Einzelbild herunterladen
 

gliedern des rechten und linken Zentrums zusammen­gesetztes Ministerium aufuötigte». Bald genügte aber auch dies nicht mehr, und er mußte am 12. Dezember den Republikaner Jules Simon als Ministerpräsidenten annehmen. Sein im Jahr 1877 unternommener Versuch, durch Auflösung der Deputiertenkammer und Anordnung von Neuwahlen eine klerikal-monarchistische Reaktion herbeizuführen, mißlang, da die Wahlen wiederum entschieden republikanisch ausfieleu. So übertrug er den» Dufaure die Bildung eines Mi­nisteriums der Versöhuung, das am 14. Dezembe zustande kam. Dufaure legte sofort eine von Mac Mahon au beide Kammern gerichtete Botschaft vor, in welcher der Marschall versicherte, daß er, nachdem die Wahlen vom 14. Oktober das Vertrauen Frank­reichs zur republikanischen Staatsform bestätigt hätten, sich dieser Antwort des Landes unterwerfe, und daß die Krisis nun beendigt sei. Als sodann die repu­blikanischen Parteien ihren Einfluß auch' auf mili­tärischem Gebiet, auf welchem Mac Mahon um die Reorganisation der Armee und die Durchführung der großartigen Entwürfe zur Landesbefestigung sich hohe Verdienste erworben hatte, mehr und mehr ihren Einfluß geltend machten und bei der Besetzung höherer Kommandostelleu lediglich politische Parteirücksichten maßgebend sein ließe», gab er seine Entlassung am 30. Januar 1879, welche unverzüglich vom Senat und der Deputtertenkammer angenommen wurde und zog sich ins Privatleben zurück. Sein Nachfolger als Präsident war Grevy. Aus d;r stillen Zurück­gezogenheit des PttvatlebenS ist Mac Mahon nicht mehr hervorgetreteu.

Marburg,

Freitag, 20. Oktober 1893

VI

Der Sternwirt verweilte im Zimmer seiner Tochter Selma. Er befand sich in sehr guter Laune, und während er mit Selma sprach, ging er ab* wechselnd zum Ofen, sich behaglich an den weißen Kacheln wärmend, und zum Fenster, auf den schnee­bedeckten Marktplatz herabblickend. Dabei sah er aber stets nach dem Frankschen Hause hinüber, von dem ihm Glück gekommen war. Der Sternwirt hatte an Selma, die er nahezu für eine Männer­feindin hielt, schier vet^weifeln wollen. Alle Freier wies sie zurück, die besten Partien schlug sie aus was sollte einmal nach seinem Tode aus dem widerspenstigen Mädchen werden? Vermögen allein macht ein Weib nicht glücklich; es muß einen treuen Beschützer haben. Weber war daher unaussprechlich glücklich, als der junge Frank mit seiner Werbung um Selmas Hand an ihn heranttat und die Tochter ich derselben nicht abgeneigt zeigte. Jndeffen fühlte ich der Sternwirt durch die Sicherheit von Selmas Zukunft nicht nur von einer Sorgenlast befreit, die Verbindung des jungen Paares stachelte auch feinen Ehrgeiz. Die Franksche Familie zähste zu den besten und angesehensten des Städtchens, und Webers amen somit zu vornehmer Verwandtschaft. Selma hatte das Herz von Willys Mutter schnell zu erobern ewußt; die alte Dame war von ihr ganz entzückt, und es verging selten ein Tag, daß Selma nicht im Hause ihrer zukünftigen Schwiegermutter verweilte.

