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Erstes Blatt

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J1 *^ ben Verdachtiguuge« uud Angriffen des lichen Ausbau deS neugcschaffer.e« Reiches mit allen Gefahr mit Sicherheit auf den Fürsten rechne« können, Ba»d der Einigkeit, welches fie ivfolge der u'uvergleich.

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Mn zu wählen .zwische« seinem Freund und seinem aber er ist und bleibt trotzdem der unbestrittene > Herze« im Vaterlaude und in der weite» Welt d°Me° daß

man den Draht mit Rußland habe

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Verantwortlicher Redakteur: Harry Finking in Marburg. Redaktion und Expedition: Markt 21.

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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

Jllnstrirtes Sonntagsblatt

Kaiser-, sonder» es darf seine Dankbarkeit und Liebel Liebling aller gutgesinnten Deutschen. Seine Be-1 schlagen morgen demAlten im Sachsenwalde- ent- zu seinem nationalen Erlöser frei bethätigen, ohne I kämpfuug betreiben fast nur noch die Blätter der! gegen, in unzähligen Festen wird die Nation ihren darum von der Verehrung, die es traditionsgemäß!internationalen Sozialdemokratie und des luter- Heros feiern. Am meisten aber werden wir ihn I Zum achtzigsten Geburtstage des p£ixcm Allerhöchsten Herrn estgegenblingt, lassen zu nationalen Börsenjobbertums. I» der Zentrumsprefse ehren uud erfreuen, wenn wir alle an diesem fest- j Fürsten Bismarck. |6raHl^en- Deshalb ist dieser achtzigste Geburtstag sogar beginnt man allmählich mit dem wachsenden licheu Tage feterlichst geloben, in den Tugenden, in

* Marburg 31 Mär, 1894 I füt unfct 58011 du erfreulicherer, wie Eindringe« nationaler Gesinnung in die Partei auch deren er unerreicht dasteht, in deutscher Gewisse».

' I ^e letztvergangenen gewesen fird. I mit Anerkenr ung von dem Schöpfer unserer nationalen! Hastigkeit und Pflichterfüllung und in uuwankbarer

Lichter uud steuudlicher wie in den l-tztvergangeuen Kraft zeigt sich i» der Ueberwmdung großer §üter zu sprechen. Wenn g-wiffe Elemente, die Treue zu Kaiser und Reich, zu König und Vaterland Zahreu bricht morgen des deutschen Volkes höchster Hemmnisse. We»n daher die Größe eines Mannes Bismarck wie alles Deutsche Haffen, aber der Volks-, ihm nachzueifern. Wenn wir alle von dieser Ge^ Wioualfeiertag an, der Tag, an welchem vor 79 »ach der Besiegung von Hi-derniffen uud feindseligen stimmung gegenüber diesem Haffe nicht die Zügel sinnung, von diesem Strebe» erfüllt find so wird Jahren der größte Man» aller Zeiten, des Deutschev I Zestrebungen geschätzt wird, so ist Fürst Bismarck schießen lassen mögen, in ihrer Verlegenheit sich mit auch in Zeiten, wo kein Genie uns die Wege weist Deiches Baumeister geboren wurde. Es war ein auch in diesem Sinue von unerreichter Größe. Un- der Phrase Helsen, der ehemalige deutsche Reichs- Fürst Bismarcks höchstes Ziel erreicht werde«, nämlich Äf-r, schmerzender Schnitt in die deutsche Volsseele, erhörte Feindseligkeiten hat der Fürst während seines kanzler gehöreder Geschichte" a», so ist demgegenüber der Bestand der Größe unserer deutschen Nation bis M vor vier Jahren Fürst Bismarck von dem Platze I gasze« Wirkers zu bekämpfen gehabt. Mit größerem! zu betonen, daß die Bücher der Geschichte allerdings in die ftruste» Zeiten.

zrrückttat, auf welchem er Jahrzehnte Hindurch diel Mißtraue», wie ihm bei seiuer Berufung durch Kai'erld-m Fürsten mehr Blätter widmen müsse», wie irgend! Horry Finking.

Geschicke des deutsche« Volkes so herrlich geleitet! Wilhelm I., hat man selten einem Ministerpräsidenten! einem anderen große« Manne, daß jedoch vorläufig! 1 -

larte. Der Schmerz, den unser Volk damals empfand,I eutgegeugeseheu. Sofort staud er einem Konflikt! unser Altreichskanzler noch keinehistorische", d. h! WvcheN-RÜÜblicke.

var wahlberechtigt, verlor es doch tu dem eisernen zwischen Krone und Parlament gegenüber. Nichts- zum altm Eise» geworfene Persönlichkeit, sonder»! Marburg, 31. März 1894.

