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Erstes Blatt
Politische Rundschau.
* Marburg, 18. April 1894. Zum Falle Natorp.
Tie Kölnische Zeitung schreibt:
»Professor Natorp in Marburg bittet uns, ihm Raum
za der kurzen Erklärung zu geben, daß sein tu dir P-esse vielbesprochener Aussatz in den Burschenschastlichen Blättern 'Jahrgang VIII, Nr. 10) nicht irgend ein ganzes oder halb«r, direktes oder indirektes Bekenntnis zur Sozialdemokratie erthalte, wovor eine Prüfung des ganzen Aufsatzes und vollends eine Vergleichung seiner übrigen Schriften jede Unbefangenen überzeugen werde."
Die Prüfung des Aufsatzes des Herrn Professor Natorp ergiebt nun zwar keineswegs das, was oben behauptet wird, ebensowenig wie die Erklärung, die wir seinerzeit veröffentlichten. Außerdem kann man nicht bei jeder öffentlichen Meinungsäußerung eines Mannes die „gesammelten We.ke" des Betreffenden zum Vergleich nachlesen. Nichtsdestoweniger nehmen wir mit Befriedigung non obiger Erklärung Kenntnis. Herr Professor Natorp wird also wohl „mißverstanden* * worden fein, ei» Zeichen, daß nicht jeder verdiente Gelehrte auch als! Politiker klar und deutlich seine Mcinung sage» kann. I Bei dieser Gelegenheit möchten wir noch dem Vor-! wmf eines Marburger Lokalblattes entgegnen, welches I sedier Zeit meinte, wir hätten eS an der Achtung! fehlen lasse», die man der Person und den wissen-! schastlichen Verdiensten deS Herrn Professor schuldig! sei. Nun, wer die betreffenden Artikel der „Ober-! hesfischeu Zeitung* gelesen hat, weiß, daß sich dieselben! weder gegen den Mann noch den Forscher wandten,! sondern lediglich gegen den Politiker. Oder sollen «st etwa mit tiefer, widerspruchloser Andacht lauschen, I wen» et» verdienter Gelehrter — in die Politik! hineinredet?
Der bekannte frühere Redakteur der „Westfälische» Volkszeitung", Herr Fusangel, hat, wie vielleicht erinnerlich, seiner Zeit mit seine» ultramontanen Ge- finnungsge»offen Lenstng u. A. außerordentlich viel zur Verhetzung der Bergarbeiter des Ruhrkohlenge btets beigetragen. Inzwischen haben die Arbeiter, die! | damals Herrn FuSangels Worte» glaubten, entweder ihre» Mißgriff bereut uud find zur Vernunft zurückgekehrt, oder fie find ganz der Sozialdemokratie, deren Vorfrucht der Fnsangelsche Ultramontanismus war, in die Arme gesunken. Herr Fusavgel aber, der seit einiger Zeit ei» eigener Blatt in Hage, herausgiebt, überraschte die Welt unlängst mit der tutereffauten Auseinandersetzung, daß die „Arbeitcr- freuudlichkett* der kleinere» rheinisch - westfälische» Zentrumsblätter lediglich zum Abonuenteufang diene. I Bor Kurzem nun brach in Herr» Fusangels Druckerei! ei» Streik aus. Und was that Herr Fusangel?! Nach seiner frühere, Hetzerei gegen die nicht-ultra- montanen Arbeitgeber hätte man schließe» könne»,! daß er auf die Forderungen seiner ausständige»! Arbeiter eingegange» wäre. Er that dies aber bis! auf einige geringfügige Aenderungeu nicht, sondern! war froh, daß er die Stellen der Streiker mit!
Nur eine Nacht lag zwischen der heftigen Scene, |bie darauf gefolgt. Und wie der Baron heute Morgen seinen Erinnerungen Audienz erteilte, erlebte er auch den gestrigen Abend noch einmal und eine namenlose Empörung absorbierte alle seine Empfindungen. Jetzt ballten sich seine Hände und den Lippen de« Hünen entrang fich ein Laut wilder
Die Finanzlage des Reiche«.
