Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
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seligen und Beladenen Trost, Lindern« g und Ver- söhnuvg weide.
Es ist ein hohes Glück für ein Volk, eine Fürstin zu besitzen, die mit solcher Anmut und solchem Edelsinn ihren Herrscher- und Frauenberuf erfüllt. Möge das deutsche Volk seine Kaiserin noch viele Jahre so glücklich und segcnsvoll walten sehen!
Veraw wörtlicher Redakteur: D r. H. W. Kühne in Marburg. Redaktion und Expedition: Markt 2L
Heeres zu sein, wird dem neuen Kriegsminister nicht beschiedeu sein, möge es ihm aber vergönnt werden, daß sich mit seinem Namen reformatorische Maßnahme» verknüpfen, deren Bedeutung auch in allgemein politischer Beziehung man sich in den leitenden Kreisen unmöglich verschließe« kann.
Die Wahlbeweguug, so langsam und schwächlich sie sich auch entwickelt, bringt einzelne Momente von besonderem Interesse. Einmal waren es die Erörterungen, welche über die Beteiligung oder Nicht- beteiligung au der Wahl in der sozialdemokratische» Prefle angestellt wurden. Es läßt sich nicht verkennen, daß eine starke Strömung innerhalb der sozialdemokratische» Partei für eine Beteiligung vorhanden war und noch ist. Es drängten dazu die Erfahrungen und Erfolge in Bayern, Baden, Hessen und anderen Bundesstaaten. Wen« trotzdem die Sozialdemokratie diesmal Wahlenthaltuvg proklamiert hat, so liegen die Gründe bei der Dreiklassenwahl und bei der öffentlichen Abstimmung auf der Hand; aber so viel ist sicher, daß auf die Dauer die Sozialdemokratie auch vor dem preußische» Ab- geordueieuhause nicht Halt macht — vorausgesetzt, daß die Dreiklassenwahl in fünf Jahre» überhaupt roch besteht. Weiter find es die Vorgänge im polnische» Lager, die beachtenswert erscheinen. Der Gegensatz zwischen der polnischen Hofpartei und der polnischen Volkspartei spitzt sich immer mehr zu. Für die Energie der letzteren Gruppe, die sich als „Jung- polentum" bezeichnet, spricht es, daß sie auch »ach Oberschlefien hinübergegriffen hat und dort kräftige Propaganda macht. Sie dürfte bereits bet den bevorstehenden Wahlen einige Erfolge erringen, und es ist nicht ausgeschlossen, daß sie — ähnlich wie die Juvgtschcchen in Böhmen — mit der Zeit die Hospartei vollständig vom politischen Schauplatz zurückdrängt.
In Oesterreich hat die Initiative des Ministeriums Taaffe inbetreff der Wahlreform das öffentliche Jntcrefse mit Macht gepackt. I» der Prefse wird die Vorlage mit Lebhaftigkeit erörtert, und in den breiteren Volksschichten begegnet sie einer sympathischen Aufnahme. Ueber die mutmaßlichen Chance» derselben wird offiziös gemeldet, daß die Wahlreformvorlage erst zu Beginn des neuen Jahres oder gar im Monat Februar kommenden Jahres zur parlamentarischenBehandlung gelangen werde. In erster Reihe steht die Debatte über die Ausuahms- Verordnungen in Prag; dann folgt die Landwehrvorlage, hierauf die Budgetbewillignng und endlich zum Schluffe die Wahlreform. Sollte irgend eine dieser Vorlagen die
Majorität nicht finden, so werde die Regierung dann unverweilt zur Auflösung des Hauses schreiten, zumal fie für jede dieser Eventualitäten bereits im Besitze der kaiserlichen Ermächtigung zur Auflösung ist.
