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Erstes Blatt
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(Fortsetzung stlgt.)
anxär gig, wo dik Sitte der Vererbung des Besitze? «if einen Familienangehörigen roch thatsächlich geübt wird.
Rittergutsbesitzer von Puttkamer-Plauth ist der Ansicht, daß Maßnahmen auf dem Gebiete des Erbrechts und der Entschuldung absolut ungenügend seien, der Notlage der Landwirlschaft abzuhelfen. Nach eingehender Erörterung des seines Erachtens in erster Linie dringend notwendigen reformatorischen Vorgehens betreffs verschiedener anderer, die Landwirtschaft berührender Gegenstände (Eisen- bahntarife, Kleinbahnen, Viehseuchengesetzgebung, Wollzoll rc.) unterzieht er die von mehreren Seiten zur Umwandelung der Hypothekenschulden in unkündbare amartisierbare Renten gemachten Vorschläge einer abfälligen Kritik und gelangt zu dem Resultat, daß er keinen jener Wege für genügend gangbar und annehmbar anzusehen vermöge. Dagegen glaubt er, daß eine Reform des Erbrechts in der Richtung des Anerbenrechts sich ermöglichen lasse, wenngleich er auch hierfür wie für alle zur Beratung stehenden Maßnahmen überhaupt den jetzigen Zeitpunkt als ungeeignet bezeichnet. Er wünscht in erster Linie Maßregeln gegen das Sinken der Bodenwerte und der Reinerträge, damit die Landwirtschaft sich zunächst wieder kräftigen und die großen Reformen ertragen könne, ermahnt im übrigen aber zu vorsichtigem Vorgehen.
Professor Dr. Ado-l f Wagner-Berlin wünscht, gleich Professor Konrad, weitere agrarstatistische Erhebungen, wenn auch nicht für die Zwecke der gegenwärtigen Konferenz. Er beleuchtet den Gegensatz in der sozialen Auffassung des Eigentumsbcgriffs, wie er bei der bisherigen Beratung zwilchen der germanistischen Eigentumsanschauung und der individualistischen Eigentumsvorstellung des römischen Rechts hervorgetrcten sei. Im allgemeinen bekennt sich der Redner zu den von Professor Sering entwickelten Grundsätzen. Er hält eine obligatorische Einführung des AnerbenrechtS für angezeigt, möchte die gesetzliche Verschuldungsbeschränkung, welche den Realkredit schwäche und die Kaufpreise der Landgüter drücke, nicht generell, sondern nur für gewisse Fälle eingeführt sehen und empfiehlt zur Umwandlung der Hypotheken in Renten wie zur besseren Organisation des ländlichen Kredits überhaupt die Entwickelung eines Systems öffentlicher, sich auf die Gemeindcverbände stützender Banken für die ganze Monarchie.
Rittergutsbesitzer von Knebel-Döberitz tritt aus das lebhafteste für baldige und energische Maßnahmen auf dem Gebiete des Erbrechts und der Schuldentlastung bezw. Beschränkungen der Verschuldungsfreiheit ein.
Die Verhandlung wurde auf heute, Mittwoch, Vormittags 10 Uhr, vertagt.
Marburg,
Freitag, 1. Juxt 1894
Der Troubadour.
Roma« von Karl Savclsberg.
fRachdrmk verbotenZ
(Fortsetzung)
ein Kleinod zu erwerben wünschen, womit er sie erfreuen und ihre Gunst gewinnen könnte. Seht her, diese goldene Kapsel mit dem brennenden Herzen darauf, in der ein Liebesamulet verborgen, für dessen unfehlbare Wirkung ich garantiere, he, da« wäre etwa« für Euch!'
.Wüßte nicht, wa« ich damit machen sollte," entgegnete Peire ruhig
Der Krämer aber lachte verschmitzt und flüsterte in widerwärtig vertraulicher Weise: „Braucht vor mir kein Geheimnis zu haben, junger Herr. Ober glaubt Ihr, ich wisse nicht, wer Euch die Liebste ist im ganzen Land?*
.Was wollt Ihr damit sagen?' fuhr Peire auf.
