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Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für -ie Kreise Marburg und Kirchhain.
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Erstes Blatt
Eine große Gefahr für die Zukunft des Volkes!
Kinder zu Verbrechern macht. Die Frage ob man
nicht bester thut, die Kinder
verbrecherischer Eltern
owie von unseren Filial - Expeditionen in
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Eingreifen. Zumeist der Eltern, das die
Sie fordert ein thatkräftigeS ist es das schlechte Beispiel
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= Die Zunahme der Verbrechen.
Die deutsche Kriminalstatistik für das Jahr 1892, die jetzt veröffentlicht wird, bringt die unangenehme Ueberrafchung, daß die Zahl der Verurteilten im vergangenen Jahre um etwa acht Prozent gestiegen ist Diese Zunahme läßt sich nur zum allerkleinsteu Teil durch das Anwachsen der Bevölkerung erklären. ES müssen andere Ursachen dabei mitgewirkt haben.
Bet einer Prüfung der einzelnen Gattungen von strafbaren Handlungen steht mau, daß die stärkste Zunahme die Verbrechen gegen daS Eigentum auf- weisen. Seit 1888 hat die Zahl eine beständige Steigerung erfahren. Damals betrog fie 84377, während im letzten Jahre mehr als 109000 Personen wegen Diebstahls bestraft wurden. ES kann nicht zweifelhaft sein, daß darin die schlechten ErwerbS- verhältuifse der breiten Schichten deS Volkes zum Ausdruck kommen. Die Lohnherabsetzungen, die Arbeitslofigkeit, die Ausstände, die Teuerung der Lebeusmittel, die ja noch den größten Teil des vorigen Jahres auhielt, das olles hat dazu beige- tragen, die Verbreche» gegen daS Eigentum zu vermehren. ES liegt in der Natur der Dinge, daß hier eine Gesundung rur von inueu heraus erfolge» kann. Wo daS Verbreche» aus der Not geboren wird, da kann man es nur bekämpfen, indem man die Not bekämpft. Der Staat hat Anläufe dazu gemacht. Die Handels Verträge, die schon abgeschloffe» sind oder noch abgeschlossen werden, sollen dem Handel und der Industrie uud damit auch de» Arbeiter» neue Lebenskräfte zuführe». Daneben sind die Krauken-, Unfall, und Jnvaliditätsverficheruugea bestimmt, denjenigen, der nicht zu arbeste» vermag, vor dem ärgsten Mangel zu schützen. Immerhin bleibt hier noch viel zu thun übrig. Es fragt sich, wiewest das Recht auf Arbeit, das auch Fürst Bismarck anerkannte, praktisch gemacht werde» kann. De»n für den Fall, daß ein rüstiger Arbeiter keine Beschäftigung findet, ist nicht gesorgt. Uud doch ist gerade da oft die Not am größten.
Anders liegt die Sache bet de» Vergehe» »nd Verbrechen gegen de» Staat »nd die öffentliche Ordnung, sowie gegen die Sittlichkeit. Indessen auch hier wirkt häufig genug die Not ein, wen» nicht unmittelbar, so doch dadurch, daß fie das Gefühl der Sitte uud der Veraniwortlichkeit abstuwpft. Aber noch schwerer wiegeude Faktoren find hierbei thätig: vor allem eine mangelhafte oder verkehrte Erziehung. Die Zahl der jugendliche» Verbrecher ist gegen 1891 um mehr als zehn Prozent gestiegen.
fahr 1894" beigefügt werden.
Die Exped. der „Oberhess. Ztg
einer Erziehungsanstalt zu überweisen, statt fie in der Familie verkommen zn laste», verdient ernstliche Erwägung. In vielen Großstädten stehen kleine Kuaben und Mädchen bis tief in die Nacht hinein auf den Hauptverkehrsstraßen und halten allerlei VerkaufSgegeustäude feil. Im Schnee und Regen Hanen die Kleinen aus, bis die letzte Ware abgesetzt ist. Au ihnen vorbei flutet das Mitternachts- Publikum; sie sehe» und hören nur zu viel, was den Keim zum Laster legt. Eine derartige Ausbeutung Jugendlicher durch gewistenlose Eltern müßte unter allen Umständen gesetzlich verboten sein.
