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I Wöchentliche Beilagen: Krcisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Dr» md Verlag. ^o h^u g^S o^wckxrstttt^vi^hdr»ckerei ° Alluttrirtes Sonntaasblatt. SMwtFHmt unh t**

Jllustrirtes Sonntagsblatt

Redaktion und Expedition: Markt 81.

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Die wirtschaftliche Gemeinschaft.

Zu der jetzt vielfach geäußert« Besorgnis, die wirtschaftlichen Gegensätze, die in unsere» Tagen allerdings zu einer ungewöhnlichen Schärfe sich zuge­spitzt Haven, würden eine dauernde Eulftemdung und Verfeindung innerhalb der produktiven Wirtschasts- klassen zur Folge haben, äußert sich dieNational­liberale Korrespondenz" in folgender Weise:Gewiß geht augenblicklich eine mächtige Erregung durch die großen Produktivstände unseres Volkes und man kann manch' bitteres Wort gegenseitiger Vorwürfe hören. Ja landwirtschaftlichen Kreisen herrscht ein weitverbreitetes Mißtrauen, hinter de» Interessen der!

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»rech« uuge g-l«, a»at -achte fische», rumen, <142$

vomBerliner Tageblatt" verzeichnete Gerüchte, die dahin lauten, daß es bei dem Besuch des Kaisers in Friedrichsruh gegen die Absicht des Kaisers zu politischen Erörterungen gekommen sei, welche zu einem scharfe« Disput geführt hätten. Der Lus gang sei kein harmonischer gewesen. In einer Mitteilung, die wir von zuverlässigster Seite aus Berlin erhalte», werden uns diese Gerüchte als völlig erfunden bezeichnet. An entsprechender Stelle hätten die böswilligen Ausstreuungen, hinter denen entweder eine Bestrebung malkontenter Poli­tiker oder einBörseumauöver zu suchen sei, großes M i ß f a l l e n e r r e g t. Die Wahrheit der damaligen Berichte, daß in Friedrichsruh keine aktuellen poli-I tischen Fragen zur Sprache gekommen, sei über alle! Zweifel erhaben. Wir können eS von unserem Stand-1 punkte au» nur bedauern, wenn gewisse im Dunkeln! arbeitende Clique« das Denlsche Volk, das sich der! neugewonnenen Einigkeit zwischen seinem Kaiser und I seinem Natioualhelde« freut, durch Ausstreuung solcher! Gerüchte zu beunruhigen suche». I

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»Ja, wenn8 Auge in Luge wäre, dann will ich Dir's schon gern glauben aber er ist so heim­tückisch und hinterlistig!"

nimmer aus, da« will ich Dir schon jetzt schriftlich gedenk"

sprach, wa» wir da führen, und will just nit paffen für Liebesleut', die sich nun bald für immer enge» hören sollen, " ' '

»Ha, ich fürcht' mich nit vor ihm!" ___,

Jürgen sie und reckte sich dabei selbstbewußt in die Höhe.Er soll nur Herkommen, wenn er Schneid' hat, der Mordbrenner! Dann aber kommt er mir

Iruhigung der Gemüter wird zurückkehren, wenn erst | so manche agitatorische Uebertreibuag, die augenblick ltch ihre Wirkung thut, auf ihren wahren Wert zurückgeführt sei» wftd. 3« Deutschland find die großen wirtschaftlichen Interesse», die ländlichen und

I dte gewerblichen, mehr als irgendwo darauf ange­wiesen, sich zu vertragen. Es ist ebenso unmöglich, I unser Vaterland zu einem vorwiegende« Industrie» I staat, wie es zu einem Ackerbaustaat zu machen. ! Die Wohlfahrt des eine» Standes ist auch die des Iander»; der eine findet bet dem andern lohnende« I Absatz für seine Erzeugnisse. Darum darf mau das «Vertrauen habe», daß durch mancherlei Störungen kund Kämpfe hindurch doch die Harmonie der wirt­schaftlichen Interessen der große» prodnktive« Stände

I fich Bah« breche« wird. Den« sie ist eine Natm- I Notwendigkeit und ohne fie würden Staat und Volk zugrunde gehen."

