»Pfj.
» .
5 .
MchW Scthiiiii Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbmg und Kirchhain.
Jllustrirtes Sonntagsblatt.
JK* 278 Efi^rt^em^Qua^-Abormements-^^^b^ her Marburg, sowir die Aduoiiced-Bureaur von^aaseustedi u. Vogler in wvnl rv e,
Bestellgeld). Jniernttondgebühr für die «tznltkM Zeile TllNNtilil 2H ^T/ntlpmficr 1RQQ ^il^e7.v Uf?..i XXVIII. (fnhrg.
■*»>"»*«”■1° W«ft*— M dkZ-il- M E-omilag Oa. November 1883
» , Zweites Blatt.
n
Schmucklose Gräber.
(Sitte Geschichte au8 unseren Tagen.)
toäii
3.
>2
3» mächtigem Strome ergoß sich das blendende bonuenlicht in daS stille Kämmerchen. Wer in diesen agm Raum trat, in dem Alles so blank nnd rein, »am auch ärmlich spiegelte, der mußte glauben, $c wohnen glückliche, zufriedene Mensche».
Und in dieser Kammer saß ein Weib und weinte. Bit die Sonnenstrahlen ans daS blonde Haupt Menen, da legte sich seltsamer Glanz auf die goldenen Haare, kleine Fünkchen schienen darauf zu tanze», Üt bald hoch oben auf die Spitze eines Haares zu ßchen kamen, dann wieder herunterhüpfteu, um in htm dichten Zopf zu verschwinden und endlich wieder afzuipringen. So war bald dieser, bald jener Fleck kB Kopfes lichter oder in dunklere Tinten getaucht. Der kleine Kanarienvogel, der, von Sprießchen zu kprießchen springend, unaufhörlich seine Lieder hin- asschmetterte, sang vergebens; er erheiterte das Besen nicht und nur, wenn es hinabschaute auf die Biege, in der ein pausbackiges Kindchen der Mutter hie dicke» Aermchen entgegenstreckte, da pog es wie Lache» über die Züge der Arme», ein Strahl des Glückes, der sich aus dem Auge stahl, sitien die rhräne« zu treffen, die an de» dunklen Wimpern hiagen, und ließ sie wie Diamanten flimmern und
lt«.
KtafML
zllluzeu.
Da wurde die Thüre hastig aufgerissen, ein jwger Mann stürmte herein und fiel erschöpft au kn Sessel, der sich an das kleine Tischchen lehnte.
Anna nickte mit dem Haupte nnd brach in neuerliches Schluchzen auS.
daselbst.
; er
M
)
»wies
Higer,
•erbe.
bei unserem Franz, daß ich zu Dir stehen Noch fühle ich Stuft in meinen Muskeln,
hier durch »ende 7115
esi laiw mit Zut
mir die Thüre! — Anna*, rief Karl Re-
. bei ranco
ah knirschte: „Was werden aber die Leute sagen, kn» sie hören werde», der Karl Redinger hat sich *t Kugel vor den Kopf gejagt, weil sein Vater ein Geldprotz ist und statt eines Herzens einen Pflaster- Hin in der Brust fitzen hat?"
Das junge Weib sprang entsetzt empor und warf ich dem Manne an die Brust: „Um Gotteswillen! ivl! Woher nimmst Du so sündige Gedanken!"
„O, eS ist zum wahnsinnig werden! — Vater! Nie ich ihm zugerufeu: Ich bin verheiratet. Heimlich, h aller Stille find wir Eins geworden vor dem togen Altäre, nachdem Gott schon früher nnsere hrzen verknüpft hatte. — Jetzt war's aus mit hn. — Diese Eröffnung machte ihn wütend nnd
Mer, nnd drückte das Weib fest an sich. „Ich hwöre rS Dir bei dem Wesen, das wtt am liebsten
„Vergebens! Du hast Reckt!" sagte der junge 3. etay Bann und schaute mit tiefer Trauer in den Zügen «f Mutter und Kind zu seinen Füßen. „Mein । PaffU Eater ist hart geblieben, er war mehr als dies; - Grün 4!. dkihöhnte mich." Der junge Mann ballte die Fäuste
beitet mein Kopf, ich werde verdienen und es I Mtb auch ohne Vater gehen! Du aber, du hatt- Wger Mann, der Dn Dein einzig Kind von Dir «ßt, der Du Dich von Deinem Enkelkinde abwendest, R wirst einsam und allein vergehen, in der letzten ahmbe wird keine liebende Hand Dtt Dein Auge drücken, kein inniges Gebet für Dich zum Himmel Worsteigen! Wehe Dir! Dreimal Wehe! Der Rh» verflucht den Va---*
Anna verschloß den Mund ihres Gatten: „Halt M! WaS thust Du? Lass' den Herrgott walten! ’ hat unsere Herzen znsannnengeführt nnd nvs hier M» Engel geschickt, den Schützer unserer Liebe!" , „Unseren Franz!" rief Karl, beugte sich herab, Me den lachenden Kleinen auS den Kffsen und be- ßtie fein sammetweicheS Antlitz mit unzähligen 'fftH.
