Aus Hessen-Nassau.
29. Mai. Am Sonntag verschied in 8»n« Herr Dr. med. Eichelberg, früher hier ein ebeus, tüchtiger wie beliebter praktischer Arzt. Als Arzt der freiwilligen Feuerwehr wir er zu jeder Tages- und Nachtzeit auf seinem Posten zu finden, wie er überhaupt durch Heranbilden einer Sauitäts- kolonne stch große Verdienste um die freiwillige Feuerwehr erwarb, die diese auch durch Verleihung der Ehrenmitgliedschaft anerkannte.
V AranKfUkt a. M., 28. Mai. Gestern fand im Palmengarten bei schönstem Wetter bas diesjährige UrühjahrSwettrennen statt, desien Ergebnisse fvlgenbe waren: I. Niederrad-Läste, Fahren mit Vorgabe, offen für Herrenfahrer (Frankfurter Fahrer ausgeschloffen) 2000 m, 3 Preise: Werte Mk. 80, 60 und 30 und 3 Ehrenzeichen, 22 Nennungen. Vorgabe 1. 0 m fl. Jörns, V. C. Mannheim 2 Minuten 54 Sekunden; 2. 30 m G. Haun, Darmstädter B. C. 2 Min. 54Vs Sek.; 3. 0 mH. Hofmann, R. V. München 2 Min. 542/5 Min. »er Record war bisher 3.00% und wurde auf 2.64 verbessert. II. Erst-Fahren, offen für Henenfahrer, welche noch keinen Preis auf der Rennbahn errungen haben: 2000 m, 3 Ehrenpreise im »eite von Mk. 50, 30 und 20, 11 Nennungen. 1. Jas. Scheid, Loblenzer V. C. 3 Min. 10% Sek.; 2. ». Friedrich, Friedberger R. V. 3 Min. 11% Sek.; 3. 8. Lagerfeld, R. C. Tourist Frankfurt 3 Mn. 11% Sek. III. Niederrad-Haupt- Fahren, 6000m, 3 Ehrenpreise: Werte Mk. 120, 80 und 40, 3 Ehrenzeichen, 21 Nennungen. 1. Lauf: 1. 8. »ehr, Frankfurter B. C. 10 Min. 32% Sek.: 2. Max Gehrig, Frankfurter B, C. 10. Min. 33 Sek.; 3. ®. Haun, Darmstädter B. C. 10 Min. 31% Sek. 2. Lauf: 1. Gg. Goß, Frankfurter B. C. 9 »In. 32% Sek.; 2. Fritz Opel, Frankfurter B. C. 9 Min. 33 Sek.; 3. H. Hofmann, R.V. München 9 »in. 33% Sek. Entscheidung,- laus: 1. 8. Lehr, Frankfurter B. C. 9 »in. 21% Sek; 2. Fritz Opel, Frankfurter B. C. 9 Min. 21% Sek.; 3. Gg. Göß, Frankfurter B. C. 9 Mn. 22 Sek. Der bisherige Record wurde von 10 auf 2.11% verbessert. IV. Niederrad-Ermnnterungs- Fahren, offen für Herreufahrer, welche noch keinen ersten Preis in einem Hauptrennen auf der Nenn- bahn errungen haben, 2000 m, 3 Ehrenpreise: Werte: Mk. 60, 40 und 30, 20 Nennungen. 1. Lauf: 1. F. Schrodt, Frankfurter B. C. 3 »in. 9 Sek.; 2. F. Verheyeu, Frankfurter B. C. 3 »in. 9% Sek.; 3. 8b. Georg, R. V. Excelfior Offenbach 3 »in. 2% Sek. 2. Lauf: 1. «g. Haun, Darm stider B. C. 3 »in. 10% Sek.; 2. W. vanuspach, V. C. Frankfurt 1 »in. 13% Sek.; 3. Albert Otto, Frankfurter B. C. 3 »in. 15 Sek. Entscheidung« lanf: 1. Gg. Haun, Darmstädter B. C. 3 «tu. 11% Sek.; 2. F.Verhetzen, Frankfurter B. C. 3 »in. 11% Sek.; 3. F. Schrodt, Frankfurter B. C. 3 »in. 11% Sek. V. Nieder- rad-Fahrru mit Vorgabe: Strecke 1609 m, 3 Ehrenpreise: Werte Mk. 100, 60 und 40, 28 Nennungen. 1. Lauf: Vorgabe 1. 0 m 8. Lehr, Frankfurter B. C. 2 »tu. 12% Sek.; 2. 40 m Gg. Giß Frankfurter B. C. 2 Min. 12% Sek.; 3. 36 m Mar Gehrig, Frankfurter B. C. 2 Min. 13 Sek. 2. Lauf: 1. 20 m Fritz Opel, Frank- furter B. 0. 2 Min. 21% Sek.; 2. 30 m R. Jberu», V. C. Mannheim 2 Min. 21% Sek.; 3. 60 m Gg. Haun, B. C. Darmstadt 2 »in. 23% Sek. EntscheidungSlauf: 1. 0 m 8. Lehr, Frankfurter B. C. 2 »in. 16% Sek.; 2. 