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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg «nd Kirchhain.
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Srschtim täglich «utzer ea SBerftcgtn auch Sera-.- und Frtertugeu. — Quartal-LbonoemmtS-Prei» bd btt Sxpe. dition 2 Mk., bd allen Postämtern 2 Mk. 25 Pf» (exkl. Bestellgelds Jnserolionrgebühr für die gespaltene Zeile •bet deren Raum 10 Pf», Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
Marbnrg,
Sonnabend, 30. Dezember 1893.
«»zeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte», sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt tu M., Cassel, Magdeburg und Meu; Rudolf Moffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln: G. L. Daube u, Co. in Frankfurt a.M., Berlin, Hannover, Pari».
XXVIII. Jahrg.
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Neubestellungen
auf die „Oberhessische Zeitung" für das 1. Quartal 1894 werden noch fortwährend von allen Postanstalten, Landbriefträgern, in der Expedition (Markt 21), sowie von unseren Filial - Expeditionen in Kirchhain, Neustadt und Wetter entgegengenommen. Neuzugehende Abonnmten erhalten einen Wand- und Notizkalender für das Jahr 1894 unentgeltlich.
Die Exped. der „Oberhefs. Ztg."
-e. Die Schatten des „großen Unbekannten."
Die anarchistische» Attentate in der Millionenstadt an der Seine während der letzten Jahre, deren letztes sogar in de» geheiligten Räumen der ftan- zö' scheu Volksvertretung herbeigeführt wurde, sind charakteristische Symptome, welche einen bedenklichen Rückschluß auf die Autorität der Staatsgewalt zulassen. Die verbrecherischen Hände, welche solchergestalt das Gut und Blut der Pariser Bürgerschaft mit Verderben bedrohten, scheinen in ihrem fluchwürdigen Handwerk wohlgeübt zu sein, was an und für sich nicht verwunderlich erscheint, weil die dem Gesetze und der staatlichen Ordnung feindlichen Geister auf dem Pariser Pflaster keine Neulinge find. Hat doch die Geschichte des zur Neige gehenden Jahrhunderts nur zu reichliche Spuren der Schreckens- thaten jener Geister verzeichnet. Deutlich hei vorgetreten find diese Schrecken jedoch stets nm in Zeiten, in welchen die Zügel der Staatsgewalt in schwachen Händen ruhten, in welchen die Bande der sozialen Ordnung infolge innerer Schwäche oder durch Einwirkungen von Außen her eine Lockerung erfahren hatten.
Die blntigen Gräuel der großen Revolution, die Bewegung von 1848 sowie die Mordbrennereien der Kommune nicht weniger waren Folge» der Ohnmacht an der Spitze der Zentralgewalt. Cowie eine feste Hand die Zügel ergriff, hatte der Spuk alsbald ein Ende. Vom mächtigen Militärkaiser bis zum heutigen Tage war die Wirkung einer resoluten Amtsführung stets im Zurücktrete» der Umstnrz- Elemente wahrnehmbar. Die i» jüngster Zeit sich häufenden Attentate auf die öffentliche Sicherheit in Paris berechtigen daher logischer Weise zu dem
Rückschluffe, daß es in Frankreich augenblicklich wiederum an der strammen Zügelführung fehlt, und nach Pariser Meldungen scheint das Bewußtsein dieses Mangels fich in der Bevölkerung tatsächlich immer weiter zu verbreiten. Et» Gefühl der Un- ficherheit beherrscht die Menge, die Fremde» vermeide» de» sonst so gesuchte» Sammelplatz aller Vergnügungssüchtiger; und selbst manche der besser fituierte» Pariser Familie» fange», in der Vorahnung dräuender Wetterstürme an, sich und das Ihrige in Sicherheit zu bringe«, indem sie dem „Herzen der Welt" den Rücken kehren.
