Marburg
Zweites Blatt
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sinzufügt, wodurch man gelbleuchteude Tinte erhält; will man eine blaue Färbung haben, so ersetzt man das Magnefiumoxyd durch 2 Percent WiSmuthsalz Auf dieselbe Weise kann man auch eine leuchtende Druckerfarbe erzielen, um Zeitungen herzustellen, die man im Dunkeln liest.
— (Eine Jagdgeschichte.) DaS „Mülh. Volksblatt" erzählt folgende originelle Jagdgeschichte: Es war Mondschein. Zwei Jäger lauerten auf Füchse. Einer der Jäger, ein erfinderischer Geist, hatte aus einer Nußschale und einigen Pferdehaaren ein Lockinstrument verfertigt, womit er das Geschrei des Hasen genau nachzuahmen vorgab. Der andere war schußserttg, um den ersten Fuchs niederzukuallen, der sich heranwagen würde, durch das vermeintliche Hasengeschrei angezoge». Der Erfolg blieb nicht aus, nur war er etwas eigenartiger Natur. Ein Uhu nämlich — das Vieh ist ebenfalls Liebhaber von Haferfleisch — hörte und erblickte deu mufika- lischen Jäger, sah dessen Pelzmütze für einen Hasenpelz an, stürzte sich auf den vermeintlich schreienden Langohr und flog stolz mit des Jägers Pelzmütze davon.
Stade.
Schutzvorrichtung beim Fevsterputzen. — Bernhard
Preischke in Görlitz.
Verriegelbarer Klewerhaken. — S. Aron iu Berlin.
Behandlung von Kakaos — Dr. S. A. Pieper in
Rotterdam;
Handapparat zum Ritzen und Schneiden von Papier, Pappe, Leder n. dgl. — Joseph Coblenzer io fiBlru II. Patent-Erteilungen.
gegen; nur noch greller als das Original. Den ZeweiS für die Folgerichtigkeit der Thatsachen und die au diese sich knüpfende Handlungsweise der auftretenden Persönlichkeiten bleibt der Verfasser vielfach chulbig Dagegen zeigt er fich als nicht übel treffen- >er Charakterzeichuer. Am treffendsten ist ihm im Einzelnen und im Ganzen die Frau Hartwig ge- ungeu. Eine glücklich erfundene Figur ist ein von einer Ehehälfte verlaffener ehrlicher Wasserpolackc koSlowsky, der zwar in die Handlung nicht selbständig eiugreift und nur so mitläuft, jedoch — als dramatische Parenthese — dem Dichter treffliche Dienste thut. Inverkennbar haben außer Sudermann auch Boß und ilnzeugruber bei der „Schlimmen Saat" Gevatter gestanden.
Der Verfaffer, der, wie bereits erwähnt, Schau- pieler ist, hat die moderne Strömung mit rücksichtsloser Theatertechnik ausgenutzt und auf eine tiefere Stufe des Sensationsdramas herabgedrängt, dabei aber doch auch eine ernstere Begabung offenbart. Darüber muß man sich freilich klar sein, daß diese Gattung der Dramatik fich bereits abzunütze« an- fängt. Mit der Darstellung gewisfer LebenSjämmer lichkeiten und AlltagSkläglichketten, mit dem ewigen Berlinertum bringt man keine neue, dramatische Kunst zuwege. Solche Wirklichkeitsbilder überraschen, so lange ste neu find, aber ihr JdeenkreiS, ihr Motiven- vorrat ist zu gering, um das Schablonenhafte und Nianierirtheit zu verhüte«. Es kommt nichts Neues dabet heraus, dar Publikum bekommt die Sache schließlich satt. Die grellen Wirkungen dieser Stöcke haben den alten Stil totgeschlagen, fie stad aber selber nicht dauernd haltbar, weil ste zu einseitig sind.
Litterarisches.
