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Das Kaiserliche Paar
Große Worten
-stellte ill of Attainder hat unter allen Umständen
tesetzeSkrast in dem Lande, in dem fie zu Stande kommt,
I gjiarf «ig soll in Bälde erfolgen. DaS Blatt macht weiter
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Art. 27 der Verfassung regelt der Reichstag selbst seine Disciplio, prüft die Legitimation seiner Mttglieder fflb entscheidet darüber. Eine juristische Frage ist es, ob tiefe Disciplin deS Reichstages die Möglichkeit der hcludirung einzelner Mttglieder des Hauses in sich schließt,! Wenn die Legitimation, die ihrer Zulassung zu Grunde lag, nicht mehr besteht, sondern durch ihr Verhalte» «wirkt ist, ähnlich wie daS Mandat bei Verurteilung «gen gemeiner Verbrechen erlischt. Ganz unabhängig von Mer Rechtsfrage würde ein Votum des Reichstage» auf KuSschließung jedenfalls Gesetzeskraft erlangen, wenn ihm stet Bundesrat beistimmte. Nach Art. 6 der Reichs-1 Verfassung läge dann die Uebereinstimmnng der Mehrheüs-1 teschlüffe beider Versammlungen vor, wie sie zu Akten der! Metzgebung erforderlich und ausreichend ist. Eine solche! vebereinstimmung wird niemals erreichbar sein, wenn es I ch frivole Gründe handelt und um einen Mißbrauch!
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«digkeit die Stütze der nationalen Ueberzeugung findet 6 wenn fie den Zw ck hat, internationale Beleidigungen m deutschen Reichstage abzuwehren.'
Organisation deS Handwerks.
Die in alle« soliden Handwerkerkreisen verbreitete An- ßt, daß eS ohne eine feste Organisation der Handwerker 6 eine Einschränkung der zügellosen Gewerbefteiheit nicht chr Wester geht, gewinnt immer mehr Anhänger. Be- wtlich beschäftigt sich auch die Regierung seit längerer! st mit diesem Gegenstände und hat unter anderem seiner-1 : über einen Entwurf, der tm Muisterium auSgearbestet I r, Gutachten eingezogen. Wie der „Hamb. Corr." er-I st, ist diese» Material nunmehr gestcherst Die Beschluß-1
bar schloß, in Wirklichkeit aber ließ er fie nur an- I gelehnt, denn da» ganze Benehruen seiner Herrin lam heutigen Morgen kam ihm so eigentümlich »or, daß er seine Neugierde nicht bezwingen konnte. Gedankenvoll lehnte er sich an die Wand und wachte, daß ja niemand eintrete, wer es auch sei.
Eine Viertelstunde mochte er so da gestanden haben, da kam e< ihm wr, als höre er leise« I Sprechen in bet Kemenate Wie war da« möglich? Sollte die Baronin etwa nicht allein sein? Befand sich wirklich jemand bei ihr, so konnte er nur auf! emem geheimen, ihm selbst bisher nicht bekannten Wege dorthin gelangt sein. Zuerst glaubte er, daß feine Herrin mit dem Vogel spreche, aber al« er mit! fieberhafter Anstrengung lauschte, vernahm er deut-! 11$, wen” auch noch so leise, eine zweüe Stimme,! die Stimme eines Mannes. !
I berief mich auf den Thron. Ob mich die Großmächte anerkennen oder nicht, Bulgarien hat mich anerkanM, und da der bulgarische Fürst nicht für die Großmächte, sondern für Bulgarien bestimmt ist, bin ich kein Usurpator Gegen die ! Beschuldigung, ich sei ein Abenteurer, spricht meine Abstammung. Die russische Regierung und die russische öffentliche Meinung müßten da» doch anerkennen. Wozu also mich beleidigen und durch Worte die Festidschaft noch verstärken, die schon durch Thatsachen bewiesen ist!"
