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Man bietet sonst die nur! gesprochene Wort bleiben. Darauf läßt schon der

würden sie wiederkommen, dann aber die Thür stürme«. Der Ministerpräfident machte im liberale» Klub die Mitteilung, daß er von einer Reise nach Wien absehe bis zur abermaligen Entscheidvng des Zivilehegesetzes im Abgeordnetenhause, welches bereits Anfang nächster Woche in die Beratung der Vorlage eintrete.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in ,

Frankfurt a. M., Easiel, Magdeburg und Wien; Rudolf XaIa; FfGuTQ, Mosse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. "u »

Dante u. Lo. in Frankfurt <u M., Berlin, Hannover, Parisi

t jeuigeu Tage gezahlt, an welche» die Abge-Ibäuerlicher Weise giebt die formelle Leitung des! Ziemlich bewegte Tage hat Ungarn gehabt. | Ordneten zu den Sitzungen wirklich an- Prozesses zu Ausstellungen Anlaß, deren Berechtigung Die entscheidende Beratung des neue» Zivilehegesetzes | *eenb gewesen find. In Preußen lauft die nicht ganz zu bestreite» ist. Es mag gegenüber im Oberhause de, ungarische» Reichstages hat so Zahlung der Diäten weiter, ganz ohne Rücksicht Iso Ich e» Angeklagte» und der sehr int e»> lebhafte Debatten Hervorgerufe», wie fie in diesem

Berautwortlicher Redakteur: Harry Finking in Marbar^ Redaktion und Expedstwn: Markt 21. Fernsprecher Rr. 55.

Marburg,

Sonntag, 13 Mai 1894

In Frankreich hat wieder einmal das Mini­sterium geschwarki, doch ist die Gefahr nunmehr vorläufig Überstande«. ES handelte sich um die von der Regierung beantragte gerichtliche Verfolgung des Deputierten Toussaint Wege» Ausstandsvergebens. Der betreffende Kammer Aus­schuß hatte die Verwerfung dieses RegieruugsantrageS befürwortet, was man höchst seltsam finden muß, wenn man sich erinnert, daß es gerade der Kampf gegen die Anarchie und gegen ihren Vorspann, die Sozialdemokratie war, der vor einigen Monaten eine geschlossene Kammermehrheit für das Kabinett Cafimir PerierS zustande brachte. Der Beschluß des Aus­schusses erklärt sich lediglich auS dem Bestreben, die Vorrechte der Volksvertreter zu betonen und zu kräftigen. Daß aber die sozialistischen Deputierten ihren parlamen­tarischen Beruf, wie JaureS erklärt hat, lediglich als Totengräber der bestehenden Ordnung auffasse», schien die republikanische Kommisfionsmehrheit ganz vergessen zu haben, und so kam es, daß die Sozialisten, gestützt auf eine beträchtliche Mehrheit des Kamwerausschusses, vor bem Plenum für de» Deputierten das Recht deS Aufruhrs und der Aufreizung in Anspruch nehmen konnte». Unter geschickter Ausnützung des Korpsgeistes der Kammer sollte die Regierung überrumpelt werde». Glücklicherweise war indessen in der Kammer 33er« tändnis dafür vorhanden, daß es ihr keine Ehre bringen kann, wenn ihre Mitglieder draußen im Lande uageftraft die Leute verhetzen und auf alles Bestehende schimpfen dürfe».

Gerichts selbst in der öffentliche» Meinung zu dis«Ides Ministers Wekerle schließe», die Reform des kreditiere«. Daß in dieser Hinsicht die Leitung de»!Eherechts sei nicht die Frage deS Liberalismus, Vielfach besprochen wurde in vergangener Woche Prozesses nicht einwandftei war, läßt sich nach den sonder» eine solche der Notwendigkeit. Neue Ideen -in Berliner Prozeß, i» welchem einige freisinnigeIuns vorliegenden Berichte» über die Verhandlungen!klopften an die Thür; wenn man sie nicht einließe,

