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Sdxtnt täglich autzcr «a ®trftegen n«ch Sonn- «nd nftl *. Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte»,
erlagen. — Ouartal-LbormemestS-Prei» bei der Expe- ZvlUTvUVUi sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in wttiii rv t
ditiov S Mk„ bei allen Postämtern L Mk. SÄ Pfz. (exkl. Frankfurt a. M., Casiel, Magdeburg und Wien; Rudolf 2L2LV111. - CdDIQ.
Bestellgeld). JnseratiouSgebühr für die gespaltme Zelle Sonnabend, 23. Dezember 1893. Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L.
»der deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zelle 28 Pfg. f • 0 * Daube u, Co. in Frankfurt a.M., Berlin, Hannover, Paris.
Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
U,. Jllnftrirtes Sonntagsblatt. te
Erstes Blatt.
Anzeigen
Sntwurf hat der deutschen Volksvertretung schon in
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:et Schönheit und Liebenswürdigkeit bestrickt mich
Irem nüchternen, trockenen Schreibpulte genießen Wen, diesen Abend, wo doch sonst alle Menschen
kriimern, daß, als im vorigen Jahre die Absicht des Erlasses eines solchen Gesetzes bekannt wurde, von
negen der frühzeitigen Aaflösung der letzteren nicht jni Verabschiedung. Nunmehr hat er die Fassung
ige Beurteiler haben sich schon damals gegen e solche Auffassung der geplanten Neuerung gesendet, und heute ist denn auch von den früheren bertreibunge» nichts mehr zu hören. Mau hat eben eiugesehen, daß die damaligen Befürchtungen «begründet waren. Unter den heutigen Wirtschafts- hältnissen ist daß Abzahlungsgeschäft für die Der» ebensten Erzeugnisse eine Notwendigkeit. Einzelne dustriezweige vertreiben ihre Produkte ausschließlich er der Hauptsache nach auf diesem Wege. Und ie die Produzenten, so find die Konsumenten insofern dem Abzahlungsgeschäft interessiert, als ihnen ch dasselbe Gelegenheit gegeben wird, sich auch e den Besitz von Kapital eine Existenz zu schaffen sich den Lebensunterhalt besser als sonst zu orgen. Es würde demnach eine völlig verkehrte litik sein, wollte man die Abzahlungsgeschäfte durch
„Das klingt wohl wie ein Vorwurf, den ich reß ohne Protest hinnehmen muß . . . Also lebe chl und sei recht vergnügt!"
Noch ein Kuß und die Gatten schieden von ein» der in halb mißmutiger, halb eigentümlich bester Stimmung.
Noch lange nach der Thüre blickend, durch siche feine Gattin entschwunden war, begann er monologisieren: „Welche Frauf Der Zauber
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Mnf zugesagt. Leben Sie denn wohl, mein lieber, tscheulicher Herr Gemahl — und laffen Sie sich
co Die Abzahlungsgeschäfte.
Dem Reichstage ist wieder ein Gesetzentwurf über die Abzahlungsgeschäfte zugegangen. Ein solcher
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welche auf die Weihnachtsfeiertage Bezug haben und in der am Sonntag de» 24. d. erscheinenden Nummer Aufnahme finden sollen, ersuche« wir höflichst, bis spätestens Sonnabend Vormittags 10 Uhr «»reichen zu wollen.
' Montag den 25. und Dienstag den 26. Dezember erscheint keine Zeitung.
Die Expedition der „Oberhess. Zeitung".
Lin Weihnachtsgeschenk.
(Schluß.)
„Robert, Du bist nicht glücklich!?"
„Nicht glücklich? Wie häßlich Tu nur sprechen st! So lange ich in Deine lieben, holden Augen blicken vermag, so lange meine Arme stark genug d, Dich an mein Herz zu schließen, so lange meine pen den Deinen erwidern können — so lange ich gewiß glücklich. *
Und er schlang sanft seinen Arm um sie, drückte an sein Herz und willig gewährte ihm die schöne u ihre Lippen, die aber noch in leisem Schmollen ckten . . .
