Anzeigen nimmt entgegen die Expeditton dieses Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in ,
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
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ditton 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 26 Psg. (exkl. flrowwv ö"
Bestellgeld). JnserattonSgebühr für die gespallene Zeile SoNNllbend 28 Oktober 1893
oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg. 'öviuuwcuu 40. KJUVUO. 1OÜO.
An die konservativen Wähler in Stadt und Land!
Der Tag der Wahl «aht heran.
Die Entscheidung, wer den Kreis Marburg im Abgeordnetenhaus vertreten wird, fällt am nächsten Dienstag.
Konservative Männer 1 Kan» es zweifelhaft sein, wem Ihr Euere Stimme geben wollt? — Die Entscheidung ist wahrlich leicht genug. Die Ver- ttauensmänner der konservativen Partei haben Herrn Landrat Trott zu Solz aufgestellt, den Ihr Alle, besonders Ihr Landleute, als einen Manu kennen gelernt habt, der ein warmes Herz für das Woh der Kreisbewohner hat und der in den schlimmen Zeiten im vergangenen Frühjahr und Sommer nicht geredet, sondern gehandelt hat. — Von allen Seiten find Zustimmungen zu der Aufstellung des Herrn Landrat Trott zu Solz hierhergelangt.
Jetzt handelt es sich darum, daß am Tage der Wahl keiner zurückbleibt. Es mutz Jeder seinen Nachbarn u»d Freund mit zur Wahl nehmen. Pünktlich müssen Alke da fein. Keiner darf fehlen, denn nur daun werden wir siegen.
Darum Vorwärts! Ihr konservattveu Männer. Tretet Manu für Mann ein für Euren Kandidaten
I Herr« z'andrat Tratt zu Solz in Mgrbrr g.
Ter Wahlausschuß der konservattveu Partei in Marburg.
Der Zweck des russisch-französischen Bündnisses. *
Der bekannte Pariser Korrespondeut der „Straßb- Post" hatte dieser Tage ein Gespräch mit einem ehemaligen ftanzösischen Minister, welches interessant genug ist, um einige Stellen aus demselben wieder- zugeben. Der betreffende Gewährsmann schreibt:
„Würden Sie", so begann ich, „die Güte haben, mir zu erklären, welche Zwecke das russisch-ftauzösische Bündnis verfolgt?"
„Der Ausdruck Bündnis", entgegnete mein Gewährsmann, „dürste zu Mißverständniffen Anlaß geben. Wählen wir den Ausdruck Einverständnis (entente). so wird dies den Kern der Sache rich- ttger treffen. Es handelt sich dabei um eine An
näherung zur Aufrechterhaltung des Friedens, um nichts weiter."
„Glauben Sie nicht, daß der Dreibund ebenfalls lediglich der Erhaltung des Friedens dient?"
„Ans weine persönliche Ansicht in dieser Frage dürfte es nicht ankommeu. Indessen will ich zugeben, daß es die Absicht des Dreibundes ist, den Frieden zu erhalten. Von dieser Absicht kann durch Zwischenfälle, wie sie jeder Tag bringen ckann, abgelenkt werde». Auf die Theorie ist also nicht viel zu geben. Indessen kommt es darauf auch nicht an. Viel wichtiger ist, daß durch das Bündnis zwischen Deutschland, Oesterreich-Ungarn und Italien, dre militärstarkeu Staaten, in Europa eine solche Macht fülle an einer einzigen Stelle angehäust wird, daß es den Grundsätzen des emopäischen Gleichgewichts nicht entsprechen würde, diese Präponderanz ohne entsprechendes Gegengewicht zu lassen. Dieses Gegengewicht bildet das französisch-russische Einvernehmen. Dasselbe hat keinen anderen Zweck, als den einer richtigen Verteilung der Machlfttlle in Europa. Es ist naturgemäß, daß dieses Gegengewicht durch bh jenigen Staaten gebildet wurde, welche aus dem Dreibund ausgeschlossen waren: Frankccich, gegen welches der Dreibund sich, wenn auch nicht ausge- sprochmeimaßen, so doch thatsächlich richtet, und Rußland, welches von Deutschland verlassen und verraten worden war. Ihre deutschen Blätter lieben es, den Bund (l’union) zwischen Frankreich und Rußland als eine Bedrohung hinzustellen. Ich habe das niemals zu verstehen vermocht. Mit demselben Recht könnten wir den Dreibund als eine Bedrohung hinstellen."