Straus, ob der Abgeordnete in Berlin anwesend istIsiven Beteiligung der Verteidigung an «vornehme» Hause nur selten Vorkommen. Der Üm- »ber nicht, vorausgesetzt, baß er nicht ausdrücklich ber Verhandlung nicht leicht gewesen fein, die »olle! staub, daß verschiedene Hofwürdenträger gegen dos Llaub genommen hat, ja sie läuft weiter selbst dann, Ruhe und den Standpunkt über den Parteien zu Gesetz auftraten, hat in der ungarische», so leicht Neun dasAbgeordnetenhaus aus eigener Machtvoll-1 wahre». Aber gerade in einem solchen Prozesse ist! erregbaren Presse heftige» Lärm verursacht. Die mmmenheit seine Sitzungen wochenlang aussetzt. 1von höchster Bedeutung, daß auch der ScheinI Ablehnung der Vorlage seitens des Oberhauses DieseFeriendraten find in keiner Weise gerechtfertigt, I subjektiver Auffassung und eines im voraus gebildete« «wird übrigens nicht das letzte in dieser Sache wd es wäre deshalb zu wunscvem^ daß man bald!Urteils vermieden wird. Man bietet sonst die nur!gesprochene Wort bleibe». Darauf läßt schon der m Frage nahertrate, ob es nicht bester sei, siel zu gern benutzte Handhabe, den Wahrspruch des I vor der entscheidende» Abstimmung gethane Ausspruch "ruschaffen. IGerichts selbst in der öffentlichen Meinuva »u dis-Ides Ministers Wekerle fdiliefeee. die Reform des

»»4 tob »erleg: Zohi Ang. Koch, UniverfitätS-Buchdruckerei in Marburg.

Redaktion und Expedition: Markt 21. Fernsprecher Rr. 55. UUV

| | Der Rätsel Fösttvg. «Ellen.Vorläufig ist Lilli ja doch noch nicht ein-1 eines Nacht« an der Angolaküste und ließ in der

| Rmnan vou Mi Widberm Imal Deine Frau/ IMündung eines kleinen Flüßchen« derselben, wohl-

s sNachdruck beiboten.] |. «Die beiden Väter haben aber beschloffen, uns I versteckt zwischen den mit hohen Palmen bestandenen

a(Fortfch«ug.) .in den ersten Tagen des nächsten Monats amIUfern, seine Anker fallen. Kaum eine Stunde

Die letzte halbe Stunde hatte ja wieder aHe|®e£luIt6ta6e Frau von Telkowen« offiziell mit! darauf schlich sich der weitaus größte Teil der

Aklualen der Vergangenheit in der Seele Felicitas'! Zander zu verloben," erwiderte der junge Mann l mannung den Hütten zu, in welcher Fslah und eine ? «lchqerusen. Die Empörung darüber, daß Olga | ! nicht unbeträchtliche Zahl seiner Unterthanen in

| »chtlos von sich warf, was ihr das höchste Glück!, »Das ist mir neu! Unter den Umstanden «ruhigem Schlafe lag. Es machte den bi« an die I vif Erden gewesen, übermannte fie jetzt fast. Da l^nst Du Lilli freilich auch jetzt schon mit der! Zähne bewaffneten Seeleuten keine befer bere Mühe, | hier schreckte die Brütende Stimmenaetön. Es kam! Jugendgeschichte Deiner Mutter bekannt machen und die Ahnungslosen zu überfallen. Rech halb im

I *»S dem Salon, welcher nur durch eine schwere | .barf "'cht zögern, Dich hierzu in den Stand! Schlaf, sahen sich die armen Afrikaner bereit« in

| ^rvcatportiere von dem Gemach getrennt wurde, inpH 'e^n- , . litten und Banden. Den Knebel im Munde wur»

Felicitas »eilte. I »So ^nke ich auch, Herne» Tantchen! Um «den ine Unglücklichen nach dem Schiffe geschleppt.

q Frau Ellen unterhielt sich dort mit Junker Ed-1 Dir die Sache aber zu erleichtern, last' mich die! Und ehe noch seine entfernter hausenden Stammes-