Auch die Regierung ist von einem solchen Gefühl der Unsicherheit beherrscht, das beweist das Verbot der Teilnahme a» der Hundertjahrfeier der Wieder- einnahme Toulons für die Armee. Es ist das die erste amtliche Bekundung der Besorgniffe der Regierenden wegen des neu anflebenden Napoleonismus. Die Wiedereinnahme des von Engländern befitzten Toulon vor hundert Jahren war das Werk des Generals Napoleon Bonaparte, nachdem andere Befehlshaber an dieser Aufgabe gescheitert waren. Diese Waffenthat ist die erste Staffel der Siegesbahn, die den junge» General auf den Kaiserthron führte und zum Schrecken Europas machte. Die Regierung aber glaubt sich genötigt, den Soldaten die Teilnahme an einer Feier zu verbiete», die einer der am höchste» gepriesenen französischen Waffenthaten gilt.
Seit etwa drei Jahre» rühmen alle Stimmen das neue Heer, haben die Franzose» das Vertrauen in ihre Waffenmacht wiedergewonnen. Etwa seit dieser Zeit ist auch der Napoleonismus wieder erwacht. Er ist heute schon so erstarkt, daß ein ihm wenig freundliches Blatt, der monarchistische „Soleil", sagen konnte: „Napoleon ist jetzt überall, in Büchern und auf der Bühne, in der Kunst und im Leben." Er nennt ihn: Le grand Revenant, den großen Wiederkehrenden. Vor etwa zwei Jahre» erlebte ei»e Art Schattenspiel in der Küustlerkneipe, dem chat noir, das die Geschichte Napoleons I. darstellte, einige hundert Vorstellungen. Gegenwärtig werden Verherrlichungen Napoleons auf mehrere» große» Bühnen mit riesigem Erfolge gespielt; die Titel lauten einfach Napoleon, l’Empereur u. s. w. Die kleinen Bühne» und Tingeltangel ahme» nach. Selbst auf dem Balle, den der große republikanische Studenteu- verein am 15. d. M. veranstaltete, bestand eine der Ueberraschuugen in einem Schiedsgericht über zwei streitende Aerzte, bei dem Napoleon in grauem Ueber- rock und kleinern Hut den Vorsitz führte.
Von einer Wirkung dieser Strömung kau» fich
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Aber we» denn sonst?" fragte der Alte, dessen
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Hungers sterben!"
Er rang verzweifelt die Hände und sah mit rollenden Augen um fich her. Dann schrie er auf: »Hjalmar! Hjalmar I laß mich nicht zum Bettler
Aul Lea Lofoten.
Rovelette von Johanna Berger.
fNachdrnck verboten.!
(Fortsetzung.)
„Geh! wer zahlt sie mir, wenn die See sie von den Klippen spült? — Wer?"
Hjalmar zuckte leicht mit den Achseln.
„Niemand, Herr! Ihr müßt den Verlust verschmerzen. Ich hab' Euch zwei Jahre treu und redlich gedient und nimmer Arbeit und Wetter gescheut. Ich hätt' Euch gern geholfen — aber heut' gilt's mein Leben!"
Der alte Fischer wurde blaurot im Gesicht, seine Lippen zuckten.
„Wenn mein Fischfang, der Ertrag eines ganzen Sommers voll mühseliger, aufreibender Arbeit ver-
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Haust-
ruderst und dann rasch in dm Fjord stichst, — dann ist's ein Wagnis kaum zu nennm. Und einen ganzen Jahreslohn zahl' ich doppelt Dir dafür!"
„Es geht nicht, Herr, wahrhaftig nicht! Mein I Boot würde sofort an den Klippen scheitern. — (380* tzehj doch die Brandung, Herr? — Um ein paar Kronen setze ich mein junges Leben gewiß nicht aufs SpieL"
»erden! — hilf — rette meine Fische vom Ver- st« derben! — Wenn Du vorsichtig an der Küste hin-
dichtet wird, dann ist's auch mit mir zu Ende," sagte er mit heiserer Stimme. „Achtzig Kronen chnah»e -hat man mir in Christicmia dafür geboten Geht Mir das Geld verloren, dann muß ich im Winter
Züge plötzlich einen hinterhältigen lauernden Aus- druck annahmen.
