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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham

Ber-mtwortlicher Äebatteir: Harry Fiukiug tu Äarbett. Ätbettira anb Expedition: Markt 81. Fernsprecher Nr. 66.

Uriger am Heize« liege«, al- der Wunsch, «ach

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nur ruhig . . . nicht

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lang »erden! ?

(Fortsetzung W-)

die Mitglieder, soweit fie heute leben, gleich ig fähig, ein Land, wie Frankreich, zu regieren. Häupter dieser ehemalige» Herrscherfamilie« möge» o der sterbe», die Familie« selbst find scho» lange Die Geschichte hat mit ih»e« abgerechnet.

DieBourbon» habe» Frankreich wenig volkstümliche, «Niger große Herrscher gegeben. Sine, einzigen mann, der wirklich seine Zest und sei» Land

erkannte, gaben fie Frankreich, König Heinrich IV. Im Uebrigen bestand die Thätigkeit, die Staats- weishett der Bourbon» nnr darin, der Revolution von 1789 die Wege zu ebne». Größer als fie stehen doch »och immer die Bonapartes trotz der grenzen­losen Ausschweifungen des Genies »nd des Talentes da. Napoleon I. war ein Feldherr, der in unserem Jahrhundert nur in Moltke, Napoleon III. ein Di plomat, der nur in Bismarck eine« Größeren fand. Mtt dem schnellen Tode des Prinzen LoniS Napo leoa in Zulukriege, dessen Einzelheiten wohl schwer­lich je genau festgestellt werde», verlor das Haus Bonaparte alle Chancen für Frankreich. Der spätere Chef der Napoleonideu, Jerome Napoleon, war keine ernst za nehmende Persönlichkeit, sein ältester Sohn Viktor Napoleon ist eS noch weniger. I» Frankreich ist, wie die Erwerbung des Kaiserthrone» durch de» dritten Napoleon gezeigt hat, manches möglich. Aber der heutige Thron Prätendent aus dem Hause Bonoparte besitzt eben nichts von dem diplomatischen Geiste, der im dritten Napoleon steckte.

Mit dem Grafen Chambord erlosch die politisch scho» tote Familie der BourbouS. U»ter dem Präsidium Mac Mahon» t» den siebziger Jahren hätte Chambord recht wohl wieder de» Thron besteige» können; indessen, er war roch gar zu sehr von kleinliche» Vorurteilen befangen, vielleicht zu seinem Glück! Ei» Mau», wie der Graf Chambord, wäre sicher keine zehn Jahre König von Frankreich gebliebe», und eS war darum besser, gar »icht erst diese gefährliche Rolle zu übernchmeu. Ein Se»ieoder ein Talent war der letzte Bourbo» »icht, aber einglücklicher Instinkt büvahrte ihn vor der größten Thorheit, die er hätte begehe» könne». Und seinem Erbe», dem Grafe» vo» Paris, dem Chef des Hanfes Orleans, welches Frankreich einen Monarchen vo» der mehr als frag würdige» Bedeutung eines Louis Philipp geschenkt, war der gleiche Instinkt angeboren, sich »icht gar zu sehr zu kompromittiere». Zum Monarchen «ar der Graf vo» Paris »icht geschaffen ; er gedachte, alles mtt Geld zu betreibe», wie die» sein bekanntes Handels­geschäft mit Boulanger beweist. Die Sache schlug fehl, denn Graf Philipp vo» Paris und General voulanger waren Beide zu wenig Charaktere, als daß fie fich hätte» anf staatSmä»»ifchem Gebiete ver­suche» könne». Und der älteste Eoh» des Grafe» von Paris, der Herzog Philipp vo» Orleans ist ebenso wie der obenerwähnte Prinz Viktor Napoleon, ein Man» ohne jede Bede»tu»g.