ES wurde nux zunächst der erwähnte Felsblock erstiege«. Der Weg führt über gewaltige Steine, die als Stufe» benutzt werde« müsse«, eine namentlich für die Damen sehr beschwerliche Unternehmung. Während bis dahin starke Hitze geherrscht hatte, wehte oben auf dem Fels vom Gletscher her ei» eiskalter Wind. Der Blick auf den sonnenbeschieneuen Gletscher und das wildgezackte und zerklüftete Schneefeld darüber lohnte aber reichlich die Anstrengung des Aufstiegs. Von dem ging es wieder hinunter und dann über Geröll bis au den Gletscher heran; eine» schöne» A»blick gewähren hier die blaue» Spalte» und besonders
I Der Weg führt immer a» dem Gletscherbach I entlang, zuerst am rechte» Ufer über Wiese«, ans I denen trotz der stützen Stande die Sonne schon recht | ivarrn brannte. Man hat während des ganzen I Marsches de» Buarbrä mit seinen gewaltigen Schnee» lund Eismaffen vor fich, während man an ver- I schiedenen Stelle« beim Zurückblicke« de« Sandvenvand pH seinen Füßen hat, begrenzt durch die Felsen a» ! seinem östlichen Ufer.
I Der Weg führt «ach einiger Zeit auf einer ein- I fachen gelanderlose» Holzbrücke überden schäumende» lund brausende» Bach, der große Stei»e und flehte Felrblöcke von der Höhe herabgerollt hat, an de» untere» Ra»d der am linken Ufer gelegene» Felswand. Der Weg steigt langsam, dann an einige» kurze» Stellen ziemlich steil an und führt über Geröll und kleine Felrblöcke, mehrmals über kleine von der Felswand herabrieselnde Bäche, die auf einzelne» s herausragende» Stei»e» überschritte» werde» müsse», so daß der a»derthalbstü»dige Anstieg ziemlich beschwerlich ist, namentlich für Damen. Trotzdem verschmähte es die Kaiserin mit ihrer Begleiterin, von den für fie nachgeführte» stäftige» norwegischen Pferden Gebrauch zu mache«.
I Manne empor, der mit verschränkten Armen vor I ihr stand und fie mit bewundernden Blicken betrachtete. I Es war Peirol. Mit trunkener Wonne schaute er Itn ihre strahlenden Augen hinein, wie er feuriger, | schöner, leuchtender nie solche gesehen zn haben I glaubte.
| »Wenn ich Eurem ungestümen Drängen nachgab, Herr Troubadour,- flüsterte da« schöne Weib, I »s« geschah e» nur deshalb, um Euch ein für allemal zn sagen, daß Ihr aller Hoffnung entsagen sollt, mich zu einer Verletzung meiner Pflicht verleftm zu könne». Ihr »ißt, daß ich —*
»Daß Ihr die unvergleichlichste der Frauen seid, da« weiß ich. Das ist ja grade mein Unglück. Ich mußt' Euch sehen, ungestört und ohne Zeugen, »m Euch zu sagen, was ich ich nicht länger verschweigen kann. Da» einzige mir übrige Mittel habe ich er- griffen, um meine Ruhe wiederzufinden, wie der Schiffbrüchige, um fein Leben zu retten, ein Stück der Trümmer seine« Schiffe« ergreift, das die drohende Welle ihm zuwirft.-
« da in ungewohnter Ruhe. Rur Eine hatte »sch im letzten Augenblick von der Beteiligung gezogen wegen eine« plötzlichen Unwohlseins, diese Eine war Frau von Mercoeur.
Nr finden fie in ihrer reizend aurgestatteten! ate tief in Gedanke» versunken am Fenster ■ In dem traulichen kleinen Gemach, dessen
Einrichtung das verwöhnteste Künstlerauge haben würde, herrschte selbst am Tage ein Dunkel, daß es künstlich erhellt werden mußte, matte Flamme einer dunkelroten Ampel, welche Meinen Ketten in der Mitte de» Raumes von «ecke herabhing, verbrettete zwar nur wenig aber grade dieser Umstand vermehrte den!
I, mußte er fich um jeden Preis Gewiß- Iheit verschaffen.
Leise die Thüre de, Vorzimmer« öffnend, schlich er behutsam wie eine Katze bi« an die Portiere lanj schaute, auf« höchste erregt durch eine enge I Lücke in den nur schwach beleuchteten rosigen Raum hmem »O diese Schlange,- murmelte er, „fie hat s°S°r noch die Toilette gewechselt, nachdem fie mich verabschiedet hat- Wie verführerisch fie autfieht!« ! In der That hatte die Baronin ihr Jagdkleid abgelegt und mit einem anmutigen Hau«gewande v°n filbergrauer Seide vertauscht, da« ihre schönen Formen vorteilhaft hervorhob und vor den Augen I ewes gar zu strengen Stttemichter« schwerlich Gnade gefunden haben würde. Sie lag in ungezwungener! Haltung auf einer mit Samt gepolsterten Ruhebank, k’? nur i»m Teil bedeckten schöngeformten Arme! erhoben,, so daß ihr Kopf darauf ruhte. Mit schein. I barer Kälte schaute fie zu dem schlankgewachseuen!