Frankreich wird beherrscht von der Festesfreude über den Besuch der russischen Flottenab- teilung. Die Ansprache des Präsidenten Carnot an die bei demselben erschienenen russischen Offiziere atmet durchweg Frieden. Herr Carnot vindiciert dem „täglich inniger" werdenden Austausch der Freundschaftsgefühle zwischen Frankreich und Rußland die Wirkung, allen ehrlichen Freunden des Friedens „Vertrauen und Beruhigung einzuflößen". Diesem Jdeengang schloß fich auch der russische Botschafter später i« seinem Triukspruch auf dem Festmahle des Präfidenteu an, indem er die Bedeutung des Flottenbesuches als „Erwiderung des französischen Besuches ht Kronstadt" betonte und das „prachtvolle Friedensfest" feierte, zu welchem die Gegenvisite de» Anlaß gegeben. Diese Friedensbeteuerungen entsprechen zweifellos in gleicher Weise vollkommen sowohl den Intentionen dcS Zaren, wie den aufrichtigen Gefühlen des französischen Staatsoberhauptes. — Einen trübenden Schatten in die allgemeine Festfreude warf das am 15. d. M. erfolgte Ableben des Marschalls Mac Mahon, das allenthalben tiefe Bewegung hervorgerufen hat.
In demselben Momente, in dem die Russen in Toulon und Paris gefeiert werden, findet ei» eng- lischeS Geschwader »nter Führung deS Admirals Seymour einen festlichen Empfang fettens der Regierungsbehörden u»d der Bevölkerung von Tarent. Wie nahe es auch liegen mag, in diesem englische» Flottenbesuch der italienischen Küste eine Gegendemonstration zu dem Besuche der russische« Escadre in Toulon z« suchen, so wäre nichts irriger, als eine solche Annahme. Es ist nichts, als ei« blos zufälliges Zusammeutreffe«, und die ersten, welch« sich dagegen verwahren, daß aus diesem zett- lichen Zusammentreffen der beide« Flottenbesuche politisches Kapital in einem der russisch-französischen Entente feindseligen Sinne geschlagen werde, find die Regierunge« von England und Italien. Im Interesse des europäischen Friedens ist diese Reserve sehr wohl angebracht. Bei bett Festen i« Tonlo« und Paris ist sowohl von rusfischer, wie von französischer Seite betont worden, daß der Flottenbesuch unter Führung des Admirals Avelane eine eminente Friedens-Demonstration sei. Es wäre ungeschickt, gegen eine solche zu demonstrieren. Nichts BeffereS kann ja de» Mächte» der Tripelallianz, welche sich zur Erhaltung
Selma ihrem Verlobten den Abschied gegeben, das sah dem „hochmütigen Ding" ja ähnlich. Willy Frank machte jedenfalls „das Dutzend von abgewiesenen Freiern voll." Als dann aber auch noch eine andere Version auftauchte, nach welcher der Bräutigam zurückgetreten war, da Hub die Schaden- fteude erst recht an. „Das geschieht dem Stern- prinzeßchen recht!" Diesen christlichen Wunsch konnte man allerorten vernehmen. „O, wird die fich ärgern! - . ■ Und der Alte dazu, der auf seinen Reichtum fich so viel einbildet."
__ Alles das wurde aber durch die Wirkung in Schatten gestellt, welche die später kolportierte Nachricht hervorrief: daß Willy Frank nur deshalb zurückgetreten sei, weil an dem Vermögen des Sternwirts allerlei Makel hafte, der sich mit der ehrenwerten Gesinnung Franks nicht vertrage.
