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Konrad hielt sich sonst an den Sonnabenden von dem großen Wirtszimmer fern; die stete Unzuftiedew
Die Exped. der ^Oberheff. Ztg."
fc- und nachdem er einen tüchtigen Schluck Bier dem Glase gethan, fuhr er fort: _
Der gute Ruf.
Erzählung vvn Oskar Höcker fNachdruck verboten^ (Fortsetzung^)
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg nnd Kirchhain.
^Redaktion^und EMedttiM^Mard wnt Jllnstrirtes Sonntagsblatt. E Redaktion und Erpedittön^MarvÄ? 3B<irb“rß4
Neubesellunaen I?“JT!?' ^"TI Was unter .wirtschaftlicher Gleichberechtigung'«mit Erfolg der sozialdemokratischen Bewegung ent-
Igtmifel, ,b°6' ®enn aIIe Gewerkschaftsmitglieder in hu verstehen ist, erklärt das Blatt nicht. Wir wollen gegenzutreteu.
auf die ^Oberhessische Zeitung" für benlbe Parteiorganisation ein treten, die Zahl der organi I daher diesen Begriff unberührt lassen. Es ist durch-1 ...........
Monat Novbr. werden von allen )ßo)tanfta(ten, I r®^n„Dffe^xahLmaD4e^Dart^ ^°°b-rs miaus unrichtig, daß die Unternehmerverbände den SttoiA
Srtnhhrtefträaern in der Lroedition (Markt I °e" um das Drei- und Vierfache I Zweck haben, den Arbeitern den Gebrauch des Koa-I Deutsches cflCtu).
* . f '• ® ' r f .... I »®ENN nicht mehr —steigen mußte." Die Zahl! litionsrecht unmöglich zu machen, sondern in der! Berlin 24. Oktober Unser Kaiser arbeitete
•21o IT; ° 1 sd" betnrg nun im Jahre That sind es lediglich Abwehrvereinigungen gegen heute mit dem Chef des Militärkabinets, General
m tktrchham, Neustadt und Wetter entgegen-11892, toie ber Bericht selbst lagt, 227 000. SomitIzuweitgehende Forderungen. Wir sprechen nicht vonlder Infanterie v. Hahnke, und empfing den Vorgenommen. Neuzugehende Abonnenten er-1 kann die Zahl der organisierten Genossen höchstens Lohnforderungen, noch von Bestrebungen, die Ar- steher der Geheimen Kriegskanzlei im Kriegsministerium, halten die „Oberhessische Zeitung" bis zum ^00000 betragen. In Wirklichkeit durste sie noch beitszeit zu verringern oder auf die ArbeitsbedingungenIOberst Brix. Zu der gestrige« Fiühstückstafel waren 1 Novbr. unentgeltlich. 70 onn ? ®Ite, 000 nur rund I Einfluß auszuüben; das sind Bestrebungen, welche der Vizeadmiral Hollmann, Kontreadmiral Freiherr
- 70 000, ein Viertel nur etwas über 50000 giebt. nicht prinzipiell zu verwerfen, sondern im einzelnenIv. Seuden-Bibran und Hauptmann v. Rüxleben mit
Die Mißerfolge der neusten Streiks sind in.Fall nach Erwägung aller Verhältnisse mit Ja oder!Einladungen beehrt worden
Bezug auf das Verhältnis der organisierten Arbeiter Nein zu beantworten find. —Erzherzog Albrecht ist um 12 Ubr
-6 Oraanifierte unb freie Arbeiter ! r E" L - kk^en gegei über in mancher Bei Das aber, was mit Recht und prinzipiell be= 123 Mio. hier eingetroffen und wurde von dem
v. ^rguniliene unu freie Ltroeuer. zi h beachtenswert. In der Arbeiterpresse wird kämpft wird, das ist das Verlangen der organisierten Kaiser und bem "en TditrTße2b S
»m SonnMg ist in Köln der vierte Parteitag aus denselben der Schluß gezogen, daß Streiks sich «Arbeiter, ausschließlich mit ihnen zu verhandeln und Bahnhofe empfangen. Alsbald erfolgte die Weiter- ^lalbemotratifeben JSarlei ruwmmengetretenundnurbei ganz besonders günstigen Verhältnissen em- die freie« Arbeiter von den Unterhandlungen, ja fahrt nach Potsdam. Auf der Fah vom Auha er
demselben zunächst der Bericht über die Entwickelung »fehlen, d. h. bei solchen, in welchen die Arbeit auch womöglich von der Arbeit auszuschließen. Die nach dem Potsdamer Babnboie Tbpn hPr ^ r
ta «|i«lbem»ttailf*en d,m W-« » W- «, nn-mb-h-ttch i«. Slcfer S»lni ll,ta,-6m,- soll« dl- M-n Uta ,*gn, i, ”b toÄTSlJÄ « ""
