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Jllustrirtes Sonntagsblatt.

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Zweites Blatt

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Hafer per Herbst stat-Juni 6,85 Sb.,

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begrüßt, denn eS ist Meister Pegna, ein bekannter farbier, welcher erklärt hatte, daß er de« Löwen- bündiger im Löwenkäfige rafiere« welle. Und er hielt Wort, wenigstens zur Hälfte. Nach einer grariöse« Verbeugung vor dem Publikum, trat er t de» Löwenkäfig und seifte de» Bändiger ei».

; )o»h, mit einem einzigen meisterhaften Zuge seines Mesters nahm er dem Bändiger auf der eine» Ge- fichtShälfte die Stoppeln ab. 3« diesem Augenblicke

ereil

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«thält folgende 8 Nummern: 1. tzrstfahreu auf de« liederrad, 2. Kampf um die Meisterschaft der A. R.-U. ost de» Ntederrad, 3. Kampf nm die Meisterschaft er A. R.-U. ans de» Dreirad, 4. Niederradfahreu am de« Wanderpreis der Fahrradwerke Seidel und

soppelsitz-Niederradfahre«. An sämtliche« Rennen tat« nur Unionisten, am Erstfahre» nur Unionisten, ie ans der Rennbahn »och keine» erste» Preis er- alte» habe», teiluehme». Da» Kunstfahrprogramm «nde wie folgt festgesetzt: 1. Kampf nm die Meister-

Hause der Spulvedastraße lebte das begüterte und allgemein geachtete Ehepaar Estiart im besten Ein­bernehmen, bis Frau Maria Estiatt die 14jährige Rosa Domeneck als Dienstmädchen engagierte. Die Domeneck war ein «»gewöhnlich hübsches Mädchen Mb Frau Estiart war schon nach kurzer Zeit fest dabou überzeugt, daß zwischen ihrem Satten und »em Hausmädche» ei» Liebesverhältnis bestehe. Die nach der Aussage des Ehemannes grundlose Eifer- ücht der 39 Jahre alten Frau wurde mit jedem Tage größer, bis die Unglückliche schließlich de« urchtbaren E«tschl«ß faßte, die junge hübsche Neben­buhlerin ans der Welt z» schaffe», ,n gleicher Zett aber fich selbst das Leben zu »ehme». Am Morgen des 18. Juli führte sie diese« Eutschluß aus und zwar t« einer geradezu Eutsetzen erregende« Weise. Sie hatte fich eine Flasche Wetvsprtt gekauft, mit welchem fie ihre Kleider besprengte. Dann rief fie unter einem Borwa«d die Rosa, die sofort erschien,

panische Blätter berichten, dieser Tage ein interestautes )ebut ab, zu welchem fich die Infantin Donna Isabella, zahlreiche hohe Aristokraten, sodann aber uch fast alle Barbiere, Friseure und Haarkünstler der spanischen Hauptstadt eingefundeu hatten. Diese» Massenbesuch machte die letzte Programmnummer erklärlich. Ein Löwenkäfig mit sechs großen Löwen ward in die Menage gezogen, der Löwenbändiger ührt die gewöhnliche» Dressurkunststücke vor. Dann erscheint ei» Mann in der Arena mit einer weißen Serviette über dem linken Arm, mit Seife, Pinsel uvd Metallbcckeu i» der Rechte». Er wird stürmisch

eganneu die Löwe» fich zu rühre» und zu knurre». Meister Pegua drehte fich »u» zum Publikum und prach:Ich glaube genug gethau zu haben. Es omme nun ei» Anderer und rastere dem Herr» auch

die zweite Wange.* Sprach» und verließ unter renetischem Beifall seiner Zunftgenossen den Löweu- önig. Wie es heißt, hat fich der Löwenbändiger de andere Wange i» einer gemütlicheren Rafierstube

Frankfurter Schuhlager Iac o b Welf, Welt« gaffe 25. Größte» und billigste, Schuhlag« bnrg'». Reelle und anfmerksame Bedien«».

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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für -ie Kreife Marburg und Kirchham.

verantwortlich« Redakteur: Harry Finking in Marburg Redaktion und Expedition: Markt 2L Fernsprech« Rr. 55.

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Sportnachrichten.

R. Regensburg, 27. Juli. DaSProgramm den am 11. bis 14. August stattfindende» IX.

Hafer loko 190-130;

Mannheim, 31. Juli. Weizen p« Juli 18,40, per November 13,40, per März 13,85. Roggen p« Juli 11,90, per November 11,70, per März 19,15. Hafer per Juli 13,70, per November 12,10, per März 12,60. Mat» per Juli 10,50, per November 10,75, per März 11,00.