„Doch e» ist höchste Zeft, daß ich gehe," sagte ir endlich, sich von ihm lösend, „ich habe für halb
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100 ’ M) jetzt so sehr wie damals, al» ich sie erst meine SH.1' «raut nennen durste, noch jetzt erbebt mein Herz, ors yw denn ich sie in meine Arme schließe, noch jetzt ise» bißen meine Lippen kein süßeres, liebere» Wort
'«»«ist rrhalün, welche ihm die Reichstagskommisston bei der früheren Beratung gegeben hatte. Man wird sich
iten dtfl Areßlich noch viel Vergnügen zu dem Abend hen a? »ünschen, den sie einsam und hypochondrisch an
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bot verschiedensten ©eiten Entrüstungsstürme in < .7 Szene gesetzt wurden. Man ließ sich sogar zu der ElUmj Behauptung himeißen, daß das ganze Abzahlungs- " szeschäft durch dieses Gesetz lahmgelegt werden würde.
die Gesetzgebung vernichten. Davon konnte denn auch bei der Ausarbeitung des entsprechenden Entwurfs keine Rede fein. Wohl aber galt es, den Auswüchsen des Abzahlungsgeschäfts, wie sie sich im Laufe ber Zeit herausgestellt hatten, entgegenzutreten. Hier kam namentlich der Umstand in Betracht, daß es dem Rechtsgesühl des Volkes widersprechen mußte, wenn sich die Verkäufer die Rückgabe der gesamten Maaren sichern konnten, auch wenn die Käufer schon eine ganze Reihe von Raten bezahlt hatten. Der Käufer braucht nur infolge widriger Umstände in die Lage gebracht zu sein, die letzte Rate nicht zahlen zu können, so ist nach den jetzt allgemein üblichen Ver- trägen der Verkäufer im Stande, die gelieferten Waren zmückzunehmeo, ohne daß der Käufer von den geleisteten Zahlungen auch nur einen Pfennig wiederfieht. Das ist natürlich ein Zustand, der nicht länger aufrecht erhalten werden kann, umsoweniger, als unreelle Elemente gerade auf dieser Rechtslage ihr Geschäft aufgebaut haben. Die Verwirkungsklausel soll demnach einer Aeuderung dahin unterzogen werden, daß Leistung und Gegenleistung beim Eintritt der Zahlungsunfähigkeit des Käufers genau gegenseitig obgemesieu werden und beide Teile einen Ausgleich vollziehen. Dabei ist durchaus nicht beabsichtigt, dem Verkäufer zu verbieten, daß er sich das Eigentumsrecht an den Waren sichert. ES soll nur der Möglichkeit vorgebeugt werden, daß die Käufer von ihren Leistungen nichts zurückerhalten, während der Verkäufer nicht blos die gezahlten Gelder znrückbehalten, sondern auch die möglicherweise garnicht abgenutzten Waren zurücknehmen kann. Die Ueberzeugung von der Richtigkeit dieser Regelung ist so allgemein geworden, daß ein Widerspruch dagegen jetzt kaum noch laut wftd. Die reellen Abzahlungsgeschäfte selbst werden von der Neuerung insofern Vorteile haben, als die unreelle», welche aus der gegenwärtigen Rechtslage Vorteile zu ziehen beflissen waren, eingeschränkt werden dürften. Und so ist denn gerade aus der Aeuderung der Verwirkungsklausel eine Hebung des Abzahlungswesens zu erwarten.
Politische Rundschau.
