Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg und Kirchhain.
^Redavion^ünd *”**"* Jllnstrirtes Sonntagsblatt. ^Redaktion und Expedi^in^MarttÄ/ aRor&“10*
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Erscheint täglich außer au Werktagen nach Sonn» und Feiertagen. — Ouartal-AbonnemeutS-PreiS bei der Expe- dttion 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 26 Pfg. («0. Bestellgeld). JnferationSgebühr für die gespaltene Zelle oder deren Rau« 10 Pfg., Reklamen für die Zelle 26 Pfg.
Marburg,
Sonntag 12. November 1893
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Wien; Rudolf Mosse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. Daube u, Co. in Frankfurt a.M., Berlin, Hannover, Paris.
XXVIII. Jahrg.
ZLN»chLNSks«iidkl,rkgcliiiiifiger in weißer Zähne
fehlbares Mittel, sich die Zähne schön und gesund zu erhalten, giebt uns die Neuzett in Ldor'ö Zahn Creme (Marke Lohevgrin). Mtt diesem in Wirkung und Qualität unüber, ttoffenen Zahnrein igungsmlltel werden die Zahnpilze ver» vichtet, die Säuren muttalifiert, die Ansteckungsgefahr für die Nachbarzähne beseittgt, selbst der von gähr>nden Speiseresten resulttereude üble Mundgeruch totrb benommen. Odor’g Zahn-Creme (Marke Lohengrin) ist L 60 Pfg. per Glasdose zu haben in Marburg a. d. L. bei: P. Tromm, Drog.; Th. Wolfart-Schubert sowie in ben Apotheken.
Zweites Blatt
Lieferung kostet nur eine Mark), allen MÜstrebern den «ab„t,<bniker.' M ffiÄLs. ft
Rang ablaufen. Daß endlich die „Meisterwerke", vermöge,^ ’ s»IlTd n äuffar^' Steinweg 2, H. Boß. ihrer reich mit Gold- und Sckwarzdruck auf Deckel und Ort«kranken/„kk, K „x—
Rücken ausgestatteten Prachteinbälde, eireder geschmackvollsten o_.o m'n 6" Büreaustunden
was Sie nicht sagen." auf seinem Pult eine drauf: Feine Mischung
wie fle's nennen. Ich nicht mehr aus. Alles Ich glaube, er handelt
Briefmarken sammeln . „Wer, der Phylax?
Zierden des Salons abgeben, erscheint zwar nebensächlich, dient aber sicher auch zur Vermehrung ihrer Beliebtheit.
— Eine Schilderung der Arbeit, die das Einstudieren eines BalletS verursacht, liefert das neuste Heft der trefflichen illustrierten Zeitschrift „Mo der ne K unst" (Berlin W. 67.
— Meisterwerke der Holzschneidekunst. XV. Bard. 10—12. Lieferung. Preis je 1 Mark. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Man darf diese Lerviel- ältigungen gewiffermaßen al 8 Volke ausgaben der architektonischen, bildnerischen undmalerischer Schöpfungen bezeichnen, die, was gute Auswahl, treue Wiedergabe der Crigüialt, klare Fassung des Textes und billigen Preis anlangt .jede
„Sehen Sie ihn, dort geht er", sagte die Köchin I kenn' mich übrigens bald des Hausherrn zu dem Mädchen der Herrschaft im geht jetzt schon dutzendweis. ersten Stock, einem junge» Manne mit der Handl jetzt auch mit Tabak."
