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Zweites Blatt

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Da unten ist Frieden im dunkelen Hau», Da schlummert der Müde, da ruht er au» Und schlief er im Schlummer de» Abend» ein E» «ecket ihn nimmer der Frühe Schein.

Diese »orte, am offenen Grabe des Dahinge­schiedenen gesungen, klingen noch nach in den Herzen der Leidtragenden. Ihn wecket nimmer der Frühe Schein, nun ruht er aus der Seelsorger unserer Gemeinde, Herr Pfarrer Klingelhöfer. Er, der s» Dielen das Geleit zur GrabeSstätte gegeben, der so manche, trostreiche Wort den betrübten Herzen an der Bahre ihrer Lieben gespendet, ist nun selbst heimgegangen. Sein Mund ist geschloffen, sein Ange gebrochen, nun ruht er selbst in be8 Friedhofs stillen Gründen.

Herr Pfarrer Klingelhöfer war am 9. Mai 1829 als Sohn des Pfarrers zu Frankenau bei Franken, berg geboren. Während feine zwei Brüder das Studium der Medizin erwählten, entschloß er sich mit Neigung zu dem Berufe eines Predigers. Drei Schwestem von ihm leben zur Zeit in Marburg. Seine erste Anstellung erhielt er als Pfarrer zu GeiSmar im Kreise Frankenberg, woselbst er 18 Jahr, lang in Segen gewirkt hat. Zugleich versah er in dortigem Bezirke auch b«8 Amt eines Ober- schnlinspektorS unb hoben bie dortigen Zeitungen bei seinem Uebertritt in unsere Gemeinde seine Der. dienstc anerkennend und rühmend hervor. In unsere Gemeinde trat er am 4. Dezember 1881. Seine schlichte Einfachheit, fein freundliches Wesen und ge­fälliges Entgegenkommen gewannen ihm auch hier in kurzer Zeit die Liebe und Achtung seiner Ge- meiudeglieder, die ihm dann auch bis zum Grabe treu geblieben sind. Umsomehr, da er auch hier als Lokalschultuspektor jederzeit für die Jugend ein freund- licheS Herz zeigte und stets, so weit es in seinen Kräften stand, das Wohl der Schule und der Jugend

zu fordern suchte.

Wie vielen Kleinen hat er während seiner hiesigen AmtSthiitigkeit das Sakrament der hl. Taufe ge­spendet, wie viele Schüler konfirmiert und zum Tisch des Herrn geführt, wie manchem Ehepaar den Segen der Kirche zum Bunde verliehen und wie manchen Toten zur letzten Ruhestätte geleitet. Sein innig- gläubigeS Herz ließ ihn da immer die rechten Trost­worte finden. , ,,

Seine christliche Mtsfionsthätigkeit brachte ihm die ehrenvolle Ernennung des Lorfitzenden des Gustav- Adolf-BereinS der Klasse Bergen, als der er mit Hingebung die edle Sache zu sördern und zu wahren bestrebt war.

Während seiner hiesigen Amtsthätigkest hatte sich der Heimgegangene wohl stets einer guten Gesund­heit zu erfreuen und wäre ihm nach menschlichem Ermeffen noch ein langes Leben beschieden gewesen, doch deS Ewigen Ratschläge und Gedanken, die höher find, als unsere Gedanken, riefen ihn in voller Wirk­samkeit aus diesem Leben in ein besseres Jenseits ab.

Mit herzlicher Teilnahme begleiteten ihn die Herzen der Semeindeglieder zm GrabeSstätte und betrauern in ihm einen Seelsorger, der das Heil und »ohl Aller stets tat Auge hatte.

