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M über un» im Himmel ist? Ohne mich'zu *«r verurteilt man mich, der ich unschuldig bin 7, km entsetzlichm Verbrechen, dessen man mich O sagt, daß e» nicht wahr ist, oder ich Me verzweifeln an Gotte» Dasein und seiner
und Uülverfitäten großgrzogere Dünkel, der sichfbeiter entlasse» • hbf, WrMt.r
für befähigt und berufen hält, in aHe « f
Verhältnisse -in zugreifeiu Wir sehen daher bie ÄoIonieeH' deren Ausgabeetat dadurch not urauf allen sozialen »Kongressen" eine überwiegende Anzahl, k'ch erhöht wird; die Maschiveustruer muß infolge-
öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
** ~£8KJllnstrirtes Sonntagsblatt.
vonDilettanten in wirtschaftlichen Dingen!dessen ebenfalls erhöht werden; neue Betriebs- ld«unter auch eine Schaar »edler Frauen"), dir sich für einschränkangeu — neue Arbeiterentlassungen — neue
tereflenten" betrachtet, die kein „Herz" für solche fragenIinfinitum, d. h. solange bis der letzte Arbeit- Haben und daher zur Straf- auch alle Kosten der Re-llltber seinen Arbeitern kreuzfidel in die
Anzeigen nimmt entaegen die Expedition diese« Blatte», sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Voller in ,
Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXIX: StttDtQ. Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. *1 V
Daube u. Co. in Frankfurt tu M., Berlin, Hannover, Paris.
Erscheint täglich außer au Werktagen nach Soun- und /-re» <
|on Feiertagen. — Quartal-AbonnemrntS-PreiS bei der Expe-
J19. Iöt7- dttion 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (eA.
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»der deren Raum 10 Pfg., Reklamen für dir Zelle 25Hg. öDUniug, 1«. 1orI4.
KnrtitsjänrnK I.Zukunft" veröffentlicht. Die Geschichte lehrt, daß
VozrallSMUS. überall, wo es wirklich eine Not zu wenden gab,
„ „ ldte Menschen ohne viel Grübelei und Schwärmerei
Marburg, 16. Juni 1894. «durch die Notwendigkeit zur Erkenntnis der Lage Julins Borster teilt in seiner mehrfach zitierten I gebracht und zur reformatorischen That soitgerissen
F Broschüre „Der Sozialismus der gebildete» Stände" wurden. Nachher erst bauten fie das Geschaffene die Sozialidealitzen ein in solche, die die soziale laus, oder überließe» es den Gelehrte», die es in
l Frage wissenschaftlich behandeln und solche,lSysteme brachten. Die Schwarmgeister aber, denen die fie mehr von der religiös-ethischen Seite les nur darum zu thu» war, irgendwo — gleichviel «packe». Als Repräsentanten der ersteren Kategorie.wie — die „Welt zu verbessern", haben stets nur!
j führt der Verfasser den Marburger Professor Natorp Unheil angerichtet. Nun fördert Nauman» indem organi-'-rion allein bestreiten sollen, während entsprechend! Ko lo nie en folgt! Aber was dann??? Ja ' Jß^^onen er im Einklang mit der erwähnten Zukunfts-Artikel folgendes köstliche Be- dem G-rechtigk-llSgefÜhl der Sozialreformer ihr- Taschen dann muß Manna vom Simmel fallen'
.Obeihefsische» Zeitung" und unter Zitierung einiger lkenutnis zutage: I davon unberührt bleiben." I . *..
fchTe»Ammeln auf! die nun einmal absolut irgend etwas in Scene setzen! der Frage, was dennnun eigentlichzu thu«! WücheN-RÜÄöliÜk.
1 Sehr treffend charakterifiert unser möchte», ohne recht zu wissen was. Man wird sehr sei, ganz »ach Art der Sozialdemokraten, nur in * Marburg, 16. Juni 1894.
