange bereit machte.
Während sie den attmodischen Hut vor dem kleinen Spiegel zurechtrückte, sah er durch« Fenster.
©n festliche«, heitere« Bild! Der Bauzaun, der ihnen jahrelang ein Stück der Aussicht versperrt hatte, war gefallen. Frei und stolz lag die Kirche auf ihrer Anhöhe. Sauber umgab sie da« reine klare Weiß de« Schnee«, auf dem die Sonne funkette. Der Weg zum Eingang »ar gefegt und mit Tannen»
fische Prinzip haudett, selbständige Aufichte» tzm und zum Ausdruck zu bringe» das Recht Ifa» das Gegenteil vertrüge sich ebensowenig ^«eliger wie mtt bürgerlicher Ehre. Jndeffeu %t, Majestät direkt nur zum Adel gesprochen
7 it konservative Partei mit keinem Worte erwähnt. |] »it daher: zunächst die Antwott des
Kim st rmd Gttvst.
lwnSertrndFranke-Schievelbei«.
(Nachdruck verboten:) (Fortsetzung)
fragen, ob sich« entschieden habe, wagte er «der der Doktor la« genug au« seinen un- Augen heran«. Wa« guckst denn immer?" tt oft ungeduldig. „Hast nicht «arten ge, tze?"
Herr Doktor! Ich sag ja gar nicht«."
Du denkst wa«! Du denkst: der Doktor Ich aber sage Dir, «ein Sohn Phidia«, daß Du noch nicht« weißt - . . Wenns wirklich nicht« ist — zum Trübsalblasen Zeit genug."
dringende Aufforderung „sich i« freuen" in Peter endlich den Verdacht, die abschlägrge g sei längst eingetroffen und der Doktor nur die Galgenfrist der Hoffnung ver- Aber al« er mtt dieser Meinung zaghast wurde der Dottor grob-.
da« war «al gründlich vorbeigeschossen. ' schrie er ihn heftig an. „Schneid' ich »enn ich eine Schwäre operieren will, erst bedächtig um die schmerzende Stelle - Nein! Einen kräftigen Stich mttten hinein! Thut zwar nicht sanft, heitt aber sten . . . Da« sag ich Dir, wenn Du so .ling wärst — wie Du keiner bist — Fehlschlag zu Boden würfe — mcht den Ahrt ich für Dich! Nein, hab krme Barge! war weiß — zappeln laß ich Dich nicht.
'gtoetton uni? Expedition: Markt 31!^ Fernsprecher Nr, 55,Jllustrirtes Sonntagsblatt
. . nickte und lächelte. 6»
war noch ein Stuhl frei neben ihr. © dachte schon daran, sich zu ihr zu setzen; aber die Pfarrerin machte eine krause Stirn und »arf ihm einen strafenden Blick zu, daß er Marthel« Andacht gestört hatte. Da blieb er auf seinem Platz.
Die Predigt begann; wie au» »eitet Ferne schienen die Worte de» Pfarrer» zu ihm zu bringen- Ein Nebel wogte vor seinen Augen. Und verschwommen und schattenhaft sah er eine Reihe fremder Herren auf dem besten Platz dicht vor der Kanzel fitzen- © ist dabei, fuhr e» ihm durch den Sinn, und da» Blut wallte ihm so stürmisch auf, raß e» vor seinen Ohren zu brausen begann.