„Hun, ich will weiter gar nichts gesagt haben, aber ich dachte, eine so kostbare Spange, wie Ihr fie heute von schöner Hand erhalten, sei wohl ein Gegengeschenk wert.'
„Ha, Unverschämter, aus dem Wege, ich habe mit Euch nicht« zu schaffen. Sehet Eure Kapsel anderswo an den Mann zu bringen, bei mir habt Ihr kein Glück.' Und hierauf schritt er in den Wald hinein.
Aufgebracht Über des Krämer« Dreistigkett, setzte Peire seinen Weg fort. Daß er sich inbezug auf dessen Persönlichkeit nicht geirrt habe, «ar ihm klar.
War mochte der Mann hier «ollen? Wenn er noch in Jagos Diensten stand, so führte er offen, bar Schlimmer im Sinne. Dann war auch Jago in der Nähe, wußte seinen Aufenthalt und sann auf Rache.
Bei jedem noch so kleinen Geräusch fuhr er auf, da er des letzteren heimtückische» Wesen fürchtete. Soviel stand fest, daß er auf seiner Hut sein mußte. Al» er zurückkehrte, war der Krämer von der Bank verschwunden; e« hieß, er habe sein Lager ausge-
Al- er demselben aber ins Auge schaute, stutzte k, — diesen Menschen mußte er schon einmal ge- scheu haben. Aber wann und wo? Ha, «ernt ihn sein Gedächtnis nicht betrog, so hatte jener zu Jago» truppe gehört zur Zeit, wo er selbst deren Gaukler- leben teilte. Sollte dessen Erscheinen hier aus dem Echloffe etwa nur ein Zufall sein, oder «ar die feile de» Hausierer» nur eine angenommene, eine feiste? Wie konnte et sich hierüber Gewißheit »«schaffen? Alle diese Gedanken schossen ihm blitz- tttig durch den Kops; aber er ließ sich nicht» Meilen. Ruhig, al» ob er einen gänzlich Fremden Nt sich habe, »artete er dessen Anrede ab.
.Verzeiht, Jungherr,' wollte der Krämer de- linnen, doch Peire fiel ihm in» Wort. „Ihr irrt, ch bin kein Jungherr. Wenn Ihr Alfon« von flironet zu sprechen wünscht, so habt Ihr den Unrechten vor Euch. Ich bin sein Diener und Waffen-
.Ei' ei, so fahrt nicht gleich so auf. Ich kann doch nicht gleich „Herr Diener' und .du' zu Euch sogen, da» würde Euch sicherlich mehr gekräntt haben. 3ch meinte e» ja nur gut '
.So macht er kurz. War wollt Ihr von mir?' .Was sollte ein armer Krämer ander» wollen, <l» ein Geschäft mit Euch machen. Da ich nun »argen bei Zeiten wieder weiter muß, so ließe sich k» vielleicht heute Abend noch erledigen "
„Ich brauche nicht».' , ,
.Nehmt'» mir nicht übel, junget Herr. Aber rin schöner Mann wie Ihr, der bei den Weibern AI gelitten, sollte der nicht für die Liebste irgend
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Die Berliner Agrarkonferenz.
* Marburg, 31. Mai 189«.
Nm Dienstag rahmen die Veih«ndlun,en ihren Fort- «rg. Z»r Beratung standen die Vorschläge des Profeffor Lerirg, doch griffen die Redner auch verschiedentlich auf mk« Gebiete üben
Professor Dr. Conrad- Halle wünscht eine Fort» ßhrnng der Agrarstatistik in verschiedenen Richtun,en, da tg ihm zu einer völlig ausreichenden Beurteilung der Ver- Mldungsverhältnisse des ländlichen Besitzes an einem allen Anforderungen genügenden Material gegenwärtig fehle. Immerhin, führte er an», erfordere die prekäre Lage der Landwirtschaft eine ir tenfive staatliche Hilfe.