I Der alle Redinger mar fett einigen Tage« ganz Mindert. Bei seiner täglichen Skatpartte spielte Merftient und verlor. Er wmde deswegen geneckt M das ärgerte ihn noch mehr, nnd da er sich schon ß unbehaglicher Stimmung an den Tisch setzte, r*rbe er mürrisch; endlich verdächtigte er die Mtt- Ftter, die seit Deceunien seine Genoffen waren, eS
V „Ich hab' es ja gewußt. Es war vergebens!" Ahnte sie und warf sich dann über den Korb, aus ■ - --“km ihr das wunderliebe Kind evtgegenlachte.
kam zu Zank und Streit und schließlich ging die Partie auseinander. Jetzt war der Redinger gar vereinsamt, zu seinen Bekannten wollte er nicht gehe», weil er sich schämte und so ging er ans einem Wirtshaus in's andere. Das Trinken ist ja auch ein Vergnügen!
Eines Nachts, der alte Redinger war wieder einmal recht angetrunken nach Hause gekommen, brach rückwärts im Schuppen Feuer aus. Die Flammen leckten im nächsten Momente an dem Dache des alten Hauses, die Feuerwehr konnte nur die Nebev- häuser schützen und mußte die morschen Schindeln brennen lassen. Mit Mühe und Not rettete man den Hausherrn, welcher ttotz des Lärmes und des Wirrwarrs weiter geschlafen hatte, von den Geister» des Weines schwer umnebelt.
Der alte Redinger war ein Bettler geworden! Er war ein Mann vom alten Schlage, er hatte fein Haus nicht versichern lassen, er hielt seine Renten in einer Holzkiste »eben dem Bette verwahrt, die ein Opfer der Flammen wurde.
Die Leute im Hause waren einig, daß daS Feuer gelegt worden sei. Man hatte schon um 8 Uhr einen Brandgeruch gespürt, dem man wohl nach spürte, aber da man die Ursache desselben nicht fand, ging man schlafen.
Noch in der Nacht wurden Derhöre angestellt und auch der alte Redinger wurde vernommen.
„Wer's gethan hat? Wer anders, als mein Herr Sohn, der saubere Karl, der sich au so eine Hergelaufene gehängt hat! Sie wissen ja, wie die junge» Leute sind! Er „ist fort auS meinem Hause und ich hab' ihn seitdem mit keinem Auge mehr gesehen!"
Der Mann war »och nicht znm Bewußtsein der Größe seines Unglückes gekommen, er erfaßte auch nicht Jbie verhängnisvolle Bedeutung seiner Worte. Aber sie waren ausgesprochen, fie standen — eine furchtbare Anklage! — auf dem amtlichen Papiere, die Schriftzüge, so rasch hingeschleudert, schlangen sich in einander zu einer schweren Kette und diese Kette riß den armen Karl in den Abgrund, in fürchterliches Elend.
Karl hatte kaum nach langen Kämpfen und Mühen einen Posten als Banzeichner gefunden, da wurde er eines Tages von einem Herrn aus dem Bureau geholt und zur Polizei gebracht.
Er lachte, als man ihm den furchtbaren Verdacht mitteilte, der auf ihm lastete, aber der Kommissar war ernst, sehr ernst und verfügte dessen Einlieferung in daS Landgerickt. Jetzt schwand auch von de» Lippen des Unglücklichen das Lache».