„Der, der deu Zoreu hat, ist wahrscheinlich ein Sübfrüchtehänbler," meinte die Köchin, als die beiden
ihre Lösung finden. Diese Exposition für Volksernährung, Armenpflege und Rcttungswesen wird auch eine internationale Bierkonkurrenz umfassen, bei der alle Biergattuugen in- und ans ländischer Provenienz zugelaffen find. Diese eingesandteu Biere werden von den hierzu kompetenten staatlichen oder VereinS- Untersuchuvgsanstalten wissenschaftlich geprüft und der Analysenbefund der fachmännischen Jury mit dm betreffenden Kostproben vorgelegt. Erprobung und Untersuchung erfolgen ohne Bekanntgabe der Firma. An Preise» gelange» zur Verteilung: StaatSmedaillen, gestiftete Ehrenpreise und Ehren diplome r ebst Diplomen für goldene, silberne und Bronze-Ausstellungsmedailleu. Die Kosten für die Beteiligung betrage» 100 fl. für jeden Teilnehmer und eine Biersorte. Anmeldungen müffen bis 15. April 1894 an das SusstellungS- Komitee, I, Minoritenplatz Nr. 4, gerichtet werde».
Gent, 9. Novbr. Große Sensation ruft ein Kinderduell mit rötlichem Ausgange hervor. Zwei zwölfjährige Schuljunge» gerieten in Streit und beschlossen , dmselben durch ein Pistolendmll auszutragen. Sie kauften zwei Revolver und schlichen mit zwei anderen Schulknaben, welche als Zeugen dienten, in dm Speicher des Genter Rathauses, woselbst das Duell stattfand. Einer der jugendlichen Duellanten, namens Temmerman», erhielt eine Kugel in dm Kopf und stürzte tot zusammen. Der überlebende Duellant, sowie die Zeugen wurden verhaftet.
Schloß, Mittwoch von 2—4 Uhr frei, sonst 0.50 Mk. Im Schloß auch die Sammlung des hessischm Geschichtsvercins im Sommer Donnerstag von
Litterarisches.
— Zur Guten Stunde (Berlin W. 57, Deutsches Verlagsbaus Bong L Co P'eis d. 8 Heft. S 40 Pf.) Das neuste Heft bietet eine reizvolle Beschreibung von Passau als zweite (Station der „Donausadrt". Der stfflnde Text von K. Max ist von fa.bigen Bildern P. Hey'S begleitet, die den Charafter der Stadt vorlr.fflich zur Darstellung bringen. Gleicdes Jnteresie wird die Schilderung Helene Pichlers „Eine Nacht auf dem Leucbttmm" erregen. Auch hier sind packende Bilder von L. D.ttmann beigegeben. Ernst Schulz plaudert über „Die Shin ft des Schnitt kens", einen ür alle Schauspieler wichtigen Geger stand. „Ein Schlitt- chnhläufer im Sommer" von Slice Freiin von Gaudy ist eine interessante Bereicherung des novellistischen Teiles, der außerdem noch die großen Romane „Frauen" von Moritz von Reichenbach und „Pflicht und Wunsch" von L. Haidheim aufweist. Die Kunstbeilagen enihalien Bilder von Boden- Hausen, Manlegazza, Bruzzi u. s. w Die in jeder Nummer von „Zur Guten Stunde" enthalt.re Gratisbeilage „Jllu> irirte Klassiker-Bibliothek" bringt die Fortsetzung der Dichtungen Ludwig Uhlands.
„Wie, Wichs anch noch dazu!" rnst erstaunt die Trina . . . „armes Vieh!"
„Ja, hören Sie, und diese merkwürdige» Marken, ersp*. Iei h°ben soll. Briefmarke», die schon dreitausend
Llkr «Jahr alt sein soll; ich sag'Ihnen, Marken, wo eine
Mit der ungeheure» Entwickelung des Weltpost-l fünfzig bis hundert Mark kostet, wenn sich ei» Liebverkehrs, welcher, wie keine andere Einrichtung, ge-1 Haber findet!"
eignet ist, die gemcinschastlichm Jntereffe» der Völker! „Ein Liebhaber! Gehen Sie doch, daß ich Sie des Erdkreises zu pflegen und zu fördern, hat auch! nicht auslach'! Wo wird denn heutzutage ein Lieb- die Herstellung und Benutzung der Postwertzeichen I Haber der „©einigen" alte Briefmarken kaufen!" »ngeahnte Ausdehnung erfahre». Im Jahre 18401 „Es ist aber doch so, wie ich sage, replicirt die führte, nachdem bereits im Jahre 1653 ein gewisser!Köchin, „so ein Liebhaber ist immer unberechenbar." de Vellayer die ersten Briefmarken hergestellt hatte, I 3n diesem Augenblick erschien die Aufwärteriu
von 8—12 Uhr Vormittags.