Gegen die Einfuhr amerikanischer Fleischprodukte

wurde» kürzlich in Berlin im Klub der Landwirte ernste Bedenke» laut. Vor den Mitgliedern des Klubs sprach der Generalsekretär des Deutschen Land-! wirtschaftsrats Dr. Müller über Viehverwertung und I Verkehrswesen in Nordamerika. Der Aufschwung, I den die Viehzucht in Amerika genommen, ist wesent-1 lich unterstützt worden durch die billige» und bequeme»! Transport-Verhältnisse. Sie ermöglichen eine Arbeite-1 teilung, wie sie bei uns gar nicht denkbar ist. Die! westlich gelegenen weiten Gebiete blieben der Auf-! zücht Vorbehalten, in de» Maisgebieten widmete man!

»ir's gestern auch so todesweh, daß ich hält' heulen können, wenn ich mich nicht selbst vor mir geschämt hält'. Aber da» ist ja alle» dummes Zeug!' meinte rr abbrechend.

, Wieder erschauerte da« Mädchen bang und fiel * plötzlicher stürmischer Bewegung dem Geliebten I

»Ich stehe inJBotte« Hand, ruhig, »f

«»zeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte«, Ü^^dlmuncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in vvt _ , Srmdfart «. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXIX: 5^0610. Masse in Frankfurt a. M., Berlin, München tu Köln; & O "1 ö

Daube», Svi in Frankfurt «.M., Berlin, Hannover, Pari».

Politische Rundschau.

* Marburg, 5. März. Böswillige Ausstreuungen.

Daß eS auch «ach der Versöhnung unseres Kaisers mit dem Altreichskanzler immer noch Leute giebt, die zwischen diesen beiden dem Deutsche» Volke gleich

miteinander zu reden!" Dabei lachte er herzhaft auf und drückte der Gundula einen Kuß auf die schwellenden rotm Lippen.

Marburg,

Mittwoch, 7. März 1894.

Die Dirne versuchte ihn schwach anzulächeln;! Gleich darauf hatte diesen der finstere Wald in aber fie konnte e« nicht verhindern, daß eine Zähre! seinen Schatten ausgenommen, und da» Geräusch sich au« ihren dunklen Augen stahl und ihr lang» der Schritte de« Forteilenden erstarb qar bald in sam über die bleichen Wangen rollte. der lautlosen, träumenden Nacht.

Die Bemühungen Jürgens, ein heitere«, froh»! Aber dennoch blieb Gundula vor der Hütte finniges Gespräch zu stände zu bringen, blieben denn! stehen mit hochklopfendem Herzen. Beide Hände auch fast gänzlich erfolglos. Konnte er fich doch! über diesem zusammengefaltet, stand fie da und selbst eines gewissen mederdrückenden Gefühle» nicht lauschte atemlos in die Ferne, al» ob au« dieser erwehren, da« ihn schon gestern beschlichen hatte und! irgend ein schreckliches Ereignis »erkündet werden ihn heute m nur noch verstärktem Maße überkam. | müsse.

Die Heren-Sun-el.

Koma» »en Georg Höcker.

(Nachdruck »erfieNe.] (Fortsetzung.)

»Die Mutter hat »ich angesteckt," meinte Gun­dula nach kurzem Stillschweigen mit einem besorgten Blicke auf den Geliebten, und dabei schauerte fie dang zusammen. »Ich weiß nit, es ist mir heut' so seltsam eigen um das Herz, gerad' als ob ein furchtbare» Unglück geschehen müsse! Ich bin ein armes, dummes Ding, ich weiß er wohl aber ich kann mir nit helfen, Jürgen, jetzt, wo's nur noch »ach Stunden zählt, bis wir uns angehören sollen jetzt ist mir'« mit einmal, als ob es zu End' sein müsse mit unserm Glücke "

Der Bursche umschlang fie mit zärtlichem Un­gestüm.