Willy und seine Mutter, die in ihrer Zurück, gezogenheit von allen diesen durch das Städtchen schwirrenden Gerüchten keine Ahnung hatten, sahen sich jetzt plötzlich von allen Seiten bestürmt; ihr Heim wurde von guten Freunden und Bekannten, die alle das Nähere über den interessanten Vorfall zu wissen wünschten, geradezu belagert. Allein die Neugierigen sahen sich enttäuscht, denn sie erhielten nur ausweichende Antworten. Willy «rar viel zu ehrenhaft, um den wahren Grund seines Rücktritts an die große Glocke zu hängen, auch that ihm Selma, an der sein ganzes Herz gehangen, zu leid, um fie noch mehr dem Klatsch des Städtchens auszusetzen. Willy begriff nicht, auf welche Weise die Leute von dem wahren Sachverhalt Kunde erhalten haben konnten, und es war chm unangenehm, daß Weber chn nunmehr im Verdacht haben mußte, geplaudert zu haben. Er schrieb ihm deshalb auch einen Brief, in welchem er sich dagegen verwahrte.
ruhiger. Erschöpft ließ er fich schließlich auf einem Stuhle nieder.
„Ist ja lächerlich," murmelte er vor fich hin, „geradezu lächerlich. Ich war in meinem guten Recht . . . Wenn er mein Mädel nicht will, nun gut, so mag er's bleiben lassen ... Es giebt junge, hübsche und tüchtige Männer genug, die alle zehn Finger nach chr ausstrecken . . . Wenn nur das dumme Gerede der Leute nicht wäre . . . Ach, und die arme Selma!"
Unter einem Hefen Seufzer kamen diese Worte hervor, und gleich nachher stützte der Sternwirt das schwere Haupt auf die Hand und fuhr mit dem Taschentuch über die Augen.
VII.
Das Weihnachtsfest, das sonst in der Familie des Sternwirt Weber unter Entfaltung großen Aufwandes gefeiert zu werden pflegte, war diesmal ziemlich still vorübergegangen. Hätte Weber seinem Per- 'onal nicht bescheert, man würde im Stern Weihnachten kaum gespürt haben.
In dem Hause herrschte so zu sagen eine unbehagliche Schwüle. Rosel lachte und sang nicht mehr, sondern ging verdrossen den Geschäften des Tages nach. Selma weinte viel und kam fast nie aus ihrem Zimmer, Konrad litt um der Schwester willen, )eren Schicksal ihm nahe ging, und der Sternwirt selbst war immer bei schlechter Laune, unter der alle zu leiden hatten, die mit ihm in Berührung kamen.
Die Nachricht von der rückgängigen Verlobung zwischen dem jungen Frank und Selma Weber machte in dem Städtchen schnell die Runde. Man steckte sie Köpfe zusammen, tuschelte und flüsterte, und bauschte nach Möglichkeit die sensationelle Neuigkeit auf. Selbstverständlich glaubte man zuerst, daß
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-e. Wochenschau.
Nach der Rückkehr von Schloß HubertuSstcck, wo unser Kaiser mit der Kaiserin weilte uvd der Jagd oblag, hat fich der Kaiser am Mittwoch »och Breme» begebe«, um der Enthüllung des Denkmals für Kaiser Wilhelm I. beizuwohue« und kehrte am Donnerstag von dort wieder »ach dem Neue» Palais zurück.