Städtisches Rathaus, Martt 1. Daselbst: Amtszimmer des Oberbürgermeisters, Sprechstunden von 9—12 Uhr, Sekretariat, Armenkaffe, Stadtkämmerei, städt. Meldeamt, Standesamt, Spar- und Leihkaffe> — Daselbst auch Nachtwache.
Bank - und Wechselgeschäfte: Bang, Barfüßer- straße 51. Eichelberg u. Wertheim, Wettergassc 25. Menke Eichelberg u. Sohn, Wettergassc 15. Strauß, Barfüßerstraße 40. Zeiffe, Bahnhofstraße 23.
Tarif für Dienstmänner: Bis '/'Stunde 25Pf., mit Gepäck bis 10 kg 30 Pfg., 15 kg 40 Pfg., 25 kg 50 Pfg., 50 kg 60 Pfg., über 50 kg je 10 kg 5 Pfg mehr. */» Stunde bis 1 Stunde ohne Gewicht 40 Pfg., mti Gepäck von 10—50 kg 50 bis 80 Pfg. Rückweg für Antwort die Hälfte derTaxe» Chaifen-Fuhrwerk ist zu haben bei den Fuhrwerks, besitzen, Eckstein, Ed. Heppe, Ochs, Petz, Schaaf. Schmalz, Schönbeck, L. Glimmest, Shummbogenw. 18.
Droschken-Tarif: Von der Bahn nach der Stadt 1 Mk. 50 Pfg. Zeitfahrten durch die Stadt kost« 2 Mk. 50 Pfg. pro Stunde.
Omnibus fahrt zu jedem Zuge vom Bahnhof ab: Elisabrthkinhe und Universität vorbei nach dem Wilhelmkplatz und zurück nach dem Bahnhof. Fahr- preis ä Person 20 Pfg. Teilstrecken 10 Pfg. Kinder 10 Pfg.
Rowland Hill den Gebrauch derselben in England I von Lehmann's auf der Bildfläche. Die beide» ein. Von dort verbreitete sich derselbe schnell über länderen Damen, welche sich eben mit dem Wesen die Kulturländer des alten Kontinents und heute! der Philatelie beschäftigt hatte», begrüßen sie als existirt kaum »och ein Staatswesen auf dem weiten I Fachgelehrte mit gebührender Hochachtung.
Erdenrund, welches nicht eine ganze Reihe von Post-1 „Nicht war, Frau Schmidt", apostrophirt die Wertzeichen sein eigen nennt. Die Liebhaberei am! Köchin die Neuangekommene, „nicht wahr, Sie haben Sammeln hat sich nun auch dem Sammeln voulia doch die ganze Markengeschichte von Ihrem
Briefmarken zupewandt nud daraus hat sich nicht! Zimmerherrn schon am kleinen Finger, was gibts not ein reger Handelsverkehr mit solchen Postwert Iden» jetzt Nenes bei Ihnen?"
reichen, sondern auch eine eigene Wissenschaft, die! _ „Ach, jetzt geht die Geschichte schon drunter und Briefmarkenkunde, Philatelie, entwickelt. I drüber, jetzt find wir schon Großhändler, jetzt sind
• ------- I toir keine Detaillisten mehr.
