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Zweites Blatt
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Der Herzog Alfred von Koburg hat mr M Amt alS Mitglied des englischen Geheimen Rates verzichtet, was überall mit Genugthunng ver-
Sachsen-Koburg und Gotha bei Wahrung seiner
Mitgliedschaft des Privy Council schlechter gestellt
Mesen wäre, als z. B. der Sultan von Johore, rbwohl letzterer im Verhältnis der Abhängigkeit von
tngland steht. Man darf nunmehr wohl hoffen,
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So? Na dann
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„Die Droschke ist schon da! gehen »ir 1*
.Nein, so ein Kleid hab' ich schon lauge »tcht gesehen. Und wie angegossen fitzt's. Aber wiffeu Sie, Fräulein, vor» sollt's ein Bische» reicher sein. Meine» Sie nicht?*
Die Schneiderin erhält »u» den Auftrag, das Meid, daS so großartig ausgefallen ist, um zwei Finger länger zn machen, unter der Schulter etwas Watte eiuzulegeu, die zwei Falten im Rücken zu beseitige», die Aermrl enget z» machen »»d de» Anf-
Reise »ach Hannover begleitete Ihre Majestät d Kaiserin den Kaiser. _
kam; sie ist Dir wie aus dem Gesicht geschnitten, ' sogar die Grübchen im Kinn hat sie von Dir! Nein, nein, unser Mädchen, dagegen giebt's Nichts. Aber meinste nicht, daß das Mariechen »och Zeit hat?*
„Zeit? Wann soll sie den» auf den Ball gehen? So lang sie jung ist, leid't'S der Vater nicht; ist sie verheiratet, leid't's der Mann »tcht, und wenn nachher die Kinder komme», hat sie alle Tage zu Hause Ball. Du, Mann, ich sag' Dir, eS ist 'ne Schänd', daß unser Kind noch nicht auf einem Ball war!*
„Na meinetwegen, so gehen wir eben mit ihr auf einen Ball. Aber das sag' ich Dir, nichts Unnötiges, kein Anfsehen, nichts Aufgedonnertes, so daß die Stute die Augen unfreisten — davon bin ich kein Freund. Recht nett und adrett, wie stch's gehört, aber nur nichts Ueberflüssiges. Verstanden?*
Wie das Mariechen jetzt mit der Zigarre zurück kommt, nickt ihr die Mutter fteudig zu.
„Vater, ist's wahr? Wir gehe» auf den Ball? Mein liebes, gutes Väterchen, mein schöner, süßer Papa!*
Der alte Herr Probst fühlte sich gewaltig stolz. Das Kind hat eben von ihm den Verstaub, und weiß sofort, wovon die Rede war!
„Geh', geh', Dn kleine Schmeichelkatz', Du! 's ist schon recht! Ja, Du gehst auf den Ball, und jetzt laß mich Frieden; es ist schon 7 Uhr vorbei, drüben im Franziskaner werden die Anderen schon am runde» Tisch fitze» und schimpfen, daß ich so spät komme!"
Sännt ist der Vater draußen, so klatscht daS Mariechen in die Häude, hüpft und springt und küßt die Mutter ab, rennt hinaus in die Küche und fällt der alten Stina um den Hals, da»» läuft sie wieder ins Zimmer wtd stellt sich vor den Spiegel, endlich fingt fie sich einen Strauß'schen Walzer und tanzt darnach.
Im Hanse weiß mau es in der nächsten Stunde schon, daß Propst'S Mariechen nächste» Samstag den Ball besucht, und nun find die Angen sämtlicher Hausbewohner auf die Probst'sche Wohnung gerichtet, in der lebhaftes Stuften und große Aufregung herrscht.
Da kommt zuerst die Schneiderin und bringt daS weiße Kleid; beim Anprobiere» find sämtliche Nach, barinnen anwesend. Me daS Mariechen aus der Kammer kommt, begrüßt fie ein „Ah!* des Staunens und der Bewunderung.
„Großartig, aber ich mein', um zwei Finger zu kurz."