Ter Kriegsminister General v. Kaltenborn- Stachan ist von seinem Amre entbunden und General Bronsait v. Cchellendorf — ei» Bruder des Generals v. Bronsart, der von 1883 bis 1889 Kriegsminister war — zu seinem Nachfolger ernonrt worden. Ter neve Kriegsminister ist 1833 zu Tanzig geboren. Er trat 1851 in die Armee. Von 1860 bis 1875 gehörte er mit kurzer Unterbrechung dem Geveralstabe an; den Krieg von 1870 machte er als Chef des Generalstabes des 9. Armeekorps mit; 1871 bis 1875 bekleidete er die gleiche Stellung beim 13. Korps. 1875 wurde er Kommandeur des 89. Infanterie-Regiments, 1879 Kommandeur der 34. Jnfonteriebrigade, 1880 Generalmajor. 1881 wurde er als Chef des Generalstabes zum 10. Armeekorps versetzt, 1884 unter Beförderung zum Generalleutnant Kommandeur der 17. Division, 1888 kommandierender General des 3. Armeekorps uud endlich 1890 in gleicher Eigenschaft zum 10. Armeekorps versetzt. Aus dieser Stellung wurde General v. Bronsart auf sein wiederholtes, durch Familienverhältnisse (dauernde Kränklichkeit seiner Gemahlin) begründetes Gesuch Januar 1893 zur Dispofitton gestellt. Herr v. Bronsart gilt als ein hervorragend befähigter General und auch seine sonstigen persönlichen Eigenschaften lassen ihn für den Poste«, auf den er jetzt berufen ist, geeignet scheinen. Wenn er auch „große" militärische Vorlagen nicht zu verteidigen haben wird, so knüpfen fich au den Wechsel im Kriegsministerium doch sehr ernste Hoffnungen, daß manche lange vergeblich vor- getragenen Wünsche »ach sehr notwendigen Reformen, namentlich auf dem Gebiete des Militärgerichtswesens, erfüllt werden. Der Ruhm, ein Mehrer des deutschen
verstanden. Aber das ist doch wahrhaftig erlaubt? Wenn Sie mich des Unrechts gegen Ihren Herrn Vater bezüchtigeu, so verurteilen Sie gleichfalls die Richter, die den Spruch fällten. Hätten sie sich nicht von meinem Recht überzeugt, so hätte Ihr Herr Vater den Prozeß gewonnen und nicht ich."
„Vom juristischen Standpunkte ist manches recht," widersprach Willy, „dem aber das moralische Gefühl nicht beipflichten kann."
„Sie find ein Schwärmer und Idealist," brummte der Sternwirt.
„Ich halte nur auf meine Ehre," gab Willy zurück. „Die Mitgift trennt mich noch mehr von Ihrem Fräulein Tochter, als der Ruf des Vaters Der meinige würde makellos genug fein, um die Berührung mit dem Ihrigen, wenn Sie arm wären, nicht scheuen zu müssen; aber ich würde der Mitschuldige Ihres Vermögens, wenn ich es mit Ihnen teilte. Man braucht nicht zu erröten, wenn man einem Manne von zweifelhaftem Rufe die Hand reicht; nach seinem Gelds aber darf man fie nicht ausstrecken. Daher kann ich auch niemals Ihr Schwiegersohn werden. Verzeihen Sie mir meine Offenheit, Herr Weber, aber ich war Ihnen rückhaltlose Wahrheit schuldig."
Bei diesen Worten erhob fich Willy, griff »ach seinem Hut und empfahl fich-
Der Sternwirt starrte ihm lange nach, bis es endlich in namenloser Verwunderung über seine Lippen glitt: „Mir steht der Verstand stille!"
Im nächsten Augenblick schleuderte er die Havannacigarre zornig von fich und begann in dem kleinen Zimmer auf und ab zu traben. Dabei stieß er halblaute Verwünschungen aus, lachte höhnisch und ballte die Hände. Erst allmählich ward er wieder
Marburg,
Sonntag, 22. Oktober 1893.
»Da« ist meine Sache," fiel Willy ein. „Verlogen Sie mir durch Ihr Ehrenwort zu verfichern, ife ener Prozeß gegen meinen Vater nicht ge- ihrt wurde, so werde ich Ihnen den Verleumder iennen."
Der Sternwirt wiegte den Kopf hin und her. Rehmen Sie es mir nicht übel," sagte er nach ttzem Stillschweigen, „aber Sie schütten das Kind it dem Bade aus. Ei ist ja wahr, ich habe glück- ch spekuliert und günstige Umstände zu benutzen
Der Kaiserin.
