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öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Verantwortlicher Redakteur: Harry Finking in Marburg. Redaktion und Expedition: Marit 21.

**** Jllustrirtes Sonntagsblatt.

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GeLeLr-ld). Inserat lrn^rbL!x.- für dir ^Balten* Zeile »bc; wem Raum 10 Pfz., Ä^klrmM *Si feie §?& S» Bf,.

Marburg,

Donnerstag, 5. April 1894

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte«, sowie die Annoncen-Burea« von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt M., Taffet, Magdeburg und Men; Rudolf Stoffe in Frankfurt» M., Berlin, München m Köln; ®. L. Daube a, Co. in Frankfurt a.M., Berlin, Hannover, Pari«.

XXIX; Jahrg.

vltes Pochen niemand da» übliche.Herein' zuries. I Sie für ein Unternehmen zu int.reffieren, von dem I wohl hauptsächlich durch meine Schuld so fremb I äewissen Sold dafür zu beanspruchen? Selbst der Sie waren aber auch mit Frau Sturlefiu» in einer I ich mir außerordentlich viel Gute» verspreche. Sie! geblieben, daß mir'» fast wie eine Zudringlichkeit I König auf dem Thron die Minister seine » lebhaften Unterhaltung begriffen, daß Sie da»!müssen nämlich wissen, Fräulein Hülsmann, daß ich!erschien, mit meinem ersten Besuch zugleich eineIPaladine, alle beziehen Gehälter und'

»eräusch an der Thür nicht vernehmen konnten.'Ivie Absicht habe, einen regelrechten Handarbeit»-!Bitte zu verbinden. Um so schwerer aber fiel e»| .Nur Sie, gnädige» Fräulein stellen sich in den Gertrud erwiderte formgewandt ein paar freund. I unterricht für die Tdchter »nserer «äthner ein,«-1 mir, meine Schritte in diefer Angelegenheit nach! Dienst der Meuschlichkett ohne jeden Hintergedanke»

o aif 11 I gab der Zar durch den Mund de» rusfischen Bot-1 Unsere Sache ist e8 vor allem, dem Volke zu zeige», I überdies ist gerade nach Nordosteu die Grenzlinie

Djilin* I schafters in Paris in bestimmtester Weise seine Wünsche,! wa» diese Parteien ihm rauben wollen u»d wie für daS Hinterland von Kamerun, die in dem «b-

--------------------- die für die Franzosen natürlich Befehle waren, kuvd, «wenig sie ihm dafür biete» könne». Wir leben heute! kommen von 1885 auf den 18. Längengrad festge. ritffifrfip SRnftttf wie er es mit dem offizielle» Arrangement gehalten! nicht mehr in einer Zeit, wo man Sozialdemokratie setzt war, bis zum 17. Längengrad hinausgeschobe»

lU||i|ujv Iwissen wolle. Das half, und seitdem ist eS iulund Anarchismus als interessante Erscheinungen anflwordeu. Baghirmi gehört ferner zu den Sudan-