Der „Reichsanzeiger* veröffentlicht die Erklärung, Iwelche der Reichsschatzsekretär Graf Posadowsky i» I der Montagssitzung der Steuerkommisfiou des Reichs« I tagS über die Finanzlage im Reiche abgegeben hat. l Die zusammeufaffenben Schlußbemerkuugeu komme» zu folgendem Resultate: „Geht man auf die Verhältnisse der Ei»zelstaaten für das Jahr 1894/95 ! über, so ist nicht zu erwarten, daß im laufenden I durch die Stempelsteuer ein höherer Mehrertrag, als 115 000 000 Mk. aufkommt; es würden mithin von Ide» Bundesstaate« noch 15476 216 Mk. zu de» Ueberweisungen zuzuschießen fein, oder die reine» Matrikularbeiträge würde« die Summe der lieber« I weisunge« noch um weitere 15476 216 Mk. üder- I steigen. Die Ueberweisungen für da« vergangene J,hr werde» um rund 10 000000 Mk. hinter dem Etat znrückbletben. Erwägt man schließlich, daß Inoch 1892/93 die Ueberweisungen die Summe der! Matrikularbeiträge um 42 623 313 Mk. überstiegen, so würde« fich hiernach für 1894/95 die Verhältnisse der Einzelftaaten gegen 1892/93 um 58 099 5291 Mark verschlechtern. Sieht man selbst von jeder! festen gesetzlich festgelegten Ueberweisu-g an die Ein-1 ! zelstaate» ab, so ergiebt sich doch aus den oben er-1 läuterte« Zahle», daß schon zur Balancierung zwischen I Matrikularbeiträge» und Ueberweisungen neue Mittel für das Reich flüssig zu mache» sind. Hierbei wird I ""ch der Auffassung der verbündeten Regierungen! insbesondere auf eine stärkere Belastung des Tabaks! nicht verzichtet werden können." !
Die Frage der Diäte» für Reichstags- I Abgeordnete. I
Aus Berlin wird uns geschrieben: !
nimmt auch »ach dem verfassungsausgleich am 1. d- Mts. den Kampf wieder auf. Ihre Auffassung geht dahin, daß eine Verfassungsänderung wie die neuerdings thatsächlich erfolgte zu ihrer Vollendung der Anerkennung durch die Wähler bedarf und daß demnach die VolksthingSwahlen vom Frühjahr 1895 erst die eigentliche Entscheidung zu bringen haben werden; ebenso stützt fie sich darauf, daß eine Garantie gegen die künftige Stütze der Regierung nur auf eines der beiden Reichstagshäuser künftig für das Volksthing sogar von konservativen Redner» verlangt worden sei, wen» nicht die Verfassung überhaupt wertlos sein solle. Ja dieser Beziehung ist cs be- ! merkenswert, daß, während der moderate Volksthings- Vizepräsident Bojseu am 8. April dem König die Glückwünsche des Volksthings brachte, der gleichfalls moderate Präsident Högsbro von seinen Wähler» die Herstellung neuer Verfassungsgarantieu und besonders eine geänderte Zusammensetzung des Reichsgerichtes al» der höchsten Instanz in VerfaffungS-Streitigkeiten
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in ,
granffuit M., Gaffel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXIX. AahrU. M-sse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. x> M
Daube u. So. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
Groteske Anmaßung.
Herr Eugen Richter, dessen parlamentarische Bedeutung immer mehr im Stuken begriffe» ist, gefällt ßch in letzter Zeit vielfach in grotesken Clowusprüngen. Co leistete er fich in der Verhandlung über den lluttag Kauitz de« kapitale« Witz, es muffe ein «neg Sozialistengesetz geschaffen werden und zwar M die Konservativen und Agrarier. Bekanntlich dar die kurze Bezeichnung für das Ausnahmegesetz Skge» die gemeingefährlichen Bestrebungen der «bolutiouäre« Sozialdemokratie als „Sozialisten-
Mit um so tieferem Groll im Herzen sahen fie den Generaldirektor einer Morgen« wieder die Dorf- ttrafce, hinauffahren, «ährend der Baron erst abend« darauf heimkehrte Wahrscheinlich hatte er noch in der Provinzialhauptstadt gerastet, um keinen offiziellen Empfang ertragen zu müssen. In der That be> grüßten ihn denn auch nur Junker Edgar und Dorett vor dem Schloßportal. Letzterer begleitete Stalitzin auch nach seinen Gemächern. Hier aber war er zum ersten Male seit Monden wieder, daß der Generaldirektor de« Projekte« erwähnte, welches er inbetreff der Vereinigung seiner Stieftochter mit dem genier gemacht.
