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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg und Kirchhain.

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Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartal-Abonnements-Preis bei der Expe­dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnserationsgebühr für die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg^, Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

Marburg,

Sonntag, 15. Oktober 1893.

Anzeigen nimmt entgegen die Expeditton dieses Blatte«, sowie die Annorcen-Bureaux von Haasenstein u. Vogler in Frankfurt a. M., Caffel, Magdeburg und Men; Rudolf Moste in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; G. L. Daube u, Co. in Frankfurt a.M., Berlin, Hannover, Paris.

XXVIII. Jahrg.

Die heutige Nummer umfaßt zehn Seiten.'

-e. Wochenschau.

Unser Kaiser ist aus Ostpreußen, wo er in Rominte» der Pürschjagd auf Hirsche obgelegen, nach der Mark zurückgekebrt und befindet sich zur Zeit mit der Kaiserin in Jagdschloß Hubertusstock in der Schorfheide, um an den Ufern des waldumrauschten Werbellinsee's, wo bereits sein Großvater mit Vor­liebe jagte, deS edlen Woidweiks zu pflege». Die Rückkehr von dort in das Neue Palais bei Potsdam erfolgt vorausfichtlich anfangs nächster Woche.

Fürst Bismarck ist von seiner Erkrankung wieder hergestellt und hat die Rückreise vou Kissingen nach FriedrichSruh glücklich bewerkstelligt. Die Besserung soll nach den bisher vorliegenden Nachrichten langsam aber stetig fortschrciten.

Tie Armee hat den Verlust zweier verdienter Generale im Laufe der Woche zu beklagen, des Generals der Kavallerie und Gcneraladjutauten von Versen und des früheren Kriegsministers und Generals der Infanterie von Kameke.

Ein General hatte durch Mitteilungen eines sozialdemokratischen Blattes, die sofort von dem Berl. Tagebl." übernommen wurden, eine schwere Kränkung seiner Familieuehre erfahren. Der sozial­demokratische Redakteur wurde zu Gefängnis, der Redakteur desBerl. Tagebl." zu 1000 Mk. Geld­strafe verm teilt. Letzterer hatte im Termin dir Dreistigkeit gehabt, den Beweis der Wahrheit an- zubieten. TaS Gericht hatte diesen Antrag abge­lehnt, teils weil schon die Voruntersuchung die Grund- losigkeit der Schmähung gegen die Tochter des Generals erwiesen halte, teils weil das Hervorzerren intimer Familienangelegenheiten an die Oeffentlichkeit unter allen Umständen unanständig ist. Durch die augethane Schmach wurde der General in einen Zustand so hochgradiger nervöser Erregung versetzt, daß er auf den Redakteur desBerl. Tage bl.' in deflen Wohnung und nach desien Weigerung, sich selber schriftlich die Ehre abzuerkennen, eine Kugel abschoß. Die Kugel verletzte den Redakteur nur leicht. In der Presie herrscht, von einigen Skandal- blätteru abgesehen, völlige Uebereiustirnmung darüber, daß die Hereinzerrung von Familienklatsch in die Er­örterung der Prefle entschieden zurückzuweisen ist. Daß der betreffende Offizier auch vom Militär-

Aer gute Rnf.

Erzählung von Oskar Höcker,

(Nachdruck »erboten.] (Fortsetzung,)

Auch am heutigen Nachmittag kam eS zwischen ihm und Lechner zu allerlei Plänkeleien, die die Freude der Beisammenseins störten und Olga zu der Bemerkung veranlaßten, daß fie es von Herrn Lechner nicht eben taktvoll finde, einen Gast ihrer Mutter durch verblümte Reden zu beleidigen.

Aber mein verehrtes Fräulein," widersprach eifrig der Gemaßregelte,wie können Sie so etwas von mir glauben? Warum sollen sich zwei junge Männer nicht hänseln? Es ist Herrn Weber ja unbenommen, mir die kleinen Stiche zurückzugeben."