20 m Fritz Opel, Frankfurter B. C. 2 »in. 17 Sek.; 3. 40 m Gg. Göß, Frankfurter B. C. 2 »in. 17% Sek. Der bisherige Record 2.26 wurde auf 2.16% verbessert. VI. Taudem-Fahren mit Vorgabe: 1. Max Gehrig, Frankfurter B. C. 2 Miu. 15 Sek.; 2. W. Baunspach, V. C. Frank- furt 2 Min. 15% Sek.; 3. Tob. Herbei, V. C. Mannheim 2 »in. 17 Sek. Record von 2.19 verbessert auf 2.15. 8. Lehr platzte schon bei der ersten Runde der Pneumaticreifen und mußte deshalb aur- gebeu. Das Rennen selbst war so gnt besucht, daß die Eintrittskarten alle verkauft wurden. Abends f«d Preisverteilung in der Allemannia statt.
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg imd Kirchham.
^»ebrftbn wtb^^iebfeon: Mar»^2i?^Uerns»recher Nr. 66.Jllustrirtes Sonntagsblatt. Redaktion mb* Expedition: Markt 21. Fernsprecher Nr. 66.
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Marburg,
Freitag, L Juni 1894
Anzeigen nimmt entgegen die Expedllion dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf Moste in Frankfurt cu M., Berlin, München u. Köln; G. S. Daube u. Co. in Frankfurt e. M., Berlin, Hannover, PariSi
XXIX; Jahrg.
Zweites Blatt.
Kunst und Wissenschaft.
Ms. Cassel, 29.Mai. HistorischerTheater- abend. Eine ebenso seltene als interessante Vorstellung fand gestern Abend im hiesigen Hoftheater zum Schluß der diesmaligen Spielsaison statt. Die Ferien beginnen nämlich so früh, weil das Logenhaus des Theaters einem gründlichen Umbau unter zogen werden soll, was allerdings herzlich not thut. Gewifferrnaßen zur AbschiedSfeier von den bisherigen engen, aber liebgewordenen Räumen wurde nun ein historischer Theaterabend geboten, um einen Rückblick auf die früheren Geschmacksrichtungen zu gewähren. Mit Rücksicht auf »eit und Ort, den knappen Rahmen einer einzigen Vorstellung rc. konnte dieser Rückblick nur ein beschränkter sein, um so mehr als die that- sächlichen Leistungen des Casseler Theaters in dem jetzigen, seit 1766 erbauten Theatergebäude berücksichtigt werden sollten. Die .Dramatischen Erinnerungen" (so hieß der Titel) waren aus der Zeit der Casseler Bühne von 1766 — 1894 zusammeuge- stellt und zwar von unserem langjährigen bewährten Regiffeur Ewald, während Schrifisteller Bennecke das verbindende Gedicht verfaßt hatte, durch welches die Zuhörer in geistvoll»kritischer Weise die nötige Orientierung über den wechselnden Geschmack und Erfolg auf der Bühne erhielten. Trotz aufgehobenem Abonnement war das Theater bis auf den letzten Stehplatz ausverkauft, ja Hunderte konnten kein Billet mehr erhalten. Da die klassischen Stücke, als über dem Wandel der Zetten stehend, ausgeschieden waren, so begann der Abend mit dem mythologisch- idyllischen Ballet: „Die arkadischen Schäfer" mit einer im Charakter der Zeit komponierten Musik von Ed. Stolz; dann folgte der zweite Akt aus der berüchtigten Räuber- und Rittertragödie „Die Räuber auf Maria Culm" aus dem 14. Jahrhundert von Heinrich Cuno, ein Stück, bei dem man so recht das Grausen und Gruseln lernen kann das aber trotzdem oder eben deshalb in den 20er Jahren einen unerhörten Erfolg erzielte. Tagelang vorher waren die Billette vergriffen. Aehnlich ergeht es ja auch heute bei einzelnen