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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Jllustrirtes Sonntagsblatt. ta
Ncheüit täglich außer «m Werttagru uwh Soml- mid *♦<**♦*♦ ^ Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte,.
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Ä2^l’abt 4 ?5 , . „ *V Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVIII. ^«010
w? hMuoxit Mittwoch, 1. November 1893. Moffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. ** M ö
c&tr deren Raum 10 Pfg., Reklamen für dteZeile 25 Pfg._______________ __Daube u, Co. in Frankfurt a.M., Berlin, Hannover, Parisi
-e. Der sozialdemokratische Panslavismus in Oesterreich.
Die von dem Grafe» Taaffe dem österreichischen Landtage vorgelegte Wahlreform bezweckt, vielleicht nicht, wird aber voraussichtlich das Resultat haben, iu Oesterreich den sozialdemokratischen Panslavismus in den Vordergrund zu schieben, und die Furcht vor diesem gemeinsamen Feinde hat die sonst so heterogenen Elemente der Vereinigten deutschen Linken und der Konservativen (den Hohenwartklub) einander näher gebracht. Diesen hat sich der Polenklub angeschlosien, und diese drei größten Parteien des österreichischen Abgeordnetenhauses find entschloflen, die Wahl- reformoorlage so schnell als möglich zur Entscheidung zu bringen. Dadurch ist eine bedeutsame politische Wendung in die Wege geleitet. Vorläufig ist denn auch bereits feststehende Thatsache, daß das sturm- «nd wettererprobte Kabinett Taaffe nach bald ISjähriger Amtsführung die Zügel der Macht iu die Hände des Kaisers zurückzulegen genötigt ist.
Ob Graf Taaffe vom Kaiser wieder mit der Neubildung des Kabinetts bettaut wttd, oder ob Andere berufen sein werden, in die Bresche zu treten, und wer diese Anderen sein werde», darüber schwirre» wohl zahllose, die wunderlichsten Kombinationen enthaltende Gerüchte umher, auf welche einzugehe» wir uns jedoch versagen müsse». I» jedem Falle wttd es ei» starker Mann mit gar kräfttgen Schultern sei« müssen, dem die, durch die gegebenen Verhältnisse ganz besonders gesteigerte Wucht der Würde eines österreichischen Muisterpräfidenten aufgeladen ? werden wird.
I Die Wahlreformfrage hat de» Stein ins Rollen gebracht, welcher die Position des Ministeriums Taaffe erschüttert hat. Dieser mächttge Block ist im Rollen nicht mehr aufzuhalten I Nur ein starker, von erleuchtetem staatsmännische» Geiste geleiteter Arm ka»u dem Steiukoloß die Richtung geben zu ; jenem Ruhepunkte hi», wo derselbe als Fundament heilsamer Neugestaltungen dem Gemeinwohl dienstbar werden kann und hoffentlich dienstbar gemacht werde» l wttd l Jede neue Regierung und jede neue Partei- s gruppierung, welche nnnmehr die parlamentarische Herrschaft anzutteten berufen sein dürste, wird de» F Grundgedanken des Reformwerkes, an welchem das l Ministerium Taaffe gescheitert ist, fich zu eigen machen, wttd mit ernstestem Willen daran gehen muffen, die Erweiterung deS Wahlrechtes durchzuführeu, den breiteren Schichten des Volkes die Bah» ftei zu
machen zur Mitwirkung au der Gesetzgebung des österreichische» Reiches!
