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öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.

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Verantwortlicher Redakteur: Harry Finkin> in Marburg. Redaktion und Expedition: Marit 21.

Anrf Mb v«t»e- °^eMo^MarÜ^"^ ** *'** Jüustrirtes Sonntagsblatt.

M 76

Erscheint täglich «ßer « Werktag »ach Gero» «Ld «errrtagen. Onartal-Abmmanentb'Preir bet der Expe- bition 2 Ml., bei allen PustL«Lrrn S SRt 25 Psz. (exkl. Bestellgeld). Jsserati»a««ebühr für dir gespaÜWe geile btt deren Raum 10 Reklamen für dir Zeile 35 Pf,.

Marburg.

Dienstag, 3 April 1894

Snzeigru nimmt entgegen die Expedition dieser Blattes, sowie die Annoncen-Buream: von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt a. M., Cafiel, Magdeburg und Men; Rudolf Moste in Frankfurt«. M., Berlin, München u. Köln; ®. L Daube u, So. in Frankfurt a-M., Berlin, Hanuover, Parisi

XXIX. Jahr,.

Zweites Blatt.

Der Krainer Bauemstock.

z Von H. Freudenstein, Lehrer in Bortshausen.

3n der Zeit dar dem 16. Jahrhundert stand die Bienenzucht in Deutschland in hoher Blüte. Mutter Natur in ihrer Urwüchsigkeit deckte den Bienen einen reichlichen Tisch, und die Kunst, Bienen zu pflegen »ar »eit verbreitet. Man war ja in dieser Zeit mtt zwingender Notwendigkeit auf das Bienenhalten htngewiesea: Die Katholische Kirche brauchte Wachs und der Honig war in jener Zeit der hauptsächlichste Süßstoff im Haushalte, dennZucker" gab es da­mals noch nicht. Dazu wurden große Mengen von Honig zu Met, dem Trank der Götter und falten Deutschen verarbeitet. Die Zeidler trieben Bienen­zucht in den Wäldern und bildeten eine Zunft. Da eS jedoch nicht gut möglich war, die zerstteut in den Waldbäumen wohnenden Bienen unter Aufsicht zu halten (Schwärme entflohen, Honig ward gestohlen) so stellte man die Abschnitte aus den Stämmen, in denen Bienen saßen, beim Hause auf: Es waren die ersten künstlichen Wohnungen: die Klotzbeuten. Dieselben waren jedoch zu schwer und auch zu teuer, deshalb flocht man aus Sttoh in Form der Stämme Bienenwohnungen das waren dieStrohwalzen." Weil diese Walzen schlecht standen und leicht vom Winde umgeworfen wurden, so legte man sie um und kam so zurliegenden Walze"; andere gaben der stehenden Walze eine größere Unterstützungsfläche, sie erwetterten sie nach unten und damit war die brauchbarste Wohnung jener Zeit, die sich bis heute alsBolksstock" im deutschen Lande erhalten hat gewonnen: der Stülpkorb.

Es war in jener Zeit, wie schon erwähnt, ziem­lich jedes Haus genöthigt, Bienen zu hatten. Die Zucht der Bienen war besonders ein Geschäft der Alten und die Kunst der Bienenzucht, wie sie sich in Jahrhundette langer Erfahrung entwickelt, ging vom Vater auf den Sohn.

Die Bedeutung der Bienenzucht sank, als die Reformatton eingeführt wurde und das Bier den Met vordrängte. De» schlimmsten, Jahrhunderte lang nach wirkenden Einfluß übte auf die Binnen- wirtschast der dreißigjährige Krieg.

Als nach dieser entsetzlichen Geisel GotteS in Deutschland 1648 endlich der Friede kam, waren in Deutschland 3/< der Bewohner über 80 °/0 des ge­samten Viehstandes dahin, über \/3 der früher be­bauten Aecker lag wüst und leer Ganz besonders hatte der Krieg auch unter den Bienen aufgeräumt. Die Städter warfen von ihren Mauern herab zwischen die stürmende» Feinde Bienen.