(Fortsetzung folgt-)
Laufe dieses Jahres direkt an das Chr Sr. Majestät roanb't, die Presse des Reichskanzlers die heftigsten Vorwürfe gegen diesen Versuch richtete. Mit hoffnungvollem Herzen werden nunmehr aber alle Wünsche und Klagen vertrauensvoll unserem Kaiserlichen Herrn sich nahen dürfen: bringt er doch auch seinerseits im zweiten Teil seiner Rede dem preußischen Adel volles Vertrauen für die Zukunft und deren Aufgaben entgegen. Er mahnt zu ch r i st l i ch e r Hoffnung, die nicht in fatalistischem Quietismus duldet, sondern das von Gott gesandte Geschick zwar in Ergebung trägt» aber doch in fester Entschloffenheit die durch unsere und anderer Menschen Schuld herbeigeführten schlimmen Verhältnisse zu bessern sich bemüht. Der Ruf Sr. Majestät: „Auf zum Kampfe für Religion, für Sitte und Ordnung, gegen die Parteien des Umsturzes" wird, davon sind wir überzeugt, nicht nur bei dem „Adel deutscher Nation", an den er sich zunächst richtete, willige Ohren finden, sondern alle treue Untertanen werden sich um dieses von Kaiserlicher Hand erhobene Banner in hingebender Begeisterung scharen. „Ehrlos, wer feinen Sönig verläßt" — das ist eine so ernste Mahnung an alle in persönlicher Treue dem Monarchen ergebene Konservativen, daß ste niemals ungehört verhallen kann. Mag auch die Vergangenheit ihnen manche Seufzer abgerungen haben, mag auch die Gegenwart noch so schwer auf ihnen lasten: ihr König wird an ihre Ehre nicht umsonst appelliert haben."
Wit hätte» biese» eiafachen, schlichte», ebeaso freimütigen wie loyale» Worte» nichts hiuzuznfüge», wir könnten eS babei bewenden lasse», bie beiderseitige» Aenßernngeu in bet öffentlichen Aussprache Sr. Majestät bes König» mit bem preußische» Abel referiere»b wieberzugebe», wenn nicht ein großer Teil bet bentschen Presse sich bet Angelegenheit bemächtigt hätte, »m einen Trumpf gegen bie konservative Partei anSznspiele». Hell lodern im liberalen Saget bie Fenet der Freude darüber, daß wir es wieder einmal so recht gesagt bekommen hätten, and nm die Feuer führen die „liberalen" Helden ihre KrtegStänze auf und fingen: „Wir Wilde find doch bessere Menschen!" Unehrlich ist dieser Jubel bei den „gemäßigten" Liberalen, bie boch auch auf baS Recht der freien Mettmugäußernug Anspruch machen, gerabezu läppisch ist betfelbe bei ben radikalen Liberalen, den Republikanern und Demokraten, denn gegen fie richtet sich doch da» Kernwort der Königsberger Rede: „Ehrlos, wer seinen König verläßt!"
Ja, ehrlos wer seinen König verläßt! Das ist unser unwandelbarer ©tanbpnntt. Die konservative Partei erachtet eS als ihre erste nab heiligste Pflicht Thron und Altar zu schätzen gegen Anstürme jeglicher Art. Ihr ganzes polttffcheS Wttken ist baher darauf gerichtet, die Stützen der Monarchie
junge», liebliche« Menschenhaupt mtt schwarzer Binde über den Augen, ©ie
Die Königsberger Rede.
* Marburg, 10. September 1894.
