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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

fnrf «ck Vertilg! 3»h. Ang. Noch, llniversttätS-Bnchdruckerei in SRtrbxrg. QkIffi-**X*»-*(Ss*****4-A kerantwortlicher Redakteur: Harry Fiuking in Marburg

Redaktion und Gxpämionr Markt 2L Fernsprecher Nr. 66. wvUllIllßvvlllll« Redaktion und Expedition: Markt 21. Fernsprecher Nr. 65.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und rw» Anzeigen nimmt entgegen die Expedition diese» Blatte»,

-.z» ... Feiertagen. Quartal-AbonnementS-Prei» bei der Expe» *H| »T Ult Til. sowie die Aunoncen-Bureaux von Haaseusteiu u. Vogler in VViv

J16 1f)4« bitten 2 Mk., bei allen Postämtern 2 SRL 25 Pfgi (exll. WOWWVWw^f Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Wien; Rudolf Uu; /Cflptfl.

Bestellgeld). JnserationSgebühr für die gespaltene Zelle ^nttttPTÄfrtrt 5 Qltft 1RQ1 Masse in Frankfurt o. M., Berlin, München u. Köln; G. L.

»der deren Raum 10 Pf»;, Reklamen für die Zelle 26 Pfg WlulviVlUy, U lOiM Daube mCo.in Frankfurt a. SL, Berlin, Hannover, Pari».

Zweites Blatt.

Zur Geschichte des Liouer Mordes.

Sion, 2. Juni. Die Gerichtsbehörden von Lio» teile» der Presse folgende Einzelheiten über das »erhör EaserteS mit:

»Ich arbeitete bei meinem Meister in Cette bis am Sonnabend, »3. Juni, 10 Uhr morgen». Er regelte mir mein Konto und gab mir 20 Franken für Saldo meines Monatslohnes von 30 Franken. Von den übrigen 10 Franken, welche ich am 17. Juni erhalten hatte, blieben mir noch 45 Franks. Segen 11 Uhr morgens kaufte ich de» Dolch bei einem Waffenfabrikanten in der Kaserneustraße, in der Nähe der Mairie und des Cafe de France; ich bezahlte denselben mit fünf Franken.

Ich ging alsdann zum Cafe du Sard, wo ic> eine Zeitung verlangte. Ich unterhielt mich mit dem Hausherrn und mehreren Säften, welchen ich mit» teilte, daß ich nach Lion gehe.

Segen 3 Uhr begab ich mich zum Bahnhofe. Der direkte Zug nach Montpellier war eben abge fahren und ich nahm einige Minuten später den Zug von Montbazta. Hier angekommen, verließ ich die Stadt um 4 Uhr und traf in Montpellier nm 4 Uhr 48 Min. ei». Hier hatte ich keinen Zug für Avignon mehr bis 11 Uhr 23 Minuten. Ich ging der Frau Laborie, welche ich in Leite kannte, einen Besuch ab» statten und brachte den Abend mti Laborie und seiner Frau zu, welche mich um 11 Uhr zur Bahn be» gleiteten. Um 11 Uhr 23 Min. reiste ich ab. Ich wollte mir eine Fahrkarte bis Avignon lösen, man teilte mir indes mit, der Zug führe nur noch bis TaraScon. Unterwegs stiegen zwei Sendarmen in mein Knpee, wir sprachen ein wenig zusammen, worauf dieselbe» etaschlummetten. 3» TaraScon gab man mir Bescheid, daß, falls ich dritter Klaffe nach Avigno» fahre» wollte, ich bis 7 Uhr morgens warten müffe. Ich zahlte 2 Fr. 45 Ct., stieg in einen Wagen erster Klaffe, welcher bereits überfüllt war, und ich mußte stehend die halbstündige Sttecke im Wagen zurück­legen. Alle Mitreisenden sahen mich verwundert an, einen so schlecht gekleidete» Menschen erster Klaffe fahre» zu sehen, ich trug nämlich dieselben Kleider, in welche» man mich in Lion verhaftete: hellgraue Hose und Zacke und niedrige Mütze von derselben Farbe. In Avignon angekommen, stieg ich am Sonntag, 24. Juni, nm 2 Uhr 5 Min. morgen» ans. Ich lieferte vorschriftsmäßig meine Fahrkarte aus und fragte den Beamten, welchem ich dieselbe über­reichte, um welche Zeit ich einen Zug dritter Klaffe nach Lion habe und wieviel die Reise koste. Er antwortete mit: 4 Uhr 11 Minuten und 11 FrkS. 0 Ctm.

