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Die Nerrn-Gundel.
Roman von Georg Höcken
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- V7 —I.Wo ist das Weib?* herrschte er wieder den Knecht »Kolmar Wendmg trab einen Schrrtt zurück und mit barscher Stimme an.
nächste» «ftag, eldunge, 'wie ffa werd« erientage Im ihrer entgeg«
(Nachdruck verboten.^ (Fortsetzung.)
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Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
81 * ^Redaktion^und ^pEonr^^^kt’^^nK?ert< *"“*2 Jllnstrirtes Sonntagsblatt,
So stopf' sie Dir zul* lachte der Bauer kurz! .Halt's Maul, Du alter Narr!* fuhr ihn der „Und weiter ist nichts mit dem Weib?* 1 Bauer unqeberdig an, während er einmal wie beseffen „Doch, doch, Bauer!' fuhr der Knecht in eil- in der Stube auf und nieder rannte. „Der Ga- fertigem Flüstertöne fort; .sie sagt, Ihr sollt rasch briel? — der Gabriel?' stammelte er dann ton-
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte», sowie die Annoncen-Bureaux von Haasmstein u. Vogler in ,
Frankfurt a. M., Caflel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXIX.' ShWIfl. Moffe m Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. & f ö
Daube u, Co. in Frankfurt a.M., Berlin, Hannover, PariSi
'S. Mittel gegen den Anarchismus. I stürzender ^6Mch?stlIcken^ I SJJ®*”11 in bitfe” Hnb onaIo0cn 3Ra6refleIn zu vertuschen suchte, konnte man dies Ergebnis
3 O > I Iiurzes oer geikuschasillcyen und staatlichen Ordnung l langen. I vorausseben nnd als dann aar ITN knni-r-n N-»sm,s 1
DerGedanke, internationale B«ei»barungen zur predigt der streut die Saat aus für anarchistische Dem autikm SchreckenSruf: „Hannibal ante ber Dinge der Veruch gemacht wurdedk SchÄ J »-kamp uvg d-s Anarchismus und zur Vnhütung Verbrechen Das erste nud wichtigste Mittel, die portas* (Hannibal steht vor de» Thoren!) utspricht den Italienern aufzubürden, war über de» «nSgang anarchistischer Verbrechen zu taffen, der von Spätsten I öffentliche Lebeurlust von den anarchistischen ExplofionS-I der moderne: „Anarchista intra portas* (der Ides Prozesses kaum noch ein Zweifel möglich. Das I m-sgtgangeu war, hat de» Beifall der europäischen Miasmen zu reinigen, besteht in einer wirksameren Anarchist haust in b?r Stadt). Einer der gefährlichsten Wort von der objektiven Gereck akeit ist beu t» Mächte nicht gefunden. Man stellte sich dabei aufIgesetzlichen Verhinderung der anarchistische» Aus- Feinde der staatlichen Zivilisation rückt/ mitTn leerer iTan; Tenn man ixteilt hort
b? e»Smß*rb 9e^enbse ?TlltB?en “ bem aSctd”8’ “”b Volks- furchtbaren Errungenschaften der Natnrwissenschafteu nach sachlichen Erwägungen, sondern nach sentimevtalm
Mittel besitze, um dem Anwachst» des Anarchismus Versammlungen Bei uns in Deutschland ist von bewaffnet, der Menschheit hart auf den Leib. Gegen Eingebungen ober nach per önlichem oder politischem zn begegnen und Attentate mit Sprengstoffen zu der- Haus aus dafür gesorgt, daß solche Preß- und ihn muß mit aller Macht, mit allen der Staats- Hasse. Unmittelbar »ach bemtourbe b Stt ^e”' Wohl wirb es niemals und nirgends möglich I Rebe, xceffe nicht um sich greife» können; in Frank I gewalt erreichbaren Mitteln mobil gemacht werden.!darauf hingewiesen, baß anS der Aktion der ftan- sei», einzelne Fanatiker der anarchistischen Propaganda reich hat sich bie Regierung erst jüngst -östschen^ustt, . “r.”.. - -