Die Blicke des jungen Mannes flagen zum Fischerdorfe hinüber, wo am äußersten Ende desselben und von knorrigen Steinbirken halb verdeckt, das Häuschen seines Brotherrn stand. Wie ver- klärt, voll tiefer Träumerei hasteten seine Augen daran. Dann seufzte er leise und schmerzlich auf, wie im heißen sehnsüchtigen Drang.
„Ha, ha, ha! weiß wohl, wem Deine verliebten Seufzer gelten," höhnte Bjarne. „Hab den Trödel schon lange gemerkt, — hab nur nichts sagen »offen. Glaub's wohl, daß Dir die Gerda gefällt! — denn das ist eine, die fich sehen lassen und unter den reichsten Burschen wählen kann Und wer sie einmal heimführt, der kann lachen. — Na, obgleich mir Eure Liebelei auch schon durchaus nicht ;enehm ist, — ein Wort können wir immerhin reden darüber und wenn das Mädel mit dem armen Fischerknecht vorlieb nehmen will, dann will ich Euch zeigen, daß mein Herz nicht hart ist wie Felsgestein. — Aber verdienen mußt Du Dir die Braut, Hjalmar, wie e» recht und billig ist! — Schaff' mir meine Fische in Sicherheit und Gerda wird Dein Weib!"
Hjalmars Augen leuchtetm selig auf.
. «Ist da» wahr? Herr!" rief er mit einer Stimme, die vor Freude und Glück zitterte. „Euer Kind — Euer einzige», wollt Ihr mir zu eigen geben?"
„Ich habe Dir gesagt, wa» ich von Dir ver- lange und den Preis dafür habe ich Dir auch ge- nannt! — Und was ich verspreche, das halte ich auch! — Also höre mich aufmerksam an! Wenn Du mir meinen ganzen Fischfang heil und unverehrt in die Rauchhütte schaffst und kein Dorsch
jeder überzeuge». Das Volk u»d die Pariser Arbeiter sprechen nicht mehr, wie früher, mit Haß und Verachtung von dem zweiten Kaiserreiche. Ganz im Gegenteil, die Aeußerungen deute» viel eher darau: hi«, daß man es — oder etwas derartiges — zurückwünscht, oder doch bereitwillig annehmen würde. Daß e8 in der Provinz ebenso ist, hat die Regierung eben durch ihr Verbot in Toulon bestätigt. Ueber- haupt war in der Provinz der Napoleonismus nach dem Kriege nicht so ganz erloschen, wie in Paris.
Die politischen Parteien liegen fich untereinander in den Haare» und die durch Parteihader zerklüftete Volksvertretung vermag der Regierung keinen festen Rückhalt zu bieten. Ist doch Rochefort, obgleich noch f» der Verbannung, wiederum ei» gewaltthätixer Faktor geworden, der mit seiner giftgetränkten Feder in den Gebresten der Menschheit herumstochert und die allerbösesten Leidenschaften zur Hellen Lohe entflammt. Wie seiner Zeit gegen die Stütze» »nd Träger des dritten Kaiserreichs, so wühlt und hetzt dieser Unglücksmensch jetzt gegen die Koryphäen der dritten Republik mit den schimpflichsten Verläumdnngen und Verdächtigungen. Und wiederum, wie vor fünf nutzwanzig Jahren erweist fich die Pariser Gesellschaft, die politische Welt Frankreichs auch diesmal nur zu empfänglich für dieses Gift. Die Radikalen und die Dynamithelden arbeiten, sei es nun bewußt oder in zufälliger Genossenschaft dem „großen Unbekannten" vor, der mit ehernem Besen wird dreiufahreu müssen, um die Atmosphäre zu säubern. Die ganze Lage der Dinge in Frankreich deutet darauf hin, daß die Zeit der gewaltsamen „Staatsrettung" herannaht und fast hat es den Anschein, als ob auch die Einsichtigeren in Paris bereits die Schatten dieses „großen Unbekannten" deutlich gewahrten.
