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von weiterer Belastung. Dies Ziel läßt sich doch erreichen. Die teuren Fabrikate, beispielsweise Zigarren von 20, 30 Pfennigen und darüber, vertragen einen mn so höheren Aufschlag. Wer jetzt in der Lage ist, /sich diesen Luxus zu gönnen, wird auch den größeren ch Preis zahlen. Hoffentlich nimmt der heimische Tabak-

mer Cf.

Die Regierung wird wohl daran thun, wenn sie »icht an der Forderung des Unerreichbare» festhält, sondern mit dem Erreichbaren sich bescheidet. Sie kmw nur eine Mehrheit haben aus dem Zentrum, de« Konservativen, Freikonservativeu, Nationalliberalen

mit rohem Äuflachen, während die Bäuerin der henden geringschätzig den Rücke» kehrte.Mach',

Auch dadurch würde eine ziemlich beträchtliche Mehr- einuahme erzielt.

Der erstere Vorschlag, die Erhöhung des Tabak- zolls, dürfte den einheimischen Tabakpflanzern sehr willkommen sein; eine fühlbare Abnahme des Ler brauchs wäre wohl kaum zu besorgen, denn die weitaus am meisten gerauchten billigen Zigarren ent­halten importierten Tabak entweder überhaupt nicht oder nur in homöopathischer Beimischung. Der zweite Vorschlag liegt im Interesse der deutschen Tabak- fadrikatiou. Die Hauptsache ist, daß die Fünf- und

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3n Dorf Gohrungen gingen mit einemmale allerlei Gerüchte umher, welche wohl geneigt waren, chreckhaste Gemüter in große Beängstigung zu »er­setzen.

Der Nachtwächter de« Dorfe« nämlich, der tag« über da« ehrsame Schneiderhandwerk schlicht und recht auszuüben sich bestrebte und alle« andere war, nur kein Ritter ohne Furcht und Tadel, hatte bei seinen nächtlichen Rundgängen durch das Dorf schon zu wiederholten Malen vom Kirchhofe her gar schreck­liche Laute und Schreie vernommen. Gleich einer klagenden und schluchzendm Menschenstimme war e« zu ihm herübergetönt; dazwischen hatte e« aber auch zornig und gellend aufgelacht. Selbstverständlich hatte der biedere Wächter de« Dorfes sich wohlweis­lich gehütet, diesem seltsamen gespenstigen Unwesen näher auf die Spur zu kommen. Erstens war ein­mal sicherlich der Kirchhof nächtlicherweile kein Auf­enthaltsort für ein gläubiges Christenkind, und wenn >er Wächter auch vor voller Dorfschenke sich mancherlei ^eldenthaten rühmte, die er während seiner beschwer- ichen Dienstzeit zum Schutze des Dorfes mit allerlei Inholden durchzufechten gehabt habe, so war er doch um anderen wiederum ein gar vorsichtiger Mann, der seinem Weibe gern noch den treubesorgten Gatten und dem Dutzend Kindern »der waren es noch mehr? den gar strengen Vater zu erhalten be- irebt war. War aber der sonderbare nächtliche Lärm auf dem Friedhöfe bedeutete, da« stand bei dem biederen Wächter um so unumstößlicher fest, al« er ohnehin schon behauptet hatte, seitdem der

Unglück verfolgen auf allen Euren Schritten, dann sollen Euch Haß und Verbitterung in dem Herzen wohnen, und al« eine elende Last sollt Ihr das Leben schleppen, bis der Tod Euch mitleidig erlöst! Fluch Eurem Glück, Fluch Eurer Liebel* schrie sie voll flammender Leidenschaft auf, und wie sie mit emporgehobener Rechten dastand, glich sie einer un­heimlichen, gespensterhaften Erscheinung, an der nichts Irdisches mehr lebte.So unglücklich Ihr mich gemacht habt zu dieser Stunde, so unglücklich sollt Ihr auch fein! Euer eigenes Fleisch und Blut soll sich wider Luch empören, und das, was Ihr mir gestohlen habt die Ehre vor der Wett sie soll Euch auch genommen werden! Denkt an mich und an das, was ich Luch gesagt: über uns steht Gott er hört mich und er wird mich rächen!*

Im nächsten Augenblick war sie aus der Thür verschwunden.