Museen. Archäologisches, Barfüßerstraße 1: Geöffnet Sonntags bon 11—1 Uhr frei, sonst öffnet der im Hause wohnende Pedell gegen Entschädigung. — Zoologisches Institut und Museum neben der Elisabeth- kirchc: Mittwoch und Sonnabend nachmitt. (frei). — Mineralogisches Institut ebendaselbst: Mittwoch von 1—3 Uhr (frei). — Geologisch - paläontologisches Institut, Mittwoch Nachmittag von '/-3 —5 Uhr geöffnet, und mathem.-physikalisches Institut, Rent- hofftt. 6. Erlaubnis zum Eintritt beim Direttor einzuholen. — Sternwatte ebendaselbst, dem Publikum jeden Montag Abend von 9 Uhr an unentgeltlich geöffnet. Karten sind bis zum Montag Mittag beim Direttor der Sternwarte zu lösen. — Anatomie, Ketzerbach 63, täglich geöffnet, Sonntags frei. — Botanischer Garten am Pilgrimstein, Werttags geöffnet von 6—12 und 1—6 Uhr, frei; Gewächshäuser int Sommer von 4 — 6, im Winter box 2-4 Uhr.
Gerichte. Landgericht Schloßberg 7. Amtsgericht Kugelgasse io.
Landratsamt und Polizei, Barfüßerstraße 11* Steuerkassen I. II., Barfüßerstraße 11. Geöffnet an den Wochentagen von 8—1 Uhr mit Ausschluß der Hebetermine und des letzten Werttags im Monat.
Haupt-Steueramt, Bahnhofstraße 12. Kreis-Kommunwikasse, Barfüßerstraße Nr. 11. Katasteramt I. und II., Barfüßerstraße 11; Kgl Spezial-Kommission, Bahnhofstraße 11. Landesrenterei, Rotergrabcn 5, 1 Tr.
Landes-Heil- und Pflegeanstalten Medizinische Klinik (Polittinik) Klinikstraße 1, Sprechstunden 10-12 Uhr V. Chirurgische Kliuik (Polittinik) Pil- gttmstein 2, Sprechstunden 8—11 Uhr V. werktäglich und 10—12 Uhr Sonntags; Augenklinik (Polittinik) Rosenstt. 4, Sprechstunden von 11 — 12 Uhr Vormittags. Privatbehandlung 10—12 Uhr. Poli- _ klinik für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, Rotergraben 4, Sprechstunden von 10 — 11 Uhr* gahnärztliches Institut (Poliklinik) Ketzerbach 54a, prechstunden 9 — 11 Vormittags. — Frauenklinik (Entbindungsanstalt), Pilgrimstein 3.
Sprechstunden der Aerzte: Dr* Aböe, Bar- füßcrstraße 2, 8 —9 Uhr V., 3—4 Uhr R* Sanitätsrat Prof. Dr. v. Heusinger, Ketzerbach 14, morgens vor 8 Uhr, 12—2 N. Dr. H. Hildebrandt, Neustadt 25, 9-11 Uhr Vormittags. Prof. Dr. Hüter, Reitgasse 9, 12 — 2 N. Dr. L. Justi, Martt 24, 8—9 V., 12-1 N. Dr. Kothe, Kasernen- straße 7, bis 9 Uhr V., 12—2 N. Dr. Sardemann, Steinweg 35, */s8—-9 V. und 11'/-—1 N. Sani» tätSrat Dr. Wigand, Wötthstr. 1, bis 9 Uhr V;, */il—*/s2 N. Außerdem sind sämtl che Dozenten der medizinischen Fakultät, sowie die die Ap obatio» als praktischer Arzt besitzenden Jnstitutsasststeutm zur Praxis berechtigt.
Zahnärzte: Gröll, Steinweg 35 A, 9—12 Uhr v* und 2—4 Uhr N. Sonntags 10—12 V. Witzel, Ketzerbach 54 A, 2—5 N. Sonntag« 10—12 B* Apotheker: Heß. Rvppersberg. Dr. Siebert. Tierarzt: R. Melde, Elisabethstroße 9.
Fremdenführer.
Reichrpostamt, Bahnhofstraße 4. 8Uhr morgen» bis 8 Uhr abends, Sonntags von 8—9 Uhr Vorm. und von 6—7 Uhr Nachm. Telegramme werden auch in der Nacht angenommen. Nebenstelle: Univcr- fitätt straße 18.
