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Wochen-Rückblicke.
*** Marburg, 21. Juli 1894.
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| Um dieselbe Zeit stand Peirol an derjenigen I Stelle de« Lagers, wo die erwähnten Sarazenen l in der verflossenen Rächt sich eingeschlichen hatten. I Seine kummervolle Miene zeigte deutlich, wie sehr 1er sich den Schimpf zu Herzen nahm, der, wenn >auch durch die Unaufmerksamkeit einer seiner Unter- l gebeneu veranlaßt, ihn selbst am härtesten traf. IZwar war er sich keiner Schuld bewußt, da die I verwegenen Türken just den Moment abgewartet I hatten, wo er von da stch zu einer andern Stelle I begeben hatte, um die Wachsamkeit der dort stehen- I den Krieger zu kontrollieren. Diese seine Entfernung hatten sie benutzt, den an der betreffenden Stelle befindlichen Wächter zu überfallen und niederzu-I stoßen, ehe er ein Zeichen geben konnte; dann hatten! sie, auf dem Bauche kriechend, stch bis an die Zelte! herangeschlichen und dort ihre mörderische Absicht, erreicht, indem sie zwei angesehene Ritter im Schlafe! erdolchten und einen Dritten zum Gefangenen machten. I Erst als ein vierter durch ein Geräusch erwachend! in« Horn stieß, «ar Peirol mit einigen seiner Leute! herbeigeeilt, leider zu spät, denn e» gelang den toll-1 kühnen Beduinen, ihre in der Nähe bereitgehaltenen, windschnellen Rosse zu besteigen, ehe man ihrer hab-1 hast werden konnte. |
regieruvg gerichtet. Auch für unsere Kolonie» Ihält die angebrachte sttlle Zett a», wenn gleich der Iräubuische Hendrik Witboi, der so la»ge das deutsche I südwestafrikanische Schutzgebiet unsicher machte, roch immer nicht in unsere» Händen ist. In Deutsch-
I Ostafrika macht der Bahnbau nach Usermo gute Fort- I sch ritte. Die Engläut er,. die i» ihrem ostaftikanischen I Gebiet gleichfalls eiue große Bohnaulage plante», , sitze« damit zur Zeit bekanntlich prächtig auf dem I Dreckere». Bon ernsteren wirtschaftliche» Streitig- I ketten ist das Deutsche Reich auch in diesem Sommer Ileider richt verschont geblieben; der Berliner Bier- Ikrieg nimmt unter empfindlicher Schädigung von Izahlreichen Existenzen fetten Fortgang, und der Kampf Ibis aus's Messer ist auf beide» Seite« proklamirt I worden.
I Der Kampf um die von dem französische» I Ministerium ausxearbeitete» neuen und scharfe» lAuarchtstengesetze dauert tu Paris fort. Die I Regierung hat keine leichte Stellung, der Ansturm! I gegen das Auknahmegefitz, das an Strenge übrigens! Idas frühere deutsche Sozialistengesetz übertrifft, dauert! fort, und da i» de» französische» Kammerverhand-, lungeu der Mund von jeher ganz gehörig aufgerisseu I wird, kann man sich denke«, welches Lamento es! giebt. Die ewige« journalistischen und politische»! Krakehler haben bin Angriff gegen de» Präfidente»! Perier auch schon eröffnet, wie vorausznsehen war,! und man kann nur wünsche», daß Herr Perier und! seiue Regierung sich nicht einschüchter» lassen, sonder»! mit fester Hand dnrchgretfen werde». Geschieht das I dicht, so wird der ftühere Hexensabbath bald wieder! vo» Neuem au der Seine tobe». A« allerlei Ge-I
.Dafür habe Dank, mein Lieber! Wie ost habe ich an Dich und — die Deinigen zurückgedacht. Laß un« aller vergessen, war hinter un« liegt. Der schmähliche Tod Deines Herrn Vaters hat längst allen Groll, den ich etwa gegen ihn getragen, getilgt. Wohl habe ich damals Herbe» durchgemacht, je nun - ich war all mein Lebtag ein Unglücksmensch. Da« siehst Du heute wieder. Aber .Immer heiter, Gott Hilst weiter!" lautet die Devise meiner Väter, drum soll mich auch »ein heuttge« Mißgeschick nicht entmutigen. Wehe dm Türkenhundm, die mir bei nächster Gelegenhett in den Weg kommm, sie sollen'« mir entgelten, ich werde ihnen schon die Suppe
