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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
SmmU.-rtlich-r Red«^»r: Hnrrh Finking in Marbur,. Ätbetiien xnb Expedition: Markt 81. Fernsprecher Nr. 55,
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mit, daß ich in meiner Ansprache wider Herrn vo Wächter erklärte, daß ich, wie jeder lebendig
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p führe«. Leider ist e« u«3 dabei unlängst passiert, daß wir einem würdige« Geistliche« ohne eigenes Lnschulde« Unecht gethau habe«. Zufolge der Verlogenheit der sozialdemokratischen
Erscheint täglich ««her et Werktagen nach Sonn- and Feiertagen. — Quartal-AbormemeutS-Preig bei der Expedition 2 M!., bei allen Postämttm 2 Mk. 26 Pfg. (exll. Bestellgeld). Jnserationggebühr für die gespaltene Zelle »der deren Siam« 10 Pf«.. Sieklamen für die Zelle 26 Pf«
reif«# Autokratie auf gehet e« ist. Im Verlaufe seiner Rede ’ «bei hat der genannte Herr einige lobende Aeußerungen
aselbst. leitung daselbst
fresse ist Herr Pastor W. Faber in Tschirma 1 Sei Greiz in den Ruf gekommen, als gehöre er zu Raub- tat Förderern der Sozialdemokratie, während er im Gegenteil ein eifriger und besonders mutiger Be> iniglich Bmpfer dieser Umsturzpartei ist. Wir fanden seinerzeit landen. Kt Nachricht, daß Herr Pastor Faber in einer LLächtersche« Volksversammlung Schmähungen, die
Sozialdemokratische Kampfesweise.
♦ Marburg, 31. Juli 1894.
Wir haben eS, wie unsere Leser wissen, sei
die „Konservative Korrespondenz" ist auf den Leim gegangen. Mr scheint aber der Sache der Monarchie und des Christentums mehr genützt zu sein durch ein scharfe», redegewandte» Eingreifen in großen sozialdemokratischen Versammlungen, um den Hunderten von halben Anhängern der Sozialdemokratie, welche sich darunter finden, womöglich die Augen zu öffnen, als durch ängstliche» Vermeiden des öffentlichen Auftretens wegen etwa daraus folgender Mißverständnisse."
Wir bedaueru das Mißverständnis außerordentlich, freuen uns aber andererseits über die Thatsache, daß die Mitteilung nur auf einem Irrtum beruhte. Sache der „Konservativen Korrespondenz' wäre eS gewesen, die Angelegen hell näher zu prüfe«. U«S dagegeu trifft «ach dieser Richtung kei« Vorwmf, da, wie bereits oben bemerkt, eine offizielle Parteikorrespon- denz als unbedingt znverlässig angesehen werden muß.
Was die Schlußbemerkung des Herrn Pastor Faber über die Bekämpfnng der Sozialdemokraten in deren eigenen Versammlnngen betrifft, so ist uns dieselbe ganz auS der Seele gesprochen. Leider wird man jedoch in diesen Versammlungen gar zu leicht nieder- gebrüllt. Doch habe« wir in letzter Zeit mehrfach davon gelesen, daß redegewandte und auch äußerlich imponierende Persönlichkeiten, wie z. B. in Kiel der ausgezeichnete, schneidige natioualliberalePublizist Peter Schwuchow, in solchen Versammlungen trotz vielfacher unparlamentarischer Unterbrechungen ihre Sache bis zu Ende durchgeführt und dadurch vielleicht manchen angekränkelten Arbeiterkopf von der sozialdemokratischen Seuche geheilt habe«.
Wie wir gesehen haben, war die Tutstehungmsache des Irrtums dessen Opfer Herr Pastor Faber gewesen, die Verlogenheit eines sozialdemokratischen Blättchens. Nun soll Herr Pastor Faber in jener Versammlung auch etwas von der „offenen ehrlichen Kampfer- weise der Sozialdemokraten' gesagt haben. Mag dem nun so sein oder nicht — in oben veröffentlichter Inschrift berührt der Herr Pfarrer diesen Punkt nicht — so muß gerade die vorwürfige »«. gelkgenheit den noch hie und da vorhandene« Glaube«, die Sozialdemokratie kämpfe offen und ehrlich, von Grund aus zerstören nnb als Aberglauben erscheinen lafftn. Ein täglicher Leser der „Vorwärts' nnb anderer sozialdemokratischer Blätter wird übrigens Tag für Tag ähnliche Belege für die Anschauung finden, daß die Kampfesweise der Sozialdemokratie eine dnrch und durch hinterlistige und unsittliche ist.