Das meine ich auch," pflichtete Frau Jost bei. .Eine Gesellschaft ohne Geist und Witz finde ich recht langweilig."

Mir aus der Seele gesprochen," beteuerte Lechner, die Hand der Rendantin an seine Lippen Ahrend.

Nun gut, so witzelt mit einander/ sagte Olga, stch erhebend,ich werde mich inzwischen mit Herrn Weber im Garten ergehen."

Aber Olga," rief die Mutter verweisend.

Jeder nach seiner Neigung," gab die Tochter Mz zurück, während fie Konrads Arm nahm und ihm das Zimmer verließ.

Ich möchte am liebsten gar nicht mehr kommen, tim dieser Lechner bei Euch ist," äußerte Konrad, tis beide den Garten betraten.

Du wirst Dich doch nicht vor diesem Menschen fürchten," erwiderte das schöne Mädchen blitzenden Auges.

Das thue ich nicht," gab Konrad zurück,aber

gericht seine Strafe zu erwarten hat, ist selbst­verständlich. Der Vorfall weist aber auf einen Mange i« unserer Gesetzgebung hin, nämlich auf den uog uügenden Schutz gegen Ehrenkränkungen. Wenn in einer Beleidigungsklage bei Antrag auf Antritt des Wahrheitsbeweises vom Gericht juristisch natürlich völlig korrekt alsunerheblich" abgelehnt wird, kann die Verurteilung des Verklagten wegen formeller Beleidigung dem Beleidigten in den meisten Fällen eine wirkliche Genugthuung nicht geben. Hier müßte entschiedene Abhilfe geschaffen werden. Gegen Ver­mögensschädigungen infolge von Beleidigungen ist der Rechtsschutz weitergehend als gegen Ehrverletzungen, die oft das Glück einer ganzen Familie vernichten. Will man dem Unfug der Selbsthilfe in allen Formen mit einiger Aussicht auf Erfolg entgegenlreten, so muß hier eine sehr einschneidende Umgestaltnng der einschlägige» strafgesetzlichen Bestimmungen bcrbeige- führt werden. Paßt das nicht in die Theorie des Sttafrechts, so ist die Theorie eben verkehrt und be­darf selbst zunächst der Läuterung.

Dos Arbeitspensum für den am den 21. November zusammentrelenden Reichstag ist sehr reichhaltig. Außer den Reichssteuervorlagen (Tabak- nnd Weir- resp. Börsensteuer) find wie bekannt, Ge­setzentwürfe über die Einführung der Berufung in Strafsachen und über die Entschädigung unschuldig Verurteilter zu erwarten, ebenso eine Neubearbeitung deS Entwurfs eines Reichsseuchengesetzes und des Ge­setzes zur Bekämpfung der Trunksucht; auch der Check-Gesetzentwurf wird voraussichtlich wieder ein» gebracht werden. Mit einiger Bestimmtheit ange­kündigt find ferner u. a. Vorlagen über den Gewerbe­betrieb im Umherziehen und den Schutz der Waren­bezeichnungen, sowie eine Novelle zum Unterstützungs- wohnfitzgesetz. Ueber die Tabak- und Weinsteuer schreibt die der badischen Regierung »ahisteheuve Badische Korresp.": Während i» der Frage der Tabakfabrikatsteuer die Interessen der Pflanzer, her Industrie und des Handels wesentlich auseinander sehen, scheinen hinsichtlich der geplanten Reichswein­teuer bei den verschiedenen Jnteressentengruppen in- oweit gleiche Anschauungen vorzuwalten, daß eine Wertbesteuerung des Weines und eine Besteuerung von einer verhältnismäßig nieder» Wertgreuze an >mch das Reich als schädigend anzusehen sei.