- Der Cotta'sche Klassiker-Katalog bietet eineUkberfichtder bewährten Cotta-Ausgaben die fichebensosehr durch die Vorttefflichkett und Sorgfalt der Textbehandlung, wie durch die Vorzüge der inneren und äußeren Ausstattung Hervorthun. Den verschiedensten Bedürfnissen ist Rechnung getragen, wie fich denn z. B. Schiller von der g-ofen historisch-kritischen bis zur kleinen VolkS-AuSgabe in sechserlei Preislagen und Formaten findet Eine besondere Abteilung aßt alle diejenigen Autoren zusammen, die in der beliebten „Bibliothek der Weltlitteratur" erschienen sind, und eine dritte gibt einen Ueberd ick übe, die „Volkrbibliothek" mit ihren unerhört billigen Bänden (zu 60 Pf. der Band in Leinwand).
- Dr. Ne über t'S deutsches Gartenmagazin, Jll Zeitschrift f. d. Gesamt-Interessen d. Gartenbaues 1893. Heft 13. Ein Blatt für Gärtner, Blumen- u. Pflanzen- reunde. München, M. Schorß Verlag. V,ernljährlich <9 Nummern) M. 2.60. Drei fein ausgesühtte Vollbilder zeigen uns einige Edelarten der „Winterhärten Koniferen" in Riesenexemplaren. Dazu bringen Spezialberichte dar Wissenswerteste von der LandeS-ObstauSfb llung m Innsbruck und der Pomologen-Versammlung in BreSIau. Ferner enthält das Heft einen Aufsatz über den neuen „Biologischen Lehrgarten" in München, die Fottsitzung von „die Rose im Garten deS Laien", praktische Winke über Behandlung der Dungstätten, daS Anbinden des Spalierobstes und die Antworten für ungeduldige Fragestiller.
— Webers Jllustrirte Katechismen erfteuen sich feit Jahren einer großen Belicbtheit, weil sie durch ihre kurzgefaßte, klare umfassende Darstellung abgegrenzter Wis- ensgebiete sich als ein unentbehrlicher Ratgeber für jedermann bewährt haben. DaS soeben zur Ausgabe gekommene Verzeichnis der bis jetzt erschienenen 146 Bände ist durch jede Buchhandlung und die Verlagsbuchhandlung von I. I. Weber in Leipzig kostenftei zu beziehen.
Schlimme Saat.
H. W. K. Morgen Abend kommt im Saalbau- Theater estl „neues" Stück „Schlimme Saat", 1 Schauspiel in vier Aufzügen von Otto Vischer zur Aufführung. Otto Vischer, ein geschätztes Mttglied deS Königlichen Schauspiels in Berlin, ist mit den äußerlichen Erfordernissen der Bühnentechnik sehr vertraut. Er läßt seine „Schlimme Saat" nicht wie sein Vordermann Sudermann in Hinter- und Vorderhaus aufgeheu, ssuderu in den breite» Volksschichten, die zwischen diesen liegen: die Trockenwohner, die von der Hand in den Mund leben und fich durchs Leben schlagen, wie's eben geht, welche in der Küche arbeite«, effen und schlafen, und die guten Stuben an „möblierte Herrn" vermieten, die abwechselnd darben oder dem Vergnügen nachjageu.
