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Zweites Blatt

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Freilich ist der Wald unserer engeren Heimat

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tfe ti Mweilen etwas eintönig, ober die aus Laub- und

täte.

Vermischtes

Arbeiten waren die nach Moliöre's gleichnamigem

bürg,

Anlage der jungen Sprossen dienen. Nur das Zell- für die Pflanze so nützlichen Einrichtungen und Vor­gerüst der Blätter bleibt zurück, au gefüllt mit einer gange den Eindruck, als seien sie aus dem verständnis-

Kastanienblattes, der wie ein langer Röhrenknochen aussiebt, zur Hand, so sehen wir denselben am Grunde glatt abgeschnitten, und auf der halbkreisförmigen Fläche bemerken wir sieten braune Punkte, welche die in die sieten Blätter als Blattrippen verlaufenden Stränge bezeichnen, durch die das Blatt mit dem Stamm verbunden war. Am anderen Ende dieses Stiels sehen wir sieben Pölsterchen mit je einem Puukr, der die Stelle bezeichnet, wo die einzelnen Blättchen des haudförmigen Blattes der Roßkastanie gesessen haben. Bei einigen Bäumen und Sträuchern erfolgt die Ablösung der Blätter außerordentlich rasch, bei andere» wieder sehr langsam. Am japanischen Ginkgo dauert die Bildung der Trennnngsflächen und der Abfall der Blätter wenige Tage, während sich Hainbuche und Eichen wochenlang entlauben. Merkwürdig ist auch, daß einige Bäume, wie Eschen, Buchen und Haselnuß, zuerst an der Spitze der Zweige mit dem Ablösen der Blätter beginnen und allmälig nach unten fortschreitev, während wir an den Linden, Weiden, Pappeln und Birnbäumen die Blätter an der Spitze hartnäckig festsitzcn sehen, ob­gleich die unteren Zweige längst vollständig entlaubt find. Viele unserer Bäume zeigen in südlicheren Breiten keinen Laub'all, sondern bleiben immergrün. So machen den» alle die in unserem rauhere« Klima

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nun wieder das Bestreben haben, von den weiter unten liegenden Zellen Wasier avzuziehen, so daß auf diese Weise eine Saugwstkung und in Folge dessen ein beständiger, aufwärts gerichteter Strom entsteht, dessen Reservoir das die Wurzeln umgebende Wasier ist.

Ist der Sommer vorüber und tritt namentlich des Nachts kühles und nebliches Wetter ein, so wird auch der Erdboden abgekühlt und die Wurzeln ver­lieren die Fähigkeit, das Wasser in genügender Menge aufzusaugen. Dadurch wird auch die Transpiration der Blätter gehemmt, und diese hören auf, neue Aufbaustoffe zu bilde». Würden nun jetzt die Blätter abfallen, so würde das reichlich in ihnen vorhandene Baumaterial der Pflanze nicht zu Gute kommen, sondern verloren gehen. Aber eine solche Verschwendung stände in der Natur einzig da, und so tritt denn auch bei den Blättern eine interessante Erscheinung ein, welche dem Verlust der kostbaren Aufbaustoffe vorbeugt. Noch ehe die Blätter abfalle», beginnt sich Alles, was für die Pflanze verwendbar ist, zu verflüssigen und ergießt sich als ein rückläufiger Strom aus den Blättern in die Zweige, den Stamm, ja bis in die Wurzeln, um bier als Vorratsstoffe abgelagert zu werden, welche im nächsten Frühjahr, wenn das Wasser aufzusteigen beginnt, zur ersten

kett che, lieh icht

Rot zusammen, so entsteht daS schöne Orange der Ahorne und Platanen, mischt sich dagegen der Rest von Chlorophyll mit dem Anthocha», so entstehen ene herrlichen Tinten von Purpur bis Violett und Tieftotbraun, wie sie die amerikanischen Eichen, der Hartriegel, der Pfaffenhütchenstrauch und ost die

(Gounod f.) Der berühmte Componist Charles Francois Gounod, geb. 17. Juni 1818 zu Paris, studirte am dortigen Conservatorium unter tzalsvy, Le Sueur und Paer Compositionslehre und und errang 1839 mit der CantateFernand" den sogenanuten römische» Press. Während seines Auf­enthaltes in Rom bildete die italievische Kirchenmusik sein Hauptstudium; eine bei seiner Rückkehr in Wien 1843 aufgeführte Messe im Palestrinalstyl war die erste Frucht desselben. Wieder in Paris angelangt, über­nahm er die Leitung der Musik in der der Kirche Missions etrangeres, ließ aber im Uebrigen Nichts von sich hören bis zum April 1851, wo seine OperSappho" in der Großen Oper zur Aufführung gelangte, welcher 1852 die Chöre zu der Ponsard'schen Tragödie Ulysses" und 1854 dle fünfastige OperLa nonne sanglante" folgte». Gounod's fernere dramatische

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatte«, sowie die Annoncen-Bnreaux von Haasenstein u. Vogler in VVTrifI <-

Frankfurt a. M., Casiel. Magdeburg und Wien; Rudolf zLXVHL 5(001(1

Mosse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L.

