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Lebe» u»d Webe», That n»b Ha»dlu»g verwaltet, wenn etwas hiuzukommt u»d dem Treiben eine» Halt giebt. t)<6 Wart „®Mtl Muts" „an ihre» Spielen werdet ihr fie erkeune«' läßt sich auch anf die Feste a»we»de». Daß eine Nativ«, dere» Z»kn»ft vor allem auf gesunder, leiblicher Entwickln»« des Heranwachsende» Geschlechts ber»ht, ihren Volksfeste» »eben der Freude keine» besseren Inhalt gebe» kan», «18 der i» der Entfaltung, im Ringe» männlicher Rieft beruht, ist unbestreitbar - solcher Inhalt »achte in der Blütezeit Griechenlands die gewaltige» Volksfeste möglich, solche» Inhalt solle» auch die deutsche» Turnfeste habe»; da»» fi»d fie z» einer frische» Entwickln»g der Tnrnsache nützlich and »ot»e»dig.
Turnfeste »erden »s« der gesamten deutsche» Tur»erschast i» fünsjährige» Zwische»räume» (1889 i» München, dieses Jahr in Breslau), von de» Kreisen alle zwei Jahre n»d vs» de» Gaue» alle 1 oder 2 Jahre gefeiert. Das letzte Turnfest des bei IX. MittelrheinkretseS wurde »origes Jahr in Darmstadt abgchalte», daS nächste findet 1895 in Gießen statt. Das XXI. Sauturnfest drS Gaues »Hesse»' wurde im v«floffe»e» Jahre i» Bad Nauheim abgehalten, die Feier bei XXII. GanturnfesteS in be» Mauer» unserer Muienstadt Marburg steht in
wieberkehrenbe Fest in einer der Stadt Gieße» würdigen Weise ,« feiern, haben die Vorstände der hiesigen Feuerwehre» eine» geschäftsführe»deu Fest-Ausschuß bernfe«. Dieser Fest - Ausschuß hielt gestern Abend i» Steins Garten setue c»»stituireude Versammlung ab. Nachdem Herr Stadtbaumeister, Schma»dr die circa 80 Eingeladene» begrüßt hatte, legte er de»selbe» die Grundzige dar, nach de»e» da» Fest abgehalte» werde» soll. Dasselbe soll de» Charakter ei»es BclkifesteS erhalte». Lo» Erbauung einer Festhalle soll abgesehen, dagegen die Errichtung einer Ehrenpforte i» Erwägung gezogen werden. Mit bim Feste ist verbunden eine Ausstellung »sn Fenerlöschgeräte» und AusrüstungSgegenstände». AlS Festplatz ist Oswalds Garte, in Aussicht genommen. Für Sonnabend de» 18. August find vorgesehen: Empfang der Delegierte», Feuerwehrtag, abends Konzert und Zapfenstreich; für Sonntag de» 19. August: Weckruf, Empfang der auswärtigen Feuerwehren, U-bung der hiesige» Feuerwehre», Festeste», Festzug und Volksfest; für Montag de» 20. August: Wick- ruf, Besichtigung der Ausstellu»,, Frühschoppe», Aus- flöge i» die Umgebung. Die Versammlung erkiätte sich mit diesem provisorischen Programm einverstandeu, ebenso damit, daß die Herren Provinzialbirektor Freiherr von Sagern, Oberbürgermeister Giauth und Oberst von Rosenberg um Uebernahme beS Ehren- piäfibtums ersucht werbe» solle».
