XXVIII. Jahrg
Erstes Blatt
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3m österreichisch en Ab geordueteohause
Regierung betrachte eS als ihre erste und wichtigste
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seine Studien in Breslau, Freiburg und zuletzt in eine lachende Gegend acht aber sürcktet
Berlin, wohin die Mutter neinnpn mnr «m mit i x. .. lachtet,
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»Was halten Sie von dem jungen Doktor,
uuigi wie Das oeip^ ! °lte Herr. .Glauben Sie Gliche Thal begangen hat?
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Die Exped. der „Ober Hess. Ztg."
rer und Lenker trifft der Vorwmf. Die Zeiten, mächtige Potentaten die Mafien als willenlose Werkzeuge ihres Ehrgeizes, ihrer Herrschaft zur Schlachtbank führen konnten, find dahin. Die Völker
Nationen find mündig geworden, und zunächst
Die Toteustndt wird lebendig — der Frühling trS Erinnerns prangt auf den braune« Erdhügeln — jedes Grab ein zugeklapptes Buch, das eine lange «eschichte enthält. Wiederum fühlt das Menscheu- herz fich vom Odem des Himmlischen berührt, durchschauert von den Mysterien deS Gottes der ewigen Liebe und Barmherzigkeit, der vor bald zwei Jahrtausenden Mensch geworden an der Stätte mensch- liche« Elends, um Trost zu briugen den Elenden hienieden, um durch sein Sterben de» Tod zu besiegen, um den Sterblichen das Licht der Ewigkeit p erschließen!
«nd demütig trauert der Christenmensch beim Sedeuken seiner Verstorbenen, um fich aufzurichten aa der Heilsbotschaft von der Erlösung, u»d dem! Kriedeu, den dieselbe verheißen. I
. fittung. Wenn in späteren Zeiten der Völkerwanderung -Ider Gottessegen blühender Gefilde mit Menschenblut ; I getränkt wurde, so war es der Hunger, der Barbaren laus ihren Steppen trieb. Wenn wieder in späteren I Schreckensepochen die Kriegsfackel vom Fels zum Meer getragen wurde, so waren es Halbdarbare«, sdir zum Völkerschlachten fauatifiert oder gedungen I wurde«. Die Völker hatten keine Bildung, folglich I keine Freiheit. In unseren hochkultivierten Zeiten «haben die Völker Rechte und Freiheiten, fie haben | Bildung und Kultur, fie könnten Herren ihrer eigenen Geschicke sein. Allein fie benützen die Bildung und I Kultur zur Vervollkommnung der Kriegswaffen und der Kriegskunst, fie benützen ihre Rechte und Frei- I heilen, um das Recht der Mitmenschen zu verge- I waltigen, um deren Dasein zu bedrohen! Tarin tritt I eben der ganze Jammer unserer Tage zur schroffsten > Ausprägung, daß nicht der Hunger zur Völker-1 I Wanderung treibt, daß nicht die gewaltige Faust über-1 I ragender Persönlichkeiten die Meirichen zwingt, sondern! I daß fie selbst durch zügellose Instinkte geblendet, zur!
gegenseitigen Zerfleischung fich antreibev.
| Das Todieufest, das Andenken an die Ver-1 I storbenen, der Glaube a« die erlösende Gewalt des! Gottes der ewigen Liebe, sollte die Geister wecken zur I Erkenntnis, zur Einkehr und Umkehr, damit fie fich! selbst wiederfinden und in fich die Bürgschaft einer! beffere» Zukunft aufsuchen. Denn auf den Trümmer«, | welche der Zerstörer Tod zurückläßt, entfaltet die Liebe jene rührende Thätigkeit, welche das Ver-! gangene gegenwärtig und das Dort zum Hier macht. | Solcher Liebe wird das Grab zu einem Denkmal,! dem sie die Thräne» des Schmerzes und de« Blumen-1 schmuck unvergänglicher Treue weiht. |
Graden stattgefunden. Selbst in den Pferdebahn, wagen wurde eine Reihe von Damen der befieren Stande verhaftet und auf die nächste Polizeistation gebracht, wo Frauen von Schutzleuten an den 23er- Mteten körperltche Durchsuchungen nach verbotenen Schriften vornehmen mußten. Ferner verhaftete die Polizei eine Reihe von Literaten und Studenten von denen mehrere im Verwaltungswege nach Sibirien verschickt werden sollen.