Bezirkskommando Marburg, Kasernenstraße 18* Hauptmeldeamt Marburg für die Kreise Marburg, Kirchhain und Biedenkopf; Anmeldestunden für Reservisten und Landwehrlente Vormittags 9—2 Uhr; außerdem für die Studierenden der hiesigen Hochschule Nachmittags 2—3'/, Uhr*
Universität, Lahnthor 3. Daselbst: Kuratorium, Rettorat, Kaffe, Settetattat und Kanzltt; ferner: Aula, Hörsäle, Seminare, Karzer;
Universitäts-Bibliothek, Am Plan 2. Lesezimmer geöffnet täglich von 9—1 Uhr Vormittags und mti Ausnahme des Sonnabends von 2—4 Uhr Nachmittags; Bücherausgabe vnd Rücknahme am Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 2—4 Uhr, Mittwoche und Samstags 11—1 Uhr. Geschloffen an den Sonn- und Feiertagen; Während der Fetten nur Vormittags geöffnet.
Elisabethkirche, Echlüffel gegenüber beim Küster, 50 Pfl
Verlag von Rich. Bong. Preis des VierzehntagShefS 60 Pf.) io einem Artikel von P Barbier, der durch Darstellung von Ballktgruppen und Ballettänzerinnen in prächtiger Weist illustriert wird. Die zweitt Gabe deS Heftes ist die Fortsetzung deS Artikels „Unsere lieben LeutincntS" von HanS Nagel von Brawe. Zu den Kurstbeilagen gehött Rochegroße'S „Plünderung eines Landhauses durch die Hunnen." Ein Abonnement auf die prächtige und billige Zeitschrift sei unseren Lesern empfehlen-
„Ach waSI der Buchhalter natürlich. Ja wohl!! näher traten, „dersprichtjanurvonOragennndEeylon!" Seine Aufwart fran, die bei den Lehmann's als! „Tn, das Neueste hab' ich gesehen", fuhr der Monatsftau ist, hat mir'S ja gesagt. Ganze Packe I Begleiter unseres Philatelisten fort: Sungrt Ujong alter Brieskonverts bekommt er von seinen Bekannten, I — Nicaragua — Echangai — HM — Haway da reißt er alle Marken herunter und legt sie ins I — großartig!"
Waffer. Und wen» der Gummi aufgeweicht ist, so I „Zur Gesundheit!" rief die aufmerksame Köchin...
poppt er sie zusammen in ein eigenes großes Buch, I „das kommt vom Zug!"
mb da ist für jede Art eine eigene Seite, da klebt! «Kap der guten Hoffnung" — fuhr der Bekannte er sie zusammen — und das ist ein Staat." |fori. —
„Was ist das?" fragt die Trina, welche den! „Hab' Alles!"
Ausführungen derKöchin bisheraufmerksam gefolgt war. I „Philippinen 1*
„Ich hab' gesagt, auf jeder Seite ist ei» Staat! „Philippinen!?" jubelte der Philatelist vom — Eie wifsen doch, Trina, was ein Staat ist? . . . .! Hause auf, und sei» Blick strahlte vor Entzücke» . . . z. v. Rußland und Asien, oder Pommern und! »die Philippinen muß ich habe»! ich muß 1 Wo — Brasilien.....Nun also! Ter Mensch gönnt sich I hast Du sie gesehen? Rede! rede!"
leine Ruh, höchstens das bischen Spazierengehen I „Er hat sie gefunden!" tönte es im Chore der des Abends mit seinem Phhlax. Und ich glaub, da «drei Lauscherinnen, während die beiden Philatelisten geht er anch sammeln l"z I feilschend die Treppe hinanstiegen, „die Philippinnen
„Der Phylax?" * »hat er gefunden! Die Lieb ist doch überall dabei
„Nein, der Buchhalter. Sein Hund frißt nur!—auch bei der Phlladalli!" . . . Und mit wichtiger die Marken. Vor Kurzem ist Ihnen der arme Kerl, I Miene huschten sie ihren Behausungen zu. > Am der Rattenfänger, bald erstickt. Er leckte gerade! nächsten Morgen aber wiederhallten die Räume vom Neber ein Dutzend Marken ob ... / I Geflüster der dienstbaren Geister: „Der Buchhalter
„Der Rattenfänger?" «vom driften Stock hat seine Philippinen gesunden!"