-e. Die Herren Bebel und Genossen benutzen jede paffende und «npaffende Gelegenheit, um auf den sittlichen Wert der sozialdemokratischen Weltanschauung hinzuweisen. Was es damit auf sich hat, ist längst bekannt und wer noch irgend in Zweifel über de» ethischen Standpunkt der Sozial-
auszusprechen, als ihren Namen: Emma — Emma... Sie ist auch zu lieb, zu gut, zu schön, es dünkt mir fast märchenhaft, daß es solch ein Wesen (riebt, nicht allein ausgestattet mit allen Attributen äußerer Schönheit, sondern auch mit allen Vorzügen einer edlen Seele - . . Ich sei nicht glücklich, sagte sie: wer könnte solch ein Weib sein Eigen nennen — und nicht glücklich sein? Und doch — und doch .. ."
Eine Saite war in seinem Innern erklungen, die wehmütig schmerzlich nachtönte . . . Langsam schritt er zum Fenster, drückte seine Stirne an die eisige Scheibe und sah hinaus in den stillen, heimlichen Abend.
Nur noch vereinzelte Menschen eilten hastig die Straße dahin und ein dichter Nebel spann und wob seine Schleier über alle»; aber helle Fenster blickten siegreich hindurch, hier, dort, von unten in der Belletage bis hinauf zu den Mansarden — in allen Fenstern Licht, überall frohe, beglückte Menschen.
„Da leuchten sie schon, die Christbäume/ flüsterte er bewegt, „und ich höre das freudige Reden ber Alten und das freudige Lachen der Kinder. Fast will mich Neid ankommen — und da» ist eine recht häßliche Empfindung! ,Du bist nicht glücklich,' sagte fie vorhin — fie mag vielleicht doch Recht haben. Daß fich da» Glück dem Menschen immer nur al» Fragment beut 1 Was gäbe ich jetzt diesen Abend darum — in ein frohe», freudentrunkener Kinderantlitz blicken zu können!"
Er seufzte tief auf, dann hob er wieder an: „Und könnt' ich'» denn nicht? Wird nun nicht auch in einem schlichten Zimmer der Vorstadt draußen ein ftohe« Kind um den Weihnachtsbaum herum jauchzen? Dafür habe ich ja wohl gesorgt, daß der Kleine nicht unbeschenkt bleibt, aber fremde Menschen find'», die die Lichter seine» Baume« entzünden, die
demokrateu war, den mußten die Auslassungen über die jüngsten Bombenattentate belehren. Die Frivolität deS Urteils, welche fich darin offenbart, bildet den Grundzug aller Kritik der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung bei ber Sozialdemokratie, wie bei unserer Hetz- und Radaupresse überhaupt. Jede Nummer des „Vorwärts" beweist diese Behauptung. So legt die neueste Nummer des genannten Blattes offenbar großes Gewicht darauf, den Arbeitern das Weihnachtsfest sozusagen zu verekeln. Der „heuchelnde Kommerzievrat auf der Kirchenbank" wird dem darbenden Proletarier gegenübergestellt, für den das schöne Wort vom „Frieden auf Erden" keine Geltung habe. Der gleiche Ton wird angeschlagen gegenüber den gemeinnützigen Bestrebungen, welche neuestens die Frage der Arbetterwohunngen kräftig zu fördern bemüht find. Für den „Vorwärts" sind diese Bestrebungen nur „echte Bourgeois - Unternehmungen", dazu bestimmt, dem Arbeiter den letzten Rest einer freien Existenz zu rauben. „Für uns", erklärt das sozialdemokratische Blatt, „existiert die Frage der Arbeiterwohnungen überhaupt nicht; fie existiert nur im Klassenstaat, in dem man Arbeitgeber, d. h. satte und schwelgende Fabrikanten, andererseits Arbeitnehmer, d. h. hungernde und frierende Proletarier sieht". Diese Auffaffuugsweise entspricht vollkommen der Stellung, welche die „zielbewufeteu" Führer der Sozialdemokratie zu allen Wohlfahrts einrichtuugen überhaupt einnehmeu, welche auf die thatsächliche Besserung des Loses der arbeitenden Klaffen abzielen. Das Gegenstück zu dieser Anschauung bildete eine in der gleichen Nummer des „Vorwärts" ent haltkne ungemein gehässige Auslassung gegen die Bemühungen, dem Ueberhandnehmen des Kontraklbruches ber ländlichen Arbeiter zu steuern. Dem „Vorwärts" sind diese Bemühungen nichts anderes als „eine weitere Rechtlosmachung der landwirtschaftlichen Arbeiter". Ma» muß diese verschiedenen Kundgebungen zusammenhalten, um ein volles Bild der Weltanschauung zu erhalten, welcher die Sozialdemokratie huldigt. Der „sittliche Wert" derselben ist fteilich nur für denjenigen erkennbar, für den sich der Begriff der Sittlichkeit auf de» Kopf gestellt hat.