Du bist ein liebe« Närrchen!" meinte er »Was soll noch geschehen? Der hochwürdige Herr hat ine I nun schon zu wiederholten Malen von der Kanzel verkündigt und bald machen wir Hochzeit, freilich! wohl, man kann'« nit immer wissen, daß man auch! glücklich sein soll!" fuhr er nach einer Weile mit|

SNügen erzeugt, dessen Ausdruck wir tu den heftige» teure» Män»en Zwietracht säen möchte», beweisen|Jntercssenkämpfen unserer Zett erblicken. Indessen es kommen auch wieder bessere Zeilen und die Be-

I Bald trennten fich auch die Liebenden: aber die! Nicht» regte fich indessen, nur der Nachtwind sonst so scheue und voll keuscher Jungfräulichkeit! hauchte flüsternd durch die Zweige, und zwischen zurückhaftende Gundula war heute beim Abschied-! diesen trieben die Herbstnebel ihr phantastische» Spiel, nehmen wie ausgewechselt. Voll stürmischer Zärt- Da plötzlich hallte ein scharfer Knall durch die ltchkett warf fie fich an bte Brust des Geliebten und | Nacht dahin, dem wiederum lautlose«, tiefe» Sckweiaen bedeckte gleich darauf «einend dessen Mund mit! folgte.

heißen, brennenden Küssen. E» war, al» ob die Gundula schrak entsetzt zurück; e« war ibr in unterbrach I namenlos Erregte e« voran« fühlte, daß fie von! diesem Augenblick, al« ob fie einen fernen Schrei

m di« Jürgen einen Abschied zu nehmen habe vielleicht für! gehört habe, aber wieder zur Befinnuna kommend

immerdar und ewig. mußte fie fich eingestehen, daß sie selbst aufge^

Dann ging Jürgen schrieen habe. 19

I Gundula war mit ihm vor die Hüttenthür hinaus- Sie wollte fich thöricht schelle«, daß ste so fui<6t» getreten und starrte ihm noch mit verloschenen Blicken sam erregt heute Nacht war. Irgend ein Jäaer nach, wie er immer weiter und weiter über bie ober vielleicht ein Wildschütz war mm Schüsse mrf Walderlichtung sich von ihr entfernte und nun ein Stück Wild gekommen, und der zefälliae Nacht- schon bald den düster dalregenden Kiefernwald er- wind hatte den Knall bi« zu ihren Ohren herüber- reicht hatte. betragen.

E« «ar ihr zu Mute, al« ob fie ben (Beliebten | Aber dennoch konnte fich Gundula nicht erwebren. , ,' meinte Jürgen! zurückrufen und ihn bei fich behalten müsse, um ihn, daß fie an allen Gliedern zu zittern beaann «ub Komm, Schatz, ba« ist ein traurige« Ge» I vor dräuenden Gefahren zu schützen. kalter Schweiß ihr auf die Stirn trat.

I ,>et wütig bezwang fie den Sturm aufgeregter! Instinktiv eilte fie über die mondbeschieueue , r . tuu. s. ' Gefühle in ihrem Innern, und al« der voll vom Lichtung, welche ste vom Waldesrande trennte und °ls, wir hätten anderes Mond beschienene Jürgen fich in diesem Augenblicke al, fie diesen erreicht hatte, rief fie mit Aufgebot

m reden! Dabe, lackte er beribaltlnoch einmal umroenbete und scheidend mit der Hand! ihrer ganzen Kraft zu wiederholten Malen tz«

zurückwinkte, do hob auch fie die Hand und bewegte Namm de« Geliebt«.

sie freundlich gegen dm (Beliebten. I

Erscheint täglich anßer an Werkt«,« u«ch Sinn- «nb Feiertagen. Q»art-l»Sb»ime»eut«.Preitz bei der Erve- dtttan 2 Ml., bei all« PaßLwlrro 2 9tt $8 Pfg. (erkl. Bestellgeld). Jnserati»»«gibühr für die grspaltwe Zeile «der der« 3Uxm 10 Pfgi, Reklamm für die Zeile 28 Pfg^

uachdenklicher Miene fort.Schau, gestern Nacht, | , Das Mädchen sah mit zärtlichem Stolz zu ihm als ich am Kirchhofe »orübergeschritten bin und ehe | hinauf. ___,

ich den Mordbrenner, den Balzer, abgefaßt habe ~

beim Zennergchöst, d« »ar wir'S auch gar eigen »ms Herz; aber ich mein als, da» hat der Mond, schein grthan, der flimmert hinein in den Sinn, daß Man fich schier nimmer auskennt. Und da «ar

