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Wegfall
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Wochenschau.
wfitenbe Meer, um Eure Fische zu retten!
brennen bis in alle Ewigkeit. — Und ich — ich —
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ächsteir «ag, mögen iie für verden enlage
ihrer tgegen
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1894 ssaal:
Bor einem Jahr!
A-r einem Jahr....
Wißt Ihr, wie es war?:
I, "e- Das Weihnachtsfest ist von der kaiserlichen Familie im Neuen Palais bei Potsdam I in hergebrachter Weise begangen worden, und die blühende Kinderschaar, auf die das Kaiserpaar mit elterlichem Stolze schaut, hat eben solchen fröhlichen und kindliche« Anteil am Feste gehabt, wie das in ledem deutsche» Hause Sitte ist. Diesmal war dazu der 24 Dezember für das Kaiserhaus ein bedeutsamer Gedenktag; es waren an diesem Tage hundert I ^a9re' daß sich weiland König Friedrich Wilhelm III ""d die Königin Luise die Hand zu dem Ehebunde sichten, dem der Wiederbegründer des deutschen Reiches der hochseltge Kaiser Wilhelm I„ entsprossen wr «Fie Kaiserlichen Majestäten legten aus diesem! Anlaß im Mausoleum zu Charlottenburg Kränze nieder |
Die Weihnachtsfeiertage haben für kurze
|ben brennenden Kopf an die Wand lehnen und meinen. Eine entsetzliche Unruhe marterte und peinigte sie. Sie lief vor die Thür und borchte fieberhaft aufgeregt auf das Brausen der Sturmflut, auf das Brüllen der Brandung, bis das Unwetter sie doch wieder hineintrieb.
Doch, Vater, doch," schluchzte das Mädchen, '• wenn ihm etwas zuge-
Wißt Ihr, wie es war? Wo ist heut' die Schaar Nach einem Jahr?
I Die Politik hat äußerlich während der Festtage Igemht; wie denn alljährlich der Chriftengel sei» I Frtedensgebot auch über die Welthändel ergehe« I kl aber (8 toar diesmal nur eine kurze Panse, Ibte sich die Staatsmänner und die Parteien gönne» I mochten ; denn es find der schwebenden Fragen z» l viele, die vom alten Kalenderjahr aufs neue über» nommeu werden müsse». Das Inkrafttreten des «deutsch-serbischen Handelsvertrages ist mittelst Notenaustausches auf de» I. Januar festae- fetzt worden. Die Handelsvertrags verhand. luugen mit Rußland habe» durch das Fest eine kurze Unterbrechung erfahre». Preßnachrichten, |bie auf der einen Seite behaupte» wollte«, daß ei» Vertrag bereits zu Stande gekomme« sei, auf der bie Verhandlungen in die Brüche ginge«, haben fich eine wie die andere als hinfällig er» wiesen.
A«/ teu Lofoten.
Jtonelette von Johann- Berger.
1893. »d.
:atz;
r- n. isth- 7837
~ ------u zur Förderung desselben
| *7r Teil beitragen. Die bevorstehende» wichtige» Ver- | Handlungen im Abgeordnetenhause und im Reichstage Iwerden aller Vorausficht »ach dm Ausgangspunkt |"euer Differenzen zwischen dm verschiedene» polittsche« I Richtungen bilde». Desto mehr gilt es für jeden! treuen Freund des Kaisers und des Reiches, fest und unentwegt das Panier des nationalen Gedankens
3" Ä“' “uf bie weise Fürsorge der leitenden, auf die ehrliche Mitwirkung aller beratenden Faktoren endlich auch auf den guten Genius des deutschen
zu bauen. I» diesem ©inne, weder über-1 hoffend, aber »och viel weniger zagend, aber, ereit unt» fertig für Alles, was es bringen mag,! überschreite« wir die Schwelle des neuen Jahres | nnb in diesem Sinne rufen wir unseren Lesern ein! herzhaftes: Glückliches Neujahr! zu. I
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ben kleinen Leuten vorzugsweise begehrten Artikeln i " öut angeloffen; weit größere Einschränkungen «finden dagegen in dm Kreisen des MttelstaudeS statt, °er, wen» er klagen wollte, dazu weit mehr Anlaß | h"tte, als die Arbeiter, welche schon über nnzureichmdm Verdienst schimpfen, wenn fie wöchentlich nicht wenigstens auf 25 bis 28 Mark komme«. Der Im erklärte noch dieser Tage erst einen
| Wochenlohn von 28 Mark zur Führung eines «menschenwürdigen Daseins für unzureichmd. ES kann freilich nicht jeder, wie Herr Liebknecht, mit 1OOOO Mark, ungerechnet die Nebenbezüge, sein kümmerliches Dasein ftistm; wie Viele find froh, wenn fie den zehnten Teil der Liebknecht'schen Revenuen beziehe». Woher nur bie Finanzgenies o8ki,?$^toättS" °bne r» stehlen, ja selbst mit Zuhilfenahme des Diebstahles, die Geldsumme« nehmen wollte», um jedem Genossen ein nach ihrer Austeht rum menschenwürdige» Dasein erforderliches Auskommen zu gewährleisten! Aus der Parteikaffe sicher nicht. Denn was darinnen ist, brauchen die Patteipfrundner alle selber, und ihre Anfordemngm find nchit klein, wenigstens ist die Parteistmerschranhe nuaurgesetzt in Thätigkeit, um den »Führern" »me Diittel zuzuleiten.