Th-,. «Ich- °h»- Mitwisser »nd auf «8««Ud hoc tottan taff«. Be.» auch'in M.laad ™ . r , fi W»
Faust hi» bie Weltordnung mittels einer Hanbbombe I und Amerika, iu Spanien, Italien, Belgien und! Wochenschau. leinen st unbestteitbaren^AMvruck^batte' u°cht aewäbtt
»»stürzen zu können glauben, an der eiumaligen Holland gegen die Verdreiiung anarchistischer Theorien -e. Die Neujahrsfeier am Kaiserlichen Hofe werden würde "Die frarzöststbe Reaie'rnva wird stck Bethätiguug i res diabolischen Wahustnns zu ver-1 vorgesorgt wstd dann wird der Sauerstoff fehlen, wurde am Montag iu üblicher Weise mit linem nunhL den Ä bk
Indern, aber jede Staaisgewalt hat es in der yaud, in welchem Verbrechergehirne zur Propagauba bei I feierlichen Gottesdienst in ber Berliner Schloßkapelle sie ja wenn man bie Fraae rein formell erwäat in
durch bie energische Anwendnng ihr zu Gebote ge- That sich erhitzen könne«, bann wirb bem Umfich- begonnen, an dem bas Kaiserpaar, Prinz und der That uich" ein chrAen kan« Tbastäckttck ad» 1
fteßter zweckdienlicher Gesetze dem Anarchismus die greifen und der Fortentwickelung der Dynamitseuche Prinzessin Heinrich und die übrigen Prinzen und liegt die Sache st daß nicht'die Geschworene»
Lebenslust zu entziehen und die Möglichkeiten zur sofort eine ihrer förderlichsten Bedingungen ent- Prinzessinnen des Königliche» Hauses sowie die ondern die öffen liche Meinung Frankreichs ihrer!
Begehung von Tynamitverbrechen auf jenes Minimum I zogen sei». fürstlichen Gäste des Hosts teilnahmen. Im Weißen Spruch abgegeben hat nnd daß dieser dahin geht
zuruckzudrangen, welches ebenso wenig zu verhindern Ein zweites wirksames, allerdings mehr palliatives Saale fand darauf bie Gratulationskour statt, daß bie Italiener in Fraukreick nicht auf benieuioe» ist, wie aubere Spezialitäten von Verbreche», bie Mittel zur Bekämpfung von anarchistischen Ver- Während der Kour verließ ber Kaiser den T ro» Schutzsrechnen können^^^^^^^
aus Morblust, Gewinnsucht, Verzweiflung uub Leibeu- brechen ist den praküschen Auarchisten bie Behelfe ging dem Reichskanzler Caprivi entgegen und be- zivilisierten Staaten verbürgt wird Daß das in
schäft begangen werhrn. , zur Ausführung ihrer eutsttzlichen Anschläge möglichst grüßte ihn mit herzlichem Händedruck. Auch biehtalien die heftigste Entrüstung Hervorrufen wird
Das erste und wichtigste Mittel zur Bekämpfung IM entziehen. Der gute Wille verdient jedenfalls I Kaiserin zeichnete ben Kanzler durch eine Ansprache I finden wir begreiflich, aber wir glauben einstweilen der moderne» Mordstuche ist die Reinigung der geistigen Anerkennung, wenn man sich auch hinsichtlich der auS. Eine gleiche Auszeichnung ward dem preußi- nicht dost dieFrauzosensreunde in^talien ftAbnhMr*
AtmosphÄe von den Miasmen anarchistischer Lehren, praktischen Eff-ktes keine» übertriebenen Hoffnungen scheu Mtnisterpräfideuten «rase» Eulenburg zuteil, zuder Erk nnt»^bekehren werden dast Frank!!»
