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Zweites Blatt

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Aus dem Abgeordnetenhaus^

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Zählung des Viehbestandes im vorigen Herbste an­

gehenden Jahres festgestellt worden war.

mir nun nicht bekannt, welches Ergebnis im ganzen

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geordnet, um danach Vergleiche anzustellen mit dem Viehbestände, der nach der Viehzählung des voraus-

Domäuen allgemeine gewünscht mitten in

in den Wald früher stattfand, als bis an Ort Stelle diejenigen Maßnahmen vollständig geregelt konnte», welche znr ordnungsmäßige» Entnahme Streu und Laub erforderlich waren. Es lagen mals auch die Verhältnisse anders, als jetzt;

und Forsten v. Heyden: Eine derartige Erklärung, wie fie der Herr Vorredner hat, und wie ich fie im vorigen Jahre den Notstaudszeiten abgegeben habe, heute

dern in möglichst großem Umfange Laub und anderes Streuzeug im Frühjahr, sobald es irgend die Witte-

werter Weise hat sich ja die staatliche Verwaltung bereits im vorigen Jahre bereit erklärt, aus den fiskalischen Torfstichen zum Selbstkostenpreise Torf abzugeben zu Streuzwecken in den durch die Dürre besonders betroffenen Gegenden. Jndeffen sind schon im vorigen Jahr die Anfragen nach Torf aus diesen Torfstichen so erhebliche gewesen, daß diese Gesuche nicht alle berücksichtigt werden konnten aus Mangel an Material. Diese Verhältnisse davon bin ich überzeugt werden sich noch ganz erheblich steigern im nächsten Frühjahr. Denn wenn auch den Winter über dort Vorräte gesammelt worden sind, so werden doch natürlich die Anfragen im Frühjahr sehr erheb­lich viel größere werden als im letzten Herbst; mit Torf allein wird also dem Bedürfnis an Streuzeug

und sei» von da» wir

den Kreisen, wo die Futternot geherrscht hat, das Bedürfnis nach weiterem Streuzeug bereits Anfang oder Mitte März in empfindlicher Weise hervortreten. Ich will nun keineswegs hier etwa einer Devastation des Waldes das Wort reden; das liegt mir voll­kommen fern. Jede Devastation des Waldes muß selbstverständlich auf das peinlichste vermieden werden. Aber ich meine doch, man müßte bei der Abgabe von Streuzeug aus dem Walde bis an die äußerste zulässige Grenze wohl gehen und einen kleinen ge­ringeren Schaden, den die Hergabe von Streuzeug aus den Wäldern vielleicht herbeiführen möchte etwa dadurch, daß der Zuwachs an Holz ein wenig zögernder erfolgt, in den Kauf nehmen gegenüber dem großen Nutzen, der geschaffen wird, wenn die hier in Frage kommenden kleinen bäuerlichen Existenzen, auf deren Erhaltung ja auch von allen Seiten dieses Hauses ein so großes Gewicht gelegt wird, sicher erhalten würden. Denn es handelt sich in der That nicht überall wird dieselbe Not geherrscht haben, aber doch in vielen Teilen um die Erhaltung dieser kleinen Existenzen. Es ist vor einigen Tagen hier im Hause mit R-cht angeführt worden, daß vei der schwierigen

wieder abzugeben, trage ich Bedenke», uud zwar «m deswtlle», weil ich den Eindruck habe, daß die Worte, welche ich im Sommer vorigen Jahres sprach, daß der Wald im Interesse der notleidenden Landwirte und namentlich der kleineren geöffnet werden solle, doch vielleicht teilweise falsch verstanden find, jeden­falls teilweise dazu geführt haben, daß das Andränge»

diese Viehzählung gehabt habe. Ich kann deshalb in dieser Beziehung nur von meiner engeren Heimat reden und anführen, daß es dort glücklicherweise hat vermieden werden können, daß eine derarfige Ver­minderung des Viehstandes infolge der Futternot erfolgt wäre, daß sie als eine irrationelle, als eine unwirtschaftliche bezeichnet werden mußte. Der Vieh­stand ist natürlich zurückgegangen, auch bei uns nicht unbedeutend, aber nicht in einer solchen Weise, daß die Bestellung, die Düngung der Felder dadurch in Frage gestellt würde.