W. C. Marburg, 4. April 1894. Peters bürg ruhiger und ruhiger geworden, und de» Fra,-spekulativem Gebiete betrachtet und studiert; wir liegen staute», die unter mohammedanischem Einfluß stehend, Eine allgemeine Beruhigung wie sie l zoseu ist durch die bekannte» Enthüllungen der Schmerz im Kampfe mit diesen Parteien, die uns in unserem de» Europäer» außerordentliche Schwierigkeiteu mach«, »ohl kaum jemals vorhanden war, hat zur Zeit bereitet worden, zu erfahre», daß von dem geträumten Besitzstand bedrohen, die unsere heiligsten Güter »er- l und die kolonisatorische Arbeit daselbst, die i» «ter den Völkern Europas Platz gegriffen. Sogar I ftanzöfiich-rusfischen Bündnisse weder schriftlich, noch I eichten wollen. Treibt der Soldat, wen» er zum! absehbarer Zeit überhaupt »och nicht begonnen werd» die kleine« Unruhestifter im europäische» Hexenkessel. I mündlich etwas vorhanden ist. Wen» auch nicht alle «Kriege «ach Frankreich geführt wird, dort ethnographische! könnte, würde so außerordentliche Opfer und Koste» eaf der Balkanhalbinsel, scheinen einen «achdrück- IM« Ratgeber und Generale, so hat doch zweifellos Studien? Es würde ihm dabei sehr schlimm geh«! fordern, wie sie sich das Deutsche Reich nicht aufer- lichen Wink erhalte» zu habe», ihr Thun und Lassen Icer 3<ir persönlich es für richtig erkannt, daß Rutz-1 Im Kampfe gegen die Sozialdemokratie aber find liege» darf. Wir find gewiß entschiedene Freunde ter allgemein herrschenden Stimmung anzupassen. Das! heute richt in der Lage ist, durch eine abe«-1 mir alle Soldaten, deren Herz für Freiheit und! einer verständigen Kolonialpolitik, aber unser Feuer innerer Unruhe», welches in Serbien lichterlohItcuerliche Politik seinen Kredit, seine Finanzen undlVaterland, für Kaiser und Reich schlägt, wir alle,!deutsches Geld und die Knochen unserer emporloder» wollte, ist in fich zusammengesunken, und I !"»e wirtschaftlichen Verhältnisse zu verschlechtern, dal die wir unsere nationale Kultur erhalten wissen wollen, l deutsche» Soldaten solleudeundoch nicht neu» auch unter der Asche die Glut »och fortdauernIdieselbe» ohnehin schon schlecht genug find. VonlWer in letzteren Dingen unser Gegner ist, den geht!ei»er phantastische« geographischen Lieb­mag, es ist doch kei» plötzlicher, jäher Ausbruch und alle» politischen Schritten, welche Kaiser Alexander unser heiliger Krieg »ichts an; er wird wie z-ischenlhaberei aufgeopfert werden. Die Gegner weitere, folgenschwere Entwicklung eines große» Brandes! ie öethau hat, ist derjenige, welchem Rußland seine! zwei Mühlsteinen zerrieben werd«; das Politischeides Abkommens gehen übrigens sehr leicht über die ,n befürchte». Dort hat Rußland abgewinkt, und heutige Haltung verdankt, jedenfalls der weiseste und Schicksal der Freifinnigen ist in dieser Beziehung äußerst wertvollen Zugeständnisse, die uns von

Rußlands Haltung hat in der That sehr diel dazu erfolgreichste gewesen, uud von ihm wird das Land ein lehrreich Beispiel. Frankreich gemacht worden find, hinweg. Bekannt­beigetragen, daß i» ganz Europa diese tiefe politische unendlichen Segen habe», wenn mau an dieser maß- Was nun endlich das Verhältnis der Börsen- lich gewährte uns die Congo.Akte Handels- und

Stille eingetreten ist. Auch an der Seine ist man «vollen Richtung festhält. Idemokratie zur Sozialdemokratie betrifft, so unter-1 Schiffahrtsfteiheit auf dem Sauga. Diese vorzüg-

gegenwärtig still, uud recht vereinzelt dringt als!------ . - = = - I stützt bekanntlich erstere die letztere, weil fie Nutze» I liche Wasserstraße zum Congo aber wäre uns trotzdem

schriller Schrei eine Revanche-Aeußeruug zu uns von! ANlUchislNUö, (SOAtfllbCttlDfnitte 11)011 ihr zieht, indem fie durch möglichste Auf-! verschlossen geblieben, wenn w r nicht einen genügend der Seine über die Vogesen herüber. Wie ganz! nrfpnhptnnfrrrftp IAtzung der Arbeiter den verschiedenen produktiv«!breite» Zugang zu derselben erhalte» hätte». Einen

wders stand das dort doch vor etwa einem halben! Ul u t Wiktschaftsklasse», die großenteils durch ihre Minier-! solche» haben uns die Franzosen in dem Kamerun-

Jahre? Gauz Frankreich, vomKanal bis zu« Löwen-! * Marburg, 4. April 1894. I arbeit unter einander uneins sind, gewissermaßen auch! Abkommen konzediert in einem Gebiete, auf das fie