Daube u, Co. in Fransturt a.M., Berlin, Hannover, Paris,

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!robe- 4013

Menge zierlicher Kryställchen von oxalsaurem Kalk,; vollen Willen der Pflanze selbst hervorgegangen, einem Stoffe, der überall das Enderzcugnis der! Da dem aber nicht so sein kann, so gehört auch der Eiweißbildung nrd daher einen Abfallstoff der Pflanze' herbstliche Laubfall zu den vielen Erscheinungen im

Humus bilden, so kommt der Kalk wieder andere» Blättern zn Gute. Auch die grünen Chlorophyll­körner-der Bläter find verschwunden, und nur eine Menge gelber Körnchen ist zurückgeblieben, welche die gelbe Farbe der herbstlichen Blätter bedinge».

Aber es spielt sich noch ein anderer Vorgang ab, der für die Färbung der abfallenden Blätter von Wichtigkeit ist. Ueberall da in der Pflanze, wo sich lauptsächlich ein Saftstrom bewegt, entsteht ein Farb- toff, der je nach her in den Zellen enthaltenen rcien Säure rot, blau oder violett erscheint Man hat diesen Farbstoff Anlhocyan (eig. Blütenblau) genannt und weiß von seiner Bedeutung nur so viel, daß er, gleichsam ein Schattenspeuder, den wandern-^ >en, mtt Nährstoffen erfüllten Saft vor der zu heiligen Einwirkung des Sonnenlichles schützt. Dieser Farb- toff wird auch in den Blättern der Bäume erzeugt, wenn der Inhalt derselben, wie oben dargelegt, sich in den Stamm zu bewegen beginnt. In den rein

Der herbstliche Laubfall.

Schon fängt der Wind an, die gefallenen Blätter zusammenzuwehcn, und der Fuß des Wanderers streicht raschelnd durch die gelblichen Haufen. Die wie riesige Besen aussehenden Birken, Ulmen und Pappeln gemahnen uns, daß für Schnee und Eis die Zeit der Herrschaft kommt, und wenn auch wegen her mancherlei Vergnügungen «des Winters viele den rauhen Gesellen lieben, so sieht doch der Naturfreund »st Wehmut seine Lieblinge dahinsterben. Wahrlich, mischte sich nicht der traurige Gedanke der Vergänglichkeit in die Stimmung des Herbstes, er wäre die schönste Jahreszeit trotz des Frühlings, der in unseren Breiten ost gar Manches zu wünschen übrig läßt. Leider wmden uns durch frühzeitiges kaltes und regne risches Wetter die Freuden des Herbstes ge­schmälert. Aber wer noch vor wenige» Wochen hin­ausging in unsere Wälder, konnte die großartige Pracht der herbstlichen Landschaft bewundern. Die so oft gerühmte Farbenhenlichkeit des tropischen Waldes, die meist überschätzt wird, hält keinen Ver-

Zitterpapel zeigen. Nur wenige Bäume und Sträucher, wie der Liguster und einige Eiche», behalten die grüne Farbe der Blätter sehr large und werfen dieselben erst im nächsten Frühjahr, oder nur nach starkem Froste ab. Wie sich aus dem bereits Gesagten er- giebt, ist die weit verbreitete Ansicht, der Frost rllein bewirke den Fall der Blätter, eine völlig rrige. Freilich ist nicht zu leugnen, daß der Frost den Abfall der Blätter begünstigt, und an einem neblige», kühle» Oktobermorgen sehen wir einen Regen von Laub von den Pappeln, Linden und Birke» herabwirbeln. Aber nicht die stärkste Kälte und der heftigste Sturm würden im Stande sein, die durch este Stränge mit dem Stamm verbundenen Blätter zu Falle z» bringen, sorgte »icht die Pflanze selbst dafür. Gleichzestig mit der Auswanderung der Stoffe aus den Blättern beginnt sich am Grunde des Blattes ein lockeres, weichzelligeS Gewebe zu bilden, welches die festen Stränge des Stieles (Gefäßbündel) dnrch- etzt und zerreist. Der Verband dieser Zellen ist, obald sie fertig gebildet find, so lose, daß nun ein Luftzug genügt, um die Blattstiele vom Ast abzu- reiße». Nehmen wir den Sttel eines abgefallenen

fich zahlreiche Eigenarten, Buchen, Platanen, Ahorne, Eschen, Linden, Birken, Pappeln, Ulmen, Schneeball, Harttiegel, Weißdorn, Sumach, Esfigbaum, wilder Wein, Tulpenbaum, Wallnußarten und Robinien »it der kanadischen Tanne und der Weimoutskiefer.