Im allgemeinen ist von Zwangs- und Gewaltmitteln zur Bekämpfung des Verbrechen« wenig zu erwarten. Man würde damit die Zustände höchstens verschleiern, nicht bester». Fürsorge für die Notleidende», achtsamere Erziehung des hercnwachseuden Geschlechts, das sind die zunächst zu stellenden Ziele.
muß man hoffen, daß die eindringlichen Mahnungen, welche Herrn Bennigsen an alle gerichtet hat, denen es um die Erhaltung unserer wirtschaftliche» Grundlage», um die Sicherung der Industrie sowohl, als der Laudwirtschast zu thun ist, ihre Wirkung nicht verfehlen. Mn Krieg zwischen Landwirtschaft und Industrie in Deutschland würde unfehlbar zur Vernichtung beider führen und der tertius gaudens, als welcher vom RegieruugStische aus daS Ausland bezeichnet wurde, würde wohl in erster Linie der innere Feind fein, zu beste« Erstarkung jede Vermehrung der wirtschaftliche« Kalamität und der aus ihr folgenden Unzufriedenheit beiträgt.
Der ReichstagSabgeorduete Sigl hat in seinem „Vaterland", wie wir bereits berichteten, seiner deutschen Gesinnung wieder einmal hübschen Ausdruck gegeben. Angesichts solcher Schamlosigkeiten, sagt der „Rh. K." mit Recht, erscheint es doch fraglich, ob der Reichstag de» Reden des Dr. Sigl noch länger mit einem gewisten Behagen zuhöre» und seinen „Witzen" gar »och Beifall spenden wird. Dr. Sigl ist keinHanswurst, sondern ein ernst zu nehmender Reichsfeind, der in vollendeter Vaterlandslosigkeit mit de» gewissenlosesten Hetzmittel« zielbewußt und nicht ohne Erfolg an der Zerstörung deS deutschen Einheitsgedankens arbeitet. Es ist unter der Würde des deutschen Reichstags, einen solchen Mann anders zu behandeln, als mit Verachtung und Ekel. Wie ginge es wohl einem südftanzöfischen Volksvertreter, der es wagen würde, öffentlich zu erklären, daß ihm die Deutschen tausendmal lieber seien, alS seine nordfranzöfischen Brüder?
In Paris verlautet, eine auswärtige Macht habe der frauzö fischen Regierung auf diplomatischem Wege die Idee einer Vereinigung aller Länder zur Einrichtung einer internationalen Verständigung gegen die anarchistischen Anschläge nahe gelegt, eS sei jedoch unrichtig, daß die französische Regierung irgend welche Initiative hierzu ergriffen habe. Einzelne Blätter »olleu wissen, Oesterreich-Ungarn sei derjenige Staat, welcher der französtchen Regierung eine internationale Aktion gegen den Anarchismus nahe gelegt habe.
Die Bildung des neuen italienischen Kabinetts ist endlich perfekt geworden. Das Organ der englischen Konservative», der „Standard", widmet dem neuen Kabinett Crispi-Sonnino-Saracco aufmunternde Worte. Die Aufgabe Sgr. Crispis und seiner Kollegen sei keine leichte, besonders da sie weder selbst, noch ihre Landsleute Italien zu einer Macht zweite« Ranges herobzudrücken oder Italien de« internationalen Verpflichtungen, die es eingegangen ist, entziehen wollen. Zum Glück für Sgr.
Politische Rundschau.
-e. Die sog. kleinen Handelsverträge — mit Rumänien, Spanien und Serbieu — find vom Reichstage in dritter Lesung unb zwar mit großer Mehrheit angenommen worden; dann hat der Reichstag vorläufig seine Sitzungen geschloffen, um dieselben erst »ach Neujahr am 9. Januar wieder aufzunehmen. Die Beratung der Handelsverträge hatte im Reicks- tage eine erwartungsvolle Stimmung hervorgebracht. Nach der ersten Lesung hatte die frühere Sicherheit, dieselben heil zwischen der Scylla der zweiten uud der CharybdiS der dritten Beratbung durchbugfieren zu können, auf einmal einen Stoß erlitten. Gerade wie vor fünf Monaten wurde auch diesmal im Foyer gerechnet und gezählt, addiert, subtrahiert, aus dem Zentrum, aus den Nationalliberalen die agrarische Wurzel gezogen, und immer wollte das Fazit nicht recht stimmen. Erhob einer frohlockend sieben Finger nnd versicherte: „Sieben Mehrheit gegen!" dann hielt ihm ein anderer flugs alle zehn entgegen und rief nicht minder kategorisch: „Mindestens zehn Mehr- heil für!" Im Saale wogte indes die Redeschlacht weiter, die mst der Annahme der Gesetze endete. Von freisinniger Seite wird aus diesem Ergebnis die Notwendigkeit gefolgert- man müsse jetzt vollständig zur Freihandelkpolitik übergehen. Dem gegenüber
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Sonntag, 17. Dezember 1893
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Der Nr. 1 des neuen Quartals wird ein 70 Ps übsch ausgestatteter „Wandkalender für das
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Vierteljahr 1894 der „Oberhesfischerr Heituvg" nebst ihren Gratis - Beilagen „Illustriertes Sonntagsblati", „Kreisblatt" für die Kreise Marburg ind Kirchhain und „Ziehungsliste der Preußischen Klassenlotterie".