Ich verließ auf einige Minuten das Bahnhof­gebäude, kehrte aber dann in daS Innere desselben zurück, wo ich bis 4/2 4 Uhr auf einer Bank schlief. Ich kaufte mir dann zwei Brötchen ä 5 Eis. das Stück, und zählte meta Geld. ES blieben mir noch 12 Franks übrig. Ich berechnete alsdann, daß falls ich 11 Frank» auSgäbe, mir nicht genügend Geld für Effen und Tabak bliebe. Ich erinnerte mich, daß die Sttecke Avignon > Vienne weniger lang ist, da ich 1893 diese Sttecke befahren hatte. Ich ver­langte nur ein Billet nach Vienne, welche» ich mtt 9,80 Franks zahlte. Bei der Abfahrt in Avignon War ich allein. Unterwegs stiegen so viele Reisende ttn, daß bei der Ankunft in Vienne meta Wagen angefüllt war. Unterwegs hatte ich die Zeitung »Lion republicata* gekauft, au» welcher ich das Programm der Festlichketten in Lion, welches man bei meiner Verhaftung auch bei mir vorfand, au», schnitt. Den Schaft des Dolches, welcher mir ans b« Tasche hervorstand, und die Aufmerksamkeit auf «ich hätte lenken können, wickelte ich in ein Stück dieser Zeitung ein.

Caserio erzählte alsdann wie er die Fnßreise >on Vienne bis Lion zurücklegte, wie er sich bei seiner Ankunft in Lion verirrte, und schließlich einen tagen Mann aach dem Wege zum Place de la Snillotiäre fragte.

Er antwortete mir, so fuhr er fort, ich habe roten falschen Weg eingeschlagen, da er aber selbst M) in die nächste Nähe de» Platzes begebe, so solle A ihm folgen. Wir durchschritten eine enge Straße. 3ch erzählte ihm, daß ich von Cette komme, und

daß ich mich nur noch der Place de la Guillotiöre in Lyon erinnere. Der junge Mann verabschiedete sich von mir auf dem Brückenplatz von da gelangte ich zur großen Brücke, welche mir gegenüber lag Ich folgte alsdann einer breiten Straße, an deren Ende ich link» von mir ab einen großen, mit Menschen angefüllten Platz sah. Der Platz selbst war herrlich beleuchtet und mit Blumenkränzen und Fahnen geschmückt. Die« beutete nur an, daß der feierliche Zug hier durchfahren müffe. Die Art und Weise, wie die Menge sich zu beiden Seiten be« Platzes aufgestellt hatte, zeigte mir an, welche Richtung der Präsident nehme, um sich zum Theater zu begeben. Da ich mich auf der linken Seite be­fand und sehr wohl wußte, daß der Präsident sich auf der rechten befinde, machte ich einen Umweg und es gelang mir, auf der rechten Seite in der ersten Reihe der Neugierigen mich auszustellen. Ich hörte sagen, es sei 9 Uhr 5 Min., die Menge wurde ungeduldig. Bis dahin war nur ein einziger Wagen an uns vorbeigefahren. Dann plötzlich hörte man die .Marseillaise". Bald darauf erschienen 4 Reiter, um den Platz zu säubern, diesen folgten mehrere kleinere Kavallerie-Abteilungen. Diesen folgte ein Trompeter zu Pferd, dann kam eine zweite Ab teilung Kavallerie. Endlich erschien auch der Wagen des Präsidenten Auf jeder Seite des Wagen« ritt ein Retter einher.

Im Augenblick, als die letzten Reiter der Eskorte an mir vorüber ritten, öffnete ich meine Jacke Der Dolch befand sich mit bei Spitze nach oben in bet rechten inwendigen Jackentasche. Ich erfaßte den­selben mit der linken Hand, und mit einer einzigen Bewegung, zwei junge Leute, welche vor mir standen, wegstoßend, verschaffte ich mir Durchgang. Ich nahm den Dolch alsdann in die rechte Hand, wäh­rend ich mit der linken die Scheide abzog und fallen ließ Ohne übereilt zu fein, ging ich direkt auf den Präsidenten los. Die linke Hand auf den Wagen gelehnt, stieß ich mit einem Stotze dem Präsi enten den Dolch bis an das Heft in die Brust. Indem ich den Stoß verfitzte, rief ich: ,Er lebe die Revolution I* Ich warf mich alsdann sofort nach rückwärts, ba ich aber sah, daß niemand mich ver­haftete, fing ich an zu laufen Auf einmal wurde mir der Weg von den Neugierigen abgeschnitten, ein Polizciagent nahm mich von hinten fest, wäh- rend ich zu gleicher Zeit von mehreren Personen überfallen wurde.