.Führwahr, man ließ ihnen kein well, wir schützen sie mtt SteffanSpfetl, heiß Wasser und auch Immen (Bie­nen), das that den Gecken also ttang, ihren keiner wollt im Graben bleiben." (Stöber:Aus alten Zetten.")

Luch auf dem Lande suchte man sich die Maro­deurs dadmch fortzuschaffen, daß man in's Haus und auf den Hof Bienenstöcke warf. (Kttchenbuch Riethgen.) Die Soldaten, einmal mit den Bienen bekaant geworden, lernte sehr bald gute Methoden, dieselben unschädlich zu machen und sich den einge- tragenen Honig anzueignen.

Dreißig Jahre lang war der Bauer und Bürger geknechtet, ausgesogen und geplagt worden, kein Wunder, daß er schließlich für diePosie der Land­wirtschaft", für die Bienenzucht keinen Sinn mehr hatte; überdies war der für den Betrieb der Bienen­zucht unentbehrliche Schatz der Erfahrung der in keiner Litteratur niedergelegt war, in dieser Zeit ver­loren gegangen, denn die Altm waren meist tot und die Jungen hatten die Kunst nicht erlernt. Als uun noch im Rohrzucker ein Süßstoff in den Handel ge­bracht wurde, den man ohne Bienenstiche haben konnte, »ar die Bienenzucht überflüssig geworden; sie wurde fernerhin nur noch als Liehaberei getrieben. Erft als die Bedeutung der Biene im.Haushalte der Natur als Vermittlerin der Befruchtung unzähliger Blüten erkannt wurde und man anfing zu erwägen, welche großen Schätze verloren gingen, wenn der Nettar der Blüten nicht von fleißigen Bienen einge­sammelt und zu einem Nahrungs- (nicht Genuß-) mittel verarbeitet würde, das in seinem Wette nur wenige feines Gleichen findet, da suchte man die Bienenzucht zu heben und wieder zu einem Gemein- gut desVolker" zu machen.

Von höchster Bedeutung für diese Bestrebungen war die Erfindung der beweglichen Wabe (des Mobil­stockes) durch den Pfarrer Dr. Dzierzon. Es fragt sich nun, ob der Mobllstock ein Volksstock ist? Ich antwotte nein. Wer int Mobilstock imkern will, muß über ein ganz bedeutendes Maaß theorettschen Wissens und prakttscher Erfahrung verfügen, wie es bei der großen Masse nicht zu finden ist, auch in ab­sehbarer Zeit nicht gefunden werden wird. Auch der Stülpkorb ist keinVolksstock". Zwar wird er im Lüneburgischen mit großem Nutzen gebraucht, aber diese Haidimker sind alle sattelfeste Theorettker und Prattiker, die geradezu Künstler genannt werden müssen.

Die Wohnung, welche mir vor allen zu einem Bolksstock" geeignet erscheint, ist der Krainer Bauernstock (Krainer Originalstock).

Der Krainer Bauemstock ist ein Kasten aus ' /, bis 3/< * Breitem, circa 16 cm hoch, 30 cm breit und 70 cm lang. Er wird unten durch ein Boden­brett geschlossen, welches bei gleicher Breite 10 cm. länger ist und so gleich als Anflugbrett dient. Gewöhnlich wird dies Bodenbrett durch 4 Nägel festgesteckt, daß es sich nicht verrücken und beim Hantteren am Stocke nicht ohne weiteres abfallen kann. In diesem Stock bauen die Bienen Waben, welche vom Flugloche aus durch den Stock gehen. Sie sind also niedttg und sehr breit. Diese Kasten werden nun an und aufeinander gestellt mit Moos oder dergleichem umpackt und so in einer großen Kiste welche ein Dach hat oder in einem Bienen­hause verwahrt (siehe Figur). Damit die Bienen sich nichtverfliegen" sind die Bretter an der Stim- sette der Kasten in welchen sich das Flugloch befindet verschiedenfarbig gestrichen oder bemalt, wa? sich sehr nett auSnimmt.