Es wird sich nun bei Beurteilung der durch die Futternot geschaffenen Lage im gegenwärtigen Augen­blick darum handeln, die Frage zu beantworten, ob mit den vorhandenen Futtermitteln, die teils der Herbst noch gebracht hat, teils im Wege des Ankaufs beschafft worden sind, die vorhandenen Viehbestände durch den Winter gebracht und in einem erträglichen Futterzustande erhalten merben können. Ich muß bei Beantwortung dieser Frage wiederum auf meine engere Heimal exemplifizieren, weil mir die dortigen Verhältnisse allein näher bekannt sind. Es wird in­dessen auch in anderen Gegenden, die durch die

wiß nicht richtig, in normalen Seiten auch entschieden zu verwerfen. Es handelt sich aber doch um ei»e anormale Zeit. Nehmen Sie einmal an, in welcher schwierigen Lage die Landwirte damals waren. Die Heuernte war ausgeblieben, hatte keinen nennens- werthen Ertrag gegeben, Weizen und Korn standen so niedrig im Preis, daß die Landleute fast allge­mein diese Brotfrucht zum Viehfutter verwendete»; der Hafer ist meistens mißrathen, sodaß in viele» Gemeinde» Schwierigkeiten bestehen, wie sie sich einen entsprechenden Saathafer beschaffen sollen. Es war also kein Mittel vorhanden, sich baares Geld zu verschaffe», das sie brauchten. Wenn nun ein Landwirt in der Not dazu griff, Stroh zu ver­kaufen, so will ich das nicht verteidigen, aber rut- schuldigen werden Sie es gewiß auch.

Wenn ich mir erlaubt habe, diese Ausführungen hier zu machen, so habe ich mit denselben den spezielle» Zweck verfolgt, an den Herrn Minister der Land» wirtschaft die Bitte zu richten, ob er nicht geneigt sein würde, hier im Hause die Bereitwilligkeit zu erkläre», ebenso, wie er es im vorigen Jahre getha» hat, auch in diesem Frühjahr mit de« Hülfsmittel» des Waldes den bedrängte» Gegenden zu Hülfe zu kommen, selbstverständlich »ur da, wo d» Bedürfnis zu einer derattige» Unterstützung vorliegt. Der Herr Minister würde sich durch eine derartige Erklärung hier im Hause den wärmste» Dank in de» beteiligten Kreisen erwerben; er würde denen, die mit Sorge in die Zukunft schauen, unseren kleineren Besitzern, den Kampf um ihre wirtschaftliche Existenz erleichtern, er würde es ihnen ermöglichen, neuen Mut zu fassen. Sie wären vor Allem bann besser in der Lage, sich mit ihren Vorräten einzurtchten, wenn sie damit rechnen können, noch eine entsprechende Menge von Steuzeug aus den fiskalischen Wäldern zu erhalten. Es ist auch nicht zu befürchten, daß durch eine der­artige Erklärung vielleicht unerfüllbare Hoffnungen und Erwartungen erweckt würden. Unsere ländlichen Besitzer wissen sehr wohl, daß auch die Hülfsquellen des Waldes nicht unerschöpflich find, und fie sind sich auch dessen vollkommen bewußt, daß unter keinen Umständen eine Devastierung des Waldes von Seiten der Königlichen Staatsregierung gebilligt oder gar von ihr selbst vorgenommen werden kau».

Darauf erwidert der Minister für Landwirtschaft,

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wußten damals, daß ei» weitverbreiteter Notstand herrschte, während wir heute wissen, daß iu beet größten Telle der damals bettoffenen Landesteile von einem bedenklichen Wiederausbruch eines Not­standes int Frühjahr, günstige Witterung voraus­gesetzt, nicht wohl die Rede fein kau». Der Herr Vorredner hat völlig zutteffend bemerkt, daß die bäuerliche Bevölkerung er in hervorragendem Matze versteht, Haus zu halte», »m derartige fchwierige Zeiten zu überwinde». Es wttd jedenfalls die ost gemachte Wahrnehmung auch hier einttete», daß man schließlich in knappen Jahren noch mehr übrig hat, wie in reichen Jahren, wo niemand an Sparen bei« Futter bentt.

