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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «ad Kirchhain

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i die arbeitende Bevölkerung geleistet? Nichts.

ße mb sittliche Lage deS deutsche« Handarbeits-

ischritt des großen Werkes, das auf Grund des

.einig aufreizt? Den wahren Kampfesmut fürs

Sttnß und Gttttst

(Fortsetzung:)

.hinaus ging er nicht gern, seit ihn die Tante

Er flüchtete sich vor der

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5: St » Gesundheit und Leben zuteil wird, wenn er für empel, l Fall der Invalidität und der Arbeitunfähigkeit erhaB e Mangel bewahrt wird und auch seinen alte» ravim tzrn ohne bittere Sorge eutgegeusehen kann, so ist e Fir« < der herrschenden staatlichen Ordnung und dem

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en entgegengearbeitet wurde. Wenn heute Riab des Arbeiters unentgeltlich guten Unterricht ißt. wenn die jugendlichen Arbeiter bei ihrem

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auch Pflichten gegen Staat, Gesellschaft und Familie zu haben. Vom Pflichtgefühl aber steht im sozial­demokratischen Katechismus kein Wort zu lesen. Ebenso stehts mit dem Bildungdurst, den die Sozialdemokratie nur solchen Leuten zuerkenut, die ihren Aufhetzereien und dem gotteSleugnerische» Materialismus ihrer Weltanschauung zugänglich find. Und Lebensfreude kann auf dem Boden der Sozialdemokratie nicht er­wachse», die die Herze» nur mit Verbitterung und Haß zu erfüllen trachtet und, wenn sie von ihrem Reiche der Gleichheit und Freiheit spricht, »ur au die Zwang- und Schreckenherrschaft denkt, welche die Führer über das unmündige Volk ausübeu möchten. Die Sozialdemokratie ist der heftigste Feind der Ge­sittung und der Kultur. Wen» sie sich berühmen darf, seitdem sie in das deutsche Volk wie eine Seuche cingedrungen ist, Millionen von Wahlstimme» auf ihre Reichstagskandidaten vereinigt zu haben, so muß das eine ernste Mahnung für die Ordnungsparteien sei», Alles aufzubieten, um ihr eutgcge»zuarbeite». Die Verschärfung der Energie, die sie zu ihrem Jubiläumstage wahrlich kein Ehrentag für das deutsche Volk und die deutsche Kultur ihren An häager» predigt, muß auch bei alle» Patrioten und guten Bürgern Platz greifen, damit der stärkste und gefährlichste Feind unseres Volkslebens überwunden und unschädlich gemacht werde.

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Mtb^e^tua: Ma^^^Fer^pncher Ar. 55.Jlluftrirtes Sonntagsblatt

Äenmtwortlich« Redakteur: Harry Finkiug fn Mnrbnr,, Redaktion xnb Expedition: Markt 21. Fernsprecher Nr. 55.

es gehoben, aber au der sozialen Gesetzgebung, das zu danken ist, hat die Sozialdemokratie hnhof Wien Anteil; sie hat sich im Gegenteil jeglichem

«um you Gertrud Franke-Schievelbein. (Nachdruck verboten:)

flizen Entgegenkommen gerade auch der besitzende» de zu danken, und nicht der Sozialdemokratie, mit ihren Hirngespinsten von der Verstaatlichung Gewerbe, von der Enteignung der Güter, vom eiuen Achtstundentage usw. nur unklare Köpfe verwirrter macht.

Heißt das den Arbeiter mit KampfeSmut erfüllen, man ihn zu Ausständen und zu gewaltthätiger

Politische Runoschau.

* Marburg, 13. August 1894.