= Schutzkasten.

Moos. 17 Bauernstöcke.

Was ist nun an dieser Wohnung zu loben:?

1. Sie ist ein unerreichtes Muster von Einfachheit und Billigkeit. Jeder der einen Bauemstock sah, kamt denselben sich selbst aus Brcttem für einige Groschen anfertigen und kann ihn un­möglich falsch oder schlecht machen, wenn er kein Idiot ist.

2. Im Bauemstock überwintern die Bienen, wenn sie hinreichend Nahrung haben vorzüglich und das hat seine triftigen Gründe.

a. Die Bienen haben in diesem Stocke ihren Wintersitz unter der Decke; da wollen sie nämlich sitzen, weil's da am wärmsten ist. Im vottgen Herbste wurde es auf dem Staüde eines Verwandten versäumt (er bekommt diese Zeilen un­fehlbar zu lesen!) das kleine Verbindungsloch an der Stirnwand zwischen Honig- und Bmttaume zu schließen und den Honigraum warmhaltig zu ver­packen. Was thaten im Spätherbst die Bienen? Sie zogen dem warmen Luststtahl nach aus dem Bmt­raume durch das kleine Loch in den leeren Honig­raum und hingen sich als Schwarmtraube an der Decke auf, wo sie im Frühjahr tot aufgefunden wurden. Also Futter, Wabe alles haben sie verlassen um sich im Winter unter der Decke sammeln zu können. Du sagst das können sie auch in jedem Stocke. Gewiß, aber nicht so wie im Bauemstocke. Da wo die Bienm sich im Winter in der Nähe des Flug­loches sammeln, sind bis zur Decke fast nur leere Zellen, wenn der Stock nicht mtt Futter überfüllt

ist. Jede Biene kann eine schützende Zelle finden, keine braucht auf dem kalten Futter zu sitzen. Und diesem Futter können die Bienen im Bauern­stock b. nachrücken b is auch der letzte Tropfen verzehrt ist. Wie ist's denn damit bei unfern Normalstöcken. Bist du vorfichtig, so nöthigst du die Bienen im Herbst (1 11 Sept.) durch reichliche Fütterung, sich das Bmtnest voll Vorrat zu tragen. Freiwillig thun sie das nie, denn nur überreiche Spättracht oder späte Fütterung bei beschränktem Raum und beschräuttem Bmteinschlag bttngt sie dazu. Merke: das ist Unnatur, aber beim Normalmaß notwendig, wmn du es nicht erleben willst, daß deine Bienen bei anbauembetn Winter neben vollen Honigtafeln, bereit Inhalt sie nicht bei ber anhaltenden Kälte nach und nach in's Bmtnest tragen konnten, verhungern sollten. Wie oft habe ich es hören müssen, auch selbst erlebt, daß Völker auf diese Weise verloren gehen mußten. Wer nicht weiß, wo der Hase im Pfeffer liegt behauptet, meine Bienen sind erfroren, meine Bienen sind an Ruhr gestorben, während sie doch verhungert sind.

Ich war von vomherein entschieden gegen die Krainer Banemstöcke und entschieden für die Nor­malrähmchen, aber seit 6 Jahren haben mir die Banemstöcke auf meinem Stande gepredigt, daß das Normalmaß verkehtt und die Form der Waben im Banemstöckenormal" sei.

c. Dazu ist ber Bauemstock sehr warm. Das glaubt nun kein Mensch, ber einen solchen Stock zum erstenmal steht. Stehen aber 23 Bauem- stöcke neben einanber und 45 übereinander in einem Schutzkasten und sind mit Moos umpackt, so merkt jeder, daß hier ein Volk das andere erwärmt, denn alle sitzen unmittelbar neben- und über­einander.