C hri st, durcheinenunüb er brückbaren Graben von der Sozialdemokratie getrennt sei, weil ich sie in ihren letzten Zielen für eine klar ausgesprochen revolutionäre Partei halte und weil die durch von Wächter ihr vindicirte Religionfreiheit in der That in der Partei nicht vorhanden sei, sondern eine Tyrannei des Unglaubens und Atheismus in ihr herrsche. Es ist mir gar nicht eingefallen, irgend welche Schmähungen gegen die besitzenden Klaffen zu richten; diese seltsame Verdrehung beruht aif folgendem Sachverhalt: Herr von Wächter hatte darau' hingewiesen, daß der Prostttution seitens der besitzenden Klassen besonders gefröhnt werde. Ich sagte darauf, daß diese Sünde leider alle Gesellschaftkreise durchfressen habe, d«ß die reichen Leute zwar mehr Geld dabei verschwendeten, daß aber die Unsittlichkeit an sich unter der Arbeiterschaft eine nicht minder erschreckende Ausdehnung habe.
Ich habe es lobend anerkannt, daß die sozialdemokratische Parteipresie gtundsätzlich alle Annoncen unsittlicher und moralisch zweifelhafter Att von der Aufnahme ausschließt, sodaß die Anpreisungen veifüh etischer Bücher und sogenannte Heiratani ot cen von ihr nicht ausgenommen werden. Manche freisinnige und libeiale Zeitung könnte sich daran ein Muster nehmen. Die schärfste Gegnerschaft sollte niemand hindern, die wenigen vo-.handenen guten Seinn am Gegner anzuerkennen. Grund, das Bebclsche Buch zu ei wähnen, war der Umstand, doß in einer Zeitung hiesiger Gegend kurz zuvor die Ermordung einer Frau als eine Folge des Bebelschen Buches hingestellt war. Dagegen habe ich es it Schutz genommen und bei schärfster Charakterisierung meines Gegensatzes gegen den Geist des Buches anerkannt, daß es in manchen Punkten wertvoll und belehrend ist. Ich glaube, da» können selbst diejenigen nicht bestrellen, welche in dem Buch ein einfältiges und unerquickliches Machwerk sihen.
Ihre Quelle ist ein Koriespondevt der „Konservativen Korrespondeuz", welcher sich durch einen tendenziös ent st eilten Artikel eines kleinen sozialdemokratischen Lokalblattes, der in den Vorwärts übergegangen ist, hat düpieren lassen. Es ist eine, wie man steht, wirksame Taktik der o zi al d e mo kra tis ch en Presse, zuweilen unter Verschweigung der scharfen Verurteilung der sozialdemokatischen Jdeeen, welche durch einen ihrer Gegner in einer Versammlung ausgesprochen ist, durch Ver- drehung und einseitige» Herausgreifen von Worten desselben ihn als halben Sozialdemokraten darzu st eilen. Man steht,
12. Kapitel.
.Heda! Was giebt's? Macht Platz, Ihr pflicht- vergessenen Hunde! Habt wohl wieder geschlafen oder Euch berauscht, statt Eurer Pflicht zu genügen. !Las ist hier vorgegangen? Heran« mit der Sprache!'
Ali Raschan, der Vorsteher de« Provinzial» gefängniffe« zu Akkon war e«, der sich also scheltend urch die um dm mtseelten Bernard herumstehmde Wachtmannschast einen Weg bahnte.
de» christlichen Lager», Werdarufe wurden laut, „Gut Freund' rief Petrol zurück und dann fuhr der rettende Kahn auf dem knirschenden Sande auf, ein Wachtposten nach dem andern eilte herbei, mit Staunen und fteudiger Bewunderung die Kunde von Peirol«, de« Troubadours merkwürdiger Rettung vernehmend. Teilnehmend umringten fie den immer noch laut wehklagenden Knabm, der weinte, daß e« zum Erbarmen war.