Ausgeburten des modernen Realikmus; hierauf kam, die damaligen Zauberopern veranschaulichend, der dritte Akt anS dem romantischen Volksmärchen mit Gesang von Kauer „DaS Donauweibchen'. Als Typus der Rührstücke kamen darauf Scene« ans Kotzebues „Menschenhaß und Rme" zur Darstellung, ferner von Ranpach, dem damaligen Lustspiellieftranten, „Der Platzregen alS Eheprokurator", ferner kam als Muster der Schicksalstragödien der 4, Akt aus der Müller'sch-n „Schuld" und dann nach einer Probe anS der romantischen Oper (ein Akt auS der Spohr- schen „Gessonda') die Geschmacksrichtung der Gegenwart veranschaulichend, ©eenen aus „Der Heimat" von Sudermann und aus „Cavalleria rusticana“, alles ausnahmslos sehr wirksam und erfolgreich zur Darstellung.
BerMischteS.
Halle a, S., 29. Mai. Ein Opfer seines Berufes wurde der als Assistent am hiesigen pathologischen Institut thätige junge Arzt Dr. med. Sauerhering. Er hat sich bei der Sektion eines an DiphtheritiS verstorbenen Kindes eine Blutvergiftung zugezogen, der er in kurzer Zeit erlag.
Rom, 30. Mai. Der König erschien gestern unerwartet in der Universität, während die Studenten den JahttStag der Schlacht bei Curtatone feierten. Unterrichtsminister Bacelli geleitete den Köniz in die Aula und erklärte den Studenten, daß der-König eingedenk der Teilnahme des Studenten - Bataillons an jenem Gefecht in ihrer Mitte erschienen sei. Die Studenten bereiteten de« Könige eine stürmische Ovation,
Potenz«, 30. Mai. In der Gemeinde VigiaueLo fand ein E r b b e b e n statt; 3 Häuser sind eingestürzt, andere wurden beschädigt; Menschenleben sind nicht zu beklagen. Die Bevölkerung lagert im Freien.
— Auf Umwegen. „Schnarchen Sir nicht so laut, Graf Dudley!" rief ein englischer Hofprediger in seiner Predigt, die er vor der ganzen sanft eingeschlumwerten Hofgesellschaft hielt. — Erschreckt fuhr der Angerufene aus seinen Träumer und sah ihn fragend an. „G:af Dudley! fuhr Letzterer laut und ruhig fort, „schnarchen Sie nicht so laut, damit Seine Majestät nicht aufwacht!" auf welchen die Bemerkung natürlich mit gemünzt war.
— Deutschland, Deutschland über Alles. Hoffmann von Fallerslebens Lied „Deutschland, Deutschland über Ales" hat sich von Sammlern Manches gefallen (affen müssen. So heißt es in einem Liederbuch zum Geb: suche von Schweizern in Vers 2:
Schweizerftauen, Schweizertrrue, Schweizerwein und Schweizersang.
Ein anderer Schweizer Liederverbesserer nahm indessen doch Anstoß an dem „Schweizerwein." Er setzte deshalb wie folgt:
„Schweizerherzen, Schweizertreue, Schweizer-Biederkeit und Sang." Aber auch die deutsche pädagogische Literatur fand die „deutschen Frauen" ur.b den „deutschen Wein' für die dentfche Schuljugend nnsingbar und unzulässig. So tönt er denn jetzt vielfach aus den Schulzimmern:
Deutsche Sitte, deutsche Treue
Deutscher Mut und deutscher Sang.
Abgesehen von der Pietätlosigkeit gegen den Dichter zeugt diese „Verbesserung" auch nicht gerade von pädagogischer Klugheit. Unter „Sitte" wttß sich der Schulknabe, dessen Geist abstrakte Begriffe noch schwer faßt, kaum etwas zu decken, während er bei den „Frauen" doch wohl an sein Teuerstes auf Erden, seine Mutter denkt.