3. Im Bauernstock entwickeln sich die Völker im Frühjahre ganz besondersrasch, er ist also ein rechter Stock für Gegenden mit Früh- ttacht. Und das ist leicht einzusehen. a. Alle Wärme steigt nach oben. Unter ber Decke ist es am wärmsten. Die Bmi bebarf ber Wärme; deshalb legen die Bienm das Bmtnest gern in der Nähe der Decke an; nach unten zu dehnen sie es nur langsam aus, denn nach unten hin nimmt die Wärme ab. Im Bauernstock liegt das ganze Bmtnest in ber Nähe der Decke, ist deshalb leicht zu erwärmen, daher wird es auch int Frühjahr rasch ausgedehnt und das Volk nimmt schnell an Volksstärke zu.

b. Die Königin geht bei Erweitemng des Brut- nestes ungern von einer Wabe zur audem, sie bleibt am liebsten auf einer Wabe und geht erst auf die folgende, wenn sie innerhalb der Wärmegrenzen keine teeren Bmtzellen (Honigzellen kommen nicht in betracht) findet. Dem allen entspricht die Wabe im Bauemstocke, da kann das Brutnest in der Nähe der Decke angelegt und auf den breiten Waben in der Nähe der Decke fottentwickelt werden. Dies halte ich für die Erklärung der Thatsache, daß sich die Völker int Bauemstocke so auffallend rasch im Frühjahr entwickeln. Man hat diese Erscheinung ftüher ber Krainer Rasse zugeschrieben, ich ftnbe sie aber auch bei den deutschen Völkem, die ich im Bauemstock habe.

4. Aus diesem Grunde ist der Krainer Sauern« stock ein guter Schwarmstock, denn er liefert frühe Schwärme. Er ist aber 5. auch ein guter Honig­stock. In dieser Beziehung stelle ich ihn unter den Stock mit beweglicher Wabe aber über dm Siülp- korb und zwar schon aus dem einfachen Grunde, weil ich mit leichter Mühe und ohne Kunst den Bienen im Frühjahre den überflüsssigen Honig, der sich hinten int Stocke ausgespeichert findet, fortschneiden (zeideln) kann, ohne das Volk töten zu müssen. Das kann natürlich auch im Herbst oder Sommer geschehen. Es läßt sich aber leicht eine bedeutende Verbesserung anbringen; man braucht nämlich nur 20 cm. vom hiutem Brette ein Absperrgitter ober einfaches Brett mit Durchgang für die Bienen anzubringen und kann bann in diesem Raume zwischen Absperrgitter und dem « beweglich zu machenden) Hinteren Brette leicht Rähm­chen zur Gewinnung von Schleuderhonig anbringen.

Zu einem guten Honigstocke gehört auch, daß sich in demselben das unerwünschte Schwärmen verhindern läßt. Dies geht beim Bauemstocke leicht. Setzt ein Volk, das zum Honigstock bestimmt wurde Weiselzellen an, so versetzt man es nur mit einem Schwächling ober einem abgeschwittmtm Stocke,

die Weiselzellen werden dann fast jedesmal auSge- bissen. Das Auffinden der Weiselzellen ist ganz besonders leicht, sie werden fast alle am Bodenbrett oder doch in der Nähe desselben an- gesetzt, so daß sie beim Oeffnen und Untersuchen des Volkes nicht leicht übersehen werden können.

Zum Untersuchen und Verstellen müssen ober die Stöcke herausgezogen werden, das ist recht leicht. Man schiebt das betreffende Volk von der hinteren Thür des Schutzkastens aus nach vom und stellt dann ein Brett oder ein paffmdes Kitzchen so zwischen den über und den unter demselben stehenden Stock, daß ber obere etwas gehoben wirb. Hierauf zieht man von vom aus ben Stock soweit heraus unb dreht ihn seitwärts, daß man auch vom einen Gegenstand zwischen stellen kann; der Stock tarnt bann ganz herausgenommen werden und es bleibt doch ber Raum, in welchen sich leicht, am besten von Hütten aus, berfelbe ober ein anderer Stock einschieben läßt.