Der Kommiffar rieb fich Stirn und Nase und ^gnete bedächtig: .Ist nicht ganz leicht zu sagen, r Polizeirat, e» kann sein und es kann auch t fein.*
«Das werden Sie,* ermunterte der Polizeirat, dem der junge Mann immer besser gefiel, und brachte nun das Verhör oder besser das Gespräch, denn in diese Form wußte er es zu kleiden, auf das Verhältnis des Doktors zu der Familie von Letten. Aber so offen und mitteilsam Bodmer bis- her gewesen war, so zurückhaltend ward er jetzt; er kam de» Polizeirat wie ein Mensch vor, der durch
| »Welche Zwecke verbanden Sie eigentlich mit I Ihren Stubien ?* fragte der Polizeirat.
I »Die Studien waren mir längere Zeit Selbst- ! zweck,* erwiderte Bodmer, »da ich in der glücklichen «Lage war, nicht ängstlich um die Existenz sorgen Izu müssen. Erst als ich in meiner Stellung in I Lettenhofen inne ward, welch ein gesegnetes Feld Iber Thätigkeit einem Erzieher winken kann, der ! zugleich Arzt ist, tauchte ein fester Lebensplan in I mrr auf. Ich gedachte eine Anstalt auf dem Larde, m gesunder Gegend zu begründen, wo scbwächliche Knaben zugleich körperliche und geistige Pflege fin- den würden. Um mich noch besser für diesen Be- ruf vorzubereiten, wollte ich zunächst eine Lehrthätig- keit an einer ähnlichen Anstalt in England üben.*
»Sie deuteten aber bereits an, daß Sie mit Abfassung einer wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt gewesen wären.* wandte der Polizeirat ein.
»Die hatte ich bereits begonnen, als ich nach Dettenhofen ging, und fie ist dort vollendet worden,* antwortete Bodwer, und in seinem Auge blitzte es freudig auf. »Ich hoffte in mehr als einer Weise wuchern zu dürfen mit dem Pfunde, was mir verliehen ist,* fügte er seufzend hinzu, und eine düstere Wolke legte fich wieder über fein Gesicht.
«Nie! Rie!* rief Bodmer Er war aufgesprungen und hatte die Hand beteuernd erhoben: ab« der Polizeirat gewahrte sehr wohl, daß er ihm gerade ins Gesicht zu sehen vermochte, auch wollte es seinem geübten Ohr bedürften, als habe die Stimme nicht mehr ben Ton der Wahrheit.
I Wenige Minuten später betrat Bodmer das I Amtszimmer des Polizeirats. Die freie, gute Hal» I tung des jungen Mannes, sein Kopf mit der hohen, Ivo» dunkelblondem Haar umrahmten Stirn, dem ! kräftigen Kinn, der gebogenen Nase und dem ans- Idrncksvollen Munde, machten einen guten Eindruck lauf ihn, der noch verstärkt ward, als Bodmer die! I bunfelgrauen Augen klar und offen zu ihm auf. I schlug. Der alte Beamte glaubte sich nichts zu vsr- I geben, wenn er dem Doktor einen Stuhl anbot und in freundlicher Weise fein Bedauern aus-!
I müssen' D'*t 'n Weise zusammentreffen zu I, . "34 hoffe, daß Ihre Verhaftung sich auf einen I bedauerlichen Irrtum zurückführen lassen wird, und würde gern zu dessen Aufklärung beitragen,* fuhr! er fort. »Seien Sie deshalb recht offen gegen wich, | obwohl es selbstverständlich ganz bei Ihnen steht,! roa8 Sie aussagen wollen oder nicht.* !
