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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

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»zialdemokratische Verhetzung auf die Massen übt, immt den Auarchisteu auf halbem Wege entgegen. « so dringender wird die Mahnung an alle,

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.Warum sollte sich Fräulein von Letten dar n genommen haben?" bemerkte Flöricke.

Bodmer blickte ein paar Minuten nachdenklich wie mit einem Entschlüsse kämpfend vor sich Endlich stgte er:Sie haben mir diese Frage

e es angeht, de« Anarchismus, wie seine geistigen liihroäter auf daS unrachfichtlichste zu bekämpfen. Zahlreiche Beispiele zeigen, wie tu deu Ertt- Üuugeu der Arbeiterbewegung Gewissenlosigkeit der

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.Sie bleiben also dabei, die junge Dame habe len Selbstmord begangen," sagte er unwillig, als k Verlauf des Verhörs ihm wieder nicht das ge- drschte Ergebnis zu liefern schien.

Diese Wirklichkeiten find für mich Beweise für den Selbstmord der jungen Dame," sagte Gotthold gelassen.

Nun, da wäre ich doch neugierig!" versetzte Flöricke sich zurücklchnend; .wie denken Sie sich das?"

.Ich habe mich bereits der Schuld geziehen, das in meiner Verwahrung befindlich gewesene Gest nicht sorgfältiger gehütet zu haben," anlworteie Bodmer. .Dasselbe lag allerdings in einem ver­schlossenen Kasten, dieser stand aber in einem unver­schlossenen Wandschrank in meinem Zimmer. Adel- öeid von Letten ist in meiner Abwesenheit in das Zimmer gegangen, hat dm Kasten wahrscheinlich mit einem dazu passenden Schlüssel geöffnet, die Flasche samt dem Papier, in das fie geschlagen war, heraus genommen und ssch damit in ihr Zimmer b. geben Hier har fie die ihr erforderlich scheinende Quantität Cyankalium in das Glas, in welchem schon das Chloral in Wasser gemischt war, gegossen, und das Fläschchen wieder mit Wasser vollgefüllt. Dabei hat fie aber ein paar Tropfen des Giftes verschüttet und schnell ein Stück von dem Papier, das fie in der Hand gehabt, abgerissen, um damit das Tablett abzuwischen; dann hat fie es achtlos auf den Teppich allen lassen, da fie es recht eilig gehabt, das Fläsch- (jen wieder nach meinem Zimmer zu tragen und in dm Kasten zu schließm."

Sie schildern das ja so anschaulich, als ob Sie xxbei gewesen wären," bemerkte der Amtsrichter Misch.Wissen Sie vielleicht auch, wann das zeschehen sein kann?"

.Ich glaube e« zu wiffm. In der Zeit, wäh­rend welcher ich am Wend vor ihrem Tode im Garten war."

Nach der Unterredung mitJhnen?" fragte Flöricke.

Irrtümer.

Erzählung von Fi Arnefeld.

(Nachdruck tierboten.J

(Fortsetzung.) X

Gotthold Bodmer stand wieder vor dem Unter-

-e. Wochenschau.

Die Riesenliste verabscheuenswüldiger Verbrechen der anarchistischen Propaganda ist durch zwei neue Mordanschläge bereichert worden, welche glücklicher Weise vereitelt werden konnten. Der Zufall war diesmal im Bunde mit der Pfl chttreue eines wackeren Soldaten und hat den Höllenplan zu Schanden ge­macht, welcher von den Feinden der menschlichen Gesellschaft zum Verderben unseres Kaisersund seines Kanzlers ausgeheckt wurden. Mit dem Ge­fühl tiefsten Abscheus wendet sich das Gemüt der gesitteten Menschen von dem Abschaum der Ver­worfenheit ab, welcher iu dieser neuen Schandthat der anarchistischen Mordgesellen sich offenbart. Die Sozialdemokratie schüttelt zwar die Anarchisten von

berufsmäßigen Hetzer sich mit Gedankenlosigkeit der von jenen mißleiteten Menge paaren und im Verein Zustände schaffen, deren letzte Konstquenz die unbe- diugte Verleugnung aller Autorität ist, welche de» Leidenschaften und Begehrlichkeiten des großm Haufens auch nur im Mindesten unbequem ist.