Im Laufe der Unterredung erwähnte der Korrespondent, daß unmittelbar nach dem Kriege die Beziehungen zwischen Deutschen und Franzosen vielfach besser gewesen feien als jetzt. Von vielen Deutschen, welche dauernd in Paris leben, sei ihm ausdrücklich bemerkt worden, in den ersten Jahren nach dem Kriege fei das Benehmen der Franzosen gegen sie weit entgegenkommender gewesen als jetzt, zwanzig Jahre später. Darauf erwiderte der Franzose:
„Sie dürfen das nicht vom politischen Standpunkte ans betrachten, sondern vom psychologischen. Unmittelbar nach dem Kriege war man allerwärts roh, die Schrecknisse und Wirren dieses entsetzlichen Völkerringens, an welches sich in Paris noch die Greuel der Kommune angeschlossen hatten, endlich hinter sich zn haben. Man atmete wieder auf; man erholte sich; man empfand nur menschlich. Jetzt ist unterdessen eine neue Generation herangewachsen, welche
den Krieg aus eigener Erfahrung nicht kennt, während ihr Herz blutet, da sie beim Dnrchblättern der Geschichte von der Verstümmelung ihres Vaterlandes hören mußte. Und auch in der Erinnerung mancher Alten schmerzt die alte Wnude jetzt heftiger als in der ersten Zeit, nachdem sie sich geschloffen hatte. Das ist eine Erfahrung, welche die Medizin nur zu oft an den Körpern machen muß, warum sollte sie die Psychologie nicht an den Seelen machen? Man muß nur stets versuchen, sich die polittschen Dinge nach Art aller anderen in psychologischer Analyse klarznlegen, dann dringt man fast immer zn besserem Verständnis vor nnd begreift auch gleichzeitig, daß es sich meistens um innere Entwicklungen handel welche des beleidigenden Charakters selbst gegen Beteiligte entbehren."
Die vorsichtig diplomatischen Wendungen in den Antworte» des Franzosen lasse» den einstigen Minister und Staatsmann erkenne». Ein anderer, ganz anderer Ton spricht ans den Abschiedsworten, welche die Pariser Blätter den nach Toulon abreisenden russischen Seeleuten widmeten. So schrieb der Marquis Castellane im Gaulois: Jede Provokation und Insulte, gleich der Schnäbele-Affaire, ist nunmehr unmöglich, da wir vollkommen gegen den Angriff gewaffnet sind. Das bedeutet die russische Allianz, die, obwohl eine Friedensliga, notgedrungen eines Tags zu einer Kriegsliga werden wird. Andere Pariser Journale konstatieren meisienteils die ungetrübte, würdige Art der Feste, sowie die nunmehr unauflösbare Festigkeit der Allianz. Bacquerie ruft im Rappel: „Auf Wiedersehen, Brüder, bei uns, bei euch oder anderswo!" Was würde der ehemalige Minister wohl dazu sagen?"
Deutsches Reich.
Aerkin, 26. Oktbr. Der Kaiser konferierte heute Vormittag mit dem Kriegsminister und arbeitete bann mit dem Chef des Militärkabinetts. Mittags 12 Uhr hielt der Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika, General Runyo», am Neuen Palais bei Potsdam seine feierliche Auffahrt. Nach der Abfahrt des Generals Runyon erteilte der Kaiser auch noch dem Grafen A. Perponcher eine Audienz. — Zur heutigen Abreise nach Wien traf der Erzherzog Albrecht von Potsdam etwa 10 Minute» vor Abgang des fahrplanmäßigen Schnellzuges auf dem Anhalter Bahnhof ein. Von Wien reift der Erzherzog am Freitag Nachmittag an das Allerhöchste Hoflager »ach Pest und von dort »ach kurzem Verweilen nach einer Besitzung in Arco.
— Die Finanzminister-Konferenz wurde, der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge, geschloffen. I» derselben trat die einstimmige Auffassung hervor, daß eine Finanzreform zur Regelung des Verhältniffes der Einzelstaaten zum Reiche int Interesse der Einzelstaaten unbedingt geboten sei. Die Entwürfe der Tabakssteuer und der Reichsstempel-Abgabeu fanden einstimmige Billigung. Bezüglich der Weinsteuer solle erwogen werden, ob nicht auch bei Erleichterung der Kontrolle der finanzielle Erfolg gesichert erscheine. Zu dem Hinweise der Presse, daß durch eine Tabak- Fabrikatsteuer voraussichtlich der Konsum zu Fabrikaten aus billigerem, namentlich inländischem Rohtabak übergehen werde, bemerkt die „Nordd. Allg. Ztg.", wäre die Behauptung richtig, so läge darin Aussicht für den Aufschwung der Hausindustrie, welche besonders geringwerttge Zigarren heistelle. — Die „Nationalliberale Korrespondenz" teilt über den Gesetzentwurf wegen der festen Regelung der finanziellen Beziehungen zwischen dem Reich und den Einzelstaaten mit, daß nach demselben das Reich seine sämtlichen Bedürfnisse aus den eigenen Einnahmen bestreitet und außerdem aus den letzteren den Einzelstaaten eine feste Dotation von 40 Mill Mark zugewendet werden soll. Diese Regelung soll vorläufig nur auf fünf Jahre eintreten. Als Mittel zur Durchführung dieser Neuordnung seien hundert Millionen Mark neuer Reichssteuer erforderlich.
— Die „Nordd. Allg. Ztg." hört, falls die Fabrikatsteuer eingeführt werde, sei zur Verhinderung ungemeffeuer Spekulation eine Nachsteuer für Tabaksfabrikate in Aussicht genommen. Die Höhe der Nachsteuer stehe noch nicht fest.
— Das Kaiserliche Gesundheitsamt macht folgende Cholerafälle bekannt: In Tilsit starben zwei Personen an Cholera. In Stettin eine Erkrankung. In Zerpeuschleuse ist ein von Stettin gekommener kranker Schiffer auf dem Finowkanal angehalten worden. In Gleiwitz ist in einem tötlich verlaufenen Krankheitsfall Cholera nachgewiesen. Aus Havelberg sind 5 weitere Erkrankungen mit 2 Todesfällen gemeldet. Im Hamburg vom 20. bis 26. Oktober 5 Erkrankungen mit 2 Todesfällen. Aus Berlin wird berichtet, daß der Schiffer Seedorf in Moabit gestorben ist. Als choleraverdächtig ist ein Mann gemeldet, der in seiner Wohnung durch den Bezirks- rhyfikus beobachtet wird.
Köln, 26. Oktbr. In der gestrige» Nachmittagssitzung des sozialdemokratische« Parteitages wurde die Maifeier beraten. Der Referent Abg. Liebknecht brachte folgende Resolution ein: „Gemäß den Be-
Aer g«ie Kiif.
Erzählung von Oskar Höcker.
sNachdruck tierboten.]
(Fortsetzung.)
Olgas Onkel gehörte zu jenen überstrengen Cha tatteren, die den Willen der Eltern jederzeit gewahrt oiffen wollen, mag auch das Glück des Kindes da-
mrch geopfert werden. So konnte es denn nicht fthlen, daß er über ihre Liebe den Stab brach tob sich nicht nur auf die Seite der Mutter stellte, sondern auch deren Wunsch billigte, daß sich Olga mit Lechner verheiraten sollte. Die Ehe des Onkels war tinderlos, und daher mochte es kommen, daß mch die Tante kein Verständnis für die Liebe und Sefühle eines Mädchenherzens befaß. Als dann pater die Rendantin wieder abreiste, verblieb Olga »et den Verwandten in strengem Gewahrsam. Sie toste nie allein ausgehen und war unter beständiger Aussicht. Daher kam es auch, daß sie an Konrad keine Nachricht senden konnte. Die Ver- oandten hatten es offenbar darauf abgesehen, Olga kn Wünschen der Mutter gefügig zu machen. An Moralpredigten ließen sie es wenigstens nicht fehlen. Hätte Olgas Liebe nicht fo tief im Herzen gewurzelt, sie würde vielleicht schließlich selbst daran geglaubt haben, daß sie ein ganz abscheuliches Geschöpf fei, dessen kindliche Undankbarkeit den Zorn des Himmels Herausforderer Ihre Liebe aber machte sie standhaft, und fo ließ sie alles ruhig über sich ergehen, liest darauf bauend, daß der unerträgliche Zustand [doch einmal fein Ende erreichen werde. Dieser Fall [trat denn auch endlich ein. Die Mutter schien sich [doch nach ihrer Tochter zu sehnen; außerdem nahte der Zeitpunkt von Olgas Großjährigkeit heran, sie [wußte nach dem Heimatsstädtchen zurück, gewisser [Bestimmungen wegen, die das väterliche Testament
enthielt, das beim Amtsgericht des Ortes hinterlegt war.
„Meine liebe, arme Olga," sagte Konrad feuchten Auges, als sie ihre Mitteilungen beendet hatte, „was hast Du gelitten und wie tapfer hast Du Dich gewehrt! Jetzt weiß ich erst," fügte er, ihre Hand zärtlich küssend, hinzu, „wie unendlich lieb Du mich hast. Ich werde es Dir nie vergessen, mein tapferes Mädchen."
Sie sah ihm liebend ins Auge.
„Der Kampf ist für mich noch nicht aus," erwiderte sie leise. „Morgen Abend giebt meine Mutter eine große Gesellschaft, zu der natürlich auch jener mir so verhaßte Mensch eingeladen ist."
Konrad erschrak und legte die Hand an die Stirn Es fiel ihm jetzt ein, was Rosel von der "achter des Steindruckereibefitzers erfahren^ Er äumte keinen Augenblick, es der Geliebten mit- zuteilen.
Es war kein Schreck, der Olga durchbebte, sondern Zorn und Abscheu.
