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öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham.

ere< KSb »erlag: 3»h. Nag. koch, Univerfitäts-Buchdruckerei in Marburg. 1Yf'i-*«!**4- zt44 Verantwortliche- Redakteur: Harry Finking in Marbar«.

Redaktion mW Expedttiou: Markt LU Fernsprecher Rr. 85. WVUlUdßVviUlU Redaktion and Expedition: Markt LI. Fernsprecher Nr. 55.

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Sozialismus.

* Marburg, 14. Juni 1894.

Vor u»S liegt eine Broschüre mit dem Xitel .Der Sozialismus der gebildeten Stände" von Julius Vorster *), welche sehr viel Interessantes enthält. Der Veifasser ist ei« Kölner Großindustrieller und hat als solcher sowohl das Recht als auch die Erfahrung, bezüglich der von ihm behandelten Materie ein Wort mitzuredeu. Ohne mit allen AuSführunge« des Herrn Vorster einverstanden zu sein, begrüßen wir ihn vor allen Dingen als Bundesgenosse» in dem von uns geführten Kampfe gegen die Sozial- idealisteu, die wir für gefährlicher halten als die 8»zialdemoktate». Wir bekennen uns zu einem praktische» konservativ-evolutionistische» Sozialismus rnd sehe» sowohl in de« Sozialdemokraten als auch in de» Sozialidealiste« gleichviel ob fie mit wissen­schaftlichen Theorien operiere» wie Hertzka, Natorp a. a. oder mit ethisch-religiöse» wie Göhre, Naumann nfto. die ungewollt schlimmsten Feinde dies ge­sunde» soziale» Fortschritts. Diese Leute bilde» eine Krast, die, umgekehrt wie das böse Prinzip, das Gute will und das Böse erzielt. Herr Vorster bekämpft dieselbe» mit gewichtige» wirtschaftlichen Argumente«; er scheint uns aber wenigstens äußerlich in einem Widerspruch zu stch selbst zu stehe», wen» er sich einerseits auf de» Bode» der bekannte« Kaiserliche» Botschaft stellt und andererseits gegen den Sozialismus schlankweg zu Felde zieht. Vielleicht liegt dieser Widerspruch nur in der Jn- korrektheit der Terminologie. Wen» jemand heute vom Sozialismus spricht, so weiß man zumeist garuicht, was er darunter versteht. Reichskanzler Caprivi hat i« Reichstagsrede» des öfteren vo» sozialistischen Idee» gesprochen, womit er sozial­demokratische Idee« meinte. Andererseits pflegen sowohl die Sozialdemokraten, als auch die oben er­wähnte» Sozialidealisten den Sozialismus für fich in Anspruch zu nehme», und viele Leute bekomme» sofort einen gewaltige» Schrecke», wen« sie das Wort Sozialismus höre». Ehe wir daher näher onf die Vorster'sche Broschüre eingehen, wollen wir kurz auseinaudersetzeu, was wir unter Sozialismus verstehen.

Ma» redet heute immer vo« der soziale» Frage, als ob alle soziale» Uebelstäude und Differenzen eine einzige Ursache hätten und durch ein einziges Universal-

*) Verlag der I. ®. Schmitz'scheu Buch- und Kunst- Handlung in Köln a. Rh. (Preis 50 Pfg.)

Der Troubadour.

Roman von Karl SavelSberg;

LS) [Nachdruck verboten^

(Fortsetzung;)

Und indem er ein bis dahin verborgen ge­haltenes Dolchmeffer ihm vor die Augen hielt, rief er wutbebend:Kennst Du diese Klinge, elender Meuchelmörder?"

Entsetzt fuhr Peire zurück. Wohl kannte er sie, er war jenes kostbare Messer, das er von Alfons zum Geschenk erhalten und das er bei jenem Kampf im Walde verloren hatte.

.Wohl kenne ich sie," stotterte er, »ist fie doch wein Eigentum; nicht aber weiß ich, wie fie in Eure Hände gekommen, noch wozu fie mißbraucht worden ist."