Mit dankbarem Entgegenkommen hatte ihm unsere Gemeinde daher auch vor 2 Jahren ein neues, schönes Pfarrhaus erbauen taffen und war eS sein fteudiger Wunsch, in diesen schönen Räumen sich glücklich und behaglich zu fühlen. Doch sollte ihm das Glück nicht lange beschieden sein. Im vergangenen Herbste beste! ihn die Influenza, nach welcher sich ein langwieriges Lungenletdeu einstellte. Dieses verschlimmerte fiö immer mehr und eine Herzlähmung machte schließlich seinem Leben ein schnelles Ende. Er starb am Mitt­woch Abend t/2 10 Uhr. Ihn betrauern seine tief- gebeugte Statin und seine 3 Kinder, 2 verehelichte Töchter und ein braver, bescheidener Sohn von 19 Jahren, für den besonders sich das treue Baterauge allzufrüh geschloffen hat.

Dtt B-erdipmg, welche um 4 Uhr heute Nach mittag stattfand, zeigte eine große Tranerfolge, reich

«ureigen nimmt entgegen die Etzeditiondiese» Btarr«, sowie dieAmwmen-Bureaux von Haasenstetam Vogler ta Frankfurt <u M., Cassel, Magdebmg und Wim; Rckwlf Moste ta Frankfurt a. SJL,Berlin, MünchenmKoln;G.L. Daube u, Co. in Frankfurt a.M., Berlin, Hannover, Pari»:

Marburg,

Sonntag, 11. März 1894

Nachruf für Herrn Pastor Klingelhöfer.

DemFechenheimer Anzeige-Blatt" entnehmen wir Folgendes:

Fechenheim, 3. März 1894.

Sch-Ech- für die »*»<»»«*«!**; _

Jllustrrrtes Sonntagsblatt.

Erscheint täglich außer an BattM« «b

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zahlreich erschienen und von ihnen segnet-W Mrt Hald* ist folgende Anzeige zu lesen:3u verkaufen

Metropolitan Hartmann denselben ein, wahrend Herr Landesteilen sehr verschieden. . ( [leil; Ln aus sechs Zimmern bestehendes möbliertes Haus

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Se unb@ di? beiden Vereine Gemütlichkeit und folgende amüsante Zuschrift:Ich «ach-Jh»-" diel für zwei Damen.

Si-g-rl.« ehrt« Uta dmch W* S, ta --- »*«!*

D-r chmerrliche Stunden in Not durchwacht, fi-hung verdankte, «ar einfach mqi levensiayrg. deshalb aufgefordert, ihre Meldung-gesnche durch ta tiefer Nacht I Seien wir ehrlich; jeher Einzelne von uns, das UN-1 Vermittelung ihre» zuständigen Superintendenten mnerhalb

still schläft er da unten tn tiefer Nacht, I mürb)flt aitet Bic|t einmal ausgenommen, hat bteL Wochen an das Königliche Konststorium zu Cassel ein-

bis ihn der Allvater zum ewigen Leben erwecken wird. I ^lde Weiblichkeit für seine Person nicht entbehrt, I zmeichen. ,, ,

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Friede seiner Seele. Iso ängstlich von der Damenwelt abgeschloffen, I (einschließlich Feuernngsvergütung) verbunden ist, soll infolge

==== I Ujt8 Allen, wenn wir versammelt waren, hat diel Versitzung »es seitherigen Inhaber» »om 1. April d. 3»- |=crfln den verschiedenen Gestalten: als junges lab anderweit besetzt werden. Geeignete Bewerber um di« öCTttttl CyIC». a-kebtt Wenn! Stelle wollen sich unter Vorlage ihrer Zeugnistt innerhalb

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den 25. März. Es ist dies eins der fruyesten gewesen wäre! Aber immer nur Die mit Kirchendienst verbundene katholische erste Schul-

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geltenden Feststellung M nkiWttw« vmanszüsehen. Und so haben wir ben Z>»^eintalieblich^ der find btanen