Die drei tonangebenden Parteien des Parlamentes haben sich im Widerspruche gegen dieMethode zusammengefunden, nach welcher Graf Taaffe iu dieser Beziehung den Anforderungen der Gerechtigkeit, dem Ansprüche der Staatsraison Rechnung zu tragen gedachte. Auf allen Seiten des vielsprachigen Oesterreich wttd eS ungemein lebhaft mit großer Freude begrüßt werde», wenn die auf dem Bode» der Negation zustande gekommene Vereinigung der vor Kurzem noch so sehr disparaten Elemente von Dauer sein und die Feuerprobe des positive», prattischen Schaffens bestehen sollte/ Diese Feuerprobe wttd sich aber gewiß nicht ad graecas calendas vertagen lassen. Die neuen Männer, die neue Parloments- mehrheit werden nicht säumen dürfen mit der Darlegung ihrer Methode, nachdem ste diejenige des demissionierte» Kabivets als unannehmbar von fich gewiesen haben I
Jedenfalls dürfen fich die ev. neukommenden Männer nicbt der Illusion htt geben, als könnten sie der Wahlreform durch eine fein ausgeklügelte Tattik aus dem Wege gehen. Das Ministerium Taaffe ist an dieser Reform gescheitert, und an deren Verwirklichung wttd fich die Lebensfähigkeit einer zukünftige» Regierung erproben.
Deutsches Reich.
Aerli«, 30. Oktbr. Unser Kaiser unternahm am Montag Morgen einen Spazierritt tti die Umgegend von Potsdam. Nach dem Neuen Palais zurückgekehrt, arbeitete der Kaiser mit dem Chef des Zivilkabiuetts und nahm darauf die Vorträge deS Staatssekretärs des ReichSmarineamts und des Chefs des Marmekabinetts entgegen. Mittags begaben stt der Kaiser uud Herzog Alfted von Koburg - Gotha zu Wage» »ach Potsdam, woselbst beim Erbprinzen von Koburg im Kabinettshause Tafel statlfand. Abends entsprachen der Kaiser und sein Gast einer Einladung des Osfizierkorps des Leib-Garde-Husarenregiments zum Diner. Nach Aufhebung desselben verabschiedete sich Herzog Alfred von unserem Kaiser und trat die Reffe über Wildpark, Magdeburg, Hannover uud Vlisfingen »ach England an.
— Der Reichstag wttd durch kaiserliche Verordnung auf den 16. November einbeiufeu. Die Verordnung lautet: „SBir Wilhelm, von Gottes Gnaden, Deuffcher Kaiser, König von Preuße» je. verordnen aufgrund des Art. 12 der Verfassung, im
Name« des Reichs, was folgt: Der Reichstag wttd berufen, am 16. November d. I. in Berlin zusammen- zutreten, uud beauftragen Wir den Reichskanzler mtt den zu diesem Zweck nötige» Vorbereitungen. Urkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen Unterschrift und beigedrucktem kaiserlichen Jnfiegel. Gegeben Neues Palais, den 28. Ostober 1893. (L. 8.) Wilhelm. Graf von Caprivi."
— Zu den deutsch-russischen Handelsvertragsverhandlungen erhält die „Post' von einem Gewährsmann, der, wie die Post', um Mißverständnisse zu vermeiden, von vornherein bemerkt, nicht mit der Regierung Fühlung hat, folgende Mitteilung: „Mau will wisse», daß Kaiser Alexander durch einen Vertrauensmann nach Berlin persönlich die Mitteilung habe ergehen lasten, wie sehr ihm daran gelegen sei, daß aus den schwebende» Verhandlungen etwas Zweckdienliches zu Stande komme, auf welche Eröffnung von Berlin aus mit einem gleichen Wunsche geantwortet worden wäre.' —Das ist wohl nicht zutreffend. — Jrn Reichs amt des Innern in Berlin hat Montag Mstiag wieder eine Sitzung der deutschen und russische» Delegierten bezüglich des Handelsverttags stattgefunde».
— In der Ueberwachung des Auswauderungs- wesens, welche bisher bekanntlich ein Reichskom- misiar in Hamburg zu versehen hatte, soll zum 1. April 1894 eine wesentliche Aenderung eintreten, weil sich ergeben hat, daß die Wirksamkeit dieses einen Beamten sich über ein zu weites Gebiet erstreckt. Es ist, dem Vernehmen »ach, nunmehr in Aussicht genommen, mehrere Kommissare zu bestellen, je einen für das Gebiet der Elbe, der Weier, der Ober. Mehrkosten würden dem Reiche durch die Einrichtung nicht erwachsen.