lieber die parteilose Presse

macht der Reichsbote folgende treffende Bemerkungen:Es ist Mode geworden, die Parteilosigkeit der Preffe zu Preisen: Es gibt ja eine Parteibeschränktheit und Engherzigkeit, die verwerflich und verächtlich ist; aber ganz parteilos kann weder ein Mann noch eine Zeitung sein, die überhaupt etwas ist: Er kann vielleicht formell nicht zu dieser oder jener Partei gehören, aber thatsächlich wird sich sein Denken immer in der Richtung irgend einer Partei bewegen. Blätter, die dieser Tendenz der Parteilosigkeit würdigen, helfen unser Volk geistig entnerven und verflachen, so daß es sich schließlich für keinen großen Gedanken mehr begeistern unb keinem bösen mehr mit Kraft und Energie entgegentreten kaum Man mache nur das Volk parteilos, dann wird die mtt fester Geschloffenhett arbeitende Sozialdemokratte leichtes Spiel mtt ihm haben 1 Denn nur die mit geschloffener Be- stimmtheit ausgesprochenen Gedanken machen Eindruck und haben Wirkung: Eine mtt der auSgelaugten Brühe der Parteilosigkeit genährte Volksmasse ist widerstandsunfähig gegen die Stürme, die die geistige Atmosphäre unserer Zett durchbrausen."

Bett fiel. Die Mutter stand da mit der Lampe und machte ein so freudiges Gesicht, wie er nie an ihr gesehen hatte.

Er saß gleich aufrecht, öffnete die großm, blau­grauen Augen weit und flüsterte gespannt: «Mutter, ist das Christkind endlich gekommen?"

Die Mutter beugte sich über ihn herab, küßte ihn sanft und sagte: «Schlaf! Zu un» kommt'« erst morgen. Aber drunten hat'S eben ein Püpp­chen gebracht. Ein lebendiges, Hörst? Da schreit«..."

Und richtig! Durch die Decke drangen schwache klägliche Töne, wie da« Wimmern einer jungen Katze.

Mtt beiden Füßen war er zum Bett hinaus und wollte im Nachttöckchen hinab. Aber die Mutter litt e« nicht. «Morgen sollst Du'« seh'n," sagte sie und da er noch zu munter war, um gleich einzu- schlafen, löschte sie das Licht, legte ihr Haupt neben ihn auf dar Kopfkissen, wie et« gern hatte und blieb, so unbequem ihr'S auf die Dauer auch wurde, bi« feine tiefen Atemzüge verrieten, daß er fest schlief.

Am nächsten Morgm sah et« denn wirklich. Zwischen weißen Kiffen lag ein winzige«, kahler Köpfchen mit durchsichtigen, rosigen Ohren, die ganze Haut so zart und fein wie ein Rosenblatt Jetzt schrie da» Püppchen aber nicht. E« lag ganz still, hatte die Fäustchen unter« Kinn geballt und ttäumte mit klaren, stieren, dunkelblauen Augen in die fremde Wett hinein.

Dar Erstaunen Peterr, fein Entzücken war grenzenlos. Er war gar nicht fortzubringm von dem Bettchen und fürchtete sich nicht einmal vor der Pfarrerin, die freilich auch heute mit ihrem blassen müden Gesicht unter der weißen Nachtmütze viel sanfter als sonst «ursah. Der Geruch von Fenchel

Vomdeutschen" Turnerfest in Breslau.

Wir lesen in denAlldeutschen Blättern":War die Vorführung gefangener Germanen im Festzuge des deutschen Schützenfestes zu Mainz recht erbaulich, so zeigt eine der festlichen Veranstaltungen des allgemeinen dcuschen Turner­festes zu Breslau nicht minder feines Gefühl für vater­ländische Dinge. Man wußte für das zweite Festspiel keinen geeigneteren Gegenstand als eine Parodie der Hermannsschlacht. Die erste große That unserer ganzen Geschichte, die über Erhaltung oder Untergang deutschen Volkslebens entschied, durch deren dichterische Vor­führung Heinrich von Kleist in den Tagen schlimmster Unter­drückung zum Befreiungskämpfe begeistern wollte, ist sie wirklich gerade gut genug, um dem Ulke zu dienen? Den Deutschen aus Oesterreich, welche an gemeinsam gefeierten deutschen Festen neue Kraft und Begeistemng um ihr, um unser Volkstum gewinnen sollen, den italienischen und amerikanischen Turnern bietet man als Schaustellung eine Parodie der Hermannsschlacht! Ob wohl eine Parodie der Schlacht bei Leguano oder Jeanne d'Arc's auf einem italienischen oder französischen Nattonalfeste geduldet würde? Aber innerhalb der deutschen Reichsgrenzen kann man ja sogar die Meinung hören, der übertriebene Eifer der Deutsch- Oesterreicher solle bei solchem Zusammensein von den rnhigeren Reichsdeutschen gemäßigt werden. Solche Reden sind auch eine Parodie, wenngleich eine von ihren Urhebern nicht gewollte. Dian hat zur Entschuldigung der parodierten Hermannsschlacht auf Scheffels LiedAls die Römer frech geworden" hingewicseu. Als ob ein humorvolles Lied, das zu singen oder nicht zu singen jedem einzelnen freisteht, mit einem offiziell programmmäßigen Festspiele auf eine Stufe zu stellen wäre! Ueb^rall war während des Breslauer Turnfestes das Bild Friedrich Ludwig Jahns zu sehen. Was würde Jahn zu einer Parodie der Hermannsschlacht sagen, würde er sie billigen?"