Jahre 325 ist das Auferstehungsfest an ^emj-mgenl^^ bct weiberfeiudltche» Zusammengehörigkeit so 114 Tagen an die Königliche Lokalschultnspekiion in Ober- Sonntage zu feiern, der auf den ersten Bollmono ' gMrkt bis wir ansei,anderfielen. Der Fasching b.mbach, oder dem Königlichen Schulvorstand zu Fulda 2?wo KoS Beninshtaiensich'wahr' dere?MrlLkEir?°mmm'n^

selbst auf diesen Sonntag fallt ; dann soll Ostern jsch durch daS abschreckende Beispiel, welches flieife I bttIä0t, ift inso ge Versetzung de» seitherigen Inhaber» ®s,iV1*1 aJ8V'man Lftim loflc» -»d 16« tz-I» u»d äopf II» eine d,m

Am frühesten, also auf den 22. Marz, st" Astern angehalten; das endete wie gewöhnlich @ti|ioniglid)tn Schulvorstand zu Hünfeld einreichen. Da» in den Jahren 1598, 1693, 1761, *bl8, <taer erst! ftjjAieit Andere wurden gleichfalls durch I Einkommen der Stelle wird vom 1. April d. I. ab aus

nach 291 Jahren von heute ab wird dieser SallM"« g* $u spei{ontÄ des anderen ®e 950> «t neben freier Wohnung voraurfichüich festg-st-lll wieder ei«tr-ten Das späteste Osterfest sieH« Memißliebig und gewisse alleinstehende ältere werden.^ gRr$ einschließlich Ott-ber d. I.

Jahre 1666, 1734 und 1886 und wird ^um ersten bie faum allein stehen konnten und sich schon von der Königlichen Bade-Verwaltung zu Bad Nenn- Male wieder eintreffen im Jahre 1943. Ter Oster- mehr erinnern können, vergaßen sich darf ein Steuerkassengehülse mit guten Zeugnissen gesucht.

Vollmond nach welchem der Ostersonntag sich bk- u Maskenbällen im Sofiensaal und Bei der Stadtverwaltung zu Rotenburg a/F. ist die Stelle

«WrnnamifÄ tanbein cuklisch(fi MD ödt' °c* f r. rl q* e.inftfcX eine» Nachtwächters, Later nenwärter« und Kuhhirten vakant.

stimmt, wird nicht astronomisch,! 7 im Kolosseum ihr Heil zu suchen. 2ch selbst habe Gesamteinkommen beträgt ca. 500 Mark, außer kleiner

einem von dem gelehrten LiltaS angegebenen B°kie Fahne des Cöltbats so lange hochgehaltev, bis Wohnung, 3'/- rm Holz und 9 rm Reisig. Körperlich rüstige, von Gregor XIII. vorgeschiiebenen Verfahren vk- die Hand so weh that, daß ich sie einer jungen nüchterne und zuverlässige Leute wollen sich baldigst melden, rechnet. Die Abweichungen zwischen dem astronomisch $ame an^tten zu Schlendetpreiseu, denn bestimmten (wahren) und tarn chkl sch berechneten ^a6e gesehen, daß der Mensch nur im Amttiche Ackchrichte«.

Vollmonb können bis auf fast zwei Tage tetgen. «llein sein soll unb daß dem Hagestolz Ernannt: der Fabrikant Rübsam in Fulda zum

Dadurch kam es, daß die Protestanten, bie den furchtbares Schicksal winkt. ES thut mir leid, Mükurator der Pfarrer:Ernst'schen Strpwdren.daselbst, der Ostervollmond früher astronomisch bestimmten, tat ' (g , t . müffeu, ich war mit L-.ib I dostasfistent Marr m Frankershausen («r. Sschwege) zum

Jahre 1744 Oster» am 29. März feierte», die ~£eIe Junggeselle und wen» ei» lebensfähiger er'lieh en: dem Pfarrer in Zwesten die dritte und -in-neue W«»»« Jöt ber Sft rtbe, %nt auch ich auf Freiersfüßen SeifeanS. b« ÄLß«nbmtffer ebnatb atömtr