Inior sowohl die Grundlage wie auch das Wesen ernst gestimmt, wenn man bedenkt, daß zu diesen allgemeinen, verschwommenen Redens- „Die Waffen ruhn des Kriea-s Stürm- Dieses Standpunktes, indem er^sagt: S“a,b,er,te“ D°n ®öpf,en- in denen meist vornehmlich arten. In dieser Beziehung ist der Hamburger M blnt'g- Schlachten folgtGes?»?und Tan?" '
n*,n”ä6r T b ° loh-" Gedanken der christ. Eitelkeit und Großmannssucht herumspukt, auch Pastor Schall schon etwa» klarer. Er weiß doch Mit diesen Worten beginnt bekanntlich Schillers
T' -r”8 L°,HUd) von Hande» gehören, die im Stande find,Iwenigstens etliches vorzuschlagen, wodurch man die!Jungfrau von Orleans ihren Monolog vor der
ausgesuhlt werden muffen, ebensowenig wie das Wort Guillotinen in Thatigkiit zu setze» und dergleichen böse« Kapitalisten zuvörderst einmal ordentlich zwicken Kathedrale von Rheims, nachdem fie ihre« König
v»m Backenflleich, wonach man dem Angreifer auch dre Thate« zu vollbringen. In der frauzöstsche» Revolution könnte. Borster führt folgende — Harmlofigkeit aus durch Kampf zum Sieg ««d zur Kröuuna aefüBrt
2 ''Een oll, praktisch befolgt wird. Man gab es auch zahlreiche solcher Köpfe uud Hände, die der Schrift des Pastor Schall „Die Sozialdemokratie hat. Nur die Heldenjnugfrau selbst ist "«mitte» des
kann ein guter Christ sein und sich trctzdem dagegen ver- ircend etwas zu Stande bringen wollten, und weil in ihren Wahrheiten und Irrtümern" an: allgemeinen FrstinbelS vo» ernste» schwere« Gedanke»
wahren, daß.die Zeit, als Jesus noch in Galiläa wandelte, nun gewöhnlich jeder Kopf anders wollte wieder! ! n»d Knraen »rfant <xn 'm . " Gedanke«
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ün!- rhalt z u - r w - r b - n di- m - ttt e n -reffendes ulteil* fmb* Di- St-u-r wird nach B-rhältniß des Be- auf die geheimsten Regunge» und Zuckung-« des M-n scheu zur Arbeit veranlaßt. J-d-s Derselbe konstatiert, daß er in de« Aufsätzen Nau' ^'s° ?ns-s'-r°iwendig ist. erhoben." 1^ ^ff^A^stchVÄ«!«^ vzial- System, welches sich auf -tue Ver- manns neben idealer Träumerei nur eine Fülle DaS war- so das richtige Perpetuum mobile, durch veraana-«-nWochemacht-n
t°lung stützt, welches verlangt, daß der Tüchtige v o n Unkenntnis der realen Dinge und das di- Industrie zum Verbluten gebracht unb (geruhe, LiSEb™^
1 "«d Fleißige M abmüh-, um den Faulen zu unterstütze», der wirklichen Menfchennatur gefunden habenden „Arbeitern" zu paradiestscher Faulheit verholfen K o « v e r t i r u ngVe r 4 p ro zell tia e n^Konols dn.sklben Geist, der, seit Goethe den Famulus «erde« könnte: Di- Maschinenst-uer - also die beabsichtige, den Umlauf in Ä«
kh-olog^in iÄSäffifctaP El°°d h»u«'puke. und f die notwendigste« Arbettsmittel - wirb ^ang Pastor Nauman« i« einem nebelhaften, mehr vratorisch „Es ist der berühmte Schulmeister von Königgrätz, -i°g-führt, um di-Arbeitlosen dadurch z« unterhalte«;
üteressante« als durch Gedankeugehalt packeuden der diese Schlacht gewonnen haben soll - was ich bei-!die Folge dieser ung-h-ure» Neub-lastuug wird sei»,Iso geschieht dies um unsere Austckt aS' <nffa6, de» er i» der Harden'sche» Zeitschrift^ läufig nie geglaubt habe - kurz, der auf den Gymnasien I daß bie Industrie den Betrieb einschränke« und Ar-1 sprechen, daß es sich hier um ein schlau angelegtes
Der LrottdaLour. gepreßt, als ob er einen ungeheuren Schmerz ernfind-! Ein tiefes Schweigen war nach Verlesung de«!mein Verderben. Ob fie wobl weist daß ick —
Roman von Karl Savelsberg. und thm zu wehren suche. Und lch soll wirklich,Urteils eingetreten. Isterben muß. Sterben? Nein elendialich umkommen
sNachdruck verbot-n.j lst-rben, gewaltsam sterben durch Henkershand? Hin-, „Und wann soll da» Urteil vollzogen werden?" I wie der gemeinste Verbrecher am Galgen den
(Forts-tzungo ausgenssen aus dem vollen, jungen Leben? Nein,, stammelte Peire verzweiflungsvoll. Geiern zum Fraß. O Gott aib mir Kratt da«
Ihm folgte auf de« Fuße der alte Soffrvy, einIsagt, cs kann nicht semi — Ihr schweigt, also ist, »Morgen früh um neun Uhr" I Unabänderliche zu tragen ' 9 '
Jergoment in seinen Händen haltend. Entsetzt es wirklich wahr! Und Du, o Gott, kvmmst mir „Ich hoffe," sagte der Pater, „daß Ihr morgen, Peire war so erschüttert, daß er fich vom Fenster Me er von dem einen zum andern. nicht zu Hilfe? Ha, es rst eine Lüge, daß Du bist, meinen geistlichen Beistand nicht zurückweisen werdet.", abwandte und in wilder Verrweiffuno o»s da«Sll.b