schichtku vo» neuen anarchistische» «ttentatsversnchen, !sowie a» wetteren Anarchisten-Verhastnngen ist kein Mangel. 3» Spanien ist der große Prozeß gegen de» Bombenwerfer im Liceo> Theater zu Barcelona, dessen That so zahlreiche Menschenleben vernichtete, beendet. Der Verbrecher wird feinen Tod durch die Garotte, ei» Erdroffelungiustrument, mit welchem
pause seine Arbeite« unterbrochen und in den verschiedenen Reichsämtern herrscht ebenfalls die tiefste Stille. A« Wünschen und Eingabe» fehlt es steilich nicht. Der Sommer ist bekanntlich die Zeit der großen gewerbliche» Versammlungen und ouS dem Schooße derselben werden titele Beschlüsse und Programmforderungen an de» Sitz der Reichs-
mit seinem Schwerte die mehr oder minder schweren Beleidigungen, welche sein Ohr trafen, zu rächen
bewegung bei Weitem »och nicht gänzlich erloschen. Tie uordamerikanische Union steckt mitten drin im sozialen Kriege, und eS wird noch manche Schlacht bis zur definttiveu Entscheidung geschlagen werden. |®ie letzte» schweren Wirre» habe» wenigstens das Gute, daß sie die Regiernng in Washttgio» und weite Volkskreise darüber aufklären, wie es mit der bisherige» Wirtschaft denn doch nicht für alle Ewigkeit so weiter geht; eS muß einmal gründlich zu Reformen übergegange» werde», denn das amerikanische Staatsgebände ist sehr morsch.
I Die italienische Regiernng hat nunmehr so viel Ierreicht, daß sie einen Teil ihrer finanziellen ,Forderungen im sicheren Hafen hat. Allein nur I dem dringendste» Bedürfnis ist erst Genüge geschehen, Idir Quelle deS finanzielle» Uebels ist noch lange I nicht verstopft und von etter Reform der gesamte» I Staatsverwaltung, bie Premierminister Crispi so I bemonftratf» bei der Uebemahme der Regierung an- I kündigte und die auch wirklich unumgänglich nötig list, ist keine Rede mehr. Die willkürlichen Vorrechte und Durchstechereien, die in Italien gang und gäbe sind, kosten den Staat enorme Summen, aber kein , Minister wagt es, denselben ernstlich zu Leibe zu I geben. Und bevor dies nicht geschieht, kann von I einer Gesundung des italienischen Staats lebens keine , Rede fett. Mit der Ausführung der neu beschlossenen ,Anarchistengesetze ist bereits begonnen, man I meldet ans verschiedenen Städten das Verschwinden I besonders bedrohter Anarchisten.
Auf der Balkanhalbinsel herrscht äußerlich Ruhe und Fürst Ferdinand von Bulgarien giebt! seinem Schmerze, daß es ihm nicht gelingen will,! das heilige Rußland zu versöhnen, gegenüber Zeitung-1 re porter» Ausdruck. Wenn er wirklich diese Ver-, söhunng will, bann werden ihn fette Untertanen I freilich baldigst darüber belehren, was sie vom freien I Bulgarien halte». Nebenbei führt das heutige! Ministerium gerade eben solche Polizeiwirtschaft, wie! fie früher Stambulow znm Vorwurf gemacht wurde. I I» Serbien herrscht der Säbel und ist momentan! alles still. Die Türkei kämpft noch mit der! Milderung der Not, die durch das große Erdbeben! Konstantinopel herbeigeführt worden ist. I
In de» Vereinigte» Staate» von Nordamerika herrscht größere Ruhe, indessen ist die Stteik-1
Alldeutscher Verband.
I * Marbnrg, 21. 3uli 1894.