Unsere Kaiserin feiert am 22. Oktober ihren 35. Seburtstag. Mit der Feier im vorige» Jahre war die Taufe der am 13. September 1892 geborenen Prinzess!» Victoria Luise, des jüngsten Kindes des Saiserpaares, zusomuiengefallen. Tie Segenswünsche, die damals zu dem Thron der Kaistrin für itir und der ganzen kaiserlichen Familie Wohl emporsttegen, haben sich in dem abgelausenen Jahre erfüllt. Es war ein Jahr ungetrübten Familieuglückes und segensvoller Arbeit an der Seite ihres Gemahls, in Mitten ter sechs Prinzen uud der kleinen Prinzessin, zum Vorbild und Heile für ihr Volk, das voll Liebe und Dankbarkeit dem Wesen und Wirken der hohen Frau zugethan ist.
Im Frühjahr begleitete die Kaiserin den Kaiser »ach Italien zur Feier der silbernen Hochzeit des italienischen Königspoares. Tas war wohl das wichtigste äußere Ereignis während des verflossenen Lebensjahres für die hohe Frau, welche neben den Eindrücken bei den großen Empfängen und Festen die mancherlei künstlerischen Anregungen, die der dortige Aufenthalt bot, mit verständnisvollem Eifer b fich aufnahm. Wie fie hier an der Seite des hohen Gemahls durch ihre hinreißende Liebenswürdigkeit und Güte dazu beigetraxen hatte, das deutsche Ansehen zu befestige», so stand fie ihm auch sonst mannigfach bei der Ausübung seiner Herrschtr- jifltchten treulich zur Seite. Während der Manöver leitete fie dem Rheinlande einen Besuch ab und war später mit dem Kaiser vereint am Hofe in Stuttgart.
In der Rheivprovinz hatte fie den Werken der Iflenschenliebe uvd Barmherzigkeit ihre besondere Auf- «erksarnkeit zugewandt, und was die hohe Frau auf tiefem weiten Felde edlen Frauenberufs für den anzen Staat gewirtt hat, anregend, fördernd, helfend, w fie konnte, das ist nur zum Teil allgemein be- annt. Unter ihrer Protektion ist der kirchlichen Not esteuert worden, neue Kirche« wurden eingeweiht, ndere sind im Ban begriffen. In den großen frauenvereiuen war sie der Mittelpunkt werkthätiger filfe. Wo es ging, hat fie nicht nur selbst die Eiohlthätigkeit geübt, sondern auch die Herzen anderer öffnet, damit der Geist christlicher Liebe in immer liiere Kreise dringe »nd den Kranken, den Müh-
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! tt über jenen unglückseligen Prozeß nie gesprochen, m nicht einmal meiner Mutter gegenüber erwähnt." „Woher wissen Sie dann —"
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 26 Pfg. (exkl. Bestellgeld). JnseratiouSgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 26 Pfg.
Der Wie Httf.
Erzählung von O » kar Höcken
(Nachdruck verboten^ (Fortsetzung)
„Sie häufen da widerrechtlich Schuld auf Schuld ttf mein Konto," rief der Sternwirt hocherregt. Wenn die Aktionäre damals den Prozeß verloren, » standen sie mit ihren Ansprüchen eben auf hwachen Füßen. Außerdem gab ich mich mit der Ührung des Prozesses gar nicht ab. Derselbe kam t Pieschen zur Verhandlung und mein damaliger V Rechtsanwalt, der inzwischen verstorbene Doktor (Etzold,hatte von mir unumschränkte Vollmacht."
„Mein Vater," sprach Willy unbeirrt weiter, geriet durch den unglücklichen Ausgang des Pro- Wffes in eine so bedrängte Lage, daß er der Sorgen- i»st erlag. Kann ich der Tochter des Mannes, der Weines Vaters Unglück und seinen Tod indirekt Krbeigeführt, die Hand zum ehelichen Bunde reichen? beantworten Sie sich die Frage selbst, Herr Weber.»
„Was Sie mir da sagen," wandte der Sternwirt ein, „haben Sie doch schon ftüher gewußt "
„Oh nein," widersprach Willy. „Mein Vater
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