öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg und Kirchhain
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Erstes Blatt.
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schlechternde Einvernehmen zwischen den Eltern warf vrch über das seelische Leben de» Knaben seinen
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Bundesrat und Reichstag.
AIS gestern die württembergische Erklärung gegen die Weinsteuer in den Reichstag hineinplatzte, schien diese Körperschaft einen Augenblick im Begriffe, etwas den Kopf zu verlieren. Herr v. Kardorff, der nur ungern eine Gelegenheit vorübergehen läßt, wo er der gegenwärtige» Regierung etwas Unangenehmes sagen kann, sprach von „der traurige» und betrübenden Perspektive auf die Zustände, die sich im Bundisrat eiugeschlicheu hoben müssen", wenn eine bereinige Erklärung abgegeben werden könne, und der Reichstag schien zuerst geneigt, fick dieser alarmierenden Auffassung avzuschließeu. Mit der Zeit ober kommt Rat, und man besann sich denn auch, daß das gar nicht so Ungeheuerliches sei. Daß nicht alle Beschlüsse des Bundesrates mit Einstimmigkeit gefaßt weiden, ist eine ganz selbstverständliche Sache und es ist auch schon mehrmals dageweseu, daß eine Bundesregierung ihre von der Mehrheit abweichendeu Ansichten durch ihre» Vertreter vor dem Reichstags verteidigen ließ, ohne daß man daraus auf „betrübende Zustände" im BuudeSrat geschlossen hätte. Es wäre ja auch wirklich merkwürdig, daß, während sich im deutschen Reichstage so viele Meinungen entgegensteheu, im Bundesrat nun alle immer derselben Ansicht sein sollten! Das war in der Vergangenheit nicht immer der Fall, kann es jetzt nicht sein und wird auch in Zukunft nicht anders werden.
An sich können wir uns also in keiner Weise «tschließeu, dem Zwischenfalle irgendwelche besondere Bedeutung beizulegen. Der württembergische Minister
zu Jllonkar Gunsten eingetreten wäre und so dar äußerste von ihr abgewendet hätte, dann hätte die chenfo geistesbeschränkte, al» abergläubische und fa-
Politische Rundschau.
Durch eine Depesche de» Wölfische« Telegraphen- büreaus, die in dem größten Teil unserer gestrigen Ausgabe veröffentlicht wurde, ist die Nachricht bestätigt worden, daß am Montag der Flügel« adjutaut des Kaisers, v. Moltke, dem Fürsten B i s m a r ck in Friedrichsruh ein Handschreiben des Monarchen übergeben hat, in dem der Kaiser unter Ueberseudung einer Flasche alten Weins den Fürsten zu seiner Rekonvalescenz nach überstandener Influenza beglückwünscht. — In Verbindung hiermi wird auch der Einladung des Grafen Herbert Bismarck zum Ordensfest am Sonntag weitere Bedeutung beigelegt werden. In Berlin wird der Vorgang bie! kommentiert; wenn auch der Kaiser nicht Gelegenheit genommen habe, den Grafen Herbert Bismarck anzusprechen, so sei der Letztere doch durch Ansprache« seitens der Kaiserin und der Prinzen Heinrich nud Albrecht ausgezeichnet worden. Je nach der Stellung der einzelne« Blätter in her „Bismarckfrage" wird das Erscheinen deS Grafen Herbert Bismarck am Kaiserhofe, das erste seit den Märztagen des Jahres 1890, verschieden behandelt. Jedenfalls aber beweist schon dieser Vorgang in Verbindung mit der Sendung des Flügeladjutanteu v. Moltke nach Friedrichsruh von Neuem, daß die Beziehungen des Kaisers zum alten Kanzler nicht mehr durch die Gegensätze beherrscht werde«, die vor fast vier Jahre« zur Treunuug fühlten. Die „Nordd. Allg. Ztg." hat zweifellos Recht, wen« sie, wie wir schon durch ein Extrablatt unseren Lesern mitteilten, schreibt, man dürfe an» nehmen, die Entsendung eines Flügeladjutante« nach Friedrichsruh sei aus der eigenste« Initiative des Kaisers hervorgegangen. — Zu de« obigen that- sächliche« Meldungen kommt nun noch die weitere, auch von der „Köln. Zig." bestätigte, Fürst Bismarck habe dem Kaiser mit dem Ausdruck seines Dankes erwidert, er werde sich unmittelbar «ach dem Geburtstage des Kaisers beim Kaiser in Beilin melden. Die persönliche Begegnung des Kaisers mit dem Fürsten Bismarck würde nicht nnr ein Akt von ergreifender historischer Bedentung sein; sie würde so manches Trübe und Unerfteuliche aus de« letzten Jahre« vergessen machen, eine« Zwiespalt im Denken und Fühlen der Nation beseittgen und deshalb auch von der überwälttgenden Mehrheit des deutschen Volkes mit aufrichtiger uud daukbarer Freude begrüßt werden.