In Württemberg hat sich ziemlich post festum eineCevttmmpartei" aufge- than, über deren Wünsche und Bestrebungen aus Stuttgart folgendes geschrieben wird: Das Programm und der Wahlaufruf der Württembergffcheu Centtumpartei will das Verfassungnrecht deS Reiches und die Sonderrechte gleichmäßig wahren, bekämpft die Trennung von Staat und Kirche und fordert die staatliche Gleichberechtigung der Kon­fessionen, die konfessionelle Volksschule, die geistliche Schul­aufsicht, eine hochfinnig erfaßte bürgerliche Freihett, Selbst­verwaltung, Weiterführung der christlichen Sozialreform, Schutz gegen unredliche Konkurrenz, Bewucherung und Aus­beutung, Sparsamkett, gerechte Vertellung der öffentlichen Lasten und Vorteile, Erhaltung eines lebenskräftigen Mittel­standes und Verbefferung der Lage des ArbetterstandeS. AuS diesen Grundsätzen werden eine Reihe von Forderungen

Auch ein Jubiläum.

*** Marbnr g, 13. August 1894.

abgeleitet, darunter die staatrechtliche Verantwortlichkeit der Minister für die Haltung der Regierung im BundeSrat, ungeschmälerte Durchführung der Vereinbarungen der Militär­konventton, unbeschrävtteS Jnittativrecht beider Kammern, Neuregelung der Diäten für die Ständemitglieder im Sinne einer Einschränkung der Diäten für die Stuttgarter Mit­glieder, Aufhebung der Präfidentengehälter und Ersatz der privilegirten zweiten Kammer durch von größeren Wahl­kreisen in Proporttonalwahlen gewählte Abgeordnete, Auf­hebung der Ausnahmebestimmungen gegen die katholischen Orden, Wiedereinführung des Zwanges zum Besuche der sonntäglichen Christenlehre, Beibehaltung der freiwilligen Gerichtbarkett in den Rathäusern bei Einfiihruag deS ReichS- Civil-Gesetzbuches, Aufhebung der LebenSlänglichkeit der künftig gewählten OrtSvorsteher unter Voraussetzung einer entsprechenden Aenderung der sachlichen Zuständigkett der Ortsvorsteher, Erlaß eines Wasserrechts und eines Wild- schadengesetzeS, Errichtung einer Landeshageloerficherung» anstatt, Förderung der Raiffeisevschen Kassen und der Land- wirtschaftskammern, Verbot der Teilnahme von Offizieren und Staatsbeamten an Konsum-Vereinen und Waren­häusern, Ausdehnung der Fabrik-Inspektion, Förderung de» Baues gesunder Arbeiterwohnungen und der Errichtung von Arbeitsnachweis stellen, gesetzliche Regelung der Post- und Eisenbahntarife, Erweiterung der Sonntagsruhe bei den Berkehrsanstatten, planmäßge beschleunigte Erbauung von Sekundärbahnen, progressive Einkommen- und Vermögeu- steuer nach Abzug der Schuldzinsen, Steuerfreiheit eines angemessenen Notbedarfs, höhere Bisteuerung des Ein­kommens aus Zinsen als des Arbeitereinkommens, und des Wandergewerbes gegenüber den seßhaften, sowie der Aktien­gesellschaft gegenüber den einzelnen Kaufleuten, das Verbot von Malzsurrogaten, «Steuerfreiheit für Malz zum HauS- trunt, Erweiterung des Steuerrechts der Gemeinden und Einführung von Luxussteuern.

