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eines bessere» Gebäudes verstände. Da» geht auch aus den höchst wtsieuschaftlicheu Darlegungen des hessischen Agitators hervor, dessen Weisheit der Mann im blaue» Kittel nicht thörichter, sonder» sehr der« ständiger Weise den breite» Rücken zeigt."

Industrie und Arbeiterversicherung.

* Marburg, 23. August 1894.

In dem neuesten Hefte der Verhandlungen, Mteilungen und Berichte des Zentralverbandes deutscher Industrieller bespricht der Gennalsekieiär H. A. Bueck auch anläßlich der am 6. Juli d. I. stattgchabten zehnjährigen Wieder, kehr des Tages des Erlasses des Unfallveisicherunggesetzes die Frage der Belastung, welcher der Industrie durch die Arberterversicherung unterworfen ist. In den zehn Jahre», bezüglich welcher der 6. Juli den Gedenktag bilden sollte, sagt er, haben sich weite Kreise mit der Frage beschäftigt, ob das Land, ob besonder» die Industrie die Lasten der sozialpolitischen Gesetzgebung wird tragen können. Eine bestimmte Antwort hat ramentlich mit Rücksicht auf die noch verhältnismäßig kurze Wirksamkeit der Jnvalidltät- und Altersversicherung nicht gefunden werden können. Fest steht, daß jetzt bereits die deutsche Industrie in ihrem Wett- kawpf auf dem Weltmai kte vorbelastet ist den anderen Na­tionen gegenüber und daß diese Last noch von Jahr z»

ein Familienoberhaupt der Wohnungverwaltung des Werkes gegenüber verantwortlich gemacht werden kann. Die Auf. nähme in das Logirhaus wie das Wohnen daselbst sind durch besondere Bestimmungen geregelt. Auch ist eine Haus­ordnung erlassen. Eine Haushälterin, welcher Mägde unter- stellt sind, besorgt die Wirtschaft. Im Hause sind Zimmer mit einem und mit je zwei Betten vorhanden. Der Miete­preis für die ersteren beträgt 10 Mark, der für die letzteren je 8 Mark monatlich. Die Einrichtung hat sich so bewährt, daß unter der Krupp'schen Arbeiterschaft mit Ungeduld auf eine leer werdende Stelle im Logirhause gewartet wird. Bei dem Zusammenleben in der Logir- und Spciseanstalt sind die Arbeiter ja dem durch die Aufrechterhaltung der Ordnung gebotenen Zwange unterworfen, das erforderliche Aeguivalent dafür ist aber dadurch gegeben, daß den Leuten die volle Selbstbestimmung in der Form der Selbstverwaltung gewährt ist. Sie bestimmen selbst darüber, welchen Teil ihres Lohnes sie für Essen und Trinken verwenden wollen. Außerdem ist ihnen das Recht zugestanden, sich ihre Ge­nossen selbst zu wählen und störende Elemente auszuscheiden. Ueber die augenblickliche Lage in Serbien erfährt der Belgrader Corrcspondent derKöln. Ztg." von zuständiger Seite, trotz der Ableugnung bestehe eine Krisis, die durch die Unbeholfenheit und Energielosigkeit und durch den Zwist Nikolajewitschs mit Milan begründet sei. Der Sturz Nikolajewitschs sei unabwendbar. Daß er bisher nicht erfolgte, wird auf finanzpolitische Gründe zurückgesührt. Wahrscheinlich erfolgte er bisher nicht wegen der geplanten Ausgabe der zweiten Hälfte der Anleihe, die man vorher abwarten möchte. Inzwischen erscheint die Anleihe abermals in weitere Ferne gerückt. Die Wahl eines Nachfolger» des Ministerpräsidenten bereitet Schwierig­keiten, da Alexander und Milan eine einseitige Parteiregicrung vermeiden wollen.

Polittsche Rundschau.

* Marburg, 23. August 1894. Ja Bauer, das ist etwas andere»! Unentwegt", wie es im Freifinnsjargon heißt, fordert LinkSliberaliSmu» die Ausdehnung des bedenklichen

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Marbura.