Ich hoffe," sagte er erbleichend, „daß meine und über uns waltest! Du bist kein Gott, kein .Ihr werdet mich bereit findm. Verzeiht, hoch, niedersank, *****
«esangenschaft d,e längste Zeit gedauert hat und gerechterfDu und würdiger Herr, daß ich Euch gekränkt, e« geschah Allmählich aber ward er ruhiger, eine stille ' 2?r kommt, mich hlnaus zu geleiten? Nässest die Unschuldigen ermorden! 1 gegen meinen Willen; die Schreckensbotschaft traf! Ergebenheit kam über ihn. So ging der Tag var-
ist' ”te Ja0t'. .erwiderte Herr ^offroy, I »Kommt zu Euch und redet nicht so lästerlich! I mich zu unerurartet. Ich bedarf der Sammlung, I über und die letzte Nacht, die zu Leben ihm noch Mich bewegt, „doch wird e» Euer letzter Gang,^nke der Pater. „Eure Schuld ist erwiesen und,drum laßt mich heute allein. Möge Gott der All-,vergönnt war, sank er herab auf die Erde, auf rudern wir Euch geleiten. ,Jhr solltet lieber m Sich gehen als solche Reden, mächtige noch in letzter Stunde meine Unschuld an»! seinen schauerlichen Kerker. Und al« er endlich ein#
! Erschüttert prallte der Unglückliche zurück und fuhren m dem Augenblicke, wo der Herr durch mich Licht bringen!" schlief, umgaukeltm heitere Bilder seine Sinne
Zkänen füllten seine Augen. So war denn wirk- st4 Euch naht. Euch feine Verzeihung anzubieten." Al» jene gegangen und die schwere Thüre sich Bei seinem Erwachen war e» Keller Taa.' ein alles au»? | ^vch Peire sprang aus. „Laßt mich, sagte er,,knarrend hinter ihnen geschlossen, sank der Unglück-!kalter Scbauer üb-rli-k f#m#n osLr. t.
^»Söffung! Ergebung!" flüsterte der Pater, an,stch zusammenraffend und den kalten Schweiß von! uche bitterlich weinend auf sein Lager nieder. Dortientsetzlich. ^er
S* Seite tretend und ihm die Hand auf bie | Stirne trocknend „Ich bin mir keiner Schuld | [gn er regungslos in stumpfer Apathie wohl über. Als bet <nnf»r
^llter legend. „Wohl war Euer Vergehen groß,, bewußt, habe also auch keine einzugestehen. Macht, zwei Stunden lang. Dann sprang er auf, schritt!und gefaßt. Da« B-n-Kmen' bes^erur de« gerechten Gotte» Barmherzigkett ist größer-!"Jur;, Bwr! wandte er sich an den Richter, und, mit verschränkten Armen, wie er gewohnt war, eine (einen erschütternden Eindruck auf ihn
KW, daß Ihr Euer ü^enbeladene« Herz thut m. GE«N-men, »a« Eure« Amte« ist" Zeit lang durch die Zelle und trat an da- Fenster,
W die Beichte werdet entlasten wollen, damit ! Kvpfschüttelnd trat der Geistliche zurück, Herm mit sehnsüchtigen Blicken durch da« Eisengitter hinaus- seine »e chte beendet. Dann W# .
nicht unvorbereitet in die Ewigkeit hinübergeht." Gvffroy Platz machend, der mit zitternden Händen schänd in da« schneebedeckt Thal. Unb St bab S
3n wilder Verzweiflung warf sich Peir? "auf da« Pergament entrollte und zu lesen begann: D * ’J da« SebTn in ungebundener n*’ ,U
M Wilhelm der Achte, von Gotte« Gnaden, Freiheit, roenn da« Blut so feurig durch die Adern, .So bleibt Ihr auch angeficht« be« Tode« bei
P "§bw hatte «barmen mögen^ I Graf von Languedock haben nach reiflicher Er-,fließt unb die volle Jugendkraft nach Thaten ver-(der Versicherung Eurer Unschuld?"
^.Glebt e« denn wirklich keine G-recht^gkett mehr? wägung und Untersuchung mtt unseren Räim für langt, nach Auszeichnung und Ruhm! Und nun ,3«, - irr-geführte Menschen haben mich ver# Wve er. „Unb ba Jagt Jhr,_ daß em gerechter, Recht erkannt, baß der be« Morde« an unferm I mit einemal am Rande de« Grabe« zu stehen in der!urteilt, vor Gott werde ich rein dastehen." —
vielgetreuen und geliebten Unterthan, dem hoch-,Blüte der Jahre, zusammengestürzt da« Gebäude, .So möge seine Gnade Euch beistehen und Euch edeln Rüter Herrn Wilhelm von Gironet ange-, kühner Hoffnungm! O da» ist hart! Was habe ich, Kraft verleihen, wie ein Christ zu sterben!" klagte Peire ohne Namen, allda seine Schuld ex benn verbrochen, daß ich so hart gestraft werde? Der Geistliche öffnete die Thür, und herein traten factis erwiese«, mit dem Strange vom Leben, Und doch ist -» meine Schuld; ich wollte zu hoch, vier Häscher, dieselben, welche^ihn neulich verhaftet i w-M. «w.,. M। "ÄÄtSS£ WWffÄ: