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Erstes Blatt

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nnbuna, als ich damals die Hand nach fremdem Vergangenheit rennen gelernt - noch länger imBereiten Sie Ihre Frau doch in einem Briefe XI.

iaentum ausstreckte und aus der verschlossenen I ®renfi dehielt. , aliein Ruf ift durch verleumderifche I «nr * meinte Weder miff Affinen r>#m or. I

taffe meine» Prinzipals die kleine Summe nahm,!Süchte so rote so nicht der beste hier im Orte.! Kuben, bis morgen in "meinem Hause zu bleiben'Ihnsfprßf heran, und der erste

mit der ich nur mühsam die Bedürfnisse meinen 3$ muß daher«« ifjun, dar üble Gerede der! Selbstverständlich als Gast. Die Wirtsstube bürfeti I mirLfMn» Sturm umbrauste das Stern-

Emilie decken konnte. Es war gewiß ein schweres | Bu vermeiden. Wie gesagt, es ist mir herz.! Sie in Ihrer Eigenschaft als Oberkellner nicht mehr Käst mpfir hip ve^etIte Ietn

-Anrecht, was ich begangen. Aber die Richter fühlten Uch lerd, mich von Ihnen trennen zu müssen, aber I betreten * SS Ar. die Kellnermnen löschten die Lampen.

VPfg.

Die Bestimmungen über die Urwahlen.

in b. [6182

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

168 ^Redaktiou^und ^pebiti^mar^i?rU<iftre< Jllustrirtes Sonntagsblatt. ^^Redaktion und Expeditto'n^M^rtt Ä? aRatburs*

..irecht, was ich begangen. Aber die Richter fühlten I iew, mich «uii oy»«* nennen zu müssen, aber I betreten.-

doch Mitleid mit mir, als sie meinen Notstand er IeS W nicht anders. I Die Lauscherin vor dem Bureau wußte jetzt |3 sRu^in^htem c>«r k

»hren; sie erkannten deshalb auch auf das niedrigste!O, du mem Himmel!" klagte Kalhanek, bie|genug; es drängte sie, Andern von bei inteteffanten Qimmer bi-annt!" .A ^n Hof mündenden

Strafmaß. Daß die Verhältnisse der Meinigen, Hände vor das Gesicht schlagend. .Was soll denn Neuigkeit Mitteilung zu machen, und so hatte sich des Oberkellner«

»ährend ich im Gefängnis saß, immer trübseliger I nur aus mir und den Meinen werden? Die! bald im Hofe das Gesinde des Hauses um sie ver-! und ste

v,d verzweifelter wurden, versteht sich von selbst; Menschen sind so unbarmherzig und die Behörden sammelt, das mit weit aufgeriffenen Augen ihren 2tR Mr Brief ^erSunterMas S unb als ich endlich bie Freiheit wieder erlangte, sa, kümmern sich Nicht mehr um unfemnen, wenn man Mitteilungen folgte. !a? «albanek sEtL STÄ

ta begann meine Strafe erst recht. Kein Prinzipal seine Strafe abgebüßt hat. Ist es da ein Wunder, Die lauten Ausrufe der Verwunderuna unb fun^ sifesBrutenver-

«te°m« Müchmm,' wer. »Ute d-m «»n m-n °i-d--EMg M-dtz-

Becher zurück. Brot Mußte ich nun aber doch ein ! .Kalhanek! rief der Sternwirt unwirsch.Das! wohnung verweilte, an's Fenster gelockt. Sie sah! Sein ganzes Leben roa an ibm vorüber Mit « für "«ne Emilie fchoffm Da et^Ieffe6 ®,betl als ein von Haus aus grundehrlicher! jetzt auf das Gründe herab, dem suh auch einige I welcher Hoffnungsfreudiakeit hatte er dereinst feine »rr denn Bler^Itfl. »rr bie »rte« war. I SRom bt.r6m M«.* Tagelöhner bei,-feilt hatte». Hc eben damst de. Laufbahn b-gmn-n, ^e eifri^nd redstch -Lir

^V111 ^*r nuI denT Verdienst rächte I Woher soll ich aber Brot nehmen, wenn Sielschästigt waren, einige mit Stroh und Heu beladene!Streben gewesen' Er durste der ftukunst vertrauen

Ich will'S Ihnen ganz offen bekennen, Herr Weber, wich entlassen?" Waaen abruladen. Der in der arast-n weitaeöffnel-n Lin» vemauen,

M fS9fr einef3eit karg ^klöhnertc. Aber!Ich werde Ihnen Ihren Vierteljahrgehast voll! Luke des Heubodens stehende Hausknecht rief den! heilvolle Krankheit, und hinter ihr die Sorm und N ^"fts kümmerlichen Verdienstes ward ich ver-I auszahlen, entgegnete ber Steinront,unb Ihnen! säumigen Arbeitern vergebens zu, neue Heubünbel! Not, als Leibtragende dn Hoffnungen die durch S1,8',olä wetn $I0t9ebcr ®on meuiet Vestrafung so gutes Zeugnis ausstellen, daß Sie bald ein an die niederhängende Kette zu befestigen, damit er Kalhaneks Mißgeschick ins Grab versanken" sS

,, ..... . ..., .. ~ino_ IftxErl finden werden. Selbstver-! das Räderwerk des Krahns in Bewegung setzen Idernd gedachte er jetzt der Stunde da er fitfi an

9tgm bie $te *- - * a*EhiSä;vi-

.Ich mirblich Müh- gehn,- -rmdnt- Stal. .Kdr'8 d,un gar ni$t «Ml** faste er iu vor. Bafel maudte stch fchn-ll vom genfer ab. beim »erlafftn mb ließ ihm bte Eltllt £ lutef,mu Ihre Zufriedenheit zu erwerben. Izwerfestem Tone, .daß ich ber Ihnen bleibe?" |au$ dem oberen Stockwerk des nachbarlichen Hinter» I Wirtshaus finden. Da aber kam wieder das SRiff«

Eie Wahl erfolgt nach absoluter Mehrheit derIUrteil gefällt, wird diesmal abgewichen, weil diel Andenken eines Davoust in Hamburg in den Schatten Stimmenden, d. h nur dieserigen gelten für gewählt, Spannung, mit der man den Prozeß verfolgt, nicht gestellt hätten". Was wohl die Frankfurter die welche die meiste» Stimme» und mehr als die Hälfte Hervorgerufe» wird durch die schon nicht mehr zweifel- jene Zeit erlebt haben, für Gesichter machen werden

atteVl0Trx Stt°"nen au stch vereinigt haben, hasten Subjekte, die auf der Anklagebank sitzen, wenn ihuen je diese Nummer desMecklenburger" Soweit stch feine absolute Stimmenmehrheit ergiebt, I sondern durch den Einblick in verhänguißvolle Lebens-! vor die Augen kommt I

kommen diejenigen, welche die meiste» Stimme» haben, gewohnhette» i» Schichten der Gesellschaft, welche unserer inneren »litik iw In doppelter Anzahl der »och zu wählenden Wahl- berufen wäre», durch hervorragende sittliche Führung V 1 8*

Am 31. Oktober finde» die Wahlen der Wahl männer auf die engere Wahl. Ist die Auswahl der den übrigen Schichte» mit gutem Beispiele voranzu^ °o$ ?

männer, am 7. November die der Abgeordneten zum hiernach zur engeren Wahl zu bringenden Personen I gehen Daß die radikale Presse die sorialdemokra1 fur b^ Wahlen zur preußischen Landes-

preußischen Landtag statt. Die Wahlen sowohl der zweifelhaft, weil auf zwei oder mehrere eine gleiche tische voran, die Enthüllungen des Prozeffes benutzt Bunde8llaE«"°^t E 8IÖ6,te?

Wahlmänner als der Abgeordneten find öffentlich, Stimmenzabl gefallen ist, so entscheidet zwischen zu Angriffen gegen Institutionen rmd Verhältnisse S* ä

d- h. der Wähler bezeichnet öffentlich dem Wahl- diesen das Loos, welches btzrch die Hand des Vor- die sie stets leid?nschaftlich bekäwpft ist selbstver: £ j ®ad,feH

verstände den Manu seiner Wahl- Die Wahlmänner stehers gezogen wird. Eine engere Wahl findet auch ständlich. Das vnleiht de» Verhandlungen neben 2den b A P?? 8/ ?attßes

wählen in Wahlbezirken die Abgeordneten, die Ur- dann statt, wenn bei der ersten Abstimmung die ihrer tiefen fotkta£3a£? 1

Wähler in Urwahlbezirken die Wahlmänner. Stimmen zwischen zwei oder - wen» es sich um und es unterliegt^schon jetztfein m ^todfe bade T? erleidet die Zu.

Für die Wahl der Wahlmänner gilt Folgendes:! die Wahl von zwei Wahlmännern handelt zwischen! dieser Prozeß mit dem Spruche des Gerichts 'seinen I Landtagsmehrheit aber keinerlei

Die sämtliche» Urwähler eines Urwahlbezirks vier Personen ganz gleich geteilt find. Abschluß nicht finden wird ^Vielleicht hat der Spieler- ^"S°^n des russtschen-deut!che»

werden am Tage der Wahl (31. Oktober) zu einer Wen» bei einer Abstimmung die absolute Mehr-Prozeß auch das Gute, daß er auf demznsttzt er- ^^'^^ennoch

für die Wahlbeteiligung möglichst günstigen Stunde heit auf mehrere, als die noch zu wählende» Wahl- wähnte» Gebiete reinigend wirkt- so wie^die Ver- S"s ÜDn,rnffl^er

(10 Uhr Vorm.) in ortsüblicher Weise znfammenbe- männer gefalle» ist, so find diejenige« derselbe» hältniffe jetzt liegen Kw fie .tot Seite/ ad« rufen. Der Wahlvorsteher ernennt aus der Zahl gewählt, welche die höchste Stimmenzahl haben. Bei Wie es heißt, wird dem Kaiser, der fich bekanntlich to°b n°*

ber Urwähler des Wahlbezirks einen Protrkolliührer, Stimmengleichheit entscheidet das LooS. immer auf das energischste und schärfste gegen das ^. " ' ' * ift

sowie 3 bis 6 Beifitzer, welche mit ihm den Wahl- Tie Wahlmäuner brauchen nicht derselben Ab- Spiel und das leichtfirnige Schuldenmachen ausae- D» Rufs en feste in Paris find vorüber Vorstand bilden, und verpflichtet fie mittelst Hand- teilvng anzugeböre», wie die »ählenden Urwähler, sprachen, eine Liste derjenigen Offiziere bie in dem Iunb bie Varrser Blätter widmen dem Besuch der schlagS an Eidesstatt. In der Wahlversammlung wohl aber müssen fie demselben Urwahlbezirke ange- Spielerprozeß bervoraetreten überreicht'werden russischen Offiziere warm gehaltene Besprechungen, i» dürfen weder Tiskusfionen stattfinden, noch Beschlüffe! hören. I Recht originell" nm keine» andere« Ausdruck I ®eI$en sie den Glanz unb die Harmonie der fest-

gefaßt werden. Jeder nicht stimmberechtigte Au- Die erwählte» Wahlmänner müssen, falls fie in zu gebrauchen lesen sich die beaeiflerte» Berichte der r2$en Veranstaltungen in Paris und die korrekte wesende hat fich zu entfernen. der Urwählerversommlung anwesend sind, sogleich, .Deutsche»' Rechtspartei" über die vermeint-!^""8 ber Varffer Bevölkerung hervorheben. I»

Tie dritte Abteilung wählt zuerst, die erste zuletzt, andernfalls binnen drei Tagen, nachdem ihnen die lichen Erfolge des kürzlich in Frankfurt abaebaltenen I ^ner ben Blättern zugestellte» Note wird ber Dank Sobald die Wahlverhandlung einer Abteilung ge- Wahl angezeigt ist, erkläre», ob fie annehme», und, Patteitages" Es ist nicht der Mühe wert und es Admirals Avella» und der russtsche» Offiziere schlosse» ist, werden die Mitglieder derselben zum wenn fie in mehreren Abteilungen gewählt find, für wäre auch nicht wohl möglich alle den Ünfin» be ibnen tn Paris zuteil gewordene» Empfang Abtreten veranlaßt. welche derselben fie die Wahl annehmen wollen. verzeichne», der dabei in ergötzlicher Weise zu Saael^r8^10^611, $ie bentf*ett Olfistere, die fich i»

Ter Protokollführer ruft die Romen aller stimm- Im Fall der Ablehnung eines Wahlmannmandats kommt. Nur eine Aeußernna des Meckleubuiaei" I ®e^[0e be8 Botschafters Graf,« Münster an be» berechtigten Urwähler abteiluugswetse in der Reihen- als Ablehnung gilt auch, wenn die Erklärung möge hier des erheiternden Beispiels weaeu wieder-1 Beisetzungsfeierlichketten des Marschalls Mac Maho» folge auf, wie fie in der Abteilungsliste verzeichnet der Annahme nicht binnen drei Tagen erfolgt gegeben werde» Von der Rededie der Redakteur beteiligten, habe» in Paris allein durch ihre äußere find. Später erscheinende Urwähler melden fich bei muß die Abieilnng schleunigst und zwar so zeitig derHessischen Blätter" bei dem Fefibanket des I Erscheinung unb ihre vorzügliche Haltung eine» dem Wahlvorsteher nnb können an ben noch nicht zur Ersatzwahl znsammenberufen werben, daß der Patteitages gehalten hat heißt es da es wäre einem I ma$H8en ®inbrud hervorgernseu. geschlossenen Abstimmungen Teil nehmen, Abwesenbe Gewählte noch an ber Abgeordnetenwahl teilnehmen bei den Worten gewesen als ziehe' der (Seift berI Die Nachricht, daß die Silberleute tat IBnueu in keiner Weise durch Stellvertreter ober sonst kann deutschen Geschichte mit gewaltigem Rauschen in stolzer @eBat der Vereinigten Staate» von Norb-

an ber Wahl Teil nehmen. Jeder Aufgerufene tritt l Erfolgt die Ablehnung im Wahltermine und bevor! Pracht und Herrlichkeit in nie geahnter »der doch I amerika ihren Widerstand aufgeben, hat in New-York an den zwischen der Versammlung unb dem Wahl-1 die Wahlverhandlm g der Abteilung geschloffen ist, uns Modernen längst nnverstandener G'öße durch den rückhaltlose Freude erregt. Obgleich man die Aus- Vorsteher aufgestellten Tisch und nennt ui ter genauer I fo ist sofort eine neue Wahl vorzuuehmeu. <Saal. Jene Rede, heißt es weiter war eine That I ^ten bcr Aufhebung der Shermanbill seit der be» 8eiei4nuttg den Nomen des Urwählers, welchem er I" I Es war, als müßten bei des Redners Worten bk | Erklärung bes Präsidenten gegen jede»

Jtae Stimme geben will. Tie genannten Namen alten Kaiserbilder im Römer verwundert aufschauen, Kompromißvorschlag für bedeutend gestärtt hielt, hat

wägt der Protokollführer neben dem Nam n des «. -wolyeNstyaU. Ln ihre Schwerter schlage» u»d halb ftendig, halb bie schnelle Beendigung des Kampfes allgemein

Urwählers in Gegenwart desselben in die Abteil»»gs-1 3» zahlreichen deutschen Blätter» bildet ein in I erstaunt einander zurufen: Wie denn? Habt Acht' I überrascht. Auf die demokratischen Senatoren übte

liste ein. Ter Urwähler darf sich nicht eher ent- «Hannover anhängiger Spieler- nnd Wucher-1 Deutschland ist ja doch noch nicht verloren" Unb Iba8 Herannahen der Nooemberwahlen mit der Ansficht er n en, als bis die ganze W ah lversamm- Prozeß dm Gegenstand mehr oder weniger ein-! mit großer histottfcher Treue versichert der Mecklen-1auf eine schwere Niederlage der Partei, falls die Auf» »ng geschlossen ist, da engere Wahlen oderIaehender und mehr oder wmiger zutreffmder @r= |bürget* im Anschluß daran noch daß die"Grmel"IHebung der Silberankaufsbill nicht vollendete That» im Falle der Ablehnung eines Wahlmannes im Ter- örierungm. Von der anerkannten Regel, mtt dem bei der Eroberung ber Stabt Frankfutt dmck bie wäre, einen mächtigen Einfluß aus.

Mine (vergl. unten) Neuwahlen erforderlich sein könnm. eigenen Urteil zurückzuhalim, bis bas Gericht stt» Preußen tat Jahre 1866 selbst das berüchtigte

Jltt GJlfc Jtat b -'^°Dtarkellmr^n"" wahrlich keinen!Machen Sie mir das Herz nicht schwer," gebändes sah Lechner zu ihr herüber, ironisch lächelnd

«rMlmtg von OSkar Höckers befferen Lberkellner wunschen^ - brummte der sternwrrt.Es geht nicht und damit und sich offenbar Über den Aerger des Sternprinzeß-

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Ach bu mein Gott," fuhr Kalhanek fort, ,was!b^ Oternwirtärgerltch,Unsere Stabt ist zu klein,! lichen Lippen., .Was wirb mein armes Weib sagen ? | Tagelöhnern unb Jugel bei ihrer Arbeit zusehend abe ich burchgemacht! Ich war rechtschaffen mein|unb 66^rbe ixUL.m.^,t einen Mmmm Schein! Ich furchte mich, vor sie mit bet Hiobsbotschaft hin-1 bis die letzte Fuhre Heu und Sttoh hinter der Luke leben lang, unb es kostete mich schwere, Neber-, werfen^ wenn nachbem^ rch Jhre Antreten." > verschwand.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Soun- nnb X» «fij Feiertagen. Quattal-AbounemeutS - Preis bei der Erve- J12. bttion 8 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl.

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r» x y ackxci Frankfurt a. M., Cafiel. Magdeburg und Men; Rudolf äJLVIIL XQDTG

SvNNlttg 29. CftübCT 1893. Mofse in Frankfurt a. M.. Berlin, München u. Köln; G. L. v ¥ H

Daube u, Co. in Frankfurt a.M., Berlin, Hannover, PattS.