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I fich der Mästung, in de» östlichen Gebieten der Haltung I von Milchvieh. Zur Zeit ist der Rindviehbestand I Nordamerikas 2/3 mal größer, als der Deutschlands, I ähnlich steht es mit dem Schlachtbestande; der Schweine- I bestand Nordamerikas aber überragt den ganz I Europas. Die bequemen Transportverhältuisse habe» lauch ihre Bildung großer Marktzentren erleichtert.

Ium den Hals.Ich kann mir selbst nit helfen, laber es ist mir einmal so sterbensbang ums Herz!" stieß fie hastig hervor.Schau, gerade so ist's mir, als wenn ein gräßlich Unglück geschehen müsse mit Dir al« wenn ich Dich schützen müßt', Jürgen, davor!"

»Liebe« Närrchm," flüsterte Jürgen zärtlich und schaute fie tteuherzig dabei an,uns steht der Herr-! gatt bei, das glaub sicherlich; ohne ihn, der im| Himmel ist, geschieht nichts und wie er« fügt, I so wollen wir'S gern tragen!" I

Gundula schwieg still und schaute nachdenklich! vor fich nieder. |

»Wenn nur der Balzer nit wär'," flüsterte fie I nach einer Weile;aber der ist ein gar böser, | heimtückischer Bursch'! Du hast mir« selbst erzählt,! daß er Dir Uebles geschworen hat gestern Nacht.'!

?2bÄ e öuruckgesetzt zu werden, und die Vertreter! Die Märkte find sehr primitiv eingerichtet und äußerst! kann und muß und nur solche Personen als Bartei- der letzteren klagen wieder über bie stets wachsenden! schmutzig, der Verkehr vollzieht fich innerhalb der! genossen anerkenne» kann, die voll und ganz ohne Produktion auferlegt wurden ausgedehnten Märkte meist zu Pferde. Der Handel Rückficht auf ihre wirtschaftliche und gesellschaftliche MiL u Wett^werb auf dem Weltmarkt immer litt meist monopolifiert, eS wird Massenwaare für! Stellung für dm Klasseukampf eiuttete» und aktiv schmieriger machten. Der Kampf um die Handels-1 Maflenverarbeitung aufgekauft; es existiert fast nm Ian demselben teilnehmen." Die Resolntion ist recht r£n>£ bCt ^^nsatze ans eine bedenkliche Kommissionshandel, die Kommisfionäre, deren Zahl! bezeichnend und dürfte auch den unklare» sozialistisch« Spitze gettiebe», und die durch bte verschiedenste» auch nur gering ist, erhalten feste Sätze, keine I Schwärmern unter den jungen Studenten zu denken ^rvorgerufene ungünstige Lage, in der fich | Prozente, fie haben in Folge dessen kein Interesse an | geben

^"bszweige, landwirtschaftliche sowohl als der Gestaltung des Preises. Für den Verkäufer ' »in deutscke« gewerbliche befinden, hat ein allgemeines Mtßver- bietet der Handel nach Lebendgewicht ein großes Moment! deutsches Utopien

. ' >! der Sicherheit, und diese Art des Handels wird allerdings!^ demnächst am Kenia in Afrika gegründet werden.