»Ja, ja," sagte sie grollend vor sich hin, „man wird mir schmeicheln, mich bestürmen, in eine Verlobung zu willigen, die mich namenlos elend machen würde. Und damit, im Falle meines Einverständnisses die Verlobungskarten gleich bei der Hand sind, jat der praktische Herr Lechner bei Zeiten Borge» orgt. Aber der kluge Herr soll sich verrechnen! Ich habe viel ausgehalten, ich werde auch diese chwere Stunden noch zu ertragen wissen."
„O,'Du mein Goldmädchen!"
„Bin ich erst majorenn, werde ich versuchen, uns meine Mutter freundlich zu stimmen, denn das kannst Du Dir denken, Konrad, daß mir an dem Segen meiner Mutter gelegen ist."
Konrad neigte bejahend das Haupt.
„Und mag sie auch ihre Launen und Schwächen haben, so ist sie doch von Herzen gut, wenigstens mir gegenüber."
Dre Zeit hatte Flügel; ehe es sich die Liebenden versahen, war die Stunde der Abfahrt herangerückt. Beide verließen das Wartezimmer und begaben sich nach dem Postgebäude, vor welchem bereits die gelbe Kutsche bereit zur Abfahrt stand.
Es fiel Konrad unendlich schwer, sich von dem geliebten Mädchen wieder zu trennen, das er gar zu gern nach dem Heimatsstädtchen begleitet hätte Aber sein Pflichtgefühl siegte, und die Versicherung Olgas, daß er sie in kurzer Zeit Wiedersehen werde, wirkte beruhigend auf ihn.
Zärtlich sagte er ihr Lebewohl, und als sie in der gelben Postkutsche verschwand, die Pferde anzogen und der Postillon fein lustiges Lied blies, da vermochte sich Konrad nicht der auf steigenden Wehmut zu erwehren. Lange sah er dem Gefährt nach, bis er endlich unter einem schweren Seufzer sich umwandte und in die Stadt zurückkehrte, um feine Nachforschungen nach Christel wieder aufzunehmen.
X.
Trotzdem es Werktag und Vormittag war, vermochte die große Wirtsstube im Stern die Zahl der Gäste doch kaum zu fassen. Es waren zumeist Arbeiter der Lechner'schen Fabrik, zu denen sich noch viele Neugierige gesellten, denn die Nachricht, daß es am heutigen 'Morgen zwischen Lechner und seinem Personal zu einem Krach gekommen fei, hatte im Städtchen schnell die Runde gemacht.
Der Chemiker wollte die angekündigte Lohn- ' Herabsetzung thatsächlich einführen, stieß aber auf entschiedenen Widerspruch. Es kam zu heftigen Auseinandersetzungen, die damit endeten, daß Lechner das gesamte Personal — Kontoristen und Arbeiter
— sofort entließ. Die Fabrik stand still, und in den weiten Räumen verweilten nur noch Franz Lechner, der in seiner Erregtheit selbst dem Wächter den Laufpaß gegeben hatte, und die alte Wirtschafterin mit der Dienstmagd.
Die gegen den Chemiker herrschende Erbitterung war ebenso groß als weitgehend. Fand sein Verfahren doch selbst bei den übrigen Industriellen des Ltädtchens keine Billigung Das wußten die Arbeiter recht gut und deshalb ließen sie ihrem Zorn ungehindert die Zügel schießen.
„Der Kerl verdient, daß man ihm das Nest über dem Kopf anzündet!" rief einer der Erregtesten, sah sich aber von den besonneneren Kameraden sofort zur Ruhe verwiesen. Der Mann hatte allerdings Grund genug, außer sich zu geraten, da ihm die Sorge für eine zahlreiche Familie oblag.
„Laß nur gut fein, Wiesbeck," äußerte ein gemütlich aussehender alter Arbeiter, „wir werden schon bald wieder Lohn und Brod finden. Die hiesigen Fabrikherren wissen, daß wir ruhige, fleißige Arbeiter sind und keine unbilligen Ansprüche er- heben"
„Wahrlich nicht," rief ein Anderer, „bei dem niedrigen Lohn, den uns der Lechner zahlte, sind wir an Entbehrungen gewohnt; uns aber noch weniger zu bieten, das geht über die Hutschnur."
_ „Was ist denn das heute für eine Bedienung?* riefen mehrere Gäste an verschiedenen Tischen. „Wo ist der Kalhanek? Wenn der nicht da ist, schleichen die Kellnerinnen wie die Schnecken."
„Na, na," erwiderte eines der auf wartenden Mädchen, einen mit Biergläsern gefüllten Ständer auf ihrer hocherhobenen Rechten tragend, „nur nicht so ungeduldig, wir thun gewiß unsere Schuldigkeit."