Wenn ich also eine berarttge allgemeine Erklärung, wie fie gewünscht wnrde, nicht abgebe, so kau» anbererseit» der Herr Vorredner ver­sichert sein, daß, wo sich Not heraus- stellt, meinerseits das, was an Streu ohne Schädigung des Waldes abgegeben »er­den kau», auch abgegeben werde» wird. Es ist aber und ich glaube, die Ausführungen des Herr» Vorreduers find eine Bestätigung beffe» gewesen notwendig, daß man «ft de» Vorräte» uud mit deu Mitteln, die der Wald abgebeu kann, Rat hält. Hätten wtt in frühere» Jahre» und auch

wen find und ebenso die volle Berücksichtigung seitens der Königlichen Staatsregierung verdienen, die sie auch, wie ich weiß, thatsächlich finden.

Herr v. Plötz hat damals die Bitte ausgesprochen, daß der Herr Minister für Landwirtschaft geneigt fein möchte, auch im kommenden Sommer wieder aus den Wäldern Gras besonders an die kleinen Leute zur Ergänzung ihrer Futtervorräte abzugeben. Dieser Bitte kann ich mich vollständig anschließen, aber ich glaube, daß durch die Erfüllung dieser Bitte ein ganz besonders wichtiger Puntt in dieser Frage noch nicht getroffen worden ist, und daß dieser andere Punkt, den ich im Auge habe, zuvor zu erledigen 'ein würde. Die Wunden, welche durch die Futter- und Streunot den landwirtschaftlichen Betrieben ge-

allerdings wünsche» eine ermäßigte Taxe festge­halten wird. Dm» auf diese Weise wttd sich das Bedürfnis am beste» bestimmm loffen und Miß­bräuche werden dadurch am leichtesten vermieden. Es ist nun auch von Herrn von Ploetz bereits er­wähnt worden, daß bei der Abgabe vo» Laub im vorigm Jahre Mißbräuche stattgefuuden habe». Ich toiC das nicht in Abrede stellen, aber wunder», meine Herren, kau» man fich doch darüber ganz ge­wiß nicht, daß bei einer derartigen Maßregel, bei solchm Maffmabgaben von Laub, wie fie stattge- funben haben, in einzelnen Fälle» einmal ein Miß­brauch vorkormnt; bas ist nach meiner Ansicht ganz »»vermeidlich, und dieser einzelne mißbräuchliche Fall darf ganz gewiß der Eesammthell nicht zur Last ge­legt werden. Es ist in dieser Beziehung unter Anderem auch daraus hingewiesen worden, daß in einem einzelnen Falle von einer Gemeinde, die reiche Mengm vo» Laub erhalt« hatte, große Quantitäten Stroh verkauft Word« find. Es ist das ganz ge­

schlagen worden sind, machen sich unmittelbar und! nicht genügt werden können.

zuerst in den Viehbeständen durch deren Herab- ) Es bleibt deshalb nichts anderes übrig, als Minderung ge tend. Der Herr Minister für Land- wiederum auf den Wald zurückzugreifen. Es wird

Jan. 1 )O Mk. Dem gi ank axi bitten

ist. Nach den Schätzungen, die wir in dieser Be­ziehung vorgenommen haben, wird nur etwa ein Sechstel der vorhandenen Sttohvorräte für Streu­zwecke benutzbar sein; fünf Sechstel müssen für Futter­zwecke verwendet werden, wenn die vorhandenen Futtervorräte ausreichen sollen, den Viehstand btB zum Heranwachsen neuer Futterstoffe auf den Feldern zu erhalten. Geschieht das, so wird das natürlich die Folge haben, daß sehr bald wieder ein empfind­licher Mangel an Sttenvorräten eintreten wird, und ich glaube, daß an diesem Punkte eingesetzt werd« muß, wenn den bedrängten Landwittm in den durch die Futternot bettoffenen Gegenden geholfen werden soll; es muß ihnen die Möglichkeit gewährt werden, sich einen Ersatz für die fehlenden Streuvorräte zu verfchaffm. Bis zu einem gewissm Grade wird als Ersatz ja die Torfftteu herangezogen werden können. Jndessm ist die Torfstreu nicht billig, wenn sie vom Händler bezogen wttd, und es werden besonders unsere klemm Besitzer kaum in der Lage fein, erheb­liche Mengen an Torfsttm zu kauf«. In dankms-

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Nutzung auf dem Wege des Meistgebots, welcher zu ganz ungeheuren Preissteigerungen trotz aller wohl- tvollenden Abmahnungen seitens der Forstbehörden fühtte, aufgegeben worden war und die Streunutzung des Waldes gegen eine bestimmte mäßige Taxe Der- «bfolgt wurde.