Im österreichischen Ab geordnete »Hause hat unter allgemeinem Erstaunen der Abgeordneten der Ministerpräsident Graf Taaffe eine Regierungs­vorlage auf den Tisch des Hauses »iedergelegt, welche eine vollständige Umgestaltung, eine umfangreiche Er­

ich möchte mir die Neigung Deiner Mutter nicht ganz verscherzen."

Sei mit meiner Siebe zufrieden," sagte Olga sichelnd und den Arm ihres Begleiters fester an ich drückend.Meine Mutter sieht auf Aeußerlich- eiten, ich aber sehe auf das Herz, und da fällt der Vergleich für diesen Herrn Lechner sehr schlecht au«. Er hat mir nichts zuleide gethan, im Gegen­teil, er zerfließt vor lauter Zuvorkommenheit; aber ich kann mir nicht helfen, er ist mir unsympathisch "

Und doch denkt Deine Mutter vielleicht daran, daß Du ihm einmal Deine Hand *

Sprich nicht weiter Konrad," unterbrach Olga stürmisch, während fie ihre Augen schloß und die Hand des Geliebten ängstlich preßte. Schon dieser Gedanke erfüllt mich mit einem Schauder. Meine Mutter ist eigensinnig und stolz. Ich Miß das recht gut Aber das Glück ihre« Kindes giebt sie nicht preis. Darauf verlaß Dich."

Konrad küßte ihre Hand und atmete mit einem Seufzer alle seine Befürchtungen aus. Der wider­liche Lechner war vergessen, und die Liebenden er­gingen sich nur in heiteren Gesprächen über ihre Zukunft. Die paar Stunden flohen indeß rasch dahin und Konrad mußte sich verabschieden, nachdem er noch für eine kleine Weile in die ihm unange­nehme Gesellschaft des Chemikers zurückgekehrt war.

Der Abschiedsgruß Frau Jost's war sehr förm- ch und kühl, der von Lechner überaus spöttisch, sald nachher beurlaubte sich auch der Letztere von ren Damen, da er wie er äußerte heute doch einen freundlichen Blick von Fräulein Olga erwarten könne.

Mutter und Tochter hatten nach seinem Weg­gehen eine ziemlich heftige Auseinandersetzung. Die Erstere hob bedeutsam den Rangunterschied der bei-

Weiterung der bisherigen Reichswahlordnung zum Gegenstände hat. Es ist zwar bekannt, daß Graf Taaffe die Ueberraschungen liebt, und es ist nicht das erste Mal, daß seine Anslassnuge» nicht bloß im Reichsrate, sondern in allen poli­tischen Kreisen Oesterreichs durch ihre ganz un­vorhergesehene Ursprünglichkeit das nachhaltigste Aufsehen erregt haben. Bei der außerordent­lichen Tragweite, welche dieser Regierungsvorlage innewohvt, ist es aber klar, daß der Minister­präsident mit diesem Streich den Gipfelpunkt an Ueberraschungen erreicht hat, und es ist leicht be­greiflich, daß fich darob aller beteiligten Kreise eine gewisse Aufregung bemächtigt hat. Der Minister- prästdeut erklärt, die Regierung habe iu der Ueber- zeugung, daß die Eröiterung der Wahlreform nicht weiter hinauszuschieben sei, selbst die Initiative in dieser wichttgeu Frage ergriffen. Der Gesetzentwurf bringe unter Festhaltung an den Grundsätzen der bestehenden Verfaffung den Gedanken zum Ausdrucke, allen denjenigen, welche ihre staatsbürgerlichen Pflichte» in der gesetzlich voraeichriebenen Weise erfüllen, die Teilnahme an dem politischen Leben durch Aus­übung ihres Wahlrechtes zu ermögliche», wobei nach Anschauung der Regierung nur die aus allgemein staatliche» Gesichtspunkten als unabweisbar gebotene staatliche Beschränkung ein treten solle. Bei der großer, Wichtigkeit und Dringlichkest der Vorlage ersucht der Ministerpräfident, unmittelbar nach Erledigung der Budgetvorlagen in eine meritorische Beratung der Wahlgesetzreform einzutrete».