Unser Land hat Gott sei Dank eine starke Re­gierung, deren Verdienste auf dem Gebiete der Arbeiterfürsorge notorisch und insbesondere auch den demokratischen Volksverhetzern wohlbekannt sind. Das hindert aber nicht, durch die Presse und in öffentliche» Versammlungeu die gröbsten verleumderi­schen Behauptungen über aogebliche, auf Koste» des Volkes geübte Ungerechtigkeiten und Bedrückungen in die Welt zu setzen, Behauptungen, die von de» Hörern und den Leser» hauptsächlich hinter deu Bier­tischen ebenso leichtfertig geglaubt werden, als fie leichifettig auSgestieut wurden. Fragt man nach den Beweggründen, so kommen die verächtlichsten Impulse zu Tage Haß, Neid, Selbstsucht Eines gesellt sich zum Andern, und den eigentlich wirksame» Hebel der gauzeu Agitation bildet das systematische Untergraben des im Volke vorhanderen Autoritätsgesühls. Die Zerstörung des Ansehens der Arbeitgeber in den Kreisen der Arbeituehmer bilden gewissermaßen die Vorbereitungs- und Durchgangs­stufe von der Revolution in der Werkstatt zu der Revolution auf der Straße. Es ist daher von grundsätzlicher Bedeutung, daß den Verkündern der Zuchtlosigkeit und des AutorttätsHasses gegenüber ein deutliches memento aufgerirtet wird, welches den verderbliche» Lehren der gewerbsmäßigen Ver- hetzer die Wage hält. Der Notwendigkeit, das Autoritätsprinzip wie einen rocher de bronze zu befestigen, sind wir heute weniger, denn je überhoben.

-e. Die Untergrabung des Autoritätsgefühls.

Eine» bedenklichen Zug iu der Massenbewegung, »elche die Kulturvölker iu ihren Wirbel gezogen hat, Met das rasche Schwinden jedes Sinnes für lutorität bei den Anhängern des demagogischen Heilsevangeliums. Dieser Thatsache liege» überall peseutlich dieselbe» Ursachen zugrunde, über deren Tragweite sich die maßgebenden Instanzen noch nicht jterall mit voller Klarheit Rechenschaft gebe».

Wie das Deutsche Reich fich den Ruhm erworben hat, von alle» Staaten der Welt zuerst die soziale Frage in das amtliche RegierungsProgramm oufge- notrmen und die Ergreifung internationaler Maß­regeln behufs Abstellung der brennendsten soziale» Schäden angeregt zu habe», so ist man sich auch in Deutschland zuerst der Gefahr bewußt geworden, mit velcher die Zersetzung aller sittlichen und autoritären Begriffe in den breiten Schichten des arbeitenden Lölkes den Staat uvd die Gesellschaft bedroht. Das »ielgeschmähte Sozialistengesetz wollte im Grunde nichts Anderes, als deu sozialdemokrattfchen Gift- «tscheru ihr Handwerk legen, damtt inzwischen das Werk der sozialen Reform hinreichend kräftige Wurzeln schlagen könnte, um auf fich selbst gestellt den Aus «üur gsversuchen der Staats- und Gesellschaftsfeinde «chhaltig zu widerstehen. Jetzt, wo das verab­scheuungswürdige Atter tat auf unseren Kaiser und seinen Kanzler die öffentliche Meinung lebhaft de häftigt und mehr als je, zumal in Verbindung mit im in Spanien, England und Italien vorgekommencu kynamttanschlägen die Auge» der Politiker auf das treiben der Anarchisten lenkt, tritt die Mahnung zu aischlossener Wahrung des Autoritätsprinzips ernster

.Fräulein von Letten hat fich getötet, weil ihr vor der Heirat mit dem Rittmeister von Warnbeck graute," fuhr Bodmer fort, blickte aber dabei auf den Boden.