S«zler im wahrste« Sinne des Wortes seinen Vater, destoweniger führte er Preuße» zu einer so lichtum immer noch der in hoher Kraft und Frische unter | Ostern ist vorüber, aber die Friedensklä»ge der Nunmehr ist die Wunde, an der Bosheit und Nieder-1strahlten Höhe, wie es ste nie zuvor erreicht hatte.!uns weilende treueste und erprobteste Berater des!Erlösung-festes hallte» auch i« dieser Woche «och tracht Jahre hindurch gezerrt und gerissen haben, Nachdem der Fürst dann das so lauge erträumte deutsche» Volkes ist. "* Allenthalben atebl man zu, daß zur Zeit der

muarbt. Die Versuche einer gewisse» Presse, «» Deutsche Reich, das Unzählige als eis unerreichbares Vertrauersvoll blicken wir zu diesem unserem der europäische« Politik so stet ist vo« deren Spitze die mißvergnügteKölnische Zeituug" Ideal ansahe«, zusammengeschmiedet hatte, be- Berater empor, und wenn wir auch nicht 9Iau6e», I«mo!as waren"?» S

Jtb, He Siebe zum Altreicbskanzl-r aus dem Herzen gannen ihm in und außer dem Reichstag Wider- daß Bismwck bei normalem Zeitenlaufe nochmals gargeneu Woche auf eia Ereignis gerichtet dem

des Volkes zu reißen, indem mau den Fürsten als facher eutgegevzutreten, die mir erbitterter Zähigkeit wieder die Leitung unserer Geschicke in die Hand zweifellos der Charakter eines Frieveuszeichens bei.

Lmäter an u«serm Allerhöchsten Herrn als eine lauf seinen Sturz hinarbeitetcn. Im Parlament, rehmeu wird, so find wir doch überzeugt daß feinPu^tn >vir meinen die Kaiserbegegnung au den M Walleustei» - zu brandmarke« suchte, find an waren es die Reichdfeinde Bebel, Richter, Windthorst Rat indirekt oft vo» Wirkung ist und daß wir v°r!^"?«lävzten Gestade» des blauen adriatischeu

3QS geringste i oem Vvyne oes GulSyerrn über die intimsten Ad- «"legen, auer neue Ausvrua in dem-> »rau Ellen Dorett batte die Worte in ennrif».,

grOuIeM; Mete Edgar. «ü'° 'LdtaÄ sahen sich an. Ihre

,, . - - ! Blicke sagten deutlicher als Worte, daß dieses <onder«

,O, nichts, Nicht»'" erwiderte das Rädchen. Ibare Benehmen der Dame ein neues Rätsel vor Trotzdem Sie mit einem Mal so verändert l ihnen aufbaute, für das sie eben so wenig eine r. k. <... < . , , ,Deutung wußten, als für jenes andere, das in der

Er sah ihr so bittend m das glühende dunkle Macht lag, welche William Dorett über Herrn It*. hftu fip Ylimt AtthOTÄ Fnitttfo /» tüni Stal *

SchHeütt täglich «-Her «3 «ud flflX *

Sdrdxien. O»«rLr!°Nb»ÄKexrst»-PrM bei der tzxp«. IvtUTPltlU.

Btt»s ü M., bei «Lei- i, M. W (ejfl.

BrßeL«tld). JwrrÄtrv.KMbrchr für die Zeile S0NNtU6 1 Avril 1894

*» Mwa Raum 10 Ms-, RGes« für v- Zelle 26 Pf,. wumuy, l. u WM

»»zeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte«,

sowie die Annoncen-Brrreaux von Haasenstein u. Vogler in wixr - ,

Frankfurt a. M Caflel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXIX. Iahrcr

Moste in Frankfurt t. M., Berlin, München u. Köln; G. L.

Daube «, Co. in Frankfurt a.M., Berlin, Hannover, Paris.