8olf, war fieberhaft bewegt, und ein Beschluß jagte! Bekanntlich weiß heutzutage jeder Tertianer, daß Idir eignen Hausgenossen zu Feinden macht. Bekannt-leinen bedeutend begründetere» Anspruch hatte« wie den anderen, welcher die Ehrung der rusfischen Marine-1 der A-archismus als Extrem des Individualismus, I lich braucht der Börseudemokrat unter Umständen eine! wir. Das ist in einem Lande, wo die wirtschaftliche Offiziere bei ihren Besuchen iw Toulon und Paris! theoretisch da« strikte Gegenteil bezw. die Verneinung I möglichst bedrängte Lage der Produzenten, um recht I Entwickelung de« Wasserstraßen folgt, überaus wichtig, über alles und jedes Maß hinausgesetzt wissen wollte. I des Sozialismus ist, als dessen einseitige Uebertreibung! gute Geschäfte zu machen. Eine Hand wäscht da! Ma« möge iuanbetracht dieser Thatsache« endlich So wurde» nicht Gäste empfange», Offiziere eines! wir heute die Sozialdemokratie vor uns sehen. Der «die andere, und wir brauchen also nicht erst die ver-ldie Streitaxt begraben und bedenken, daß bei einem , befreundet« Staates, sonder« Männer, die sich um «Politiker hat jedoch nicht mit philosophischen Systemen I schieden«schwarze» Seelen' in ihrer jeweiligen I ehrlichen, friedlichen Geschäft beide Teile in ihre» i bas ganze Vaterland im allerhöchsten Maße verdient! zu arbeiten, so angenehm ihm diese Beschäftigung I Nüancierung vorzuführe», sondern können uns ruhig! Forderungen zurückgehen müssen, wenn ein Ausgleich gemacht habe». Die Franzosen schwammen in Wonne, I auch wäre, sondern er muß die reale* Erscheine gen lau die schmutzigen Hände halten! Schmutz ist! erzielt werden soll, bei dem keiner zu kurz kommt, md bei ihrem leichten, launische» und wetterwendi-l der Zeit ins Auge fassen. Von diesem Gesichtspunkte! Schmutz, und mögen die chemischen Bestandteile noch!

sche« Charakter, der fich immer i» Extremen bewegt laus ist aber nicht zu verkenne», daß das grauen-1 f° verschieden sei«! i Die Spiritusinteressenten

Md das Gewollte gern für baare-ze, als schon hafte Auftreten der Anarchisten eine Folgeerscheinung I = * 1 ------- 1 1-------- ---------- | haben, w'e wir unlängst ausführte» ein großes

vollzogene oder doch sicher zu erreichende Thatsache jahrzehntelanger sozialdemokratischer Agitation und Politische RUNdsÄlM Interesse daran, daß ihnen recht bald auf rcichs-

limmt, lag die Annahme nahe u»d war wenigstens Verhetzung war. In der theoretischen Naturwissen. gesetzlichem Wege geholfen werde. Zu der Mitteilung

Ächt so rasch von derHand zu weise», daß aus demlschaft zählt man die Staubfäden einer Pflar-ze und! Marburg, 4. April 1894 k(r 3tg.', daß eine Abänderung des

Freubentaumel sich ei« Kriegstaumel entwickel« möchte, i klassifiziert letztere darnach, in der Praxis fragt man, I Gegen de» Kamerun-Vertrag l Banntweinsteuergesetzes geplant sei, die bezügliche Selbst in Petersburg, wo es an iutriguantes Diplomaten I welchen Nutze» bringt die Pflanze, welchen Ertrag l werden »och immer, trotzdem die maßgebenden Kolonial- Vorlage aber erst im Herbst ein gereicht werden tolle md säbelraffelnden Generalen sonst wahrlich nicht zu hat fie, oder schadet sie etwa gar, indem sie, ohne intereffente» i» Deutschlaud mit dem für uns Er-lwird offiziös imHamb. Korr.' geschrieben' Bt* Wen pflegt, wagte man diesmal doch nicht mit dem nutzbare Früchte zu zeitigen, dem Boden siele Nähr reichten zufried« sind, in mehr oder minder heftiger kanntlich tritt der Reichstag am 5 April in leine Feuer zu spielen, zumal die wirtschaftlichen Zustände stoffe entzieht. In letzterer Hinsicht darf man getrost Form Einwände erhoben. So begegnet man u. a.I Arbeiten wieder ei». Dann wird sich ja wohl auch des Zarenreiches eigentlich alles zu wünschen übrig die Unkräuter verschiedenster Linnöftcher Klasse» zu-Iber Behauptung, die Preisgabe des rechte» Schari- die Antwort auf diese Frage finde» lassen und auch ließen. Schon bei Zeiten wurden aus Petersburg sammenwerfe». Die Revolutionsparteien haben ihre Ufers uud des mohammedanische» Staates BaghirmiIwelter klar werde», was überhaupt an diesem Proj-kte mste Mahnworte nach Paris geschickt, nicht sich zu! meiste» Anhänger nicht durch Vorführung gelehrter I laufe de» deutschen Interessen zuwider. Demgegen einer Hilfeleistung für den Spiritus von Reichswegen Unbesonnenheiten fortreißen zu lassen, und als auch Systeme gewonnen sondern dadurch, daß fie den über muß darauf aufmerksam gemacht werde», daß Wahres ist. Wie die Stimmung im Reichstage znr ta der Freudentaumel »och nicht erblass« wollte, j Lmt« ganz reale Dinge für die Zukunft versprachen, hier niemals eine Okkupation stattgefunden hat. Und! Zeit aber ist, erweist sich, das kann man jetzt schon

