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Politische Rundschau.
♦ Marburg, 24 Mai 1894.
Nachwort zum Marburger Parteitag.
Und nun ist Peire <Hei», allein mit seiner I Angst vor der harten Strafe, die seimr wartet; hat
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’S .ST*/? °b ich es ge« .Laß da.,' sagt- sie tief aufatmend. .Ich will im dichten Gestrüpp »um Schlafe nieder ° denn günstige sein S- ^»er£ aöein ^'Schuld an Deinem Ungehorsam sehen, wa, ich für Dich thun kann, aber ich sticht-, seine Kräfte find erschöpft und ne Natur verlangt
k ÄidWrLÜ SL ra8^ t t , er wird vergeblich sein. Ich will dem Vater ent. ihr Recht. Als er erwacht, steht di. Sonne schm
^thmÄtta-Ä ttn«eräuschÄss-n Seaen^hin 5* ?nn « hatte gegengehen und versuchen, ihn »« besänftige». Gieb h°4 am Himmel, «in Trunk klaren Wasser« aus
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
**" Redaktion «d^'^edition: MarÜ^21^K^nspn^^k. Jllustrirtes Sonntagsblatt. "BSME toratiÄ
arwigtx nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, JVVwTvUTCl. i°wie dtt Annmicen-Bureaur von Haasenstein u. Vogler in vvt„ ,
(V nr ann , granf^rt «. M., Lasse!, Magdeburg und Wien; Rudolf XXIX. Aabra.
Freitag, 25. Mar 1894 Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München n. Köln; O. g. * M »•
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neuer rkauf.
Troubavottk. Ium wenn möglich einen Ueberblick über dessen! Da war es vorbei mit Anitas Zorn. Lieb-1doch Anita selbst gesagt, daß ihre Einmischung beute
Roma» von Karl Savelsberg. Inneres zu gewinnen. Da - em schneller Schritt, kosend über seine Locken fahrend, zog sii den Knaben verblich sein mürbe. Zitternd und zaaend will
bffiDT f«»nfa m ttttft mam Um. lat.j «ha* haitfa mii* umK k.... 01*4«^ r n I tWtBttlf neun er heimkommt ^Mir bangt,Iden Fluß mtlanL httlau^i^die^ N^cht"^ ^Wohl
dnor. Wie sollte er nun vor den M-nngen was Du heute mir und dem Vater augetha» hast, wenn ich daran denke.« strauchelt sein Fuß in der Dunkeweit übst «2.
Men hintreten, nachdem er den ganzen Ta, über da« geht doch zu weit! N«, Deiner Strafe wirst .Ach Anita! Nur ein eimia Mal noch be. Lind«ni« aber er »Ätrt hSnffi ^sn3eaUien, anPjtt lvie e« seine Pflicht war, in!Du nicht entgehen, dagegen ist »UN einmal nichts!schütze mich, nur heute noch! Ich will gewiß nie!stürmt er'vorwärts bi« er eine Brücke üb-rstbr-it-t ^Vorstellungen der Truppe mitzuwirken, deren hu machen! Wenn ich Dir gut rate, so reize denwied-r unfolgsam sein.' K nimmMbnber^rb«ufUr.h
KuZnummer sein Auftreten zu sein pflegte. Der Vater nicht noch mehr, und laß ruhig über Dich Dem Mädchen war'« ganz eigen »*6 Her» bei D^ckt bäl?er eine W^ inne um ». Ä Mgstschweiß trat ihm auf die Sttrne, wenn er an ergehen, «a« Du verdient hast!' de« Knaben schmeichelnden Bitten Er mrr a.r 7u I unhfiA Ynn h,m fAn,rr!n T AVrf$T?n
hfeino h""?' N«n gatt Mit diesen Motten säugte da« energische Mäd-1hübsch, der süße Age, mtt seinen treuen, th?Lnm.|rrrt Äi« zum Mo^rgen uÄ und ^als eS^Taa mögttchstunbemertt an das Lager heranzukommmichen den Knaben vor fich hm in da« Zett hinein. I gefüllte» Augen und den wirr um den Kopf hängen« I wird, steigt er auf einen Baum um Umü&ntiM
L> 5* Ft "uszuweichen, .Habe ich da« um Dich verdient?' fuhr Anita den blonden Locken. Er »|te ihre £ ?md An, ob-rin Lr Näh! «eüfchliL? Wo^am