I Von hochgeschätzter Seite erhalte» wir Ifolgende Zuschrift:
I »Der vor etwa drei Jahren zur Pflege uuserer »atioualeu Interesse« und Aufgabe» i»s Leben ge- mfene .Allgemeine devtsche Verband", der I sett einem Jahre, seitdem der Reichstagsabgeordnete Professor Hesse ans Leipzig als geschästführender Präsident an der Spitze steht, einen neuen kräftige« Aufschwung genommen hat, hat sich »ach voraus« I gegangenen eingehenden Beratungen cm 1. d. Mts. Ineu organisiert. Dabei hat er zur Vermeidung vor« I gekommener Verwechselungen und um feine Ziele im I Name» wenigstens anzudenten, beschlossen, sich fortan „Alldeutscher Verband" zu nenne«, hat neue I Satzungen angenommen und seine Thättgkett neu be- I bestimmt. Das gibt uns Veranlassung, die Aufmerk« samkeit unserer Leser auf diese» Verein zu lenken, Idessen Zweck die Verfolgung der nationalen und nur der nationale« Interesse« ist, an dem daher jeder
«patriotische Deutsche teilnehme« sollte.
Die Notwendigkeit ettes solche» Vereins beruht namentlich ans der Zersplitterung unseres öffentliche» Lebens in eine übergroße Menge politischer Parteien, welche er nahezu unmöglich macht, eine Mettung und einen Wille«, wenn sie auch nur tt nationale« tyrofle« die große Mehrheit beherrschen, zu entsprechendem Ausdruck zu bringen. Für einzelne Gebiete, wo das Bedürfnis besonder» hervortrat, hat das schon früher zur Gründung vo« Gesellschaften nnd Vereine» geführt, welche, wie die Deutsche Kolonialgesellschaft der Allgemeine Deutsche Schulverein usw. ette fegens« reiche Thätigkeit entfalte«. Aber täglich treten neue uaiionale Frage« auf, die nicht tt den Bereich jener Verette falle», und immer dringender macht sich die Notwendigkeit eines große» Veretts geltend, der — je»e einzelne« stützend nnd fördernd — das Gesamtgebiet nationaler Thätigkeit umfaßt.
i Amerika ans Spekulationen int Großen ins eil gefetzt zu werden, die auch für den Getreide-
»icht gleichgiltig bleiben werde». Immerhin man hoffen, daß die größere Sfirnereinte die geten Preise wenigstens einigermaßen wetten wird.
In der Politik wttd eS im deutsche» Reiche stiller! stiller. Des Sa if er» Steif e i» den nordischen öfter» wird t em gemäß ohne jede Störung zu e kommen, während die Kaiserin schon in diesen en wieder i» Kiel aukomutt. Ter Reichskanzler leibt bis zur Rückkehr des Monarchen i» Berlin tritt dann et ft seine kurze Urlaubsreife nach sbad au. Fürst Bismarck hat in diesemI e bekanntlich auf einen Sommerausflug ver-, t, und in Sisfingm, wo er seit Jahren Stamm-1
Bald war diese» erreicht, eben hatte Peirol seinem Diener befohlen, Wein und Pokale herbei« znschaffen, al» er durch einen gewappneten Boten ersucht wurde, stehenden Fuße» zum Grafen von Champagne, dem stellvertretenden OHerbefehttttcher der Franzosen, sich zu begeben, der ihn dringend zu sprechen wünsche.
Alfon» von Gironet wollte sich daraufhin ent« fernen, doch Peirol litt e» nicht. „Wer weiß," sagte er, wann und wo wir uns wiedersehen. Lieber ist e» mir, wenn Du mich erwartest, ich werde mich nach Möglichkeit beeilen, hierhin zurückzukehren.'
Und wirklich «ar er, ehe eine halbe Stund«
.Alfons! Du hier?' rief Peirol beglückt, den« er that ihm wvhl, in seiner jetzigen Stimmung mit einem teilnehmenden Freunde sich zu besprechen.'
nun komm mit mir in mein Zett, haben wir un» ja noch so viele» zu erzählen.'
Der Trorrbadlmr.