»Ich habe nichts zu oerbergen,* erwiderte Bob-, w« unb dankte im Stillen dem Polizeirat für die! wohlwollende Art, mit welcher er ihn behandelte I ' besser für Sie,* bemerkte der letztere,!
stellte die ©eneralfragen und hörte bann mit! wachftndem Interesse zu, wie Bobmer feine, unter | ben »ugen ber gRutter in einer schlesischen Kreis, stadt verlebte Kindheit und Jugend beschrieb, sowie!
. . .. ' ■ 7 -o-— n-7-t |U4u,ict, er könne
ber ledem Schrttte, den er vorwärts thut, auf einen verborgenen Abgrund stoßen, der sich unversehens öffnen und ihn verschlingen würbe.
Das klingt wie das delphische Orakel,* lächelte Glauben Sie, daß er die unge-
ist ihr wenigstens nicht fremb,* erwiberte Kommissar jetzt mit voller Bestimmtheit ; .wir
Berlin, wohin die Mutter gezogen war, um mit ihm vereint zu leben.
Mit warmen Worten schilderte er seinen Zögling und die innige Liebe, bie ihn mit diesem ver- gSefen ” ” Eg wie ein jüngerer Bruder
»Knb der Baron und dessen Gemahlin Getan, beiten Sie wie einen Sohn des Hauses?* fragte ber Pollzeirat, der selbst nicht genau orientiert war, b“ «ngegangenen telegraphischen Mitteilungen hatten nur allgemeine Anhaltepunkte geboten.
Bodmer gab auch das gern zu, erzählte mit befdjeibenem Selbstgefühl, in welcher Weise er fich bem Baron nützlich gemacht habe und welche Stellung er in der Gesellschaft eingenommen, vermied aber "»JT» ^erkehr mit ben Töchtern des Hauses zu sprechen, so baß ber Polizeirat enblich ein wenig mwbulhg fegte: ,Sie bem XfenttS Punkte unserer Unterredung geflissentlich aus dem Wege, Herr Doktor! Wie standen Sie mtt ben Mngen Damen?*
®me. dunkle Röte überzog des Doktors Gesicht, um sogleich einer tiefen Bläffe Platz zu machen ,O, auf dem besten Fuß,* erwiderte er mit unsicherer Stimme.
»Auf einem vielleicht zu guten. Gerade heraus: Sie hatten em Liebesverhältnis mit Fräulein Adel, heck von Letten."
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-e. Wochenschau.
Im Reichstage haben die Verhandlungen über die Handelsverttäge mit Rumänien, Serbien und I Spanien begonnen und werden spätestens am Montag zu Ende geführt, worauf das Haus voraussichtlich! in die Beratung des Etats eintrete« wird. Ans der rechten Seite des Hauses macht fich eine Bewegung geltend gegen die Verttäge, welche geeignet wären, die
Irrtümer.
Erzählung von Fi Arnefeld.
Machdruck tittboknj
(Fortsetzung.)
VIII.
haben es da mit einem recht verwickelten Fall zu thun, es liegen Geheimnisse vor —*
„Die zu entschleiern wohl kaum unseres Amtes !se,n dülfte,* siel der Polizeirat ein, ,ba unsere Aufgabe mit der Verhaftung des Dr. Bodmer eigentlich erledigt ist. Telegraphieren Sie sofort nach Nauen, daß er in unserem Gewahrsam, und lassen Sie ihn mir vorführen, ich will ein vorläufiges Verhör mit ihm anstellen.*
-e. Zum Totenfeste.