Sportnachrichten

R. Regensburg, 3. Juli. I» den Tagen vo« 12. bis 15. August findet in Regensburg der IX. Kongreß der Allgemeinen Radfahrer­in ton statt. Die einzelnen Ausschüffe find eifrig hätig, und die Vorarbeiten schreiten rüstig vorwärts. Das an die Teilnehmer am Kongreß zur Ausgabe gelangende F e st b n ch befindet sich im Druck; dasselbe otrd eine Geschichte Regensburgs, einen Führer durch die Stadt, einen sportlichen Anhang und das Programm enthalten und wttd in seiner hübschen Ausstattung allen Festteilnehmern ein liebes Erinnerungszeichen bilden.

Vermischtes.

Pest, 2. Juli. Bei einem Schadenfeuer wurden gestern der Polizeihauptmann, ein anderer Beamter und ein Pol zeidiener, sowie drei Feuer­wehrleute von einer einstürzenden Mauer verschüttet Der Pvlizeidiener wurde tobt und der Polizeihauptmann so schwer verletzt hervorgezog-:n, oaß et seinen Verletzungen erlag. Der Polizeibe amte sowie die Feuerwehrmänner find leicht ver- etzt; auch ein unbekannter Arbeiter verlor durch ven Einsturz das Leben. Im Ganzen find bei dem Brande 24 Personen, meist Feuerwehrleute, verletzt worden, davon fünf schwer. Der Schaden beträgt eine halbe Million Gulven: es sind 10 Häuser und 25 Nebengebäude teils abgebrannt, teils beschädigt.

Vor etwa einem halben Jahrzehnt kam man in »er sonst von außergewöhnlichen Vergehen höchst eiten betroffenen Geburtsstadt der Dichter Klopstock und Julin» Wolf Quedlinburg dem heim­tückische» Treiben dreier Dame» der beffere» Gesell- chaft, nämlich der Fran und der zwei erwachsene» lochtet ctaes Fabrikanten, welche durch fünf Jahre jtadurch vermittelst anoymer Schmähbriefe daS Glück

vieler den besten Ständen angehöriger Familien untergraben hatten, derart zuverlässig auf die Spur, daß die in ihrer Ehre gekränkten Personen die gerichtliche Bestrafung der Uebeltäterinnen herbeizu führen in der Lage waren. Der Ehemann resp. Vater der betreffenden Damen, ein hochgeachteter Fabrikant, welcher von dem unsauberen Treiben seiner Angehörigen keine Ahnung gehabt hatte, brachte es nach langem Bitten endlich fertig, die gerichtliche Bestrafung von seiner Familie abzuwenden, verpflichtete sich aber für dieselben zur Durchführung folgender VergleichSbedtagungeu. Der Vater resp. Ehemann zahlt an die Ortsarmenkafle 500 Mark. Die Mutter und die beiden Töchter haben fünf Iahte lang, also einen gleich großen Zeittaum hindurch, wie sie die Schmäh­schreiben abgesandt hatten, damtt ihnen die. Hände nicht müßig zum Schreiben würden, jede» Jahr zu Weihnachten ein Hundert Paar Strümpfe an da» Waisenhaus in Quedlinburg abzuliefern, welche sie im Laufe des Jahres mit eigenen Händen gestrickt haben. Sie dürfen während des ganzen nächsten Jahres nach Abschluß de» Vergleiches da» Weichbild Quedlinburgs nicht verlassen, also insbe­sondere nicht auf Reisen gehen, auch keinen Ball, kein Konzert noch sonst ein Vergnügen besuchen. Die älteste Tochter aber, welche sich durch ganz besonders unflätige Briefe hervorgethan hatte, muß unterbeut ein halbes Jahr hindurch zweimal wöchentlich daS Trottoir und den Fahrdamm vor dem elterlichen Hanse eigenhändig fegen. Diese gewiß trefflich gewählte Bestrafung der Schmähbriefschreiberinnen hat de» beabsichtigten Erfolg nicht verfehlt. Jeden­falls ist man in Quedlinburg seitdem nicht mehr von Schmähbriefen heimgesucht worden.

Anttktcht Nachrichten.

143,75 bez., per Oktober 144-143,75-144,76 bez., pe November 144,6144,24145 bez. Gek. 500 Tonnen Kündig.-Preis 142,25 Mk.