„Lassen Sie mich mein Weib sehe», eS ist krank es wird nickt lange mehr leben, mein Kind lassen Sie mich küsse» das zu Hause in Fieberschauer» liegt! Auf de» Knien flehe ich zu Ihnen'"
Der Kommissar konnte und durste der Bitte des Niedergeschmetterten nicht willfahren nnd nach wenige» Stunde» schloß sich hinter Karl Redinger eLe Zellen, thüre des Gefängnisses.
*
Die Nachbarin war eine gute Frau. Die arme 55nna und ihr Kind hätten vergehen müssen, wenn ie nicht gewesen wäre. Sie brachte dreimal des Tages Suppe hinüber und pflegte den kleine» Franz, den Engel des jur gen Hausstandes. Aber der Engel war im Scheide», für den kleinen Franz gab es keine Hilfe mehr.
„Wissen Sie Frau Michler", hauchte die kranke Mutter, „Gott ist ein strenger Richter. Der Karl hat seinem Vater geflucht, er hat sich gegen die Ge. vote des Himmels vergangen und nun kommt so viel Leid, so viel Unglück über unser HauS".
So sprach das arme Weib. Jndeß klopfte es an die Thüre. Ein grauer Kopf schob sich in das Krankenzimmer und lispelte: „Ein armer Abgebrannter bittet um eine Sabel"
Die Kranke stieß einen Schrei auS. „Thnt Ihnen was weh?" rief die Frau Michler und sprang zum hortete nicht, sie verhüllte das skficht mit beiden Händen und ein schwerer Fieberschauer packte fie.
„Sehen Sie fort! Hier ist Nichts zu holen; die Leute find ja selber bettelarm!" sagte Frau Michler und der Mann verschwand. Langsam sanken die Hande vom Sefichte der Todtkrankeu. Ihr Blick der Thür gerichtet. „Ist er fort?" fragte fie.
„3a! Sie find aber erschrocken!"
Anna fiel in die Kissen zurück und flüsterte: „Gott ist gerecht! Der Fluch des Sohnes ist in Erfüllung gegangen!"
*
Nach dreimonatlicher Haft wurde Karl Redinger entlassen. Die Untersuchung war sehr eingehend geführt worden, mehr als vierzig Zeugen waren zu vernehmen gewesen, eS fand fich kein Anhaltspunkt vor, um den jungen Mann der Brandlegung zu zeihen.
Bleich und abgehärmt kam er in die Stube. Der kleine Franz war längst begrabe». „Anna!" rief er und warf fich auf das Bett, ht dem sein krankes Weib, den Tod in der Brust, lag. Die Fran preßte den geliebten Gatten an fich und warf einen Blick nach Oben. „Ich danke Dtt, daß Du mich so lange leben ließest! Du hast keinen Groll gegen mich, Du Allgüttger!"
Und Karl erzählte, er fragte, er »einte, er lachte, er küßte fein Weib und sprach vom Frühling und von neuen Plänen und von goldigen Tagen. Anna hatte fich gegen die Wand gekehrt, Earl sprach weiter und plötzlich merkte er, daß die Hand, die er umklammert hielt, kalt, eisig kalt war; er sprang entsetzt empor, er hob den Kopf AnnaS in die Höhe, er sah in ein gebrochenes Auge, auf den bleichen Lippen hastete noch das selige Lächeln, das um ihre Züge gespielt, da fie ihren geliebten Karl wieder- gesehen hatte.
Der junge Morgen fand zwei Tote ht der Stube.
Karl hatte durch Gift am Totenbette seiner Frau seinem Leben ein Ende gemacht. H. W. K.
ebenso vermögende Leute, die keinen Bart trugen. Diese drückende Last brachte die Bartbefitzer gur Verzweiflung ; viele zogen es vor, anSzuwandern. Katharina II. schaffte endlich die Steuer ab, nachdem fie 60 Jahre lang mit äußerster Strenge durchgeführt worden war.
Leruttimes.