Zählung
Vereinrorte . . . Turnvereine überhaupt
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und Kräftigung des Leibes und seiner Glieder im engste» Znsammenha»ge mit der Veredlu»g und Stärkung des Geistes, drS Willen«, des Verstandes, Herzens »nd Gemütes. Das Iurie» wirkt nach alle» Seiten des innere» Me»sche». Wie der Tnr»er die äußer» Hinder»iffe mit freudigem Mute leicht überwindet, so auch die trübe Sttmmu»g. Auf dem Turnplätze fi»det man »»ch ursprüngliche Lust und Freude. Dorthi» sollten auch jene gehen, die nicht mehr herzlich Lache» u»d sich kt»dlich freuen kö»»en
Nicht we»tger fördert echtes Tur»e» d«S Schön- heitsgefühl und be» «u»stfi»»; denn bie Bewegungen Hebungen und Darstellungen der Turner solle» ästhetisch wirken. — man denke nnr an Marmor gruppe», turnerische Pyramide», Reize» v. dergl.' Andererseits aber wollen die tnrnerische» Leibes ■ übunge» de» menschliche» Körper an sich i» seiner Gestaltung u»d sei»e» Bewegungsverhält- nisse» harmonisch entwickel» u»d schb» bilden, und fie erreiche» dies auch durch möglichst allseitige und gleichmäßige Lethätigung des körperliche» Lewegungs- apparates i» seinen verschiedenen Teile», während im Gegensätze hierzu einseitige, lastende Arbeit (im Berufe) die Glieder verdirbt (wie man bei vielen Handwerker« sehen kan») u»d die Physiognomie ver- zerrt, ebenso wie unmännliche, weiche Ruhe fie erschlafft oder in einer ausdruckslosen Unbestimmtheit erhält.
Das Turnen ist endlich eine vortrefliche Bilbungs> stätte der Zucht, der Selbstlosigkeit und Unterordnung nnter daS Höhere, Allgemeine. Die Gewöhnung an die geordnete Bewegnng in einer größeren Masse, als bindendes Glied einer Kette, die (einzig) Einsicht in die Notwendigkeit dieser Ordnung und der daraus entspringende freiwillige Gehorsam, das Znrückhalten des liebe, „Ich', wen» das Ga»ze gelinge» soll, »äffe» unwillkürlich auf die gesamte Charakterbildung förderlich zurückwirke». So e»tsteht die Bescheidenheit und die Liebe zur Ordnung, wo sie sich zeigt, im Verein, in der Gemeinde, im Staat und damit die Vaterlandsliebe. So birgt die deutsche Turnerei schon de« keim der Erziehung für da» öffentliche Lebe» i» sich u»d führt al« die beste Vorschule für dasselbe mit Notweudigkeit zur Entwickelung jener höchste» aller bürgerlichen Tugenden, zu der Auf- opferungsfähigkeit für da» Ganze.
Deshalb wird auch die Turnerei, die früher un> begreiflicherweise als staat,gefährlich angesehen wurde, hente mit Recht hochgeachtet. Die deutschen Tnrner haben ihre Sache, hoch über dem Treibe« der Parteien, nur al« Sache be« ganzen Volkes gepflegt; fie sind ein Element bei Ordnung, Gegner aller nm- stürzlerische« Bestrebungen. Sie sind damit ei» Träger des natio»ale» Gedanke»« geworden u»d dürfe» sich mit Recht rühme», a» der große» »atio. »ale» Aufgabe der sittliche» Erziehung des deutsche, Volke» a» leitender Stelle mitznwtrken.
Um so bedauerlicher ist e», daß noch immer ein Teil unserer heutige» Gesellschaft, hauptsächlich der sog. höhere» Stände, an» irgend welche» Srü»de» sich vom Tnrnen, von der großen Masse be« Volkes, fernhalte» zu müsse» glaubt, ja häufig verächtlich mit bem bekannte» überlegenen, we»n auch inhaltlose» Hohu- lächel» anf bk wackeren, aber bescheidenen Turner herabfieht. Wie viele Mißversti»bniffe, falsche Ansichte», wie viel Za»k uub Streit könnten vermieden «erben, wenn alle jene geistig oder gesellschaftlich Hochstehende», oh»e Unterschied de« Standes, an der T»r«arbeit teilnähme». — Damit würde ein schönes Stück sozialer Arbest geleistet werde».
Da« Tur»e» hat sich so zu eixer hervorragenden Kulturarbeit herausgebildet. Dari» aber, daß in bestimmte» Zwischenräume» die Turner aus den Bet' schiedensteu Orte» eines Gaues, eines Kreises »der de« gesamten Vaterlandes zusammeukomme» u»d sich immer wieder i» turnerischer Arbeit messe«, gegenseitig bilde« und dadurch auch auf die ganze teilnehmende Bevölkerung eixwirken, liegt der hohe Wert und Nutzen der Turnfeste. Mözen auch öffentliche Feste überhaupt nach ihrem ganze» Gepräge oder Verlaufe mit mehr oder weniger Recht den Zorn der Sitten- und Splstterrichter Hervorrufe», ra« Sol: läßt fie sich nun einmal nicht nehmen, auch die Turner sich nicht die seintgen. ES geschähe i» der That auch nicht ohne arge Schädigung der Turnsache.