„Aber nein! Dem Phylax sein Herr! Paffen! H. W. K.
6ie doch auf! . . . Fallen ihm da so ein €tüd I fünfzig oder sechSzig unter den Tisch und er merkt s!
»icht. — Der Raftenfänger nicht faul, schnuppert! Mainz, 9. Novbr. Der ZenftalauSschuß für daran herum, frißt sie und verkleistert sich mit dem I das XI. deutsche Bundekschießen hat beschlossen, an «usgeweichteu Gummi die Gurgel so arg, daß er nicht Prämien für das Schützenfest auSzuschreiben: »ehr schnaufen kann! Na, daS war eine Not! 300 Becher in Römerform, 350 Becher in Hnwpeu- Davon hat die Anfwartefran mir erzählt. Wie loder Becherform, 200 goldene Gedenkmünzen, 5000 »krisch find sie herumgeraunt, bis sie ihm die! silberne Gedenkmünzen und 200 goldene Dameuuhreu. Warkeu auS dem Hais gebracht haben. — So, wie! Wien, 9. Novbr. Die Frage, welche Bier- ich Ihnen sage, sieben Nationalitäten soll er gesreffen I forte als die beste anzusehen sei, soll anläßlich der Haden — darunter zwei Sandwichs-Schachteln — «internationalen Ausstellung, die im Sommer des «ch, ich will sagen, Sandwichs-Jnstln!". I kommenden Jahres in der Rotunde arrangiert wird,
sie nur gleich . ... a, ein Vielaiillerist." pin: „Wann werd' ich denn meine Philippinen wieder „Was?" sagt das Mädchen vom ersten Stock! finden, die ich verloren hab? Ja, gleich zwei! Wahr- mti erstaunter Miene, „ein Vielaiillerist? . . Tas Ischeinlich Schwestern."
Habich ja noch nie gehört. Mei» Schatz ist Gefreiter I 3« diesem Moment erschien der Philatelist in bei der 10. Batterie, der ist ei» Artillerist, aber von I Begleitung eines anderen jungen Mannes heftig der Gattung hat er mir noch nie was erzählt 1" gestikulierend in der Thür. Das Trifolium, Köchin, „Na, warte» Sie nur, Trine", erwidert die Köchin I Dienstmädchen und Aufwartefrau zog sich beobachtend nachdenkend, indem sie ihr rundes Kinn streichelt, I tiefer in den Flur zurück.
„ich hab's schon! Ein Dings ist er, ein Philatelist." I „Hast Du gebrauchte oder neue „Orange" ?" „Ein Vielatelist?" wiederholt die Trine gedehnt,! „Alte!"
„was ist denn daS?" I „Ich geb’ Dir neun alte Columbia dafür!"
„Ja, wissen Sie", sagt die Köchin jetzt mit! „Wär' ein schlechter Tausch!"
wichtiger Mene, „etwas Sicheres kann ich Ihnen! „Weißt Tn, ich werd' Dir was sagen . . . . eigentlich nicht sagen; so viel ist gewiß, er hat einen 11$ hab' Azoren und Orange .... geb’ sie aber kleinen Rattenfänger, der heißt Phylax. Wissen picht her, nicht um eine Auswahl Madagaskar, . . . Eie, der thnt Ihnen nichts, als in einer Tom! Ceylon eher! . . ."
nachzeigend, der eben das tzanS verließ, „haben Sie! „Aber gehen Sie doch, ihn gesehen?.....DaS ist der Chambregarnist! „3a, letzthin läßt er
von den Lehmann's tut dritten Stock, der Buchhalter I Rechnung liegen, da steht aus dem Geschäft in der Hauptstraße . . . ., er ist.Kuba. Dan» hat er, wie mir scheint, auch Mädchen- anßerdem noch ein Dings da . . . ., wie nennt man I geschichten im Kopf. Unlängst sagt er so für sich