Der Inhalt von „Schlimme Saat" ist in kurzen Worten dargelegt folgender: Ja der Familie Hartwig ist die Mutter, eine im Grunde nicht schlechte, aber eitle nnd hochfahrende Frau mit etwas laxen Grundsätzen, der böse Genius. Sie ist von einer wettgehenden Verachtung des Handwerkerstandes erfüllt und hält fich und ihre Kinder zu Höherem bestimmt. Ihr Sohu Wolfgang, der des verstorbenen Vater» Beruf als Schloffer ergriffen hat, hat ihr zu Liebe seine Werkstatt „Fabrik" getauft; ihr Sohn Bruno, der Talent zum Zeichnen gezeigt, soll absolut Künstler werden, und als ein alter Lebemann seine Nebenabsichten auf die Pflegetochter Martha dadurch zu erreichen sucht, daß er die Ausbildung deS jungen Mädchens für daS Theater begünstigen will, schwärmt fie schleunigst von den Bühnenerfolgen deS letzteren, da» al» ehrsame Schneiderin die ganze Familie ernährt hat. Brunos Künste find nämlich bis dahin n»ch vollkommen brotlose gewesen, und Wolfgang hat bei den sozialdemokrattschen Volksbeglücker» das Arbetteu verlernt. Der erstere hat eine „betende Nonne" nach dem Porttät seiner Halbschwester gentalt, welche» zwar von der Kunstausstellung zurückgewiesen, aber von dem Millionär Fock, dem oben erwähnten Lebemanne, um 3000 Mark angekauft wird, weil es die Züge MarthaS zeigt. Die Mutter und Bmuo werden dadurch auf deu Gipfel der Einbildung gehoben, während Martha, die im Geheimen Bruno liebt, den Nachstellungen de» Herrn Fock dadurch zu entgehen sucht, daß fie die Werbung des als „Ehambregarnist" bei Hartwig» wohnenden Kaufmann» Bachmann anuimmt, der vergeblich versucht hat, Bruno auf andere Wege zn bringen. Tie Pläne FockS werden dadurch durchkreuzt, gleichzeittg aber auch die Künstlerlaufbah» Bruno'». Wolfgang, der in Gant geraten ist, stiehlt dem jüngeren von ihm gehaßten Bruder die 3000 Mark, um damit «ach Amerika zu gehen. 3m Hausflur stößt er auf seine zwei Kinder; er fühlt eine Rührung und will da» Geld de» Bruder» nur benutzen, um sich em Spieltisch die Mittel zur Ueberfahrt nach Amerika zu erwerben. Natürlich verspielt er daS Geld. Brnno hat inzwischen den ganzen Zusammenhang u»d den Diebstahl entdeckt, flucht der Mutter und giebt den Dieb der Polzei an. Der letztere kommt in seiner Abwesenheit nach Hause und zeigt mit cyuische» Worten seine leeren Taschen. Als Bruno dazu kommt, eilt er in» Nebenzimmer und nachdem er zunächst »och geprahlt, er werde zeigen, daß er doch noch eia Mana sei, erschießt er fich. Martha, die Bruno für daS Opfer de» von ihr gehörten SchufseS hält, verrät ihre Liebe zu diesem durch ihte Angst, Bachmann giebt ihr ihr Wort zurück und ohne Zweifel wird Bruno jetzt deu ihm von Bachmann ausgewtttten bisher aber von ihm in vermeintlichem Küustlerstolze ausgeschlagenen Konttakt unterzeichnen, der ihm eine auskömmliche Stelle als Teppich-Muster- Zeichner verschafft. t
Mau sieht e» dem Stück an, daß ein Schau- spieler sein Vater ist. Wohlgegliedert und knapp in der Form leistet e» den Bedürfnissen der Bühne und der Darsteller gute Dienste. Wer sich iudeß durch wttksame Theatermittel nicht überrumpeln läßt, der hört nicht» al» Kapellmeisterumfik heraus, Motive aus dem Volksstücke „Da» vierte Gebot" und aus dem Schauspiele „Die Ehre" flattern auf mrd klingen wirr durcheinander. Die alte Fran Heinicke tritt hu» al» Mutter Hartwig in zweiter Auflage rat-
Vermischtes.