! bekomme» ko»nte. Jetzt ist das Häuschen abgebrochen, die Balken desselben läge» seitab i» einer Felsspalte, zertrümmertes Porzellan und Glas krrm- ! zeichne» die Stelle, an der es gestanden hat. Eine Restauratiou befindet sich jetzt einige hundert Schritte weiter thalabwärts, dicht unter einem Wasserfall, der sich aus schwindelnder Höhe, teils in freiem Sturz, teils i» donnernden und tosende« Kaskaden in den Gletscherbach stürzt.
Lehnen und dem Wappenschild, da« die Farben der Auvergne zeigte, bildeten die Ausstattung des für |bie damalige Zeit luxuriös eingerichteten Gemaches. Liebliche Wohlgerüche erfüllten die Luft, fast z» stark für den, der, an solcherlei nicht gewöhnt, längere Zett hier verweilte.
de» Reisen int Jahre 1889 und 1892 bekannt war u«b dessen wunderbare Schönheit er der Kaiserin Zeige« wollte, lieber die Besteigung des Bnarbrä- Gletschers liegt folgender Bericht vor:
Nach anderthalbstündigem, sonnigem Marsche langte man am Fuße eines kleinen Felskegels an, der, ans der Seitenwand herausspringend, fich kanzel- arttg über de» Gletscher erhebt, und auf dem 1889 uud 1892 noch eine kleine Behausung stand, in der
Der Troubadour.
Kernen von Kerl SevelSbergi
^Nachdruck verboten.) (Fortsetzung:)
9. Kapitel.
. 90.
Faunen
M. 50.
»Wenn ich bisher einer Unterredung mit Euch auswich über eine Sache, die schlechterdings mit | dieser Stunde abgethan fein muß, so zwang mich dazu die Notwendigkeit. Ich setze viel auf« Spiel, indem ich fie Euch doch gewähre. Ihr Männer seid gekränkt, sobald man Eure Kühnhett in die rechten Schranken zurückweist, das Kränkende Eurer Handlungsweise aber seht Ihr nicht ein. Ich wüßte nicht, welchen Anlaß ich Euch gegeben hätte, daß 'Ihr »orte zu mir reden dürstet, die ich »icht hören darf, ohne zu erröten."
»Ihr wißt nicht, wa» ich leide, hohe Frau, sonst würdet Ihr meine Kühnheit milder beurteilen. Gerne vergesse ich alle«, was ich erlitten um die Erlaubnis, daß ich reden dürste, wie mein Herz es wir eingiebt."
bereits einmal mit dieser Frage befaßt hatten, bringen als beitrag zu ihrer Lösung folgende, zweifellos von dem ersten Kenner unserer Reichsverfaffung, dem Fürsten Sismarck, herrührende Verfassung - Interpellation: „Nach
(2331 aerhalb timen.
»Ich wünsche, daß Du in meiner Nähe bleibst," redete fie ihn an. „Du wirft draußen wachen, daß niemand meine Ruhe stört, und niemandem den Eintritt gestatten, wer e» auch sei. Nun geh' und harre auf dem Korridor, bi» ich Dich rufe."
Schweigend verbeugte fich der Page, durchschritt da, Vorzimmer, welche« nur durch einen schweren! Boring von dem Raume getrennt war, in dem die Baronm fich befand, und begab fich hinan« auf
„CIb Gentleman"', der Berichterstatter der „Nowoje —... ... ,.v gu W1UUU( luulull,. Wremja", setzt seine Mitteilungen aus Sofia fort. Auf dem
Bb fie wird nur zu Stande kommen, wenn ihre Not-1 Artigen Bahnhofe wurde „Old Gentleman" dem Fürsten I Ferdin and vorgestellt und hatte mit ihm ein Gespräch, I woran», nach der „Köln. Ztg.", folgendes hervorzuheben list: Der Berichterstatter sagte, geschichtliche Fehler seien! I nicht durch einen Federstrich zu verbeflern, und die Harmonie I zwischen zwei entzweiten Staaten werde nicht in einem Tage hergestelltt Der Fürst erwiderte, die Stirn in Falten legend: „Ich leugn- nicht, daß Rußland viel Ursache zur Unzufriedenheit in den letzten acht Jahren hatte: »an forderte es heraus und reizte es ohne jeden Anlaß. Verschiedene Male sagte ich zu Stambulow, daß es so nicht ginge; doch! ! verhallten meine Worte wirkungSloSi — „Ich kann Hoheit! nicht verhehlen, daß der Sturz StambulowS auf die rusfische | Gesellschaft einen äußerst angenehmen Eindruck machte"i | »Die russische Gesellschaft IHM recht, Stambulow nicht! zu lieben! Warum aber war fie stets gegen mich?!