Politische Rundschau.
-e. Die Feiertage scheinen einen günstigen Boden für die Ausbrütnng von Zeitungsenten und falschen Gerüchten abgegeben zu haben, welche ja in der Regel die Folge des Mangels anderweitiger genügender Vorkommnisse sind, wo bann die Phantasie an die Stelle der Wirklichkeit tritt. Hierhin gehören die in verschiedenen Blätter« verbreiteren Nachrichten über Differenzen zwischen dem Herrn Reichskanzler und dem Herrn Finauz- minister, welche lediglich ans der langen Dauer einer Ministerial-Sitzung hergeleitet werden und auch absolut weiter keinen Boden haben, während bekanntlich diese Sitzungen am Schluffe des Jahres stets
sehr lange dauern. Nicht minder haltlos find die Schlüsse einiger Organe der Presse aus einer Mitteilung der „Deutschen Warte" über eine angebliche Unterredung mit dem Finanzminister über die Stellung desselben zur Währungsftage. Dieselben find um so unbegreiflicher, als die Redaktion der „Deutschen Warte" selbst gewissenhaft genug gewesen ist, ausdrücklich anzuerkennen, daß in diesem Referat viele Ungenauigkeiten enthalten, daß insbesondere die Bemerkungen über die Währungsftage lediglich in dem Zusammenhang der Aufführung der von de» verschiedenen Auffassungen für und wider den rusfischen Handelsverttag geltend gewachten Gründe gemacht worden sind. Die Redaktion erkennt auch ausdrücklich an, daß der Finanzminister von der möglichen Entlassung von 10 000 Arbeitern infolge der Tabaksteuer gar nicht gesprochen habe, und berichttgt außerdem noch eine Reihe anderer angeblicher Aeußerungen desselben aus einem Privatgespräch, welches zur Veröffentlichung nicht bestimmt war. Es ist gewiß schwer, unter diesen Umstände» an dem gute» Glauben dieser Preßorgane nicht zu zweifeln.
Der Napoleon-Kultus dauert in Poris ungeschwächt fort. Er greift sogar immer weiter um fich. Jetzt ist er bereits bei den „Cafvs-Concerts" angelangt. Kam-Hill, der offenbar der Paulus dieser neuen Epopöe werden will, befingt allabendlich in einem Liede von sechs Sttophen sämtliche Großthate» der napoleonischen Geschichte. Das ist ein ernsteres Zeichen, als es auf den ersten Anblick scheint. DaS „Cafs-Konzert" ist das Thor zur Volksgunst. Die Bewegung, die in den oberen Schichten begonnen hat, scheint die breiten Masse» gewinnen zu wollen. Wenn Regisseure dahinter stecke», und das wird vielfach behauptet, so verstehen diese ihr Geschäft vortrefflich. Die Regierung steht unthätig zu Man behauptet allerdings, für die in de» letzten Tagen abgehaltene Sekular- feier der Belagerung von Toulon sei die Mitwirkung der Garnisonen verweigert worden, weil man in Regierungsfteisen über die allzu große Verherrkichnng Napoleons Sorge zu empfinden beginne. Daß dagegen der napoleonische Thronanwärter mit dem Napoleonkultus zufrieden ist, zeigt folgende Meldung: Prinz Viktor Napoleon richtete an den Verfasser des Theaterstückes „Napoleon" einen Brief, in welchem er dem Autor feine Glückwünsche ausspricht, daß er die Gestalt des großen Kaisers in einem patriotischen Werke auf die Nationalbühne gebracht habe.