Neben dieser Unterstützung seitens der Königlichen Staatsforstbehördcn sind die übrigen inbetracht kom­menden Faktoren keineswegs unthätig geblieben, sie haben vielmehr alles angewandt, was in ihren Kräften ftanb, um die Not zu lindern. Speziell den Or­ganen der Selbstverwaltung fft ja das schönste Lob für diese ihre Thätigkeit dadurch zu teil geworden, daß derselben in anerkennender Weise Allerhöchsten Otts durch die Thronrede Erwähnung gethau wor­den ist.

Aber trotz dieser Wirksamkeit der Königlichen Forstbehörden und der übrigen dabei inbetracht kom­menden Faktoren wäre es nicht möglich gewesen, das Hervorbrechen eines akuten Notstandes zu vermeiden, toemt nicht noch ein fruchtbarer Herbst eine reiche Ante an Futtergewächfen aller Art gewährt hätte. Durch dieses Zusammentteffen ist es denn gelungen, über die schlimmste Zeit in den von der Dürre be­sonders bettoffenen Gegenden hinwegzukommen, ohne daß die Staatskasse um Unterstützung angegangen werden mußte, was meines Erachtens sonst nicht zu vermeiden gewesen wäre und bekanntlich in anderen Bundesstaaten in weitem Maße geschehen ist.

Es wäre nun aber vollkommen verkehrt, wollte van annehmen, daß die durch die Dürre des vorigen Jahres geschaffene Lage überwunden sei und man sitzl die Dinge fich eMwickeln lassen könnte, wie sie M eben entwickeln. Es hieße das die Kosten, die Mühe und Arbeit, die im vorigen Sommer ange- vondt find, geraden vergeuden und vergeblich ver- vandt erscheinen lassen; es hieße das nur den Ein­ritt der Kalamität um einige Monate hinausschieben. Man wird vielmehr die heilende Hand im Frühjahr <8 die bann gewiß roteber hervorbrechcnben Wunben ltgen müssen.

Herr v. Plötz hat gelegentlich der handelspoli- kifchen Debatten in diesem Hause den Gegenstand bereits gestteist; er scheint mir aber von solcher Be­hütung für wette Streife des Landes und insbesondere die kleinbäuerlichen Besitzer zu fern, daß es nicht *uangebracht sein bürste, bie Aufmerksamkeit des Hohen Hauses auf biefe Verhältnisse noch einmal speziell hier zu lenk«, bie dieser Aufmerksamkeit sehr

wirtschaft hat wohl infolgedessen auch eine neue wiederum nötig sein, wenn unseren kleineren Besitzern ' ......... , gHE« werden soll, daß aus den fiskalischen Wäl-

Dürre besonders hart betroffen find, nicht viel anders; Loge der Landwirtschaft im Allgemeinen diejenigen liegen als bei uns. Ich kann nun aber inbezug Besitzer, welche neben dem Betriebe ihres Gutes »och auf meine engere Heimat die aufgeworfene Frage be- als Tagelöhner, als industrielle Arbeiter etwas ver- jahen. Ich glaube, daß es möglich sein wird, mit dienen, noch am ehest« unter den jetzigen Verhält- ben vorhanbenen Futtervorrätcn ben vorhanbmen nissen in der Lage wäre» zu bestehe». Ich will baB Viehbestanb durch ben Winter zu bringen. , nicht bestreite». Wenn aber außerordentliche land-