Pest, 31. Juli. Weizen loko behauptet, per H«bst 6,65 Sb., 6,66 Br., per Frühjahr 7,04 Sb., 7,06 Br. Roggen per Herbst 5,09 Sb., 5,11 Br. " ' 5,92 Sb., 5,93 Br. Mai» per Mai-^,»...

5,37 Br., per Juli-August 1894 5,32 Sb., 5,34 Br.

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W«llt «tl Mörseußtticht».

Berlin, 31. Juli. Weizen mit Ausschluß von Rauhweizen per 1000 Kilo loko 130141 nach Qualität, Lieferungs-Qualität 133 Mk., per biesen Monat 133 Mk., p« August 133132,75 bez., per September 135,50 bis 135-135,50 bez., per Oktober 136,50-136-136,75 bez., per November 137,50137138137,75 bez., per Dezember 138,50-138-138,50 bez. Sek. 150 Donnen. Künbig.- Preis 133 Mk.

Roggen per 1000 Kilogramm loko 110120 tu Quaü. LiefnungSqualUSt 115,5 Mk., inlänb. gut« 115-116 ab Bahn unb fr. Haus bez, per biesen Monat 116 bez., per September 117,25116 75 bez., per Oktober 118,25 bi»

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^erguüguugs-Anzeiger.

Stabttheater Frankfurt: Opernhaus: Mttwoch, beit 1. August: »Flick unb Flock." Donnttstag, beu 2 August: »Mignon".

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Marburg,

BSaUWgg&gg.»Donnerstag, 2. August 1894

Das gefährdete Rigorosum. Man : weiß eS sehr gut, welcher Schweiß, welche Augst, welche Pei» und auch waS für ein gut Stück Zufall I w-i ..(». -i» ou.-»

hängt. Nun aber soll all dieser Schweiß, diese Augst, j diese Pei» und dieser Zufall uoch durch ein Moment verschärft werden durch eine Schneiderrechnung. Wie nämlich demWiener Tagebl." au» Sraz ge­meldet wird, hat der Ausschuß der dorttgeu Schneid«- Genoffenschaft den Beschluß gefaßt, an de» akademischen Senat eine Petition zu richten, eS möge jene« vor de« Rigorosen stehenden Studierenden, die ihre Schneiderrechnung nicht bezahtt habe», entweder das Abgangszeugnis oder der Dottorgrad verweignt werden. Die Grazer Schneider berufe» fich darauf, daß dies auf eiuzelue» deutsche» u»d Schweizer Univrrsttäteu Norm sei. 3» studentischen Kreise» wird ma» der bezüglichen Entscheidung des Grazer akademische» Senat» gewiß mitJntereffe entgegensehe».

-Richard Wag»er schreibt eine neue Oper*, so teilt die in Catania «scheinendeArte del popolo mit und setzt den wohlbegründeten Wunsch hinzu:Weuu sie nur nicht auch wieder so schwer wttd, wir die anderen Opern desselben Meister», die man bei« ersten Male gar nicht, beim zwetteu Male »och weniger und beim drttteu Male «st recht nicht vnstehtl . . .* Kaum glaublich!

Was Trinkgelder trage»»»eu. Die Stadt Paris hatte jüngsthi» ein großes in der nie de Vaugirard anzukaufen und bezahlte dafür den «sehnlichen Betrag von 600 000 Franke». Der glückliche Grundbefitzer ist Niemand Anderer als d« einstige Kammerdiener des verstorbenen ProfefforS Ricord, der fich aus den Trinkgeldern der Patienten seines Hur» so viel bei Sette lege« kounte, daß er sowohl dieses Grundstück, wie anch einen ausgedehnte« Landsitz und etliche Renten erwarb.

Ein Gesuch mit einer lebendige» Beilage. Ma» schreibt aus Arad: Der i» einem benachbarte» Orte wohnhafte Bauer Anton Csott hatte sehr viel Kumm« mit seinem Knabe«. Der biedere Landmann wußte fich keinen Rat mehr, er setzte fich also hi» und schrieb an de» hiefige» Magistrat ein Gesuch, worin er untuthänigst bittet, .seine» sub/. beiliegenden Sohn Michael CSott in die KonektionSanstelt zu begebe».* Der Knabe war in der That dem Gesuche .beigelegt", da der Bat« ihn selbst mit dem Schriftstücke zum Magistrat . gesendet hatte. Dieser jedoch schickte die sond«bare Beilage vorläufig, bis zur Erledigung der Eingabe, . wieder nach Hause.