General- LandschaftS - Direktor Bon- Königsberg i. Pr. iekämpst die Sering'schen Vorschläge, und erklärt sich «mentlich gegen eine gesetzliche Verschuldung,«renzn
Geheimer Ober-Regierung» Rat Gamp-Berlin tritt für eine ZwangSamortisatiou der Hypotheken mit er- Wen Amortisationsbeträge» zu etwa 2 “/• des Kapitals nter der Zulässigkeit deS Nachlasse» der letzteren in einz-n-n Jahren, und wünscht zur Durchführung dieser Matzt ahme die Vermittelung der vom Staat dieserhalb zweckentsprechend auszustatterden Landschaften. Die staatliche Unterstützung soll nach seinem Vorschläge darin bestehen, dah die Alter»- md Invalidität» - Genossenschaften die au» landwirtschaftlichen Betrieben stammenden Biiträge in Pfandbriefen an- Wlegen verpflichtet werden, und daß diese von der ReichS- twk im Falle der Lombardierung ebenso behandelt werden 'nie di- Konsol». Auch wird seinerseits die Ueberweisung des auf 2 °/, zu erhöhenden Jmmobiliarstempels an die Landschaften in Anregung gebracht. Nach eingehenderen llussührungrn über die Besserung des Personalkredits tritt Redner der Forderung nach einer obligatorischen Beleihungs- penze ('/- des als kapitalisierter Pachtzins gedachten Kauf- MisrS) bei; bringt zur Erwägung, ob nicht Beamter- »ensioven und Alters- und Jrvaliditätsrenten auf Wunsch des Empfänger» gegen die Verpfl chturg zum Erwerbe oon ! Grundbesitz in Kapitalabfindung umgewandelt werden Vnneo, und schließt nach kurzer Berührung der Erbrechts- frage, auf die von ihm weniger Gewicht gelegt wird, mit der Bitte um Aufnahme einer Statistik des B-sitzwcchselS »legeutlich der Erhebung de» Jmmobiliarstempels.
Freiherr v o » H u e n e - Grotz-Mehlendors spricht fich für eine zwangsweise Amortisation der Hypothekenschulden ehre zu well gehende Staatshilfe auS und hätt die Ein- siihruug deS AnerbenrechtS als Jntestaterbrecht dort für
Politische Rundschau.
* Marburg, 31. Mai 1894. Ursache und Wirkung.
Die iw Bunde der Landwirte überwiegende Auffassung der LandwirtschaftSkouferenz, wie fie auch in der ersten Sitzung von Herrn v. Plötz angedeutet wurde, findet in de« Organ deS Bunde» wie folgt Ausdruck: „ES gilt, Mittel und Wege zu finden, um den ländliche« Grundbesitz lebens» und leistungsfähig zu erhalte», um ihn zu jenem festen Pfeiler de» Staate» zu mache», a» dem alle Woge» der feindliche» Brandung von Jn»en und Außen zer- schellrud abprale». We»» diese» hohe Ziel erreicht werde» soll, ist e» aber vor Allem rntscheide»d, daß ma» nicht Ursache und Wirkung verwechselt. Nach dem Arbeitsprogramm der Konferenz will mau der ländliche» Ueberschuldung steuer». Diese lieber- schuld»»« ist aber nicht Ursache der Kalamität, sonder« fie ist die Wstku»g der allgemeine» schlechte» Lage der Landwirtschaft. Bor Alle« handelt es sich darum, die Landwirtschaft lebens- und konkurrenzfähig zu erhalte», respektive zu machen, und um dies zu ermögliche», ist ei« Bruch mit der Wirtschaftspolitik de» Reichs unter dem neuen Kurse unerläßlich. So lange ma« nicht die Ursache, die durch äußere Umstände bedingte Notlage der Landwirtschaft behebt, wird eine Bekämpfung der Wirkung dieser Notlage der Ueberschuldung illusorssch sei».'
Zur Konsum-Vereinsfrage.