Will man nun die Vorgänge näher betrachte», toelche fich bei der herbstliche» Verfärbung der Blätter obfpielen, und die Thatsache» kennen lernen, welche den endliche» Abfall derselben bedingen, so muß »an zunächst die Bedeutung der Blätter für die Pflanze in das rechte Licht setzen. Bekanntlich besteht He Plauze in rein chemischem Sinne aus wenigen Grundstoffen, aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauer­stoff, welche daS Holzgerüst und die Stärke bilden, wd aus Stickstoff, Schwefel und Phosphor, welche i» Verbindung mit den genannten Stoffen im Zellin- stalt, dem Protoplasma, dem eigentlichen Lebeftoff Ht Pflanze allerdings nur in geringen Mengen vorhanden sind. Letztere werden als anorganische, mineralische Stoffe in Form von salpetersaüren, schwefelsauren und phosphorsaureu Salzen (Mineral­dünger) von den Wurzel» ausgenommen, während Hr ganze Bedarf an Kohlenstoff der Kohlensäure dtt Luft entnommen wird. Wafferstoff und Sauer­stoff liefert das ebenfalls von den Wurzeln aufge- iangte Wasser. Jene Aufgabe nun, die Pflanze mit dem Hauptbcumaterial, dem Kohlenstoff, zu versorgen, öbernehmen bei de» Bäume» fast ausschließlich die Llätter, welche die Fähigkeit befitze», die Kohlen- iröre der Luft in ihre Bestandtefle, Kohle und Sauer­stoff, zu zerlegen und in Stoffe umzuwandeln, welche fc die Pflanze von Nutzen sind. Tie Träger dieser Xiätigfeit find jene zahllosen, grünen Körncheu, Weiche die Bläter erfülle» und ihnen die schöne grüne trabe erteilen. Man muß jedoch zweierlei auSein- ^derhalten: die Chlorophyllkörner, welche die eigcnt- stchen Bildner der für die Pflanze wichtige» Auf- dlwfioffe find, uvd das Chlorophyll (Blattgrün),

Blättern des während der ganzen Vegetationsperiode deren tieferer und letzter Grund aber, wie der Sin» aufgespeicherte» unnützen Materials. Aber auch dieses j des organischen Lebens überhaupt, unserem Erkennen geht in dem Haushalte der Natur nicht verloren;! verschlossen ist. wie die Zellwände der herabgefallenen Blätter den!

Litter arisches.

Die No. 1 des 30. Jahrgangs des Daheim beweist aufs neue die Gediegenheit des aliberrährden Familienblattes, das in ungezählten deutschen Häusern zum wahren Hausfreund geworden ist. Den Jahrgang eröffnet ein großangelegter Roman,Die Wurde der Zeit", von Ernst Rcmin. Gleich- zeitig beginnt eine Humor- und gemütvolle Vo> stadtgeschiehte von Heinrich SeidelPenelope" zu erscheinen. Feiner gibt A. v. Perfall eine seimrreizenden Jagdskizzen:Gemstreibeu" und P. v Szczepanski schildert das amerikanische Kadettenheim Westpoint. Den allbeliebten Beilagen des Daheim:Frauen­daheim" undHausmusik" hat sich im vergangenen Jahr­gang wiederum eine neueDer Hausgarten" eingereiht, die der Pflege des Gartens und der Zimmergärtnerei dient, währendAus der Zeit - für die Zeit", jetzt wesentlich erweitert, sich völlig zu einer kleinen illustrierten Zeitung ausgestaltet hat.