haft der A. R.-U. im Kunstfahren auf dem Hoch- iid, 2. Quadttlle-Fahren, 3. Kampf um die Meister- hast d« A. R.-U. im Kunstfahren auf dem Ntederrad, '"rwe Fußradfahren, 5. Duettfahren. An den Ku»st- fi2®03 ahrkonkurrenze» können ebenfalls nur Unionisten kilnehmeu. Nenuuugschluß ist für Rennen u»d 2. nustfahren: Donnerstag, 9. August, nachts 12 Uhr, iStalt fr de» Preiskorso Sonnabend, 11. August.

117,75 bez;, per November 119118,75 bez., per Dezbr. 120-119,5-119,75 bez. Sek. 500 To. Kündig. - Preis 116 Mk. Durchschn.-Pr. 116 Mk;

Gerste per 1000 Kilogr;, große nub kleine 92165 nach Qual;

Hafer p« 1000 Kilogr. loko 129160 n. Qualität, Lieferungsqualität 136 M., Pommersch« mittel bis gut« 125-140, fein« 141150, preußisch« mittel bis gütet 126136, fein« 138-150, schlesisch« mittel bis gut« 128140, fein« 141156, russischer mittel bi» guter 120136, feiner 136146, p« diesen Monat 140 bis 142 bez., per August 122,75 bez, per September 116,50 bi» 116,25 bez., per Dezember 115,25115 bez. Sek. 1100 To. Künd.-Pr. 140° - Mk.

Mais p« 1000 Kilogr. loko 101115 nach Qual, p« diesen Monat 101,50 Mk., per August 101,25 bis

-1Ö67ÄW per Dezember 105,50106,25 bez;

Erbsen p« 1000 Kilogr. Kochware 140-175 nach Qual., Futterware 124145 nach Qual;, Viktoria-Erbsen 160 - 200.

Weizenmehl loko per 100 Kilogr. brutto einschließlich Sack loko 18,7517,00 bez., Nr. 00 16,75-15,26 bez. Feine Marke» üb« Rott, bezahlt. Roggenmehl Nr; 0 tu 1 15,2614,76, do. feine Marken Nr. 0 tu 1 18,5016,25, Nr. 0 1*/» Mark höhn al» Nr. 0 tu 1;

Roggenmehl Nr; 0 tu 1 p« 100 Kilogr. brutto ein. schließlich Sack per diesen Monat 15,10 Mk., per August 15,1015,05 bez., per September 16,15 bez., per Oktober 16,25 bez., per November 15,35 bez., p« Dezember 16,45 bez; Durchschnittspreis 16,10 Mk.

Stettin, 31. Juli. Nachmittags 1 Uhr; Weizen fester, loko 130-134, p« Juli 184,50, p« September- Oktober 136,60; Roggen fester, loko 111112, per Juli 113,00, per September - Oktober 116,50; Pommerscher

Beschädigte ReichSmünze« gellen, wie litt zu wenig beachtet wird, nicht als kaffamäßigeS leib. Sehr häufig kommt eS vor, daß offenbar fihfln ms purem Mutwillen beschädigte, gebogene und zer- f 9 chlagene Münzen aller Sorten zur Ausgabe gelange» mb namentlich im Kleinverkehr auch unbeanstaubet Momme» werde». ES sammelt fich im Jahr bei umchem Klei»gewerbe ei» ganz anständiges Sümmchen olcher verkrüppelter Silber- oder Nickelmünze», und « Schade« hat der zu trage«, welch« fie annimmt, veil fie vo» der Ba»k zurückgewiese« werden. Um sich vor solche« Schade» zu wahre», wird ma» also |ti thun, derartige Münzen gleich vo» d« ersten

Na viel Maximilian statt. Das Rennprogramm für ' le am Sonntag dm 12. August stattfindenden Renne«

rrtu. lanmanu, 5. Kampf um die Meisterschaft der A. R.-U. [Hfl] yf dem Hochrad, 6. Niederradhanptfahre» um de» ShrenpreiS Sr. Durchlaucht de» Fürsten vo» Thurn «b Taxis, 7. Lorgabefahre» für Nieberräber, 8.

Hm*, e»tgeg»ete Lord Aberdee»,'» geht an.* Darf ich ftagen,* f.hr d«A»bere fort,wie reich Sie find?"Hm, so ungefähr zwei-bis dreimal- hunderttausend Pfund.*So. Na, wen» ich so reich wäre und ich so schnarchen würde wie Sie, dann würde ich mir auch ein ganzes Coupe »ehme», um die Anderen nicht so zu stören.*

sand zurückzuweise».