Chinas Streitkräfte:

lieber die chinesische Marine hat sich Kapitän Lang, der britische Marineoffizier, welchen die britische Admiralttät der chinesischen Marine so lange Jahre geliehen" hat, einem Vertreter deS Reuterschen BureauS gegenüber folgendermaßen geäußert:Aus den Chinesen kann man Alles machen. Sie haben gute Zucht und find vortreffliche Schützen: Die chinesische Marine ist der japanischen ebenbürtig: Die Japaner sind vielleicht schlag- fertiger und eS besteht bei ihnen mehresprit de corps. Sonst ist es das Gleiche: Als ich den Befehl führte, würde ich mich nicht gefürchtet haben, der japanischen Flotte ent» gegenzutreten: In der Takttk waren die Chinesen, was die Dampflenkung anbetraf, Allen gewachsen, und fie waren so gut einexerzirt, wie man nur wünschen konnte: Alles hängt aber von der Führung ab. Wenn ein solcher Mann

und Kamille, der durch» Zimmer schwebte, that ihm wunderwohl

Er fragte kaum nach dem Lichterbaum, den ihm Lisabeth am Abend anzündete. Alles, die Blech­trompete, da« warme Wämrchen, die Strümpfe, ja sogar den kleinen Farbenkasten, den die Mutter auf dem Jahrmarkt für ein paar Pfennige erstandm und der lange da« Ziel seiner inbrünstigsten Wünsche gewesen war, wollte er dem Weihnachtspüppchen auf« Bett legen. Und da er e« nicht durste, machte ihm die ganze Herrlichkeit keinen Spaß mehr. Er trotzte, schrie und rebellierte, und Lisabeth war froh, al« er sich endlich in den Schlaf geweint hatte.

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Lisabeth band ihm einen reinen Kragen um und redete ihm gut zu. «Sieh, wa« die Buben treiben! Spiel auch hübsch mit ihnen!"

Erst mochte er nicht. Endlich that er'« doch

Aber als fie ihn nach einiger Zeit zum Essen rief, kam er strahlend angelaufen und feine Bäckchen glühten.

Mutter, Mutter! Dort «ar ich, »o fie dir Kirche machen! Und ich hab' schön zugeguckt, Mutter!" Von da ab war er täglich auf dem Bau, schloß Freundschaft mit den Handwerkern, so weit es seine Schüchternheit zuließ und war von allen wohlgelitten.

Der Herbst kam und die Arbeit ruhte. Schnee Überzog da« Gerüst, die Steinblöcke, die Säulen- und Pfeilerstücke, die fertig umherlagen.

Peter fragte täglich, ob denn die Männer noch nicht wiederkämm. Lifabeth vertröstete ihn auf den Frühling Und nun fragte er alle Morgen, wenn er die Augen ausschlug: «Mutter, ist heut Frühling?

Lisabeth mußte ihre gewohnte Schweigsamkeit aufgeben, ihm Märchen und Geschichten erzählen oder au« Garnrollen, Holzstückchen und Karten ihm kleine Häuser bauen. Da» trieb er denn bald selber und fie war ihn für ein Weilchen la».

So kam Weihnachten heran. Die Pfarrerin spielte den guten Engel und legte dem Kinde allerlei Vorschmack de» Feste», ein Stücklein selbstgebackenen Honigkuchen», eine Bretzel, ein paar Nüsse in den Schuh, den e» alle Abend an» Fenster stellte. Und Peter, durch die greif» und sogar eßbaren Beweise von Christkindlein» Dasein von Tag zu Tag er­wartungsvoller gestimmt, zählte ungeduldig die Stunden bi« zur Bescherung.

Eine« Nacht«, just die vor dem Helligen Abend, wurde er wach durch einen Lichtschein, der über sein

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»gerichöMipolitische» Programms weiland Kaiser Wilhelms I. gensinß Zugriff genommen wurde, auf das Heftigste setzt, weil damit ihre» umstürzlerischen Be-

Mn, lebhaften Frau. Und der wieder war da» scheue Kind nicht recht.