gelbe» Blättern überwiegen die gelbe» Körnchen, Lustspiel bearbeitete komische OperDer eingebildete die Reste der Chlorophyllköwer, und die Bildung^ Kranke" und die große OperFaust und Margarethe" des roten Avihocyans ist gering; in de» roten ist(1859), welch' Letztere einen koloffalen Erfolg hatte letzteres vorherrschend ausgebildet. Trete» Gelb und und auf olle» größeren Bühnen Eingang fand. Selbst

in Deutschland, wo die Zurichtung der Goethe'sche» Faustdichtung durch die Verfasser des Libretto, Barbier und Carrö, gerechten Unwillen hervorrief, vermochten die Originalität und dcr Melodienreichtnm derGonnod'- schcu Mnfik, sowie ihre durch geschickte Behandlung des Orchesters noch erhöhte dramatische Wirksamkeit alle literarffchen Bedenke» so weit z« überwinden, daß derFaust" ein Liebling des Publikums wurde. Spätere Opern find:Philemon und Bancis" (1860), die fich nicht zu halte» vermochte;Die Königin von Saba" (1862) die nur in Paris und Darmstadt zur Aufführung kam;Mtteille" (1864), die wieder bedeutenden Erfolg hatte;Romeo und Julie" (1867), welche auch dem Repertoire der deuffchen Bühne» angehört;Polyeucte" (nach Corneille, 1878), die nur in Paris, und zwar ohne Erfolg aufgeführt wmde; endlich die ebenfalls auf Paris beschränkt gebliebene komische OperGing Mars* und als letzte große OperDer Tribut von Zamora" (1881), die wieder beifälligere Aufnahme fand. Außerdem schrieb Gounod wertvolle Kttchm- Kompofittoueu, mehrere Oratorien, Cantaten rc., ferner Symphonien, Ilavierfiücke und eine große Anzahl von Liedern. Zu seiner Popularstät hat nicht wenig seine Bearbeitung des ersten Präludiums aus demWohltemperierten Klavier" von Bach bei­getragen, so wenig künstlerische Bedeutung dieser Einfall auch beansprucht. Gounod war schon 1866 zum Mitglied, der Akademie der Künste erwählt

Lebensversicherungs-Gesellschaft zu Leipzig, auf Gegenseitigkeit gegr. 1830 (alte Leipziger). ES sind vom 1. Januar bis Ende September 1873 4317 Versicherungen über 29 948 450 M. beantragt worden. Als gestorben wurden in derselben Zett angemeldet 674 Mit­glieder, die mtt 3 362 700 M. versichert waren. Der Ver- ficherungsbestand stellte fich Ende September 1893 auf 58 000 Personen mit 4000 Millionen M. Versicherungs­summe. Bei der alten Leipziger Gesellschaft, die eine reute Gegeusettigkeitsanstalt ist, fließen alle Ueberschüffe den Ver­sicherten wieder zu. Die Dividende der letzteren beträgt für die länger als 6 Jahre bestehenden Versicherungen im laufenden Jahre 42/ der ordentlichen Jahresprämie, und bei abgekürzten Versicherungen außerdem l1» °/o der Summe der gezahlten Zusatzprämie», was mit Rücksicht auf ander- weite Auslaffungeu über diesen Puntt hier ausdrücklich hervorgehoben werden mag- Würde eine Dividende auf die Zusatzprämie nicht gezahlt, so wäre der Dividendensatz auf die ordentliche JahreSprämie noch wefenttich höher als 42 « V

Die deutsche Handelsmarine hat wiederum einen bedeutsamen Zuwachs zu verzeichne». Der Nord­deutsche Lloyd in 8 etnen hat abermals eine neue Linie nach Amerika eingerichtet. Die (Roland-)Linie geht Mittwochs von Bremen ab »nd ist vorwiegend auf den Zwischendecks- und Frachtverkehr eingerichtet. Die Schiffe mr die Linie find neu erbaut, mtt ganz vorzüglichen Zwischen- deckseinrichtungen versehen und nehmen gar keine KajütS- paffagiere, sodaß den Zwlschendeckern das ganze mächtige Promenadendeck zur Verfügung stehll Der Nord­deutsche Lloyd ist gegenwärtig die größte Schiffahrts­gesellschaft der Wett und verfügt über 22 Linien, von bene» allein 6 nach Nordamerika geheru

Aechte, rein gefärbte Seide kräuselt sofort zusammen, verlöscht bald und hinterläßt wenig Asche von ganz hell­bräunlicher Farbe. Verfälschte Seide (die leicht speckig wird und bricht) brennt langsam fort, namentlich glimmen dieSchußfäden" weiter (wenn sehr mit Farbstoff er­schwert), und hinterläßt eine dunkelbraune Asche, die sich im Gegensatz zur ächten Seide nicht kräuselt, sondern krümmt. Zerdrückt man die Asche der ächten Seide, so zerstäubt sie, die der verfälschten nicht. Die Seiden-Fabrtk G. Henneberg (f. k. Hoflief.) Zürich versendet gern Muster von ihren ächten Seidenstoffen an Jedermann und liefert einzelne Roben und ganze Stücke Porto- und steuer- frei in's Haus.