Der Wendingbauer hatte zuerst eine Geberde gemacht, als wenn er sich auf die Leidenschaftliche stürzen und diese zu Bode» schlagen wollte; aber erschrocken war er bei den fürchterlichen Worten des entsetzlichen Weibe« zurückgebebt und, wie von einem seltsamen Wahne festgehalten, auf der Stelle geblieben.

Jetzt, als die unheilverkündenden Worte de« remden Weibe« verklungen und dasselbe au» der Stube verschwunden war, als in dieser sich nichts mehr regte außer dem einförmigen Ticken der Schwarzwälderuhr, da wollte Kolmar Wending in einer gewohnten störrischen Weise höhnisch auf« achen. Aber seine eigene Stimme klang mit so ettsamem Geisterlaute in dem Gemache, daß er innehielt und betreten auf sein Weib starrte. Die blicke der Gatten brannten aufeinander und dann enkten sie sich schuldbewußt auf den Boden. Jedem

A Was nun weiter ?

In der Stempelsteuerkommissiou des Reichstags beginnt jetzt, mit Graf Caprivi zu sprechen, die .Handelei* um die Tabaksteuer. Vielleicht zeigt sich doch noch das Zentrum zur Hilfe bereit; den» die bisherige ablehnende Halturg gegenüber der Vor­lage war keine grundsätzliche, sondern sie bezog sich hauptsächlich auf die Art der Besteuerung. Wenn die Not am höchste», dann verweist wohl ein Zentiums- mitglied, wie einst Herr Dr. Lieber in der Militär- kommisstou, feierlich auf seine Moppe:Hierin habe ich einen Entwurf, dem meine Fraktion zuzustimmen willens ist. . .*

Schon jetzt hat das Zentrum gegen eine Erhöhung des Tabakzolles nichts einzuwenden. Der Zoll be- üägt gegenwärtig 42 Mk. 50 Pfg. für den Zentner Rohtabak. Es heißt nun, daß die Absicht bestehe, den Zoll auf 60 Mk. festzusetzen; das wäre eine Erhöhung um fast ein Drittelt. 'Jetzt beläuft sich die Zolleinnahme auf etwa 45 Millionen, sie stiege mithin um co. 15 Millionen. Ferner sind die Mehr-

Der Wendingbauer machte eine verächtliche Hand­bewegung.

Man sollt'Dich ins Narrenhaus stecken!* sagte er abweisend;bin ich der Wendingbauer oder nit, daß diese» tolle Weibsbild mir solches bieten darf? Sternsakerment, scher' Dich aus dem Hof, sag' ich Dir, oderI*

Mit leidenschaftlicher Geberde faltete Jllouka die Hände über der Brust zusammen.

Umsonst gedemütigt also," zischte sie zwischen den zusammengepreßten Lippen hervor,umsonst von dem Diebe herausgefordert, was mir rechtmäßig gehört!"

Geh', geh'!" schrie der Bauer hitzig, und seine Stimme klang um so zorniger, je mehr die Scham- röte ihm auf den Wangen brannte.

Ich muß doch die Knechte herbeirufen; ich will >och sehen, ob diese unverschämte Weibsperson uns «leidigen darf in unserer eigenen Stube!* sprudelte die junge Bäuerin giftig hervor und wollte nach der Thür eilen.