t &n ^nfaBe ^on tän9fi auf bet Suche nach Im ihrer Strafpredigt fort, .daß der Vater, der Me ihr Geficht und strich ihr kosend die Wangen, ist Aber weit und brüt ist ?»e solche nichts wrrAffroh „ smr nie em harte« Wort gesagt hat, vor Wut mich Da stieß fie ihn von fich weg. «entdecken. Da steigt er wieder hinab und legt fich
eka.“l^ I,ro'a?. unch s-halt, al« ob,ich e« ge« I .Laß da«,' sagte fie ttef aufatmend. .Ich will im dichten Gestrist,* zum Schlaf? nieder? denn
,7™ °uf wirtschaftlichem und I liegenden Fall- aber müssen wir der Natianalzeitung durchaus! Fäll-, daß der^ermiet.r dem Mieter di-Wohnung nur
sozialem Grbirt der Jnt-mat^ualiSmu» FottschMe macht,!recht geben, wenn fie dem obenerwähnten Virwurf inIüberläßt, well der Letztere Mobllieu in dieselbe hiueinbiingt, bUrtL7‘ Politik diesen! folgenden allgemeingiltigen Ausführungen entg-g-utritt: ' find doch nur selten. Zudem wird der Vermieter seine
Ana-üaerb!it-n e!^s,v?7^^i 71? "$ie RationeI'3tfr hat den seltsamen Ehrgeiz, -IS -in Wohnung lieber im Vertrauen auf di- V-rtr-gStr-u- de,
überdies für Onfn^Th rb ^lebiges Feld. Je mehr wirIFraktionS - Sprachrahr zu dienen, niemals b-s.ff-v, auch|MieterS vermieten, als sie leer stehen lassen. Also mit dem f , teL f., . by'6. ^9<n' ”lt um so besserem Er« I nicht in glänzenderen Zetten deS Parlamentarismus - und! Hinweis auf eine bevorstehende Schädigung der kleine» IrmtLnnr, 9WrtM.nftah "ue I wir sollten ihn jetzt hegen ?! Wir bestätigen dem Urheber ! Leute beim Auffinden von Unterkommen wird an der Sach.
Die „Konservative Korrespondenz" konstatiert mit Be- "°twn°le Wirtschaftspolitik inaugurieren lassen. «der obigen Mitteilung ausdrücklich, daß wir - auf Grund-1 läge nichts geändert. Man macht fich an vielen Stelle»
ftttdigung den glänzenden Verlauf des am Sonnabeud hier I vr. Karl Peters, Ilage der liberalen und natt»nalen OtaatSauffassung — I keinen Begriff davon, wie gerade solche rechtlichen Mß.
abgchaltenen PartettageS der hessen-nassauischen Konservattvcm l der hochverdiente Afrikareisende, beabsichtigt Reichstagsab-1 unsere „eigene Redaktionspolitik" treiben, d. h. mit unserm I stände auf die Denkart der kleinen Leute einwirken. Der „Durch ihn", s» schreibt die „K. K.", „werden für unsereI geotbneter zu werden. Dem „Hann. Kour." zufolge hat er I^Serien Gehirn denken, nicht mtt dem anderer Leute". .kleine Mann kann es selbstverständlich nicht begreifen, daß gute Sache viele neue Freunde gewonnen und wird die I nämlich im nationalliberalcn Verein zu Hannover den Wunsch I Da man auch anderSwa häufig der Anficht begegnet, I *)a8 Aecht ihm die Mittel entziehen darf, wodurch er fich konservative Welmnschauung in immer wettere Kreise ge> I ausgesprochen, sich um ein etwa freiwerdendes national« | daß ein Blatt, welches die Anschauungen einer Partei vcr-1auS eintr Notlage emporarbeiten könnte. Gegen eine solch- vagen werden. Die gegnersche Presse hat fich in der letzten I liberales Reichstagsmandat zu bewerben. Bei den dortigen | tritt, verpflichtet sei, seine Stellungnahme stets nach derjenigen | Rechtsordnung wird rr erbittert werden und von der RechtS» Zeit so heiß b-müht, die konservattve Partei zu verdächttgen l Führern der Nationalliberalen habe dieser Wunsch eine | der Partei einzurichten, so sei bei dieser Gelegenheit barauf |otbnun9 Klangt er bald zur Staat»-, «esellschafts- und und herabzusetzen, daß eS nur mit Genugthuung begrüßt l freundliche Aufnahme gefunden. Wir können dem Entschluß | hingewiesen, daß dies eine ganz falsche Auffassung von