Lange Zeit saß die schöne Fran Unbeweglich j am Fenster, da« Kreischen eine« blutroten Papageis, Iber in einer Ecke unruhig auf feiner Stange hin lunb her wiegte, erweckte fie endlich aus ihren I Sinnen. Sie erhob fich und nahm einen Hand- Ifptegel, in de» fie lange, lange hineinschaute. Koquettel I rief der Papagei, und dann lachte er wie ein mutwilliger Knabe Unwillig schaute Fran Affalide liach dem losen Bogel hin, aber dann lächelte fie und drohte ihm mit dem Finger. „Willst Du wohl artig sein, Du mutwilliger Kamerad!" sagte fie. „Wenn Du vorlaut bist, werbe ich Dich ein- sperren.- I
Merci, Merci! antwortete der Vogel und beugte! den Kopf vornüber in der Erwartung, daß seine! Herrin ihn nun streicheln würde. Aber diesmal | wurde seine Artigkeit nicht beachtet, die Baronin! erhob fich, legte den Spiegel in eine Lade, und! griff nach einer zierlichen Klingel. Auf ihren Ruf! trat 8ernarb ein, fich ehrerbietig verneigend. |
ir»ej*r^en Eindruck, den der hier Einttetende empfing, er die einzelnen rofig beleuchteten Gegen- nänne*> T 1» unterscheiden vermochte. Das Hohgetäsel pro»** 7*äe war mit zierlichem Schnitzwerk und reicher keit* Mldung geschmückt, an den Wänden waren bunt. Teppiche wie Gemälde ausgespannt, von v ' Thürgerüsten und Fensternischen fielen faltige ihoßtr. Preimnhjnge herab. Ein Ruhebett, ein runder
■ftbarer Stickerei bedeckter Tisch und die da-^.„ |lltl uej0IW, uno oegao sich hinaus auf Gehenden Samwetstühle mit den hohen steifen Iden Korrridor, wobei er die Thüre hinter fich schein-
Politische Rundschau.
■S! • Marburg, 16. Juli 1894.
ZumFalletzaaS.
, Jo den letzten Tagen ist vielfach die Frage aufgeworfen vorden, ob der Reichstag nicht befugt ist, solche Mitglieder, " tie sich Dinge wie Dr. Haas zu Schulden kommen kaffen, «Szuschließeru Die Hamburger Nachrichten, welche sich
Erstzsttt täglich außer «n Werktagen nach Son», und ZEaZen.-Qu»rtal-«bonnemeutS-PreiS bei der Erste-
L Mk., bei allen Postämtern L Mk. 95 Pfg. (crkl. Bestellgeld). JnserationSgebühr für die «tyeltac «die »bet deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 88 Pfg
1 Am Morgen des 6. Juli setzte um 7 Uhr Alles I cm Land. Die Kaiserin fuhr mit ihrer Hofdame bis |"« den thalaufwärts gelegene» Sa»dven-See, während Isteiambe«^ I““" 1036 nua> eine ueixe Behausung siano, m Der
I zu Fuß zurücklegte. Oberhalb des großartigen | Wasserfalls, de» der Aaboely kurz «ach seinem Aus- I tritt au» dem Sandvenvand bildet, führt eine neue ! eiserne Brücke, auf drei Steinpfeilern ruhend, deren | mittlerer mitten in den Schnellen des auf de» Wasserfall zueilenden Flusses steht,' über den Fluß an da» östliche
I Ufer des Sandvenvand. Sie ist an Stelle der frühere» I hölzernen Brücke im Jahre 1892 erbaut worden. Nach I wenigen Schritten gelangt man am östliche» Ufer ax die Dampferanlegestelle. Der einfach eingerichtete Dampfer, der nach dem westliche» Ufer in ziemlich gerader Li»ie übersetzt, faßte »»r mit Mühe die ganze Gesellschaft auf einmal, aber nach einigem Rücken unb Drücken gelang es doch, Alle zugleich überzufetzen. Schon während der Fahrt über den von hohen! Bergen auf allen Seite» ei»gerahmten See gewahrt! man durch et» gewaltiges Felsenthal hindurch, wie in einem Dreieck eingerahmt, den großen Buarbrä,! einen Gletscher, der fich von der Schnee- und Firn-! fläche deS Folgefond in das Felsthal vorschiebt. j