Ich gehe schon,* sagte Jllonka, und eine feit« am starre Ruhe lagerte sich über ihre Gestchtrzüge, vährend sie bi» zur Thür schritt. Dann wendete ie sich noch einmal um und schaute mit weit auf« gerissenen, unheimlichen Augen auf dar Ehepaar. Ich gehe!* wiederholte sie n»ch einmal,und wenn ich Euch unrecht gethan hab', Ihr stolzen Leute, bann bitt' ich von Luch, daß Ihr mir's vergeben wollt; wenn ich aber da» ehrlose Weib nicht bin, zu dem Ihr mich gemacht habt, wenn Ihr einen kmb an meiner Ehre und meine» Kindes Zukunft «gangen habt, dann dann soll Gott e» an Euch wimfuchen, wa« Ihr mir angethan habt, bann sollen Friede und Glück von Euch schwinden, wie da« Leben schwindet vor dem Tode, dann soll Euch da«

de» Staatshaushalt einbrachte. Im Reichstage, der, wie schon mitgeteilt, außerordentlich schlecht besucht war, ist in dieser Woche die Beratung der Tabak- stenervorlage zu Ende gekommen; der Entwurf wurde einer Kommission überwiese». Beim Ende der Be­ratungen konnte bei Niemande» mehr ein Zweifel darüber bestehen, daß an eine Annahme dieses Ge­setzentwurfes nicht mehr zu denken ist. Wie in der Steuer-Kommission des Reichstages die Kosten- decknngsfrage für die neue Armeeorganisatiou gelö t werden wird, bleibt abzuwarteu. Vorläufig beschließ mau dort über die neuen Börsensteuersätze, die gegen­über der Regierungsvorlage nicht unbettächtlich er­höht werden. Der Reichstag hat daun noch ein erhebliche Zahl von Wahlprüfurgen erledigt und dann den Antrag, »ach welchem den Konsum vereine» der Verkauf an Nichtmitglieder bei Strafe verboten ist, in erster Lesung beraten. Es hat sich schon ge­zeigt, daß der Antrag in zweiter Lesung mit ganz erheblicher Mehrheit angenommen werde» wird. Dan» ist man in die erste Beratung der neuen Weinstener- vorlage eingetr-ten, deren Aussichten aber noch ge­ringer erscheinen, wie die der Tabakstenervorlage. Dringend zu wünschen ist und wird auch gewünscht, daß die Reichs tags abgeordneteu sich etwas mehr als bisher an den Sitzungen beteiligen möchten. Vor den Wahlen sind die Herren alle Feuer und Flamme, nach den Wahlen lasten sie die Dinge recht, recht sehr an sich herankommen.

Am deutschen Kaiserhofe Haden die Winterfestlich- keiten ihren Anfang genommen, und zwar wie üblich mit dem Fest des Schwarzen Adlerordens, auf welchem der Prinz Ludwig Ferdinand von Bayern, der Fürst zn Schaumburg-Lippe und der preußische Minister­präsident Graf Eulenburg in die Reihe der Ritter ausgenommen wurden. Kommenden Sonntag folgt in üblicher Weise das Ordensfest nach. Aus Friedrichs- ruhe hieß es in den letzte» Tage», daß im Befinden des Fürsten Bismarck wieder ein Rückschlag zum Ungünstigen eingetreten sei, doch sei eine ernstere Gefahr nicht vorhanden. Von einem Wechsel im deutschen diplomatischen K»rps war in den letzten Tagen wieder die Rede. Es lagen indeffen Ueber- treibunge» vor, und mit Ausnahme des deutschen Botschafters in Wien, des Prinzen Renß, der sich » das Privatleben zurückziehen will, bleiben alle deutsche Vertreter im Auslande auf ihren Posten. Wegen der Errichtnng des Nationaldeukmals für Kaiser Wilhelm I. in Berlin hat fich eine Differenz zwischen den Anschauungen des Kaisers und des Reichstages herausgestellt. Nach dem vom Kaiser

Die Deren-Gim-el.

Roma« von Georg Höcker sNachdnick »erbeten.]

(Fortsetzung.)

Die Bäuerin stieß ihren Mann.

Wochenschau.