Heinrich Dowe erfunden der vor ^3« Z-i f° ^aurtag aber wahr! - Ergebenst ein gebrochener ^ btI Königlichen Regierung in Casi-l auf Antrag, viel von sich reden machte. U-b-r die Einrichtung« deS aufgelösten Wiener Jmtg-1 Gestorben: der Kreisphysiku» vr. Clemm in

des Panzers verlautet noch nichts. Er soll am V« J Rinteln, der Gefangenaufseher WeUken bei dem GertchtSge-

nächsten Montag vor einer geladenen Gesellschaft ttel znm Erkennen fängtas' ta Schmalkalden, der Poftsetretir Schaumburg

Berlin geprüft werde». Die zur Patentierung bereitsL g aUei6 btr @änfe teilt bieDarsreltan»« in Capel.

angemelbete Platzpatrone hat eine I Dasselbe tautet: Untersucht man eine» Gänse- Äbtlttr-JlRttUue.

Am Hinteren ®nbe befindet sich ein di^allplattcheuI.nI)et max aB befien äußerer Seite, dichtI LaNrl^^'^

a^ Amboß für de» Schlagbolzen des Gewehrs. \ n Schwungfeder, zwei kleine, schmale, Königliche Schauspiele.

Ei» Gedenktag. Am 8. Marz find 76 nfieweta zarte und festfitzende Federn. A» »om 11. bi» 18.März 1894.

Jahre seit dem Eintritt des verewigten Genertafelb « f jederzeit das Alter Sonntag den 11.: 11'/. Uhr Lorrm: Matinee zum

mcwschalls er!Un. M

dahmgegange». Wenn der große H-rrfUYler auch Erlauf deS eisten Lebensjahres zeigt sich auf der I .' .Der Herr Senator". Montag den 18.: .Auf von »ns genommen ist, so lebt er doch noch imi Seite dieser Feder quer über fie eine Rinne,! eigenen Füßen". Dienstag den 13.: .Der Waff-nschmieb«. gesegnete» Andenken der Nation, in de» Büchern der auSstebt als wäre fie mit einer dreikantigen I Mttwoch den 14.: .Czar und Zimmermann . Donrerstag

Ser Utn4 bC<"L Vtameta das feinen13a^rtS zeigt sich dort je eine Rinne mehp. sodaß .Vasantasena'. Sonntag den 1«.: .Der Trompeter von seinem «eiste ersullt ist, int Regiment, das i-nienl fce: Anzahl dieser Rinnen das Alter der SäUmg-n. Anfang '/-7 Uhr.

Ncme» ttägt. I Gänse mit nnttüalicher Genauigkeit ablesen kann. I

Volkszäh längs ergebuisse. Nach de» «an, ® I« der! AuSftellnnssPrets. Auf der Chicagon Weltaur-

i, der Statistik des Deutschen Reichs* mitgeteiltenI Eine Orgel aus Bambus, ^n oeri^^^ ut aU(5 in der Mufikirstiumerten-Abt-ilung nniere Eraebniffen der Volkszählung vom 1. Dezember Jesuitenkirche zu Shangat wurde MNgst eine Orgel Industrie an dem hohen Verdienst teilg-nommen, Ergeomuen oer »oiiBäayiu»H die von einem chinesischen OrdensbruderIbfI deutschen Arbeit in Amenka die rhr zukommende

1890 belief sich an diesem Termin die orstarwesende I g h , snfrifmftf dieses Instruments I Aneikennung verschafft zu haben. Der allbewähiten Piano-

Levölkerung in Deutschland auf 49 428470 Ein hergestellt wurde. Ebug fort«-von Carl Scheel in Cassel wurde für

wobrer Auf ein QuadratkileMeter kommen demucch l ist nicht aus Metall gefertigt. sondern auS Bamvus, I A^stellungS-PianoS der erste Preis (first dass award) 9irirSffiartaeSl, die die Bevölkerung» |unb der Wohlklan, dieser Orgelpfetfen^tst mwer- _______________________

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in den Bereinigte» Staaten von Nordamerika 8 2 Dritte genn^r als der Preis der tn ®n p 8 überall.

Personen auf daS Quadratkilometer. Die naturlichelbrauchlichen Metallorgeta. I -----

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