I jtr, welcher fast täglich bei den beiden Frauen Erzählung beginnen. Du erfährst damit auch, was genossen und Unterthanen bemerkt, was geschehen, l sprach und auch heute erschienen war, um mit M bereits aus den hinterlassenen Aufzeichnungen befand sich auch König Falah auf hoher See, um £ Äkn über eine erblindete Käthnerfrau zu sprechen, | Mama^s, welche Papa Mir überantwortet, weiß. I wenige Monde darauf Mit Weib und Kind, sowie | Ne fie nach der Refidenz in die Klinik eines ,So mache den Anfang, erwiderte Frau Ellen.I den Unglucksgefährten m enter größeren Hafen- jl ^rühmten Augenarztes schaffen lassen wollten. Jetzt! »Es ist königliches Blut," erwiderte Edgar nun I stadt Nordamerikas als Sklaven verkauft zu werden. t Eer redeten die Beiden da drinnen nicht mehr von «nach längerer Pause,das in den Adern meiner «Daher '

| *m unglücklichen Wesen, dem das Licht urplötzlich Mutter floß und dessen somit auch Du Dich rühmen .aber um Gotteswillen," unterbrach Frau Ellen h Kommen worden und Felicitas hörte de» darfst. Falah, Euer Urgroßvater mütterlicherseit«, hier die Worte des Reffen, .weshalb »ollen »ir

J Wiker sagen: »Heute mußt Tu mir Deine und! herrschte j« al» unbeschränkter Gebieter, wenn auch Iso weit in die Vergangenheit zurückgehen? Handelt

I Stines Mütterchens Jugendgeschichte erzählen, Tant-1 nur an der Westküste Afrika». Er war ein ge-1 es sich doch nur darum, die Geschichte Deiner Mutter : Ztn Denn was Papa mir berichtet, find doch nur! wattiger Mann und ferne schwarzen Brüder beugten «und beiläufig auch die meine klar zu legen. Wir

6 ^uchstücke. klebrigen» hat mich derselbe auch an l flch gern unter den Willen de« Starken. Glücklich «beide aber, Dolore» und ich, haben als Ouadronen-

verwiesen, falls ich Näheres zu erfahren wünsche. I nnd zuftieden lebten fie harmlosen Sinnes dahin, I mädchen und Zwillingsschwestern auf der Plan- k ^i'er Wunsch aber beseelt mich in hohem Grade. I bis eine einzige Nacht namenloses Elend über fie I tage Master Henry Macelzie's, die im Süden Nord- » Aon um die Neugierde Lilli Telkowen» zu be I brachte. lamerika« liegt, da» Licht der Wett erblickt. Trotz-

£Wgen. Seit ich dem herzigen Mädchen erst ge-I Seit zwei Jahrhunderten schon »ar die West-Idem in der That da» Blut de» Negerfürsten Falah 2»e Andeutungen über die Herknnst Mama« ge-l käste de» schwarzen Weltteile» jener Distrikte,!in unfern Adern floß, waren wir vollständig weiß.

* läßt es mir keine Ruhe, ihm mehr von der «welche um den Meerbusen von Guinea liegen«Nur noch ein Zeichen mahnte an unsere afrikanische j Aven Totm zu berichten. Und, beste» Tantchen,!die Vorrat»kammer, au« der Tausende und Aber-«Abkunft diese Heinen bläulichen Halbmonde auf Millich ist die Kleine auch zu diesem Verlangen!tausende von Negern auf eigen« zu diesen Zwecken Iden Fingernägeln meine ich, welche allen Abkömm. ^echtigt al« meine künftige Frau." «erbauten FahiMgen nach Amerika geschleppt rour-hingen der Negerrasse eigen. Dennoch waren wir

»Gemach, gemach, liebe» Kindl" erwiderte Frau Iden. Ein solche» Sklavenschiff erschien denn auch I zu Sklavinnen geboren.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartal-Abonnemevts-Prei« bei der Expe­dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 ML 25 Pfg. (exkl. BesteLgeld)i Jnserationsgebühr für die gespaltene Zeile oder d«en Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