Solch eine Verstocktheit ist mir noch nicht vor­gekommen," rief der Graf.Man führe die Zeugen herbei." Auf seinen Wink verließ einer der Schöffen kn Saal und kehrte mit drei Männern zurück, es »arm Uc Brunel, Alfons von Gironet und ein Knecht. Schweigend traten fie näher und maßen kn Gefangenen mit zornerfüllten Blicken.

Erkennt Ihr in diesem jungen Manne," wandte Etoffroy fich an Uc Brunel,dm Mörder des Herrn ton Gironet wieder?"

Ich bleibe bei meiner Aussage," erwiderte der Hofmeister.Obwohl jener dicht vermummt war tnb leider entfloh, glaube ich in ihm diesen Menschen kt erkannt zu haben Die Beweggründe, die ihn iu dieser unseligen Thal verleitet haben, habe ich km Gerichtshöfe bereits auseinandergesetzt."

Wagst Du es nun noch zu leugnen, daß Du kn edlen Ritter von Gironet, Deinen früheren Herrn und Wohlchäter, meuchlings überfallen und

mittel aus der Welt z» schaffe« wäre». Solcher Universalmittel zur Lösung der soziale« Frage werde» de»» auch immer neue vorgeschlage», aber alle diese Wege find nicht gangbar, weil fie ebe« an dem gemeinsamen Fehler der Ausschließlichkeit leide». Es gießt in Wirklichkeit nicht eine soziale Frage, sondern Hunderte und Aberhunderte. Es hat, so lange die Kalturwelt besteht, solche soziale» Frage« gegeben und es wird welche gebe», bis das organische Lebe« auf unserem Himmelskörper der Vernichtung anheim- fällt. Eine radikale Umwälzung der wirtschaftliche« und soziale» Verhältniffe würde die Zahl der sozialen Frage» nicht vermindern, sonder» im Gegenteil ver­mehren, beim nur im regulären Entwicklungsgang können wirtschaftliche und soziale liebel allmählig geheilt werden. Dm Taufenden vo» soziale« Fragen aber nachzuspüre», ihre kausale» Beziehungen zu er- forschen und in logischer Weise praktische Mittel, gangbare Wege zu Lösungen zu finden, durch die nicht au der eine« Seite mehr abgerissen wird, als man auf der anderen Sette aufbaut, das ist den sozialidealistischen Pastoren nnd Profeffore» viel zu langweilig. Sie habe» ja auch, wie Vorster sehr zutreffend ausführt, über der von ihnen betriebene» rein formalen Gedankenarbeit den Ursächlichkeitsstun gegenüber der warm pulsierende» Wirklichkeit des organisch gegliederten Wtttschaftslebens so ziemlich eiugebüßt. Viel bequemer ist es, in hochtönenden Worte» Radikalkuren für das wirtschaftliche Getriebe, dessen Zusammenhang man garuicht kennt, vorzn- schlagen. Die ganze Thätigkeit dieser Sozialidealisten hat daher nicht mehr Wert, wie die Bemühungen der mittelalterlichen Gelehrte», den Stet» der Weisen ober bie Kunst, Gold zu machen, zu erfinden. Es geht im Wirtschaftsleben wie in der Kunst. Jahr­tausende hindurch hat man alles mögliche als das Grundprinzip der Kunst aufgestellt, ohne daß man fich bis heute darüber geeinigt hätte, »der stch jemals darüber einige» würde. Wohl aber find zu allen Zeiten in völliger Unabhängigkeit von allen diese» Theorien gute Kunstwerke geschaffen worden. Ebenso ist es mit dem Wirtschaftsleben. Während zu alle« Zeiten Theorie« behufs Schaffung idealer Zustände erdacht und vom praktische« Lebe» achtlos bei Seite geschobe» wurden, sind tausende und abertausende segensreiche Verbefferuuge» auf wirtschaftlichem und sozialem Gebiete eingeführt worden ohne jede» Zusammenhang mit de» Doktrinen der Theoretiker.