Muer Blattes, welches sich nicht evtrlödete unter! Mittel« zu hi»tertreibeu versuchten. Fürst Bismarcks! so lauge er »och lebt. Wir hoffen aber, daß sein! Politik des Fürste» Bismarck umschlingt, scher zu dem Jubel der ihm in dieser Hiuficht Gefolgschaft Genialität, Euergie und Ausdauer haben diese Hinder Leben »och ein recht langes sein wöge und daß ihm ^"pfe». Dcß diese Einigkeit Deutschlands und

Wenden ultramontan-sozialdemok-.atische» Krethi und «isst immer aufs neue überwu-de«. Außerhalb des Krankheiten, wie er sie in letzter Zeit'vielfach durch Österreichs to°3U no* Aalten als Dritter im Drei-

W f Een Bismarck laufepolternd und Parlaments suchte» Leute wie Arnim, Gehlse» und zumachen hatte, in ZukunfterfpSt b/eibe« XI

Rerchssageli her , und Geuoffeu de» Reichskanzler - wie in einem Briefe Wie uns in einem Privatbriefe aus Hamburg in large Zeit am politische» Himmel Europa/ als

dar deutsche Volk muffe Wahlen zwischen ihm und! eines dieser Finsterliuge wörtlich-geschrieben steht, Bestätigung jüngst gebrachter Nachrichten mitgeteilt! dräuende Kriegsfurie die fran-östsch-russische Ser. Wem Kai er, durch Ee. Majestät selbst der Boden stzstematischtotzuärgeru", indem sie den Fürstm wird, ist der GesundbeitSzusta-d Bismarcks zur odt pläbe ««9- Seit Bismarcks klares Auge die Be-

atzogen worden. Kaiser Wilhelm II. hat durch die i» einem Revolverblatt in der »iedrigsten Weise ein befriedigender. Um so reiner uud unaetrüdter ^°^n Deutschlands zu Rußlaud uicht mehr über-

fteuudlicheu Begegnungen mit dem Altreichskanzler verleumdeten und angriffen. Auch dieser Feinde kann daher die Freude und Begeisterung für unfern Zarln'r'eiches amm uvIere Na!^

alten Recke«, im polttischen Kampf ist der eiserne Kanzler Herr geworden; sie sind Helden in diesen Tagen sein. Der achtzigste Gebmts und die Franzosen hatten diese Ent Hem düng "er

iserer Tage alS getreuer Eckardt seine gewicht-gelder Verachtung der Nation überliefert worden.!tag des Altreichskanzlers giebt alle» Deutschen Gc-!^^" stärksten monarchischen Staaten Europas dazu -ürnme erschalle« zu lassen, anerkannt. Das deutsche I Heute steht der Altrechskanzler zwar abseits von! leucnheit, ihre Treue und Ergebenheit gegen ibn I die Russen zu sich Herüberzulocke», um fie >°lk braucht also nicht nach dem Rate der Super- den Gebieten seiner laugen segenreichen Wirksamkeit, kurdzuthun. Zahlreiche Millionen von deutschen r* Rkvanchegelüsten gegen die Deutschen dienstbar

~ - 1 vuw ।ma^e». Fürst Bismarck beklagte sich bitter

| lid^e Mädchengestalt gaukelte, die ihn neckend mit! Nur für wenige kurze Momente hallen sich die! die Hände erbnb^n hntto »r« «intre» «a { Roman von M. Widdern. dem Finger drohte, ob des Eifers, . mit dem er den drei Personen schweigend in dem Gemach gegenüber-1abwihren ' P em Gespenst

sNachdruck verboten.j I Geheimmffm eines anderen Weibes nachspürte.! stand,n, das wie alle übrigen Räume der Doretl I Mamat, «<

!«.«»»> ? "Uch m d-- -n-n,°-ch,-n M°gl chm»°hung U.Ü d-° ioÄiSLÄÄÄ S< «" ÄS

Der Junker kannte selbst diesen und jenen unter!Was zermartere rch mir das Han?!gestattet war. Dann machte Edgar plötzlich eine genommen. Mütterchen was saate ick? dennE d Söhnen der reichen Besitzer in der Provinz,!^nn nur Ällr nM ,alte 3»^! werden will,!durchaus unmotivierte Bemerkung nur in demIBedeutungsvolles, daß Du davorerschrickst als flche sich einen Korb von dem schönen Mädchcn ^.^" doch alle Mädchen der Welt die Ehe ver- Bestreben natürlich, die peinliche Stille zu unter, hätte ich ein fürchterliches Geheimnis verraten? Wt, von dem man vollberechtigt wie er jetzt ^scheuen. brechen. Im Moment aber fühlte er auch schon,,Solche befremdlichen Aehnlichkeiten kommen dock ost

ißte noch erzählte, daß es dem künftigen! Felicitas hatte sich inzwischen an ihre Mutter Iaie roetll9 diese Aeußerung am Platze gewesen. Ein,genug vor." W