Die ftauzöfische Republik verdankt ihre nun scho» fast ei» Vierteljahrhu»dert andauernde Existenz der

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rot garniert, und die Hunderte von Kindern, die dort auf dem Arm getragen und in Kinderwagen geschoben wurden, waren ganz in Rot gekleidet. In den zahlreichen Wirt­schaften in der Pappelallee, die meistens rote ZettelHier wird kein Ringbier verschänkt" auSgehängt hatten, konnte kein Apfel zur Erde fallen; eS wurde unheimlich viel getrunken. Sir einem Wirtshause lärmte eine Anzahl Genossen, hier wurde SchultheißscheS Bier »erschänkt: Nicht hinein, nicht hinein 1* riefen sie. Man kam freilich auch nicht hinein, denn das Haus war bis auf den letztm Platz gefüllt von handftsten Steinträgern, die mtt stoischer Ruhe fich auischimpfen ließen. Auf den Dächern der Häuser hatte eine große Anzahl Genoflen und Geoossiuneu Posto gefaßt, mehrere hatten demonstrativ die roten Sonnenschirme aufgespannt. Die Mauern vor dem Kttchhof waren dicht besetzt von halberwachsenen Jungen, die der Schnapsflasche fleißig zusprachem Die Feier auf dem Kirchhof bot nichts Bemerkenswertes. Eine Anzahl sozial- demokratischer Gesangvereine ließ sich vernehmen, und manche brachte» ihre Lieder nicht übel zur Geltung; Die Rede hielt Vogtherr, der Abgeordnete für den dritten Berliner Wahlkreis^ Sie ließ kalt; es war eine Anklage gegen dieBourgeoiswirtschaft" und eine stark übertriebene Schilderung der Thätigkeit der Verstorbenen, deren Herz so warm für das hungernde, darbende Proletariat geschlagen. AlS Vogtherr geendet, wurde die Leiche uach der am Hintern Ende des Kirchhof» gelegenen Gruft gebracht; die Jungen auf der den Kirchhof überragenden Mauer sahen dies und brüllte» wie wahnfinnigHoch Lassalle!" An der Gruft selbst soll, wie berichtet wird, Singer eiu paar Worte gesprochen haben; daun rttf die Versammlung: Vogtherr soll noch sprechen I* Dieser sagte wenige nichts­sagende Worte; die zahlreichen Kränze wurden niedergelegt, die Feier war vorbei, der Kirchhof wurde geschlossen und die Menge verlief sich.

Stadtarbeiter und Landarbeiter.

Zu den Vorwürfen, durch die der städtische Liberalis­mus die Landwirte bekämpft, gehört auch der, daß die Lage der Arbeiter auf dem Lande eine weit schlechtere sei, als die der städtischen Arbeiter. In dieser allgemeinen Fassung trifft die Behauptung keineswegs zu, nicht einmal auf einen erheblichen Teil der Landarbeiter paßt sie. Es werden auch immer nur einzelne besonders krasse Fälle herausgesucht und diese dann auf die Gesamtheit der Agrarier" übertragen. Nun wissen dieAgrarier" recht gut, daß in der Lage ihrer Arbeiter manches verbesserung- bedürfttg ist. Vermag aber die Landwirtschaft in der heutigen Krise ihren Arbeitern nicht eine glänzende Lage zu schaffen, so ist das doch nicht böser Wille. Deshalb kann den Politikern, die so ungemeines Wohlwollen gerade für die Landarbeiter zur Schau tragen, nur geraten werden, die

sich Jlalieuzüge niemals dauernde» Erfolg hatte» fckr deutschen Nation ungemein viel Kraft entzogen.

aber weg . - bald . weinen, ja nicht weinen

Politische Rundschau.

Marburg, 4. Septbr. 1894.