Nationale Volksfeste find zu allen Zette» und von alle» Völkern gefeiert worde»; ihre rechte Bk- dentnug aber erhalte» fie »m, wexn, wir Jahn sagt,
Aus Hessen-Nassau.
ßass-k, 21. Mai. Am gestrigen Nachmittage wurde zu Rothenditmold durch einen Schutzmann, ein seit dem Pfingstfest au« Hofgeismar von seinem Truppenteil desertirter Dragoner verhaftet und an die Militärbehörde abgeliefert.
liegen, 20. Mai. »er 16. Hessische Feuerwehr- tag findet i» den Tage» vom 18. bis 20. August b. I. Hierselbst statt. Um da« nm alle biet Jahre
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kurzer Zeit bevor.
Bor 17 Jahren (1877) ist zum letzten Male ein Gauturnfest hier in Marburg gefeiert worden Seit jener Zeit hat da« Turnen sowohl in unserer Stadt wie im allgemeinen einen großen Aufschwung genommen. Damals bestand nur ein Turnverein hier, und jetzt find deren 4 hier vorhanden, die alle der deutschen Turnerschaft angehören Eine Ueber- stcht der allgemeinen statistischen Erhebung aber von von 1892 ergiebt folgende«
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
5"*a »»?e^ed^n: M«rst^^?r«n^rech>r Nr. 16.Jllustrirtes Sonntagsblatt. ^RedaMonm^ Edition: Markt* 21? Fernsprecher Nr. 66?
Zur deutschen Turner- schäft gehörende Vereine
Vereinsangehörige über
14 Jahre .... 156590
Praktische Turner . . 69 799
Diese aufsteigenten Zahlen sprechen beredter für die Bedeutung de« Turnen«, al« Worte es vermögen. Auch jetzt ist noch immer ein stetiger Fortschritt zu verzeichnen.
Der gesamte Bezirk der deutschen Turnerschaft ist in 15 Kreise geteilt, die wiederum in 229 Taue zerfallen. Der dem IX Mittelrheinkrei« angehörende Gau Hessen umfaßt folgende Orte: Marburg, Sieben- köpf, Laasphe, Frankenberg, Rauschenberg, Ge- münden a/Wvhra, Kirchhain, Amöneburg; Gießen, Lollar, Srünberg, Hungm, Heuchelheim, Homberg a/Ohm, Krofdorf, Klein und Groß Linden, Rodheim, Laubach, Lich, Wetzlar, Meseck; Nidda, Ortenberg, Schotten, Büdingen, Stockheim, Bleichenbach, Gedern; Lauterbach, Alsfeld, Schlitz; Butzbach, Friedberg, Bad Nauheim, Wölfersheim, Ufingen, Ansbach, Pfaffenwiesbach — mit zusammen 43 Vereinen
Au« allen diesen Orten werden zum 10. Juni zahlreiche Turner in unsere Stadt einziehen, um offen die Vervollkommnung ihrer praktischen Leistungen, die Fortschritte ihres turnerischen Lebens und Strebens während des verflossenen Jahres zu zeigen
Möge der Verlauf und Erfolg des Feste» ein schöner und guter fein 1 Mögen aber auch alle Einwohner unserer Stadt den Feflgästen durch ihre Unterstützung und Beteiligung beim Feste zeigen, daß ganz Marburg an den gemeinnützigen, nationalen Bestrebungen der deutschen Turner ichast teilnimmt. Gut Hell!
H Sehr.
I A be« Redaktions-Ausschusses für das hiesige Gauturnfest.
feste hi»zuweise«.