Ruhrkohlen.
Ein uns vorliegender Gericht über die jüngste Sitzung des Beirates deS rheinisch-westfälischen Kohlen- syndikatr läßt erkennen, in welchem Maße die Beteiligung deS Syndikats an dem Kohlenabsatz vom 1. April ab sich erhöht hat, nachdem an diesem Termine ein beträchtlicher Teil der vor Inkrafttreten des Syndikats von den Zechen abgeschlossenen Ber- träge abzelansen war. Während im März nach Abzug des SelbstnerbraucheS nur 34.69 Proz. des Absatzes für Rechnung deS Syndikat» gegangen waren, hat sich dieser Prozentsatz für April auf 6O.G1 Proz, gehoben. Vom 1. Juli ab wird vermutlich der gesamte Absatz dem Syndikat zufallen, da als dann der Rest der alten Liefern»gsverttäge abgelaufen ist. Obwohl aber bekanntlich den durch das Syndikat getätigten Abschlüssen etwa» bessere Preise zu Grunde liegen, Haden sawohl die Harbener wie die Gelsenkirchener Gesellschaft im April ungünstigere Ergebnisse gehabt als im März. Znm Teil liegt das offenbar daran, daß der Äprilabsatz sich auf 2 65 Mil. t. beschränkte gegen 2.93 Mill. t. im März. Für April war eine Betriebseinschränkung von 20 Proz. beschlossen worden, in Wirklichkeit hat die Einschränkung aber nur 1O.X Proz. betragen. Gegen das Vorjahr hat sich der Absatz im März um 144,892 t gleich 5 19 Proz. und im April um 131,768 t. gleich 5.22 Proz. gehoben. Für der Juni wurde die Förderungs- Einschränkung, welche für Mai noch 20 Proz. beträgt, auf 15 Proz. festgesetzt, während die Syndikats - Umlage unver- ändert 5 Proz. betragen soll. Die Aussichten für den laufenden Monat wurden als ähnlich wie im April bezeichnet, da in den letzten Wochen namentlich der Abruf der verkauften Mengen propter erfolge. Bemerkenswert ist der Beschluß des Beirats, an der Forderung von Mk. 85 für die Kohlenlieferung an die Preußische Staatsdahnverwaliung unter allen Umständen festzuhalten, unter Hinweis darauf, daß die Selbstkosten durch die verschärften bergpolizeilichen Vorschriften sich um Mk. 5 pro Doppelsagen erhöhen dürften. In Bezug hieraus wurde erwähnt, daß allein die bevorstehende Ein führung der Schießmeister bezw. die anteitoeite Regelung der Schießarbeit »ach angestellten Berechnungen rund 4 Millionen Mark kosten und die Erhöhung des Wetterquantums vas 2 auf 3 cbm pro Mann aber auf den meisten Zechen eine Verdoppelung der Ventilatoren erfordern würde. Ferner wurde ungeteilt, daß der Abschluß mit der Hamburg- Amerika Linie sich bisher verzögert habe, weil im Interesse der gleichmäßigen Beschäftigung der Zechen den Wünschen der Gesellschaft in Bezug auf bestimmte Marken nicht ganz entsprochen werden konnte.
ueö ASrfrRÜerichtr
Berlin, 30. Mai. Städtischer Schlach.viehmarkt. (Amtlicher Bericht der Tirektion.) Znm Verkauf standen: 306 Rü der, 6622 Schweine (211 Bakonier), 2180 Kälber, 769 Hammel. Der schwache Rinder «nstrieb wurde nicht vollständig geräumt, da e8 an Kauflust fehlte. Man er
hielte unveränderte Preise. — Der Schweinemarkt »erlief ganz matt und schleppend, wird auch nicht ganz geräumt. 1. Qualität 48, ausgesuchte Posten darüber, 2. Qualität 46—47, 3; Qualität 41-46 M. für 100 Pfund mit 20 pCt. Tara. Bei Betonieren fand bi« jetzt kein Umsatz statt. Der Kälber handel gestaltete stch gedrückt und schleppend, ek wird a»ch kaum au«»erk»uft weiden. 1. Qualität 68-64, ausgesuchte Waare darüber, 2. Qual. 46-63, 3. Qualität 40 - 45 Pf. für 1 Pfand Fleischgewicht. B»m H a m m e l austrieb blieb ungefähr V» unverkauft Die Preise de« letzten Sonnabend waren nur schwer zu erzielen. (Unter „Fetschgewicht" ist stets das Gewicht der vier Viertel zu verstehen, auf welches d-r Stückpiei« d.s Tieres nach Abzug deS Werte» von Haut, Kopf, Füßen, Kram (d. i. Lunge, Leber, Eingeweide ifto.j in Anrechnung gebracht wird.)