et Mehrheit. Die Möglichkeit, daß der Reichstag für seine
ppdt Utionole Reinlichkeit Sorge trägt, ist immer vorhanden,, o , _ . , - ---------------
ebene: mmi auch auf dem Wege, den die englische Verfassung als!dentrum8 ein brauchbares Gesetz zustande kommt. Jaunen Bill of Attainder bezeichnet. Eine verfassungsmäßig her-
. 21, von
Marburg, „„
Dienstag, 17. Juli 1894 XX,X:
__ __Daube M. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris. ! Eisende bezügliche Mitteilungen: „Daß dabei der Forderung I Stambulow war es," der Rußland beleidigt, -ist ZZ Iwerd^ h? ib-fähinungn-chweises nicht entsprochen!Stambulow „ich" »der bin ich „Stambulow"? Man ver- Iwerde, dürfe allerdings al, sicher gelten; denn die Bedenken!breitete das Gerücht, ich sei der schweigende Erfülle! der ! grundsätzlicher und prakttscher Art, die dagegen zu erheben I Stambulow'schen Absichten, und verfolgte trotzdem mich 1 oeßunaen b,«ni ” gegenteiligen Kund- heftiger als ihn! Man nennt mich einen UsnrpMor, einen
«Übungen des in Innungen organisierten Handwerks fort.!Abenteurer! Ich bin aber kein Usurpator Der Lolksw"lle ® n8‘®e",ßc6t, nicht den Wünschen der, berief mich auf den Thron. Ob mieb die ®rn6mÄ «J
I Handwerker auf Emfuhrung der Zwangsinnung weiter ent- I gegengekommen werden könne, als dies bisher für angängig I erachtet fei. Für die Entschließung würde auch die Er- I Wägung mit ins Gewicht fallen, daß, wenn eine auf Ein- I führung der ZwangSinnung gerichtete Vorlage an den | Reichstag gelangen sollte, bei der jetzigen Zusammensetzung I It>e8 letzteren und den von den Verttetern verschiedener I Frakttonen auf dem letzteren Jnnungstage abgegebenen Er- | klärnngen mit Sicherheit auf die Einfügung von Bestimmnngen Izu rechnen sei, die auf die Einführung deS Befähigung-!
Nachweises als Voraussetzung für die Zulassung zur Innung lund kamst zum selbständigen Gewerbebetrieb abzielen. Wie!
dann die weitere Entwickelung der Handwerkerftage sich! hat auf bet Norblandreise am 5. und 6. Juli den fleftalten würde, sei mit Gewißheit nicht abzusehen, weil! Harbangerfjord besucht, bet dem Kaiser bereits von dabei, wie dies bei der verschiedenen Gestaltung gerade der "" " ' " " ----
Organisation des Handwerks schon so oft der Fall gewesen, politische Rücksichten leicht den Ausschlag geben könnten." Sehr deutlich ist diese Sprache zwar nicht; immerhin aber geht aus den Ausführungen wenigstens soviel hervor, daß die Regierung den berechtigten Wünschen der Handwerker weiter entgegenzukommen gewillt ist, als sie bisher beabsichtigte. Sollte diese Stimmung Vorhalten und fich ver- ttefen, so ist zu erwarten, daß bei Vorlegung eines entsprechenden Entwurfs mit Hilfe der Konservativen und des!
MWsch Munn _ , Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kircktboi« ”
ttA° • 81 * Jllnstrirtes Sonntagsblatt, tises; tos,?
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iße werd« Es war am Morgen des folgenden Tages. Delphin . üert war mit allm Rittern und Mannen, Edel- kkstssss »en und Jungftauen, welche das Waidwerk liebten, a, Tep «msgezogen zu einem großen Jagen. Da blieb Rti* ttnanb zurück al« die Kranken und Gebrechlichen, laf- Schlosse selbst war alle« still, wie au«gestorben