Was i» den Jahre» 1810—1812 zur Zeit der tiefste» politische« Erniedrigung Deutschlands »o« Friedrich Ludwig Iah« auf bei Hasenheide bei Beili« unter bem Name« „Turnen" begonnen und in» Lebe» gernfe» wuibe, gewaltiges Aussehe» u»b starken Zulauf verursacheub, a»fa»gs vo« bei Parteie» Gunst u»b Haß veiwstit, ist i» bem Zeitraum vo» acht Jahr- zehnten, »achbem es große unb wohlthätige Wa»b- lu»ge» durchgemacht, zu einem wertvolle», tief wirkende» »atlo»ale» Erziehungsmittel u»b BilbungSstoff her«»gewachse».
La»ge Zeit hat eS allerdi»gS gebauert u»d viele Mühe» u»d Kämpfe gekostet, bis dieser hohe Wert des Tur»e»s allgemei» a»erka»»t u»b gewürdigt wurde; ist doch bas Tur»e», wie so «a»che große »ationale VolkSbewegu»g, schon halb »ach seinem Erstehe» verkaxxt, verdächtigt, als staatsgefährlich a»gesehe» Verbote» ü»d verfolgt worden (vo» 1819 ab) — aber endlich fand auch diese trübe, schwere Zeit der sog. Tur»sperre, i» der sich bie Meixunge» über das Turne» durch rege» litterarische» Austausch geklärt «»b bie Vorurteile verflüchtigt hatte«, einen erfreuliche«, segensreiche« Abschluß.
Kö»ig Friebrich Wilhelm IV. erließ nämlich u»ter bem 6. Juni 1842 ei«e KabixettSordre mit der Bestimmung, „daß bie Leibesübungen fortan als not- wexbiger, unentbehrlicher Bestandteil bei Erziehung ix be« Kreis der UnterrichtSgegexstänbe ausgenommen werbe« sollten".
Dies war allerdings bie höchste A»erke»»««g, bie bem Tur»e« zu teil werde« konnte, aber eS verdiente sie auch. Unb fie ist ihm gebliebe« bis auf den heutigen Tag. Ja, seit je»er Zeit hat sich die staat- liche Fürsorge für das Turne« i« de« Schule» und die allgemeine Pflege desselben in alle» Kreise» der Gesellschaft stetig gesteigert, «en» el heutzutage etwas giebt, worin Lol! und Regierung einig gehe», so ist eS gerade bie Turnsache.
Unb in der" That Zweck u»d Ziel beS Turnens fixb solcher Unterstützung unb Förderung reichlich wert. „DaS Ziel des TnruenS ist bei ganze Mensch." Die Tuineiei hat sich nicht blos bie Aufgabe gestellt, gleichsam spielenb be* Körper zu stärken unb zu vervollkommne«, ober burch Pflege beS Körpers ei« Gegengewicht gegen bie Anstrengungen des Geistes herzustellen — das können auch andere Arten vo» Gymnastik u»b Sport erreiche» —, so»der» ihr Ziel ist noch ein höhere», ideales, nämlich: bie harmonische Entwickelung deS ga»ze> Menschen. Ader wenn auch daS Turne» »ur jenes erste Ziel verfolgte, u»d daburch dem gerabe ix «»fern Tagen so oft von Staatsmänner», Aerzte», Erzieher» erhobene» Mahn- rose: „Sorget für naturgemäße Pflege der Leibes, für bie Frische und Gesundheit des Einzelnen und damit unseres gesamten Volkes l" gerecht würde, es wäre damit scho« eines bei wichtigste» Bestandteile der Volksbildung im weitesten Sinne. Doch das wahre, rechte Turnen bezweckt u»d erzielt auch straffe Selbsterziehuug, Selbstlosigkeit, Selbstbeherrschung, Sich unterordne», Maß halte», deutsche» Si»u u»d Mut u»d deutsche Sitteustrenge: und die Leibes- übunge» warm stets »ur die sichtbare Schale um diese» geistige» Ker«. Von diesem geistigen, idealen Gesichtspunkte aus betrachtet, erhält das Turn« erst seinen wahrm, volkserziehlichen Wert, dm» je»e Ziele und Erfolge übertrage» fich weiter in bester Wirkung i«S bürgerliche Leb».