Gerührt zog Peirol ihn zu sich heran. „Sei ruhig, mein Knabe, de« treuen Bernard« Ende soll furchtbar gerächt »erben an diesen Türkenhunden, da« schwöre ich Dir. War er Dir denn ein so ieber Freund, daß sein traurige« Geschick Dich gar » sehr ergreift, daß Du ttauerst wie um dm Tod eine« geliebten Verwandten?'
Schluchzmd schlang Alfred die bebenden Arme um den Hal« de« Troubadour«. ,O Herr! er war mir mehr, er war — doch nein, er selbst hat'» mir verboten, sein Geheimnis zu verraten. Aber Euch war er mehr al» mir, Euch gehörte sein Herz bi» zum letzten Schlage, die Liebe zu Euch hat Bernard Valoi» in den Tod getrieben. Ahnt Ihr dmn nicht, welche« edle Herz Euch, nur Euch gehörte, dessen löchste Seligkeit e« war, Euch nahe zu sein. Und nun — ist fie tot, hingemordet von diesen UN- gläubigen Hunden Wir sehen fie nimmermehr. O lgne», Agne«! Meine unglückliche Herrin!'
„Knabe! Bist Du von Sinnen? Wer sagst 5)u, war Bernard — Agne«? Er giebt nur eine Agne», die mich so sehr lieben konnte, daß fie ihr Leben für mich hingegeben hätte. Du redest irre, >er Wahnfinn spricht au« Dir, denn jene Agne«, ne mich liebte, ist längst tot. Und doch, wmn Du >ie Wahrhett redetest. Der Klang ihrer Sttmme, die Aehnlichkett ihrer Züge — wie Schuppm fällt
Marburg,
Mittwoch, 1. August 1894
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es von meinen Augen. So rede doch! Sprichst Du von Agnes von Gironet? O Himmel, ist es wahr, daß sie lebte, daß fie es ist, die mich vom sicheren Tode heute Befreite und selbst — für mich den heldenmütigsten Tod starb?'
„Ja, Herr,' schluchzte Alfred laut auf. „Beim Grabe unseres Erlösers, kein anderer war Bernard Valois als Agnes von Gironet. O meine liebe unglückliche Herrin. Wehe, daß fie so elend um- kommm mußte in dem Augenblick, wo ihr seligster Wunsch erfüllt war. O Gott! o Gott!' Und wieder übermannte den Knaben sein trostloser Schmerz, daß er in die Kniee sank und bitterlich «einte.
Peirol aber stand wie erstarrt, seiner Sinne nicht mehr mächtig. Die Auftegung der letzten Tage, seine schimpfliche Gefangenschaft, die Furcht vor dem Tode und nun gar diese seine ganze Seele erschütternde Nachricht, dar «ar mehr al« selbst der Stärkste vertragen kann. Vor seinen Augen ward e« Nacht, wie nach einer Stütze greifend tasteten eine Hände umher und dann «ar e« ihm, al« «ürde ihm der Boden unter den Füßen entzogen, al« sänke er tiefer und immer tiefer hinab — mit einem dumpfen Aufschrei stürzte Peirol ohnmächtig m die Arme der hinzuspringenden Kriegsleute.
esteffs Nebensache« fallen lassen, die von der sozial- mokratischen Presse auS dem Zusammenhang ge> ifitn und so zugeftutzt wurden, daß der Redner «durch al» Freund der Sozialdemokratie erschien. Heu Pastor Faber schreibt n«8, daß er ebenso-
enig wie wir mit Herr« Göhre und der »ozialdemokratie sympathisiere nid er- cht ns sodann um Aufnahme einer ben näheren »chverhalt etläuieixben Zuschrift, der wir folgende nsmtliche Ausführungen entnehme«:
.In 1° r Nr. 165 der Oberhesstscheu Zeitung haben Bit in einem „Wieder Einer' überschriebenen Artikel mich hm Gesinnungsgenossen der mit der sozialen Revolution «tmiisirendeu Pfarrer genannt. Hierdurch teile ich Ihnen
hn den Fluchtversuch bemerkt, doch zu spät, denn to hatte Peirol mit kräftigen Ruderschlägen die « erreicht, wie Gerten bogm sich die schlanken «der dem Druck seiner durch die Verzweis- tilg doppelt mächtigen Schläge und unverletzt von 61 ihn umschwirrenden Pfeilen der Bogenschützen Lernte er sich immer weiter von dem schrecklichen M, «o seiner ein schimpflicher Tod gewartet hatte . s.— ch ei,, anderer, ein beispiellose« Opfer feiner Treue _ ti Ergebenheit, für ihn in den Tod gegangen war.