dem | Wirtschaftsordnung. Wenn durch das neue Gesetz diese« werden kann, wenn, wie auf dem Marburger Parteitage, I des Herrn Dr. Peters, für die Zeit, wo in Afrika keine | Verhältnis einer Zeitung zu einer Partei ist. Im Gegenteil | Mißstand- ein Ende bereitet wird, so wird damit also auch große Versammlungen, durch Begeisterung für die konser-!würdige Aufgabe seiner harrt, seine intimen Kenntnisse in|hat eine Zeitung die moralische Pflicht, in Fragen, wo steh" sozialpolüischer Beziehung Einige» gewonnen werden. 6°7L@me ß7 »uT'x Ö°Va^ 3»1bttoo6to”lf0l0niaIcn ®insen Wohle des Vaterlandes im Deutschen I mit der von ihr vertretenen Partei nicht übereinstimmt, I Zum Berliner Brauerstreik. und di- Einmütigkeit der Partei bekunden . Di- „K. K. Reichstage zu verwerten, durchaus billigen. Vielleicht hätte ihren Standpunkt auch der eigenen Partei gegenüber energisch Die Berliner Sozialdemokraten find sehr übelaelaunt. mahnt zum Schluß die P-r t-i g en o ss-n im Hessen- H^vr. P-t-rs aber besser gethan, sich von keiner politischen zum Ausdruck zu bringen Es handelt fich ja doch im ES «Äe iäXZi
l®”bc .U"aMta l8et.'. ! l g 5 r Arbeit.! Partei auf den Schild heben zu lassen, sondern lediglich als I politischen Kampfe nicht um den Sieg der Parteien sondern der letzten Zeit find jämmerlich mißglückt Der Bierbovkott
Wrr gruben überzeugt sein zu dürfen, d-ß bei Beherzigung Kalonialpolitiker sich um ein Mandat zu erwerben. Es wäre um den d-S Rechten, Guten und Wahren und man darf den di- Soliä d mok -ttn mmwMg E Lunk aebrockkn dieser Mahnungdurch dttVerein-unddi-Enzelnen 8erabeintemf)-ant gtrocl-tn, einmal in irgend einem Wahlkreise deshalb den Standpunkt einer Partei nur bann vertreten.und dessen Unvertt.barttitmiE
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erzr-tl weroen rönnen. zeugten Anhänger emer energrschen nationalen Kolonialpolitik zeugung hat, daß dieser Standpunkt der richtige ist. Sp-kulatton. Es kehrt sich eben niemand daran -s sei
Zur Samoa-Angelegenheit. n? D°S Retentionsrecht des Vermieters denn -ine Anzahl Budiker, die es mtt ihren Gästen nicht
Wie viele vaterländische Vereine, hat auch der Vorstand |"°"" er irgendwo kandrdrert, die Unterstützung aller Kolonial-! . | verderben wollen. Viel Sorge macht den Sozialdemokraten
der Marburger Ortsgruppe des Allgemeinen! ^"de'ncher fein. Sache der Nation-illiberalen ist es da-l m . vorausiiLtliL^in bet ltei*»n ^Cff11beldt8 die Unterstützung bei Ausgeschlossenen; trotz aller
DeutschenVerbands in der Samo- - Angelegenhett bn uaturl.ch vor allem, bü Auswahl des Wahlreises ein h, ^z"^"rdm wiees^^ande^b^t^Rn^«-1 W-tzrufe haben fich die „Genossen" immer noch nicht er« eine Eingabe an den Reichskanzler gerichtet, welche folgenden I tue"t8 Jaft beweisem Daß dies möglich sein wird, wL , ... .... I weichen lassen, einen Teil ihres Lohnes für die „braven
Wortlaut hat: „Der Vorstand der Ortsgruppe Marburg!""^ ,^rage, denn zu Gunsten eines Peters bürfte ja toD^|w6 < , , . , ® fra IGenossen" herzugeben. Der Kampf der Sozialdemokratie
de» Allgemeinen Deutschen Verbands dankt der Regierung! l^es natlonalliberale Rerchstagsmitglied ohne weiteres sein L üg ej)b ühi ar genommen unb L 8QA„ Qutommuna 18e5en bie Brauereien kann nach alledem schon heute al. Seiner Majestät des Kaisers für ihr-feste Haltung in der I ^""dat mederzulegen bereit fern. Zu bedauern ist r fln}. f h ... r I vollständig aussichtslos bezeichnet werden.