.Welche Behauptung!" rief der Amtsrichter. .Nach den übereinstimmenden Aussagen aller von mir Vernommenen war sie eine glückliche Braut."

Bodmer zuckte die Achseln.

Wenn Sie das besser wissen, so beweisen Sie es!" rief Flöricke zornig.

.Der Beweis ist erbracht durch den Selbst­mord"

Wollen Sie mich zum besten haben! Sie drehen sich im Kreise herum I"' war die zornige Entgegnung.Hat sse sich gegen Sie darüber ge­äußert?"

Bodmer kämpfte sichtlich mit fich; er öffnete den Mund und schloß ihn wieder, endlich sagte er: Darüber muß ich die Auskunft verweigern; nicht um meinetwillen, sondern der Toten halber," fügte er, als der Amtsrichter unmutig auffuhr, hinzu.

Sie thäten sehr wohl daran, nur Ihr eigenes Heil zu bedenken," versetzte der Amtsrichter schnei- >end.So lange Sie mir für Ihre Behauptung eine besseren Gründe angeben können, find fie un- faltbare Vermutungen, wenn nicht noch etwas Schlimmeres."

Die Vermutungen spielen in diesem Prozesse a überhaupt eine große Rolle; die ganze Anklage gegen mich ist darauf aufgebaut."

Oho! Da» Cyankalium, da» von Ihnen als Ihr Eigentum erkannte Papier, welches man im Schlafzimmer der Ermordeten gefunden hat, das ind denn doch greifbare Wirklichkeiten, von Ihrer feimlichen Entfernung ganz abgesehen," entgegnete der Amtsrichter.

»inne: Mk, Mk.

chungsrichter, dessen Eifer mit jedem Tage zu chsen schien- Er versuchte es durch Strenge wie kch Ueberredurg, dem Doktor ein Zugeständnis , BäM »er Schuld abzupressen, aber immer mit dem lße IjL ichen Mißerfolg.

sich ab; unbestreitbar aber ist fie es allein, aus deren Reihen die Anarchisten als gelehrigste Schüler der Lehre vomKladderadatsch" hervorgegaugen find. Unbestreitbar ist es auch, daß die internationale Sozialdemokratie, trofc aller Ableugnung, insbe­sondere seitens der deusscheuGenossen", etwaige Erfolge" der Anarchisten mit Freude begrüße» und sich zu nutze wachen würde. Als Herr v. Levetzow in der Mittwochsfitzung des Reichstages mit kurzen aber herzlichen Worten Gott dankte, daß dieser Mordversuch weitere Folgen für Kaiser und Reich nicht gehabt, erhoben fich alle Mitglieder des Hauses unter lebhaften Beifallsrufen nur die Sozial­demokraten blieben fitzen. UebrigenS dürfte die Ver­öffentlichung des Mordanschlags auf den Kaiser kaum in den Wünschen des Monarchen gelegen haben. Mindestens wird alles gethan, um den sensationellen Eindruck dieser Nachricht abzu schwächen. Der Mittel dazu biete» sich mehrere dar. So ist bezeichnend, wie der Reichsanzeiger von der Sache Notiz nimmt. Er bringt die Darstellung der N. 81. Z." in Petitdruck, auf bet vierten Seite, unter der RubrikMannigfaltiges". Vorangeht eine vier Zeilen lange Besprechung der Eröffnung des Raimond-Theaters in Wien und hinterher folgt eine kurze Notiz über die Kinderheilstätte in Salzungen. Man ersieht daraus und man hört es von unter­richteter Seite bestätige», daß an der höchsten Stelle verlangt wird, es möge möglichst unauffällig üb;r die Angelegenheit hinweggegange» werden. Thatsäch lich ist bisher über die Einzelheiten des Anschlags auf den Kaiser nichts Wesentliches zu erfahren gewefin.