Auch für den heuttgen Nachmittag hatte sie Frau Frank ihren Besuch zusagen müffen. Der Stern­wirt dagegen erwartete Willy, um mit ihm wegen Selma« Mitgift und des Heiratskontraktes Rück« prache zu nehmen. Sollte ja doch die Hochzeit

Erscheint täglich außer an Werttagen nach Sonn- und Feiertagen. Quarlal-Wonnements-Preis bei der Expe­dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnserationsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen für die Zelle 25 Pfg.

radigeu Verehrung der Russe», welche zur Zeit in I Schlacht vou Mageuta, indem er sich auf eigene er französische» Republik zur polittsche» Mode ge- Verantwortung in die rechte Flanke des Feindes wide» ist; die unumgängliche Erwähnung jenes! warf, wofür er zum Marschall und am 6. Juni bschnitts der französische» Geschichte erhält für die 11859 zum Herzog von Magenta erhoben wurde, tgento artig gefeierte» Gäste der Republik zwar einen! Nach dem Friede» erhielr er das Oberkommando zu was peinlichen, unguten Beigeschmack, doch wird I Lille, war 1861 als außerordentlicher Gesandter dfür gesorgt werden, daß die Festtrunkenheit, welche! bei der Krönung des Königs Wilhelm tu Königs- is Land in diesen Tagen beherrscht, über derartige! berg i. Pr. und übernahm 1864, nachdem er das leminiszenzen leicht hinweghilft. I Lager zu Chalous kommandiert, als Pelisfiers Nach-

Frankceich hat in Mac Mahon einen seiner be-1 folger das Generalgouvernement von Algerien. Beim mtendsten Feldherrn verloren, dem die jenseits des! Ausbruch des deutsch - französischen Kriegs im Juli Heins so überaus wandelbare VolkSgunst auch nach 11870 übernahm er den Oberbefehl im östlichen m schweren Niederlagen, welche er 1870 ertttt, treu «Frankreich, zu welchem Zweck zu seinem eigenen Korps lieb. Selbst nach dem Tage von Wörth und nach I auch noch das 7. (Douay) und 5. (Failly) ihm zur m das Kaiserreich und sein Heer vernichtenden I Verfügung gestellt wurden. Am 6. August wurde Hlachttage von Seda» war der Herzog von Magenta! er in der Schlacht bei Wörth geschlagen und mit n derglorreich Besiegte." Die politische Thätig-!der neuen Armee, die er bei Chalous gesammelt, K des Marschalls war weder hervorragend noch Ivo» de» Deutsche» in die Festung Sedan gedrängt, ückitch; auch hier bewahrte er jedoch stets strenge! In der Schlacht vom 1. September zu Anfang des echtlichkeit und eine fleckenlose Reinheit des Charakters.! Kampfes verwundet, übergab er das Kommando an

Graf Marie Edme Patrice Maurice von Mac I General Wimpffen und fiel infolge der am 2. September lahon, ans einer irischen Familie stammend, die labgeschlossenen Kapitulation von Sedan in deutsche ich dem Sturze der Stuans nach Frankreich ge-1 Kriegsgefangenschaft, welche er in Wiesbaden zubrachte, schier war, wurde am 13. Juni 1808 auf Schloß I Nach dem Versailler Präliminarfrieden übernahm nlly bei Äutuu im Departement Saüue - et - Loire I Mac Mahon am 11. April den Oberbefehl über boren. Der Vater war ftanzöstscher General-1 dieArmee von Versailles" und warf mit derselbe» itnant und ein Vertrauter des Königs Karl X.Inach blutigen Kämpfe» int Mai 1871 den Aufstand ac Mahon ttat in den Militärdienst, zeichnete sich I der Pariser Kommune nieder. Bei der Reorganisation t dem Zuge nach Algier ans, wohnte als Adjutant! der franzöflschen Armee behielt Mac Mahon den I Generals Achard 1832 der Belagerung von I Oberbefehl über die um Paris, Versailles und Lyon »twerpe» bei und war dann meist Adjutant, so I versammelte» Truppe».

Deutsches Reich.

A erkiv, 18. Oktbr. Am Sonnabend, den 21. d. M., werde» der Kaiser und die Kaiserin vormittags von Potsdam nach Berlin kommen, nm der feierlichen Einweihung der Immanuel-Kirche an der Prenzlauer Allee beizuwohnen.