Berlin, 30. Mai. Weizen mit Ausschluß von Rauhweizen per 1000 Kilo loko 128—138 nach Qualität, Lieferung« > Onalttät 132 Mk., per Juni 132,6—130,75 bis 130 bez., per Juli 131,6—131 bez., per September 133,5—133b.z., per Oktober 134,6—134 bez.
Roggen per 1000 Kilogramm loko 108—115 n. Qual.. Lieferung«qaalität 113 Mk., per Juni 113,6—112,5—112,75 bez, per Juli 114,75-114 bez., per September 116 bis 115 5 bez., per Oktob.r 116,75—116,25 bez., per November 117,5—117 bez.
Gerste per 1000 Kilogr., große and kleine 136-165 nach Qual., Fnttergerste 92 -129 bez.
Hafer per 1000 Kilogr. loko 128—164 n. Qualität, Lieferungsqualität 133 M., pommerscher mittel bis guter 130 - 144, feiner 146—160, preußischer mittel bis guter 130—146, feiner 147—162, schlesischer mittel bis guter 132—150, feiner 151—162, russischer mittel bis guter 130—140, feiner 141—160, per diesen Monat 133—133,25 bez., per Zant 130,25—130,5 bez., per Juli 128,5—128,5 bez., per September 113—112,76—113 bez. Gekündigt 50 To. Kündigungs-Preis 134 Mk.
Mais per 1000 Kilogr. loko 96—103 nach Qual-, per diesen Mvnat 94,6 bez., per Juni-Juli 94,00 bezi, per September 96,00 bez. Gek. 350 To. Künd.-Pr. 94,6 Mk. Dmchsch.-Pr. 94,5 Mk.
Erbsen per 1000 Kilogr. Kochware 140 176 nach Qual., Futterware 120—138 : ach Qual., Viktoria-Erbsen 165 205.
Weizenmehl loko per 1000 Kilogr. brutto einschließlich Sack Nr. 00 18,76—16,75, Nr. 0 16,5- 14,75. Feine Markei über Notiz bezahlt. Roggenmehl loko Nr. 0 u. 1 16,00 bi« 14,5, do. feine Marken Nr. 0 u. 1 16 bi» 16,00. Nr. 0 IV. Mk. höher als Nr. 0 u. 1.
Roggenmehl Nr. 0 a. 1 per loo Kilogr. brutto einschließlich Sack per Juni und per Juli 14,85 14,8 bez., per Septbii 14,95—14,9 bez., per N. vbr. 15,15 16,1 bez.
Stettin, 30. Mai. Nachmittags 1 Uhr. Weizen matt, loko 128-132, per Juni-Juli 132 50, per September- Oklvber 135.50; Roggen matt, loko 110—113, per Juni- Juli 112,00. per September-Oktober 115,00. Pommerscher Hafer loko 125- 140.
Mannheim, 30. Mai. Weizen per Mai 13,60, per Juli 13,30, per November 13,65. Roggen per Mai 11,60, per Juli 11,15, per November 11,70. Hafer per Mai 13,50, per Juli 13,50, per November 12,25. Mai« per Mai 10,00, per Juli 10,09, per November 10,20.
Pest, 30. Mai. Weizen loko flau, per Mai-Juni 6,66 Gd., 6 68 »r., per Herbst 1894 6,90 Ed., 6,96 Br., Roggen per He; bst 5,33 G., 5,36 Br. Hafer per Herbst 5,68 Gd., 5,59 Br. Mais per Mai-Juni 1884 4,59 Gd., 4,60 Br., per Juli-August 4,70 Gd., 4,72 Br.
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Bahnhofstrasse (gegenüber der Hauptpost).
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