Wien, 24. Novbr. „Ich warne hiermit Jedermann, meinem Sohne Emetich Grafen Fistetics jn». Geld vorzustrecke», für ihn gutzuftehen, ihm irgendwie Kredit zu gebe», da ich für ihn absolut nichts mehr zahle, gar keine Verpflichtung für ihn übernehme. Gratz, 20. November 1893. Enterich Graf Festetics fett." Diese Warnung, welche ihren Weg durch die Presse in die Oeffentlichkeit nahm, soll der maßlosen Verschwendungssucht des jungen Giafen ein Ziel setzen. Derselbe Hw durch mehrere Affäre» die Aufmerksamkeit der Gesellschaft auf sich gelenkt. Eines Abents hatte er in einem bekannten Vergnügungs-Etablissement wegen einer dort beschäftigten Buffetdame ein ernstes Reucontte mit dem Grafen Hinko Schlippenbach. Dieser schickte dem Grafen seine Zeugen, doch Festetics, der damals als Leutnant bei einem hier garnisonierenden Husaren-Regimente stand, legte seine Charge ab und verließ Wien, ohne fich dem Gegner zu stellen. Graf Schlippenbach suchte ihn Wochen hindurch, bis fich ihm Graf Festetics durch Intervention feiner Verwandten zur Verfügung stellte. Die Tuellbedinguugen warm schwere. Der Zweikampf mit Pistolen blieb unentschieden und bei dm nun folgenden Säbelgängen wurde Graf Festestes ziemlich ernst verwundet. Die Heflnng der Verl'tznng, eine Zertrümmerung des linken Schulterblattes, dauerte lange Zett, welche der Graf bei feinen Eltern ht Graz zubrachte, wo er auch weiter verblieb. Graf Schlippenbach, für welchen als Reserve Offizier diese Affatte eine ehrengerichtliche Untersuchung zur Folge hatte, verließ auch bald darauf Wien und befindet fich gegenwärtig auf einer, mehrere Jahre währendm Weltteise. Die Angelegenheiten des jungen Grafen Festestes wurden von feinen Eltern geordnet, doch cheint diese Vermögensrangiemng nicht gar lange ungehalten zu haben, wie die von dem Grafen Festestes senior ergangene Warnung beweist.
— (vartsteuer.) Der italienische Minister Gioltttt scheint ein unfehlbares Mittel gefunden zu haben, die italienischen Finanzen aufzubessern: die Bartsteuer. Aber dieses Mittel würbe durchaus keine Neuheit fein. Schon Peter der Große führte die Battstener ei», da er wußte, wie stolz feine Russen auf ihren Kinnschmuck warm. Die Höhe der Bart- tener richtete sich nicht «ach der Länge der Bärte, öndem nach der sozialm Stellung derjeuigm, die :hten Bart trugen. Im Jahre 1728 gab Peter II. >en Bäumt den Bart frei, während alle anderen >ie Steuer weiter zahlen mußte». Wer nicht zahlm wollte, wurde manchmal sogar zu Zwangsarbeit 6er urteilt. Die Kaiserin Anna machte dm Bartträgem >as Leben »och saurer; fie mußte» nicht nur die Lattstmer zahlm, fonbent auch noch von aßen anderen taatlichm Auflagen doppelt so viel auf bringen als
Litterarisches.
Charles Kingsley'S Gedichte. AuS dem Englischen von Pauline Spangenberg. RaffeL T. G. Fischer. 1893. Deutsche Lehrer-Zeitung.
Jeder KingSley-Freund und -Verehrer wird erfreut sein über diese neue Gabe in deutscher trefflicher Uebersetzung. Für das große Publikum ist KtngSley nicht; nur ein auS- erwählter kleinerer Leserkreis weiß den bedeutenden Mann zu schätzen und wird ganz und gar ihn wieder finden in seinen Gedichten, die fast noch unmittelbarer dem Autor inS Herz schauen lassen, als seine übrigen Dichtungen, Romane, Dramatisches nsw; Ein geistvoller junger Theologe führt die Gedichte ein durch ein schönes Vorwort, welches mit einer Stelle aus den Erinnerungen beginnt: „Gott und die Wahrhett liebte er über alles und er war ein Mann von fleckenloser Ehre, rstteilich und treu, milde und stark, demütig, zart und wahr, voll Mitleid mit den Schwachen, voll Erbarmen mit den Irrenden, unerbittlich gegen Unrecht und Unteidrückung jeder Art, am unerbittlichsten