Die Verbreitung des Anarchismus nnd das Vor- wird hingebe» dürfen. Denn einmal schützt das Während der Feierlichkeit gab eine Batterie der der gehässtge F^nd Italiens ist der nur dann ie nen
kommen von Dynamitverbrechen hält gleiche» Schritt Monopol nicht gegen Diebstahl von Sprengstoffe«, Kardeartillerie mit 101 Kanonenschüssen den Kaiser.!Haß gegen Italien ändern toiib toe”r Stallet»
mit ber Zügellosigkeit ber öffentlichen Meinungs- uud zweitens ist die Herstellung von Sprengstoffen!,'«lut. Daran schloß sich die Beglückwünschung derIentschließt auf jede selbständiae Politik zu verrichte» außerung überall dort, wo die Preßfreiheit keine nicht so schwierig, um nicht eingefleischten Auarchisten Majestäten durch die Vertreter der fremden Mächte und der gehorsame und demüt ae Vasall der 1
Schranken kennt: in Spanien, Frankreich, England die Möglichkeit zu gewähren, sich insgeheim davon und die große Paroleausgabe, die der Kaiser im .lateinische« Schwester' zn werde« Für die Be- 1
nnb Amerika. Dort, wo man nrgescheut, weil von so viel zu bereiten, als sie zur Verfolgung ihrer Hofe des Zeughauses abhielt. hntdlmm Fra«krei/s eLu«
k°i°km Gesttze zur Verantwortung dafür gezogen, niederträchtigen Pläne gebrauchen. _ Wie verlautet, hat der Kaiser sich beim Neujahrs- nahchehndm Nation, federn bei allen Völk«!!
durch die Srrche in Vereine» und Volksversamm- Ein drittes Mittel besteht in der schärfsten Polizei-1 empfang jeder offizielle» Ansprache enthalte», beim werden aber diese Vorgänge von große« Gewicht lungeu den mephistophelischen Grundsatz predigen lichen Ueberwachung aller Individuen, welche anar- Empfange ber Generalität soll er sich befriedigt über fein denn sie zeigen daß das änßerlick so bock darf: Alles, was besteht ist wert daß es zu Grunde chistischer Gefiunungeu verdächtig find. Dadurch die Entwickelung des deutschen Hevesens im a6ge= bmR«”e & rT f4 «o^ be» 6rab* geht", darf man sich nicht wuubern, baß sich aus kann man es wenigstens dahin bringe», baß biese laufeneu Jahre geäußert habe». ber Zivilisation durchaennraen bat die es in be»
ben leidenschaftlichen verzweifelten Elemente» unter verdächtige» Judivibue» nicht so leicht eine» Anschlag In ber Politik herrscht im Allgemeine» einst- Stanb etzt, auch seine eigne» Leidenschaften niedn" den Enterbten des Glückes eine Sekte zusammen- gegen bar Lebe» nub Eigentum ihrer Mitbürger zur weile» «och bie Ferienruhe. Melbunge» von irgend zuhalteu uub "»deren Nationen aeaenüber 2L
diese teuflische Gesellschaftsdämmerung Ausführung bringen und nicht so leicht durch Ver- welcher ungewöhnlichen Wichtigkeit liegen eigentlich rechtlichen Anstand zu bewahren in einer Sach?
durch Dynamit zu beschleunigen und überhaupt herbei- fuhrung neue Rekruten für de» Anarchismus werben nur zwei vor, das Urteil im Prozeß von Angouleme, in der seine nationalen Leidenscha te» in Bdrackt
. zufuhren sucht. l können. Es gibt noch andere Mittel zur Bekämpfung welches die Franzosen, die die italienische» Ar-1 komme». $ *
Die Freiheit ber Presse die Freiheit jeder der verruchteste» aller socialistischeu und politischen beiter i» Aigues-Mortes überfallen hatten, steispricht AnS Kamerun brachte der Telearavb die Nack- Meinungs außerung ist ei» kostbare? Gut ber zivtli-1 selten. Wir wollen sie für heute »«erörtert laste«. | unb der Putsch der Polizeisoldaten in Kamerun. I richt baß rebellische Polireisoldateu firfi des Gouver»»- fierten Völker, sie ist der mächtigste Hebel ihres Aber schon mit dem eben Besprochenen läßt sich ziem Die Freisprechung all r wegen ber Ruhestörungen mAshause^