Freitag, 24 August 1894

Die stete unbefriedigte Sehnsucht, dar Nacht, wachen, Hungern und schwere körperliche Arbeit die Pfarrerin, die feinenTagedieb" im Hause leiden mochte, stellte ihn fleißig an zum Waffer. tragen, Holzschlagen und weiten Botengängen zehrten an Peter» Gesundheit- Als der Winter um »ar, hatte ex eine blaffe, fahle Gesichtsfarbe und dunkle Rinder um die Augen wie ein Kranker. Es geschah öfter, daß Lisabeth in schwere Seufzer und Klagen aurdrach, wenn sie ihn eine Weile verstohlen betrachtet hatte. Da» begriff er nicht; denn ihm war ja ganz wohl. Einmal, al» er, in tiefen Ge- danken am Kaffeetisch sitzend, ohne e» zu wissen einen Männerkopf au» seinem Brod geknetet hatte, nahm sie ihm leise da» kleine Machwerk au« der $anb. Sie lächelte glücklich, während die Thränen ihre Wangen überströmten.

Er erglühte tief, wie sie die zärtlichen Äugen bald auf ihn und bald auf seine Arbeit richtete.

Wenn da» Dein Vater wüßt," schluchzte sie endlich.Peter, lang hab ich» geahnt. Und glück­lich wär ich o die stolzeste, glücklichste Mutter auf der Welt, wenn nicht . . ."

Sie legte dar Köpfchen »en Bredteig vorsichtig auf den Tisch und zog ihn zu sich heran. Ihre Blicke forschten angstvoll in seinem Gesicht.Du erträgst'» nicht," flüsterte sie,Deine Augen . . . dar ist wie ein Feuer . . . er zehrt Dich auf . . . Und ich hab nur Dich . . ."

Er wußte ihr die Sorge auszureden. Gesund wär er wie ein Fisch. Und wenn er erst einmal

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Spcheint täglich «« an Werktagen nach Sonn, tmb Feiertagen. Onartal-AbannemratS-Prei» bei der Srpr- ditio» 2 M., bei allen Postämtern 2 Mit. LS Pfg. (exkl. Bestellgeld). JnferationSgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Ran« 10 Pfg., Reklamen für die Zeile LS Pf,

;anz sür seine Bastelei leben könnte sie sollte sehen, ein Riese würde er.

Wie gern glaubte Lisabeth, war sie so inbrünstig wünschte. E« kam ordentlich ei» kleine» Selbst- gefühl über sie, die Mutter eine« solchen Sohne« zu fein. Die Pfarrerin, mit dem Scharfblick, den Frauen für einander haben, merkte e« sogleich an ihrem festeren Stimmklang und dem dreisteren Be­nehmen.

Guck einer die Lisele," meinte sie erstaunt, «was bild't sich denn die auf 'mal ein? .. Müßt gar keinen Grund zum Stolzthun Denn der Bub ich mochf» ihr nicht sagen, wie der Thierbeck über ihn geklöhnt hat. Macht sie mir aber noch einmal ein Gesicht, al« wäre ihr da« biffele Arbeit :» viel. . . ohne Gnad reib ich ihr« unter die Nase ... ©o ein Früchte! . . . so ein«! . . ."

Sie hatte freilich Grund, dem Peter zu miß« rauen Thierbeck »ar zum Pfarrer gekommen: mit Jem Buben wisse er sich nicht mehr zu helfen. Kein Mittel, das er angewandt, verfinge mehr. Da müsse eine andere Autorität eingreifen. Neulich habe er ogar in der Stunde geschnarcht! Und dann ieß er etwa« von dem schwarzen Verdacht einfließen, er Um lange aufgestiegen: entweder der Junge Luft ober er hat eine Liebschaft oder er thut sonst ein Umecht, ba« da» Licht scheut.

Davon wollte ber Pfarrer nicht» wissen. So wenig er von der Welt verstand, ben Peter, ber unter seinen Augen ausgewachsen war, meinte er zu durchschauen. Nie hatte er einen Falsch an ihm icfunben, ihn nie auf einer Lüge ertappt; ja einen leinen Diebstahl von Fallobst im Pfarrgarten haste der Junge auf bas hochnotpeinliche Verhör der Pfarrerin sofort eingestanben. (Forts, folgt )

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition diese» Blatte«, sowie die Annoncen-Bureanx von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXIX: SahttL Stoffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. 'Vu<7*y<

Daube u. Co. in Frankfurt a. M,. Berlin, Hannover, Pari».