Das fünfzigjährige Müitärjubiläum des Königs Albert von Sachsen, dem auch neben anderen Fürst­lichkeiten der deutsche Kaiser in Person beiwohnen wird, hat eine sehr lebhafte Teilnahme in allen Teilen des Reiches erweckt, denn überall finden fich Deutsche, welche unter dem Oberkommando des Königs Albert gestanden, als dieser als Prinz Albert von Sachse» die Maas-Armee befehligte und au der Schlacht von Seda», wie an der Belagerung von Paris so ruhmvolle» Anteil »ahm. Gerade weil nicht von jedem Prinzen gesagt werde» kanu, daß er sich, drückte in stürmischer Bewegung ihre Hand und sprach ihr seinen Dank aus.

Selbstverständlich bleibt alles unter uns," mahnte Frau Petzold.

Doch ohne Antwort stürmte Christel davon. Seine Stirn brannte, sein Blut fieberte vor Er­regung, er mußte hinaus ins Freie, trotz des herabwirbelnden Schnees und des durch die Gaffen pfeifenden Sturms.

Oh, die Menschen," murmelte er vor sich hin, diese erbärmlichen Menschen mit ihrem Hochmut gegen arme Teufel, die doch in ihrer Rechtschaffen- beit unendlich hoch über ihnen stehen!"

Wie rasend eilte er durch die Gaffen und Gäß- chen, bis er das Thor und das fich vor demselben ausbreitende Gehölz erreicht hatte, in dessen Gängen eine Schritte langsamer wurden Der zornige Aus- druck seiner Züge wich einem hämischen. Als er aber beim Eintritt der Dämmerung in die Stadt zurückkehrte, hatte fich sein Gesicht vollständig ge- glättet, er war chm anzusehen, daß er zu einem festen Entschluß gelangt sei.

Nach seiner Wohnung kehrte er jedoch vorläufig noch nicht zurück, vielmehr betrat er, gegen seine onstige Gewohnheit, ein Restaurationslokal und ge­stattete fich den seltenen Genuß eine« Glases Bier. Dem Kellner, den er um Briefpapier und Couvert ersuchte, gab er sogar ein Trinkgeld. Er begann -astig zu schreiben, und erst als er den ziemlich angen Brief beendet hatte, ward er wieder ruhiger Er adressierte das Couvert, versah es mit einer Groschenmarke und ließ er in ben nächsten Brief- kästen gierten.

Seine Augen sahen dem entschwindenden Briefe nach. Er holte tief Atem, hüllte sich fester in feinen

er Soldat und Feldherr za gleicher Z-il ist, strahlt fein Name» um so heller. Scho» int böhmischen Feldzuge von 1866, wo er in der österreichischen Armee die süchfische» Truppen führte, bewährte sich Prinz Albert als ein guter General, und er hat 1870/71 diese» Ruf erweitert, wo wohl so Mancher unter ihm gestanden hat, der 1866 gegen ihn focht. Das große Verttaue», welches König Wilhelm I. von Preußen auf de» Prinzen setzte, bewies er dadurch, daß er die preußischen Garden seinem Be­fehle unterstellte. Kaiser Friedrich hatte dem König Albert bekanntlich seinen ältesten Sohn, unseren Kaiser, zum besonderen Schutze empfohlen und den sächsischen Monarchen auch als Reichsfeldherrn für die Dauer feiner letzten Krankheit ins Ange gefaßt. Und König Albert entsprach diesem Verttaue» stets.

Heute, am 18. Oktober, sind, wie ein Be­richterstatter in Erinnerung ruft, 25 Jahre verflossen, daß Kaiser Wilhelm I. dem Fürsten Bismarck das Magdeburgische Landwehr - Regiment Nr. 26 verlieh und ihn zugleich ä la suite des Magde- burgischen Kürassier-Regiments Nr. 7 stellte.