— Der Marschallstab, welchen Seine Majestät der Deutsche Kaiser Seiner Majestät dem König von Sachsen bei der Feier Allerhöchstdessen ünfzigjährtgen Mtlitärdienst-Jnbiläums überreichte, »esteht dem „Dr. I." zufolge aus einer mit hellblauem Sammt überzogeueu silbernen Hülse. Diese st abwechselnd mtt goldenen preußischen Adlern und ireußischen Königskronen besetzt und zwar derart, daß in einer LängSreihe je sieben Adler und sieben Kronen Platz gefunden haben. 3m ganzen sind vier olche Läugsretheu angebracht. Die Hülse wird oben und unten von goldenen Kopfstücken abgeschlossen. Die obere Deckelplatte dieser Kopfstücke zeigt auf weißem Emailgruude den Namenszug W. R. in Brillantrosen, von einem goldenen Lorbeerkranze umgeben, während die Emailplatte von einer Reihe Brillanten umringt ist. Die untere Deckelplatte trägt auf tieforangefarbigem Emailgrund einen mtt Brillantrose» dicht besetzten preußischen Adler. Diese Platte ist von einer Reihe Smaragden und einer Reihe Brillanten urnkränzt, welche die sächsischen Landesfarben symbolisieren. An den beiden Kopfstücken ist friesartig hernmlaufend je ein Lorbeer- baud angebracht nnd von beiden Seiten durch einen mtt Brillanten dichtbesetzten Rand abgeschlossen. Diese» Band fragt folgende Widmung: „Wilhelm II., König von Preußen, dem Feldmarschall König Albert von Sachsen fifr Verdienste im siegreichen Feldzuge 1870/71, zum 50jährigen Militärdienst- Jubiläum 24. Ottober 1893." Gegen bett blauen Sammt sind die Kopfstücke durch eine Reihe von Perlen abgeschlossen. Außerdem sind in den Höhlungen der Kopfstücke je 8 frei gearbeitete goldene Blumen eingefügt, au» beim Mitte sich große Brillanten herausheben. Der Marschallsstab hat eine Länge von 49 V2 cm bei einem Durchmesser von 4 cm und ist in seiner künstlerischen Ausführung «ein Meisterwerk der Königlich preußischen Hofgoldschmiede Sy u. Wagner in Berlin.
— (Leuchtende Tinte.) Mau hat schon allerlei Arten sympathettscher Tinten erfunden, aber das Problem, eine Tinte zu schaffen, die im Dunkeln leuchtet, ist noch nicht gelungen. In einer chemischen Zeitschrift wird nun ein sehr einfaches Rezept hierfür angegeben. Bekannt ist, daß phosphorsaurer Kalk leuchtet. Man pulverisiert einen Teil von Phosphor- sanrern Kalk und mischt ihn mit einer entsprechende« Menge von Leinöl, setzt die Mischung dem Sonnenlichte ans — u»b man wird finden, daß die hiermtt geschriebene Schrift im Dunkel» leuchtet. Ma» kann anch kohleusavreu Kalk mit Schwefel mischen, indem man 2 bi» 3 Perceat Magnesia, Magnefiumoxyd —
Schenttiche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham.
8imb 0^e^u^arft2fr,n,<itert Jlluftrirtes Sonntagsblatt. ~Expedition: Markt 21.
Erscheint täglich außer an Werftagen nach Sonn- «nd _ _ _ „ , Feiertagen. — Quattal-AbonnementS-Prei» bei der Expe- bitten 2 Mr., bei allen Postämtern 2 Mk. 26 Pfg. (exkl. *'■* «WMra.fh'i qftitwnHnnSflfbftbr für die aeivaltene .Heile
Ketzcrbach 63, täglich geöffnet, Sonntag» frei. — Botanischer Garten am Pilgrimstein, Werftag» ge- ösftiet von 6-12 und 1—6 Uhr, frei; Gewächshäuser im Sommer von 4 — 6, int Winter von 2—4 Uhr.
Gerichte. Landgericht Schloßberg 7. Amtsgericht Kugelgafse 10.
Landratsamt und Polizei, Barfüßerstraße 11. Steuerkassen I. II., Barfüßerstraße 11. Geöffnet an den Wochentagen von 8—1 Uhr mit Ausschluß der Hebctcrmine und des letzten Werktag» im N-nat.
Haupt-Steueramt, Bahnhofstraße 12.
Kreis-Kommunalkasse, Barfüßerstraße Nr. 11. Katasteramt I. und II., Barfüßerstraße 11;
Kgl. Spezial-Kommission, Bahnhofstraße 11. Landesrenterei, Rotergraben 5, 1 Tr.