Roggen per 1000 Kilogramm loko 120128 mOxeL, LieferungSqualttät 123 Mk., per diesen Monat 128 bi» 122,76-123,5 6efr, per September 125-125 25-124,75 bi» 125,5 bez , per Oktober 126,5-126126,75 bez., per November 126,27125,5125,75 bez.

Gerste per 1000 Kilogr;, groß« und kleine 92-165 nach Qual.

Hastt per 1000 Kilogr. loko 130166 n. Qualität, Lieserungsqualität 134 M., pommerscher mittel bi» guter 132-142, feiner 143160, preußischer mittel bi» guter 132144, feiner 145160, schlesischer mittel bis guter 134148, feiner 150164, russischer mittel bi» guter 132144, feiner 145158, per diesen Monat 134,6 bez., per September 119,5119,75 bez. Gek. 360 To. Kündig.» Preis 134,6 Mk.

Mais per 1000 Kilogr. loko 99112 nach Qual-, per diesen Monat 98 bez., per September 100 bez.

Erbsen per 1000 Kilogr. Kochware 140-175 nach Qual., Futterwarr 124145 nach Qual;, Viktoria-Erbsen 160 - 200.

Weizenmehl loko per 100 Kilogr. brutto einschließlich Sack Nr. 00 19,2617,25 bez., Nr. 0 17-16,26 bez. Feine Marker über Notiz bezahlt. Roggenmehl loko Nr. 0 u. 1 16,616,76, do. feine Marken Nr. 0 ml 17,516,6. Nr. 0 l/> Mark höher als Nr. On.lt

Roggenmehl Nr, 0 u. 1 per 100 Kilogr. brutto ein­schließlich Sack per diesen Monat und August-September 16,216,36 bez., per Oktober 16,816,46 bez.

Stettin, 8. Juli. Nachmittag» 1 Uhr. Weizen fest, loko 133137, per Juli 138,00, per September- Oktober 142,60. Roggen fest, loko 118122, per Juli 122,20. per September-Oktober 122,60t Pommerscher Hafer loko 121135;

Mannheim, 3. Juli. Weizen per Juli 13,86, per November 14,10, per März 14,55. Roggen per Juli 12,00, per November 12,50, per März 12,85. Hafer per Juli 18,76, per November 12,26, per März 12,75; Mai» per Juli 10,30, per November 10,40, per März 10,70;

Pest, 3. Juli. Weizen loko flau, per Herbst 7,06 Gd., 7,00 Br., per Frühjahr 7,39 Gd., 7,40 Br. Roggen per Herbst 5,42 Gd., 6,44 Br. Hafer per Herbst 6,98 Gd., 6,06 Br. Mais per Juli-August 1894 4,86 Gd; 4,88 Br;

Ernannt: der Forstaffesior L ü ck e in Elbing zum Oberförster in Gottsbüren vom 1. Juli 1894 ab; der Büreau-Assistent F r o e b zum Sekretär bei dem Provtt zial- Schul-Kollegium in Caffel; der Fabrikant Karl H o ß e in Hanau zum stellverttetenden Handelsrichter bei dem Land­gericht in Hanau; der Gerichtsdiener Otto in HilderS zum Gerichtsvollzieher bei dem Amtsgericht in Schwarzm- els; der ftühere Beigeordnete Löffert in Stcrbfritz zum Standesbeamten und der Btzebürgermeister Gärtner daselbst zum Stellvertreter des Standesbeamten für den StandeSanttSbezirk Sterbftitz; der Bürgermeister, Oberst­lieutenant «. D; Gärtner in Rinteln zum Standes­beamten und der Stadtsckretär Brem» daselbst zum Stellvcrttetcr de» Standesbeamten für den StandeSamtS- bezttk Rinteln.

Beauftragt: der Pfarrer Kl e i n in Rauschenberg mit Versetzung der MetropolitanatSgeschSste der Klaffe Rauschenberg;

Ausgeschiedeu: der Referendar Goebel» an» dem Justizdienste.

«ZMerarische».

* Katechismus der Chemie von Dr. Heinrich Hirzel, Professor an der Universität Leipzig. Siebente, vermehrte Auflage. Mit 35 in den Text gedruckten Abbildungen. In Original-Lcinenband 4 Mark. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Von diesem kleinen Lehrbuche liegt nunmehr die siebente Auflage vor, ein Beweis dafür, daß das Er­scheinen desselben ein Bedürfnis war und daß die Erwartungen, die Verfasser und Verleger daran geknüpft haben, erfüllt sein dürften.