Eine neue Art von Schmarotzerium bilden die gegenwärtig an alle» Ecke« aufttetende« Herren Organisatoren von „Wareneinkaufsvereine»' und ähnlichen Einrichtuuge». Ein solcher Herr hat, wie in der „Pommerschen Reichspost' ausführlich mitgeteilt wird, jüngst in Stettt« sein Glück versucht. Er hat zunächst an die dortige« Gewerbetreibende« gleich massenhaft Auftagen gerichtet, um zu ergründe», wieviel Prozente von einzelnen Geschäfte« zugefichert würden, wenn ein Verein „von jetzt schon 100 Familien' seine Mitglieder verpflichte« würde, dort ihren Bedarf zu decke». Der Stettiner kaufmännische Verein war so vorfichtig, nähere Ermitteluuge» über diesen Unternehmer anzustellen, und das Ergebnis war, daß derselbe zunächst eingestand, daß der ange- prieseue Verein noch gar nicht existiere. Der Unternehmer versuchte also zunächst i« allen Stadtgegenden Gewerbetreibende aller Art, die fich zur Leistung eine» entsprechende» Rabatts verstehen, zu hara»- guieren und hatte die Abficht, daun erst mit der sucht. Da Peire ihm nicht traute, bat er Enriko, die Nacht mit ihm auf seiner Kammer zu schlafen und verriegelte fest die Thüre Er war nicht feige, aber vor tückischer Hinterlist ist niemand sicher.
Am nächsten Morgen hatte der Hausierer schon früh da» Schloß verlassen, «ohin er fich gewandt, wußte niemand zu sagen.
Obschvn nun Peire die Möglichkeit zugab, daß er fich geirrt haben könne, beschloß er doch, eine Zett lang vorsichtig zu fei», und nicht ohne Begleitung aurzugehen.
3. Kapitel.
„Ente Königin ist in Gefahr, Herr!' „So soll dieser Bauet fie schützen!'
„Es wird ihr nicht« helfen, denn mein Pferd holl fie weg!'
„So hott fie in Gotte» Namen, Ihr habt Recht, meine Gedanke« find nicht beim Spiel!'
„Schach dem König,' tief Uc Brunel lachend aus. „Das muß ich sagen, heute habt Ihr mir'» leicht gemacht!'
„Ja, ja,' erwiderte Guillem von Gironet, unwillig nach dem Humpen greifend. „Die Sorge um meiner Tochter langes Ausbleiben mag meine Unaufmerksamkeit entschuldigen. Was ist denn da« ? Mein Humpen ist leer und die Kanne auch? Der Kuckuck hole diesen leidigen Durst. Sorgt für neuen Stoff, Brunel '
Herr von Gironet, da« Schachbrett zurückstoßend, sprang auf und trat an da« Fenster, von wo man ein gute» Stück be« zur Burg führenden Wege« überschauen konnte. „Immer noch nicht!' murmelte er. „Wo fie nur bleiben mögen? Man soll ihnen einen rettenden Boten entgegensenden,' rief er dem mit der gefüllten Kanne Eintretenden entgegen,
Liste jener Geschäftsleute von Haus zu Haus zu gehe», um namentlich die Hausfrauen „aus Spar» samkettSgründe»' zum Beittitt in de« Verein aufzu- forden. Auf die Frage des Vertrauensmannes bei kaufmännische» Verein» a» de« findige» „Wohlthäter*, was denn für ihn als Unternehmer bet dem Geschäft bleibe, ob er etwa noch besondere Prozente erlange, äußerte der Befragte:
„Nein, dir ziehe ich mir (z. B. von 6 pCt. 1, von 10 pCt. 6 ». s. w.) gleich ab". — Der Vertrauensmann: „Sie würden sich da allerdings ein Nebeneinkommen vo« 7—«00 Mark pro Jahr verschaffen.' — „Wo denken Sie hin! — Bequem 750 Mark monatlich! Rechnen Sie nur, daß ich mit Leichtigkeit 1000 Familien zusammenbekomme; jede Familie kauft ihre Bedürfnisse von schlecht gerechnet 75 Mark, macht selbst bei nur 1 pCt. 750 Mark monatlich für mich u. s. w."