A haben in voriger Nummer unseres Blattes jAfltfame Rede, welche Kaiser Wilhelm II. in
gelbahStz Men Frage», bei bene» eS sich nicht um baS i geehfi
die z.B. entschiedene Gegner der Mussten Finanzreform in Preußen oder der Landgemeindeordnung waren, oder an einem wenig passenden Ort den gcfamwten Liberalismus zur Opposition gegen da« auch von ihm unterzeichnete Schulgesetz auftiefen, nicht nur seine Kaiserliche Gnade nicht entzogen, sondern sie trotz alledem hochgeehrt. Weshalb bemerkte nun aber Se. Majestät die Gegnerschaft des Adels gegen die Handelsvertrogrpolitik „tief bekümmerten Herzens" ? Bereits gestern haben wir darauf hingewiesen, daß er diese Polstik als feine eigene im hervorstechenden Sinne deS Wortes betrachtete. Er ist nun, wie er selbst betont, weit davon entfernt, deshalb dem Adel den Mund zu verschließen, sondern er fordert ihn ausdrücklich zu „vertrauensvoller Aussprache" auf. Mcht gegen ihren Monarchen kann sich jemals die Opposition der adligen ober nichtadligen Konservativen richten: das wäre in der Thai „ein Unding." Nur gegen die verantwortlichen Diener der Krone erheben sie dann ihre Stimme, wenn sie von der Schädlichkeit der von jenen vorgeschlagenen Maßregeln nach gewissenhafter Prüfung überzeugt sind. Das war zu allen Zeiten das Recht und die Pflicht gerade der treuesten Untertanen der Fürsten Nicht sowohl die ablehnende Haltung des Adels gegen die Hardelsvertrags- polüik kann das landeSväteiliche Herz des Monarchen in so hohem Grade bekümmert haben, als die Form in der sich mehrfach diese Gegnerschaft äußerte. Und da gilt es offen zu bekennen, daß diese hier und da selbst jenes Maß überschritten hat, daS die „Hitze deS StresteS" noch entschuldigen kann, Allerdings erklärlich war diese auch von uns beklagte Erregung immerhin, Erkennt doch Se. Majestät selbst die „schweren Sorgen" im vollsten Maße an, die den Landwirt bedrücken. Und bei aller Loyaliiät dürfen wir wohl hinznfügen: die Art und Weise, wie der Reichskanzler und aadere verantwortliche Diener des Kaisers sich diesen „Sorgen" gegenüber verhielten, hat nicht gerade dazu beigetragen, die Klagen darüber ruhiger und maßvoller zu gestalten,
Es muß uns natürlich fern liegen, von neuem hier Anklagen zu erheben. Se. Majestät schließt den ersten, sagen wir es kurz heraus, strafenden Teil seiner Rede, mit den hochherzigen Worten: „Als ausgelöscht betrachte ich alles, was geschah."
Es ist ein schönes Vorrecht des Fürsten, die Vergangenheit in seinem Herzen auszulöschen. Nicht zum ersten Male hat unser Kaiserlicher Herr davon Gebrauch gemacht. Wir nennen es ein „Vorrecht"; denn wir anderen sind nur zu geneigt, in dem Bestreben, den politischen Gegner zu überzeugen, den Streit nicht einschlafen zu lassen. Um so ernster und nachdrücklicher sollten wir jenes versöhnende Wort Sr. Majestät auf uns wirken lassen.
Gewiß, es ist kein bedingungloses. Se. Majestät verlangt einmal den Verzicht auf die Kampfesmittel der „gewerbsmäßigen Oppositionparteien". Wenn in dieser Hinsicht gefehlt worden ist, so freuen wir uns der Anerkennung aus dem Kaiserlichen Munde, daß der konservative Adel Preußens diese Mittel „mit Recht so oft bekämpft habe", und wir sind der festen Zuversicht, daß ci auch fernerhin sich davon frei halten wird. Und das um so mehr, als Se. Majestät ihn ferner direkt zu „vertrauensvoller Aussprache" auffordert.
Wir find nicht genügend unterrichtet, um entscheiden zu lönnen, ob der konservative preußische Adel von diesem Mittel in der letzten Zeit keinen ehrfurchtsvollen Gebrauch gemacht hat, ob er etwa in dem Irrtum besangen gewesen ist, die „Thür" zur Kaiserlichen Majestät stehe ihm nicht „allezeit offen". So ganz unerklärlich wäre dieser Irrtum frellich nicht gewesen; denn wir erinnern uns nur zu wohl, daß, als man sich aus der Provinz Sachsen im
reifer» bestreut- Volle grüne Gewinde umzogm die Rundbögen der Fenster und de« Portale« und feine Schneelinien zeichneten Gefimse und Vorsprünge zierlich und sauber nach.
In hellen Scharen strömte die Gemeinde herbei. Kaum begriff man, wie diese Menge in dem Raum Platz haben sollte. Da that sich auch die Thür de» Pfarrhauses auf und der Pastor im Talar schritt heraus. Ihm folgte die Pfarrerin in schwarzer Seide, bas Marthel führend.
„Mutter," fragte Peter, „»«um ist denn Marthel nicht bei den jungen Mädchen?"