Sozialdemokratische Land-git-tioiEL « tlt jpeffen. I Antikapitalismus auSspieleu; aber auch das sei um

* Marburg. 23. August 1894 Pt<fär- Selbst der Lehrer sei i« der Lahugegeud Debet die Laudagitation der Sozialdemokraten jn^ausuichtimmer ei« armer Schlucker sonder» - 8ar häufig uebeubei durch die Heirat ei» wohl-

und bere» Erfolge bezw. Mißerfolge h^ndet Bauer geworden. Eher gehe e« uoch von isd uuS gefch b de» Schranke» zu reden, die durch de» Beruf und

Men» auch bekanutist, daß diesozialdemokratbcheIvie amtliche Stellung dem Einzelnen gezogen find. Mation bei ihrem Bemühe», in die ländliche 2te|0b sich damit aber mehr erreiche» läßt? Ein jeder »Ilenmg eiuzudriuge», überaus schwere und zumeist I Beamter, mag er auch in bescheidener Stellung fei», Achtlose Arbeit findet, so darf «an doch nicht «ftuut seine StandeSehre, die Rechte und Pflichten, i^bm, daß der Mut der Agstaioren erlahmte. So I die ihm der Dienst anferlegt. Wenn ei» Höherer M das Landvolk i» seiner Unzugänglichkeit erfd^eint, Ifiber ihm steht, ihn zn befehlen hat, so Weiß er, daß jt zähe find auch die Agitatoren, und> die sozialdem»' I das in einem großen Organismus nicht anders geht, -Mischen Blätter zeugen fast in jeder Nummer davon, »o Ei.er nicht Alles übersehen kann und der Höher- dsß die studierten Köpfe der Partei sich alle Muhe I stehende auf die zuverlässigen Augen des Untergebenen M zunächst m jeder Provinz und Landschaft die angewiesen ist, ber wieder seinen Bereich für sich hat sachliche» Verhältnisse zn erkunden, daraus Schluffe u,d seinen Stolz darin setzt, sein Amt musterhaft p ziehen, w» und auf welche Art derHebel zunächst und zum Gedeihen des Ganzen zu verwalten. Daß «zes-tzt werden könne, und den Genossen die Fruchte diese Ordnung im Zukunft!staate in politischer und her Forscherarbeit nicht vorzuenthalte». So findet wirtschaftlicher Hinsicht gebessert, die unvermeidliche ich« einem Blatte eine Darlegung der VerhaltnisiL I Unterordnung weniger drückend gemacht werden kann, o Mitteldeutschland, insbesondere in der mittleren das wird sich ein Beamter, der seine Lebens- und Wgegend, deren Verfasser allen Scharfsinn auf- geschäftliche Erfahrung hat, nicht so leicht weis machen mdet, heransznfinden, was dort dem Eindringen I lasse».

ia Sozialdemokratie schädlich sei und nützlich werden Auch vom Geschäftsmann und Handwerker auf

allgemeinen, gleichen und direkten Reichstagwahlrechts aur die Landtagwahlen. Auch in dem neuen RIchter'schcn Programmentwmf, an demsogar" Professor Windthorst mitgearbeitet hat, paradiert wieder dieser alte Ladenhüter de» Fortschritts. Wenn man nun weiß, wie sich die unentwegten" Doktrinäre auf ihre Konsequenz Wunder was elnbilden, dann muß man es seltsam finden, daß der Programmentwurf die Ausdehnung des Reichstagwahl, rechts nur auf die Landtagwahleu, nicht aberaufdie Kommunalwahlen foideitt Ja Bauer, da» ist etwa» andereSi Die RothauSsäle größerer Städte find ja der einzige Boden, auf dem der Freifiun sich heute noch breit macht. Die FreisinnsherZchaft im Roten Hause in Berlin, das bekanntlich sogar Beziehungen zu fremden Mächten pflegt, sowie in anderen Rathäusern großer Städte würde bei gleichem Wahlrecht sofort krachend zusammcr brechen. Das wäre denUnentwegten" natürlich bitter und deshalb machen fie mit ihren destruktiven Forderungen vor dem Kommunalwahlrecht entschloffen Halt.