6. Im Bauernstocke kann beqnm ge­füttert werden. Zn dem Behufe nimmt man das Hintere, bewegliche Brett heraus und stellt in den vorher beschriebenen Honigraum das Futtergefäß, etwa eine gut gereinigte Cigarrenkiste, in die aber ein starkes Bodenbrett wasserdicht eingesetzt sein muß.

Ist ein solcher Raum nichtvor Händen, vielmehr der Stock vollgebaut, so schiebt man zwischen ben zu fütternden und den barunter stehenden Stock ein dünnes Brett oder starkes Blech ober mehrere bünnen Leisten (Rähmchenholz), stellt barauf das Futterge- fäß und schließt den Stock mit einem Tuche.

Ein guterBienenwirt füttert imHerbst (am besten vom 110. Sept.) so, daß seine Bienen sicher bis zum 15. April genügen­den Vorrat haben. Wer im Winter füttern will oder muß, wird wenig Freude an feinen Bienen erleben.

Aller guten Dinge sind sieben, deshalb will ich noch erwähnen, daß ber Bauemstock s» recht für den Handel und die Wanderzucht ge­eignet ist. Er ist leicht verpackt und wenn er auf dem Transpott nicht gar so schlecht behandelt wttd, kommt er glücklich an. Zwei Strohzöpfe als Unter­lage, ein Luftgitter vors Flugloch, ein anderes an Stelle des hinteren Brettchens, daS ist alles, was nötig ist. Und er steht auf der Reife fest, wttd nicht wackelig wie die Körbe in ihren Gestellen, denen dann gar leicht ber Bau zusammen bricht. Daß er noch leichter verpackt ist, wenn es nur gilt zuwandern", brauche ich wohl nicht zu erwähnen.

Dieser Punkt hat sehr viel dazu beigetragen, daß die Krainer Bienenzucht so sehr blüt. Es war bei diesem Stocke ein leichtes, Bienenmärkte einzn- ttchten. Da kommen die Krainer Landslmte und tragen und fahren ihre Bienm zu Markte. Zuerst werden die guten Stöcke abgesetzt an reele Händler oder an andere Marttbesncher. Was nun reelle Händler nicht kaufen und verkaufen tonnen und die Bauern nicht mit nach Hause nehmen wollen, das wird im Ramsch von den Kramer Schwindelfirmm auf gekauft zur Beglückung für dieGrünen" tt Deutschland. Es tonnnett in dieser Beziehung gan- skandalöse Geschichten vor.

Wer sich nun noch nicht davon hat überzmger können, daß der Krainer Bauemstock ein guter Volks­stock sei, dem möchte ich folgendes Vorhalten. In ganz Kram imkett man hauptsächlich unb wenn Rück­sichten auf deutsche Besteller nicht mitsprächm, wohl ausschließlich im Bauemstocke, dabei blüht dott die Bienenzucht und alljährlich wandem tausende von Stöcken über die Landesgrenze hinaus und hundert­tausende von Markstücken zur Grenze herein.

Bei »ns wird so ziemlich jedes Jahr eine neue Wohnung erfunden und eine abgelebte begraben. Die Wissenschaft macht Fottschritte und Ettrag und Stockzahl geht zurück. Tausende von Völkem kommen zu unserer Grenze herein und hundertausende von Markstücken wandern zur Grmze hinaus. Dabr können wir bei weitem nicht den Bedarf an Wachs und Honig decken. Das muß anders werden, dazr möchten auch diese Zeilen beitragen; es sind da freilitf noch andre Dinge, die »ns bewegen und die abge= stellt werden sollen der Honigschwindel aber für diesmal will ich nur das eine wünschen, daß der Krainer Bauemstock bei uns zu Ehren komm« und mtt ihm in der Bienenzucht die alten Bauern- tagenden: Einfachheit und Sparsamkeit. Damtt wär, der Bienenzucht als Bolksbeschästigmg viel greifen