„Elegant, sehr elegant, aber da auf der rechte» Schulter sollte ei» Asche» aufgelegt werden!*
„Das Kleid paßt Ihne», Stänkt»! keine Frage! Wie ein Engelchen sehen Sie aus — aber wiffe» Sie, hinten macht's zwei Falte»!* ■
„Wunderbar, Fräulein Mariechen! Aber die Aermcl find ei» Äsche» zu west. Mtt ei» paar Stiche» ist die Sache gemacht!"
Jsöäit, daß die Mehrheit seiner politischen Freunde M »ach eingehender Prüfung nicht davon zu über- Kgen vermöge, daß es sich empfehle, die seit 1891 lit dem Abschluß des österreichischen Vertrages ein« Reitete Handelspolitik zu verlassen. Damit ist die ikmahme der Handelsverträge durch den Reichstag Ä gesichert anzusehen. Anders steht es mit den Aenervorlagen. Augenscheinlich wird von der Zen- Awspartei nnd der linken Seite des Hauses darauf Ägearbeitet, lediglich für die unmittelbar drängen- ka Bedürfnisse des Augenblicks Deckung zn finden, tit weiteren Sorgen aber einer späteren Zett zu Wrlasse».
| Für daS neue Kabinett in Oesterreich be-
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Auch in Serbien ist die Ministerkrisis zur Entscheidung gediehen und die Publikation der Ernennung des Ministeriums Gruic erfolgt. An diesem neuen Kabinett ist das Eine bemerkenswert, daß der ftühere, den Panslavisten und Ruffeu weniger zugängliche Minister des Aeußern Nicolic ausgeschiede», dagegen Vuic, der eigentliche Urheber aller zoll- und handelspolitischen Hecdeleieu mit Oesterreich, wiederum Finanzminister geworden ist.
In I t a l i e n ist die Lösung der Krisis auf neue und, wie eS scheint, nicht unerhebliche Schwierige ketten gestoßen. In Italien handelt es sich eben um die Bewältigung einer wirklichen Staatskrisis, die auch unter den neuen Regier«»gSmänner» fortdanern wird, wenn dieselben nicht das Zonbermittel entdecken, welches die Finanzlage veibeflert, ohne die Wehrkraft zu schädigen. Die Persönlichkeit Zanar- dellis verbürgt allerdings zum mtt besten eine energische und makellose Hingebung an die patriotische Aufgabe, die zu vollbringen ist. Es giebt für Italien jetzt nur eine Frage, nämlich eS zu ermöglichen, daß daS Königreich sich militärisch und politisch auf der Höhe seiner Großmachtstelluug behaupte. Eine Reduzierung der Armee um zwei Armeekorps, wie fie seit einiger Zeit erörtert wurde, wäre kaum mehr alS eine momentane Erleichterung. Mit oder ohne Armeereduktton seien neue Steuern unerläßlich. Italien hat zwei unbarmherzige Feinde an der französischen Republik und an dem Vatikan. Will es gesichert sein, so ist eS im Innern auf eine unerbittliche Politik der Einnahmen-Erhöhung und Ersparung, ^uach außen auf den Dreibund angewiesen. Die Arbeit der Staatsmänner muß daher mit dem Willen sich vereinigen, um die Staatskrise zu überwinden.
Der „Grashdanin* widmet dem 25jährige» Jubiläum der „Schönen Helena*, Offenbachs bekannter Operette, einen kleinen Artikel, in welchem es u. A. heißt: „Auf die „Schöne Helena* wie auf eine einfache Operette zu sehen, ist nicht richtig. Die „Schöne Helena* ist keine Operette mehr, sondern ein ganzer Kultus .. . Ohne die „Schöne Helena* lütten wtt nicht einen solchen Kulturfortschritt erreicht, ja, wer weiß, ob eS eine ftanzöfisch - russische Vereinigung gäbe*. — Die Kritik der russischen Beziehungen zu Frankreich, die in dieser Anffaffung legt, ist formell etwas eigenartig. Im Grunde aber >at der „Grashdanin" in diesem Punkte gar nicht ö unrecht.
und Sozialisten erkennen de» überaus versöhnlichen Ton der Deklaration an, behaupten aber, daß das Ministerium durch die Abstimmung über den Am- ncftieantrag bereits getroffen worden sei. In der That war die Majorität, welche die Regierung hierbei fand, eine verhältnismäßig geringfügige.