Der Baron drückte seine Hände auf die Schläfen Bald aber versank er dann wieder in finstere« Brüten, au« dem ihn plötzlich ein dumpfe« Geräusch
Fortsetzung folgt.)
I »Das Schauspiel der dauernde» Beschluß- nnfShigkett, welches der Reichstag seit Oster» geböte», hat de» Befürworter« der Diäten wieder neue» Wind in die Segel geführt. Ma« sagt, von den Wählern sei gar nichts für Besserung der Verhältnisse z» erwarte», da kein Ueberfluß an geeigneten Kandidaten ist. Ma» sei vielfach ftoh, wenn Jemand sich findet, der bereit ist, eine Zeit lang auf seine Koste» nach Berlin zu gehen. Der Opfermutigste verzage trotz den besten Vorsätze» bald, wen« er beobachte, wie viele und wie lange Reden ohne praktische» Zweck, ohne greifbares Ziel da gehalten, wie dieselben Dinge von immer neue« Rednern wiederholt und breit getreten werden. Ma« fände fich ja am Ende darin, wenn man nicht jede Rede aus seiner eigenen Tasche baar bezahlen müßte.
I Nachdem man diese Art von Verhandlungen aber I einige Zeit mitgemacht habe, verliere man die Geduld, und der Beste fange an zu schwänze», wie andere Leute auch. So komme schließlich als einziges Mittel, der l anhaltenden Beschlußunfähigkeit abzuhelfe», die I Forderung von Diäten für die Retch»tagrabgeorduete« ; I als Hauptstützbeweis wird schließlich das Diäten be» I ziehende und viel besser besuchte preußische Abge« Iord«etenhauS ins Feld geführt."
I „Freiheitliche Institutionen*.
I Das Hohelied von der „freien Schweiz*, deren I „freiheitliche Jastitutionen* von de» Sozialdemokraten früher so oft den „reaktionären Polizeistaaien" Europas als Muster vorgehalten wurde», ist nicht mehr zeitgemäß. Schon feit einiger Zeit schien eS, als ob die Revolutionäre auch i« der Schweiz dem Frieden nicht mehr traute». Tie kürzliche Annahme des Anarchistengesetzes seitens deS Berner Natioual- rats hat, wie die „Post* bemerkt, dem Faß den Boden aukgeschlage», und nachdem nun gar die jüngsten Arbeuerstreiks in Zürich und Bern znm Erlaß verschärfter Polizeimaßregel» gegen agitatrrische Ausschreitungen geführt habe», erscheint am Ende die Stunde nicht mehr fern, wo der „Vorwärts* und Tutti quanti den Spieß nrnkehren nud den freiheitlichen Einrichtungen Deutschlands- :c. ein Loblied anstimmen. Allerdings würde das Eintreten dieses Falles nach unserer Ansicht sehr beschämend für Deutschland feix.