anir.
z. aus- -ächstcie «rber (7923
Der Schnee fällt lind, Gin leichter Wind Greift draußen in die Eiben, llnd d'rin im Saal Hören fie All' Das Klopsm an ben Scheibe«, Den« mit Augen klar Steht bie bunte Schaar Rotwangiger, stiller Kleiner
Um de« flirrenden Baum;
Durch den heimlichen Raum Tnfte« die Tannzweiglein feiner.
Halblauter Gesang
Und Orgelklaug
Schweben herüber und walle« Verklingend fort... . Dann der Alte» Wott, Jetzt — schüchternes Kinderlallm.
Die mit grauem Haar Empfangen nun gar Durch die Jungen weise Kunde, Den» über das Haus Die Welt weit hinaus Schau'» Kinder i» weih'vofler Stunde.
Was aus Goldpapier
Die Sternenzier
Heber dem Kripplein will sage«. Wie der Könige drei Rasch pilgern herbei,
Oh»' erst des Weges zu frage«.
Das Kindergeficht
Schaut Alles .... nnb spricht. ... Die Alten träumen nnb lauschen,
Sie sehen ben goldenen Stern Uub hören so jugmdfern Das Gluck noch vorüberranschen .
;e 1. j irellen- -
für der ie der bnitz- Eim (7922 Verein tgNch 2,000. ing der :. Rorh ■ ir&nrg.
.ter
dkM-ÄSää Marburg,
»der beten Raum ^10 Pfg^R^amm^ »sfsÄC Sonntag, 31. Dezember 1893.
^-igm nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte» ----
sowie die Annoncm-Buteaux von ßaofenfteht u snn„f„ -'
Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Wien- XXVIII
Dwst- m Frankfurt a. M, Berlw MünchenKöln VZ ÄÄVUL Da»be u, Co. in Frankfutt a.M., Berlin?Hannover,'Pa'ris'
sRachdruck eetboten.l (Fortsetzung.)
©in tiefer Seufzer hob ihre Brust, es litt sie t mehr in kor ____ , 1 _ ““ llc
,er6Irtfte ben Vater, der mit schwerm schritten langsam näher kam. Sie flog ihm ent- v«en und faßte seinen Arm 6 9 le g-l°bt, daß Du da bist, Vater!« ries »Wo ist Hzalmar?' '
tn hnw.aItea,9Zorro^r gab keine Antwort, nur in ^ten äugen loderte es leidenschaftlich auf. stkf basewähA?et- b°?' $Qter! Wo ist Hjalmar?" T das Mädchen m steigender Angst.
»icht'^boim^isi Wi$ er au«. .Wenn er aherm ist, wird er noch draußen irz See sein wmuß ja immer seine Nase tatei taten "’m draußen was los ist'- 9<wen'
. .Barmherziger Gott! - in See? - *
liefert doch nichts geschehen fein?
—.Mar»»r«w»Mrchh-M.
______________*“ "• ■ Jlluftrirtcs Sormtagsblatt. Btrttnitoortlidjer Redakteur: D r H. 238. Kühne in Marbur - --- - __ bledaktio» und Expedttion: Mar« 21.
Vater wie habt Ihr tas nur ' Pt ^u g°b er nach, bedachte fich nicht lange
können?' 9 nUr ^ers Herz bringen und war mit einmal fort wie der Blitz und auf
Der Alte lachte schneidend auf- Du bist mnM^ler" 77 Wenn der Narr ungeschickt hantierte - W aUt,; F?^/,. ^!^nd stch nicht teffer vorsah in dem Sturm, so konnte ich s nicht ändern und bin auch nicht schuld! baran!'
iyre «rüst, es litt fie 4 »cht mehr in der rauchigen Küche, durch deren Schornstein heftige Windstöße hereinfuhren und d n , j «edngen Raum mit Qualm füllten.
e. ^ie ttat vor das Haus und ging eine kleine Strecke vorwärts, trotzdem sie sich in dem Stmm l°um aufrecht halten konnte. In fieberhafter Um! A ih?"als mü^^ aufgeregte Meer und es h/r als müsse es noch weiter wachsen bis ins &al,< * w
e- Zur Jahreswende. ^bstlose» Hingabe an Kaiser I lich all derer, welche aus Arbeitsscheu -der sonfliaem
Ip.. ®n Sandkörvchen ist gefallen anS Kronious! blick der Jahresweute teu deutsM^ N Augen-! eigenen Verschulden nicht in geordneten Verhältnisse« IWe bf« unendliche» Zett. An mit Verttauen 2 bk Zukunft bl^en ßieIc bleiben be»n noch übrig, nm mit
™,Äctie d« Hunderte von Jahre», bie nach unserer« Hoffen nnb vertrat , >Fug von einem .Elend" der Massen reden zu können!