Arr Ratsei Losung. Mje Worte. Ehe sie den Gast dann aber aus dem I richten. Die Mädchen sind zum größten Teil nicht Ihrem Hause zu lenken, da Lilli Telkowen seiner

Roman von M. Widdern. f° wenig für einen Empfang paffenden Raum führte, einmal im stände, fich dar einfachste Kleidungsstück Zeit erzählt hat, auf welche Weise fich Ihr Herr

1 i sNachdruck verboten.) |fa9te Re noch:Ich weiß nicht ob ich nölig habe! selbst zu verfertigen und doch wäre er so zweck. Vater geäußert, als sie fich Ihnen eines Tages

- 1 r (Fortsetzung.) |Cie Herrschaften miteinander bekannt zu machen.' I entsprechend für sie, wenn sie die Nadel ebenso sicher l harmlos in den besten Absichten genähert. Aber

Ja, einen kurzen Moment schauten sie sich! »Nein, nein!' entgegnete Felicitas in herbem! zu führen vermöchten, wie Hacke und Grabscheit' I vielleicht'

1 fagar wie entsetzt in die erbleichenden Gesichter, I Ton, setzte dann aber erklärend hinzu:Ihr Herr!Da» ist fraglos, Fräulein Dorett,' entgegnete! Felicitas hielt einen Moment inne. Dann blickte

»rlche sich anscheinend längst nicht mehr unbekannt Bruder und ich sahen uns vor Jahren häufig in L., I Gertrud, als Felicitas hier eine kleine Pause machte. I üe verschleierten Auges zu Alfons hinüber und setzte Baren. Dann aber verneigte sich Felicitas vor dem! im Hause des Geheimrats von Brand ' INur ahne ich nicht' I hast' widerstrebend hinzu:Aber vielleicht über«

Achter. Sie gab damit auch ihm so viel von seiner Wieder verneigte sich Alfons Hülsmann schweigendIn welcher Weise Sie Ihr Interesse für bieMmcn ®ie baS Vermittleramt zwischen mir und

Geistesgegenwart zurück, daß er das unerwartete IDOr feinem Gegenüber. Dann ließ fich die Stief. I Anaelegenheit bethätigen könnten,' fetzte Felicitas IHerrn Amtsrat um des guten Zwecke»

tis-a-vis, wenn auch ebenso schweigend wie die tochrer des Generaldirektors von Gertrud durch das h^. Und plötzlich die Hände des jungen Mäd-1 Em, den ich verfolge?'

1 fange Dame es aethan, begrüßen konnte Felicftas schlrchte Stübchen des jungen Mädchens zu dem besten fassend, sagte sie bittend: O TeuersteI Uebcr bas ernste Gesicht des Richters war es

i iber reichte vorerst Martha SturlesiuS die bebende Z'mmer der kleinen Wohnung geleiten, während auf Sie stützt fich gerade mein ganze« Unternehmen |roie lichter Sonnenschein geglitten:Ich will meine

iechte, ehe sie sich an Gertrud wandte. Die aber Mons nach einer einladenden Handbewegung feiner Daß ich es Ihnen nur bekenne' fuhr Felicitas Ueberredungskunst aufwenden, gnädiges Fräu-

ttte in grenzenloser Betroffenheit dem wunderlichen Schwester, den beiden Damen auf dem Fuße folgte, dann in einer Verlegenheit fort, die diesem königlich Iein'* erwiderte er nun mit seiner sonoren Stimme.