---- Die Regiments-Schuhmacherwerk- stätteu d« sämmtlicheu Regimenter werde» «ach ein« Verfügung des KriegSmintsterium» im Jahre 1896 eiugehm und alle Fußbekleidung alsdann in den CorpS-Werkstätte» angefertigt werden. Die Er- sahrnngen, die ma» alSda»» macht, follm dahi» entscheide»» sein, ob auch die andne» Handwerker- (39 llbtheiluuge» b« einzelnen Regiment« eingehe« «»d «r «och CorpS-Wnkstätte« bestehe» bleibm.

Baderegel». 3n d« jetzigen Zeit der toten Bäder dürste« die solgende« »adnegel« wohl vn Platze sein. 1) Mit 15 bis 16 Grad Reaumur sauge au zu badm. 2) Gehe langsam zum Bade. 3) Unterlasse das Baden «ach reichlich« Mahlzeit, bade ab« «tcht völlig nüchtern. 4) Fünf Minuten rugekleidet wartm. 5) Rasch auskleide» u»d i»S Lass« springm. 6) Bei dem nhitztem Körper und bei raschem Pulzschlag muß ma« fich vor dem Bade 10 bis 15 Minuten ruhig verhalte», biS da» Bade» »hne Nachtheil gescheh» ka»». 7) Bade nur 10 bis 15 Minuten; für schwächliche, »«böse Personen iruügeu 5 Minuten. 8) Beim Baden bewege man fich tüchtig, reibe die Brust uud kühle fleißig den Kopf, um Kopfschmerz vorzubmge». 9) Nach dem Lade trockne ma» zunächst die Füße, Arme uud Beine, bann erst Leib, Bmst uvd Kopf. 10) Nach dem »ade mache «au fich Bewegung, bi» d« Köip« fich «wärmt. 11) Bade bis 12 Grad Reaumur Mass«, wärme herab ganz unbesorgt im offne» Bade. 12 Sind« unter 6 Jahren bade man im Freien an sonnige» Stelle» «Ü Staff«, da» den Sonnenstrahlen ^ige Stuude» ausgesetzt «ar.

. - Ueber ein furchtbare» Eifersucht»- hem« wird an» Barcelona berichtet: 3» eine«

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ohne zu ahne«, wa» ihr« »ortete. Frau Estiart chloß rasch die Zimmerthür, versteckte de» Schlüssel, >egoß ihre v«mei»tliche Nebenbuhlerin mit einer 1 großen Menge Spiritus, zündete ein Streichhölzchen an, leckte ihre eigenen Kleider iu Brand und stürzte fich auf das Dienstmädchen, da» gleichfalls sofort zu brenue» anfiug. Da» herzzerreißende Geschrei der halbwüchfigen Jungfrau, die vo» ihrer brennenden Herrin umklammert und durch das Zimmer geschleift wurde, veranlaßte eine im zweite» Stockwerk des Hauses wohnende halbgelähmte Kreist», Lär« zu i chlagen. Sofort eilte» eisige Nachbarsleute herbei, >e»e» fich, nachdem fie die Thür erbrochen hatten, - ein graue»erregender Anblick darbot. Auf einem ; brennende» Rette loo di» balbverkoblte aber nnck lebende Maria Estiatt und ihr zu Fuße» ihr Unglück- : iches Opfer, das gleichfalls noch Lebenszeichen vo» ich gab. Beide Frauen starben auf dem Transport nach dem Krauke«hause. Al» der Gatte der Estiatt, der während des Tages nicht zu Hause gewesen war, am Abend im Hospital die entsetzlich entstellte» Leichen b« unglücklichen Weiber sah, brach er mit einem laute» Aufschrei zusammen; er hatte ttnen Schlag- anfall «litten und liegt schwer krank darnieder.