m« dl-s- Sr-IH-ü -Kd am fch°,,ft,, Nch «rfalg,.!» g-g-» to -ain-I„,m Ä* d„ m «'„nagta" ten äbi Mr 6a”
lowpromiltlerl durch di- $=tir<i™8 und L-idr-iim,, «-»schaft-ardnun, op-ri-r-n, v»ran-g-fi«t. da» fi, »ns-nl-m- Hai di- Stnurr fr«n.öL‘r 8,™ S»än,” .nr Ruch, d, b» m ton Theorien, deren. Verwirklichung auf keinem überall zur Anwendung gelangen, wo sich der Auar- hältniste nicht überrascht. Nachdem die ftanzöfische wmden seien Der größte Teil ber Sebeff it «nbere«, al» auf verbrecherischem Wege z« erzielen I chismus in welcher Form immer regt. Unb man! Presse gleich pon Anfang an baS Blutbad zu beschönigen, bereits von Singeborenm wiedn anfgegriffe« nnb «
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verein : 1893;
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dem übrigen Gesinde, bei welchem er feiner rauhen l polternden Strenge halber nur wenig gelitten war,laus, .was hast zu berichten, daß Du hereingestürmt l
bin Wilder? fuyi, ^91 |Vur lujajioneie — oer ®aorieif flammette er dann ton»
Heute hatte Kolmar den ganzen Tag über fleißig I ^verknecht war gan; aufgeregt. Man lernen Wagen anspannen und ihren Mann Heim-Ilo« und mit heftigem Kopfschütteln vor sich hin mit seinem Gesinde in der Scheuer geschafft, um mußt- es ferner heftigen Gestrkulatron und dem holen auf Euren Hof.' I.r ----- ' - 9
den mäßigen Wintervorrat völlig aufzudreschen I ausdrucksvollen Mrenensprele ferne« lederharten Ge-1 .Kolmar Wending trar emen Schrttt zurück und I mit barscher Stimme an.
Eben saß er nun neben seinem jungen Weibe feiernd! ".$*** «nfeljen, daß etwa« Besonderes in ihm vor-1 maß dann den Oberknecht vom Kopfe bi« zu ben I Draußen fleht fl- in bem fvin«nnnn auf der Ofenbank. Eine wohlige Wärme herrschte 3"^ , Ä k L Füßen mit einem geringschätzigen Blicke. Iberichtete Nikla« ^ Dar Geflnd' bat ste'
dem «Arigen großen Gemache, dar mit °-m "Hrrr^ Herr stEE"e er dann, .draußen .Hör, ich will nit hoffen, daß Du an der wie närrisch! Sie steht au« wie eine Gewitttrhe?! ^»sstven Erchenttsche rn be« Zrmmer» Mrtte, ber I Werb em fremde« Werb. I Branntwemflasch' gewesen bist!' meinte er viel- Augen hat sie im Kopf, die find so schwarz, daß
schon mancher Generation al« nützliche« Hausgerät Der junge Großbauer hatte sich von ber Ofen-1 sagend; .weißt, ich kann da« verdammte Trinken man sich fürchten könnt', unb eine Stimm' bat sie --dient haben mochte, dm mächtigen Kleiderkästen an! dank erhoben unb rückte bie runde Pelzkappe, welche! nit leiden —' I Herr, — Sternsakra sie ist doch nur eine berae»
ber einen Längswand und der schläfrig tickenden, er trotz ber im Zimmer herrschenden Hitze nicht! Der Knecht nahm eine gekränkte Miene an. Ilaufene Weibsperson'und ich ber Oberknecht vom verräucherten Schwarzwälber Stamuhr einen ganz abgesetzt ^tte, tufer m bie Strrn. .Herr, was denkt Ihr!' entgegnete er köpf- Wrnding-Hos'! Aber eine Art hat sie in ihrer
glichen Eindruck machte. nn Bettelwelb sein.I' melnte er gering, schüttelnd; .aber hört'« nur: ich bin ja noch schier Stimm', daß man ihr hat gehorchen müffen, man