Infolge der Abwehrgesetze gegen die anarchistischen Hetzer haben einige anarchistische Blätter in Frankreich bereits zu erscheinen aufgehört. Andere Blätter dieser Richtung zeige» ihre» Lesern mit Bedauern an, daß sie in ihren Artikeln künftighin gemäßigter sein werde».
Die „Daily News" teile» mit, daß Rußland bereit sei, an einer internationalen Kon-
ibm seine Geschenke reichen — während ich, sein Vater, hier einsam bin, darben muß — darben .. Und könnte ich denn nicht hin zu meinem Kinde? Ja wohl, sicherlich, wenn es nicht gegen alle eitle, gegen bas Herkommen wäre! Arme» Kinb, bie Dich geboren — bie ist tot unb Dein.Vater — lebt in ber Welt! Unsinn, ich — ich würbe mich so gerne preirgeben, mich leichthin bem nichtigen Urteile ber Welt aussetzen, allein fie — fie, meine Emma — fie kann, fie darf ich nicht bloßstellen! Unb gerade fie würde vielleicht gerne vergeben, ja gewiß, fie würbe großmütig verzeihen, wa» bie eng- herzige Welt nimmermehr verzeiht, nur grausam, boshaft bemäkelt ... Da habe ich ein holdes, schöne» Weib unb ein schönes, braves Kinb, bas ich so zart unb innig liebe, als wäre e« mein legitimer Sprosse — unb boch — unb boch . . . Daß man so unermeßlich reich — unb boch dabei wieder so bettelarm sein kann ..."
Ueberroältigt vom bittersten, herzzerwühlenbsten Schmerze, warf er fich wie gebrochen in einen nahe- stehenden Sessel unb barg schlurfend sein Haupt in die Hände.
Dumps tönten seine schweren Atemzüge, sein erschütternde« Weinen durch das dunkle, ruhige Gemach.
Aber plötzlich legte sich sacht und zart ein freund- kicher Arm um seinen Nacken, und weiche, süße Lippen berührten seine heiße Stirn.
Erschrocken fuhr er auf.
„Emma, Du hier? Was giebt er?"
„Was e» giebt? Robert, kennst Du mich denn so wenig, daß Du meinst, ich würbe Dich allein laffen an biefem Abend, allein mit Deinem Leibe, ba ich nun weiß, baß Dich ein heimlich Weh be» brückt!? Ich trug neulich Dein Glück mit Dir, o
ferenz über Maßregeln gegen bie Anarchisten teilzunehmen.
Die Blätter äußern fich über bie ministerielle Erklärnn g CrispiS ziemlich znrückhaltenb. Sie fei zwar eine glänzende rhetorische Leistung, aber kein Programm. Man müsse doch erst abwarten, ob es Crispi gelingen werde, eine dauernde Kammermehrheit zu erhalte». Die Erklärungen über die auswärtige Politik seien unklar und hätten bestimmter laute» sollen.