• Er konnte von Glück sagen, daß er auch den ' *ttn Kahn an denjenigen angebunden, in dem er
7 befand, denn sonst wäre sein Entkomm« ein le bet Unmöglichkeit gewesen. So ruderte er j mm mit Aufbietung aller Kräfte in der 'chtung fort, in welcher, soviel er sich in der Melheft orientieren konnte, dem Stande der ^we gemäß, da« christliche Lager liegen mußte. l Jammernd und weinend hatte auch AlftedMereier, 6 ob der schrecklichen Vorfälle« wie ein Wahn- Wr sich geberdet hatte, nachdem er ruhiger ge- ’Ptn, seine Ruder gehandhabt, sowett e« seine fachen Kräfte gestatteten. Bald aber nahmen ab, er zog die Ruder ein und überließ sich toem Schmerze.
Endlich erglänzten von weitem die Nachtlichter
Politische Rundschau.
* Marburg, 31. Juli 1894.
Amtsblätter.
Son Zeit zu Zeit frischt der hiesige „Generalanzeiger' in fettem Druck eine angebliche Aeußcrung des Grafen Mirbach auf, welche dahin geht, daß kein vernünftiger Mensch die Amtsblätter lese. Wir müssen diese Ansicht des genannten Herrn trotz aller Wertschätzung seiner hochbedeutenden politischen Thätigkeit bezweifeln, denn die Amtsblätter liest thatsächlich jeder, der etwas darin zu suchen hat. Graf Mrbach hat auch wohl lediglich sagen wollen, daß die Amtsblätter sehr langweilig seien, namentlich für Nichtinteressenten, was wir ohne weiteres zugeben, da diese Blätter nur trockene amtliche Bekanntmachungen zu enthalten pflegen, welche nur diejenigen, die sie angeheu, interessieren können. Jeder vernünftige Mensch wird aber zugeben, daß solche Blätter trotz ihrer Langwefligkeit» durchaus notwendig sind, namentlich im Interesse der Sparsamkeit des Staatshaushaltes. Wollten die amtlichen Stellen alle ihre Mitteilungen in den verschiedenen Blättern inserieren, so würde das zweifellos viel mehr Geld kosten als die Veröffentlichung in eine« bestimmten, ausschließlich zu diesem Zwecke geschaffenen Blättchen. Außerdem würde manche derartige Bekanntmachung unter dem übrigen Inhalte der polittschen Tageszeitungen verschwinden, während unter den jetzigen Verhältnissen jeder weiß, wo er solche zu finden hat. Unbegreiflich ist uns nun, aus welchem Grunde der hiesige „Generalanzeiger" immer wieder durch Re- kapitulatton der Graf Mirbachschen Aeußerung gegen das harmlose, von jeder Tendenz freie „Kreisblatt für Marburg und Kirchhain" polemisiert. Sollte etwa die Ursache dieses Vorgehens darin liegen, daß dieses „Kreisblatt" im Verlage der „Oberhessischen Zeitung" als Beilage der letzteren erscheint, anstatt in dem des — „Generalanzeiger"? Wir wissen un» die Sache nicht anders zu erklären. Oder geht die Absicht de» „Generalanzeiger" vielleicht dahin, durch sein: sonderbare Polemik gegen dar KreiSblart bei unurtenichteten Leuten die „Oberhrffische Zeitung" mit in Mißkredit zu bringen? Das wäre eine Kampfesweise, die wir zwar nicht für honett halten können, dir aber imwnhin nicht abzusprechen ist, daß Methode darin liegt. Wir erinnern unS dabei einer Aeußerung des Dr. Böckcl'ichen ReichSh-rold», deren Wahrheit wir selbstverfländlich nickt verbürgen können, da die bezüglichen Verhültniff sich unserer Kenntniß -ntzirhen. Jene Dr. Böck Ische Aeußerung aber besagte wörtlich, der „Generalanzeiger" sei „ein durch und durch verlogenes Judenblatt".