Der junge Wendiugbauer hatte e« gerade mitjfWg; -das ist em lichtscheu Gesindel, unb man Icon Sinnen unb hab' rasch gemacht, daß keines von, hat wollen ober nit, unb da hab' ick sie halt her. feinem Weibe wegen ber Arbeit be« nächsten Tagesjwllr nit dulden auf bem Hof; gieb ihr ein Al-!dem Gesinde da« Weib gehört hat. Denkt nur,«geführt unb wollt'« Euch berichten was da r» P thun. Er wollte mit einigen der Knechte in den!mosen unb sag', sie soll sich vom Hofe scheren * »Herr, sie hat gesagt, ihr Mann wär' Euer Bruder Ithun ist.' '
Wald unb Holz fällen. Der Bäuerin war e« nicht Dabei wollte er in die lederne Hosentasche langen!Gabriel, Eure» Vater« leibeigener ältester Sohn!'! Für fie herein!" gebot der iunae Großbauer
W, denn fie wußte, daß die« nur da« Vorspiel und eine ^«e Scheckemünze herausholen. 1 .Jesse, Maria!' schrie die Bäuerin auf, welche -nit seltsam beklommener Stimme. Al» der^Ober- £™er Frühjahrsreise sei, welche chrMannbann Aber ^l°rd„Ober knecht, machte eine ab- bi« dahin achtlos noch immer auf der Ofenbank ge- knecht zur Thür hinaus war, «endete er sich mit galabwdrt« unternehmen wurde. Ihr sparsamer «ehrende Handbewegung unb neigte sich in balber kffen unb kaum auf da« Gerede be« Knechte« ge- MH-m Entsetzen an sein junge, Weib. .Der GabriU 6mn war bem abholb. Sie kannte ben prahlerischen,IVertraulichkeit ganz nahe zu fernem jungen Herrn.I^rt ^atte. I— ber Gabriel!' stammelte er mit bläulich-weißen
eitlen Charakter Kolmarsnur zu gut unb wußte, I «Nun, wa« ist'» benn? Schaust ja au« wie! .Sternsakerment!' sagte auch der Wenbingbauer! Lippen hervor, und seine verzerrten Züge gaben daß dieser die Goldfüchse unbarmherzig sprmgen em Leichenbitter!' meinte der Bauer brummig. und riß die Augen unnMrlich groß auf, .jetzt bist kund, wa« in seinem Innern dabei voraina. O ueß, wenn es galt, sich ein rechte» Ansehen vor ben Der Knecht kraute sich hinter ben Ohren. Igar betrunken, Nikla», mein' ich al», — ber Ga-lJesu«, wa» soll es sein mit dem Buben?' ' Leutm zu geben. .Eine verdammte Geschicht' mit dem Weib, briel?!' Sein junge« Weib faßte ihn beim Arme und
Während sie noch so miteinander hin- mid her- Herr!' sagte er bann; .sie hat ein Lamento anged .Unb wann mir ber Pfarrer bie Beicht' nit starrte ihm tobe«erschrocken in das Gesicht.
und langsam schon ber Xbenb^ über die!stimmt auf bem Hofe, ihr Mann chät draußen!abnehmen wollt' dafür, so ist'«!' bestätigte der! .Dein Bruder — er lebt?' stammelte fie »üß
^embämmern wollte, wurde plötzlich die! sterben auf der Landstraß'; ihr Gaul wär' gestürzt, I Knecht und legte beteuernd die linke Hand auf bie Ham hervor: .er ist ber Erb' vom ßof!'
°ufgenssen unb ber Oberknecht, unb sie köimte mit bem Sagen nit mehr weiter Brust. .Mir ist schier da« Glied^ittern ange. „Der Erb' vom Hof?* lallte b?r junge Groß.
Ct,öa fünf>i8 WtU* "f4teK u» vor lauter Schnee und Elend, - wa» weiß ich, kommen, wie ich be» Namen hab' nennen hören,- baun ihr nach, währenb ein gewaltige«Zucken d3 ** & . I?®* Fe zusammengeschrieen hat; mir!Euer Bruder, der Gabriel — e» ist schier zwanzig!seine Glieder ging. .Dann — bann find wir
,8««», wa» tji»? fragte ber Bann, der!hat« in be» Ohren gesaust, «ne ein lebendig Ge-1Jahr' her, wenn mich'« recht b^rünkt, das wanlikttlerl*
,*t dem Nikla« auf besserem Fuße stand, al» »u| Witter. | nimmer gehört hat von ihm.' | Die junge Bäuerin gab ihm keine Antwort, da
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Eisckemt täglich <m6tr tu ÄBtrttogtn nach S»m>- xnb rwe .
ffttfrtegttt. — Ouartal-AbomummtS-Prei» bei der SM- IvlfllDitrU.
bttton 2 Mk., bei alle» Postämter» 2 Mk. 85 (exkl. ****«5^
ÄiÄÄ!*« Sonntag, 7. Januar 1894