tage vorgelegt worden. Nachdem durch das Lieb-«trifft aber nicht den Kem der suche. Die letzte»!die Organisationen der Arbeiter einzutreteo! Das! — Der Sonberzna mit den Äerrickast?» trnf tt-cht'sche Htnausfliegeveifahren auf dem Berliner großen Streiks in England unb Belgien sind we ist bei Licht betrachtet die Forderung der Sozial um 1 Mr 30 Min^ auf der ^WildvÄtallan Parteitage die äußere Einigkeit der Partei hergestellt Niger Kämpfe zwischen Unternehmer und Arbeiter, demokratie ® Bahnhof wärmst benßSZSn^b^
»erben war hat sie M »orneWber Bildung als Kämpfe zwischen Gewerkschaften und freien Ar- Die Arbeiter mögen sehen, wohin sie mit freier unb Tannengrün gechmückt. TaslsarNäge^ ttaet neuen Organisation unb ber Agitaston gewidmet, beitem Sozialdemo rattsche Blätter suche« diese Ueberredung ihren Genossen gegenüber kommen, das Baraillon stellte die Ehtenkompagnst Bei d m L
M ein .sprechender Beweis" für die Starke der Thutsuche zu verdunkeln. So ichrieb z. B. ein solches Koalitionsrecht soll ihnen in keiner Weise verkürzt treffen des stuaes svielte die in«Ne
Parteiorganisation wird der außergewöhnlich starke Blatt: .Daß die Untemehmerkoalitionen sich gegen werden; das gleiche Recht nnd die gleiche Freiheit Nationalhynm/ Nach bem üS n^ibiAreitro hli
»«such bes Züricher Kongresses im verflossenen Spät- „etwa zu weit gehende Forderungen der Arbeiter" haben aber auch diejenigen Arbeiter, welche sich nicht Front unb d m Vorbeimarsch S
fommer angeführt, auf dem 92 Abgeordnete aus richten sollen, ist eine neue seitens dieser Koalitionen vereinigen wolle«, und es wird wederbenUnter-Eberim Deutschland erschienen waren. Als Probe auf den erfundene heuchlerische Phrase, hinter welcher das nehmem «och dem Staat einfallen, zu Gunsten der nach dem Neuen Palais Ms dem Weae^dabin Wert und die Branchbarkeit der Parteiorganisation frivole Bestreben sich verbirgt, den Arbeitern den erste« die anderen zu zwingen. - In ber gefefr bilbeten «EJK S
»erben bie letzten Reichstage wählen angeführt, über Gebrauch ihres KoalstionSrcchtes unmöglich zu machen, geberischen Thätigkeit auf sozialem Gebiete ist ja abteiung Spalier Die Muüksoielt?nie^r-Äs»- ton SlulfaU sich d„ ».,,«< «6t Whig, -nie-,. I6-- O-«-nI«tt°nen ju ,--s,-i-n »nd st- d-r j-„ «tat Pans, etageleei« na» Meblrota<£. ESZneB«
Sie für einen sozialbemokratischen Kandibaten abge- listischen Willkür völlig unterznorbnen. Das haben werbeorbnungsuovelle; mögen bie Arbeiter diese Pause aus ämllichen Garbekavallette Rmimen^
-ebenen Wahlstimmen sinb aber noch lange kein Ver- die Ereignisse ber letzten Wochen unb Monate zur immerhin friedlich und frei zu getoerfi^aftlÄer Ser KfilffStaJÄÄ wm-usbeweiS für bie f,^bem0IratifJe Ml M|e dargethan Daß die Zeit, in ber zwischen etnigung benutzen^ mögen sie aber auch ben’ Unler. SS
'°°d°rn unr ein Beweis für bie Unzuftiedenhest d e beu organisierten Arbeitern einerseits unb dem koa- nehmem gestatten, sich zusammenzuthnn, damit dann Hierauf sormirten sich alle Tropen gewisse Bevolkemngskreise noch immer erfüllt. Diese lierten Untemehmentum anderer eits wie von .Macht im geeigneten Zeitpunkt .Macht gegen Macht" ber welchen der Sronbrinst 1n®» Uuzuftiedeum wählen einen Sozialdemokraten nicht, zu Macht" unterhandelt wstd, noch nicht gekommen handelt werden kann. " * Ä bei 1
»eil sie seine Anschauungen teilen, soodem weil sie ist, - das ist die Schuld des Unternehmertums, Der der Kölner Versammlung vorgelegte Bericht Heute Abend 7 Übr finbe? 2
m ihm einen Vertreter der Unzufriedenheit sehen, welches die wirtschaftliche Gleichberechtigung ber Ar-! beschäftigt sich eingehend mit der ®etoerffÄaft^d ftatt * * 3 Gedecken