— Das kaiserliche Gesundheitsamt macht folgende Cholerafälle bekannt: In Stettin wurde bei einem am 26. d. M. erkrankten Kinde Cholera uach- gewiesen. In Warsow, Kreis Randow, und in Swinemünde je ein tödtlich verlaufener Krankheitsfall. 3» Stepenitz, Kreis Kammin, 2 Erkrankungen (davon eine tätlich). In Kratzwieck, Kreis Randow, und in Wollin je eine Erkrankung. In Neufalz a. O. verstarb auf einem Flußfahrzeuge eine ans Stettin gekommene Schiffersftan. Ans Havelberg sind seit der Mitteilung vom 26. d. M. weitere 4 Fälle gemeldet worden. In Neuenzell bei Hohensaathen, Kreis Königsterg i. d. Neumark, ein tätlicher Krankheitsfall, in Potsdam eine Neuerkrankung.
Potsdam, 30. Oktbr. Gestern Nachmittag erkrankte der Schuhmacher Kunze uud wurde nach dem
städtischeu Krankenhause gebracht. Die Untersuchung ergab astatische Cholera. Der Erkrankte wohnte an einer Straße, wo bereits ein Cholerafall vorgekommen war.
Kok«, 30. Oktbr. Zum sozialdemokratische» Parteitag in Köln schreibt die „Voff. Ztg.': Der Parteitag der deutsche» Sozialdemokratie, der am Sonnabend geschloffen wurde, hat eine volle Woche zu seinen Beratungen gebraucht, ohne aber ein weiter- gehendes Interesse, als bei den früheren Kongressen, zu erwecken. Aus den Verhandlungen gewinnt man den Eindruck, daß die Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Partei, soweit es fich um die „Alten' und die „Jungen' handelt, entschiede» sind. Die „Junge»' sind teils, um einen Ausdruck Liebknechts zu gebrauchen, hinauSgeflogeu, teils haben fie sich löblich unterworfen. Ob auch der Gegensatz zwischen Liebknecht und v. Vollmar beigelegt ist, ließ sich nicht euffcheideu. Vielleicht bringt der Parteitag des nächsten Jahres, der in Nürnberg abgehalten wird, darüber Aufschluß. Auch sonst traten schärfere Gegensätze auf dem Parteitage kaum hervor. Schließlich versuchte Bebel, noch eine Bombe in die bürgerliche Gesellschaft zu schleudern, indem er einen Brief Miquels au Marx aus dem Jahre 1850 verlas. Indessen 43 Jahre sind eine lange Zett, und es wäre mehr als unbillig, einen Minister für einen Brief verantwortlich zu machen, den er als junger Student in einer Zeit schrieb, in der alle Welt in den Ideen von 1848 lebte. 3m Allgemeinen kau» man das Ergebnis des Pattettages dahin zusammenfassen, daß er nach außen einig, aber atm an neuen 3been war.
Wüsche«, 30. Oktbr. (Kammer der Abgeordneten.) 3n der fortgesetzten Beratung über das Budget des Auswärtigen erklärte der Ministerpräsideut v. Crailsheim gegenüber einer Aeußernug Orterers, die Staatsregierung sei zwar davon unterrichtet gewesen, daß iu Volksversammlungen gegen die Militärvorlage Stellung genommen worden sei; ste habe aber nicht voraussehen können, wie das Votum des Reichstages ausfallen werde. Der Militarismus der Regierungen bestehe einfach darin, daß sie diejenige Stärke der Armee und diejenigen militärischen Einrichtungen zu besitzen wünschen, welche fie für notwendig halten, um den Frieden zu fichern und eventuell einen feindliche» AngriffmitErfolgabzuwehren.
