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Zweites Blatt

umgekomme».

Breslau, 21. April. Gegen Pastor Thuemmel in Remscheid hat die Staatsan­waltschaft wegen der hier gegen die Katholiken ge­haltenen Rede das Strafverfahren eingelcilet.

Für de« in der Pfingstwoche in Stuttgart

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes,

sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in VX7.~ _ , Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf AA1X; 5c(101(1. Mosse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. x> "7 »

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

Nähe der Stadt eiu besonderes Heim errichten, dessen Benennung ich mir noch Vorbehalte,"

Nicht der letzte Grund, den die Gelehrten und Nichtgelehrten gegen öfientliche Frauenthätigküt in« Treffen, führen, ist eine engherzige Auffasiung von Moral uns Sitte Mt überzeugender Logik führt Frau Dohm aus, wie z B gerade im ärztlichen Berufe, am Krankenbette der Frau und des Kindes der weibli he Arzt in jeder V.-ziebang ein ihm zu- sagendes Feld finde. W:e manche leidende Frau, deren Zartgefühl den Arzt zu konsultieren fich scheut, bis die äußerste Notwendigkeit fie zwingt, würde fich rückha!tlcs der Aerztrn anrertrauen und rechtzeitige Hilfe und Linderung erhalt n Wenn cs die Sitte nicht verletzt und die Körp rkräfte nicht übersteigt, Kranke zu pflegen, warum sollte es unpassender und anstrengender sein, diese auch zu heilen? Die Ver- safferin beleuchtet allerlei Berufsarten, die unan- gefochten weil schlecht bezahlt dem we üblichen Geschlechte überlassen werden ohne Rücksicht auf physische Anstrengungen und moralische Bedenken; find dies auch durchgehends Berufsarten niederer Gattung, so liefern fie trotzdem Material für da» KapitelFrauenarbeit und Frauenfraze", das fich nicht nur mit dem höheren Erwerb und der geistigen Arbeit, sondern auch mit dem mechanischen zu be- fassen die Pflicht hat

Mancher Schritt ist ja bereits gethan auf dem von der Verfasserin angeregten Gebiete, andere wer- den folgen und wenn auch nicht alles erreicht werden kann, was die Vorkämpferinnen für das Recht der Frau fordern, so wird doch mit mancher ungerechten Überlieferung gebrochen werden, manch gedankenloser Unfug wird fallen. Künftige Gen?rationen werden oie Früchte dieses Strebens vielleicht genießen und dankbar der Pioniere gedenken, die mit scharfem Worte einst die Bahn für sie frei hielten.

Marie Reubke,

seit dem Jahre 1876 Baumeister des hiesigen Dom- i kapitels.

Morm«, 21. April. Freiherr Heyl zu HerruSheim hat feinen Arbeiter« heute folgende »ekanntmachung zugehe« lasse«:Aus Anlaß der - am heutigen Tage stattfindenden Vermählung Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs Einst Lodwig mit Ihrer Kgl. Hoheit der Prinzessin Viktoria Melita i » Sachseu-Koburg setze ich et« Kapital vw, Hundert Tausend Mark au», um damit dem »ach Vermehrung der vorhandene« Arbeiter Wohnungen bestehenden Br- dürfui» entgegenzukommen. Wen« cs seither meinem Grundsätze entsprach, die Arbeiterwohnunge« entweder inunmittelbaremZusammeuhauge mit meinen Industrie- Anlagen oder aber auf de« verschiedenen umliegenden Ortschaften auf dem Lande zu bauen, so will ich diese» Mal einen Mittelweg einschlageu und in der