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Gediegene Leitartikel und politische Korre- fpondenzen werden die Leser der „Oberhessischen Zeitung" über alle Fragen und dl Vorgänge von allgemeiner Bedeutung auf betn Laufenden erhalten. Den Vorgängen in unserer Stadt wie in der Provinz und den angrenzenden Landesteilen widmet die „Oberhessische Zeitung" eine besondere Aufmerksamkeit. Der feuilletonistische Teil der l,Oberheff. Ztg." bringt interessante Erzäh- ümgen von guten Autoren und das „Jllu- ^tierte Sonntagsblatt" wird wie bisher den yDl Mein eine angenehme Unterhaltung bieten. Ulli Neubestellungen auf die „Oberhessischc Zeitung" für das eiste Vierteljahr 1894 werden von allen Postanstallen, den Land-
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Irrtümer.
Erzählung von F. Arne seid.
sNachdruck derboten.]
(Fortsetznngi)
Bodmer schilderte nun, wie sich zwischen ihm
, »d Hildegard leise und unmerklich die Liebe an« irai -spormen wie fie gewachsen sei in der köstlichen , eit, die sie während Adelheids Abwesenheit mit orrüthi nander verlebt, wie er aber gekämpft habe und
«schloffen gewesen sei, von bannen zu ziehen, ohne tt Geliebten den Zustand seines Herzen» zu ver- «en, und wie es bann zwischen ihnen doch zur
rklärung und zum Gelöbnis gekommen fei.
-Wenn ich nicht sofort zu Ihnen kam, Ihnen
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(Otr istand, was geschehen war und mich Ihrem Richter, auch unterwarf, Herr Baron," fuhr er fort, „wenn • 0 bl 1 ou<$ Hildegard Schweigen auferlegte, so geschah i KoP i keineswegs, weil ich mit dem geliebten Mädchen S- inter dem Rücken der Eltern Zn heimliches Liebes-
nhallms unterhalten wollte, sondern nur weil ich icht sicher war, wie Adelheid die Entdeckung auf.
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chmen würde. Am Tage nach der Hochzeit, wenn e mit ihrem Gatten abgereift war, wollte ich Ihnen »ein Bekenntnis ablegen. Rach jenem stürmischen
Juftritt im Garten sah ich ein, wie geboten diese v6 »rficht gewesen, und empfahl Hildegard, sich vor
tt Schwester nicht» von ihrem Herzensgeheimnis lerlen zu lassen, und dann trennte ich mich von
ir mit recht schwerem Herzm Als ich in der
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aner ruhe der Morgen» Lettenhofen verließ, sagte ich nir, daß ich wohl schwerlich je dahin zurückkehren 6rbe. Außer anderen Schranken stand zwischen
ir und Hildegard ihrer Schwester unglückliche 8® eidenschast Von Adelheid» Verhalten mußte er aße ► bhängen, wa» ich Hildegard schreiben sollte, ob ich äch mit blutendem Herzen für immer von ihr
losreißen mußte, ober ob uns die Hoffnung blieb, nach Jahren, wenn die Schwester ruhiger geworden, an eine Vereinigung denken zu dürfen. Alle Möglichkeiten hatte ich erwogen, nur nicht die, welche eingetreten. Zwischen Hildegard und mir steht der Schatten der Toten.
„Sie sehen jetzt ein, daß ich nicht nach Lettenhofen kommen darf, obwohl mein ganzes Herz mich dahin zieht. Verzeihen Sie mir, Herr Baron, grüßen Sie Hildegard und sagen Sie ihr alles, grüßen Sie Fritz — ich gehe zu meiner Mutter, und bann verlasse ich Deutschland, vielleicht Europa für immer."
»Es wirb so bas Beste sein," antwortete ber Baron, dessen Stirn sich bei den Geständnissen Bodmer» immer mehr verfinstert hatte. „Es ist mir lieb, daß Sie selbst einsehen, welche unübersteiglichen schranken Sie von meiner Tochter trennen."
»Ich sehe e» ein unb füge mich in mein Schick- sal, antwortete Gottholb resigniert.
„Unb Sie erkennen auch an, daß Sie nicht recht gehandelt, Hildegard in einen Lieberhandel zu oer- leiden?"
«Das that ich nicht, da» wollte ich nicht!" beteuerte Bodmer.