Recht seltsam mag es auf den ersten Blick erscheine«, daß die Herren mit dm uferlosen Phrasenergüffm und dem himmelstürmende« Verlangen nach einer von

mit diesem Dolchmeffer erstochen hast?" rief Graf Wilhelm zornig aus.

Peire war einer Ohnmacht nahe und wenn nicht bie Häscher zu seiner Seite hinzugesprungen wären, ihn zu stützen, wäre er sicherlich zu Boden gesunken unter der Wucht dieser schweren Anklage. Also bas war es, wessen man ihn beschuldigte! Herr von Gironet war ermordet worden und ihn hielt man dieser Schandthat für schuldig.

Erschüttert barg er sein Gesicht in beide Hände. Er sah ein, daß er verloren war, wenn es ihm nicht gelang, fein Alibi nachzuweisen. Wie aber konnte er dies thun, ohne den Ruf der Geliebten aufs schlimmste zu gefährden? Nein, eher sterben!

Gewaltsam raffte er fich auf.Ja," rief er verzweifelnd aus,ich leugne es, die That, deren man mich beschuldigt, begangen zu haben; denn ich bin unschuldig, das schwöre ich bei Gott dem All­mächtigen !"

Seine gefesselte Hand wie zum Schwure erhoben, stand er vor seinen Richtern, mit blitzenden Augen zu dem Grafen emporschauend, der ihn mit gemischten Gefühlen betrachtete.

Sollte dieser junge Mann wirklich schuldlos sein? Weiß Gott, so fieht kein Mörder aus, dachte Graf Wilhelm und mit ihm wohl noch manches andere Mitglied der Versammlung.

Meineidiger!" rief Uc Brunel, entrüstet »or­teten!».Wie kannst Du Dein Verbrechen leugnen, da ich selbst Dich erkannt habe. Spricht nicht dieses Messer, an dem noch das Blut des Ermordeten klebt, gegen Dich? Bist Du nicht um die Zett des Mordes in der Nähe des Schlosses gewesen ? Leugne es, wenn Du kannst I"

Ein Wink des Richters gebot dem Hofmeister zu schweigen und zurückzutreten. Dann wandte jener

Staatswegen einznleitendeu sozialen Revolution gerade bei den Zeitungen, welche der bürgerliche« Demokratie dienen, eine so liebevolle und phrasenreiche Beachtung finden, während doch sonst diese Demokraten mit unentwegtem" Mannesmut für möglichste Be­schränkung der Vollmachten und des Thätigkeits- gebiets des Staates kämpfe». Nu», der Grund dieser Erscheinung liegt sehr klar zu Tage. Die Demokraten wissen, daß die Wasser dieser Sozial- polttiker ebensowohl wie dir der sozialdemokratischen dereinst wieder im Sande verlaufen werden, daß sowohl der Sozialdidenlismus wie die Sozial­demokratie z» keinem praktische» Ergebnis führen werde». Deshalb poussiere» fie diese beiden Richtungen und beteilige» fich eifrig an der vo» denselben betriebene« blühende» Phrasenpioduktio», um auf der anderen Seite jeden aus dem praktischen Lebe« heraus gewachsene», von Autoritäten auf de» verschiedenen Wirtschaftsgebieten ausgehenden Vor­schlag zu einer sozialreformische« Maßnahme als schnöde Jnteressenpolitik zu bekämpfen. Es ist das ei» uralter demagogischer Gaunerkinff, der aber immer «och zieht.