Eine widerliche Kirchhof-DemoustratioNi

Ueber die Demonstration, die seitens der sozial­demokratischen Partei aus Anlaß der Beerdigung der Selbstmörderin Wabnitz veranstaltet wurde, entnehmen wir einem Berliner Bericht derKöln. Zettg." noch folgende Mitteilungen: Bis 1 Uhr blieb der Kirchhof, wo im Freien vor einem Blumengarten der Sarg aufgestellt war, der die Agitatorin barg, für jedermann geöffnet. Kränze in ganz gewaltiger Menge bedeckten den Sargi Nach 1 Uhr war die Anordnung getroffen, daß nur die Ab­ordnungen mtt Kränzen den Kirchhof betreten sollte. Nicht nur alle sozialdemokrattschenAgitation- undGewerkschaftvereine hatten Kränze gesttftet, auch in vielen Fabriken war für Kranzspenden gesammelt worden. Selbstverständlich waren fast alle Kränze mit roten Blumen durchflochten, mit roten Schleifen verziert. Einen recht unangenehmen Eindruck machte die Abordnung der Arbettlosen aus Weißensee, die einen mtt weißem Papier besteckten Kranz überbrachte; der eine der Genossen konnte vor Trunken­heit kau« stehem Widerlich wirkte ei auch, daß zahlreiche Abordnungen rauchten und sogaranfdem Kirchhof während der Rede weiterqualmte«. Auch die Anarchisten hatten sich mtt mehrere« Kränze« eingestellt; schwarze Schleifen flattetten daran. Um 3 Uhr war dar Gedränge vor dem Kirchhof geradezu lebensgefährlich geworden; jetzt schienen die waschechteste» Bürger und Bürgerinnen de» ZukunstS- taate» gekommen z« sein; rote Sravatte» schmückte» die Männer; die Frauen waren di toten Blousen, hatten sich rote Nelken angesteckt, selbstverständlich war auch der Hut

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am Wald so abwesend in die Flammen mn die da« Marthel lustig hantierte, bt« m Augenblick war er kaum »um Bewußtsein au Und mm dis» fremd«, seltsame Zimmer

Unfähigkeit ihrer Thro»präte»de»te» »nd Deutschland. Bor einem erneuten Angriffe Deutschland» wäre die frauzöstsche Republik zweifellos zersplittert, uud ebensowenig hätte fie der Attacke eine» wirklich fähige» und populäre» Throvpräteudenten Stand halten könne». Ei» fähiger Prätendent war »icht vor Hande» u»d das Deutsche Reich war stiedliebend; daS war Frankreich» Glück. Bei be» kolossalen Mängeln der republikanischen Regierung hätten die Prätendenten reüssieren können und muffe«, wenn sie nicht gar zu unfähig gewesen wären. Sie find aber eben ttotz großer Namen alle nur Nullen, und um ihr Verschwinden oder Austreten vou oder auf der poli- tisch«» Bühne flimmert fich daher ernstlich niemand. Man referiert darüber, weil man fich für die Trümmer einst großer und mächtiger Familien wie für Ruine» alter Schlösser und Burgen menschlich interesstert.

& irente, Fl.

rote Schein der verlöschenden, tief niedergebrannten Feuer.

Man hatte fie schon gesucht. Die Pfarrerin, al» fie die Schrttte hörte, kam ihr mit einer Flut von Vorwürfen entgegengestürzt. Sie kreischte auf, taumelte und hielt fich am Thürpfosten, al« fie ihr Kind erblickte

Du? Du . . . warst dabei . . . Du?' schrie fie den Peter an, mit beiden Händen fich an den Kopf greifend. E« lag tief in ihrer Natur, für da«, war ihr zu Leid geschah, einem anderen Leid zuzufügm.

Er sagte kein Wort; aber seine Augen richteten sich so vorwurfsvoll und furchtlos auf fie, daß fie die Anschuldigung hinabwürgte. Laut jammernd, unruhig hin- und herlaufend, Gott anklagend, daß er ihr da» zufüge zu all ihren Sorgen, Mihm »nd Plagm die« furchtbare Unglück traf fie ihre Anstasten, da» Krankenbett für Marthel zu bereiten.

Nun kam eine traurige Zett für da« Pfarrhau«. Wochenlang lag da« Marthel im verdunkeltm Zimmer. Kaum, daß die Schmerzm nachgelaffen hatten, faßte ie freilich wieder Mut. Der Doktor hatte ja gesagt, e« würde ball» wieder gut sein und zuweilen huschte wohl ein kleiner, scheue« Lächeln um ihre Lippen; verstohlm wagte sich ein Scherzwort hervor und iärkte und labte die niedergedrückten Seelen im Hause.

.Wenn nur erst di« dumme Binde herabkönnte, daß ich wieder sehe!'--

Daß ich wieder seh«!--Da« schnitt der

Pfarrerin in« Herz, die zu» ersten Mal im Leben mild und geduldig gegen ihren kleinen Spätling war.

Wer konnte dmn wiffen, ob die Augen je wieder gesund würben ? Doktor Knörr zuckte die Achseln . versprach nicht» Bestimmte« . . .