Die Parlaments-Kampagne steht in vollem Flor: neben dem deutschen Reichstage arbeite» nunmehr in Berlin auch noch die beide» Häuser des preußischen Landtages, der vom Kaiser persönlich im Weißen Saale des Berliner Schlosses eröffnet worden ist. Die Thronrede hat, wie voransgesehen weiden konnte, nicht das Mindeste Nene gebracht, sie berücksichtig/ hauptsächlich die Notlage in den Staatsfinavze», die Jahr für Jahr ein immer stärker anwachsendes Defizit ergebe», und die mißlichen Verhältniste in der Land' wirtschaft. Das Schriftstück ist der Ansicht, daß eine Anfbessernng der Finanzen in de» deutschen Bundes­staat« nur bann Platz greifen könne und Platz greife» werde Wern die vorgeschlagene Reichsfiuanz- reform vom Reichstage bewilligt werd«, wozu nach dem heutige» Stande der Dinge im deutschen Parlament gerade nicht besondere Aussicht ist. Für die Land­wirtschaft wird eine Reforrngesetzgebung angeflrebt, die vor allen Dinge» eine Entlastung her Landwirte von Hypothekenschulden herbeisühreu soll. Zur Vor­beratung und Begutachtung der einschlägigen Pläne werde» Landwirtschaftskammeru errichtet werden. So schwach die Sitzungen des Reichstages seit ihrem Winterbegin» im neue» Jahre besucht waren, manch­mal war trotz der wichtigen Beratungen kavm ein Viertelhundert Reichsboten anwesend, so stark waren die preußischen Landboten vertrete», und niemals hat zu einer feierlichen Parlamentseröffnung im Berliner Schlöffe ein solcher Andrang geherrscht, wie diesmal. Die beiden Landtags Häuser haben ihre Präsidien ge­wählt, Im Herrenhause fand sofort eine Debatte über )ie Verhältnisse in der Landwirtschaft statt, während im Abgeordnetenhause der Finanzminister Dr. Miquel

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Jag' sie hinaus!* flüsterte sie diesem zu; .ße schrett un» sonst noch das ganze Hau« zu« Wimen !*

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und den Polen. Den Kern dieser Mehrheit bildet das Zentrum; unbestreitbar kommt es jetzt barau: an, wie weit das Zentrum gehen will. Weist d e Regierung die Zentrumsvorschläge als unannehmbar zurück, dann kann es geschehe», daß sie auf jede Mehreinnahme aus dem Tabak vorläufig verzichten muß. Eine so verschiedenaltig zusammengesetzte Majorität wie sie für die Heeresreform fich fand ist hier ganz undenkbar. Es heißt also nachgiebig sei«, denn sonst gehen die Spruchzeilen Goethes in Erfüllung:

Ueber ein Ding wird viel geplaudert,

Viel beraten und lange gezaudert, Und endlich giebt ei» böses Muß Der Sache widrig den Beschluß.'

(3fbau, im Fall die Zollerhöhung Annahme findet, die Chance wahr und widmet der Qualitätssteigerung dei inländische» Tabaks besondere Sorgfalt.

genehmigten Plane deS Professors BegaS soll be­kanntlich das Monument deS ersten Hohenzoller»- kaisers auf dem Platze der ehemaligen Schloßfreiheit aufgestellt und von einer großartigen Säulenhalle umgeben werde». Das ganze Bauprojekt würde 8 Millionen kosten. Im Reichstage meint man »u» aber, daß die Säulenhalle nicht nur zu teuer, sonder» auch überflüsfig sei, und auf dem Platze gar nicht passe. Es ist nun schon ein Anttag gestellt, die Säulenhalle kurzer Hand zn streiche». Die Ent­scheidung hierüber ist noch ausgesetzt, da versucht werde» soll, auf dem Wege vertraulicher Besprechungen einen Ausgleich herbeizuführen. Prinzipiell liegt die Angelegenheit bekanntlich so, daß der Reichstag bem Kaiser die alleinige Entscheidung über die Auswahl des DevkmalsprojetteS zugestande», fich aber die Kostenbewilligung Vorbehalten hat. Aus unsere» Kolonien sind in der letzten Woche neue intereffantere Meldungen nicht eingegangen.