i funben Beinen das Gehen verbieten wollte. Warum 1 werd n so viele höchst mittelmäßig begabte Knaben zum Studium zugelassen, während die begabtesten Mädchen davor, ausgeschlossen sind? (NB In neuester Zeit ist durch Eröffnung von Mädchengymnasten ein großer Schritt in dieser Beziehung gethan worden, was Frau H. Dohm auch zugesteht.) Hier müßte doch die Frage der Intelligenz ausschlaggebend sein, der nicht an das Geschlecht gebundene Geist, der zu­fällig den männlichen oder weiblichen Körper be­wohnt.Ja das ist ja eben das Haupthinder­nis dieser schwächliche werbliche Körper!* Und schwächliche, kränkliche, ja sogar krüppelhafte Stu- oenten gießt es wohl nicht? Und die in anderen Dingen so viel gerühmte Zähigkeit der Frau, die fie Dinge thun und ertragen läßt, der eine Männer­natur unterliegen würde sollte diese sie bei geistiger Arbeit im Stiche lassen? Wo die physische Kraft bei dem Einzelnen nicht zur Durchführung dec Berufsarbeit ausreicht, wird der Verzicht selbst­verständlich sein bei Mann und Weib, aber der Ver­such muß der leistungsfähigen Kraft billig freigegeben werden. Keine Sorge, daß die Frauen im allge­meinen sich scharenweise den gelehrten Beru-sartsn zuwenden würden, es werden immer nur diejenigen m die Schranken treten, die den Beruf und dar geistige Können in sich sühlen; diesen aber darf die Thüre nicht verschlossen werden: an Hausfrauen. Köchinnen und Nähterinnen wird deswegen nie Nangel sein! Aber es genügt nicht, daß den Frauen Gclegenheit zur Ausbildung ihrer geistigen Fähig- 'eiten werde, cs müßte ihnen auch die spätere, nutz- dringende Verwertung derselben nicht versagt fein, und hier ist die Schranke bis jetzt fast unübcr- steiglich gezogen, wenigstens in unserem deutschen Vaterlands.

Aus Hessen-Nassau.

Gaffel, 21. April, Ein bei einem größere» Bau beschäftigter Schachtmeister, welcher schon wochen­lang de« ihm unterstellte« Arbeiter» den rechtmäßige» Lohn nicht ausgezahlt und seit Dienstag sich versteckt hielt, wmde gestern von einer Anzahl Arbeiter an der Fulda gesehen und verfolgt. Derselbe war plötzlich in dem Röse'schen Garten verschwunden, woselbst er fich eiligst vermittelst eines Strikes an einem Baum erhängte. Ei« Arbeiter schnitt schnell de« Strick durch. Nach kaum 15 Minute« entkam er «dermal» u»d stürzte sich i» die Fulda, aber e» gelang, ih» auch den Wellen zu entreißen. Er wird fich nun doch noch wegen Unterschlagung ver­antworten müssen.

Garlach, 22. April. Unlängst brannte auf dem Mühlhäuser Hammer a» der Lhaussee zwischen ' Berndorf u»d Twiste eine Scheune ab. Bei de» RettungSarbeite» zog fich der Besitzer Herr Bangert so schwere Verletzunge» zu, daß er i«S Rüdiger- stist gebracht werden mußte.

Marburg,

Mittwoch, 25 April 1894

Marltt «utz AiirfruSerlchre.

Berlin, LS. April. Weizen mit AnSlchlvß vor Rauhweizen per 1000 Kilo loko 136148 nach Oialttät, üiesemiigr Qualität 142,5 Mk., per Mai 142,25-141,75 brz., per Juni 143,5143 bez., per Juli 144,75144,25 bez., per September 147,25 bis 146,5 bez , per Oktober 147,75-147,5 bez.,

Roggen per 1000 Kilogramm loko 116124,5 m Qual., Liefemngsqualität 122 Mk., per diesen Monat 123 25 bez, per Mat 123,25-123-123,5 bcz., per Ium 124 123,75 bis 124,25 bez, per Juli 125-124,7512525 bez., per September 127,75-127, 5127,75 bcz.

Eerste per 1000 Kilogr., große und kleine 14418( nach Qual., Futtcrgerste 104143.

Hafer per 1000 Kilogr. loko 132-174 n. Qualität Lief.rungsqualität 134 M., pommerscher, mittel bis guter 135 159, feiner 160170, preußischer mittel bis guter 136159, feiner 160172, russischer mittel bis guter 132 -142, feiner 150158, sch'esischrr mittel bis guter 138164, per diesen Monat und per Mai 133,25 bez, per Juni 132,25 bez., per Juli 132 bez. Gek. 100 Tonnen. Kündig.-Pr. 133,25 Mk.

Mais per 1000 Kilogr. loko 105 -113 nach Qual., Per Mai 101,75 bcz. per Juni-Jnli 102 bez., per August

Vermischtes.