Im Reichstage ging es heiß her; war der Besuch des hohen Hauses auch schwach genug, ließ er mitunter sogar recht zu wünschen übrig, so war doch die Redelust um so größer. Bei der Verhand­lung über die neuen Handelsverträge, die zuletzt einer Kommisstou überwiesen wurde», stand die Auseinandersetzung des Reichskanzlers mit der konservatige» Partei resp. dem Bund der Landwirte im Vordergründe, und allerdings hat sich hier gezeigt, daß zwischen dem leitenden Sfaatsmanne und der Agrar-Partei schwer eine Verständigung über dir reue Wirtschaftspolitik zu erzielen fein wird. Der Reichskanzler sieht in der Landwirtichaft ein Glied des großen Ganze», der Bund der Landwirte ver­langt mit Rücksicht auf die landwirtschaftliche Not läge ein besonderes Eintreten für die Landwirtschaft. Kommt der Handelsvertrag mit Rußland nicht zu Stande, so wird die Zeit und eine praktische Agrar­politik auf andere» Gebieten des landwirtschaftlichen

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte», sowie die Annovcen-Bureaux von Haasensttin u. Vogler in .vmn ,

Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Men; Rudolf XXVIII; fcQDTG.

Mosie in Frankfurt a. M., Berlin, München n-Köln; G. L. "o »

Daube n, Co. in Frankfurt a.M., Berlin, Hannover, Paris.

>30 Pf. erlin W str. 71.

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Lebens schon die Gegensätze mildern; gelangt aber : ein russischer Vertrag an den Reichstag, dann werde» . wir die stürmischsten Debatten erlebe», die der : Reichstag seit Jahren gehabt. Im Augenblick ruhe» - übrigens die deutsch-russischen Handels vertragSverhand- : fangen total; die Russen wollen vorläufig nicht weiter nachgeben, und ohnedem ist kein positives Ergebnis zu vermerken. Bemerkenswert ist die i Taktik der sozialdemokratischen ReichS- : tagSfraktton, welche ihre schärfste« i Spitzen gegen den Stand der deutsche« > Landwirte kehrt, in welchen sie, um mit de« - sozialdemokratischen Reichstagsredner Dr. Schönlavk zu spreche»,die Stütze des heutige» Polizeistaates : und seiner Privilegien" erblickt. Dr. Schönlank er» i klärte weiter, daß die Sozialdemokratie an der Er- : Haltung der deutsche» Landwirtschaft keinerlei Inter» esse habe. Was aus den in und von der Industrie . lebenden zahllosen Arbeiterexistenzen werden soll, : wenn bet von ber Sozialdemokratie systematisch an» gestrebte Rui» ber Landwirtschaft wirklich ein träte, darüber schweigt fich die sozialdemokratische Weisheit

: natürlich aus.

- Diese Woche brachte dann die erste Beratung des : Reichshaushaltes, die aber mehr den Steuer­vorlagen galt, als eben dem Reichshaushalt. Fivanz- minister Dr. Miquel ließ es an energischer Befür­wortung seiner Finanzpläne nicht fehlen, aber daß die neuen Vorlage» wirklich in der Form zur An­nahme gelangen werden, wie fie beim Parlament eingegangen find, erscheint doch zweifelhaft. Dem Reichshaushalt ist die Debatte über ben Jesuiten» antrag ber Zentrumspartei gefolgt, ber in erster und zweiter Lesung angenommen wurde.

Die franz ösische Ministerkrise harrt »och immer ihrer Lösung. Die öffentliche Meinung schreibt die Verzögerung derselben einer Art Zweikampf im Dunklen zu, welcher zwilchen Carnot und dessen prä­sumtivem Konkurrenten um die Würde eines Prä­sidenten der Republik ausgefochten wird. Zunächst bleibt Carnot dabei, Casimir Perier für den ange­zeigten Ministerpräsidenten zu halten, da die Kammer­mehrheit fich bei seiner Wahl zweimal auf seinen Namen zusammengesunden habe. Seine Gegner deuten aber diese richtige Anschauung als Vorwand, hinter dem fich die Abficht verberge, einen der ernstesten Wettbewerber nm die Präsidentschaft rechtzeitig ab­zunutzen.