Romem von Karl SavelSbergi [Nachdruck verboten.!
war, und dem feine Anwesenheit unleugbar sehr Besucher znführte, erwartet man ihn tt diesem e nicht. I« dem stillen httterpornmerschen Varztt tt der greife Staatsmann bie beste Erholung stch <u finden. Wie man sagt, wird im Herbst J her H «reise des Fürsten nach Friedrichsruhe in
»Wie Du siehst, habe auch ich mich der sogenannten guten Sache angeschlossen,' erwiderte Alfons von Gironet. .Schon längst wollte ich Dich, meinen er. - ----- ------> .... lieben Jugendfreund, der ja mtt den Jahren ein
besonders geschah dies von Setten der Engländer, l berühmter Mann geworden ist, ausgesucht haben, so daß er zuweilen an sich halten mußte, um nicht! doch die Scham über meine» Vaters Benehmen Dir j
Berlin resp. iu Potsdam, wo der Kaiser alsdannlin Spanien die Httrichtuvgen vollzogen werde», wieder anwesend sein wird, ette »ene Begegn«» g,studln. Auch der Erispi-Attentäter Lega ist ver- zwischen de» beiden Männern stattfinde«. Der Bundesrat! urteilt worden und zwar zu etter läugereu Zucht- des Deutschen Reiches hat für die übliche Sommer-! hansstrafe.
' »adezu liederliche Wirtschaft halb bankerott ist, inerg, <ß auch bi Baarunterstützungen unb Gelbvorschüsse, teftaurai eiche die russische Regierung ans staatlichen FonbS
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M. 0.
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00 kircke.
I Hieran wurde er zu seinem Glück durch den I Grasen Heimich von Champagne gehindert, der sich , von ihm ausführlichen Bericht erstatten ließ und ldann die Umstehenden aufforberte, auseinander zu I gehen, da sich ja jetzt an dem Borgefallenen doch I nicht« mehr andern lasse und er durch Verstärkung Iber Wachen Sorge tragen werde, daß die Sarazenen, Ifall« fie sich Sehnliche» noch einmal erkühnen wür- Iden, gebührmd empfangen würden.
Al« er gegangen, wollte auch -Peirol sich zu feinem Zelte begeben, um nicht länger der Segen- stand der allgemeinen Aufmerksamkett zu fein; traurig, mit gesenktem Haupte schritt er dahin, da hörte er schnelle Schritte hinter sich, eine Hand berührte seinen Arm und sich «mwendend sah er einen prächtig gekleideten Ritter vor sich, der ihm gar freundlich in« Auge schaute. Wohl kamen seine Züge ihm be», tarnt vor, doch wußte er im ersten Augenblick nicht ........ ™ll611 |twn Ol, euDDe
zu entsinnen, wen er vor sich hatte. Da fiel! bezahlen, die fie mir heute eingebrockt haben.
sein Auge auf da« gestickte Wappen auf der Brust'— '------- ~ - - ? -
de« kostbaren Leibrocke«, den der Fremde über dem am Halse fichtbaren Kettenpanzer trug, und mit einem Au«ruf der Freude ergriff er die ihm ent- Schaarenweise waren, sobald stch die Kunde von! gegengestreckten Hände de« Ritter«, «s war Alfon« dem Borgefallenen verbrettete, die Ritter undEdeln— —|
beider Heere zur Unglück«stätte geeilt und manche Verwünschung wurde laut gegen den Wachehabenden, der so schlecht seiner Pflicht nachgekommen «ar. Immer und immer «jeder mußte Herr Peirol er- zählen, auf welche Weise dieser verwegene Streich hatte gelingen können, doch entweder glaubte man tbm nicht oder schüttelte zweideutig den Kopf;
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für bie Kreise Marbnrg nnd Kirchhain.
&”"6”1 Jllnstrirtes Sonntagsblatt. L irft .21. Fernsprecher 9k.
■ Die Julitage verlauschen rasch, nnd die Ernte- iSsichteu konsolibiren sich mehr und mehr. Die ch »eb, lefnibeernte wirb immerhin ette ganz leibliche wenn auch nicht eite berartige, wie fie im Mmurl Knoten Frühlttgsbkgin» erschien. Auf bie Betreibe reife wirkt namentlich ber Uwstarb rtt, baß die tt
snhof, l nicht mehr helfen wolle». Die Zahl ber iferdebah!™CIen und größeren Besitzungen, welche richt qir zu halten finb, unb beshalb zur Subbastation -en, ist ette enorme, unb vielen anbereu bedrärgte»
fahr
rda.