Um jedoch wieder zur Hauptsache zurückznkehren, so wiederhole» wir: es giebt nicht eine, sondern un­zählige soziale Fragen, und e8 fragt fich, wie fich die Allgemeinheit, die Gesellschaft, b. h. also ber Staat zu biefen Frage» zu verhalten hat. Da giebt es nu» unter benjenigen, die nicht, wie die Anarchisten und Nihilisten die Existenz­berechtigung des Staates und bestimmter gesell- schastlicher Formen überhaupt verneinen, zwei diametral entgegengesetzte Richtungen. Der In­dividualist sagt zum Staate:Hände weg!" Laß all-? gehen, wie es geht!" Der Sozialist da­gegen foiderr den Staat auf:Greife ein und hilf, wo du kannst!" So konträr nun diese Prinzipien sind, so schwer find in der Praxis die Grenzen zu bestimmen. Auch ber Judivibualist, ber bas freie Spiel aller Kräfte aus sein Banner schreibt, billigt, sofern er nicht die letzte Konsequenz zieht unb Anarchist ist, zum mindestens eine durch und durch sozialistische Jnstttution, nämlich das Strafgesetzbuch.

Diebstahl und Betrug sind auch Erscheinnngs- forme« des Daseinskampfes, aber selbst der radikalste Individualist will diese» gegenüber dem freie» Spiel der Kräfte vv» Staatswege» Halt geböte» wissen. Alle diejenigen aber, die dem Staate anßer Wer teidigung seiner Grenzen gegen äußere Feinde, dem Schutze des Lebens und Eigentums gegen Mörder und Spitzbuben und ber Einziehung von Steuern

sich wieder dem Angeklagten zu, der auf die Worte feines Anklägers hin schweigend die Blicke zur Erde gesenkt hatte und in stiller Ergebenheit vor sich hinstarrte.

So beharrt Ihr wirklich dabei," fuhr der Alte fort,diese That nicht begangen zu haben?"

Peire schwieg.

Noch giebt es Mittel, den Verstocktesten zum Geständnis seiner Schuld zu bringen, und wir wer­den sie gebrauchen, so Ihr nicht gesteht."

Gott ist mein Zeuge, daß ich schuldlos bin."

Habt Ihr irgend einen Verdacht, wer der Mörder gewesen sein kann, so Ihr wirklich schuld­los seid?"

Nein."

So bitte ich den Hauptzeugen und Ankläger, den ehrenwerten Herr Uc Brunel, uns den Hergang der blutigen That noch einmal zu berichten, weder etwas zu verschweigen noch hinzuzufügen, damit wir klar sehen in dieser entsetzlichen Angelegenheit und den wahrhaft Schuldigen herauszufinden und derart zn überführen vermögen, daß er bald den verdienten Lohn für feine Frevelthat empfange."

Am Mittwoch Abend," begann Uc Brunel- hatte ich mit Herrn von Gironet und dessen Sohne, )em hier weilenden Herrn Alfons von Gironet, der meine Worte zu bezeugen bereit ist, die Burg verlaffen; Her Gironet fühlte fich infolge der in den letzten Tagen durch jenen Undankbaren dort gehabten Erregung nicht recht wohl, wollte sich des­halb in der frischen Lust ergehen und hatte uns eingeladen, ihn zu begleiten. Unterwegs besichtigten wir einige Fallen, welche Herr Alfons aufgestellt hatte, um die immer mehr zunehmenden Raubtiere einzufangen. In einer dieser Fallen hatte sich ein junger Fuchs gefangen, der vergebens von dem ihn

zur Bestreitung der daraus erwachseudeu Koste», noch weitere Obliegenheiten zuerkenne» wolle», find Sozialisten. Der Industrielle, der einen Eisenzoll verlangt und auSuutzt, der Arbeitgeber wie Arbeit­nehmer, die für die Arbeiterschutz, und Verficherungs- gesetzgebuug eingetrete» sind, sie alle find ebensogut Sozialisten, wie Graf Kauitz, wen» er die Mono­polisierung des Getreideimports zum Schutze der nationalen Produktion fordert, oder wie Professor Wagner, wen» er für ei» Tabakmonopol eintritt oder wie diejenige», die Schutz des reellen Geschäfts gegen den unlautere» Wettbewerb, Einschränkung oder Unterdrückung des Börsenspiels, Eindämmung des Einflusses des Judentums ober bergl. verlangen. Die preußischen Staatseisenbahne», bie Reichspvft usw. sinb ebensowohl sozialistische Einrichtungen wie eine städtische Wasserleitung. Wir haben also schon heute sozialistische Institutionen, sozialisierte Betriebe, wo früher das freie Spiel der Kräfte herrschte, wir sehen allenthalben weitere Sozialifierungsbestrebunge», die man vielleicht ans bestimmte» praktischen Erwägungen bekämpfe?, denen man jedoch nicht prinzipiell die Cxtsteszberechtiguug abstreiten kann. Es fragt stch also, wie weit man de« Kreis derjenigen Dinge, die ei» Eingreifen des Staates zulassen, ziehen will.