D"s «üb man im Auge behalten, um die Bedeutung beiter bis jetzt nicht hat anerkennen wollen, welches wegung und gelangt dabei zu einer bemerkenswerten - DieKaiserin Friedrich wird am23 Roder für die Sozialdemokraten abgegebenen StimmenIaus die Vernichtung des Koal ttousrechteS ber Ar-!Aneikennuna unserer sorialvolitiicken fflefeWhuna sxrll » eori«9 »tr® “1”
-icht zu überschätzen unb baraus falsche Schlüsse auf beiter bedacht ist. Gerade die Sozialdemokratie L KtT LS „b fe Sje CrÄ
I- Wl-Mch- Sli-k- der Pmtei ,u ,,-h-n. M-s-Istets die Unl*blung von Ma», in Rach,- dir ilriest-m-stchmng Mr-n,-n.. «t» nnd Osborn- »ntS« w» nm 5
b«n-ht nur in den organisierten Genossen - deren als den für beide Teile würdigsten und zweck- Jnvaliditätsverfichemng rc.) den Gewerkschaften eins 2 Prinzen nnd de? MinEn^o« Wales 2 Zahl b^^^l w°blweislich verschweigt weil fie maßigsten Zustand erachtet Und immer war e8 bad bei wesentlichsten Mittel nimmt, die indifferenten Sandringham zu beg bew^ ^ 4
tage nicht so groß ist, als man gewöhnlich glaubt, auf seine wirtschaftliche Uebermacht pochende Unter- Mitglieder an ihre Kassen zu feffeln." In dieser - Der neue Kommandeur des HI srrm^nrhä ? ba,L^Leinei Sem7fuB9 be8 Seli?8 ±r toe1e8 b£ ^'b-it-rn ihr gutes Recht, unfreiwilligen Anerkennung ber erfolgreichen Wttkung Prinz Frie b r i ch ?o n H o h e-^o l^e?n Ä
dre Gewerkschaftsbewegung hervor, wo es heißt: eine Macht zu sein, nicht zugestehen wollte unb auf der sozialpolitischen Gesetzgebung des Reiches ist der beute Mittaa ans SW«frI
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XWÄÄTäS -UnnnJ»» I’S le(M XXVIII. Jahrg.
»to bmn R-n» w P«, »-°-«-n ttr d« ariu ag Donnerstag, 26. Oktober 1893.
11 präsenttert worden —- es ist ja heute der!bedeutete ihm, daß sie es von der Tochter des Stein- «säumt hinübtiführst, um den Verleumder zur Recken, ~ mb We * h°b°. d-r schatt jn Ä „“m “Ä1
yat er mar euuown rönnen. I Auftraa erhalten, sich daraus emzurrckten, die Ver-I Konrad vermochte dem Vater nickt ru wider.
Bierqläser^herab °UT ^re lobun9§fatten s° rasch wie möglich drucken zu können, sprechen, so schweres chm auch fiel, glrade jetzt die
We ton fOa er im trumaetanfe« Konrads bemächtigte sich eine verzweiflungsvolle kleine Reise anzutreten. Doch noch an demselben
«m großen Wirrszimmer rem; me jreie unzuirreoen. i f. - b ,xtete 'ber erfte Arbell r " Sttmmung. Er liebte Olga so treu und innig und Abend bestieg er die Postkutsche, die ihn nach Pieschen
M h«t der Arbeiter, ihr Schimpfen auf dre Fabrik- ^nckrett oer eine Arverter werter, .ber bemhonnte sich kaum denken, daß sie im stände sei, verbrachte.
Herren und besitzenden Klaffen widerte ihn an. Heute!^J. J <_ stunde gewesen. I einen Andern, und noch dazu diesem Lechner, ihre! IX.
3»' - -- fcffSSÜtSsrcfeiSÄiSwV WWSSS-nXMÄ
W Konrad blickte dm Sprecher überrascht an. I Konrad beeilte sich, dem Arbeiter zu willfahren r mi?tPirh.r ?U. ^en' bu!"p^n Atmosphäre kaum genannt werden. Kon-
B Er stieß mit^de/chm zustimmenden Kameraden Idem Prahlhans nimmt'» mich gar nicht Wunder.' Mir«?berstammt'pn^^mit° d^"er sick^^" rhren Angaben über Christian Rauch.
K undn°Km^^er etaen tüchtigen Schluck Bier Es war einige Tage später, als Rosel den Bru. LstäL^^Mmatsm?t7m^ ?n± ÄS'ÄÄ » °ber
ta dem Glase gethan, fuhr er fort: |bet mit der Nachricht überraschte, daß die Verlobung I Kalbaneks Frau teilt ibm ferner mit." tofoü Lrfnhr h^6 hpr
I Sro?en b0^.^rr T”' M Webe^.daß Rauchschindel wohl bald Pieschen lier^ waTchÄch di ^SÄ ^ter Z^rÄffun?von
drüben Eomptorrdrener. Ra, und der erzählte vermochte sich nur mühsam aufrecht zu erhalten. Er! lassen werde weil er kick auch bart nickt iu barten Juruarastung von
«, h-m- Bo-Mitt-, feien dem rechne- meh---elw°ll« an d-s E-ttich, nich, 8taben, .Bein RofellnL^L L W©ortf^nn, W)