Arbeiterwohlfahrternrichtungen bei Krupp in Essen.

In Arbeiterkreisen sind ebenso, wie in allen anderen Kreisen große Unterschiede vorhanden, was Bildung und technische Fertigkeit anbetrifft. Dennoch aber wird im Allge­meinen die große Bevölkerungsgruppe der Arbeiter als ein einheitliches Ganzes angesehen und behandelt, und hieraus ergeben sich mancherlei Schattenseiten. Um diesen nun ent­gegenzuwirken, hat die Firma Krupp begonnen, für die besseren Kreis» der unverheiraten Arbeiter, die sogenannten Fach- oder Qualitätenarbeiter, besondere Vereinigungpunkte zu bilden, so daß sie sich in festerem Zusammenschluß von den anderen mehr abheben und damit auch in ihrer Selbst­achtung gehoben werden. Als Mittel zum Zweck soll einer Anzahl von unverheirateten Facharbeitern die Gelegenheit gegeben werden, sich in einer auf freier Grundlage organi­sierten Gemeinschaft mit Selbstverwaltung gute Wohnung und Verpflegung zu beschaffen und sich ungestört fortzu­bilden. Es ist ein Logir- und Speisehaus eingerichtet, dessen Bewohner als eine Familie betrachtet werden, deren gewühlter Vertteter für alles »crantwortlich ist, für was

ben Nacken. Da» gefiel ihm am allerbesten. Sie ist wie ba» lautere Gold, dachte er, treu, rein und bei aller Einfalt klug wie ein Schlänglein.

j P®* I dem Lande hofft der Sozialdemokrat wenig; ihr

ft beginnt mit ber alten Klage ber Sozialbemo-1 Interesse ist zu sehr mit bem ber Kundschaft aus hüt: daß bei ihrerArbeit" auf dem Lande Natur. I dem Befitzerstande verschmolzen, und zumal da» Kleia- r-ißennbKurturprosa aufeinander prallten. Die Grund-«Handwerk, bas in der Stadt den wirtschaftlichen Halt Kdttnng des sozialdemokratischen Programms«mehr und mehr verliert, hat auf dem Lande noch be Umgestaltung des Verhält» sseS des Arbeitenden I sehr wohl seinen goldenen Boden.Junge, in ber

f iw Arbeitmttteln, bie kollektivistische Gestaltung I Stadt aus gebildete Handwerker kehre» in das Heimat-

Arbeitlebens erweise sich zu spröde in ihrer I dorf zurück und gründe» dort ihre Existenz." Wmüuug auf das Laub:Ich sehe, wie die Männer I Ma» sieht, ber Sozialdemokrat stellt seinen Ge- Men blauen Kittel», bie schon halb gewonnen Inossen die Aussichten der Partei auf bem Laube nicht W«en, mich mit verständnislosem Kopfschütteln an- lrosig bar. Aber er weiß ein Mittel: man bürfe ft«, sich bann verständnisvoll einander zuraunen: nicht erlahmen, Mißtrauen gegen Arbeiter und Höher-

Ls nant fer ois." (Das ist nichts für unS.) I gestellte von Stufe zu Stufe herauf zu säen, Wenden fie ben breiten Rücken unb schreite» I die - Unzufriedenheit zu schüren. Die Agitatoren D« friedlichen Heim zn". Man steht, es ist dem «sprechen gern von demEvangelium des Sozialismus." Wllor ber größte Aerger, baß der Sandmann noch I Evangelium heißt Heilsbotschaft; das ist eine eigene P«er ein friedliches Heim hat unb fein Bischen «Art, Heil zu verkünden, indem man nur bie klein- jWflanb in diesem friedlichen Heim allen Gluck-«lichen und schlechten Eigenschaften, die im mensch- p-Men vorzieht, die ihm mit dem Kollektivismus I lichen Charakter Wurzel», pflegt unb bie Leute lehren NLukunstrstaates versprochen werben wo der I will, bie Sorge nnb Mühe, bie bas Leben mit sich Müßige und der Träge den Verdienst in bie gemein-1 bringt, mit bem Vergrößernngsglase anzusehen, nnb