Für die gestern begonnene erste Beratung des Etats im Abgeordueteuhause werde« drei Tage
ist formell «iäts einzuwenden. Inder Praxis habe« sich nun die Dinge bisher in der Regel so gestaltet, daß, wenn eine Regierung im Bundesrat in der Minderheit blieb, sie sich der Mehrheit fügte nnb auf eine selbständige Vertretung ihrer Ansicht im Reickstage verzichtete. Mit anderen Worten: Nachdem im Bundesrate eine Angelegenheit erledigt war, stellte sich der gefaßte Beschluß nach außen hin als Gesamtbeschluß deS Bundesrates dar, und eS ist nicht zu leugnen, daß er dadurch an Kraft gewann. Wie gesagt, wenn diese Regel einmal durchbrochen wird, so sehen wir darin kein Unglück. Eine andere Frage ist es, ob es in diesem Falle auch geboten war, von ihr abzugehen. Nicht die Thatsache der Mittnachtschen Erklärung, sondern die Gründe, die dazu fühtten, find das Jntereffante.
Daß Württemberg im Bundesrat gegen die Weinsteuer gestimmt hatte, war allgemein bekannt, uud das württembergische Volk, das entschieden gegen die Wein steuer ist, konnte also darüber ganz beruhigt sein, daß die Regierung des Landes so gehandelt hatte, wie eS im Lande gewünscht wurde. MittnachtS Rede konnte auch nicht den Zweck verfolgen, die Weinsteuer zum Falle zu bringen, denn eine Anstrengung in diesem Sinne war durchaus unnötig. Wer die parlamentarische Lage einigermaßen kennt — und Herr Mittnacht kennt ste genau — mußte wissen, daß diese Vorlage unter allen Umständen mit einer großen Mehrheit verworfen werden würde. Um dies Ergebnis zu erreichen oder auch zu fichern, war es nicht nölig, daß Herr v. Mittnacht mit so schwerem Geschütz auffuhr, wie er es gethau hat. Daß er fich nur wegen der Nichtbeachtung der vor 23 Jahren gefasten unverbindliche« Bundesratsbeschlüsse habe verwahre« wollen, ist auch nicht wahrscheinlich, denn wenn er daraus eine Verletzung eingegangener Verpflichtungen oder auch nur eine Rücksichtslosigkeit gegen Württemberg hätte ableiten und sich darüber beschweren wollen, so würde das sehr leicht zu widerlege« sein. Näher dürfte man der Wahrheit kommen, wenn man annimmt, daß ein allgemeines Gefühl der Verstimmung deS Herrn v. Mittnacht den Anstoß zu seinem Verhalten gegeben hat. Ma« wird fich gewiffer Differenzen erinnern, die im Herbste v. I. an die Oberfläche kamen, und die schließlich den Rücktrttt des württembergische« Gesandten v. Moser als äußeren Beschluß hatten. Außerdem aber ge- wiunt es den Anschein, als ob er durch seine Aktion seinen Einfluß i» Württemberg habe stärken wollen.
mit feinen kindlichen Augen vor fich stehen, wie sie seinen Eltern, vor denen er doch namenlose Scheu empfand, gar finstere und böse Worte zugeschleudert hatte.