Der Herr Vereiasgründer hatte also nur die Ab» ficht, für sich selbst ein hohes Einkommen auf Koste« der Kleingewerbetteibende« herauSzuschlage«. Es ist dies ein Schmarotzertum der gefährlichsten Art; den« schließlich wird doch auch das kaufende Publikum von dem Vereiusgrüuder wenigstens indirekt ausge» bentet. Derartige Unternehmer sollten, wie da» zum Glück in Stettin geschah, allerorten öffentlich gestellt werde», damit Gewerbetreibende wie Konsumenten sehen, welches Gesicht so manche „Wohlthäter' haben. 3m übrigen zeigt der Stettiner Fall wiederum, daß die gesetzliche Regelung de» KousumveretnSwefeus ein dringende» Gebot ist.
Zur Warnung für Handwerker, die etwa durch phrasenhafte Versprechungen der Sozialdemokraten fich haben dazu verleiten lassen, de« „Genossen' bei Wahlen Dienste als „Mit- läufer' zu leiste«, möge eine Anzahl vo« sozial» demokratischen Aeußerunge» dienen, die kürzlich Herr Dr. Oertel - Leipzig in einem Vortrage zum Beste« gab. Der „Vorwärts' schrieb im Jahre 1892: „Je lascher die Mittelklasse« zu Grunde gehen, desto mehr beschleunigt fich die Auflösung des Kapitalismus . . .' — Die „Sächsische Arbeiterzeitung' im Juli 1892: „Wir werden immer und überall bestrebt sein, den Untergang des Kleingewerbes zn beschleunigen u. s. w.' — Friedrich Engels im Mai 1890: „Wenn aber da» Kapital die kleineren Handwerker und Kaufleute vernichtet, die durch und durch reaktionär find, so thnt es ein gute» Werk.' — „Sächsische Arbeiterzeitung' im Mai 1890: „Diese Klasse (die Bauern) ist reaktionär, die reaktionärste, die e» giebt. Wir er»
welcher sofort da« Gemach wieder verließ, um den erhaltenen Befehl auszuführen.
„Ich glaube, D« ängstigst Dich unnötiger Weise!' wandte fich Frau von Gironet, eine ehrwürdige Frauengestalt mit intelligenten Zügen, die einst gewiß von außergewöhnlicher Schönheit gewesen waren, an ihren Gemahl. Sie hatte bi« dahin, mit einer Stickerei beschäftigt, in einem Erker gesessen, ohne die ins Schachspiel vertieften Männer mit einem Worte zu stören. „Es soll zwar in letzter Zett in der Umgegend von Mont-Peplat nicht recht geheuer sein, aber da» Geleite, welche» Du Signe» mitgegeben, ist doch stark genug, um jeden Gedanken an eine Gefahr zu bannen.'
.Das sollte ich auch meinen; aber trotzdem kam» ich ein gewisse» Gefühl der Unruhe nicht Io» «er» den. E» ist nun bereite die neunte Abendstunde. Peire hatte fest versprochen, in der siebenten Abend» stunde hier einzutteffen.'
„Was wird'» fein? Gräfin Eudoxia wird Agne» so lange zurückgehatten haben Bei einer Feier, wie die heutige, nimmt man'« mit der Zett nicht fo genau."
,E« wäre unverantwortlich von ihr sowohl wie von Peire, un« hier unnötig in Angst und Unruhe zu versetzen und —'
„Nehmt mir’# nicht Übel, Herr,' fiel Hm Nc Brunel in die Rede, welcher grabe eintretend seine letzten Worte vernommen hatte, „mich bäucht, Ihr hättet keinen Ungeeigneteren zu Eurer Tochter Schutz bestellen können al» grabe — Peire.'
Verwundert schaute der Ritter auf dm Sprecher hin, der mit sarkastischem Lächeln die Humpen auf«
Anzeige« nimmt entgegen die Expeditton dieses Blatte», sowie die Annoncrn-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in VVIV Frankfurt a. M., Gaffel, Magdeburg und Wien; Rudolf AÄ1Ä. Masse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. t.
Daube u. Eo. in Frankfurt «u M., Berlin, Hannover, Paris.