Englische Blätter sehen in ber finanziellen Lage GriechenlanbS eine politische Gefahr. So meint ber „Daily Telegraph", in bem Verfahren GriechenlanbS fei eine europäische Gefahr sowohl wie ein europäischer Skandal enthalten. Das Land befinde sich in einer solchen Lage, daß eS jetzt allen Arte» von gefährliche» politischen Versuchen ausgesitzt ist. Auf Kosten weiteren Verrats möchte ihm sehr leicht finanzielle Unterstützung angebote» werden, und zwar entweder von russischen Agenten, die in Konstantinopel intriguieren, um einer Marinestation im Aegeischen Meere habhaft zu werden, oder von französischen Staatsmännern, die den Dreibund zu untergraben trachten. Vertraue» könne de» Grieche» nicht mehr geschenkt werden, weder in Geldangelegenheiten, noch in Häfen und Inseln, deren Hüter fie find. Selbst der Premier Gladstone muffe für einen Augenblick feine Aufmerksamkeit von Kirchturmangelegeuheiten abwenden und sich fragen, ob er darum frenbig für bie Uebtrtragung ber ionische» Inseln an Griechenland gewirkt habe. Die kleinliche» Maßregel», die den Geist Gladstones beschäftigen, würden für immer aufgegeben werde» müssen, wen» England eines schönen Morgens erfahren sollte, daß Cors» oder Milo oder TenedoS oder die Cyclade» an Rußland oder Frankreich für eine Entschädigung verpachtet oder verkauft worden seien.
Die spanische Regierung Uetz Marokko be» nachrichtigen, daß es nötig fei, die Frage der neutralen Zone in Melilla ohne Zeitverlust zu löse»; es sei unmöglich, länger damit zu warten Der Ministerrat beschloß, das erste Armeekorps zurvckzu- rnfen, eS aber in den Häfen und an der Küste zur Beobachtung zu belassen.
Deutsches Reich.
Skrti«, 21. Dezbr. Heute Vormittag erledigte unnfer Kaiser zunächst Regierung»- Angelegenheiten und nahm von 10 Uhr ab de» Vortrag des
laß mich auch Deine Schmerzen teilen . . . Doch nicht» von Kummer, Schmerz unb Weh — komm, drüben im Salon leuchtet schon unser Cbrifibaum, ja, unser Christbaum l Komm nur mit, Du sollst mir heute noch recht ftoh unb glücklich sein!"
„Glücklich sein?" wieberholte er in einem Tone, ber ber jungen Frau durch bie Seele schnitt. „Emma, laß mich! O laß mich nur biefen Abenb allein!'
E» ist ein Merkwürdiges, daß sich bie Menschen von nichts schwerer trennen mögen, als von ihrem leibvollen Sinnen, ihren wehmütigen Stimmungen, selbst bann, wenn ihnen eine sichere Freude entgegenlächelt. Jnbeß, fie liefe nicht ab von ihm, schmiegte ihren Arm fester um ben Widerstrebenden unb zog ihn endlich kosend unb schmeichelnd mit sich fort-
„Komm nur, Du lieber, «erschlossener Mann, Du sollst nicht allein trauern, wo heute alle» glücklich ist!"
Sie öffnete bie Salonthüre unb drückte ihn hinein Würziger Tannenbust wehte ihm entgegen, unb hell unb blitzend erhob sich ber stattliche Weihnachtsbaum vor ihm. Dann führte, fie ihn zu dem weißbehangenen Tische, wo seine Geschenke aufge- schichtet lagen: Eine Zigarrentasche au« purpur- rotem Sammet mit goldgesticktem Monogramm, ein Kistchen feiner Havanno-Zigarren, eine geschmack- voll gearbeitete Schreibwappe unb ein prächtiges Cachenez.
„So reich hast Du mich beschenkt," sagte er noch immer schwermütig, fie ober schon mit etwa» helleren Augen ansehend.
„Unb Du mich erst!" entgegnete fie, ihm nunmehr ihre Geschenke roeifenb: schimmernden Stoff zu einer Robe, ein Armband mit zwei gegen einander springenden Löwenköpfen, eine duftige Spitzen-