Reffe werfen nnb bann anS einem gemeinsamen «nicht so, wie fie schlecht nnb recht in Wirklichkeit finb. "^speisen sollen. I Unterwühlen, zerstören nnb eiureißen ist Alle», was

>, M ben Berufsbeamten auf bem Laube, bem I bie Sozialdemokratie versteht nnb unternimmt, während

Bürgermeister, Pfarrer, Lehrer n. f. w., I fie glauben machen möchte, daß fie bas «nfbaneu

Knust und Knust. «Thränen de» Glücke« unb der Dankbarkeit stürzten

von Gertrud Frauke-Schievelbei». lihm au» den Augen.

(Nachdruck verboten.) @em Talent hatte bie Feuerprobe bestanden.

(Fortsetzung.) «Spott und Tadel vermochten es wohl darnieder-

Jtr o.rtr«, e.r h», ^.humerfen; aber mit neuer Kraft rang e» sich daraus

««Lehrer fiel ihm em, der ihm heut laut 2, 'rot,

i [Mi gar bi« zum Sauhirten oder Hadern.«^ Nur schlimm, daß der Winter fernen heimlichen iRtt- Unb während sie alle über ihn lachten, Arbeiten auf, dem Boden bald ein Ziel setzte. Die £L*er Stolz auf sein heimliche« Werk ihm die erfrorenen Hande hätte er nicht groß geachtet. Aber ^geschwellt: Wartet'» nur ab! Ihr alle! Ich °uch fern Thon gefror; e» war unmöglich, ihn zu -Esch noch einmal, was ich kann' «formen. Da auch feine Kammer ungeheizt war,

N j-tt? Satte terrnigeStam ni<6t R-cht L Zimmer ffc f*e

Unb da« Mar,h-l mit fernem L-ch-n ?

z-. ;r . . . c , n .. .. o. - .r, IMarthel» Krmk wagte er», sich einer Menschen,

r einfiel, ftedte er bie Faust zwischen I fee[e zu offenbaren. Nur was er verstohlen hinter

^rous. Unb dann sprang er I dem Mcken der Mutter basteln konnte, mußte seinen wütendem Weh und hefte zu«Kunsttrieb befriedigen. Desto tiefer fraß die ver- au<; r®0* Kunstwerk «deckte Glut fort. Seine Phantasie war erfüllt von

Su^en Kausthieb zerschmettern,Iwogenden Bildern. Mit wachen Augen träumte er:

ig^wer in Atome zertreten das, bas wareka war ein Berg von weichem, bildsamem Thon,

fct* Iber jeder leisesten Bewegung der Finger» gehorsam

ST*1 er vermochte es nicht * Eine Sünde, so I nachgab. Und er durste schaffen, alles was er im .» wie der Selbstmord schien es ihm, diesIHaupte trug. Ost war's ein langer Zug schöner Hcwer Seele zu vernichten. Er bückte sich I Menschengestalten, ähnlich wie in bem alten Götter- hielt das flackernde Licht dicht über dieIbuch. Ohne sein Zuthun waren fie da; lebendig Sie schiene» zu leben in ber bewegten «zum Greifen standen fie vor ihm in ihrer herrlichen Und nun sah ihm feine liebevolle! Haltung, mit ben langen Gewändern, die in schönen «e schwere Mühe, sein heißes Ringen Falten bis auf ihre Füße fielen. Sie sahen ihn «Huches Gelingen aus jedem Fältchen, jedem lockend an: Bilde mich! Sieb mir Leben!

Sp£in gütlich und berebt entgegen. Alles, was er in ber Geschichtsstunde hörte, ober Cjat fiel ihm die Last, bie ihm ben Atem aus Büchern las, gewann ihm so Gestalt. Einmal ttnk V011rup" |wai8 das Marthel mit seinem lieben frommen

® M unb bo$ .. o «ott im Himmel, Kinbergesicht. Es hatte Flügel an den Schultern was!" jubelte er auf unb brennende!unb das Haar hing ihm aufgelöst und wellig über