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längerer Zeit als eine besondere Ausgabe bet staut- ^haltenden Presse betrachtet, gege« sozialbemokrattsche Weil Atzungen nnb Sympathie« innerhalb bei gebildeten Haube energisch Front zu mache«. Mir sahen 0» n. a. veranlaßt, in diesem Sinne gegen Henn Mdtbaten von Wächter, Herrn Professor Natorp, sowie bie Herren Prediger Göhre, Naumann und Schall anfzutreten und deren Lehren ad absurdum
„Unsere Schuld ist'« nicht,' erwiderte Bey Mehmed Ali, der Befehlshaber der letzteren, „daß ein Gefangener entwischt ist. Fasset Euch lieber selbst bei der Nase, denn Euer eigener Diener ist e«, der ihm dabei behilflich gewesen '
Wie von einer Natter gestochen fuhr Raschan zurück. „War — sagt — Ihr da?" stammelte er, „mein eigener Diener, dieser Knabe? Wo ist er? Ich werde ihm seine Fußsohlen mit Ruten streichen lassen, daß ihm Hören und Sehen vergehen wird.'
„Da« dürste schwer halten,' lachte Mehmed Ali höhnisch, denn er haßte den Christen, der ihm ben guten Posten vorweg genommen, welcher von Rechtswegen keinem andern al« ihm zugestanden hatte. „Da draußen,' fuhr er fort, „schwimmt Euer treuer Dimer mit dem befreiten Gefangenen auf der See, versucht nur, ob Ihr fie einholt. Ehe Ihr ober au« dem Hafen ein Schiff bemannt und ihnm nach« gesandt habt, find die beidm Flüchtlinge längst in Sicherheit. Na, Bohaeddin wird Augen machen, wenn er die wunderbare Mär vernimmt; ich möchte nicht an Eurer Stelle sein und rate Euch, bei Zeiten Eure eigenen Fußsohlen in Sicherheit zn »ringen.“
Da» gelbliche Gesicht de» Ueberl&ufer« war ganz verzerrt vor Wut und Angst; bei dem Gedankm an da» ihm bevorstehende So» überlief ihn ein kalter Schauder, dmn von Bohaeddin« jähzornigem, rausamem Charakter stand da« Schlimmste zu be« ürchten. Aber er «ar der Mann nicht, der feine Sache verloren gab, ehe er nicht da« Aeußerste ver« «cht, sich rein zu waschen.
Fortsetzung folgt.)
Der Troubadour.
8t»«um Mu Kurl SavelSbergi
6 f Nachdruck verboten^
(Fortsetzung.)
j Roch hatte Bernard die offen gelassene Pforte Kt erreicht, al« er einen gellenden Schrei that, Mit den Manen in die Lust griff und entseelt zu tien fiel. In demselben Augenblick stürzte ein «se laut schreiender und .lebhaft gestikuliermder ferner au« dem Schuppm hervor. Offenbar hatte
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition diese» Blatte«, sowie die Annonceu-Burem« von Haasenstein u. Vogler in _
Frankfurt «. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf HIX: Qrthrfl Masse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. “
Dauben. Co. in Frankfurt a. Ab, Berlin, Hannover, Pari».
»ir im Interesse der öffentlichen Moral nicht wieder- ' unter 0en fonnten, gegen die besitzenden Stände gerichtet 0 W nb sich in sehr sympathisch« Sinne gegenüber den Bestrebungen der Sozialdemokratie ausgesprochen habe, ibtr „Konservativen Korrespondenz", die «st als offizielle Parteikorrespondenz für unbedingt zuverlässig halten mußten. Leider hatte fich die drrespondenz, die wir auch als Quelle citierte«, ii diesem Falle durch sozialdemokratische Hütter täuschen lass«. Der Sachverhalt ist so, daß sm Pastor Faber tn jener Wächterschen Versamm- nug gerade als Gegner und Bekämpf er der Sozial-