-Sieh mal den Rangen, den Franz", meinte Hr Life und zeigte stolz auf ihren Jüngsten, der rben mit dem Han»srieder auf Tod und Leben

»Die Ho« kann ich nur gleich in den Flick- chun; denn wo der Frieder hinhaut, wächst ®ra«. 'S find eben Buben! Der Deinige könnte dreist ein Mädel fein. Man säh» ihm .einmal an mit feinen weichen langen Haaren fcm Milchgesicht."

ist noch fe klein*, entschuldigte ihn die ^r- Jede« Tadelwort, da« ihren Jungen ' ging ihr wie ein zweischneidige» Schwert 'Herz.

« wa»! Klein oder nicht! Der Franzel . . . nicht so alt war er wie Deiner . . und ist ' »it dem Porreisen auf die Magd losgegangen." ?!abejh schwieg au» Respekt vor der ehemaligen Aber fie dachte, ihr Junge sei ihr so am Bei seinem feinen, liebreichen, altklugen hatte sie schon ordentlich einen kleinen an ihm.

schick' ihn auf die Gasse-, riet die resolute »daß er einmal Bubenart annimmt .

Der kleine Späüing ein Mädchen war» und Martha ward e» getauft kam der Frau Pastor eigentlich gar nicht zu Passe. Wa« in aller Welt sollte fie noch mit so einer kleinen «Versäumer'n?' Hatte fie nicht schon vorher immer bi« über die Ohren in Arbeit gesteckt?

Man merkte er im ganzen Hause, wie sauer ihr da« Stillschweigen im Wochenbett wurde. Ewig war fie in Unruhe, daß auch alle« im alten Geleise bliebe. Sie kommandierte die Mägde schlimmer al« sonst und e« »ar ein fortwährende« Hin- und Her- rennen zwischen Küche und Schlafzimmer, ein Läuten und Rusen, da» einen Gesunden krank machen konnte. Wäre die Lisabeth nicht dagewesen, um nach dem Rechtm zu sehen, die Pfarrerin hätte ficher vor lauter Ungeduld und Sorgen da« Fieber gekriegt.

Freilich, die Lisabeth hatte keine Rosentage; denn für alle», war quer ging, ergoß sich ber erste Zorn über ihr geduldige» Haupt Selten kam »der lebhaften Frau in den Sinn, daß fie ihrer wrllrgen Wesnin --h ftnn fcne. w)

Ä de» Lebeusberuf vor Ueberbürdung be- werden, wen» dem Arbeiter überhaupt an der jede mögliche Fürsorge zur Erhaltung

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vr»p> wc einmal gescholten, daß er ihr mit nassen Str.^ im die blankgescheuerte Flurdiele beschmutzt habe M nicht einmal gewesen. Der Franz hatte ®Ben in der Goffe herumgepatscht. Aber das

Die deutsche Sozialdemokratie rühmt sich dessen, ß fie dieser Tage ihr 25jähriges Bestehe» als sizielle Partei, nämlich der am 8. August 1869 Mttüch gegründetensozialdemokratischen Arbeiier- 21, jtri» feiern konnte. Sie brüstet sichdie größte lmrförderude Macht des neunzehnte» Jahrhunderts sei», welche das im Elend dahtnleidende Proletariat fgerntidt, mit Kampfesmut, Bildungdurst und benSfrenbe erfüllt habe."

Traurig, daß man es wagt, dem deutsche» Volke $ zu bieten, und »och trauriger, daß es von so d so viel Tausenden irregeleiteter Menschen geglaubt cd! Was hat denn die Sozialdemokratie bisher

Erscheint täglrch außer an Werktagen nach von», und ,**<*«*.*

Feiertagen. Ouartal-Abonnementr-Prei» bei ber Expe- iViUTPUTlIi

Mtian S Mt., bei allen Postämtern S SW. 95 Pfg: (exkl. **

Dienstag. 14. August 1894.

QQ t hat nur Unzufriedenheit gesät und geschürt, und _______ uüchttmg jeder göttlichen und menschliche» Autorität 1 »ribreiten gesucht. Gewiß hat sich die wirtschaft-

K1 besitzt allein derjenige, deffeu Grundsätze einer >)=/* tziöseu und sittlichen Unterlage nicht entbehre», hlM' j fich bewußt ist, nicht bloS Ansprüche, sonder»

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte», sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein n. Vogler in wtrixr , Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf aaIa; 5t(11)1(1, Moffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. Ml»

Daube»: Co. in Frankfurt 0: M Berlin. Hannover, PariS:

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