Instinktiv fühlte das unschuldige Herz de» Knaben es heraus, daß die fremde Frau in geheimnis« vollem Zusammenhänge mit dem traurigen Leben im elterlichen Gehöfte stand. Verging doch zum liebet fluffe kaum ein Tag, an welchem der Wending- bauer und nunmehrige Ortsschulze nicht in seiner rohen, übellaunigen Weise auf die Hexe schalt, die an all seinem Unglüde schuld sei. So hätte Jürgen e« beim unter keinen Umstänben gewagt, sich in bie Nähe der Hütte des ftemden Weibes zu wagen.
Aber wie der Zufall oft wunderbar in das Menschenleben hineinspieft, sollte auch Jürgen unvermutet dazu kommen, eine Bekanntschaft sowohl mit Jllonka, als auch insbesondere mtt ihrem Töchterlein zu machen, die von entscheidendem ein« lusse cuif den ganzen ferneren Lebenslauf des Knaben ein sollte.
Beim Beerensuchen traf Jürgen einmal auf ein Keines, schwarzlockiges Mädchen, das kein anderes als Gundula war. Erst sahen sich die Kinder stutzig an, denn sie waren sich noch zu keinem Mak im Walde begegnet und fich von Angesicht völlig ftemd. Aber schnell fanden sie nach Kinderart Gefallen an einander und wurden zutraulich. Beide hatten einen großen Topf bei fich, den ste mit Schwarzbeeren anfüllen wollten. Jürgen, der älter und gewandter war, al» Klein-Gundula, hatte im Nu seinen Topf angefüllt, und statt daß er wie sonst sich nun nach Herzenslust an ben würzigen Beere« erlabte, half er der kleinen, schwarzLigigen Dirne eifrig ihren itbenen Topf mit der leckeren Frucht anfüllen, und dabei fragten sich die beiden in ihrer kindlichen Art
Verantwortlicher Redakteur: Dr. H. W. Kühne in Marburg. Redaktion und Expedition: Markt 21.
Are Herrn-Grm-el.
Roman von Georg Höcker.
Machdruck verboten.! (Fortsetzung^)
Die Meinung des reichen Bauern galt aber
natürlicherweise gar viel bei den Gohrungern. Kein Wunder, daß deshalb die allgemeine Stimmung im Dorfe gegen das fremde Weib bald eine äußerst ttbitterte unb feindselige geworden war.
Wenn der milde, gute Pfarrer nicht unablässig
bie Freundlichkeit des Knechts durch eine herzliche Zuneigung. Aber nur zu oft wurde das gute Ein- vernehmen durch den rauhen Polterton des Wen- bingbauern zerstört. Dieser konnte nun einmal kein Lachen auf dem Hofe mehr vertragen, und wenn er sein eigen Fleisch und Blut auf dem Hofe in kindlich ungebändigter Lust jauchzen hörte, dann fuhr er wohl mit einem rauhen Donnerwetter dazwischen und meinte griesgrämig zu dem Oberknechte, dieser könne auch etwas Gescheitere« thun, als solch un- nütze Allotria treiben.
So fühlte fich Jürgen im Hause der eigenen Eltern scheu und bedrückt. De» Knaben liebste Freude war es deshalb, wenn nicht die Schule ihn in ihren engen Bannkreis zog, hinauszueilen in ben ewig grünen Nadelwald Dort, wo die Bäume so ernst und feierlich zum Himmel ragte«, wo in dem schattigen Waldesdome während der kurzen heißen Sommerszeit unzählige gefiederte Sänger melodische Weisen erklingen ließen, fühlte er fich glücklich. Stundenlang vermochte er kreuz und quer durch den Wald zu schweifen, und bald kannte er fast ein jedes Tier in diesem
Mtt letzteren hatte er überhaupt gute Freund, chast geschloffen, und selbst die scheuen Rehe näherten ich zutraulich dem blauäugigen, treuherzig blickenden Menschenkinde.