Für Prag und Umgebung sind Ausnahmever­fügungen aus Veranlassung der czechischen Hetzereien erlaffen worden. In den denselben beigegebenen Motiven wird der maßlose Mißbrauch der Preßfrei­heit und des Vereins- und Versammlungsrechts hervorgehoben, wodurch von Agitatoren eine Verhetzung der Bevölkerung gegen die konstitutionellen Institutionen, die sozialen Stände und Nationalitäten, sowie gegen jede gesetzliche Amorität infeeniert wurde. Die Folgen der Agitation hätten fich gezeigt in den wieder­kehrenden rohen Ausschreitungen gegen die katholische Kirche, in der Störung der öffentlichen Ruhe und Ordnung, in der Bedrohung der Sicherheit von Personen und Eigentum, in der Mißachtung von Behörden, in Widersetzlichkeiten gegen deren Organe und sogar in sehr bedauerlichen Ausschreitungen und n einer hochverräterischen Tendenz zu deren Be­kämpfung die gewöhnlichen Mittel der Regierungs­gewalt nicht ausreichte».

Mit dem Einlaufen deS russischen Ge­

ben jungen Männer hervor, der bei einer Heirat Olgas denn doch maßgebend sei.

Der junge Weber," führte sie aus,ist und bleibt ein Gastwirtssohn, mag das Vermögen seines Vaters auch noch so groß fein, während Lechner den vornehmen, gebildeten Kreisen angehört, ein heraus tüchtiger Chemiker ist, deffen Fabrik an Ausdehnung mehr und mehr gewinnt. Er hat heute ehr vertrauensvoll mit mir gesprochen und mir einen Einblick in fein geistiges Streben gewährt. Er ist ein hochintelligenter Mann."

»Das mag er fein," entgegnete Olga ruhig. Mir imponiert das nicht, denn ich interessiere mich weder für feine Fabrik, noch für feine Person, die mir geradezu unsympathisch ist."

Olga!"

Geradezu unsympathisch," wiederholte eigen» nnig das schöne Mädchen.In dieser Beziehung, >ebe Mutter, geht unser Geschmack diametral aus- einander. Glücklicherweise gestatten mir meine Ver­hältnisse, frei wählen zu können. Hat doch der elige Vater so treu für uns gesorgt, daß ich nicht >anach zu fragen brauche, ob der Mann meiner Vahl Reichtümer besitzt ober nicht. Ich würbe konrabs Weib werden, möchte er auch noch so arm ein."

Eine junge Dame," widersprach Frau Jost, die der besseren Gesellschaft angehört, hat indessen Rücksicht auf dieselbe zu nehmen."

Was kümmert mich die Gesellschaft?" rief Olga lachend.Sie fragt wenig nach meinem Glück, und da» ist für ein Menschendasein denn doch die Hauptsache."

E« ist gut, daß mein Bruder Deine un­reifen Aeußerungen nicht hört. Er würde Dich ireng tadeln."

schwaderS in den Hafen von Toulon haben in Frankreich am Freitag iie lange vorbereiteten Russen- feste ihren Anfang genommen. Die von Petersburg aus nach Paris gesandten kalte» Wasserstrahlen haben das chauvinistische Feuer so sehr gedämpft, daß es auch bei der Anwesenheit der heißersehnten ruisische» Gäste kaum in bedenklicher und friedensgefährlicher Weise auflodern dürste. Die internationalen Be­ziehungen werden daher durch den Russenrummel in Toulon und Paris weder gestört noch überhaupt in irgend einer Weise ernstlich berührt werden. Und daran dürsten selbst etwaige chauvinistische Aus­schreitungen wenig ändern. Nur wird man im Ans- land und ohne Zweifel auch in Italien gegen jeden Versuch, solche Kundgebungen auf fremde Anstiftung zurückzuführen, entschieden Verwahrung einlegen. Wir und alle Friedensfreunde in Europa haben an den französischen Russenfesten nur das eine Interesse, daß fie so ruhig wie möglich verlaufen und auch nicht den gerirgsteu Anlaß zu internationalen Ver­wickelungen geben möchten. Das ist offenbar auch der Wunsch der Mehrzahl der Franzosen.