IGewinn und Verlust aufzumachen sowie ehrenItn sm.k bln^°b er b^Gesamtheit nicht nur nicht'
I hoffenden und verttauenden Blick in das neue Jabr^ ft^en, sonder« zur Förderung desselben
Im ®c^en' nieder ihr Recht von uns. Mit festen «Vorsätzen soll der Mensch über die Schwelle jedes |"^uen Jahres treten. Darum mache jeder einen! S^ußstrich uuter seine Thaten, feine Erfahrungen SL £b^duT man summiere die Reihen und I» Facit daraus. Das Calkül für die Zukunft erhalt dadurch eine sichere Basis; denn wer «in der menschliche« Geschichte eine eherne Seite von 51 Wirkungen sieht, wird fich nicht dem
|holde» Wahn hingebe», als ob der Klang der Sylsesterglocke« ein neues Jahr einläuten könne, in welchem anders gelohnt wird, als wir es durch unser Treibe» im alten Jahr verdient haben j L s der Grenzscheide von 1893/94 stehend, kann Idas deutsche Volk dem schwindenden Jahre wesent I!!? iw dankbare Erinnerung weihen. Ist uns im Laufe desselben doch das unschätzbare Gut des Friedens ungeschmälert erhalten geblieben. I» dem | erfolgreiche« Zurückdämmen dräuender Kriegsgefahren Ra*/ Deutschland und mit uns ganz Europa die IE0«'/Euer segensreichen Politik, welche sich unter I bc8c Dreibundes zu einer traditionellen
&J kbe" IDlttdbrt u°d welche durch den intimen |^rkehr der Herrscherhäuser Oesterreich-Ungarns, I erhält"^ “nb Deutschlands immer neue Bürgschaften
| Den friedlichen Errungenschaften auf dem Ge a”!W,ärtige” Politik stehen ebenbürtige | Resultate auf iunerpolitischem Gebiete gegenüber. |^en“ uuch die politischen, religiösen und namentlich N Salttl Parteiungen noch weit von Friede und Versöhnung entfernt find, so läßt fich doch nicht! verkennen, daß auch das Jahr 1893 für Deutsch-1 lnuds innere Entwicklung keineswegs ein verlorenes l
über so manche Fährlickkeit " ^dres | von den berufsmäßigen Volksverhetzern fortwährend
äu8 dem Gebiete der inneren Reichspolitik ist zu
I Der Alte lachte schneidend auf; ben hon Sinnen, Gerda? - Wer sagt Dir das?-
mih/rM r" $0,et — und mein Ahnen," er-
I himmnwo U2.l er °'nem Ctrom von Thränen. „D| .Doch, Vater, doch," s
ich einen Vakr^bad"' hJm6 n“r möglich, daßI.Ihr seid schuld daran und wem, ihm etwas zuge- mehr wert ist ri« eJ^e §?nb uoll Silbergeld I stoßen ist, bann wirb fein Tod Euch auf der Seele
tabt bAi± tm Menschenleben? - Jetzt brennen bis in alle Ewigkeit. - Und ich -ich --
arauft^DihetitriA «DI°/LaU b/A Gewissen, und mir «hauchte fie, .ich habe ihn lieb gehabt und nichts I gnmst o^ntlich vor Eurer bösen Thal. - .Ach Besseres, nichts Schweres hätte es für mich gegeten
liches thun ?" 3hr nur so Schreck- »ls wenn ich fein Weib werten könnt' - Doch
oJ „ . , . , >das ist nun vorbei, — läge ich nur gleich neben!
r- ^,r»^bdermaß des bittersten Schmerzes schlug! lhm auf dem Meeresgrund, denn das Leben tat sie ausfiohnend beide Hände vor das Gesicht. Bjarne I keinen Wert mehr für mich " lchuute tückisch auf sie nieder. „So-o — so,> ‘ "
Der Nachmittag verging und der Abend brach herein. Wider Erwarten verteilten fich die dunkeln Wolken, der Sturm ließ nach und langsam besänftigte sich auch das Meer. In voller Klarheit flieg der volle Mond am Himmel empor. Gerda Moß ater kaum ein Auge in dieser Nacht, der erste Morgenstrahl traf sie schon auf. Sie zündete Feuer aus dem Herde an, hängte den Kessel darüber und kochte tie Frühsuppe für den Vater. Nachdem fie «Ichauie tückisch auf fie nieder. „So-o -"'so'! Sie rang aufgelöst im'Schmerz die Hände unb|Ä„ Äe "it Futter versorgt hatte, schlang memst wohl, ich soll Dir Rechenschaft geben 'über | schluchzte und weinte laut in ihre Schüne hinein !£„„„? Plard um Kopf und Schultern und eilte wem Thun und Lassen 6eb? — «Jk „7^.1 ’ 9 , in I hmunter an den Strand, wo bereits die Fifcker
unter ging an ben Stranb, da dachte ich der l . P | Seitwärts, an einen großen Steinblock gelehnt,
Hjalmar hält' alles in Sicherheft gebracht, was metti ibmsKte!stand ein alter Fischer und rauchte behaglich fäx »-Fi-s M ääEE &S