So kam es bald, daß Jürgen ben herrlichen Hochwald rings um Dorf Gohrungen als feine j weite Heimat ansah. Nur eine Stelle in diesem mied er sorgsam, und da» «ar die Lichtung, auf welcher bie Hütte stanb, in der bie Hexe wohnte.
Jürgen hatte bie übeloerschrieene Frau zwar eit jenem Austritte im Elternhause nicht roieber zu Besicht bekommen, aber dennoch empfand er einen heillosen Respekt vor ihr. Noch immer sah er sie
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unb Weise aus. Jürgen machte zwar etil gar verdutztes Gesicht, als er plötzlich von Gundula erfuhr, baß sie mit ihrer Mutter ganz allein mitten in ber großen, finsteren Kiefernwaldung wohne.
Er hielt es nicht für möglich, daß da« kleine, liebliche Geschöpf, zu welchem er sofort in seiner offenen Art Zutrauen gefaßt hatte, am Ende gar das Kind ber übelverschrieenen, fremden Hexe sein könne. Um fich zu vergewissern, ließ er sich »on der Kleinen auch noch ganz genau beschreiben, wo sie denn eigentlich im Walde wohnte. Als aber Gundula zum Ueberflufle noch nach ber Richtung zeigte, in welcher Jürgen die Hütte der fremden Frau wußte, da platzte er erschrocken heraus:
„Aber dort haust ja die Hexe — weißt D»'« nit? — die zaubern kann unb bie Menschen «er« wünschen!"
Dabei schob er ganz verzagt den einen Daumen zwischen die roten Lippen.
Aber Klein-Gundula schüttelte den Kopf uud bückte ihn mit ihren großen, dunklen Augen ernsthaft an.
.Ich weiß nit, was Du meinst," sagte sie in entschiedenem Tone; „meine Mutter ist lieb; sie ist tine Hex'!" Dabei verzog sie ben kirschroten, vollen Mund schmollend und wollte fich halb von ihrem neuen Freunde abwenden. Dieser jedoch war keineswegs gewillt, feine Bekanntschaft so bald wieder auszugeben. Deshalb faßte er bie Kleine mit sanfter Gewalt bei ber Hand unb starrte ihr verdutzt in das Gesicht.
„Aber sie ftißt doch bie kleinen Kinder, bie nit artig find, unb bie bösen Buben, bie fich nit sauber waschen lassen l" meinte er wieder treuherzig, unb als Klein-Gunbula ihn silberhell daraus auslachte, setzte er eifrig hinzu: .gewiß, der Nikla« hot mif«
ftttt wenso geistesveschrankte, als avergiauviicye uno ja« Wifi eite Menge leicht der Übel Verschrieenen schlimm «itspielen können.
berechnet. Von «atioualliberaler Sette totrb in erster Linie Abg. Dr. Sattler als Redner austreten.
Das fünfte P et ition s verz eichnis de» Reichstags enthält nicht weniger als vierundzwavzig Tausend hundertachtzehn Tabackpetitiouen mit über einer Million Unterschriften! Die Petittovszahl der Tabackintereffenten beträgt bis jetzt zusammen rund 26100. Die Gesamtsumme der im Reichstage eingegangenen Bittschriften aller Art beläuft fich auf rund 47 000; demnach stammt mehr als die Hälfte . sämtlicher Eingaben an de« Reichstag aus ben Kreisen von Tabackintereffenten. Segen diesen Petttions« sturm treten selbst die Petitionen für uud wider die Jesuiten und die der unverdroflenen Jmpfgegner in den Hintergrund.
lieber de« 'Verlauf der serbische« Krise liegen nach keine ficheren Nachrichten vor. Es finden Verhandlungen mit den führenden Männern der Liberalen und der Fortschrittler wegen Bildung eines Coalitiousministeiiums statt. Schwierigkeiten sollen nur die Fortschrittler machen; man hofft aber eine Verständigung herbeizuführen. König Alexander sagte zu Avaknmovitsch und Ribaratsch, al» er sie nach dem Staatsstreiche zum ersten Male bei sich sah: „Werfen wir den Schleier der Vergessenheit auf ben 13.. April 1893." Der Exkönig Milan söhnte fich mit Garaschani« mit folgenden Worten ans: „Wenn sich das Land in so ernster Lage befindet, wie jetzt, jo ist e» ein Gebot der patriotischen Pflicht, die Vergangenheit zu vergessen."