Nfl rda. das 8« h »ebaf, Sonntag MtUM fr. . 58. legen chf.' baentej,

^«ebaftiön?Exped?tion: M-utt Ll^Fer^recher Nn 56.Jllustrirtes Sonntagsblatt

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mit ben Bildern bis zur Decke hinauf, den großen niedrigen, tiefen Schränken, den sonderbaren Ge­räten ... an der Decke eine Lampe, so hell, wie er noch keine gesehen ... und dort am Boden die offene Mappe ... und darum zerstreut eben solche Bilder, wie an ben SBinben . .

Da regte fich ba» Marthel Ein dumpfe» Aechzen drang au« seinem Munde. Und dann tastete e« plötzlich mtt zuckenden Fingern nach der Binde, richtete sich jäh empor und schrie verzweifett:Es ist--dunkel!'

Peter stürzte auf die Knie und preßte ihre Hände an seine weinenden Augen.Marthel, Marthel! Sei ruhig! Wein' nicht!"

Wo bin ich!' schrie fie,Vater! Mutter! Wo bin ich?'

Ei Marthel, beim allen Doktor,', sagte dieser und streichelle ihr sanft über den Kopf.Ist alle« gut! Nur keine Angst! Nur Geduld! Wollen« chon kriegen! Biffel verbrannt . . . außm. . - aber « innere Äug' . . . will« Gott ... nur Mut! ... '« Wehthun ist da» Schlimmst' geht

Da« klang so beruhigend, al« habe fie sich nm ein wenig in ben Finger geschnitten, und that bcm unglücklichen Kinde wohl Sie saß ganz still, nur manchmal leise vor fich hinunmmernd, aber die gefalteten Hände mtt einer erfchütternden Geberde «« Schmerze« empor hebend

Nach Hau«!' stieß fie endlich hervor. Sie önm gehen. Aber Peter müsse mit . . . denn sie ände ja nicht allein . . .

Zwischen dem Doktor und Peter wankte fie den urzen Weg nach Hause. Lieft Dunkelhett - leer di« Straße Nm von den Bergen leuchtet« der

Lttvü und G««k.

t*aa vo» Gertrud Frauke-Schievelbei».

(Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.)

De« Doktor« Hau» lag nah dem Walde. Wie Flamme de» Leuchüurm« dem Schiffer auf sichern Meer, so ttöstend schien dem Peter da» K Licht entgegen, da« aus den breiten Fenstern ' die Straße fiel. Jetzt hatte er fast »er- ihm die letzten Kräfte feine Last die en empor getragen und riß an der Klingel, « schrill und laut durch« stille Hau« gellte.

>8a» giebt» denn?' rief eine mürrische Frauen- auf dem Flur. Aber er stieß nur em paar heftig mit dem Fuß gegen die Thür.

-Nacht auf! Ein Kranker!' keuchte er.

Riegel wurde ftrtgeschoben. Da« Lampen- jul grell auf ihn und feine Last.

Jv Haushälterin prallte zurück.Herrgott .. - Barmherziger! ... das ist ... das

Ä Peter feine Frage nach dem Doktor hatte Wktzoßen können, öffnete dieser die Stubertthür Hefte den Kopf mit der weißen Mähne

lange, fo war'« gethan. Da« Marthel, Ruhebett liegend, war gereinigt gesalbt, W»en. Von feinem hübschen, munteren Gesicht

p. b. 81 Btt beit gefehlt I Eher das Gegenteil ist der Fall.

(5181 Wbe Schauspiel etwa wiederholt fich, dessen - fcge das Mittelalter war, in dem alle deutsche» iltrtff ftiitr wie vo» einem verhängnisvolle» Wahn um- j isijt>, nach Italic», nach Rom strebte», obwohl

Sie trug ihre Sorgen zu ihrem Manne, dem in seinem unerschütterlichen Glauben an eine gütige und weife Vorsehung auch diese schwere Prüfung ben Gleichmut und die demütige Ergebung nicht rauben konnte.

War foll au« ihr werben." weinte fie.Ein blinde« Mädchen! Wenn wir sterben, wer nimmt fich ihrer an! Sonst hätt' fie mit ihrem hübschen Geficht und ihrem lustigen Wesen wohl leicht eine gute Partie gemacht . . .'