>Ibegünstigt durch dieAuSgezeichnetheit deSamerikanischen!^ ersten Pioniere des von Hertzka in seinem Buche 1 Viehs. Die Verarbeitung des Fleisches geschieht! »Freiland" entwickelten Sozialismus find dorthin : I fast ausschließlich im Großbetrieb, womit man aller-1 "bgereist, nm die Theorien ihres Meisters zu reali- | dlnzs eine Ersparnis an Arbeitskraft und eine bis j f*eitn- Das ganze Unternehmen ist wirtschaftlich auf lins Kleinste getriebene Arbeitsteilung erreicht, a6erI$örau2fe6mtßat aufgebaut, die fast sämtlich phan- I auch sehr ernsten sauitärenBedeuken berechtigte!^^ sind. Auch abgesehen von dem sozialistischen ! Nahrung giebt. In Bezug auf Fleischschau und sonstige! P^»rip der Ansiedelung genügtes, darauf hinzn- ! veterinäre Schutzmaßregeln ist der Amerikarer nicht | mei'en. daß die Entfernung von der Küste bis z« hebt sensibel. Es besteht zwar ein Fleischbeschaugesetz, |bem ausgesuchte« Gebiete viel zn groß ist, als daß |ba8 aber nur eingeführt ist, um im Auslande etaP$ der Anbau selbst der teuerste» tropischen Pro- ! Gefühl der Beruhigung zu erwecken. Es enthält!dukte bezahlt mache« wird, daß die Akklimatisation ! nicht eine einzige Bestimmung darüber, woraufhin der, des Europäers (wenn man einmal diesen Ausdruck ! Veterinär feine Obacht haben soll. Die Eingeweide, gebrauchen will) unter dieser Brette durchaus nicht ! bekommt kein Veterinär zu sehen. DaS Gesetz ist! erwiesen ist, und daß auf den malariafreien Höhen jeett amerikanischer Humbug; die Folge ist aber bod)|n'$ts wehr gebaut werden kann, was für den ! gewesen, daß man auf «rund dieses Gesetze» die | Europäer einen größeren Wert hätte. Der Plan ist ! europäischen Märtte de« amerikanischen Viehprodukten DlHt Phantasten aus geheckt, welche nicht die geringste ! geöffnet hat. I Ahnung von dem Leben in den Tropen haben, und

! | es wird an de« herbste« Enttäuschungen nicht fehle«.

u-b Zum Ministerpräsident,»wechsel i»

! Seit einiger Zeit haben die Berliner Sozial-! London.

demokraten ihre Idee» auch in die Studentenschaft Die englische Presse giebt »unmehr ziemlich ru trage» versucht. Aber bis auf die Gewinnung | einmütig ihrer Befriedigung über die Ernennung de» verhältnismäßig weniger unreifer Köpfe hat diese Ministers des Auswärtigen, Lord Rosebery, zum Agitationsarbett keine Erfolge aufzuweisen. Und auch Premierminister Ausdruck. DieTimes" meint vom | c ft Bekehrten wollen nicht recht nach der Fraktions-1 Standpunkt der nationalen Fragen sei Rosebery der pfeife tanzen, und find demgemäß bet den herrschenden geeignetste Nachfolger Gladstone's; wer auch immer Genossen wenig beliebt. Diese Sachlage wurde Minister des Auswärtigen sei, die auswärtige Polütk letzthin in einer Berliner Parteiversammlung wieder werde keine Aenderung erfahren; wahrscheinlich werde I aJ. offenbar. In derselbe» hielt nämlich bet|ber Unschlüssigkeit wegen Vermehrung der Flotte ein Reichstagsabgeorbnete Bueb eine donnernde Philippika | Ende gemacht werden, aber die allgemeine Politik gegen denwertlosen Rummel" der Sludentenver bar Regierung würde im Uebrigeu beibehalten werden sammlnngen, worauf folgende Resolution einstimmige! DerStandard" erklärt, Jedermann würde es be- Genehmigung fand:Die heutige öffentliche Volks- dauern, daß Rosebery vom Posten beS Minister- j Versammlung erklärt fich mit den Ausführungen des des Auswärttgen scheide, Kimberkey habe nicht die Referenten Reichstagsabgeordnetm Bueb, einver- für diese Stellung notwendigen Eigenschaften, doch standen und ist der Meinung, daß die Sozial-!sei er noch mehr als irgend einer seiner Kollege« demokratie von den Studenten und bereu|ijieifür geeignet.

Anhang nichts zu erwarten habe, vielmehr! das Proletariat fich nur auf fich selbst »erlassen |