I Als Organ hat ber Allbeutsche Verbanb eine I Wochenschrift, die „Alldeutschen Blätter", durch l welche er fette Anschauungen in immer wettere Kreise des Volkes zu trage», überall vaterländische» Bewußtsett zu erwecke» und zu belebe«, die Interessen des Deutschtums auf der gouze« Erde | wahrzunehmeu, deutsche Art »ud Sitte zu erhalte» und zu kräfttge» bestrebt ist. Die Haltung der seit Anfang dieses Jahre» erfchettendeu Blätter hat [ Bereits sehr erfteuliche Anerkennung gefunden und gegenüber sowie die Erinnerung an jene Stunde, wo ich durch den Schein getäuscht, al« Dem An« kläger gegen Dich aufgetreten, hielt mich zurück. Da hörte ich heute von dem Mißgeschick, das Dich bettoffen und nun konnte mich nichts mehr zurückhalten, unsere ave Freundschaft zu erneuern, sowie Dich meiner Teilnahme zu versichern."
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition diese» Blatte», sowie die «mwncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt a. M., Easiel, Magdeburg und Men; Sttd-if XXIX: a=afira. Masse in Frankfurt -. M., Beritt, München u. Köln; G. L
Daube tu Co. tt Frankfurt a. M., Berltt, Hannover, Pari»,
vßer finanzieller Bedrängniß blfindlicheu rnsfischcn ombaner» um jeden Preis losschlagen. Ma» weiß »chf., , daß die Mehrheit der russische» Landwirte, die 'daerwez roßgrundbefitzer wann, teils tu ch die Kamalität u letzte» "Jahre, teils durch ette nachlässige oder
idwttte» setzen die Kornauskäufer die Pistole auf epo Brust, so daß zu lächerlich geringen Preise» los- Schwe'ii ^Ia9tH wird. Allerdings steht der russische jggen, da allerlei Mischnngs - Manipulationen vor- — lornmen werden, gerade nicht in sehr hervor- H selbem Rufe, und für den Verbrauch sollte daher f bie Hei kur st be» BrotkornS ganz besonders achtet werden. Auf der andere» Sette scheine»!
Erschettt täglich außer an Werktagen »ach 6«m» und <
jk 169. Marburg,
ÄkSÄJÄÄ Sonntag, 22. Juli 1894
'M (Fortsetzmlgi)
rgafte J ®innenb schritt ber König auf unb nieder, er
, » einen schweren Kampf mit sich selbst zu psen. Endlich blieb er mit verschränkten Armen _ °em Freunde stehen. .Und welche wären Deine .. Mer Bedingungen?" fragte er.
Unbedingte Ergebung ber ganzen Besatzung, Rückgabe be« heiligen Kreuze« und de« Röntg» 'bürg I Jerusalem."
□5^/4 io« läßt sich hören. Dein Rat ist gut, ich D2v« w* *.ihtt befolgen.
311/« 51 Ich habe e« nicht ander» erwartet", versetzte W ü, .denn da« Herz meine« König« ist gut und 9P4 befiehlt mein König, daß ich den Grafen von I ic« Magne von seinem Entschlüsse in Kenntnis setze?"
di ;ioj r8an$ recht, sage ihm, daß er, wenn er mit! AV« » tt Plane einverstanden ist, mir einen seiner! 9$7,1 st Witter senden möge, der zugleich mtt Dir und! 31 ioi einem Herold begleitet al« Unterhändler sich! M’A eStabt begebe. Ich verspreche mir zwar wenig I davon, aber e« sei immerhin. Wehe aber!
£ Mt «nd ihren Insassen, wenn fie unsere! >o * *ige wiederum schnöde zurückweisen. Ich würde! 3ov, 1» 'Stein auf dem andern lassen, nicht ruhen,, »V« letzte Verteidiger sein Leben eingebüßt, foj t**n "'ch Richard Löwenherz heißet. Rim, 33^ ioj 'ende mir Bondel her, meinen treuen Sänger, | 314ici * durch seine Lieder mir den Mißmut ver-, 32 soe he, ben die Aufregung über ber Sarazenen, lo» "ein Herz gelegt."
ä-2*ioc o einer ehrerbietigen Verneigung entfernte, Pakick, um die Befehle feine« königlichen, ourzuführen. |