Trotzdem an der Spitze des italienischen Ministeriums jetzt ein Angehöriger Siziliens steht, scheinen fich die Zustände auf der Insel noch nicht
Und richttg: in einer tiefen gähnenden Spalte erschien die Joffe wieder. Sie lag zwar mit der Seite noch auf dem Wasser, stieg aber langsam empor. Der junge Wagehals kämpfte mit der Kraft der Verzweiflung gegen die wütende See. Doch keiner konnte voraussehen, ob er glücklich sein Ziel erreichen würde, denn dichte Nebel, schwarz wie die Nacht, senkten sich immer tiefer auf das Meer und verhüllten Schiffer und Kahn.
Der alte Bjarne stand reglos da und stierte mit ieberisch jagenden Pulsen dem ringenben Fahrzeug nach. Bei jedem Ruderschlag, der e» weiter brachte, klopfte ihm zum Zerspringen da» Herz und au» der
und kein Hering daran fehlt, bann halte ich Wort bann ist Gerda Dein! — Verstanden! — Und nun fix vorwärts, Tu hast feine Zeit zu verlieren!"
Hjalmar warf noch eine» Blick auf das wild rasende Meer, auf die Brandung, die ihm den Schaum in« Antlitz schleuderte. Nirgends war ein Segel zu sehen, nur fahler Dunst und Nebel. — Aber hatte er nicht ein tapferes mutiges Herz, ein paar kräftige Arme und das Tageslicht vor sich? — Er konnte die Gefahr sehen, während sein armer Vater in der Nacht ertrunken war, wo kein Mensch ihn zu retten vermochte. — Doch auch ihn würde bei dem Unwetter niemand retten können — nur einer, der das Meer und dessen Wellen in seiner Hand trägt.
Der junge Mann schlug die Augen zum Himmel empor, wo über Wolken und Winden ein Gott der Liebe und Barmherzigkeit thront. Und zu diesem gütigen Gott, der die Bedrängten erhört in ihrer Not, richtete er stumm ein kurzes Gebet. Und nun überkam ihn ein wunderbares Vertrauen.
umgeben — lächelnd und hoffnungsfreudig nach oben. Aber jetzt kam eine ungeheure Welle heran- gestürmt, so furchtbar und hochgebäumt, wie keine andere zuvor, hob die Nußschale von Boot wie Schaum in die Höhe und riß sie wild mit sich fort, bi» sie in den tosenden Wasserbergen den Blicken entschwand. In den Herzen der Zuschauer regte sich da« Brudergefühl für den Kühnen, der da draußen im schweren Kampf um sein Liebstes rang und aus jeder Brust brach ein gellender Angstschrei, welcher beinahe das Heulen des Sturmes übertönte.
Bald versammelten sich noch mehr Schiffer am Ufer. Das aufregende Schauspiel nahm alle Augen, alle Gedanken in Anspruch.
„Das Boot kommt nicht wieder zuw Vorschein, die Fluten haben es verschlungen!" rief einer der Männer. „Gott erbarme sich des atmen Burschen und gebe ihm einen leichten Todeskampf.' Dann altete er die Hände und betete leise ein Vaterunser.
„O nein, seht, seht!" sagte nach einer Weile ein anderer. „Das kleine Segel hatte fich wieder aufgerichtet, nachdem es beinahe vorbei mit ihm war "
„Gut, Herr, ich will e» wagen, um Gerda zu erringen, die mir mehr gilt als mein Leben," sagte er. „Mit Gottes Hilfe hoffe ich das schwere Werk zu vollbringen!"
Er riß schnell ein zusammengerolltes Stück Tau an sich, das am Boden lag und eilte zu der kleinen iillen Bucht, wo Bjarnes Boote lagen.
Nach wenigen Minuten schoß hinter den Ufereisen eine schmale Joffe hervor und bann wie ein Pfeil in die schäumende Brandung. Eine Gruppe von Fischern schaute mit sichtbarer Verwunderung auf da» kleine Schiffchen, in dem Hjalmar aufrecht iehend, kräftig mit den Rudern da» Wasser schlug. Alle winkten und riefen zurück, doch er schüttelte den .,... ...... ... . __w„o_______...
Ä»pf und deutete — obgleich ringixm wn Tod rauhen Kehle brachen halbunterdrückte Flüche her»«.