V Die Ministerkrisen in Paris und Belgrad habe» Lösunge» gefunden, während die Neubildung deS lettischen Ministeriums noch nicht beendet ist.
^Am besten gefügt erscheint noch das franzö- !che Kabinett Casimir Perier, beffe»
gestern in der Kammer von der Majorität igt wurde und auch in der öffentlichen Meinung legende Billigung findet. Wie ans Paris tele- hiert wttd, nehmen die gemäßigt republikanische» konservattvea Journale die Erklärung des Mi-
s günstig ans. Die Organe bet Radikalen
Die Nachbarinnen konstatieren einmütig, daß daS Mariechen die Königin des BalleS fehl werde, doch wäre fie noch viel schöner, wenn die Frffnx nicht so hochgebaut wäre und wenn das Kleid nicht rückwärts noch mehr galten machen würde, wie früher. DaS Bouquet vorn sollte anS lebenden Blumen sein, meint ie Frau Müller, die Schmitten findet, daß daS kleid jetzt zu lang sei, und daß man glaube» wttd, »öS Mariechen habe einen große» Fuß und getane ich nicht, ihn zu zeigen; die Scholze erfiärt, daß die Schleppe zn lang sei für ein junges Mädchen unb bie Madame Maier hätte es gerne gesehen, wenn statt des GoldkettcheuS nm den Hals dn blauer Seidenband geschlungen wäre.
Das Mariechen hörte daS Alles unter einer Flut von Complirnenten, und da jetzt der Papa zum
Mariechen geht auf den Mall.
Hm! Hm!
Der Herr Probst sieht von seinem Teller nicht auf, ba kann die Frau noch lange husten unb sich räuspern. DaS Essen unb Trinken sind bent wohlbeleibten, mtt Glücksgütern reich gesegneten tat überaus heilige Handlungen und er läßt sich darin nicht stören. Also „hmt* bie Frau vergebens.
Jetzt legt bet Herr Gemahl bie Serviette weg, fährt mtt bem Rücken ber Hand über seinen Bart, durch den sich schon dnzelne wdße Fäden ziehen, lehnt sich recht bequem zttack, drückt die gutmütigen Aeuglein zusammen, und in einem tiefen, langgedehnten „Ah!* kommen fdne Gefühle der Behaglichkeit und der Zufriedenheit zum Ausdrücke.
„Sehr gut war's! sehr gut! Die Gans war delikat. So hab' ich's gern, wenn die Haut so recht knusprig ist! Nun red'. Alte, was haste denn?*
Die Mutter wirft dnen Blick auf das hübsche ! siädcheu, daS neben ihr fitzt unb mit seinen klugen, -ranne» Augen auf bie Mutter blickt. Das Auge »er letzteren sagt ihr: „Jetzt kommst Du brau!' Inb bie Marie drückt die Hände zusammen, spitzt die Lippen und wttd ganz rot ttn Gesicht.
„Na, nun sprich doch; ich hab' keine Zett. Du, Härteren, bring' mtt eine Zigarre her, in meinem Ueberzieher steckt die Zigarrentasche!*
Mariechen ist ftoh, daß fie Grund Hai, auf einen Augenblick zu verschwinde», und da Vater u»d Mutter ald» find, fängt bie Letztere an:
1 putz reicher zu gestalten unb morgen sicher mit bem Allen fertig zu sein. — —
Der große Samstag ist ba. Das Mariechen ' kau»'S nicht erwarten, baß der Abend herein- > bricht; endlich kommt, als erste Freudenbotin, bie : Friseurin.