Ausland.
Hesterreich - Ang ar«. Nach den bisher vorliegenden Meldungen scheint der gestern unter Vorsitz
Arr gute Unf.
1 Erzählung von Oskar Höcker,
sRachdrnck verboten.)
; (Forffetzung.)
I Sofort wurde eine Schiebeleiter gebracht und beren einzelne durch eiserne Bügel sicher verbundene i Teile auseinandergeschoben und aufgerichtet. Kaum lehnte fie fest an der Wand, als auch schon Willy die Sprossen emporklomm.
r »Hierher — Selma,' rief er, am Ziele ange- langt, zum offenstehenden Fenster hinein. Dicker uualm drang ihm entgegen.
Er vernahm nur einen schwachen Laut.
Im nächsten Augenblick war er über die Brüstung des Fensters geklettert. Auf dem Sopha lag Selma, halb bewußtlos von dem erstickenden Rauch. Der furchtlose Feuerwehrmann besprengte fie mit dem in feiner Korbflasche befindlichen Essig. Als fie die Augen aufschlug und in dem feurigen Schein, der die ganze Umgebung beleuchtete, Willy Frank er- kannte, der fich z» ihrer Rettung aufgemacht, kamen ihr rasch die Kräfte wieder. Sie erhob fich und stützte fich auf ihn.
■ V „Nur ruhig, Selma,' bat er, „wir kommen rechtzeitig hinab. Rauch und Feuer werden M uns nicht verfolgen, — hören Sie nicht? Unsere Mannschaft ist bereits dabei, im Treppenhaus zu löschen.'
In der Thal vernahm man von dort her das Geräusch der aus den Spritzenschläuchen hervor- ft-ringenden Wasserstrahlen, die fich zischend mit dem Feuer mengten.
Als Selmas Gestalt auf der Fensterbrüstung Mbar wurde, entrang fich ein Schrei der Angst und Hoffnung den Lippen des bangenden Vaters. Rosel lehnte gänzlich gebrochen an seiner Schulter.
„Nur unbesorgt," rief Willy herab, „ich schütze fie mit meinem Arm.'
Der tapfere Mann befand sich vor Selma aus der Leiter und behütete jeden ihrer Tritte. Während des Herabsteigens hielt er ihren Leib fest um. klammert, auch ließ er ihr die nötige Ruhe, wenn sie erschöpft innehielt.
Endlich war der feste Boden erreicht, das Rettungswerk vollendet. Jubelnde Stimmen ertönten. Willy Frank legte die jetzt ohnmächtig werdende Selma in die Arme des Vaters. Derselbe schluchzte laut auf.
„Mein Kind! Mein gutes Kindl" rief er in gebrochenem Tone, „o, daß ich Dich wieder habe.'
Für Willy hatte er nur einen Dankesblick, denn er vermochte vor seelischer Erregung nicht weiter zu sprechen.
Bald nachher erschien eine von zwei Männern getragene, mit Decken versehene Bahre. Nach der Weisung Willys ward Selma darauf gebettet und m die Wohnung von Frau Frank verbracht, um sich dort von ihrem Schrecken zu erholen.
.Sie find lieb und gut, Herr Frank,' sagte der Sternwirt unter hervorbrechenden Thränen, „Gott vergelte es Ihnen und Ihrer Frau Mutter."
„Lassen Sie es gut sein, Papa Weber,' er- widerte Willy ablehnend. „Ich thue nur meine Pflicht. Bin ich doch ohnedies in Ihrer Schuld.'
Der Sternwirt blickte ihn fragend an.
„Später — später," bedeutete ihm Willy. „Jetzt
>aben wir es noch mit dem Feuer zu tijun.'
Nach diesen Worten verschwand er, um das Löschungswerk innerhalb des Hauses zu leiten.