Die Opposition in Dänemark
I gesetz" eine inkorrekte. Die Sozialdemokraten find lim Grunde genommen gar keine Sozialisten, denn ldie Verwirklichung ihrer „Ideen" würde nicht daS I größtmögliche Heil der Gesellschaft, sonder» das größt- I mögliche Unheil derselben zuwege bringen. In der Natur kommt zuerst der Kopf, dann die Hände und Ide Füße. Ei» Sieg der Sozialdemokratie würde die Herrschaft der Hände bedeuten. Daß dies der Anfang deS Endes fein würde, ist klar. — Mehligen« sind die Sozialdemokraten insofern aufrichtig, als fie ihre jüngste Stellungnahme im (Befolge der Regierung »i»t als Regierung« fteundlichkeit auf gefaßt wissen w lle«. Ganz anders die Herren Richter uns Rickert So spinnefeind fie fich sonst sind, fie wetteifern zur Zeit in heuchlerischer RegierungSfrenndlichkeit. So rief Herr Richter wiederholt die ganze Linke zur Bildung einer Ordnung spartet gegen die Rechte auf. Diese Taktik macht einen ähnlichen Eindruck wie die Rede» Franz Moors in Schillers Räubern, durch die derselbe feinen edle», aber der Heuchelei abholde» Bruder dem Herzen des Vaters entftemdet. Herr! Richter mag fich beruhigen: wir gehe» vorläufig noch nicht in die „böhmischen Wälder".
Ein „Arbetterfrennd*. I
I fich um feine Stieftochter bewerben. — Freilich, ich betrachte den jungen Menschen nur mit Widerstreben al« meinen Sohn. Aber er ist e« nun doch einmal und führt den stolzen Namen der Stalitzin. Wie sollte ich da zugeben — daß eine Dorett sein Weib werde — ganz abgesehen von der Verabredung, die ich nut Telkom n getroffen. . . Ich könnte dem Junker nun freilich befehlen, mir zu Hilfe zu kommen, indem er dem Generaldirektor klar legt, daß auch er nicht daran denkt, diese Felicitas einer Lilli Tel« ko«en vorzuziehen, aber — vielleicht würde ich damit gerade das Gegenteil von dem erreichen, was ich bezwecke. Möglicherweise ist sich Edgar ja noch gar nicht seiner Liebe zu der schönen Amerikanerin be- wußt, deren wahre Beziehungen zu diesem Hause er eben so wenig kennt als sie selbst — und mein Wort erst erweckt die schlummernde Leidenschaft in ihm."
anderen Arbeiter» — her „Vorwärts" «en«t solche Arbeiter „Streikbrecher" — besetzen konnte. Theorie und Praxis!
In den düsteren Wäldern Polens hatte fich der Baron dann zum erstenmal seit langer Zeit wieder glücklich gefühlt — gleichsam al« wenn ein Alp von seiner Seele gefallen. Wußte er es doch einzurichten, daß William Dorett zu viel beschäftigt war, um ihn auf der Jagd zu begleiten und er stets nur von einem polnischen Waldläufer bedient wurde. Aber auch diese Zeit ging vorüber. Mit den ersten Frühlingsdüstcn reisten die beiden Herren nach Preußen zurück. Den Dörflern in Wodrowo be-! reitete ihre Heimkehr wenig Freude. Ihnen war die Entfernung be« Generaldirektors besonders einel____
Erleichterung ohnegleichen gewesm — umsomehr, al« • Empörung.
Jetzt, nun er düster brütend an dem geöffneten Fenster seine« Studierzimmer« saß und der Ver „1VI gangenheit gedachte — insbesondere nach einer Reihe! hielten.
schriftlichen Rapport abstatten mußte. Aber schon! Und jetzt verlangt der Elende auch noch, Edgar soll das Bewußtsein, dieser Mann stand jetzt an Stelle'^ — r-2- -------- - , u
de« Verhaßten, wirkte belebend, tröstend auf die Armen.
Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchkain
Redaktion Erpedillo^Mar d^ruckerei ' Jlluftrirtes Sonntagsblatt. Pä.1”
Der Rätsel Lösung.
Roma» von Mi Widdern.
^Nachdruck verboten./!
(Fortsetzung.)