„O, beim Fräulein werbe» wir balb fertig i werbe». Sie haben ja so viele nnb so schöne Haare. Sie, ba hab' ich mit der Anna von Müller's meine Not gehabt. Sucht sich die nicht eine Frisur aus, : aus der man ohne Einlage und ohne Zopf nichts machen kann, und fie selber hat kein Haar. Ich 1 bitt’ Sie, was kann ich denn für eine Frisur machen ; mit zwölf und einem halbe» Haar? Ich hab' ihr zngeredet zu einer Mikadoftisur mit einer Masche. Nein, nein, auf die neue hat sie fich kapriziert, und einen Zopf hat fie nicht kaufen wollen — na, so hab' ich's gemacht, so gut als es gehen wollte. Aber ausgesehen hat es! Und am anderen Tage hat fie gesagt, ich hätt' sie so hergerichtet! Fräulein, Sie wollen keine Wellen aufgesteckt haben? Ist auch besser! Obwohl beim Tanzen die Haare leicht aufgehen. Aber ich steck' Ihnen das Netz recht fest, da wird'S schon halte». So auf der Seite nur einen Bogen, das macht sich sehr gut, unb jetzt hierhin bie Blume»! Sehen Sie, als wenn sie ba herans- wüchse». Ein Köpfchen ist bas! Fränldn, wenn Sie hent nicht alle Herren närrisch machen, so haben bie Männer gar kein Herz mehr!"
Die Nachbarinnen würben eingelassen. Wieber das große Ah! des Staunens, der Bewunderung.
„Wunderbar! Aber schade, daß fich nichts mehr machen läßt. Mir hätt's am besten gefallen, wen» Sie in der Defregger-Frisur gegangen wären. Sie haben schöne Zöpfe, zu was die ganze Frifirerei!*
„Aber Fran Nachbarin, das wär' doch zu einfach, aber wiffeu Sie, zu hoch ist die Geschichte. Das ist ja der reine Kirchturm. Leider läßt fich nichts mehr mache», aber kein Mensch wttd glauben, daß das Ihre eigene» Haare find.*
„Da haben Sie Recht! Sonst wär' alles recht chö» und gut, aber wenn man so viele und so schöne Haare hat, wie daS Marichen, so muß man'S auch zeigen. Aber das oben steht so ans, als ob's auf- genäht wär'!*
Dem Mariechen stehen die Thränen in den Augen, unb als bie Frau Kamel jetzt sagt: „Und die Blumen! Ich bitte Sie, die find ja gesteckt, als Hütten Sie darunter keine Haare mehr; die sollten fteistehen, damit man steht, daß Sie Haar habe»!' da schluckt das arme Mädchen heftig, um das Schluchzen zurück- zndrängen.
„Aber wtt wollen Sie nicht aufhalten! Tummel» Sie fich! Wenn Sie fertig find, kommen wtt schon wieder und sehen Sie an!*
Dem Mariechen ist ein gut Stück Saune verdorben und mißmutig vollendet fie ihre Tollette.
Das Mädchen fieht bezaubernd aus, und die Ikama, die ein taubengraues Seidenkleid angezogen hat, der Papa, der seine Hände ht bie GlacsS gezwängt hat, blicken leuchtenben Auges auf bie schöne Tochter, ihren Stolz, ihre Freude!
„Siehste, Vater, haste nicht Deine Freude an dem Kind?*
»Ganz Du, genau so hast Du auSgesehen, wie wtt zur Kttche gefahren find. Aber von mtt hat daS Mariechen den Verstand, und da« ist auch was wert!*
Die Thüre öffnet fich und dtt Nachbarinnen kürzen herein.
„Du, Vater, das Mariechen geht in's Achtzehnte!*
„So!.*
„In's achtzehnte Jahr geht fie--nnb--*
„Möcht'ste das Mädchen schon aus dem Haus haben? Kaunste's nicht erwarte», daß aus Dtt eine Schwiegermutter wird?*
„Nein, nein, das nicht, aber ich meine doch, daß es jetzt endlich Zdt wär, daß wtt das Mädchen einmal auf dnen Ball führten. Das gehört fich so Sieh nur das Traudchen vou Schmitt's an, die i gut um ein halbes Jahr jünger, als die uusrige, und war schon letzte Fastnacht auf dem Ball, und alle Mädchen in der ganzen Straße waren schon irgendwo, blos das Mariechen nicht. Und zu schämen brauchen wtt uns des Kindes doch nicht!"