gegen sich selbst." Ein hohes, aber verdientes Lob, urb dazu kommt, daß Kingsley als Schriftsteller eine tiefe Auffassung des Menschen, scharfen Blick für alle menschlichen Verhältnisse und die Gabe besaß, sein Geschautes und Erfahrenes mit gedankenreicher Tiefe in schöner Sprache wiederzugebem Äerühtt einzelnes an dem Engländer unsere denstche Anschauung fremd, so ist eS dafür interessant, so ganz hinein- blicken zu können in daS Charakteristische einer anderen Nationalität. Einzelne seiner Gedichte find da und dort schon gedruckt erschienen, wie daS schöne Gedicht „Christtag in der Christoterpe von 1889"; Quellwasser brachte daS eine und andere, welches die Uebeisetzerin auS ihrem Schatze schon vorauSgah< Von Sentimentalität findet sich nichts in den Gedichtes und nichts, was an schon DageweseneS erinnert. I des einzelne in seiner Art ist originell und überraschend, bald mit feinem Humor, bald voll von tiefstem ; Ernst, die meisten reich an wirklicher Poesie; KingSley ist ' ost mit Shakespeare verglichen worden, wohl die einzige mit einem andern mögliche Vergleichung, und in diesen Gedichtm wohl am meisten berechtigt. Wer die Gedichte englisch Lnnt, wird es bewundern, wie völlig die Sprache in der Uebersetzung wicdergegeben ist, so daß sie sich wie Originale lesen. Auch der Uebersetzerin ist der Autor der Vorrede gerecht geworden, wenn er fie geistreich, gemütinnig und ttef poetisch nachempfindend nennt. Sie ist als Kingsley hochverehrende Uebersetzerin seiner hl. Elisabeth, Aeast, Alton Loke letzteres zusammen mit Frl. M. v.Harbon) schon rühmlich btfannt Die Gedichte waren ihr Sorgenkind, das fie mit besoi derer Zärtlichkeit immer wieder vornahm und noch verbesserte, und ihr letzter Lebenswunsch war die Veröffentlichung der» selbem Sie hat die Erfüllung nicht mehr erlebt; erst kurz nach ihrem Tode find die G.dichte gedruckt erschienen und werden ficher dankbare Freunde findem E. T.
Theater-Anzeitzrv. «affei.
Königliche Schauspiele Vom 26. November bis 3. Dezember.
Sonntag den 26.: „Sie ist stumm". „Der Bajazzos Montag den 27.: Neu einstudiert: „Einen Tropfen Gift'; - Dienstag den 28;: „Das HeiratSnest"; Mtttwoch den 29.: Neu einstudtett: „Euryanthe"; Do> nerStag den 30.: Zum ersten Male: „Der Zauberlehrling". Freitag den L: „Der Barbier von Sevilla". Sonnabend den 2;: „Emilia I Galotti"; Sonntag den 3.: „Rienzi". Anfang 7 Uhr.
Patent-Nachrichten.
24; November 1893.
«»8^8 für Me „Oberheff. Zeitung" von BrockhueS & 6k; Technisches Patent- und UebeisetzungS-Buream Köln a. Rh.
Metzerstraße 5;
Cl. I; Patent-Anmeldungem
S Damenhut-Slütze. — Oswald Schiller in Dresden.
4 Lawpenlöscher mit Uhrwerk. - F. Lange in Hannover;
30 Drehbare Bürste zum Reinigen der Zähne auf der Innenseite. — Lazarus Freimann in Neustadt;
68 Fenster festste ller. — Gustav Brandt in Leipzig.
-- Zusammenklappbare Schere. — C. m E. StteiSguth i» Straßburg.
U. Patent-Erteilnngem
39 Z?A«°Wue; - F. Schwabe in Langenriesen.
- Etickiisch. - M. Florian in BreSlam 33 Kochofen. — W. Koepff in Göppingem 45 Pflanzkastem — I. Hauck m H. Fink in Nippe».
Obig- Firma erteilt den Lesern der .Oberhesfifche»
"nßet Zähne WiHZL'SL fehlbares Mittel, fich die Zähne schön nnd gesund zu erhalte», St uns die Neuzeit in Odor s Zahn «rsme (Marke engrm). Mtt diesem in Wirkung und Qualität unüber- ZahnreinignugSwittel werden die Zahnpilze tat» Säuren neutralisiert, die Ansteckungsgefahr für die Nachbarzahne befeittgt, selbst der von gähn »den Speiseresten remitieren be üble Mundgeruch wird benommen« Ödor» Zahn-creme (Marke Lohengrin) ist il 60 Pf,« per Glasdose zu haben in Marburg a. d. L. bei: P. Tromm, Drog.; Th« Wolfart-Schubert sowie in bat Apotheken.