Samoa-Angelegenheit. Schon längst überzeugt, daß da» ubngens, daß der Regierung nicht verfassungsmäßig bad6 " « r, 6 " Zollkrieg mit Spanien
Zurückstellen unserer Interessen aeaenüber fremder Beaehr-|«echt zusteht, vielleicht mit Zusttmmung des Reichstages, ^ werden denn auch wohl bald die neuen Bestimmungen L 0 ® panien-
Leit uns niemals Vorteil bringt sondern^u da! An- Männer wie Peters, deren Urteil mitunter von ausschlag- ^^-skrast erhalten. Bisher konnte in Preußen d'r Ver- Bisher H Spanien obg-ich wir fett dem 15. Mai £ mTrST «b^feta wahren Nutzen tte schädigt h^aibet Bedeutung sein könnt-, unmittelbar in den Reichs- ^-r d-m di-Miet- schuldig bleibenden Mieter sämmt- <- spanisch- Einfuhr nach uns-r-m autonomen Zolltarif
«en o-s menys uno i-inen wayren vraycn neT P 8i, lichen eingebrachten HauSrat, ja das Werkzeug, d-S der-1 behandeln, fernen Maximaltarif gegen die deutsche Einfuhr
Wmwir das entschiedeneAuftteten der Regierung tt. dieserberufen. I Berufs nötig hatte, bi- zur nicht angewandt, und man nahm bisher an, daß es die,
Sache mit der größten Genugthuung begrüßt und sehen! „Eigene Redaktionspolitik. »Zahlung her Miete einbehalten. Es ist dadurch bewirktIauch nicht thun, also den Ausbruch eines Zollkrieges ver- ^rm mit fteudiger Hoffnung den Beginn e uer krafttgen! Bekanntlich find Preßkämpfe der nationalltberalen I worden, daß an und für fich schon in eine Notlage ge- meiden würde. Für den Fall aber, bafe Me fponiWe 8te« Behandlung unsenr überseeischen Aug-legenheit^. Wirer-Blätter untereinander durchaus keine seltene Erscheinung, drängte Arbeiter und Handwerker fich aus derselben auch I gi"ung den Maximaltarif gegen Deutschland zur An«
peifen gern die Gelegenheit um eS auszusprechen, daß wir Ida es wohl kaum zwei nationalliberale Blätter von Be-I durch Ausnützung ihrer Arbeitsfähigkeit nicht befreien! Wendung bringen sollte, ist heute dem Bundesrath eine
der Regierung überall mit Begeisternng folgen werden, wo deutung giebt, die eine völlig kongruente polittsche Richtung konnten. In Zukunft wird nun auch in Preußen das Verordnung zugegangen, di- die Erhebung von 3ollän=
tarnet l^isur nationale Wurde und nationale Interessen mit I hoben. In einem solchen Preßkampf macht die rechts-1 Retentionsrecht des Vermieter» sich auf die von der schlagen für auS Spanien kommende Maaren betriffst Das
Lock'"b!n tThfer S'nLPTan ("nTnn ^^°"^erale Elberfelder Zeitung der linkSnattonalliberalen Pfändung ausgeschlossenen Sachen d-S Mieters nicht er-ist -ine Rüstung für den Zollkrieg, und damit rückt die Eingabe ausgesprochenen Berliner Nationalzettung de» Vorwurf, daß letztere „eigene strecken. Aus Hausbefitzerkreisen hat man darauf verwiesen, Eventualttät eine« solchen näher.
Hoffnungett und Wünschen voll und ganz anschließen. Gerade I Redaktionspolitik" treibe. Wir stehen zu der Richtung der I daß man durch solche Vorschrift den kleinenLeuten! Zum serbiscken (Staats ft