* Katechismus der Dampfkessel, Dampfmaschinen und anderer Wärmemotoren. Ein Lehr- und Nachschlagcbuch für Praktiker, Techniker und Industrielle von Ingenieur Th. Schwartze. Fünfte, vermehrte und verbesserte Auflage. Mit 268 in den Text gedruckten und 13 Tafeln Abbildungen. In Original-Leinenband 4 Mark 50 Pfg. Verlag von I. I. Weber in Leipzig.

* Katechismus der Trigonometrie von Franz Bendt. Mt 42 in den Text gedruckten Abbildungen. Zweite, er­weiterte Auflage. In Original-Leinenband 1 Mark 80 Pf. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Das mit größter Klarheit und Verständlichkeit verfaßte Merkchen eignet sich zum Selbststudium und ist für Leser bestimmt, die sich für einen praktischen Zweck mit den Lehrern der Trigonometrie vertraut machen wollen.

* Katechismus der Deutschen Vcrkehrskunst von Dr. Roderich Benedix. Dritte, durchgesehene und verbesserte Auflage. In Original-Leinenband 1 Mark 50 Pf. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Schon der Name des Ver­fassers bürgt für eine klar anschauliche, alles Entbehrliche ausscheidende Behandlung; durchweg ist entgegen dem früher so ziemlich allein geltenden antikisierenden Längcngesctze der Standpuntt vom Wägen der Verse festgchalten und damit dem Genius der deutschen Sprache genug gethan.

Merlvsmrge».

(Ohne Gewähr.)

Meiningen, 2. Juli. Serienziehung der Meininger 7 Gulden-Lose: 283 351 385 398 637 738 822 908 1091 1106 1137 1152 1214 1227 1303 1357 1369 1482 1679 1713 1994 2000

2073 2100 2143 2156 2222 2331 2339 2369

2396 2418 2440 2524 2575 2593 2626 2933

2935 2944 3109 3128 3154 3170 3185 3260

3389 3557 3628 3638 3782 3879 3903 3963

4077 4171 4255 4307 4418 4646 4717 4718

4732 4765 5124 5413 5577 5587 5757 5765

| 5793 5795 5801 5866 5971 6162 6244 6344

6371 6505 6516 6576 6669 6724 6741 7116

7162 7173 7223 7247 7267 7282 7555 7748

8018 8123 8416 8572 8600 8662 8672 8781

8811 8876 8917 9066 9082 9100 9261 9303

9402 9567 9583 9730 9791.

Hamburg, 2. Juli. Serienziehung bet Ham­burgischen Staatsprämien - Anleihe von 1846 : 4 129 141 170 200 227 258 259 261 336 343 377 429 506 524 657 690 758 761 782 787 830 868 963 964 1041 1073 1084 1144 1195 1209 1234 1322 1341 1354 1360 1392 1441 1491 1563 1601 1623 1816 1856 1871 1874 1878.

Braunschweig, 2. Juli. Serienziehung der Braunschweiger 20 Thaler > Loose: 327 634 696 905 1247 1265 1383 1505 1546 1705 1907 1959 2116 2476 2693 2820 2840 2938 3207

3230 3290 3366 3518 3607 3913 3956 4288

4615 4803 5013 5146 5204 5394 5431 5659

6009 6125 6672 6708 6764 7063 7501 7688

7696 7739 7759 7918 8012 8031 8290 9214

9568 9922.

Wien, 2. Juli. Sertenziehung der österreichischen 1854er StaatSloose: 41 88 148 192 313 401 508 571 575 668 712 727 773 872 919 978 989 1005 1033 1057 1231 1315 1388 1410 1441 1513 1592 1621 1626 1655 1658 1691

1734 1964 2018 2062 2141 2178 2280 2364

2395 2408 2487 2723 2731 2810 2846 2958

3024 3139 3209 3278 3322 3431 3543 3721

3093 3913 3914 3954 3984 3995. Die Prämien-

Ziehung findet am 1. Oktober statt.

Berlin, 3. Juli. Weizen mtt Ausschluß vor Rauhweizen per 1000 Kilo loko 137146 nach Qualität Lieferung»-Qualität 140 Mk., per diesen Monat 142 bis 141,76143,96 bez., per September 148,26-143,76 bi»

Frankfurter Echuhlager Jacob Wolf, Setter gaffe 25. Größte» und billigste» Schuhlager Mar bürg'». Reelle und axfmerffame Bedien»»,