Die Scheuer und Wirffchastsgebäude brannten vollständig nieder, von dem Vorderhaus aber nut etn Teil des Dachstuhls und die zum Boden führende
Treppe. Hier gelang es der unermüdlich arbeitenden Löschmannschaft, des verderblichen Elements Herr zu werden.
Das Feuer im Nachbarhof war ungleich schwerer zu dämmen, und es graute bereits der Morgen, als noch immer Flammen aus dem Schutt und den Trümmerhaufen emporschlugen.
Während der Sternwirt nicht genug Worte fand, der tapfern, sich aufopfernden Feuerwehr seinen Dank auszusprechen und sein gesamtes Gesinde in Bewegung setzte, die abgelösten Mannschaften mit Speise und Trank zu versorgen, erging fich Lechner nüben in allerlei ZorneSausbrüchen. Er war beim Entstehen des Brandes nicht daheim gewesen, son- >ern hatte in einer Gesellschaft verweilt, die in der Villa der Frau Jost stattfand. Seiner Meinung nach hätte die Feuerwehr ganz anders eingreifen müssen. Er schimpfte und wetterte ohne Aufhören.
„Es erwächst Ihnen ja kein Schaden durch das Feuer," äußerte ärgerlich der oberste Führer der Feuerwehr, „Sie find ja doch hoch versichert."
„Aber wo bleibt der Verdienst," gab Lechner grob zurück, „der mir in der langen Pause entgeht, >is alle Gebäude wieder aufgebaut find?'
„Ihre Fabrik stand ja doch still, und Arbeiter jätten Sie in der nächsten Zeit nicht erhaltm. Das kann ich Sie versichern.'
Lechner wandte sich mit einem Fluche ab.
Es befand fich wohl niemand unter den Anwesenden, der Mitleid mit ihm fühlte
XII.
Die unheimliche Nacht war vorüber, der Sturm alte sich gelegt, und am Himmel leuchtete freundlich ie Sonne.
Der Marktplatz bildete heute den Wallfahrtsort der gesamten Einwohnerschaft des Städtchens. Ver
wundert blickte man zu dem zerstörten Dachstuhl empor; selbst der Wetterhahn oberhalb des Erkers war beschädigt.
„Wer hätte gedacht,' meinte die alte Hökerin, die dicht neben der Brandstätte ihren Obst- und Gemüsestand hatte, „daß im Sternwirtshaus jemals Feuer ausbrechen könne. Es steht bereits so viele, viele Jahre."
„Und der jetzige Besitzer,' fügte der Zeffungs- träger hinzu, „ist ein ganz besonders vorsichtiger Mann.'
„Aber die Fabrik nebenan," bemerkte der Barbier, „mit ihren gefährlichen chemischen Präparaten! Da liegt der Hase im Pfeffer.'
Ein sehr behäbiger Spießbürger präsentierte )em Salomo eine Prise und äußerte mit erhobenem Ringer, daß auch er wegen der gefährlichen Nähe >es Lechner'schen Etablissements längst ein Feuer »efürdjtet habe; in der nächsten Stadtratfitzung müsse unbedingt der Vorschlag gemacht werden, fortan einerlei Fabriken, welcher Art fie auch seien, inner# »alb der Stadt zu dulden.
Sodann gab es wieder eine andere Partei, die )er entgegengesetzten Ansicht huldigte. In der Lechner# chen Fabrik sei nicht gearbeitet worden, mithin önne daselbst der Ursprung de» Feuers nicht ge# ucht werden. «
Indessen vermochte niemand — selbst die Be# wohner der beiden Grundstücke und die herbeigeeilte Feuerwehr nicht — anzugeben, wo das Feuer ent- anden fei, da die Flammen auf beiden Grundstücken gleichzeitig bemerkt worden waren.
Die Brandkommission verweilte während des ganzen Vormittags auf der Unglücksstätte, und aus iffeschen traf sogar mit Extrapost der Direktor der artigen Filiale einer großen Feuerverficherungs#