J encontre des schönen Mädchens, da» zum ersten!Nur für wenige Minuten, lieber Fräulein,' l schönen Geschöpf noch einen ganz neuen Reiz öer»| *^nD ich glaube auch, daß es mir gelingen wirb, ial diese Schwelle betrat, mit Alfons zugeschaut I sagte Felicitas als sie in das uns bereits bekannte! lieh.Daß ich es Ihnen nur bekenne: Ich selbst I *eben Widerstand des Vaters zu beseitigen wenn 1 äd sich dabei gefragt:Was ist nun zwischen diesen l blumengeschmückte Gemach trat, aus dem sich der! bin in allen weiblichen Fertigkeiten fast ebensowenig I ~ rocItn man 'hm nämlich glauben macht, daß die Leiden? Haben fie Grund sich zu hassen? Und! Amtsrat aber vor einer Weile nach der anderen! geschult als die armen Käthnermädchen, welche ich 15. » .gewrssermaßen nur dem modernen

ist dieser Haß die Veranlassung, daß Fräulein I Seite des Häuschens entfernt hatte. Er beabsichtigte I belehrt zu sehen wünsche. Wenn ich trotzdem meinen! WohlthätlgkertSfport der Damen ihre Kraft weiht.' 1 dorett mir bisher geflissentlich aus dem Wege ge« I einige Veränderungen in dem kleinen Schlafzimmer l Plan zur Ausführung bringen will, so muß ich mir! .34 verstehe Sie, Herr Kreisrichter!' Felicitas togen, ohne freilich das Geringste zu thun, was! zu treffen, das der Sohn für die kurze Zeit feines I eme Dame an die Seite stellen, die dm Töchtern! sah einen Moment vor sich nieder Nun aber faßte »ich beleidigen konnte?' IAufenthaltes mit ihm teilen sollte. «unserer Arbeiter zur Lehrerin kirnt Wie gesagtlüe plötzlich von neuem die Hände Gertrud Hüls-

l Mit nervösem Druck hatte Felicitas die Hände! ..Mich leitete heute etwas ganz Besondere» zu! brachte Karl Sturlefius Sie mir dazu in den Sinn.! memns und liebevoll wie eine Schwester in das « jungen blonden Mädchens gefaßt, dessen Augen! Ihnen, liebe« Fräulein, ohne freilich eine Ahnung iSind Sie doch auch zur Lehrerin wie geboren mit I zarte Gesicht de« Mädchens blickend, sagte fie leise: j » verwundert zu ihr hinüberschauten.Verzeihen! davon zu haben, daß Sie Besuch erhalten,' fuhr «Ihrem sympathischen Gesicht, sanften Wesen und der!-Fräulein Gerttud, Sie aber würden mir doch ge- 6ie diese Störung in Ihren wirtschaftlichen Ver-1 Felicitas mit gewaltsam bezwungener Erregung fort, I bewunderungswürdigen Geschicklichkeit Ihrer kleinen I statten Ihre Mühewaltung zu honorierm. Mein üchtungen, liebes Fräulein,' sagte fie dabei.-Ich! nachdem sie auf dem kleinen Sopha Platz genommen l fleißigen Hände, von der Sturlefius mir neulich I Gott, wa« ist denn auch Erniedrigender dabei! Muß i rbe jedoch schon vergebens an die Vorderthür der! und Gertrud sich, gleich dem Richter ihr gegenüber I nicht genug erzählen konnte. Trotzdem wagte ichl üch Ihr Bruder nicht ebenfalls Arbeit und that- «ohnung geklopft. Uebrigens wagte ich auch hier l niedergelassen hatten.Gilt e« doch,' setzte sie I es nicht, gleich zu Ihnen zu gehen und Ihnen meine I kräftige« Schaffen belohnen lassen ? Wer in vst so nmstandslos einzutteten, als mir auf wieder-l dann hinzu,auf Anraten de« Herrn Sturlefiu« l Anerbietungen zu machen. Wir find uns japer Welt m»ht sich den» überhaupt, ohne einen