Dietrich von Stalitzin beklagte den Tod des deuen gutherzigen Wesens ungefähr, wie er das vnscheiden einer lieben Schwester betrauert haben
*ürde. Hortensie fehlte ihm aber doch aller Orten tob es dünkte ihm gar zu einsam auf Wodrowo, # man den kleinen Sarg in der Ahnengrust bei- ssetzt. Das Alleinsein peinigte ihn förmlich und Nießlich entschloß er sich, auf Reisen zu gehen, he Bewirtschaftung der Güter lag damals in ehr-
Händen. Es that also nichts, wenn ihnen strich selbst fern war Aber Jahre, lange Jahre ^gingen, ehe man die hünenhafte Gestalt de» Ba- 18,18 wieder im Schlosse der Stalitzin sah. . 21« er dann jedoch endlich heimkehrte, trat er
Untergebenen, wie der Leser ja bereits weiß, «ss allein entgegen. An seiner Seite stand ein| ®0es, fremdländisch schöne« Weib. Ihm wurde! «balö in der alten Schloßkapelle durch den Segen I 8 Priester« die Rechte der Herrin und der stolze! M»e der Stalitzin« von Wodrowo überantwortet I Seit jener Stunde waren fünfundzwanzig Jahre! Langen. Auch die zweite Gemahlin Dietrich« I Ae in der kühlen Gruft unter der Schloßkapelle.! °kr während der Baron Hortensien noch immer! ’ freundliche« Gedenken bewahrte, hegte er für die I Wien ihrer Nachfolgerin nur ein Gefühl, bas | Wi an Haß grenzte. Und doch hatte die Herr I ?e fremde Blume, die er fich an die Brust gesteckt, I für ihn geblüht, war er von ihr mit grenzen-1 w Ergebenheit — einer Demut ohnegleichen bi«! w lebten Atemzuge geliebt worden. I
«bet war kümmerte den Baron diese Treue?l
®orett auch Bob, seinen schwarzen Diener, mit auf „Ein Stalitzin abhängig von diesem gemeinen die Reise genommen, den fie Alle für einen Spion! niedrig denkenden Menschen?" keuchte er dann. O - k;«" ,• /.------y.e.ter.. Der Vertreter der Abwesenden, Ober-! mit meinen Fäusten könnte ich den Elenden W.
laeftnS mftrhT itebPen?Ut Leben «Inspektor H.rst, hatte sich dazu al« ein seelen,guter drosseln — aber darf ich auch noch zum Mörder Iroekn^märe 6 eS OT°9ll$ sie-!Mensch gegeben, für den die Arbeiter durch da« werden? — Und doch — ich weiß nicht, iwe sich
, ri. , ^rWangm wären. Sie wußten auch, ihm lag die Zukunft für mich gestalten soll, wenn ich dem
Dietrich von Stalitzin hatte den ganzen letztver- ihr Wohl aufnchtig am Herzen, wenn e« ihm auch Schurken nicht die Macht aus ben Händen rinae floffenen Winter fern von Wodrowo gelebt. Seit nicht möglich geworden, ihre Löhne zu erhöhen und die er jeden Augenblick geltend machen kann - mmgen Jahren besaß der MaMatsherr auch noch überhaupt irgend etwa« zu unternehmen, was gegen wenn er will. Und er wird es wollen, sobald ich Güter m Polen, deren Ankauf Dorett bewerkstelligte, die Anordnungen seines direkten Vorgesetzten ver- mich einmal ernsthaft dem unmenschlichen Regimes trotzdem der Baron fich ernsthaft dagegen gesträubt, stieß, dem er regelmäßig - die Woche einmal - widersetze, da» er meinen Leuten gegenüber ftjhrt auch jenseits der Grenze zum Grundbesitzer zu roer» • tx.— I ■>->_(. ----- —-•—- ■ - - - - ’
den. Allmählich fand er fich dann aber in diesen Gedanken, ja derselbe wurde ihm sogar lieb — so lieb, daß er im Herbst beschloß, ben Winter über in Polen ber eblen Waidmannskunst zu leben, welche ihm allein noch Freude und eine gewiffe Befriedigung schaffte. Dorett erbot fich sofort, ihm zum Begleiter zu bienen. Unb wie widerwärtig Stalitzin auch die Nähe dieses Menschen war — so fügte er fich doch in dieselbe — um so eher, al« sein oberster Beamter vorgab. auch den neuen Besitz gründlich inspizieren zu müffen. —
Erscheint taglick außer an Werktagen nach Sonn- und _
Feiertagen. — Quartal-Abonnements-Preis bei der Erve- /tTnlt ril_
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