„Lieber Gott, Peter, so eine arme Blinde —" „Aber ihre hübsche Helle Stimme . . - singt ste nicht mtt im Lobgesang?"
„Sie wollte nicht - . - Loben und fingen . . . und fie fitzt in der Finsternis und sieht nichts von all der Herrlichkett ... Ich hab sie nur mtt Gewalt überredet, hinzugehen ..."
Damtt nahm Lisabeth ihr weißes Taschentuch zierlich gefaltet in die Hand xnb tupfte lei« und vorsichtig gegen ihre Augen, die sich gerötet hatten. Peter »ar die Freude am Fest halb vergällt. Schweigend ging er neben der Mutter in die Kirche und fie fanden einen Platz, von bem oh« fie Kanzel und Altar übersehen konnten.
„Ah —" machte Lisabeth, al» fie von ihrem stummen Gebet emporblickte und starrte geblendet auf die Pracht, die im Glanz der brennenden Kronleuchter funkette. Dazu fiel durch die gemalten Fenster der Altarnische da» Sonnenlicht und übergoß alle» mit bunten, schimmernden Farbentupfen. — Richt» Weiße», Äelte», Tote» in dem mächtigen
„M«thel!" flüsterte
„Grüß Gott!"
Sie wandte fich halb,
»richemt täglich außer m Werkt»,«! sac, mb rwe _*.<-*.*.,*
gtbrUgen. — O«»rtal.Ab»unemmt».Prei» bei der Uxpe- IviuTVllTflt
tot»» 3 Mk., bei allen Postämter» 3 Rk. 35 Pf^ (exkl. ***"**'
Dienstag, 11. September 1894
»ser deren R«n» 10 Piß., MLUL»en mr öte neue No kpiß ö r
*r besser — — ,----- - — - -
«ch ihrer gewissenhaften Ueberzeugung zu bekämpfe», Jtim wolle». Hat er doch Vertretern des Adel»,
j bezügliche« Fragen denselben Standpunkt wie -------hr «gehörende preußische Adel vertrete» hat «tritt. Auch könne» wir dem «del htnstchtlich
icke, <*
alt< 'rchen'i -------
a geschiedene Teile.
(lagen j bag Verhalte» de»_____ ... — -------
tt Flas fit einer scharfe» Kritik, im zwetten stellt er ihm »scheu « Ubt für die nächste Zukunft.
(51 ■ Majestät beklagt eS, daß aus den ihm „nahe- ’ i Kreisen des Adels" seine „besten Absichten mitz- rlgesch m und zum Teil bekämpft" worden seien. Der ,[,* -whang ergiebt, daß der Kaiserliche Redner hierbei —Mende Haltung nicht allein deS Adels, sondern der naben überhaupt zu der HandelSvertragspolitik der ier Jahre im Auge gehabt hat. Selbstverständlich i Rajestät ihnen nicht etwa daS verfassungmaßige -der bess« - die sittliche Pflicht, gesetzgeberische
ßberg gehalten hat, im Wortlaut wiedergegebe». jjdfce« rm» zunächst jedes Kommentars zu den 3a8 8« a gr. Majestät enthalten, weil wtt vorerst SoM« ä« Worte komme« lasse» wollten, au welche Miylll Wache deS Königs direkt gerichtet war, nämlich pnchische« Adel. Zwar kann, man die Kaiser- chmdgebung auch in wetterem Sinne fasse»
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte»,
sowie die Annoncen-Burem« von Haasenstein u. Vogler in VTT_ _ , Frankfurt a. M., Kassel, Magdeburg und Wien; Rudolf AA1A? 5cCUTfl, Stoffe in Frankfurt tu M., Berlin, München u. Köln; G. & 1 »
Daube u. Co. in Frankfurt tu M., Berlin, Haimot e-, Pari».
Lischeu AdelS, die wir i» bei vorgestrige» 5Ausgabe der „Reuen Preußische» misch« »i') Sritu»g" finde». Dieselbe hat folge»-
mber trselbe inger.
►ie
arten ch will
lei
iDrei