Ach wie viele kranken heutzutage an Pessimismus, ix Unzufriedenheit mit sich und ihrem Lofe, m geistiger Verknöcherung, Hypochondrie und Pedanterie! Für fie ist das beste Heilmittel Turne». Körper u»d Geist bildm im Mensche» ei» wunderbar ei»heit- liche« Ganze« und deshalb steht auch die Veredlung
Erscheint »glich «lb« «n Werktagen nach Sonn- xnd
Feiertagen. — Ouartal-AbonnementS-Prei, bei der Expe- VAU4VU4Hf
dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Psg^ (exv. , .on.
Bestellgeld). JnserationSgebühr für die gespaltene Seile MlttUwÄ, 23. 1894.
ob« deren Raum 10 Pf,., Reklamen fitr die Zelle 25Pfg.
Zweites Blatt.
Mens sann in corpore sano!
Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei.
Unter diesem «ahrspruche werden fich bald aus deu verschiedenste» Kreise» der Bevölkeru»g vo» alle» V. Seiten her die Turner des Gaues Hesse» i» Marburg versammel», um hier in den Tagen vom 9. bis l 11. Juni ihr 22. Gauturnfest in turnerischer Arbeit F und Fröhlichkeit zu feier», »ei diesem Anlaß scheint es wohl nicht unangebracht, mit einige« Worte« auf Zweck u«d Bedeutung deS Turnens und der Turn-
Anzeige» nimmt entgegen die Expedition dieser Blatte», sowie die Annoncm-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in YVIT. cynftrn Frankfurt a. M, Easiel, Magdeburg und Wien; Rudolf AA1A.
SR»ffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; •. L.
Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari».
Vermischtes.
— Verein der Bücherfreunde. Al« fünfter Bavd be« biitkn Jahrgangs bei Peröffeut- lichunge» bes „vercinS der Bücherfrennbe, Berlin" erschien soeben: „Neuland", ei« Sammelbuch moderner Prosadichtung, t er«» «gegeben von Dr. Cäsar Flaischlen. Mit Beiträge« vo« Otto Julius Bierbanm M. •. Konrad, Anna Cr»issa»t-Rust, Max Dreyer, Franz Ever«, Cäsar Flaischlen, Ha«s v. Gruwppeuberg, Max Halbe, Heinrich Hart, Julin« Hart, Otto Erich Hartlebe», Wilhelm Hegeler, Karl Henkel, Peter Hille, Maria Janitschek, Detlev v. Lilienkio», John Henry Mackay, Willy Pastor, Carlot Gottftiö Reuling, Paul Scherbart, Johavues Schlaf, Han« Schlllp- ma»n, Hei»z Tovoto. Mit 23 eigens für da» Luch evtworfene» Schlußstücke» vo» Fidu«. DaS vor- liege»de Sammelwerk bezweckt, wie eS i» der Vorbemerkung be« Herausgebers heißt, einem weitere» Leserkreise einmal Gelegenheit zu biete«, sich au« eigener Anschauung heraus ei» Urteil über bie Kunst unb bie Bestrebungen unserer modernen deutschen Dichtung zu bilde», u»d zwar der moderne» Dichtung, die sich speziell als solche bezeichnet und die vor etwa fünfzehn Jahre« mit den Schlagworten „Realismus" und „Naturalismus" gegen den herrschenden Kunst- gkschmack auftrat. Hebet den „Verein der Bücherfreunde" selbst erteilt jede Buchhandlung, sowie die Geschästsleitang, Verlagsbuchhandlung Schall und Grund, Berlin W., 62, Kurfürstenstraße 128, jederzeit Auskunft.
rhearer-Anjritziir.
Frankfurt.
Bom 23, bi» 29. Mai.
Opernhaus: Mittwoch, d-n 28.: „Hmsel und Gretel." „Pupp nfee." Donnerstag, den 24.: „Fra Dtaoolo." „Die Entführung au» dem Ballsaal" Samstag, den 26.: „Der Baibier von Sevilla." Hierauf: „Die Verlobung bei der Later»e." Sonntag, den 27.: „Der Prophet." Dienstag, den 29.: „Tristan und Isolde."
Schauspielhaus: Mttwoch, den 23;: „Madame Sans Gßne." Donnerstag den 24.: „Der Talisman." Freitag, den 26.: „Zriny." Samstag, den 26.: „Madame SanS-Güne." Sonntag, den 27.: „Aschenbrödl." Mantag, den 28.: „Mikado."
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