Es heißt, der französische Marineminister, Admiral Lessbre, wolle wegen der bevorstehenden Untersuchung über die Verproviantierung der großen Seehäfen Frankreichs zurnckttete«.
In offiziösen Mitteilungen englischer Blätter totrb die politische Lage auf Madagaskar als völlig ruhig dargestellt. Die alarmirendeu Meldungen ftanzöfischer Blätter entbehrten jeder Begründung. Die Howaregterung habe 2000 Mann Truppen gegen bie Räuberbanden au? geschickt, die in der Nähe der Hauptstandt ihr Unwesen treiben.
Die belgische Regierung hat den ersten Teil ihrer Wahlvorlage dahin abgeändert, daß als offenkundige Arme, bie vom Wahlrechte anszn- schließen find, nicht mehr alle, bie aus öffentlichen WohlthättgkettSanstalten Unterstützungen bezogen haben, fonbern nur noch bie Pfrünbner ber Kranken- unb Versorgungshäuser bettachtet werben sollen.
Das italienische Parlament, daS am Donnerstag wteber zusammentreten sollte, ist durch königliche Verordnung bis zum 20. Februar vertagt
Neubestellungen
auf die „Oberhessische Zeitung" für die Monate Februar und März werden von allen Postanstalten, Landbriesträgern, in der Expedition (Markt 31), sowie von unseren Filial-Expeditionen in Kirchhain, Neustadt und Wetter entgegengenommen. Neuzugehende Abonnenten erhalten die „Oberhefs. Zeitung" bis zum 1. Februar unentgeltlich.
Die Exped. der „Oberheff. Ztg."
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kleinen Burschen zuliebe, was er ihm nur an den klugen absehen konnte. Er schnitzte ihm mit rsher kinnst aus einem Holzblocke ein Schaukelpferd zu- recht, ließ ihn auch mahl auf einem wirklichen Gaule vn H,se hm- und herreiten und erfreute sonst auf Mancherlei Art bei Knaben Herz.
Dann jauchzte wohl dieser hell auf und vergott
Erscheint täglich außer an Werktagen nach E»mr» <nb £W|X _**♦<*** *♦ * Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte»,
Feiertagen. — Quartal-NbvWrcmentS-Prei« bei der Expe- wyvWVVwVÄe sowie die Aniwncen-Bnreanx von Haasensteiu n. Vogler in .
bitter, 2 Mk., bei allen Postämtem L Rt. 85 Pfz (rxkl. ’ ~ „ __ . Frankfurt tu M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXIX. Jahr«.
Bestellgeld). Jnserationigebuhr für die gespattme# Donnerstag, 25 Januar 1894. - Masse in Frankfurt tu M., Berlin, München u. Köln; G. & xr
eher berat Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg. *>' ' Daube u, Co. in Frankfurt a.M., Berlin, Hannover, Paris.
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Unter solchen unerquicklichen Verhältnissen mußte Bürgen heranwachsen.
Er war nun wohl schon ein Bursche von reichlich acht Jahre«. Da» von Tag zu Tag fich ver-
naren, so sühtte sich Jürgen auf dem weitläufigen Hose und unter dem fremden Gesinde, da» fich vor , , dem Herrn duckte, aber mit dessen ungeliebtem
ich Sohne nicht sonderlich glimpflich verfuhr, unbehag- htt -l uch genug. Nur Nikla», der Oberknecht, machte eine n h'äurl rühmliche Ausnahme von der Regel. Er that dem
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