Land.s-Heil- und PflegcanstaltenMedizinische Klinik (Poliklinik) Klinikstraße 1, Sprechstunden 10—12 Uhr V. Chirurgische Klinik (Poliklinik) Pil- grimstein 2, Sprechstunden 8—11 Uhr V. werttäglich und 10—12 Uhr Sonntag». Augenklinik (Poli- klinik) Rosenstr. 4, Sprechstunden von 11-12 Uhr Vormittags. Privatbehandlung 10—12 Uhr. Poliklinik für Ohren-, Nasen- und HalSttankhetten, Rotergraben 4, Sprechstunden von 10 — 11 Uhr. Zahnärztliches Institut (Poliklinik^ Ketzcrbach 64», Sprechstunden 9 — 11 Vormittags. — Frauenklinik 'Entbindungsanstalt), Pilgrimstein 3.
Sprechstunden der Aerzte: Dr; Aböe, Tor» süßerstraße 2, 8-9 Uhr V., 3-4 Uhr R. Sanitätsrat Prof; Dr. v. Heusinger, Ketzerbach 14, morgens vor 8 Uhr, 12—2 N. Dr. H; Hildebrandt, Neustadt 26, 9 11 Uhr Vo, mittags. Pros. Dr. Hüter, Reitgasse 9, 12-2 N. Dr. L. Justi, Markt 24, 8—9 V., 12-1 N. Dr.Kothe, Kasernen» straße 7, bis 9 Uhr V., 12—2 N. Dr. Sardemann, Steinwcg 35, ',8—'.-9 V. und 11'/--1 N. Sanitätsrat Dr. Wigand, Wörthstr; 1, bis 9 Uhr 85;, 7,1—7,2 N. Außerdem sind sämtliche Dozenten der medizinischen Fakultät, sowie die die Aprobatton als prattischer Arzt besitzenden JnstitutSasststenten zur Praxis berechtigt.
Zahnärzte: Gröll, Steinweg 35 A, 9—12 Uhr B. und 2—4 Uhr N. Sonntags 10—12 V. Witzel, Ketzerbach 54 A, 2—5 N; Sonntag» 10-12 ».
Apotheker: Heß. Ruppersberg. Dr. Siebert. Tierarzt: R. Melde, Elisabethstraße 9.
Zahntechniker: M. Auffatth, Steinweg 2; H. Boß, Neustadt 11;
Ortskrankenkasse, Ketzerbach 5. Büreaustunden von 8—12 Uhr Vormittags.
Städtisches Rathaus, Markt 1. Daselbst: Kratt» zimmer des Oberbürgermeisters, Sprechstunden wn 9—12 Uhr, Sekretariat, Armenkaffe, Stadtkämmerri, städt. Meldeamt, Standesamt, Spar- und Lrihkasse, — Daselbst auch Nachtwache.
Bank - und Wechselgeschäfte: Bang, Barfüßer- straßc 51. Eichelberg u. Wertheim, Wettergaffe 16. Menke Eichelberg u. Sohn, Wettergasse 15. Strauß, Barfüßerstraße 40. Zeiffe, Bahnhofstraße 23.
Tarif für Dien st männer: Bis 7« Stunde 26 Pf., mit Gepäck bis 10 kg 30 Pfg., 15 kg 40 Pfg., 25 kg 60 Pfg., 50 kg 60 Pfg., über 60 kg je 10 kg 5 Pfg mehr. 7« Stunde bis 1 Stunde ohne Gewicht 40 Pfg., mit Gepäck von 10—60 kg, 50 bis 80 Pfg. Rückweg für Antwort dir Hälftr der Taxe.
Chaifen-Fuhrwerk ist zu haben bei den Fuhrwcrks- besitzern Eckstein, Ed. Heppe, Ochs, Petz, Schaaf, Schmalz, Sckönbcck, L. Grimmcll, Krummbog-nw. 16. Droschken-Tarif: Von der Bahn nach der Stadt 1—2 Personen 1 Mk., 3—4 Personen 1 Mk. 50 Pfg. Zeitfahrten durch die Stadt kosten bei 1—2 Personen 2 Mk., bei 3—4 Personen 2 Mk. 50 Pfg. pro Stunde. Omnibus fahrt zu jedem Zuge vom Bahnhof ab: Elisabklhkkche und Universität vorbei nach dem WilhelmSplatz und zurück nach dem Bahnhof. Fahrpreis i Person 20 Pfg. Teilstrecken 10 Pfg. Kinder 10 Pfg.