Harburg, 20. April. Auf offener Straße er­mordete heute Abend der Arbeiter Wilk seine Frau Der Thäter wurde sofort verhaftet.

Marienwerder, 21. April. In dem Dorfe Lindenwalde bei Neidevburg sind drei Wohngebäude uiedergebrannt. Drei Söhne eines Besttzers m Alter von 14 bis 20 Jahre» find in den Flammen

Häuslichkeit suchen und finden Sie verüben bei Kaffee und Kuchen viel Unrecht am eigenen Ge- schlecht aber sie sind ja im aff verneinen zum Denken und Prüfen nicht erzogen worden. Weil eher zu entschuldigen ist cs, daß die Männerwelt sich feindlich der erwerbenden Frau gegenüberstellt; sie sieht in derselben plötzlich eine Konkurrentin er­stehen, wo sie gewohnt war, eine eifrige Dienerin der eigenen Behaglichkeit zu erblicken. Gewöhnt, fich von jeher als Träger höherer Körperkraft und höherer Intelligenz! zu betrachten, ist der Mann unangenehm erstaunt, seine Autorität und sein gutes weit lange unbestrittenes Recht auf jede geistige, höher bezahlte Arbeü angefochten zu sehen Zuerst versuchte er mit überlegenem Lächeln die Bemühungen der weiblichen Lebewesen zu ignotiren und tot zu schweigen, die es wagen wollten, nach den einträglicheren, von demHerrn der Schöpfung" monspolisirten Berufen zu greifen; dann, als der Drang nach Gleichberechtigung immer lauter feine Stimm: erhob, ging_ er dem stärker werdenden Gegner mit allen Waffen einer von ihm erfundenen und ihm bequemen Gesetzgebung zu Leibe: er stellte dem Streben der Frau angebliche Gesetze der Natur, G.setze der Moral £: (gegen, und als diese von der Logik der Gegenbeweise entkräftet wurden, machte er einfach von seinemHcrrenrccht" Gebrauch; er nimmt der Gegnerin die Gelegrnhri^ ihre Kräfte zu erproben: er schließt die Thüren oer Hörsäle auf den Universitäten, die Pforten der Akademieen und ruft ihr dann großmütig zu:Du kannst _ ja Hemden nähen ober Klavierstunden geben zu mäßigem Prei'e, das verwehren wir Dir nicht."

Emer geistig hochbegabten Frau Schranken zu etzen in der Ausbildung ihrer Intelligenz ist eben so unrecht, als wenn man einem Menschen mit ge» i

Gesangvereins. Donnerstag: Morgens 810 Uhr Delegiertenversammlung deS Deutschen LehrervereinS. Nebenversammlungen. 10 Uhr 3. Hauptversammlung. Abends Unterhaltung im Ltederhallegarten (bezw. im Festsaal der Liederhaffe.) Sämtliche Versamm- lungeu u. s. f. finden mit wenigen Ausnahme« i» den Räume« der Liederhalle statt. Für die ersten Tage wird in der versammlungsfreie« Zeit de« Gästen der Besuch der Sehenswürdigkeiten innerhalb der Stadt empföhle«. Am Donnerstag sollen gruppenweise Aus­flüge in die Umgebung der Stadt unternommen werden (Jägerhaus Solitude, Degerloch, Rothenberg u. s. f ). Für den Freitag ist eine Fahrt zum Hohenzollern geplant.

Auch eine Reklame. Amerikanische Zeitungen veröffentliche« einen mit den schauder haftesten Details ausgeschmückten ausführliche« Bericht über ein amerikanisches Duell auf Dynamit- bcmbe» also ganz fin de siöcle! bei dessen Lektüre de« Lesern die Haare zu Beige standen und es ihnen eiskalt über den Rücken lief. Der Bericht schließt folgendermaßen:Als die Zeuge», die fich in angemessener Ertfersung gehalten hatten, auf de« Schauplatz kamen, fanden sie Crackion vollständig zu einem Brei zusammengeschu.olzen und MetreckmS war purlos veischwunde«. Sie fanden bloS die Stiefel (I) der beiden Gegner urversehrt vor. Diese stammten der Fabrik von ... . (folgt der Name der Firma) Die Zeugen erklärten, daß die Ehre bei beiden Gegner vollständig reingewaschen war".