1 Wenn im grauen Altertum übermütige Zäsareu ?Iet Legionen zu Bentekriegen, zum Menschenver- VlEUlJeiieiUingeil derben und Völkerknechten mit sich risse«, so kannten auf bie „Oberhessische Zeitung" für benIeben ien< Legionen den Gott der Liebe nicht, so Monat Dezbr. roerben von allen Postanstalten, ^»»1. ^istlichen Kultur und Ge-
Landbrieftriigern, in der Expedition (Markt Mennin.n^„ ----------—
21), sowie von unseren Filial-Expeditionen in Kirchhain, Neustadt und Wetter entgegengenommen. Neuzugehende Abonnenten erhalten die „Oberhessische Zeitung" bis zum 1. Dezbr. unentgeltlich.
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Irfcheint täglich außer «r Werktagen nach Sonn- »nd rm " /
SÄ Marburg,
Sonntag 26. November 1893.
»Sie haben ihn wirklich angetroffen!" rief der heirat Märker mit unverhehltem Erstaunen, als von dem Polizei-Kommiffarius Federling die ldung gemacht ward, man habe den Dr Bodmer — „ber Wohnung feiner Mutter gefunden und dessen tthastung bewirkt. Er hatte gemäß des Ansuchens! —jT t Behörde in Nauen seine Beamten zunächst nach . ^Wohnung der Witwe Bodmer in der Aorkstraße f. ^Ichickt, aber keine H ffnung gehabt, daß der Ge- ,te sich dort aufhalten könne, da dieser innerhalb seit seiner Abreise von Lettenhofen verflossenen den schon eine recht bedeutende Entfernung chen fich und den Schauplatz seiner That hätte können. Nun erweckte dieses Bleiben in dem I Polizeirat, der fich ttotz seines langjährigen!
'ehrs mit Verbrechern doch eine große Menschen-1
naben . Winds Preis tig verkauf, v. 1891 altwq in alle
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mm »»«. ^chentliche Bcilagcn: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham.
Druck^uuo Verlag. Jo h. A u g. Koch, Univerfitätk-Buchdruckerri in Marbura. 'tim i _
__________________Jlluftrtrtes Sonutagsblatt. te
u Endlichkeit bewahrt hatte, ein günstiges Vorurteil u C*l ^den Beschuldigten, und den Kommiffar noch > kr zu fich heranwinkend, fragte er in vertrau- tot Ton:
Wo ist ber Friede auf Erden zu finden? Wann ih(m »d wo hat das Menschengeschlecht im Laufe ber (688i ^ehn Jahrhnnberte, seitdem ber Gottmensch ihm " w Glauben ber Liebe geoffenbart, bie Beherzigung tiefes Glaubens wahr nnb ehrlich bekundet? Und b» und wann hat das Sinne« und Trachten bet enscheu, haben bie Gefühle nnb Neigungen ganzer ionen, im Großen und Kleinen, im Allgemeinen Besonbere« weniger jene Heilslehre von ber tbe zur That werben lassen, als eben in unseren! gen. Nicht die Fürsten nnb Herrscher, nicht bie I
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Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt a. M., Casiel, Magdeburg und Wien; Rudolf Moffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln: G. L. Daube u, Co. in Frankfutt a. M., Berlin, Hannover, Parik rnm d-ren ungezügelte Instinkte I Landwirtschaft zn schäbigen. Mit Geuugthnung be-
zum^Streite hindrangen. !grüßt man auf dieser Seite den Beschluß des n«t-r