Fremdenführer.
ReichSpostamt, Bahnhofstraße 4. 8Uhr morgen» bis 8 Uhr abends, SonnlagS von 8—9 Uhr Vorra, u: d von 6-7 Uhr Nachm. Telegramme werden auch in der Nacht angenommen. Nebenstelle: Univrr- fiiLtrstraße 18.
Bezirkskommando Marburg, Kasernenstraße 18. Hauptmeldcamt Marburg für die Kreise Marburg, Kirchhain und Biedenkopf. Anmeloestunden für Reservisten und Landwehrleute Vormittags 9—2 Uhr; außerdem für die Studierenden der hiesigen Hochschule Nachmittags 2—37- Uhr;
Universität, Lahnthor 3. Daselbst: Kuratorrum, Rektorat, Kaffe, Sekretariat und Kanzlei; ferner: Aula, Hörsäle, Seminare, Karzer;
Universitäts-Bibliothek, Am Plan 2. Lesezimmer geöffnet täglich von 9—1 Uhr VormtttagS und mit Ausnahme des Sonnabends von 2—4 Uhr Nachmittags. Bücherausgabe und Rücknahme am Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 2—4 upr, Mittwochs und Samstags 11—1 ^hr. Geschlossen an den Sonn- und Feiertagen. Wahrend der Ferien nur Vormittags geöffnet.
Elisabethkirche, Schlüffel gegenüber beim Küster, Schl/tz,Mittwoch von 2—4 Uhr frei, sonst 0 50 Mk. Im Schloß auch die Sammlung des hessischen Gcschichtsvcrcins im Sommer Donnerstag von 4—5 Uhr frei.
Museen. Archäologisches, Barfüßerstraße 1: Geöffnet Sonntags von 11—1 Uhr frei, sonst öffnet der rm Hause wohnende Pedell gegen Entschädigung. — o°°‘0= gisches Institut und Museum neben der Elisabethkirche: Mittwoch und Sonnabend nachmttt. (frei). — Mineralogisches Institut ebendaselbst: Mittwoch von 1—3 Uhr (frei). - Geologisch - paläontologisches Institut, Mittwoch Nachmittag von 7,3 — 5 Uhr geöffnet, und mathem.-physikalisches Institut, Rent- hofftt. 6. Erlaubnis zum Eintritt beim Direktor einzuholen. — Sternwatte ebendaselbst, dem Publikum jeden Montag Abend von 9 Uhr an unentgeltlich geöffnet. Kutten sind bis zum Montag Mittag beim Direktor der Sternwarte zu löse»; — Anatomie,
Patent-Nachrichten.
7. November 1893.
Aukzug für die „Oberheff. Zettung" von BrockhueS & Eie. Technisches Patent- und UeberfetzungS-Burea»; Köln a. Ah., Metzer sttaße 5.
Cl. I. Patent-Anmeldungen.
8 Hosenträger. — Firma Friedler u. Planer in Erfurt.
34 Vorrichtung zum selbstthärigen Oefftun und Schließe» von Zugvorhäogen. — Albett Calmon in Dottmund. „ Verstellbare Vollvo hangstange; — August Kintrant t»
4 Ke-zen Halter. — H. Christian in Wien;
„ Blasrohr zum AuSlöschen von Pettoleumlampen. — C. H Nebenthal fern und C; H. Nebenthal jun. in Civttendorf. _
„ Dochtputzer; — Fräulein M. Wodrich in KöSliv;
34 Durch Druck zu entleerender Butterbehäller; — P.
Bruckmann in München;
Obige Firma erteilt den Leser» der „Oberhesfischen Zeitung" unentgellliche Auskunft in allen das P-üentf-ch
vetreffende» Anfragen» Die Red»
Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes, sowie die Annoneen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in yiVIH Frankfurt a. M., Gaffel, Magdeburg und Wien; Rudolf AJLVIU.