Auch die italienische Krise will nicht vom Flecke rücke», trotzdem Zauardelli offiziell die Bildung des Kabinetts übernommen hat. So groß sonst die

Ja," antwortete Boomer, aber es kostete ihn sichtliche Anstrengung.

Sie meinen also, sie sei infolge dieses Ge­sprächs zu dem verzweifelten Entschlüsse gekommen?"

Das habe ich nicht gesagt," war die Antwort.

Sie blieben nach Fräulein Adelheids Entfernung noch längere Zeit im Garten; deren Schwester ge­sellte fich zu Ihnen," fuhr der Amtsrichter fort Worüber unterhielten Sie sich mit dieser?"

»Das das weiß ich nicht mehr," antwortete Bodmer in fichtlicher Befangenheit.Wir sprachen überhaupt nicht viel, die Nachtigallen sangen so schön, wir lauschten diesen Klängen "

Mit verächtlichem Blick maß ihn der Amtsrichter vom Kopf bis zu den Füßen.Heuchler, der sich in eine edle Familie schlich, um ihren Frieden z« oernichten," murmelte er. Für ihn unterlag e» keinem Zweifel, daß Bodmer, während er schon den Mord gegen Adelheid plante, auch mit der Schwester fein frevle» Spiel getrieben; Hildegard» verlegene Aussagen bei ihrer Vernehmung gaben ihm den besten Anhaltepunkt dafür.

Wieder schloß er das Verhör, ohne nach seiner Ansicht einen wesentlichen Schritt weiter gekommen fa sein, aber mit noch gesteigerter Entrüstung gegen 3obmer, der jetzt zu den verwerflichsten Mitteln für eine Verteidigung zu greifen schien.

Er fühlt es, wie der Boden unter seinen Füßen chwankt, und tastet nach einem Stützpunkt, um fich estzuhalten", fuhr er in seinem Selbstgespräch fort, aber es wird ihm nicht gelingen- Die Unter­suchung ist ihrem Abschluß nahe, und das Material fäuft fich; es so zu gruppieren, daß auch der ge- chickteste Verteidiger die Geschworenen zu keinem reisprechenden Verdikt bestimmm kann, wird keine allzu schwere Aufgabe sein."

Erscheint täglich außer en Werktage» nach Soun» und rm .

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Bestellgelds JnserationSgebühr für die gespaltene Stile Sonntag, 3. Dezember 1893 Over deren Raum io Pfg., Reklamen sur die yctlc 26 Pfg. öf v

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Die heutige Rümmer umfaßt vierzehn Seiten.

Erstes Blatt.

Jllustrirtes Sonntagsblatt. feAASttrte

wiederholt vorgelcgt, Herr Amtsrichter, es ist tlrch gar nicht meine Sache, fie zu beantworten, ich bin ihr auch immer ausgewichen; aber diese £ ^Mloskn Verhöre reiben mich auf; um ihnen ein /?g6l de zu machen, will ich Ihnen heute alle» sagen, .tut 4b » ich sagen kann."

Wenn Sie es nur endlichIhäten 1" warf Flöricke

vischen.

"Da die Aerzte eine Vergiftung nachgewiesen fit *n, und Sie niemand ander» al» mich wissen, t iübck' - ihr das Cyankalium gemischt haben soll, so st ibt keine andere Annahme übrig," erwiderte Bod- rmtudrrk C| dessen Energie durch das Andrängen de» Amts- wffeir 4cr6 immer wieder wachgerufen ward, so tief ' jL,gt er sich auch fühlte, sobald er sich zwischen vier Wänden seine» Gefängnisse» allein sah.