Nicht zu unterschätzende Verwicklungen bereiten sich in Ungarn vor. Es ist bekannt, wie eS der Ministerpräsident Weckerle nach langen Mühe» bei« Kaiser Franz Joseph durchgesetzt hat, dem ungarischen Reichstage eine neue Kirchengesetzgebung unterbreiten zn dürfen. Es schien, als ob bei der starke» Mehrheit der Regierung auch nicht der geringste Zweifel mehr obwaltete, daß die neue Gesetzgebung zu Stande kommen werde. Nun zeigt sich aber, woran bisher Niemand gedacht hatte, ein starker Abfall unter de» Mitglieder» der Regierungspartei selbst, der so groß zu werden droht, daß aus der Regierungsmehrheit eine Regierungs-Minderheit zu werden droht. Die Regierung toill deshalb in einer der nächsten Sitzungen des ungarischen Reichstages die Vertrauensfrage stelle». In Prag wird der Prozeß gegen die Mitglieder des Geheimbundes Omladina verhandelt, deffen jugendliche Mitglieder zu allen Extravaganzen und Tollheiten bereit waren, die sich gegen das Deutschtum in Oesterreich richteten. Und das Schlimmste war dabei, daß diese Streiche auch bei älteren Personen leb­haften Beifall gefunden haben. Man steht also, wie weit der czechische Fanatismus gediehen ist.

Die Unruhen in Italien wollen kein Ende finde« und brechen immer von Neuem wieder hervor. Der italienische Staatskörper ist ungesund und diese turbulenten Szenen find Zeichen der Krankheit, welche de» gesamten Organismus ergriffen hat. Es kein Zweifel für Jeden, der italienische Verhältniffe kennt, daß die unteren Bevölkerungsklassen viel z» sehr mit Stenern und Abgaben überlastet find und bevor die Regierung hier nicht energisch durchgreift, der beiden aber war es zu Mute, als ob fich plötz­lich eine ungeheure Last auf sie herabgesenkt habe, die sie nicht mehr loszuwerden vermochten bis in den Tod.

£555 hefisparleie« einer Höhebesteuerung der im Auslande ifftt fabrizierten Zigarren und Zigarretten nicht abgeneigt.

Sechspfennig-Zigarre, unsereVolks-Zigarre", ent- sprechend der wohlfeile Rauchtabak, ganz frei bleiben

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

**** ®xj>ebttüw Jüuftrirtes Sonntagsblatt. ^Redaktion°und Expedi^n^Martt*21/ * JWarbnrfi

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«»zeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte«,

sowie die Annoncen-Bnreanx von Haasenstein u. Vogler in ,

Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXIX. St (101(1. Mosse in Frankfurt a. SBL, Berlin, München u. Köln; G. L. M 8

Daube u, Co. iuFrankfutt a.M., Berlin, Hannover, Paris.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Lorrn- and rwwi .

Feiertagen. Ouartal«WoM-meutS-Preir bei der Expe- IVLULvltrU*

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aas- s tnL-£in K>ieb in den Hof! Entweder gehst Guten, oder hetz' Dich den Hunden vom 84i/g 38 wl*

04* w Da schnellte Jll' lka in die Höhe. Au« ihren aav 4 t nQen war alles Blut gewichen, »nd ihre Augen mi/liio mit geisterhaft irrem Ausdruck tief, in den M 9 Wen zurück.

oif/ejit.Wie einen Hund jagt Ihr wich vom Hof?* 99 i5 pachte sie mit zuckenden Lippen hervor, während J*e heftig auf und nieder wogende Brust die tief« Aenbe Erregung ihres Innern verriet,und Ihr *wrrtf auf Eurem Raub, Ihr zittert nicht vor *<ttt« Strafgericht Ihr wollt mich ehrlo« laffen?'

Der Fremden war ihr lieblose« Gerede nicht 07^ iDmtgangen. Wieder flammte es zornig in ihren llov« 18 Mitten Augen auf und wiederum neigte sie demütig w Haupt.

g03/* io .O, junge Frau, Ihr seid selbst Mutter!* 84^ 8 Werte sie in einem Tone, der ein jede« andere

o Men, wie todesweh es mir zu Mute ist, weil ich

7 Hlos dastehen muß vor aller Welt; so seid Ihr tos/, s barmherzig und dringt in Euren Mann, daß er mir sei/, 9 »eine Ehre wiedergebe!*

M» .Jetzt ist's genug!* unterbrach Kolmar Wending