Lieh - Schlachtungen im großen Maßstabe. Bom La Plata meldet man die Beendigung d« Saladno - Schlachtungen, Saison 1894; fie beziffer« sich für Uruguay uud Argentinien auf 1613 000 Stück Rindvieh gegen 1561000 Stück im Vorjahre. Der BueuoS-Aires-Korrespondent beiAuverS - Bonrse* bringt im Anschluß hieran interessante Zahlen über die Verwendung von Rind- Vieh zur H«stellung von Fleischexttakten während der oben erwähnte» Saison, von Anfang 3a»uar biS Ende 3uni 1894 fich «streckend, woraus hervor­geht, daß die Liebig's Fleisch Extract-Cowpagnie mit einer Schlachtung vo» 205 600 Tieren bei weitem die nste Stelle ei»»im«t. Diesen Ausführungen mag »och hi»zugefügt w«den, daß von besagten 205 600 Tiere« allei« tm Monat Mai über 51000 Stück geschlachtet worden find und daß die «esammtschlachtungen der Gesellschaft fett ihrem Bestehe« fich auf das bettächtltche Quantum vo» etwa 4 Millionen Stück belaufen.

EinFeivd unserer Kleider, die Rotte, dieser gefährlicheKleinschmetterltug «scheint jetzt bri der warmen Witterung häufiger im Zimm«. Die Kleid« oder Pelzmotte flatt«t mit Vorliebe bet ei»breche»d« Du»kelhett umher, um wollene Tuchstoffe oder Pelzsache» i» de» Kleider- schränke» zm Eierablage aufzusucheu. Mau wird daher täglich Abe»ds sorgfältig Acht geb«t und vor allem die unbewohnten Zimmer mit den unbeuützten Möbeln untersuchen müssen, «eines der zahlreiche» Mtttel, deren fich«« Erfolg augepriese» wird, bat fich als zuverlässig «wiese». Bis jetzt, ist noch immer der beste Schutz gegen Mottenfraß, der von der in ein« dütenattigen Hülle fich eiuspiunenden gelbliche» Raupe mit schwarzbraunem Kopfe beruhtt, das häufige »usklopfeu dn bedrohten Kleidungs­stücke, Eier uvd junge Räupche» werden auf diese Weise, besonders durch nachfolgende» emsiges Bürsten, rechtzeittg entfernt. Starke Gerüche, wie fie Kampher, Naphtalin, Blätter de» Wallnuß- : bannte» rc. anSströmen, find nur vorbeugender i Natur; die Schmetterlinge lieben fie nicht, ohne fie jedoch imm« ganz zu meide».

Der Löwe»käfig al» Rafirstube.

> 3m Cirku»Parish* in Madrid spielte fich, w e

Anzeigen nimmt entgegen die Expebitton dieses »tote», sowie die «nnoncen-Bureanr von Haasenstein tu »oder in vviv Fraukfutt tu 3JL, Cassel, Magdeburg und Men; Rudolf Ulli Moffe in Frcmkfutt <u M., Berlin, München u. Köln; S. L Daube u. Co. tu Frankfurt tu M., Berlin, Hannover, PariS;

Mrrfäkschte schwarze Seide. Man verbrenne ein Müsterchen des Stoffes, von dem man kaufen will, und die etwaige Verfälschung tritt sofott zu Tage: Aechte, rein gefärbte Seide kräuselt sofott zusammen, verlöscht bald und htttterläßt wenig Asche von ganz hell­bräunlicher Farbe. Verfälschte Seide (die leicht speckig wird und bricht) brennt langsam fort, namentlich glimmen dieSchußfäden" Wetter (wenn sehr mit Farbstoff er* schwett), und hinterläßt eine bunlelbraune Asche, die sich im Segensatz zur ächten Seide nicht kräuselt, sondern krümmt. Zerdrückt man die Asche der ächten Seide, s- zerstäubt sie, die der verfälschten nicht. Die Seiden-Fabrik G. Henneberg (k. r. Hoflief.) Zürich versendet gern Muster von ihren ächten Seidenstoffen an Jedermann und liefert einzelne Roben und ganze Stücke Porto- und fteuer» frei in's Haus.

Stetig steigender Absatz seit 1880 findet der Holland. Tabak bei B Becker in Seesen a. Har»; 10 Pfd. heute «och fco. 8 Mark.

Von einem originelle« Reise-Er- lebni» weiß Lord Aberbee« z« berichte». Fährt er neulich im Mitt«nachtszuge vou Loubou. Natür­lich im Schlafwage». Früh wacht « auf unb siel fich gegenüber einem Gentleman fitze».Pardon*, sagt dies«,darf ich wohl frage«, ob Sie reich find?*

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zi/HDtougreß der Allgemeine» Radfahrer- rJfieio» hat insofer» einige klei»ereAe»deru»ge» ahre», al» am Sonntag da» Gartenfest im Greined«- ßllbden-) Gatten mit Tanz v«bu»de» ist. Am Montag ,d findet a» Stelle de» Kellttfeste» auf dem »aaerkeller Familie»u»tnhalt«»g im Garte» des

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