cffuung der Lchrmil clausstelluag« der Gewerbe Halle. Pfingstmontag, morgens 8 Uhr, Sitzung der Prüfusgs kommissio» für Jugendschrifte», »achmiltags 2 6 Uhr Vorfiandsfitzung des preußischen LavderlehreroereiAs. Abends 6 Uhr Sitzung des Ausschusses der allrk meinen deutschen Lehierversamm'ung und des Deutschen Lehl'.lvrreins. 7 Uhr Vertreterv rsawmlung. Hieraus Begrüßung?abend. Tienstag, morgens 8-10 Uhr Versammlung des Lehrcrverein?. 10 Uhr offizielle Begrüßung und erste Hauptversammlung Nach. mittags Festmahl. Abends Stadtgarrenfest nrd Vorftellnng im fiöiigl Hofthcater. Mittwoch mcrgeus 8 10 Uhr Dclcgieitenversammluug des Deutschen Lehrervereins, Nebe»versammlungcn. (Versammlung der freien Leretniguvg für philosophische Pädagogik Versammlung der württcmbergischen evangelischen Unter stützungsver eine.) 10 Uhr 2. Hauptversamm­lung. Nachmittags Besuch der Lehrmittelausstelluno:c i« der Gewerbehalle. Abends Konzert des Lehrer-

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain " Jllustrirtes Sonntagsblatt. Redattwn^und ExpedllionPMarkt

Der Frauen Natur «nd Recht.

Hedwig Dohm, die geistvolle und eifrige 93. r- fechterin de? Krauenrechtes, hat ihr Werk unter obigem Titel in zweiter Auflage in dir Welt geschickt. Bei der stetig wachsenden Bedeutung der Frauen frage, die ja nur einen Zweig des allgemeinen sozialen Problem» bildet, werden einige Gedanken au« dem Buche auch solche interesfiren, die prinzipiell oder aus Gleichgiltigkeit der Sachs ferner stehen. Wer auch nicht in allen besprochenen Fragen ' den Standpunkt der Frau Hedwig Dohm unbedingt steilen kann, muß doch zugestehen, daß die kernige Art, wie dieselbe auf ihr Ziel lorsteuert, die packende Darlegung desFür und Wider" fesselnd auf den Lefir wirkt. Es ist etwas Streitbares beinahe hätte ich gesagtMannhafter," ein Aus- druck, dm ich lieber in diesem Falle nicht gebrauchen will, um die Autorin nicht zu kränken in der Art und Weise, wie fie im Namen ihrer Mit- schwestern und für dieselben fordert. Vielleicht ist er viel auf einmal, was fie fordert, aber sie hat Recht, dies zu thun; wer bescheiden verlangt, erhält selten etwa«, wer alle« verlangt, trägt in den weiften Fällen wmigstens etwa» davon.

Mehr und mehr schwinden vor dem Gebote der Lerhältniffe die alten, teils ererbten, teils anerzogenen Vorurteile gegen dieGeld verdienende" Frau. Er- werb ist das Losungswort der Zeit, und relativ wenige Frauen sind er, die fich im sicheren Haien behaglicher Häuslichkeit dem Kampfe ums Dasein entziehen können. Mit scharfen, treffenden Worten fcbett H. Dohm jene aus der geringen Zahl der gut Situierten, die mit jesuitischem Augeuausschlag achsel­pickend und gedankenlos über solche Mitschwestern Hurteilen, die ihren Beruf nicht einzig in Ehe und

103 bez., per September 104,25 b-z. Gek. 300 Tonnen. Künd.-Preis 102 Mk.

Erbsen per 1000 Kilogr. Kochware 150-185 nach Qual., Futterware 125 -142 rach Qual., Viktoria-Erbsen 185 - 215, ordinäre russische 115-120.

Weizenmehl loko per 1000 Kilogr. brutto einschließlich Sack Nr. 00 19,517,5, Nr. 0 17,25-15,5. Feine Marken über Notiz bezahlt. Roggenwehl loko Nr. 0 w 1 16,75 bis 15,25, do. feine Marken Nr 0 n. 1 16,75- 15,75, Nr. 0 1*/» Mk. höher als Str. 0 u. 1.