Die Wirre» in Südamerika haben ihren Fortgang genommen. In Brasilien scheint die Macht des Führers der Aufständischen, Mello, mit seiner Flotte im Wachsen zu sein. Die Nachricht, daß Prinz August von Kobnrg, ein Enkel des ehemaligen Kaisers von Brasilien, Dom Pedro, von einem sran- zöstschen Hafen nach Brasilien abgefahren sei, kann kein besonderes Interesse erregen, da fich das ehe­malige Kaiserreich augenscheinlich in dem Zustande vollständiger Zersetzung befindet und weder an eine monarchische Restauration zu denken, »och überhaupt die Errichtung einer neuen starken und einheitlichen Zentralregierung wahrscheinlich ist. Nach den letzten Nachrichten soll der Admiral Mello beabfichttgen, Santa Katarina zum Mittelpunkte feiner Unter­nehmungen zu mache». Die Provinzen San Katarina Varena und Rio Grande do Sul befinden fich längst in Gährung. Die Zahl der deusschen Ansiedler, die dort wohnen, wird auf 200000 geschätzt. In Argentinien betrachtet man den Ausstand mit der Einnahme der Stadt Rosario als beendet, doch darf man bei der Unsicherheit der südamerikanischen Ver­hältnisse der Ruhe noch nicht trauen.

In den Vereinigten Staaten haben tat Senat die Schlußsitzungen behufs Herbeiführung einer Abstimmung über das Shermangesetz am Donnerstag begonnen. Zu einem Resultat haben dieselben bisher nicht geführt.

Onkel Christian?" rief Olga mit spöttischem Uebermut.O, er würde das Analhem über mich prechen. Er ist ja das verkörperte Ceremoniell, er unb seine Frau, die jedes junge Mädchen, das hübsch ist und nicht ins Kloster geht, mit dem Blick ihrer grauen Augen vergiften möchte."

Du bist noch zu unerfahren," widersprach die Rendantin,um die Menschen nach ihrem wahren Wert beurteilen zu können. Die trefflichen Lehren Onkel Christians und feiner Frau könnten Dir nur nützlich fein. Ich hoffe aber," fügte sie in sanfterem Tone hinzu,daß die Zeit Deine durchaus fügend- ich unreifen Ansichten klären wird."

»Sieb Dich dieser Hoffnung nicht hin, liebe Rama. Was in meinem kleinen thörichten Herzen fich einmal eingenistet hat, das bringt weder Zeit noch Ewigkeit hinaus. Ich denke," fügte sie bewegt hinzu,das Glück Deines Kindes müßte auch das Deinige fein. Was hast Du denn gegen meine Wahl anders einzuwenben, als daß Konrad keinerlei Titel besitzt, sondern nut der Sohn eines schlichten Gastwirts ist"

Der einst sehr niedrig angefangen hat," schaltete die Rendantin ein.Ich glaube, er war wenig mehr al» ein Hausknecht. Wenigstens hat Lechner eine ähnliche Aeußerung gethan."

Diese Quelle ist sehr trübe, liebe Mutter," ächelte Olga,schöpfe aus ihr nicht zu viel. Und ;ätte er auch wirklich die Wahrheit gesprochen, um o größer erscheint dadurch das Verdienst des alten Veber, der sich durch rastlosen Fleiß zu dem empor» geschwungen hat, was er heute ist."

ein simpler Gastwirt," spöttelte Frau Jost.

Ein tüchtiger Gastwirt ist gleichfalls ein nütz- lrches Mitglied der menschlichen Gesellschaft, und Fleiß und Ehrlichkeit find Eigenschaften, die mit der