(Fortsetzung folgt.)

Politische Rundschau.

* Marburg, 14. Juni 1894.

Die große deutsche landwirtschaftliche Ausstellung

wird von allen Seiten als vorzüglich gelungen bezeichnet. Der Stand der landwirtschaftliche» Produktion hat in Treptow sich als ein glänzender erwiesen. Die frei­händlerischen Zeitungen, die bis vor kurzem noch den Land­wirten mit dem vortrefflichen Rate an die Hand gingen, sie möchten nur noch tüchtig lernen und ihre Betriebs­weise verbeflern, sind zu dem Eingeständnisse genötigt, daß auf der Ausstellunghohe Intelligenz, gediegenes Können und zielklares Streben" in die Augen sprangen. Man verändert darum die bisherige Taktik ein wenig und sagt: wie kann man bei solchen Resultaten klagen! Man rät ferner den deutschen Landwirten, sie möchten nur alle solche Musterwirtschaften einrichten, wie fie die Aussteller zu be­treiben scheinen, dann würde von einer landwirtschaftlichen Notlage nicht die Rede srim Welcher Humbug! Was die Produktion für Ausstellungszwecke kostet, müßten doch die Handelsinteressenten am besten wissen! Wäre an den aus­gestellten Produkten der Erzeugungswert und daneben der Verkaufswert bemerkt gewesen, dann hätten die Herren Frei- umklammernbm Eisen sich zu befreien suchte. Da Herr Alfons wünschte, bas prächtige Tier lebend in seine Gewalt zu bekommen, ihn wie einen Hund an die Kette zu legen und womöglich zu zähmen, blieben wir bei demselben zurück, während unser edler Herr zum Schlöffe zurückkehrte, uns zwei Knechte zu senden. Noch konnte er nicht weit von uns fein, als wir ihn laut um Hilfe rufen hörten. So schnell als uns unsere Beine trugen, eilten wir hinzu unb sahen einen dichtverhüllten Mann, der, mit dem Ritter ringend, dem Ungewappneten fein Messer in die Brust stieß und bei unserer An­näherung entfloh. Dies alles war das Werk eines Augenblicks. Während Herr Alfons bei dem tötdlich getroffenen Vater niederkniete, fetzte ich dem Ent­flohenen nach. Sein Gesicht konnte ich leider nicht sehen; aber feine ganze Figur, feine Bewegungen waren die des dort Stehenden. Da er einen zu großen Vorsprung hatte und das Terrain genau zu kennen schien, hatte ich bald seine Spur verloren und kehrte erschüttert zu meinem so meuchlings Über­fallenen Herrn zurück. Ein Halstuch, das der Elende auf seiner wilden Flucht verloren, hob ich auf. Hier ist es, Herr Alfons wird mir bezeugen, daß es jenem Menschen angehört hat. Bedarf es da noch weiterer Beweise, daß er ber Schuldige ist?"

Habt auch Ihr in dem Mörder diesen jungen Mann erkannt?" wandte der alte Richter sich an Alfons von Gironet.

Ich sah nur," erwiderte dieser,eine vermummte Gestalt den tötdlichen Stoß ausführen, da aber mein erster Impuls war, dem Vater beizuspringen, chn aufzurichten und mich von seinem Befinden zu Überzeugen, so habe ich, außer mir vor Entsetzen, den entfliehenden Mörder nicht beachtet; dies gelbe Tuch aber kann ich mit Be­stimmtheit als PeireS Eigentum bezeichnen." (Forts, f.)