Roggermehl Nr. Oii. 1 per 100 Kilogr. brutto ein- schließlich Sack per Mai 15,6 b.j., per Juut 15,95 bezahlt.

Frankfurt, 23. April. Getreide. Bei merklich reduziitem Lager einheimischer Brodfrüchte hat das Ange­bot darin etwas nachgelassen, doch genügte es dem noch immer unverändert schwachen Konsumbedarf, so daß die bestehenden Preise wohl gut behauptet blieben, doch zu wesentlicher Besserung, Angesichts ausgiebiger AuSlandr- offertcn, nicht gelangen konnten. Auch die Bestände von Hafer. und Mais erweisen sich als knapp und war das Geschäft darin ebenfalls bei unveränderten Preisen still. Es notteren nach Qual.: Weizen, hiesiger und Wetterauer Mark 14,50 bis 14.85, kurhesfischer Mark. bis , norddeutscher Mark. bis., russischer Mark 15'/« bis 16'/, rumänischer Mark 15.25 bis 16, Redwinter Mark 15.50 bis 16, Laplata Mark 14.75 bis 15.25, Roggen, hiesiger Mark 13.10 bis 13.25, Pfälzer Mark. bis, russischer Mark 13.00 bis 13.25 effektive Ware, Gerste, hiesige Futtergerste Mark 10.00 bi» il.OO, Hafer, hiesiger Marki bis., Württemberger Mark bis, bayerischer Mark - btS, russischer Ma>k 14.60 bis 16.00, rumä­nischer und tülkächer Mark 14.25 bis 16.00, MatS, mixed, Mark 11.25 bis 11.50, Donaumais Mark 11.00 bis 1L40. Alles per 100 Kilo netto effektiv loco hier.

Frankfurt a. M., 23. April. Biehmarkt. Der heutige Vi.hmarkt war mit 482 Ochsen, 25 Bullen 493 Kühen, Rindern und Stteren, 255 Kälbern, 149 Hämmeln, 805 Schweinen befahren. - Die Preise stellten ich wie folgt: Ochsen 1. Qualität Mk. 65-68, 2. Qual Mk. 58-62. Bullen 1. Qual. Mk. 47-42, S. Quai Ml 4045. Kühe, Rinder und Stiere 1. Qual. Mk. 6657, 2. Qual. Pik. 48-52. Alles per 50 Kilo Schlachtgewicht. Kälber 1. Qual. 7075 Pfg., 2. Qual. 6065 Pfg Hammel 1. Qual. 6264 Pfg., 2. Qual. 6054 Pfg Schweine 1. Qual. 58-59 Pfg., 2. Qual. 5657 Pfg. Alles per '/- Kilo Schlachtgewicht.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Ouartal-Abonnements-Preis bet der Expe­dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld)« Jnserationsgebühr für die gespaltene Zelle »der deren Raum 10 Pfgr, Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

Kunst und Wissenschaft.

WteSbade«, 18. April. Der drittedeutsche Mathematiker-Tag wird «ich Pfingsten hier zusammentrete« und am Dienstag nnd Mittwoch »ach Pfingsten seine eigentliche« Verhandlungen habe», bei denen es fich um Förderung de» Unterrichts in der Mathematik u»d de» Naturwissevschastr« handelt.

Elbing, 21. April. Wie dieElbingerZtg." meldet, ist Professor Martens, welcher Referent de» vorjährigen Historikertages war, am Herzschlag gestorben.

Mainz, 21. April. Selbstmord. Vor dem hiefige» militärische« Laboratorium hat sich gestern Morgen ein S»ldat des 117. Regiments, der dort Posten stand, erschossen. Furcht vor Strafe wegen i begangener Mißhandlung soll das Motiv zur That ; sei». Der i» weiten Kreisen bekannte hiesige stattfilldenden deutschen Lehrertag ist folgendes Dombaumeister Lucas ist heute Morge», im Programm vorgesehen: Sonnabend, 12. Mai, Ei- kräftigste» Mauuesalter stehend, infolge eines Schlag- >>« anfalle» plötzlich gestorben. Der Verschiedene war

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