DerReichsanzeiger" bringt folgende Cho­leranachrichten: Der gesundheitspolizeiliche SchiffS- Ueberwachungsdienst ist wieder ausgenommen. In den Kontrollstationen Eberswalde, Fürstenwalde und Magdeburg kam heute je ein Cholerafall vor. 3» Stettin sind außer den gemeldeten 5 noch 6 Er­krankungen und außer den gemeldeten 2 noch 3 Todesfälle an Cholera vorgekommen. Geheimrat Professor Koch und Stabsarzt Dr. Pfeiffer sind ans Berlin in Stettin eingettoffen, nm die Cholera­stationen zu befichttgen und mit der Sanitäts-Kom­mission Maßregeln zur Unterdrückung der Epidemie zu beraten.

Aremei», 18. Oktober. Der Kaiser ist heute Vormittag 11 Uhr mit großem Gefolge in der fest­lich geschmückten Stadt angelangt und unter brausendem Jubel einer dichtgedrängten Menschenmenge nach dem Kaiser Wilhelmsplatz gefahren, wo gleich darauf die Enthüllung des Kaiserdenkmals ftattfanb. Der Vor­sitzende des Deukmalkomitees, Heinrich Claußen, übergab in einer Ansprache an den Präsidenten des Senats das Denkmal der Stadt. Der Präsident erwiderte in einer Ansprache und ließ, nachdem Seine Majestät die Erlaubnis dazu erteilt, die Hülle des Denkmals falle». Garnisonprediger Thikötter hielt >ann die Weiherede. Darauf defilierte» die hiesigen Bataillone und beide Mattosenkompagnie» aus Wilhelmshaven am Kaiserdenkmal vorbei. Um 12 Ihr begab fich der Kaiser durch das Spalier der adenscheinigen Ueberrock und ging langsam nach einer Wohnung.

83 7 beim General Damremont in Algerien, wo er! Nachdem der Präsident Thiers von der klerikal- im Sturm von Konstantine verwundet wurde, 18401 monarchistischen Mehrheit der Nationalversammlung i Changarnier. Er verließ nun die afrikanische I am 24. Mat 1873 gestürzt war, wurde Mac Mahon mee bis 1855 nicht mehr und wurde im Junilzum Präsidenten der Republik gewählt und durch 48 Brtgadegeneral zur Verfügung des General-! Beschluß vom 20. November (mit 378 gegen 310 nverneurs von Algerien. In dieser Stellung erwarb I Stimmen) auf sieben Jahre (Septennat) in diesem j Mac Mahon vielfach Ruhm und wurde als «Amte bestätigt. Er zeigte sich einer Restauration Immandant der Division von Konstanttne 18521 der Bourbons nicht abgeneigt und nahm seine Minister n Divisionsgeneral und dann znm Generalinspekteur lausschließlich aus den Parteien der Rechten, bis die [ Infanterie ernannt. Im Jahre 1855 erhielt er I definitive Organisatto» der Republik 1875 und die i Befehl über die 1. Infanteriedivision im 2. Corps I Wahlen vom 20. Februar 1876 ihm ein aus Mir-

A Wrrfintt 4- luud bald darauf das 2. Corps der Orientarmee,

Q J/lüt -UIUXJUH T« Imst welchem er am 8. September den Malakoff er»

Mitten in den Festjubel, welcher Paris und «stürmte. Im Jahre 1857 kämpfte er als Divifionsche: Frankreich zu Ehren der russischen Gäste durchbraust,! in Algerien gegen die Kabylen, erhielt am 31. Augu : lammt die Nachricht von dem Hinscheiden Mac Mahons. 11858 den Oberbefehl über alle Streitkräfte zu Lande Die Erinnerung an den Sieger im Krimkriege, welcher «und zu Meer in Algerien und wurde 1859 beim «ach der Erstürmung des Malakoff die zum geflügelten Ausbruch des italienischen Krieges zum Befehlshaber Borte gewordene Meldung abftattete: Jy suis, jy des 2. Armeecorps der Armee in Italien ernannt, este will nicht recht übereinsttmmen mit der hoch«! In diesem Kriege entschied er am 4. Juni die

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

"*** Jllnstrirtes Sonntagsblatt. SSt

Anzeigen nimmt entgegen die Expeditton diese» Blatte», sowie die Annoncen-Bnreanx von Haascnstein u. Vogler in .

Frankfurt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXVIII.