Leitu'g des Frhr«. v. Schorlemer - Alst stehende« I Westfalischen Bauernvereins, ben Reichstag zu ersuchen, sich gegen solche Hanbelsverttäge zu erklären, ! durch welche bie bisherigen Zollsätze auf landwirt- I schastliche Erzeugnisse herabgesetzt werben sollen. I Allein man kann dennoch aus der Haltung der Zenttumsorgaue nicht heranslese«, daß die Pattei einem Handelsverträge mit Rußland abgeneigt sei. Wohl aber werden in einzelnen Punkten Bedenken I erhoben. Besonders kommt die Forderung in Be- Ittacht, daß die Regierung beim Abschlüsse des Ver- lDrages^ans die schwankenden Währuugsverhältnisse m Rußland Rücksicht nehmen soll. Es ist sicherlich nicht ohne Grund, daß die Länder mit Goldwährung den Ländern mit unsicherer Währung wirtschaftlich überlegen find. Immerhin kann vorübergehend die Ausfuhr eines Landes durch eine Schwankung der Währung gefördert werde«. Fällt zum Beispiel der rusfische Rubel von seinem gegenwärtigen Stande von 2,15 Mk. auf 1,80 Mk., so wird es offenbar dem ruisischen Exporteur erleichtert, das rusfische Getteide zu einem Presse auf den deutschen Markt zn werfen, gegen den die deutsche Landwirtschaft nicht zn konkurrieren vermag. Es hat den Anschein, daß das Zentrum die Forderung stellen will, daß der Zoll dem Rubelkurse entsprechend höher ober «iebriger bemessen wirb. Ausführbar wäre wohl der Vorschlag unb sicherlich auch zweckmäßig; oberes ist sehr zweifelhaft,
au. Der Tenor der ministettellen Erklärung ertönt ' in dem Satze: praktische Politik. Die Regierung verheißt, alle grunbftürgenben Strebungen bekämpfen ?u wollen, eine stramme Zügelführnug gegenüber bon Versuchen zu Aufreizung ober Uuorbnung ein- treten zu lassen. Im Großen nnb Ganzen weht ein konservativer Geist aus der Kundgebung und be- mudet dieselbe den ernste« Willen, extremen Strebungen mit Nachdruck zu begegnen, was umsomehr Anerkennung verdient, als es im Schoße des Ka- biuetts selbst nicht an Sttömnngen fehlen soll, welche einer starken konservativen Regiernngspolitik nicht gerade fördersam sind. Mehrfache Gerüchte sprechen daher auch von „scharfen Anseinaudersetznngeu* welche im Ministerrate der Feststellung des Programmes voransgegaugeu sein sollen.
Der Rieseuftrike der Grubenarbeiter in England, an bem über 200 000 Arbeiter be> kiligt waren, hat sein Enbe erreicht. Unter direkter Vermittelung -der Regierung ist ein Kompromiß z« Stande gekommen, nach welchem die Bergwerksbefitzer von der beabsichtigten 25prozentigeu Lohuherabsetznug für die Frist von 10 Wochen absehe« zu wollen und nach Verlauf dieser Frist mit den Arbeitern eine Regelung der Lohnsätze zu bewirken verheißen. Die Strikendeu haben nun wieder alle die Arbeit anfge- nommeu. Dagegen scheint in Jta lie n der Ausstand der Telegraphen Bediensteten fatale Dimensionen an. nehmen zu sollen. Die Staatsregiernvg hat fich be-
bie Aufrechterhaltung ber bestehenben verfassungsmäßigen Vertretung nnb eine wesentliche Ausdehnung bes Wahlrechts, insbesonbere auf bie Arbeiter, her- beisühren soll. Bis zum Znstanbekommen ber Reform hält bie Regierung es für angezeigt, alle an» bereu größeren politischen Fragen ruhen zu lassen. Sie will fich mit aller Thatttaft ben wirtschaftlichen unb finanziellen Aufgaben zuwenben. Die neue Re- ! gierung übernimmt eS, bas mit Ungar« vereinbarte Werk ber Herstellung ber Metallwährung mit Ernst unb UmMt toeiterguWen. 3
Das mti Spannung erwartete Programm bes' bem alten Fs-ck fteficn
französischen Ministeriums, welches Dupuy trotz erfolgreicher Beschießung des Feindes" hk h ' b" KE.. hat, m, « -Ich, üb-, Telegraph^ Lh7cht7L VLta
. s Di- jetzige Regierung Spaniens gerät wegen mit ben Mauren in eine immerhin ! bedenkliche Lage. Die Dinge bleiben andauernd auf hMn Vor Melilla ändert fich
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