versetze». Davon der Polizei die Wiederholung der Vorgänge von fitzende des letzterwähnte» »voll und ganz angeschloffe»" W abgesehen aber hat derHann. Eonr. durch-11892, wo anläßlich von Versammlungen ber Arbeit-1 habe«. Der Vorstand des sreifi»»ige» Arbeitervereins W ms recht, wenn er die Art der Diätenzahlung lose» schwere Ruhestörungen, Plünderung und andere protestiert darum in seiner Zuschrift an die Volks- M in Preuße» einer .abfällige» Kritik unterzieht. Jeder! Verletzungen des Eigentums ftattfanbe», zu verhüten. I zeitung" cnf daS entschiedenste gegen die Behauptung M Tag des AbgeordnetenhauslS kostet dem Lande 6000«Der Schwerpunkt der Verurteilung aber wurde von Ides »Vorwärts" und erklärt, der Vorsitzende sei den M Mark an Diäten für die Abgeordneten, ganz abge dem Gerichtshöfe in die der Objektivität haare, die von Egidyschen Aeußerungen ausdrücklich ent- S scheu von dem sonstigen Aufwande, den die Geschäfts- Absicht der Beleidigung in sich schließende Art der gegen getreten. Dem sreistnnige» Arbeiter-Verein

M sShrnng des Abgeordnetenhauses während der parla- Besprechung jener Vorgänge seilens der Angeklagten I liegt also daran, daß seine Anhängerschaft wisse, er

H mentarische» Zeit bedingt. Nun ist daS parlamentarische gelegt. DaS ganze Vorgehen der in Rebe stehenden habe mit einerVerherrlichung" von Thron und

M Mandat ein Ehrenamt, und die Diäte» solle» nicht Presse macht in der That de» Eindruck, daß es Altar nichts zu ihn». Es ist aber gut, wenn auch

M-ch<k Belohnung für geleistete Arbeit, nicht eine Be-1 nicht bloS auf Beleidigung nnd Verhöhnung derjnicht frei finnige und nicht sozialdemokratische Lese Ä solbnug, sondern der Ersatz für die aus der Ans- Polizei, sondern wesentlich auch darauf abgesehen von diesem Protest Notiz nehmen, er trägt zur 3 Übung des Mandats dem Abgeordneten erwachsendenIwar, deren Ansehen zu schmäler» nnd zugleich die!Charakterifie,ungderLeute,diefichfrüherDeutsch"- H baaren Auslage» sein. Demgemäß werde» die I Erekutivorgaue einzuschüchtern. Daß dagegen »ach-1 Freisinnige nannten, ganz erheblich bei.

s. Diäte» in anderen deutschen Staate» nur für die- brücklich eingeschritte» wird, ist nur zu billigen. Be- * * *

Vielerlei Gaben ein Geist.

+ Marburg, 12. Mai 1894.

In keinem anderen Abschnitt des Jahres fühlt sich der Mensch so innig verwandt mit der Mutter Erde, als während des im herrlichsten Prange» stehende» Frühlings. Blütenpracht i» den Thäler» und auf den Höhen bezeichnet den Siegeszug de» Lenzes, Singe» und Klingen verkündet den Mensche» aufs Neue die frohe Botschaft der Erlösung aus de» Winter» Bande». Den Mensche» duldet'« nicht mehr in dem Banne der Wände, draußen in der schaffenden

Die Mulattin, der wir das Leben verdankten, aehörte ja zu dem lebenden Eigentum Master Macelzie's. Unser weißer Vater aber, welcher Auf­seher auf der Pflanzung gewesen, hatte nicht daran gedacht, seinen armen Kindern die Freiheit zu er­kaufen, ehe er sich, noch in jugendlichem Alter, zum Sterben niederlegte. Uebrigen« wurden wir uns trotzdem viele Jabre hindurch kaum der furchtbaren Abhängigkeit bewußt, in der wir lebten oder richtiger zu der wir verurteilt waren. Da unsere Mutter, übrigen» eine auffallend schöne Frau, die Stellung der Kammerftau Lady Macelzie's inne hatte, waren wir schon als ganz kleine Kinder viel in der Nähe ber schönen Herrin. Die Dame verhätschelte, ver­wöhnte uns. Aber fie sorgte auch dafür/ daß den Töchtern ihre» verstorbenen Beamten eine gewisse wissentschaftliche Bildung wurde. Heimlich plante fie ja, uns, wenn wir erwachsen, zu ihren Gesell- schafterinnen zu machen. Al» wir, Dolores und ich, sechs Jahre zählten, raffte der Tod auch unsere Mutter dahin

Von nun an lebten wir ganz im Hause der Gebieterin, die inzwischen auch zur Witwe geworden war. Lady Macelzie besaß nur ein Kind iren Sohn George einen lieben engelsguten : naben. Mit ihm spielten wir. Er ward un» Freund, Berater und Schützer denn er war nahezu vier Jahre älter al» wir.