Es gehören dazu allerdings zwei Voraussetzungen, wirtschaftliche Kalamität« eiatreten, wie fie die In erster Linie gehört dazu die äußerste Einschränkung Dürre für die betroffen« Gegenden war, bann wird und Sparsamkeit in der Verwendung der vorhandenen es dies« Besitzern sehr viel schwerer als größere», Futtervorräte. Diese Voraussetzung ist bei uns ge- eine solche, wenn auch vorübergehende, schlimme Zett geben; denn unser hessischer Bauer wie überhaupt zu überwind«, ohne in ihrer wirtschaftliche» Selbst- der Bauer zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, fich, stäubigkeit erschüttert zu werde». Ich meine, es ist mit dm gegebenen Verhältnissen auf das äußerste eine Pflicht der Königliche» Staatsregierung, der abzufinden, fich nach der Decke zu strecken, wie dieses; fie bei ähnlichen Anlässen immer nachgekommen kein anderer Stand der Bevölkerung nur annähernd ist. in wirksamer Weise hier einzugreifen mit den

Es ist rung ermöglicht, abgegeben wird. Denn meiner ------n Schätzung nach wird in meiner Heimatprovinz in

Unser Abgeordneter, Herr Landrat von Trott zu Solz, ergriff bei Beratung des Forstetals zu folgender Ausführung das Wort:

Meine Herren, die Nebennutzungen der fiskalischen Waldungen haben im verflossenen Jahre in einem großen Teil des Staatsgebiets besonders für die kleineren ländlichen Besitzer eine sehr bedeutende Rolle gespielt. Es ist nicht zum geringsten Teil der Hcran- sziehung dieser wertvollen Hilfsmittel zu danken, daß ^amate, als durch die mehrere Monate hindurch an- .dauernde Dürre ein Mangel an Futter und Streu- -yug in geradezu erschreckender Weise eingetreten war, E daß damals, sage ich, es vermieden wurde, daß U ein akuter Notstand in des Wortes schlimmster Be- M beutung in bestimmten Gegenden unseres Vaterlandes ansbrach, und daß die Besorgnis, die zeitweise sehr begründet war, sich zerstreute, daß einzelne ländliche ' Besitzer der von mir bezeichneten Art in ihrer wirt­schaftlichen Selbständigkeit geradezu gefährdet waren.

Neben den von dem Herrn Minister der öffent­lichen Arbeiten für die betreffenden Gebiete gewahrten Frachtermäßigungen ist es in den beteiligten Kreisen mit lebhaftem Dankgefühl ausgenommen worden, daß der Herr Minister für die Landwirtschaft damals die bekannte Anweisung erließ, nach welcher die Hilfs­quellen des Waldes in reichem Maße den notleidenden -Landleutm eröffnet werden sollten. Aufgrund dieser Anweisung haben die Forstbehörden anfangs zwar zögernd, später aber in reichem Umfange die Hilfe des Waldes gewährt, und es ist diese Hilfe dann besonders von segensreichem Erfolge geworden, als der ursprüngliche Modus der Hergabe der Stteu-

Anzetgm nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in VVIV, t Frankfurt a. M Casiel, Magdeburg und Wien; Rudolf ÄÄ1Ä;

Mosie in Frankfurt a. M., Berlin, Münch« u. Köln; G. L.

Daube u, Co. in Frankfutt a.M., Berlin, Haimover, Paris.

Erscheint täglich außer an Werktag« »ach «am- und **<*** v*

Feiertagen. Quartal-AbannementS-PreiS bei der Expe-

bitten 2 Mk., bei all« Postämtern L Rk. 25 Psg. (exkl. U .on .

Bestellgeld). Jnser^-Mri»uhr für die gespHm Me MlttWvch, 7. FebrUllk 1894

eW beten Raum 10 »fa. Reklamen für die ft-ile 25 Ps«. -e, u

ttSus dem stenographischen Berichte über die Sitzung vom 31. Januar 1894.)

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für bie Kreise Marburg und Kirchhain.

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in derselben Weise in der Lage ist. ! Hülfsmitteln deS Waldes. ES wird sich daS um so

Eine weitere Voraussetzung ist die, daß die vor- mehr empfehlen, als eS fich um eine Hülfe in handenen Strohvorräte, welche sich in dm ländlichen' natura handelt, bie ganz gewiß vorzuziehen ist einer Wirtschaften befinden, größtenteils zu Futterzwecken Hülfe in Geld. Ich bin auch sehr damit einver- herangezogen werden, wie dieses auch bisher geschehen standen, daß diese Hilft in natura nicht unentgelt­lich gewährt wird, sonder» daß daS würde ich