Wen neben einer wahrhaft königlichen Erscheinung,, gewendet und den leisen Vorwurf in das Ohr der, E^rides Rot färbte nun die sonst so blassen Züge.,Ja, ja aber von dieser die übriaen«

«enswürdigkeit und Bildung auch noch ein be- kleinen Frau geflüstert: daß sie sich soweit vom, Dadurch gewann jedoch das zarte, wunderbar fein gor nicht vorhanden ist, sollst Du nickt svrecken ttendes Vermögen entgegenbringen würde, über Impulse des Augenblicks hinreißen ließ, um vor Seschmttene Gesicht des Jünglings ein durchaus Hörst Du, mein Kind! sollst Du nickt ivrecken" ' W4 William Dorett auch nicht das geringste I dem Sohne des Gutsherrn über die intimsten Ad-, "^'blrches Ansehen. Der neue Ausdruck in dem-1 - *

-rfügungsrecht besäße. Aber er IM- 1______ 0 ;t.Jn,..,u f'rt r ' ' ö.;_____.....______

meint, Felicitas schraubte nur ihre Ansprüche so,hatte sich keiner Uebertreibung schuldig'gemacht, fie,,bare Aehnlichkeit, der Felicitas einen Ausruf des daß ihr keiner unter den Landjunkern kon-,Felicitas, wollte in der That nicht heiraten. Aber,Ochsten Staunens entlockte.

«irre. Wenn aber der Rechte käme, würde fie,was kümmerte das den Majoratserben? Gefetzt,, .»Was ist Ihnen, Fräulein?" fragte Edgar, mit f schon mit Freuden den Ehering an den Finger, der junge Mann zog nun aus den Worten der, gegen seine Verlegenheit kämpfend,

kisen lassen, wie jedes andere junge Weid von, Mutter alle möglichen Schlüsse, die vielleicht der dsch und Blut. Und nun hörte er aus dem, Wahrheit viel näher kamen, als fie ei wünschte, tobe ihrer eigenen Mutter, daß fie überhaupt | einer Wahrheit übrigens, von der Frau Ellen keine, schauten?

daran dachte, 'den Mädchenstand aufzugeben., Ahnung hatte. Wie sehr Felicitas auch ihre Mutter C. ... ................. ..... I(l u

er warum wollte fie nicht eine Veränderung her-,liebte, so hatte sie dieselbe doch nicht zu ihrer Ver- Auge, daß sie nicht anders konnte, als ihm die Dietrich besaß Muhrt sehen, nach der sich doch sonst jede ihres trauten gemacht, vielleicht weil Frau Ellen ebenfalls Wahrheit zu sagen:Mich narrte eine Täuschung," Felicitas faßte fick iedock schnell Di- M». |*W 8* °i,l- Sch-i»,»«- ch- b-»ch,!- ub m-ml- si- d-»n .«önm» Si- Lkn, ,isich ms b'- Ä, S,Te B, sS

Itanbig, um sich einem anderen Willen unter-, kannte die kleine Frau das Seelenleben des einzigen, Als ich fo zu Ihnen hinüberfah, da schien es mir, Dich nur, Mama. Ich denke ia auck aar «X Jbnen oder hatte »hr die Vergangenheit bkretts Kindes ebensowenig, wie jene fremden Leute, die in plötzlich, als wenn Ihre Züge auf ganz merkwürdige daran, besonderes Aufheben von einer Sacke m2n

so tiefe Verachtmlg der Manner m die Seele, der königlich schönen Tochter des Generaldirektors, Weise denen meiner kleinen Mama glichen. Es,m wollen, die wohl thatsächlick nur in meiner Ein- ? b,,a6 Ausnahme gelten lnß und weil auf Wodrowo ein Weib sahen, das keiner wärmeren war mir, als hätten Sie auch denselben Aug n- bildung bestand. Denn wenn ich mir Jmiker E?aar em herzloses Exemplar kennen gelernt, dre ganze Empfindung fähig war. Und wenn Felicitas bei aufschlag wie diese als verständen Sie ebenso jetzt noch fe aufmerksam betrachte so sinde ick auck toies verdammte? Der junge bleiche Mann,, jedem neuen Korde, den fie aus teilte, immer nur, weich und rührend zu lächeln, wie mein Mütterchen.", nicht eine Spur mehr vvn dieser" *9

'das künftige Schnurrbärtchen erst al» leichter die eine Erklärung hatte:Ich will Überhaupt nichtUm Gotteswillen Felicitas!" I 72

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