ßmbesa sleich ans mit der herbstliche» Färbung der Wälder unserer gemäßigte» Zone».

R-uestes Rezept für Zahnleiveuve.'

Um der besorgniserregenden Verschlechterung der Zähne ein Halt zu gebieten, schreibt die Wissenschaft zur Pflege der Zähne wie folgt vor:

Man nehme auf eine nicht zu weiche Bürste etwas von Ldor's Zaün-Ertzme (Marke Lohengrin) und reinige täglich zn wiederholten Malen, unfehlbar vor dem Schlafengehen, Mundhöhle und Zähne. Hierdurch werden die Zahn Pilze, welche die Zähne hohl machen, vernichtet, die Mundsäuren neuttalisiert, der Atem ge­reinigt, die Zähne vor vorzettigem Verfall geschützt, ohne, wie man es bei den seitherigen Mitteln fand, die geringste schädliche Nebenwirkung im Gefolge zu haben. Ldor'S Zavn-Crßme ist von allen Mitteln dieser Branche das beste, wirksamste und unscbädlickffte der Gegenwart und ist ä 60 Psg. per Glasdose zu haben in Marburg a. d. L. bei: P. Tromm, Drog.; Th. Wolfart-Schubert sowie ttt den Apotheke».

worben und wurde 1877 durch die Ernennung znm Kommandeur der Ehrenlegion ausgezeichnet.

(Amerikanische Eisenbahnunglücke.) Nach derNewyorker StaatSztg." find in dem Eisen­bahnbetriebe der Vereinigten Staate» auf 2760971 km Bahnlänge ungefähr 3000 Tote und 30000 Verletzte im verflossene» Jahre bis zum 1. Juui zu verzeichne«. Nette Sicherheitszustäude auf den Schienen­wegen dortl

(Abgefallen.) Er:Höre mal, Frau, jetzt habe ich's satt! Ich verbitte mir entschieden, daß du jeden Abend allein ins Theater gehst." Sie: Ader thu mir doch den einzigen Gefallen und simuliere nicht etwa einen Anfall von Energie!"

verfälschte schwarze Seide. Mau verbrenne

darstellt. Die Pfanze entledigt sich also mit denPflanzenleben, 'bereu Bedeutung wir wohl kenne», | und ^°e^aige° V^fäffchüng°"tritt" sofort ^zu "Tag?:

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Soun- und**»<*** ** *

-/» ajn Feiertagen. Quartal-Abonnements-Preis bei derErpe-

110 249, bitten 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 26 Pfg. (exkl.

Bestellgeld). Jnserationsgebühr für die gehaltene Zeile SoMltall 22. CftübCT 1893.

oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zelle 25 Pfg. wmuuij, 44. vuuvu

t«kn Farbstoff, dm wir durch Alkohol oder Aether --- W jedem Blatte auszieheu könne». Das Chlorophyll Welt eine sehr wichtige Rolle dem Licht gegenüber, llßll e?61 ^ssen Einwirkung allein jene Borgänge möglich BV ®8 ist bekannt, daß im Finster» eine Pflanze ittt lange lebens kann, und daß die Blätter derselben

iM Ächt grün werden, sondern eine gelblich weiße Farbe Nehmen.

Nadelhölzern gemischten Wälder an den Bergabängen des Rheines und der Donau in Europa und vor ;en nnfl Wrgelände der südkanadischen Seen und C40L Loreuzosttoms in Nordamerika werden von den ,r Reisenden mit Entzücken geschildert. Hier mischen chloffa. -

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Dr»ck> Verlag: Joh. Aug. Koch, UniverfitätS-Buchdruckerei ttr Marburgs Veraurwörtlicher Redakteur: Dr. H. W. Kühne in Marburg

Redaktion und Expedition: Mark 21. vPldTi* Redaktton und Expeditton: Mark 21.

Aber die Blätter haben noch eine andere, äußerst Ästige Aufgabe, welche man kurz als Transpiration Zeichnet. Auf der breiten Blattfläche find zahl­te Poren vorhanden, durch welche das Wasier, ^IcheS in jeder Pflanze reichlich vorhaudm sein (623? Ml, verduftet. Dadurch tritt ei» Coucenttation der * Wasier gelöstm Nährstoffe der Pflanze ein, welche