„Aber, Närrin, das Mädchen ist ja so sanbcr, wie wir es nur wünschen können; von Dir hat sie das Gesicht, von mir den Verstand. Gerade so ha Du ausgesehen, als ich zu Deinem Vater in's Han
öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
1M ^«rdaktt-n^mw°^pebitbn^m<rt?2Lnl<kre< Jllnstrirtes Sonntagsblatt. ^Redaktion und Ex^di^-n^M^itt 21/ SKflr6“IB*
bafc eine solche Möglichkeit, die in Deutschland pein- lich empfunden worden fein würde, nach dem Ver- | pchl des Herzogs ausgeschlossen ist."
L Der Reichstag hat den Antrag des Zentrums 1 betreffs Aufhebung des Gesetzes über den Jesuiten- nben in erster und zweiter Sesung angenommen mb das Gesetz über den Unterstützungswohnfitz, die Üsvelle zum Viehseuchengesetz, sowie die Reichsslempel- stnernovelle an Kommissionen zur Vorberatung über- Me». In den Ausschußberatungen der kleine» «Handelsverträge ist der Vertrag mit Rumävien mit ) 12 gegen 8, der mit Serbien mit 13 gegen 7 I Stimmen angenommen worden. Die zweite Sefnng | ■ Reichstage soll nächste Woche stattfinden. Mo» | sch: voraus, daß beide durchgehen werden, zumal | «chdem Herr Dr. Sieber namens des Zentrums
Vmmen wurde. Die „B. P. Nachr." erkläre», es -sti zweifellos, „daß nur ein englischer Uutertha» die .Mgliedschaft des Privy Council besitzen kann. Ein Mer aber würde gegebenenfalls von englischen Ge
Msichte» vor ihr Forum gezogen werden könne». H Hieraus ergiedt fich, daß der deutsche Herzog von
-e. Wochenschau.
Nach kurzem Aufenthalte in Hannover, wo er ber Jagd oblag und auch Gelegenheit »ahm, an die zur Reitschule kommandierten Osfiziere eine Ansprache zu halte», in der er seine Meinung betreffs des Spielerprozesses kundgab, ist unser Kaiser wieder ,ach Berlin zurückgekehrl und erledigt in gewohnter Meise die laufenden Regierungsgeschäfte. Auf der
Feiertagen/— Quartal-WomlementS-Pr^bei ber Marburg, sowie bie Anuoricen-Bureaux von^aasmstein u. Vogler in
Sonntag, 10. Dezember 1893. XXVIL Zahrg
»ber beten Raum 10 Ptg., Reklamen für die Zelle 25 Pf«._________________°__________________* Daube u, Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
tratet bie große Mehrheit von 170 Stimmen gegen 4 w ß, womit das Gesetz über die Vermehrung der «ldwehr im österreichischen Abgeordnetenhause ange- 8 Pst« Honten worden ist, einen entscheidende» Sieg. Bis- k hatte das »eue Ministerium noch wenig von fich 0 Pßi Üe» gemacht, böse Zunge» behaupte» sogar, daß es $1 mehrerer hervorragender Mitglieder über die Melmäßigkett überhaupt kaum hiuausgelangen werde, es fich alle Mühe gebe, eine möglichst farblose Wlttik zu tteiben, da jede andere nur zu seinem SRe Migen Sturze führen könne. Allerdings meinen 1 , daß selbst die größte Mäßigung diesen Sturz
lange hinausschieben dürfte nnb baß in einigen ..aten, wenn die Hitze den Grafen Taaffe anS ■Man jetzigen Aufenthalte im südlichen Tirol ber» JJfct, dieser möglicherweise nach Wim und in feine iSere langjährige, liebgewordene Stellung zmück- Me» werde.