Sorge Dich nicht Karoline!' ermutigte der Pfarrer.Wen Gott lieb hat den züchtigt er. Vielleicht heißt« auch bei ihr: Durch Nacht zum Licht! Du hattest immer viel zu klagen über ihren leichtfertigen, oberflächlichen Sinn. Wer kennt denn Sötte« Wege? Vertraue aus ihn er wird« wohl machen. Leid macht tief. Und auch für Dich und mich ist'« eine heilsame Arznei . . -

Für mich?' schrie fie.Hab ich mich nicht mein Lebtag satt gegessen an Not und Plag!? 'S st ja niemal« abgerissen, da« Sorgen und Sinnen... §rst mtt den Buben . . . Und al« da« Marthel !am ... und ich denk, mm erziehst dir eine Hilft im Hau« . . . dazu hat dir'« der liebe Gott extra geschickt--nun schlägt da« auch nicht ein, ist

ahrig und dazu vorweg mtt dem Mund, wenn ich chm « geringste Wörtel sag, da« nicht nach seinem Sinn ... Du lieber Gott,' unterbrach fie fich und wischte fich die frisch hervorbrechenden Thränen mtt der SchÜpze au« den Augen, ,wa« ist aber ba« gegen da« schwere Leid, da« der Herr jetzt über un« verhängt hat . . . Horch, da klingel» . . . Arm Ding! Arm lieb Ding! Wo« mag die Zett ihm

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erkannt; so blaß, so schmerzlich verzerrt gpgafr'TJ* sonst so lachende Mund.

tveg ein böser Traum war die« alle«. ^Eett er

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V leis heimzukchre» und in der unruhige» Haupt- Of II M des unruhigste» Lande» i» Europa zu herrsche».

Mtjeifige» Lebensziel setzte! Glücklich gelebt als ßiige Fraukreich'S habe» nur sehr wenige Rezente», Oma» sollte meinen, be» Angehörige» der Familien, Keinmal über Frankreich geherrscht, sollte nichts

xie Bewerber um deu französischen Thron.

*-si* Marburg, 4. September 1894.

Ba« e» je eine mißliche Thätigkeit auf Erden Mbttt hat nab noch giebt, so war unb ist e» die 0 Regierens in Frankreich. Seit mehreren hundert Ken ist bekanntlich die Regierung i» Frankreich D mehr auf ben übergegangeu, welcher für bk» K zunächst bestimmt, u»b wenn auch anfäxglic) jg Tod als Hemmnis erstand, später erst die wieder-

M Revolutionen und Staatumwälzunge» folgte», d ist und bleibt doch ei» eigenes Zusammentreffen. H letzten Jahrhundert find nur zwei StaatSober- Wn Frankreich» im Vollbcfitz ihrer Macht ge- tzrdi,; der erste war Louis XVIII., der zweite Herr siot, welchem der Dolch des Meuchelmörders ein

t. 8

Erscheint täglich außer an Äerftagea »ach vom- xnb k 207.: MÄi'*» Marburg, Mittwoch, 5. September 1894.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition diese» Blatte»,

sowie die Annonceu-Bureaur von Haasenstein u. Vogler in VVIV - ,

Frankfurt t. M., Gaffel, Magdeburg und Wien; Rudolf AA1Ä; jffltirQ,

Stoffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. & 7 °

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannote-, Pari».

b krisch. Die Sehnsucht der Bewerber nach dem längst M' 7 M mehr vorhandene» französische» Thron rwurst, irfBe Thorheit. Kein Volk ist tteuloser, al» das Fürst, ie Franzose», keine Dynastie war unpopulärer, al» jchinkel k die in Frankreich seit hundert Jahre» regierte.

emvsiÄ to8 ergiebt den» alle» andere vou selbst. Unter Ich» Umständen könne» die Mttteilungen über de» er, Ma v n Paris kaum irgend welche Teilnahme! r kei*i 6 8x8 in Deutschland erwecken, habe» sie kaum ~ 48 dmch auf irgend welche politische Bedeutung. ' ' hrboH» oder Orleans, beide Häuser sind in Frank

irnetipN gleich wenig populär, und vor allen Dinge»