Mosse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. o

Daube u, Co. in Frankfurt a.M., Berlin, Hannover, Pan».

Der gttlr Kttf. i Sternpnnzeßchen schlägt ihrem Vater nach. Der

Erzählung von Oskar Höcker- Ikehrte fich auch nicht daran, ob er einem Menschen

(Nachdruck verboten,! I ®e$ $ot o!)er nicht. Sein Egoismus schuf sich freie (Fortsetzung) I Bahn, mochten dadurch auch noch so viele Menschen

Ei, ei," rief Frau Petzold voll Interesse,roaduns^i$ "erden."

er Jbnen denn aetban?" I Abermals hasteten Chrtstels Blicke durchdringend

Ich erinnere mich nicht gern der Geschichte,"!""! der Spr^erin.Ich habe Ihnen einen Be­setzte Christel ausweichend und den Kopf auf bie|WclS Ewes Vertrauens gegeben, ' äußerte er nach nb stützend.So viel steht aber fest, die Stern-1 ^.rter Wfe- »und kann daher wohl erwarten, daß Üs haben mich schmählich behandelt." Enem Beispiel folgen, Zumal Sie sich denken

Haben Sie doch Vertrauen zu mir," ermunterte ronne.n' Interesse Ihre dunkelen Andeutungen , in Petzold, deren Interesse mehr und mehr wuchs. Im mu wachgerufen haben.

las Leid wird leichter, wenn man es anderen IWarum soll ich damit zurückhalten? erwiderte 1 heilt. Seien Sie überzeugt, ich meine es nur I Frau PetzoldMein Mann ist ja tot und ich - mit Ihnen. Sie sind so ein rechtschaffener, habe keine Verpflichtung, frühere Geschäftsgeheimnisse infamer junger Mann, und ich habe in den Fa-l zu bewahren. Anderen gegenüber beobachte ich natür- en, wo Sie Unterricht geben, nur das Beste I lich das strengste Stillschweigen, bei Ihnen aber ist : Sie gehört. Uebrigens bemerkte ich schon «S ganz gut angebracht, wenn Sie den Vater Ihrer Ist, daß ein heimlicher Groll in Ihrem Herzen einstigen Geliebten im rechten Lichte kennen lernen.

Ja. ja," fügte sie auf einen verwunderten! Das wird Sie nur von dem letzten Reste Ihres k Christels hinzu,wir Frauen besitzen für so Liebesschmerzes heilen, und Sie werden als recht- i§ ein scharfes Auge." I schaffeuer Mann ganz ftoh fein, zu der Familie

Da haben Sie sich bei mir allerdings nicht Im keine verwandtschaftlichen Beziehungen getreten ufcht," erwiderte Christel, dumpf vor fich hin-18U fein." ,

end. Nach einer Weile richtete er fich aus fei-1 .Sie spannen meine Erwartungen immer höher," gebückten Stellung empor, rückte an der Brille versetzte Christel ungeduldig.

sagte entschlossen: L »Nur noch einen Augenblick," lächelte Frau

Nun gut, Frau Rechtsanwalt, Sie sollen alles Petzold, bei einem Täßchen Kaffee erzählt fich so en. Vielleicht erleichtere ich dadurch mein Herz "«etwas besser."

Und Frau Petzold vernahm die ganze Liebes-1 Sie rief die Magd herbei, die bald nachher das Leidensgeschichte ihres Mietsherrn. Kaffeegeschirr austrug, und nachdem Frau Petzold

Als Christel geendigt hatte, spielte ein eigen- me Taffen gefüllt, begann sie ihre Mitteilungen. Aiches Lächeln um ihre schmalen Lippen, und« Dieselben waren in der Thai für Christel so ht mit dem Kopfe nickend, sagte sie: «überraschender Natur, daß er nur schwer das Froh-

Ja, ja, das ficht den Webers ähnlich. Wie I locken feines wandelbaren Herzens unterdrückte, und

1 Alten jungen, fo zwitschern auch die Jungen.!al» die Wirtin beim Schluffe angelangt «ar, erhob