So wuchsen wir heran. Zwischen George und mir aber hatte sich ganz allmählig ein Verhättniß gebildet, dessen wahre Natur wir erst erkannten, r ich da» 16. Lebensjahr erreicht. Nun aber »waren wir un» auch ewige Liebe und beschlossen mander für da» Leben anzugehören. George war ein vorurteilsfteier, großherziger Mensch und er wollte

Sklavin zu seinem Weibe erheben. Da er aber

U sich ein paar Woche» Ferie» zugebilligt, um »achArbeitlose»"-Versammlung vom 18. Ja«.! In dem vorerwähnte» Prozesse sähe» wir Frei- U Ablauf derselbe» noch einige Frage», die bislang «dieses Jahres, bei denen die Polizei im Interesse I fiunige nnd Sozialdemokraten gemeinsam wegen des- M nicht erledigt wurden, ihrer endgiltige« Entscheidung der Ordnung einschreite« mußte. Die Angeklagten selben Vergehen» auf der Anklagebank. Aber auch

M znzuführen. Namentlich werde» der Dortmund- hatte» über die Tätigkeit der Polizei beleidigende sonst zeigt sich das brüderliche Zusammenhalten

M Rhein-Kanal und die Landwirtschaft^ kammern das und zur Erregung von Unzufriedenheit geeignete Re-kieser im Grundprinzip so extremen Parteien in de» W Abgeordnetenhaus beschäftigen; beide» für das toirt« 1 ferate gebracht. Der ganze Prozeß war a» sich recht I Frage», wo christlich-germanische Einrichtungen, wo

M schaftliche Lebe» unseres Vaterlandes hochbedeutenden «unwichtig, und' wir bringe» ihn nur zur Sprache, Thron und Altar in Frage komme». Die Stellung

A Projekte» wünsche» wir von Herzen, d-ß fie vom weil er zu vielerlei Preßerörterunge» Anlaß gegeben des Freisinns zur Sozi aldemokratie wird LH Parlamente genehmigt werden möge». Bet Gelegen- hat. Gegenüber den letztere» ist zur Würdigung!durch eine Zuschrift des Vorstandes des fteisinnigen M heit der Vertagung des Abgeordnetenhauses bringt «des Urteils hervorzuheben, daß dasselbe sich der Auf-! Berliner Arbeiter Vereins a» dieVolkszeitung" M derHann. Cour." eine Angelegenheit zur Erörterung, fossung ber Angeklagte» und Verteidiger das schönstens illustriert. Herr von Egidh hatte nämlich M die der Erwägung wohl wert ist, nämlich die Diäte».«polizeiliche Einschreiten sei unmotiviert gewesen nichtIj« dem genannte» Vereine eine» Vortrag gehalten, M frage. Freilich verfolgt der Artikel des national-«angeschlosse», vielmehr auf Grund der erhobene«Iderin der Verherrlichung von Thron und Altar" M liberalen Blattes die Tendenz, de» Freunden der!Beweise das Eingreifen der Polizei, ohne im Ein-«gegipfelt haben soll; dieser Verherrlichung soll sich M Laudwirtschaftskammern, welche im Interesse be« keinen ber Art des Vorgehens znzustimmen, für be- »u« das machte'derVorwärts" dem freisinnigen M Zustandekommens deS Entwurfs auf die Vertagung gründet erachtet hat. Es war insbesondere PflichtIKonkurrenzverein zum Vorwurf (!) ber Vor- W ^«gearbeitet haben, ei»S zu versetze». Davon Iber Polizei die Wiederholung der Vorgänge von | fiBtibe des letzterwähnten .voll und aann a«aef»Men"

MchjW Zeitung

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

|unb sozialdemokratische Journalisten wegen Be-Neider nicht bestreiten. So bedauerlich die» ist, wird , schimpfung der Polizeibehörde zu man sich durch diesen äußeren Mangel in der

* Marburg, 12. Mai 1894. I mehrere» Monate« Gefängni« verurteilt wurden. Es «Billigung des Urteils selbst nicht störe» lassen dürfen. DaS preußische Abgeord»ete»haus hatlhantelte sich um die Zusammenrottungen nach der« * * *