„Streiten wir nicht um Worte!" versetzte der Baron streng. „Unsere Unterredung hat eine andere Wendung genommen al» ich erwartete, unsere Wege müssen sich für immer trennen; ehe wir scheiden verlange ich aber Ihr Ehrenwort, daß Sie Hilde- garb entsagen unb keinen Versuch machen, wieder Beziehungen zu ihr anzuknüpfen."
„Ich gebe e»," antwortete Gotthold mit einem chweren Seufzer. „Sie haben da« Recht, jede Buße von mir zu verlangen Leben Sie wohl!"
„Leben Sie wohl!" wiederholte jetzt in tiefer Bewegung ber Baron und reichte Bodmer die Hand,
dann entfernte er sich mit seinem Sohn, btr ein schweigender Zuhörer der letzten Auseiiianoersetzungen zwischen seinem Vater und Bodmer gewesen roar und sich von diesem nur durch eine stumme Verbeugung verabschiedet hatte —
Herr von Letten hatte seiner Gemahlin bei seiner Rückkehr nicht viel zu erzählen, wa» fie nicht bereits wußte, denn Hildegard hatte sich während seiner Abwesenheit an das Herz der Mutter geflüchtet und ihre Liebe zu Bodmer bekannt Seine Aufklärungen über Adelheids unselige Leidenschaft und die letzten verhängnisvollen Aeußerungen derselben vollendeten nun noch die Geschichte der Entwickelung de» Dramas, das sich in Lettenhosen abgespielt.
Jetzt bekannte auch Frau von Letten ihrem Manne ihre Ahnungen und Befürchtungen, schilderte ihm ihre Leiden unb Qualen und fügte die Hände faltend hinzu: „Wir haben alle schwer gefehlt, soll auch Hildegard noch an dem Irrtum verbluten?"
„Du kannst unmöglich wollen, daß ich Bodmer Sohnesrechte gebe!" fuhr ber Baron auf. „Wollte ich über alles andere hinwegsehen, Adelheid» Tob —"
„Er trägt keine Schuld daran," fiel fie ein.
„Gleichviel 1 Er richtet eine Schranke auf, sie unübersteiglich ist. Bodmer steht da» auch elbst ein. Sollte ich ihn trotzdem nach Lettenhofen ühren?"
„Nicht jetzt, laß die Zeit wallen!" sagte ste mild.
„Niemals!" rief der Baron mit großer Ent. chiedenhett. „Er hat mir fein Ehrenwort gegeben, nie wieder eine Annäherung an Hildegard zu ver- uchen; ich habe ihr feine Grüße, fein letztes Lebe- wohl zu überbringen. Wir find fertig mit Gott. >old Bodmer."
„Meinst Du da» wirklich, Erich?" erwiderte Fra» von Setten; die gebeugte Gestuft richtete fich
auf, die bleichen Wangen überflog eine schwache Röte, die blauen Augen erhielten ihren saft erloschene» Glanz wieder. „So willst Du fertig sein mit dem Manne, der Dir Deinen Sohn gepflegt unb erzogen, ber ben kränkelnden, verweichlichten Knaben zu einem an Leib und Seele gesunden Jüngling gemacht hat, ber un» ein lieber Freund unb Hausgenosse gewesen, ber durch un« Unerhörte« gelitten hat?"
„Nicht Unerhörteres al« »sir durch ihn," mur» melle ber Baron.
„Wir alle finb die Opfer von Irrtümern," sagte seine Gemahlin. „Du kannst nicht so hart sein, Erich — unb ich fürchte, Fritz würbe sich gar nicht verbieten lassen, von seinem Herrn Bobmer Abschieb zu nehmen, verleite ihn nicht mutwillig zum Ungehorsam."
„Nun, meinetwegen; so mag Fritz morgen nach Berlin fahren unb von ihm Abschieb nehmen," gestand ber Baron halb widerwillig zu-
„Und Hildegard?"
Der Barou fuhr zurück. „Du kannst nicht im Ernst verlangen — “
„Was man dem zum Tode verurteilten Verbrecher gewährt," fiel fie ein, „ben letzten Abschied."
„Dem Sterbenden gewährt man ihn," erwiderte er, „aber Bodmer lebt. Dieser Abschied wäre nicht- andere» al« eine neue Knüpfung de« Bandes, da« zerrissen ist und zerrissen bleiben muß."
„Daß beide sich darüber feinen Täuschungen hingeben, dafür laß mich sorgen; ich füge mich Deinem Befehl, wie e« Deine Kinder zu thun haben, aber ber letzte Trost soll Hildegarb unb Bobmer nicht geraubt werden."
„War willst Du bamit sagen?"